Vorschläge 2009, 2010, die geprüft werden mit der Wirkung: Ausgabe

Ampelschaltungen in der Stadt optimieren

von: Cirsium_arvense; 08.10.2009; Nummer: 2429
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.44954
Durchschnitt: 1,45 (109mal bewertet)

Wenn man in Trier als Fußgänger unterwegs ist, so muss man vor allem an Fussgängerampeln sehr viel Zeit einplanen, wodurch einem diese Form der Fortbewegung verleidet werden kann. Von der Bushaltestelle an den Kaiserthermen bis zum Hallenbad zum Beispiel muss man in der Regel vor 3 Ampeln längere Zeit auf Grün warten und benötigt für die paar Meter mehrere Minuten. Vor allem ist die Fußgängerampel sehr häufig längere Zeit rot, ohne dass ein Auto kommt. Paradoxerweise geht es den Autofahrern nicht besser; sie fahren – wenn sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten – häufig von einer roten Ampel zur nächsten. Dann stehen sie eben wieder und pusten – falls sie den Motor nicht abstellen – die Autoabgase in die (auch dadurch nicht so) gute Trierer Luft.

Ähnliches gilt für die Ampelanlage an der Ecke Saarstraße / Kaiserstraße / Südallee und viele andere Ampeln in Trier.

Eine Verbesserung würde dem fließenden Verkehr, den Fußgängern und dem Innenstadtklima Triers helfen!!

Außerdem sind die Grünphasen für Fußgänger häufig zu kurz; auch dieses Problem könnte man im Zuge dieser Maßnahme angehen.

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung kümmert sich laufend um die Optimierung der Ampelschaltungen. Die gegebenen Hinweise werden geprüft.

Grundsätze der Ampelschaltungen in Trier: Ampelschaltungen sind immer ein Kompromiss zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden Individualverkehr (zum Beispiel Autos), öffentlicher Personennahverkehr, Rad und Fußgänger/innen. Während eines Ampelumlaufs erhalten alle (anfordernden) Verkehrsteilnehmenden einmal Grün. Die Länge der Grünzeiten ist von der Umlaufzeit abhängig. Lange Grünzeiten verursachen lange Umlaufzeiten und somit auch lange Wartezeiten. Kurze Grünzeiten verkürzen die Umlaufzeiten und somit auch die Wartezeiten. Lange Grünzeiten und kurze Wartezeiten schließen sich deshalb leider aus.

Die Programmierung der Steuerung von Ampeln folgt folgender Rangordnung:

  1. Oberste Priorität hat die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Besonders gefährdet sind Fußgänger/innen und Radfahrende. Zur deren Sicherheit wurden viele Steuerungen so optimiert, dass die Wartezeiten nicht zu lange sind. Zu lange Wartezeiten werden nicht akzeptiert, so dass diese bei „Rot" die Straße überqueren. Dies behindert meist eine „Grünen Welle".
  2. Sodann folgt in der Rangordnung die Beschleunigung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Der ÖPNV soll an Ampeln Vorrang haben. An den Kreuzungsanlagen der Südallee, Ostallee, Westtrasse, Römerbrücke und an weiteren einzelnen Anlagen können die Busse der städtischen Verkehrsbetriebe über Funk Grün bei Ampeln anfordern. Das behindert ebenfalls die „Grüne Welle", auch lange nach dem ein Bus die Kreuzung passiert hat.
  3. Es folgt die Leistungsfähigkeit. Unter Beachtung der genannten Vorzugsbehandlung wird jede einzelne Kreuzung für sich optimiert. Über Anforderungs- und Bemessungsschleifen für Autos und Lastwagen, über Anforderungstaster und Infrarotdetektoren für Fußgänger/innen verteilt die Steuerung die verbleibenden Grünzeiten so, dass alle Verkehrsströme gleichmäßig bedient werden. Deshalb gibt es keine festen Grünzeiten mehr. Diese sind aber für eine für eine „Grüne Welle" nötig. Die Maximierung der Einzelleistungen der Kreuzungen hat Vorrang vor der „Grünen Welle". Denn eine „Grüne Welle" nutzt wenig, wenn der Verkehr in den Nebenstraßen zusammen brechen würde.
  4. Zuletzt erfolgt die Berücksichtigung der „Grünen Welle". Bei den verkehrsabhängig gesteuerten Anlagen ist eine „Grüne Welle" in den Grundprogrammen vorhanden. Voraussetzung für diese „Grüne Welle" ist aber, dass das Grundprogramm an keiner Ampel einer Straße durch die genannten Eingriffe gestört wird. Dies tritt kaum mehr auf. Lediglich bei den festzeitgesteuerten Signalanlagen ist eine „Grüne Welle" vorhanden. Da hiermit keine Verkehrsbeeinflussungen nach 2.) und 3.) möglich sind, werden diese Ampeln nach und nach abgeschafft.

Kurze Grünphasen der Fußgänger/innen: Während die Fußgängerampel Grün zeigt, dürfen die Fußgänger/innen die Fahrbahn betreten. Fußgänger/innen, die sich beim Umspringen auf Rot bereits auf der Fahrbahn befinden, haben ausreichend Zeit, um die Fahrbahn gefahrlos zu verlassen. Die zum Überqueren einer Fahrbahn zur Verfügung stehende Zeit setzt sich also aus der Grünzeit und dieser sogenannten "Schutzzeit" zusammen und gewährleistet somit ein gefahrloses konfliktfreies Überqueren der Fahrbahn.

Optimierung aller Ampeln / Kosten: In Trier werden zur Zeit alle 18 veralteten Steuergeräte ausgetauscht. Die vorhandenen Anlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und können wegen fehlender Ersatzteile nicht mehr repariert werden. Die neuen Steuergeräte dienen auch der ÖPNV Beschleunigung.

Des Weiteren sollen die Hard- und Software des Verkehrsrechners erneuert werden. Eine Optimierung aller Ampeln in Trier erfordert 5 bis 6 Millionen Euro Investitionen. Um den Verkehr nach dem Verkehrsaufkommens zu steuern, um Wartezeiten und Staus zu minimieren, ist eine Zustandsanalyse nötig. Anschließend werden Induktionsschleifen nachgerüstet und die Software der einzelnen Ampeln aktualisiert. Gegebenenfalls müssen noch weitere Steuergeräte ausgetauscht werden.

Verfahrensweise bei Beschwerden: Grundsätzlich werden Beschwerden von allen Verkehrsteilnehmenden (zum Beispiel Busbetriebe, Fahrzeugführende, Fußgänger/innen) überprüft. Anschließend wird abgewogen, ob und zugunsten welcher Verkehrsteilnehmer/innen die Schaltung geändert wird, ohne die anderen zu sehr zu benachteiligen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Mehr Geld für Bildung

von: jimmy_cc; 27.09.2009; Nummer: 2282
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.40367
Durchschnitt: 1,40 (109mal bewertet)

Die konstant unterbezahlten Schulen, sollten neue Geldquellen bekommen, damit es kleinere Klassen gibt, funktionierende elektrische Geräte, schimmelfreie Gebäude...

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat insgesamt 145.000 € an zusätzlichen Lernmitteln für die verschiedenen Schultypen bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Kleinere Klassen: Sie nehmen in der Konsequenz nicht nur mehr Raum, sondern insbesondere auch mehr Lehrerkapazitäten in Anspruch. Hier bedarf es demnach zunächst einer Abstimmung zwischen den Kommunen und dem Land und einer politischen Willensbildung auf Landesebene, die zu einer Änderung der vom Land festgelegten Klassenmesszahlen führt.

Die Bereitstellung und Finanzierung der dafür notwendigen Lehrkräfte ist Aufgabe des Landes. Die Schaffung und Finanzierung notwendiger Raumkapazitäten hingegen ist Aufgabe der Kommunen. Es bleibt abzuwarten, dass hier vor der Erschließung notwendiger Geldquellen auf Landesebene die hierzu notwendigen Grundlagen für die Bildung kleinerer Klasseneinheiten geschaffen werden müssen.

Funktionierende elektrische Geräte: Sie sind aus Sicht des Schulträgers, soweit deren Beschaffung und Instandhaltung im Verantwortungsbereich des städtischen Schulverwaltungsamtes liegt, in der Regel in den Schulen vorhanden. Ein entsprechender Bedarf muss jedoch Seitens der Schule angezeigt werden. Bei Defekten wird in aller Regel eine zügige Instandsetzung beauftragt bzw. eine Ersatzbesorgung veranlasst.

Die Finanzierung der elektrischen Geräte erfolgt zum Teil aus dem Schulbudget der Schulen oder aus Lehr- und Lernmitteln. Sie steht somit zum Teil in Konkurrenz zur Beschaffung der übrigen Ausstattungsgegenstände der Schule. Einer Erhöhung der Ansätze für Lehr- und Lernmitteln im Haushalt 2010 steht das Schuldezernat positiv gegenüber.

Sobald Hinweise oder auch nur der Verdacht auf Schimmelbelastungen vorgetragen wird, werden sofort alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um diese Probleme in den Griff zu bekommen unabhängig von dem finanziellen Aufwand, der damit verbunden ist.

Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1753
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.38614
Durchschnitt: 1,39 (202mal bewertet)

Der Ausbau der Fuß- und Radwege soll vor allem zur Verkehrsvermeidung beitragen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Das Radverkehrskonzept liegt im Entwurf vor. Integration in gesamtes Mobilitätskonzept 2020 läuft. Beschlussfassung im Rahmen deses Konzeptes vorgesehen. Einzelne Maßnahmen werden vorab bereits konkret geplant und sind im Haushaltsplan eingestellt z.B. Lückenschluss Radweg Spitzmühle, Radwege Loebstraße / Aulstraße / Herzogenbuscher Straße, Radfahrerquerung Ascoli-Piceno-Straße, Fortsetzung Hochwald-Ruwertal-Radweg im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer....)

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird ein Radverkehrskonzept erarbeitet und im Jahr 2010 werden darüber hinaus auch grundsätzliche Aussagen zu Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Fußgängerverkehrs erarbeitet. Diese werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Nach Abschluss der Arbeiten und Beschluss des Konzeptes durch den Stadtrat können anschließend sukzessive einzelne Maßnahmen entsprechend ihrer Priorität konkret geplant, in den Haushalt eingestellt und zur konkreten Umsetzung gebracht werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu.

Erhalt Grundschule Pfalzel

Bürgervorschlag
von: Göttin; 11.06.2010; Nummer: 3470
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.376625
Durchschnitt: 1,38 (231mal bewertet)

Bereits beim letzten Bürgerhaushalt wurde der Vorschlag gemacht, die Grundschule Pfalzel zu erhalten - was sinnvoll und unbedingt notwendig ist!
Die Grundschule ist derzeit dabei, ein erweitertes Betreuungsangebot im Sinne einer offenen Ganztagsschule zu konzipieren.
Desweiteren plant die Kindertagesstätte St. Adula in Pfalzel nun neben der ohnehin engen inhaltlichen Kooperation mit der Grundschule die Zusammenarbeit zu intensivieren. Um einer Raum- und Platznot im Kindergarten vorzubeugen, sollen Räume der Grundschule genutzt werden.
Die Stadt Trier, die Pfalzeler Bürger und Vereine sind aufgerufen, diese sinnvolle Kooperation und damit auch den zukünftigen Bestand der Grundschule in Pfalzel durch die Unterstützung dieser Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Viele Kindertagesstätten arbeiten zunehmend systematischer mit Grundschulen zusammen. Eine solche Zusammenarbeit wird in der Grundschule Pfalzel vorbereitet. Aufgrund des Neubaugebietes in Pfalzel ist die Kindertagesstätte überfüllt und wird deshalb die Gruppe der 3- bis 6-jährigen Kinder in die Grundschule Pfalzel auslagern. Diese Anzahl der Kinder wird in den kommenden Schuljahren folgerichtig dazu führen, dass die Grundschule mindestens vorübergehend zweizügig wird, und damit in den nächsten zehn Jahren ihre Existenz nicht in Frage steht.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat dem Erhalt der Grundschule Pfalzel im Rahmen des Schulentwicklungskonzeptes zugestimmt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Eine Entscheidung über den Erhalt oder die Schließung von Schulen ist untrennbar mit dem Abschluss des Schulentwicklungskozeptes verbunden.
Die Arbeit am Schulentwicklungkonzept Teil 1 ist zwischenzeitlich abgeschlossen und der Stadtrat hat dem Schulentwicklungsplan zugestimmt.

Billigere und bessere öffentliche Verkehrsmittel

von: Utopia1983; 06.10.2009; Nummer: 2381
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.376145
Durchschnitt: 1,38 (109mal bewertet)

Ich schlage vor, dass Trier die Busse stärker bezuschusst und dafür wird das Busfahren wesentlich billiger (max. 0,50 Euro eine Fahrt) oder sogar kostenlos. Hierdurch kann der Verkehr in der Stadt stark reduziert werden. Es müsste dann allerdings auch das entsprechende Busangebot geschaffen werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen. Etwaige Defizite müssten aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Fuß- und Radwegeverbindung über den Hauptbahnhof bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 2005
Stadtteil: Kürenz; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.375
Durchschnitt: 1,38 (168mal bewertet)

Eine Beseitigung der Barriere Hauptbahnhof zum zentralen Bindeglied zwischen den östlichen Stadtteilen könnte Idealerweise durch eine Fußgängerbrücke (Erschließung der Gleise von oben) oder eine separate Fuß- und Radwegebrücke (oder - ggf. billiger - durch Fortführung der bestehenden Fußgängerunterführung) erfolgen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Um diese Verbindung herzustellen müsste eine Über- oder Unterführung realisiert werden. Da der Zugang zu den Gleisen von der Westseite aus bereits durch eine Unterführung sicher gestellt ist, wäre die zunächst sinnvollste Variante deren Verlängerung in Richtung Osten. In wie weit dies technisch möglich und finanzierbar ist, ist mit der DB AG zu klären.

Eine Überführung hingegen würde im Bereich des vorhandnen Tunnels eine Doppelerschließung bedeuten. Diese Variante wäre sinnvollerweise nur in Zusammenhang mit dem Petrisbergaufstieg realisierbar. Hierzu ist auf eine mögliche zukünftige diesbezügliche Beschlussfassung zu verweisen.

Kommentar Ortsbeirat

Eine Stellungnahme des Ortsbeirates Kürenz liegt nicht vor.

Regionalbahn (Stadtbahn) Trier, Hauptstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2426
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.37255
Durchschnitt: 1,37 (102mal bewertet)

Die Bahnstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz - Saartal / Obermosel / Luxemburg durchzieht das Stadtgebiet auf einer Länge von ca. 15 km und verläuft hierbei in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Wohn- und Arbeitsplatzgebiete und der bedeutendsten Schulzentren der Stadt. Es bietet sich daher an, diese Infrastruktur zur umweltfreundlichen Erschließung der Stadt zu nutzen. Bisher erfolgt eine derartige Erschließung allerdings nur punktuell, z.B. durch den Hauptbahnhof (der zudem nur von einer Seite zugänglich ist) oder durch den Haltepunkt (HP) Trier-Süd. Das Konzept der Regionalbahn (Stadtbahn) Trier sieht daher die Anordnung von Zwischenhalten vor, von denen bisher nur der HP Ehrang-Ort (Alt-Ehrang) realisiert ist. Seine ganze Effektivität kann das System aber erst dann entfalten, wenn zusätzlich zu den bestehenden Stationen wie Bf. Ehrang, Pfalzel, Hauptbahnhof und Trier-Süd die weiteren Haltepunkte wie Perlen auf einer Schnur das Stadgebiet erschließen:

  • Mäusheckerweg (beim Schulzentrum)
  • Trier-Nord/Dasbachstraße (beim Gewerbegbiet, dem potentiellen Handwerkerpark und der Trier-Arena)
  • Alt-Kürenz/Avelsbacher Straße (bei den dichten Wohngebieten St-Ambrosius, St-Paulin und Alt-Kürenz)
  • Kaiserthermen/Ostallee/Südallee/Olewiger Straße (beim FWG, dem Wohngebiet Gartenfeld, der Europäischen Rechtsakademie ERA und den Kulturzielen Landesmuseum, Tempelbezirk, Amphitheater und Kaiserthermen)
  • St-Matthias/Aulstraße (bei den Wohngebieten Weismark und Trier-Süd und dem Kulturziel Matthiasbasilika)
  • St-Medard/Schammat/Pellinger Straße (bei den Wohngebieten Schammat und Feyen)

In der Nähe von einigen der genannten HP befindet sich auch noch ausreichend Fläche zur Anlage von P+R-Plätzen; das eigentliche Ziel des Konzepts ist allerdings die direkte Erschließung der unmittelbaren Umgebung.

Bei konsequenter Fortführung des Regionalbahnkonzepts (unter Einbeziehung der Weststrecke) kann sich der ÖPNV-Anteil (Bahn und Bus zusammen) am stadtinternen Binnenverkehr von 12 % auf 17 % und im Ziel- und Quellverkehr zwischen Stadt und Region von 9 % auf 14 % erhöhen, während der Straßenverkehrsanteil von 45 % auf 36 % bzw. von 91 % auf 86 % abnimmt.

Das technische Problem liegt im Streckenabschnitt zwischen der Pfalzeler Brücke und Trier-Süd, der derzeit (einschl. Hauptbahnhof) im Prinzip dreigleisig ist (zwei Gleise für den Personenverkehr, das bergseitige Gleis im Gegenverkehr für Güterzüge). Bisher ist nicht gelöst, ob die drei neuen HP Trier-Nord, Alt-Kürenz und Kaiserthermen auf diesem Abschnitt drei- oder zweigleisig auszubauen sind. Hierzu gibt es seitens der DB AG noch keine Aussage. Denkbar ist auch eine Lösung, den Personenfernverkehr und den Güterzugverkehr auf zwei Gleisen zusammenzufassen und unabhängig hiervon den Regionalbahnverkehr auf dem dritten Gleis im Gegenverkehr (mit Kreuzungsstationen) auf dem o.g. dreigleisigen Abschnitt zu betreiben. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass für die neuen Haltepunkte jeweils nur ein Bahnsteig in Seitenlage notwendig ist. Dieses System wäre mit einem dritten Gleis auf der Pfalzeler Brücke auch bis zum Bahnhof Ehrang im Zuge der künftigen Umbauten des Ehranger Güterbahnhofs fortzusetzen, genau so, wie es über den HP Trier-Süd hinaus bis zum HP St-Medard / Schammat bzw. bis zum Estricher Hof fortsetzbar wäre, wo die Flächen der ehemals viergleisigen Bahntrasse noch zur Verfügung stehen (weiter in Richtung Konz fielen diese Flächen dem Straßenbau - vierspuriger Ausbau der B 51 - zum Opfer).

Zu realisieren ist das Regional / Stadtbahnkonzept Trier nur als GVFG-Maßnahme. Nach der derzeit gültigen Rechtslage ist die Stadt Bauherr und trägt die Planungskosten. Die Baukosten übernehmen Bund bzw. Land zu 80 %, die DB AG zu 5 %, so dass bei der Stadt noch 15 % der Baukosten bleiben. Es ist offen, ob dieser Finanzierungsmodus bleiben wird, vor allem, wenn im Jahr 2013 das GVFG ausläuft. Die Städte würden sich über einen geringeren Eigenanteil als 15 % sehr freuen, Bund und Länder sehen das aber anders. Ob bei einer restriktiveren Regelung seitens der Bundes und der Länder überhaupt noch kommunale Verkehrsvorhaben möglich sein werden, ist eine offene Frage.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Für den Ausbau der Haltestelle Mäusheckerweg wurden die Mittel für Planungskosten im Haushalt um 50.000 € erhöht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Über die im Folgenden dargestellte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen:

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG. 
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012

Bitte durchgehende Fahrradwege!

Bürgervorschlag
von: Sniff; 09.06.2010; Nummer: 3444
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.343065
Durchschnitt: 1,34 (137mal bewertet)

Trotz einiger Versprechen sind die Fahrradwege in Trier immer noch deutlich unzureichend. Dabei benötigt es keine riesigen und komfortablen Radwege um das Radfahren angenehmer zu machen sondern eher durchdachte Wege. Das größte Problem ist oft einfach, dass Radwege plötzlich enden, häufig sogar obwohl sich einige Meter weiter wieder ein Fahrradweg befindet (zum Beispiel auf der Nordallee an der Porta vorbei; oder einige Meter weiter, wenn man versucht von der Nordallee auf das Katharinenufer bzw. generell an die Mosel zu gelangen; oder auch in der entgegengesetzten Richtung, wenn man versucht von der Nordallee zum Bahnhof bzw. auf die Kürenzerstr. zu gelangen - um nur wenige Beispiele zu nennen!). Es wäre also notwendig diesen Radwegteilstücke zu verbinden.

Durchgängige und sinnvolle Radwege können in vielen Fällen durch eine Kennzeichnung auf der Straße oder zum Teil auch dem Fußweg erzeugt werden. Statt teure Fahrradwege wie der an den Kaiserthermen zu bauen würde oftmals eine einfache aber durchdachte Beschilderung und eingezeichnete Linien weiterhelfen.

Tipp: einfach mal mit dem Fahrrad quer durch die Stadt fahren - offensichtliche Mängel und Verbesserungspotenziale werden sofort auffallen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für den Ausbau der Radwege weitere 50.000 € bereitgestellt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für Markierungen von Radfahrstreifen auf Straßen verwendet werden. Da aber der Haushalt 2011 bei den abschließenden Beratungen im Stadtrat am 16.12.2010 keine Mehrheit erhalten hat, kann dieser Vorschlag bis auf weiteres nicht umgesetzt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 ist bereits der Entwurf für das Radverkehrskonzept vorgelegt worden, der einen systematischen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur - auch an den genannten Stellen - vorsieht.

Regionalbahn/Stadtbahn: Weststrecke Schweich/Kordel - Ehrang - Biewer - Trier-West - Zewen - Luxemburg/Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2430
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.34091
Durchschnitt: 1,34 (88mal bewertet)

Genau so wie die Hauptstrecke über den Hauptbahnhof verläuft die zweigleisige elektrifizierte Weststrecke auf ca. 20 km durch die Stadtteile auf dem linken Moselufer von Ehrang bis Zewen, und genau so wie die Hauptstrecke kann sie in diesen Stadtteilen große Wohn- und Gewerbegebiete erschließen. Auf einer Länge von ca. 3 km verläuft sie unmittelbar an der Mosel, kann hier aber über die bestehenden Moselbrücken und die geplanten Moselstege (s. dieses Kapitel) große Bereiche in der Altstadt, in Trier-Nord und in Trier-Süd erschließen. Seit der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1985 dient sie nur noch sporadisch dem Güterzugverkehr.

Um ihr die Erschließungsfunktion zu geben, die ihrem Potential entspricht, ist die Reaktivierung früherer sowie der Bau neuer Stationen erforderlich. Diese sind im einzelnen:

  • Mäusheckerweg; neu (beim Schulzentrum)
  • Biewer; neu (in der Ortslage; der alte Bahnhof existiert nicht mehr)
  • Mariensteg; neu (s. Moselstege; Erschließung von Nordbad, Ex-Haus, Moselstadion)
  • Pallien; neu (westl. Brückenkopf der Kaiser-Wilhelm-Brücke; Erschließung von Pallien und Fachhochschule; über die Brücke: Zurlauben, Brüder- und Elisabethkrankenhaus, Berufsbild. Schulen)
  • Martinerfeld: neu (am Bahnübergang; Erschließung von Neu-Pallien und nördl. Trier-West/Wohn- und Gewerbegbiet; über den Irminensteg (s. Moselstege) Bereich Hospitien, Technikerschule, Berufsbild. Schulen, FHS/Modedesign; "In zehn Minuten zu Fuß am Hauptmarkt")
  • Trier-West; reaktivierter ehem. Westbahnhof (Erschließung zentrales Trier-West/Wohn- und Gewerbegebiete; über die Römerbrücke Rathausbereich, Stadttheater)
  • Messepark; neu (Erschließung der neu zu nutzenden Brachflächen/Eisenbahnausbesserungswerk etc., Messepark, P+R-Platz; über den Barbarasteg Erschließung von Alt-und Neu-Barbeln; über die Konrad-Adenauer-Brücke Erschließung von St-Matthias)
  • Euren; reaktiviert an der Eisenbahnstraße (Wohnbereich Euren, Versorgungszentrum Bertard)
  • Monaise; neu (Erschließung Gewerbegebiet Monaise)
  • Zewen; reaktiviert an der Kantstraße (Wohnbereich Zewen, Ortsversorgung)

Während der derzeitige ÖPNV-Anteil am gesamten stadtinternen Binnenverkehr ca. 12 % beträgt, liegt sein Anteil am Verkehr der westlichen Stadtteile untereinander - Quint, Ehrang, Pfalzel, Biewer, Pallien, Trier-West, Euren, Zewen, der immerhin auch ca. 12 % des stadtinternen Binnenverkehrs ausmacht - lediglich bei ca. 5 %. Durch die Reaktivierung der Weststrecke für den Personenverkehr lässt sich dieser Anteil fast verdoppeln, weil die derzeit damit verbundenen zeitraubenden Umwegfahrten (z.B. zweimal über die Mosel) und Umsteigevorgänge entfallen.

Im Rahmen des Programms "Rheinland-Pfalz-Takt 2015" sieht das Land die Führung einer Regionalexpresslinie von der Eifel über die Weststrecke nach Luxemburg vor, die vor allem am neuen P+R-Haltepunkt "Messepark" die Pendler nach Luxemburg aufnehmen soll. Für den Nahverkehr ist aber besonders wichtig, eine der über die Weststrecke fahrenden Linien über die Konz-Zewener Eisenbahnbrücke zu führen, um den Pendlern aus dem Raum Konz / Saartal / Obermosel eine umwegfreie Route zum Gewerbegebiet Monaise zu bieten.

Überlegenswert wäre es, den Antrag der DB AG auf Rückbau eines der beiden Gleise (mit Kreuzungsmöglichkeit im Westbahnhof) wieder zu beleben, weil die Haltepunkte an eineeingleisigen Strecke nur einen Seitenbahnsteig benötigen (Fortfall von ggfls. erforderlichen neuen Fußgängerüber- oder -unterführungen), und den Bewohern unmittelbar an der Strecke könnte man die Angst nehmen, daß diese weiter von schweren Güterzügen befahren würde. Diese Lösung ist aber nur im Zusammenhang mit der Konzeption auf der Hauptstrecke möglich (zwei- oder dreigleisig).

Die Finanzierung erfolgt, wie bei den Haltepunkten an der Hauptstrecke, nach GVFG, es sei denn, Bund und/oder Land übernehmen die Kosten zu 100 %.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Grundschule in Pfalzel erhalten

von: Pakistanie; 01.10.2009; Nummer: 2331
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.33831
Durchschnitt: 1,34 (201mal bewertet)

Für den Stadtteil Pfalzel ist es sehr wichtig, dass die Grundschule erhalten bleibt und zur Ganztagesschule erweitert wird.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Viele Kindertagesstätten arbeiten zunehmend systematischer mit Grundschulen zusammen. Eine solche Zusammenarbeit wird in der Grundschule Pfalzel vorbereitet. Aufgrund des Neubaugebietes in Pfalzel ist die Kindertagesstätte überfüllt und wird deshalb die Gruppe der 3- bis 6-jährigen Kinder in die Grundschule Pfalzel auslagern. Diese Anzahl der Kinder wird in den kommenden Schuljahren folgerichtig dazu führen, dass die Grundschule mindestens vorübergehend zweizügig wird, und damit in den nächsten zehn Jahren ihre Existenz nicht in Frage steht

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat dem Erhalt der Grundschule Pfalzel im Rahmen des Schulentwicklungskonzeptes zugestimmt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Erhaltung der Grundschule Pfalzel mit Erweiterung zu einer Ganztagsschule kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantwortet werden. Es handelt sich hier um einen Punkt, der die neue Schulentwicklungsplanung bzw. das neue Schulentwicklungskonzept Trier 2020 + betrifft.

Ein Ganztagsschul (GTS)-Angebot an einer Schule ist in erster Linie aber auch eine Frage der Nachfrage nach einem GTS-Angebot durch die SchülerInnen/Eltern an der Schule selbst. Hierbei muss beispielsweise für die Grundschule Pfalzel berücksichtigt werden, dass die benachbarten Grundschulen in Biewer und Ehrang für Nachfrager in diesem Bereich ein GTS-Angebot bereits anbieten.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

Durchgehende Radwegeverbindung in Richtung Trier bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1624
Stadtteil: Ruwer-Eitelsbach; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (123mal bewertet)

Die Radwege in Richtung Trier sind auszubauen und die schon erschlossenen Radwege zu nutzen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden. Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage.

Zur Zeit werden Grundstücksverhandlungen für die Gleistrasse im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer geführt. In 2010 und 2011 ist beabsichtigt, dieses Teilstück bis zum Bahnübergang Ortseingang Ruwer auszubauen.

Moseluferweg sanieren

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1819
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.325925
Durchschnitt: 1,33 (135mal bewertet)

Das Moselufer zählt zu den von Bewohnern und Touristen besonders frequentierten städtischen Räumen Triers. Im Bereich der Moselaue gibt es allerdings verschiedene Abschnitte, deren Zustand diese Attraktivität erheblich mindert. Der Bereich um den westlichen Brückenkopf der Römerbrücke muss dazu gezählt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Moseluferwege spielen auch im Rahmen des Radverkehrskonzeptes eine Rolle, so dass bei einer Sanierung auch die Belange der Radfahrenden zu berücksichtigen sind.

Die Priorisierung von Maßnahmen für den Radverkehr wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes abzustimmen sein. Laut Stadtteilrahmenplan ist das Moselufer selbst als stadtweit bedeutsames Naherholungsgebiet aufzuwerten. Hierzu gehört nicht nur, den Ausbauzustand der Promenade und ihrer direkten Zugänge (Treppen und Wege) zu verbessern, sondern auch das gesamte Umfeld in diese Entwicklung einzubeziehen.

Wichtige Bausteine sind dabei die Gestaltung der Wegränder durch ansprechende und gepflegte Vegetation, das Anlegen von einladenden, funktionalen Rastplätzen mit Tischen, Bänken und Fahrradständern sowie die Schaffung von befestigten Zugängen zum Wasser und strandähnlichen Ruhezonen am Wasser. Ein vordergründiger Entwicklungsbedarf besteht dabei für den Bereich um die Römerbrücke (insbesondere die Treppenanlagen) sowie im südlichen Anschluss in Richtung Messepark. Die Maßnahme wird im Projekt "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien

Der Ortsbeirat stimmt dem Vorschlag zu.

 

Ortsbeirat Trier-Nord

Hier hat der Ortsbeirat Trier-Nord schon mehrere Anträge gestellt und auch Gelder aus dem Ortsbeiratsbudget in Aussicht gestellt.

Fahradständer Hbf

von: Sniff; 06.10.2009; Nummer: 2384
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.316665
Durchschnitt: 1,32 (120mal bewertet)

Die Fahrradständer vor dem Hauptbahnhof und dem Alleencenter reichen nicht aus.

Hierzu müssen keine teuren neuen Ständer installiert werden, sondern es genügen einfache Stangen, wie sie z.T. schon angebracht sind und insbesondere ein größerer ausgewiesener Platz für die Fahrräder.

(Zusätzlich wäre eine Kamera(-attrappe) oder ein Hinweis auf Überwachung des Platzes etwas, das jeder, der sein Fahrrad dort abstellt begrüßen würde.)

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Es wird weiterhin auf die geplante Fahrradstation verwiesen. In Randbereichen wurden im Bereich der Parkplätze mehrere Fahrradbügel nachgerüstet.

Ergebnis des Rates

Die Realisierung der Maßnahme ist vorgesehen. Ein konkreter Termin kann aber noch nicht benannt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

In diesem Zusammenhang ist auf die geplante Fahrradstation am Hauptbahnhof zu verweisen (vgl. Stadtvorstandsvorlage 036/2008 sowie Stadtratsbeschluss 362/2008). Eine Neuordnung der Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsumfeld ist mit dieser Planung sowie auch den Überlegungen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes (Bahnhofsworkshop 2006) abzustimmen.

Zu beachten ist auch, dass sich die meisten der derzeit vorhandenen Fahrradständer auf dem Gelände der DB AG befinden. Vorplanungen und Abstimmungen bezüglich der Fahrradstation laufen derzeit. Mit einer Förderung von 85 Prozent bzw. 800,-- Euro pro Stellplatz vom Land ist zu rechnen.

Da eine zeitnahe Realisierung einer Fahrradstation somit grundsätzlich möglich erscheint, sind kurzfristige Umbauten der vorhandenen Abstellanlagen nicht sinnvoll. Die Planungen für die Fahrradstation sollen zügig fortgesetzt werden und die Neuordnung der verbleibenden Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsumfeld damit koordiniert werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Durchgehender Fahrradweg Kürenzerstr - Nordallee - Katharinenufer

von: Sniff; 06.10.2009; Nummer: 2387
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.313255
Durchschnitt: 1,31 (83mal bewertet)

Bisher gibt es keinen durchgehenden Fahrradweg von der Kürenzerstraße in die Nordallee und innerhalb der Nordallee. Ebenso fehlt eine Verbindung von der Nordalle zum Katharinenufer. Deshalb sind die vorhandenen Wege nicht nutzbar oder erfordern einen gefährlichen Wechsel von Fahrradweg auf die Straße.

In dieser Weise wäre es generell angebracht in Trier die Verkehrsführung für Fahrradwege zu überprüfen und vorhandene Fahrradwegstücke zu verbinden. Hierzu sind häufig keine teuren Investitionen erforderlich sondern zumeist lediglich Markierungen. Fahrradfahrer brauchen eigene Wege zum Fahren oder zumindestens sollte für alle Verkehrsteilnehmern ersichtlich sein, wo Fahrräder (sicher) fahren können/sollen!

Außerdem wäre es nicht nur für Fahrradfahrer sicherer, sondern auch für Rollstuhlfahrer angenehmer, wenn vorhandene abgeflachte Bordsteine von Fußgänger- und Fahrradwegen an den Straßenübergängen ebenerdig wären. Als Beispiel lässt sich hier die Kohlenstraße gegenüber des Einkaufszentrums nennen. Relativ neue Gehwege, z.T. mit Fahrradweg, und dennoch haben die Bordsteine an den Straßenübergängen eine Höhe von 5-10cm.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Für den Bereich Anbindung an das Katharinenufer liegt eine Vorplanung für den Ausbau eines Radwegs Schießgraben von Ostallee bis Uferstraße vor. Anfang 2010 wurde hierfür ein Antrag auf Zuwendnungen nach dem Investitionsstockprogramm gestellt. Eine Bewilligung liegt bis dato nicht vor. Weitere Planungen in dem restlichen Bereich sind abhängig von den Ergebnis-Konzepten aus den Projekten "Umgestaltung Bahnhofsvorplatz" und "Wettbewerb Porta-Nigra-Platz".

Verwaltungshinweis für den Rat

Sämtliche in dem Vorschlag benannten Bereiche stellen Schwerpunkte der Planungen der Stadt dar.

Neben dem vorgesehenen Ausbau der Kürenzer Straße im Zuge des so genannten Moselbahndurchbruchs (bei welchem geeignete Radverkehrsanlagen mit eingeplant werden; Planungskosten sind im Haushaltsentwurf 2010 eingeplant; ab 2011 ist die Maßnahme im Investitionshaushalt eingeplant), ist gemäß dem in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzept insbesondere die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra dringend zu verbessern. Hierzu werden im Rahmen des Radverkehrskonzeptes konkrete Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung vorgeschlagen.

Darüber hinaus werden auch im Rahmen der mittel- bis langfristigen Überlegungen zur Bahnhofumfeldgestaltung sowie dem Wettbewerb zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes die Belange des Radverkehrs berücksichtigt.

Auch der Bereich Schießgraben, der ebenfalls auf der hier genannten Verbindung liegt – stellt gemäß Entwurf des Radverkehrskonzeptes einen besonders wichtigen Lückenschluss im Radverkehrsnetz dar. Da hier bereits ein Fußweg vorhanden ist, ist diese Maßnahme mit relativ wenig Aufwand umsetzbar.

Ebenso werden im Radverkehrskonzept zahlreiche weitere Maßnahmen vorgeschlagen, die mit relativ geringem finanziellem Aufwand umsetzbar sind. Auch die Absenkung von Bordsteinen ist dabei eine von vielen vorgeschlagenen Maßnahmen – allerdings eine, die in der Summe relativ teuer ist. Zudem sind hierbei auch die Belange von sehbehinderten Menschen sowie auch Aspekte der Wasserführung mit zu berücksichtigen.

Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010 im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes Trier 2020. Daran anschließend sind dann konkrete Maßnahmen zu planen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Mehr Sitzmöglichkeiten insbesondere für ältere Menschen in der Innenstadt

von: Neubürger; 12.10.2009; Nummer: 2490
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.302085
Durchschnitt: 1,30 (96mal bewertet)

Insbesondere im Bereich von der Glockenstraße bis zum Kornmarkt gibt es keine altengerechten Sitzplätze. Nicht jeder hat die finanziellen Mittel zur Verfügung, das gastronomische Angebot zum Ausruhen zu nutzen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Möglichkeiten weitere Sitzbänke in der Fußgängerzone aufzustellen sind auf Grund unterschiedlicher Interessen sehr eingeschränkt. Die Abstimmung neuer Bankstandorte mit den Beteiligten erfordert Zeit und wird im Baudezernat geprüft.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Verlängerung des Radweges vom Hauptbahnhof bis zur Paulinstraße

von: Neubürger; 12.10.2009; Nummer: 2488
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.28409
Durchschnitt: 1,28 (88mal bewertet)

Insbesondere für Radtouristen ist die Verbindung vom Bahnhof zur Porta gefährlich. Für mich ist es unverständlich, dass hier kein Radweg vorhanden ist, da vor allem in den Urlaubszeiten viele Touristen mit dem Rad vom Bahnhof zur Porta fahren. Täglich kann man beobachten, wie Radfahrer vom Autoverkehr gefährdet werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Gemäß dem in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzept ist insbesondere die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra dringend zu verbessern. Hierzu werden im Rahmen des Radverkehrskonzeptes konkrete Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung vorgeschlagen.

Darüber hinaus werden auch im Rahmen der mittel- bis langfristigen Überlegungen zur Bahnhofumfeldgestaltung sowie dem Wettbewerb zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes die Belange des Radverkehrs berücksichtigt. Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010 im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes Trier 2020. Daran anschließend sind konkrete Maßnahmen zu planen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1686
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.28342
Durchschnitt: 1,28 (187mal bewertet)

Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Verwaltung plant einen städtebaulichen Wettbewerb für die Neugestaltung der Brückenköpfe der Römerbrücke, in den auch ein Uferabschnitt auf beiden Seiten der Mosel, von der Höhe Gilbertstraße (Flusskilometer 193,4) bis zum alten Moselkran (km 192,5) einbezogen werden soll. Im Rahnen der Planungen ist unter anderen ein Fach- und ein Bürgerworkshop vorgesehen, für die derzeit die Grundlagen aufbereitet werden.

Ergebnis des Rates

Für die Gesamtkonzeption „Stadt am Fluss“ wurden im Haushalt 2011 weitere Mittel bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Massnahme wird im Prozess "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Verbessertes Mobilitätskonzept - Park & Ride zur Entlastung der Bitburger Str. / Citybahn nach Lux.

von: maeri; 16.10.2009; Nummer: 2682
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.272725
Durchschnitt: 1,27 (66mal bewertet)

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 Verbesserung des Verkehrsanbindung mit der Bahn nach Luxemburg um den tagtäglichen Pendlerverkehr zu reduzieren.

Ebenfalls bietet es sich an, an der Bitburger Straße in der Nähe der Autobahnabfahrt ein Park & Ride System vorzusehen, dass die Belastung der Innenstadt insbesondere an "verkehrsreichen" Tagen (Feiertage in Luxemburg, Veranstaltungstagen etc.) reduziert und den Verkehr bereits vor der Stadt abfängt. Kilometer langer Stau bzw. Stop and go-Verkehr mit hohen Belastungen für die Umwelt würden so vermieten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Bahnverbindung nach Luxemburg steht nicht in der unmittelbaren Entscheidungskompetenz des Trier Stadtrates.

Allerdings setzt sich auch die Stadt stark für eine Verbesserung dieser wichtigen Verbindung ein. Dies geschieht im Rahmen kontinuierlicher Abstimmungen mit Verkehrsverbund VRT, Deutscher Bahn AG, Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Fachministerium sowie dem Nachbarland Luxemburg.

Bei einem Abstimmungstermin zwischen Deutscher Bahn, ZV SPNV-Nord, Ministerium und der Stadt im Oktober 2009 wurde das weitere Vorgehen in Sachen Regionalbahn Trier besprochen, wobei die verbesserte Anbindung an Luxemburg über die zu reaktivierende Westtrasse eine wichtige Rolle spielte.

Diesbezüglich wurde über die grundsätzliche Möglichkeit eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse gesprochen, welches die finanziellen Möglichkeiten der Stadt berücksichtigen soll. Neben entsprechenden Abstimmungen mit den genannten Akteuren sowie der weiteren grundsätzlichen Unterstützung diesbezüglicher Projekte, wird sich die Stadt auch im Rahmen des in der Aufstellung befindlichen Mobilitätskonzeptes in starkem Maße mit den Verkehrsbeziehungen in das Großherzogtum beschäftigen und hierfür Verbesserungs- bzw. Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Hierbei spielt auch das Thema Park&Ride eine wichtige Rolle. Konkrete Entscheidungen können erst nach der Erarbeitung und Beschlussfassung über diese abgestimmte Gesamtstrategie im Verkehrsbereich getroffen werden.

Professionelle Regenwassernutzung in allen öffentlichen Gebäuden, zumindest aber im Moselstadion

von: okopsch; 29.09.2009; Nummer: 2298
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.247425
Durchschnitt: 1,25 (97mal bewertet)

Fast alle öffentliche Gebäude zeichnen sich dadurch aus, dass enorm viel Wasser für Toilettenspülungen (Schulen), Reinigung (Feuerwehr) oder Bewässerung (Friedhöfe, Moselstadion) verbaucht wird. Bislang wird kostbares und vor allem teures Trinkwasser dazu genutzt. Die Nutzung von (weichem) Regenwasser wäre hier sicher in vielen Fällen die sinnvollere Alternative. Würden zumindest in den Bereichen wo auch noch große, geeignete Dachflächen vorhanden sind, wie z.B. Moselstadion professionelles Regenwassermanagement betrieben, würden sich sicherlich erhebliche Kosteneinsparungspotentiale ergeben.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Neben den rein formalen Gegebenheiten, die einer möglichen Realisierung im Ergebnis aber nicht entgegenstehen würden, ist letztlich die Frage der Wirtschaftlichkeit von Bedeutung.

Was Schulen, Verwaltungsgebäude etc. anbelangt, kommt Regenwasser faktisch nur für die WC Spülung in Betracht. Hier müssten in Abhängigkeit von den „Benutzungen“ Berechnungen der Wirtschaftlichkeit für jedes Objekt als Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Rat angestellt werden. (Investitionskosten für das Zisternenbauwerk, doppeltes Leitungsnetz für Kaltwasser, etc.)

Vergleich:                        Kosten Wasser           Kosten Abwasser    zusammen

Wasserbezug 80 cbm          135,20 €                     122,40 €              257,60 €

bei RW Nutzung                      0,00 €                     122,40 €              122,40 €

Für Sportstätten- und Friedhofsbewässerung (mit Ausnahme der vorhandenen Dusch-/WC Anlagen) werden regelmäßig keine Kanalbenutzungsgebühren erhoben, so dass hier der Trinkwasserbezug „theoretisch“ weitgehend entfallen könnte. Faktisch besteht bei diesen Anlagen aber insbesondere im Sommer ein großer Bewässerungsbedarf, wenn die Zisternen leer sind bzw. sich nicht mehr füllen und dann doch Frischwasser „nachgetankt“ werden muss. Weiter ist bei diesen Objekten zu berücksichtigen, dass das Verhältnis Freiflächenanteil / Regenwassersammelfläche extrem ungünstig ausfällt.

Modellrechnung: Im Bereich der Stadt Trier fallen durchschnittlich ca. 800 mm Regen bzw. 0,8 cbm/Jahr/qm, das sind je 100 qm  befestigter Fläche =  80 cbm Regenwasser/Jahr, die als Frischwassersubstitution prinzipiell zur Verfügung stehen würden.  

Fazit: Regenwassernutzung ist sicher sinnvoll, aber nur da, wo sie sich wirtschaftlich darstellen lässt. Bekanntlicherweise haben wir in Deutschland kein Trinkwasserproblem. Im Gegenteil: rückläufige Verbräuche führen bei hohen Fixkostenanteilen von Wasser und Abwasser zwangsläufig zu Einheitspreiserhöhungen.

faire stadt trier

Bürgervorschlag
von: --sabine; 16.10.2009; Nummer: 2675
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.24719
Durchschnitt: 1,25 (89mal bewertet)

Die Stadt hat per Ratsbeschluss festgelegt, dass der Erwerb von Produkten, die aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen, bei der Vergabe von Aufträgen im Beschaffungswesen zu vermeiden ist. Das im Februar 2009 verabschiedete Gesetz der Bundesregierung erlaubt ausdrücklich die Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe. Auch die Landesregierung unterstützt die Initiative der Europäischen Kommission, den nachhaltigen und verantwortungsbewussten Einkauf durch die öffentliche Hand zu fördern. Aber Trier hat (wie die meisten Kommunen) ein bisher noch kaum genutztes Nachfragepotential an fairen Produkten und Dienstleistungen. Hier kommt der Stadt sowohl eine große Vorbildfunktion als auch eine erstaunliche Marktmacht zu. Eine gesteigerte Nachfrage nach fairen Produkten würde eine Qualifizierung der Angebote, vor allem aber eine gerechtere Handelsbeziehung zu den Ländern des Südens befördern. Sowohl in der öffentlichen Beschaffung als auch im Bildungsbereich "Globales Lernen" möchte ich für ein weiter führendes Engagement plädieren.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Die Verwaltung setzt sich zukünftig verstärkt für die Förderung des fairen Handels ein. In einem ersten Schritt hat der Rat in seiner Sitzung am 25. März 2010 beschlossen, sich an der weltweiten Kampagne "Fairtrade-Town" zu beteligen und dazu alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten. Eines der Kriterien, das hierfür erfüllt sein muss, besteht darin, eine lokale Steuerungsgruppe zu bilden, die alle erforderlichen Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Steuerungsgruppe soll sich auch mit dem Beschaffungswesen auseinandersetzen, insbesondere mit dem konkreten Umsetzen der umfassend gegebenen rechtlichen Möglichkeiten, soziale, ökologische und faire Produkte und Dienstleistungen zu beschaffen.

Ergebnis des Rates

Vorschlag wird schrittweise umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Vergabeverfahren werden sowohl die gesetzlichen als auch die weiterführenden Vorgaben - sei es durch Dienstanweisungen oder Ratsbeschlüsse - hinsichtlich der sozialen und ökologischen Kriterien beachtet, sofern es rechtlich zulässig ist. Zum Beispiel werden Produkte, die durch Kinderarbeit erstellt werden, im Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Ausbau der Regionalbahn forcieren

von: Bürgergutachten...; 13.06.2009; Nummer: 1800
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.243245
Durchschnitt: 1,24 (148mal bewertet)

Die Regionalbahn muss weiter forciert werden

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Bezüglich der bautechnischen Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße wurden bereits intensive Abstimmungen durchgeführt. Eine Machbarkeitsstudie / Potenzialanalyse ist von Seiten des ZV SPNV-Nord beauftragt. Auch die Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells laufen beim ZV SPNV-Nord.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012. 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Kommentar Ortsbeirat

Die Mitglieder des Ortsbeirates betonen noch einmal einstimmig die Forderung nach Regionalbahnhaltepunkten für Trier-Süd.

Anbindung des Moselradweges an den Ruwertalradweg

von: bridget; 11.10.2009; Nummer: 2465
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.233335
Durchschnitt: 1,23 (90mal bewertet)

Momentan endet der Moselradweg am Verteilerkreis und man kann nur über die Löbstraße (für Fahrradfahrer eine höchst gefährliche Straße) den Ruwertalradweg erreichen. Diese Teilstrecke müsste radwegemäßig ausgebaut werden, um für Fahradfahrer eine sichere und attraktivere Anbindung zu schaffen (auch für den Fahrradtourismus sicher nicht uninteressant).

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Anbindung des Moselradweg an den Ruwertalradweg ist im Zuge der Maßnahmen "Ausbau der Loebstraße" und "Radweg Ruwer" geplant. Es ist vorgesehen und im Haushaltsplan 2010/2011 eingeplant, den Ruwertalradweg auf den ehemaligen Gleisanlagen im Bereich des alten Bahnhofs Ruwer bis zum nächsten Bahnübergang fortzuführen. Von der Stadtseite ist geplant, im Bereich der Loebstraße den Radweg bis zur Eisenbahnbrücke Pfalzel fortzusetzen. Der dann verbleibende Lückenschluss zwischen Eisenbahnbrücke und Bahnübergang Ruwer kann vorläufig über den Bereich Kläranlage und Grüneberg bis zum Bahnübergang umfahren werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage. Die Weiterführung in Richtung Innenstadt erfolgt über die Straße Am Grüneberg und von dort aus alternativ über die Metternichstraße (Schutzstreifen vorhanden) oder die Loebstraße. Im Bereich der Loebstraße liegen fertige Planungen für einen Zweirichtungsradweg vor. Die Abstimmung mit den Belangen der Anlieger läuft.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Trier-Nord: Beim Neuausbau der Loebstraße soll ein Radweg bis zur Pfalzeler Brücke erstellt werden.

Anbindung Moselfahrradweg an Innenstadt

von: sixpence; 16.10.2009; Nummer: 2688
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.22059
Durchschnitt: 1,22 (68mal bewertet)

Derzeit fehlt eine Anbindung von Fahrradtouristen, die von Biewer kommend über die Kaiser Wilhelm Brücke die Innenstadt erreichen wollen. Hier wird ein touristisches Potential leichtfertig vergeben!

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Es fehlt der Radweganschluss vom Moselradweg zur Kaiser-Wilhelm-Brücke. Eine Anlegung als Radweg oder Radfahrstreifen kann aus Platzgründen nur im Rahmen eines Umbaus der Verkehrsanlagen erfolgen. Hierzu müßte die Maßnahme im Haushalt eingestellt werden. Zur Etatisierung sind Vorplanungen und Kostenschätzung erforderlich, zu deren Ausführung mittels externer Büros z.Zt. keine Mittel vorhanden sind.

Ergebnis des Rates

Die Maßnahme soll im Radwegekonzept berücksichtigt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der konkret genannten Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Darüber hinaus erfolgt derzeit die Erarbeitung eines zusammenhängenden abgestimmten städtischen Radwegenetzes im Rahmen des Radverkehrskonzeptes. Die einzelnen darin vorgeschlagenen Maßnahmen sind anschließend im Rahmen des Mobilitätskonzeptes mit den Maßnahmen für die sonstigen Verkehrsträger abzustimmen und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit zu priorisieren. Dies ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Daran anschließend ist die Finanzierung sicher zu stellen sowie die einzelnen Maßnahmen konkret zu planen und umzusetzen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat West-Pallien stimmt dem Vorschlag zu.

Westtrasse - Regionalbahn ausbauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1951
Stadtteil: Zewen; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.21739
Durchschnitt: 1,22 (115mal bewertet)

Um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen soll die Westtrasse-Regionalbahn ausgebaut und wieder belebt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium, bei welchen die Reaktivierung der Schienenwesttrasse eine wichtige Rolle spielt. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012. 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ausbau der Regionalbahn-Westtrasse wird befürwortet.

Familienkarte Stadtbad

von: creativ; 11.10.2009; Nummer: 2468
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Soziales, Integration
4.216865
Durchschnitt: 1,22 (83mal bewertet)

Der vergünstigte Eintritt auf der Familienkarte freut eben diese, denn mit drei Kindern und einem oder zwei Erwachsenen wird es merklich günstiger. Doch was ist, wenn die lieben Kleinen groß genug sind, mal allein zu gehen? Oder mit ihren Freunden? Dann gilt für sie kein Familientarif. Als ob die Eltern dadurch, dass ihre Kinder größer und selbständiger werden, schlagartig mehr Geld zu Verfügung haben.
Wenn Familien entlastet werden, dann einerseits, weil sie ihre Kids in das neue und bald noch attraktivere 'BAD an den Kaiserthermen' mal allein senden können; andererseits weil es den Familienpreis gibt, bitte!
....das wünscht sich 'creativ'

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, die Umsetzung im Rahmen der Ausgestaltung des städtischen Familienpasses aufzugreifen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Aus Sicht des Bades ergibt sich aus dieser Anfrage kein konkreter Handlungsbedarf. 

Die Stadtwerke Trier als Betreiber des Bades an den Kaiserthermen sehen sich als Trierer Unternehmen in der Pflicht, mit ihrem Angebot (Einrichtungen und Kurse) den Interessen aller Benutzer-Gruppen Rechnung zu tragen. Dieser Spagat zwischen den teilweise sehr unterschiedlichen Ansprüchen gelingt wegen der vielfältigen Ausstattung des Bades sehr gut.

Daneben existiert das Interesse einzelner Gruppen an besonderen Rabatten des Eintrittspreises über bereits bestehende Vergünstigungen hinaus. Erwachsene, Kinder und Jugendliche können den regulären Eintrittspreis, durch den Erwerb von Wertkarten von bis zu 15 % deutlich unterschreiten.

Mit der „Familienkarte“ bietet das Bad an den Kaiserthermen in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat eine Vergünstigung für Familien. Der Eintritt kostet dann nur noch etwa die Hälfte des regulären Eintrittspreises. Voraussetzung für die Ermäßigung ist, dass die Familie mit mindestens zwei Mitgliedern ins Bad kommt.

Wenn der Rabatt bei Einzelbesuchen gelten würde, würde dieser den Einzelpreis ablösen. Dies ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Im Jahr 2008 wurden ca. 30.000 Badeintritte mit Familienkarte gebucht. Die Familienkarte sollte die Vielzahl der Personen, die gleichzeitig diese Dienstleistung im Bad in Anspruch nehmen möchten, „als Mengenrabatt“ berücksichtigen.

Kommentar Ortsbeirat

Vom Ortsbeirat wird der Vorschlag für eine "Familienkarte Stadtbad" abgelehnt und folgt damit der Argumentation der Stadtverwaltung.

Priorität für Sanierung Trierer Schulen

Bürgervorschlag
von: tomo65; 20.06.2010; Nummer: 3673
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.211265
Durchschnitt: 1,21 (71mal bewertet)

Der dramatische Sanierungstau Trier Schulen wurde detailliert erhoben und seit vielen Jahren bekannt. Von allen politischen Lagern wird wortreich den Schulen eine hohe Priorität eingeräumt. In der Realität warten Schulen auf die Taten. Das Schulentwicklungskonzept ist seit März 2009 in einer Sackgasse.
Den Worten müssen Taten folgen und vor allem sind Entscheidungen für unsere Kinder notwendige, die dem Ernst der Lage angemessen sind.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Vor dem Hintergrund erforderlicher Sanierungsschritte sind die Mittel für die Maßnahmen der Bauunterhaltung in den letzten Jahren auch konsequenterweise angehoben worden. Die Arbeit am Schulentwicklungskonzept wurde im laufenden Jahr wieder aufgenommen. Nach Abschluss des Schulenwicklungskonzeptes können die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse in den entsprechenden Gremien beraten werden. Damit werden Rat und Verwaltung in die Lage versetzt, die weiterhin nicht ausreichenden Mittel noch bedarfsgerechter und effizienter als bisher einzusetzen.

Vernetzung von Bus und Regionalbahn erhalten

von: Bürgergutachten; 11.06.2009; Nummer: 1397
Stadtteil: Ehrang-Quint; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.210525
Durchschnitt: 1,21 (114mal bewertet)

Es besteht der dringende Wunsch, dass, wie bisher, die Vernetzung der Fahrpläne der Buslinien 8, 17 und 87 mit der Regionalbahn erhalten bleibt. Durch geschicktes Umsteigen vom Bus auf die Bahn beziehungsweise umgekehrt ergeben sich heute schon kürzere Fahrtzeiten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Verwaltungshinweis für den Rat

Wesentliches Ziel sämtlicher Planungen im Bereich des Öffentlichen Verkehrsangebotes sowie auch bei der Aufstellung des Mobilitätskonzeptes ist die Aufrechterhaltung oder sogar Verbesserung der Mobilitätsmöglichkeiten der Menschen, auch und gerade im Umweltverbund. Daher ist davon auszugehen, dass es im Rahmen der gegebenen Finanzierungsspielräume zu keinen Verschlechterungen der genannten Umsteigebeziehungen kommen wird. Im Gegenteil: im Rahmen des Ausbaus der Regionalbahn ist auch eine entsprechende Abstimmung des Busnetzes auf die neuen Haltepunkte anzustreben. Hierzu sind zum gegebenen Zeitpunkt entsprechende Abstimmungen mit VRT und SWT durchzuführen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat sprach sich hier geschlossen für die "Erhaltung der Vernetzung von Bus und Regionalbahn", wie vor beschrieben aus.

Ausbau der Fahrradwege und Stellplätze vorrantreiben

von: dave; 16.10.2009; Nummer: 2626
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.179485
Durchschnitt: 1,18 (78mal bewertet)

Es gefällt mir, was zur Zeit beim Ausbau der Radwege passiert. Einen zweispurigen Radweg am alten Polizeipräsidium vorbei einzurichten finde ich grandios, wenn dieser jetzt noch Richtung Innenstadt ausgebaut wird: Noch besser. Ich möchte die Stadt ermutigen, dies auch an anderen Stellen vorranzutreiben. Wo das geschehen soll wurde ja vor langer Zeit schon in einer Umfrage ermittelt. Bitte bedenken Sie auch, dass Radwege nur die halbe Angelegenheit sind: Viele Stellplätze sind chronisch überfüllt. Beispiele:

  • Zwischen Karstadt und Kaufhof
  • "Das Bad" an den Thermen (Grauenvoller Name übrigens, welcher koksende Designer hat sich das ausgedacht? Wir sagen alle noch Stadtbad)
  • Hauptbahnhof (z.B. bei der Parkhauseinfahrt/Eingang MediaMarkt)
  • Bahnhof Trier-Süd.

Letzterer ist ganz besonders katastrophal, viele Pendler nach Luxembourg haben kaum Platz für ihr Rad. Die besten Radwege entfalten ihr Potenzial erst, wenn genügend Stellplätze an Schlüsselpunkten installiert werden.

Noch ein Hinweis in dieser Sache: Schauen sie sich einmal den neuen Fahrradparkplatz neben dem Haupteingang des Brüderkrankenhauses an. Dieses neuartige Halterungskonzept ist wunderbar und wird akzeptiert. Die bügelförmigen Stellplätze, wie sie zwischen Karstadt/Kaufhof oder vor der Sparkasse Stresemannstraße zu finden sind, halte ich - wenn auch günstig in der Anschaffung - für eine Platzverschwendung.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Zur Zeit wird der Bestand der Fahrradabstellanlagen aufgenommen und erfasst. Dieser dient als Grundlage für eine Fahrradabstellkonzept, welches Bestandteil des Radverkehrskonzeptes wird. Im Bereich Rautenstrauchpark und am Bahnhof Trier-Süd sind in 2010 weitere Abstellflächen für Fahrräder geplant.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für Fahrradstellplätze am Rautenstrauchpark zusätzlich 5.000 € bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Neben dem Ausbau des Radwegenetzes wird derzeit im Rahmen des Radverkehrskonzeptes auch ein Konzept bezüglich der Fahrradabstellmöglichkeiten erarbeitet. Hierbei spielen vor allem die Hauptzielpunkte des Radverkehrs, wie z.B. Bahnhöfe, Freizeiteinrichtungen und die Fußgängerzone eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der im Konzept vorgenommenen Schwerpunktsetzungen soll – nach einem entsprechenden Beschluss des Radverkehrskonzeptes bzw. des Mobilitätskonzeptes – der konkrete Ausbau vorhandener bzw. gegebenenfalls auch der Neubau von Fahrradabstellanlagen und -wegen angegangen werden.

Bezüglich der Wahl des Anlagentyps ist folgendes zu beachten: In den letzten Jahren konnte sich in Deutschland jedoch mehr und mehr der Anlehnbügel, wie er auch im angesprochenen Bereich zwischen Karstadt und Kaufhof eingesetzt und hervorragend angenommen wird, als erste Wahl unter den Fahrradparkern durchsetzen: Ein wichtiger Aspekt hierbei ist sicherlich, dass sich die Anlehnbügel gestalterisch besser in das Stadtbild einpassen lassen, aber auch die funktionalen Eigenschaften überzeugen weite Teile der Fachwelt:

Durch die beidseitige Belegung der Bügel kann der Raum besser ausgenutzt werden, der Rahmen und beide Laufräder können mit beinahe jedem Fahrradschloss angeschlossen und auch Spezialfahrräder und Räder mit Zusatzeinrichtungen können bei Einhaltung bestimmter Abstandsmaße zwischen den Bügeln geparkt und angeschlossen werden.

Als Nachteil des Anlehnbügels ist festzuhalten, dass das Vorderrad nicht fixiert wird, wodurch der Halt des Rades instabil sein kann. Dieses Manko wird beim Anlehnbügel mit Vorderradhalterung behoben – allerdings leidet hierunter die Flexibilität und stadtgestalterische Qualität. Von daher ist kein Grund zu erkennen, weshalb von dem in Trier am häufigsten verwendeten Anlagentypus, dem Anlehnbügel (eventuell ergänzt um Vorderradhalter), in Zukunft abgewichen werden sollte, wie es im Vorschlag gefordert wird.

Verbesserung des Radwegenetzes - Schaffen von sicheren Übergängen

von: maeri; 16.10.2009; Nummer: 2677
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.17647
Durchschnitt: 1,18 (68mal bewertet)

z.B. Einfahrt Mosel/Hohenzollernstraße

Bislang besteht hier keine Möglichkeit direkt auf die richtige Fahrspur Richtung Südbahnhof zu kommen. Das Risiko steigt somit, insbesondere für jüngere und ältere Radfahrer.

Insgesamt soll erarbeitet werden wie die bestehenden Radwege zu einem sicheren Netz zusammengeschlossen werden, dass Radfahren zu einer sinnvollen Alternative im Stadtverkehr macht und so das Leben für uns alle erträglicher macht (weniger Verkehrslärm, weniger Emissionen etc.). Das genannte Beispiel steht für viele andere Stellen in der Stadt.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Die Maßnahme wird im Mobilitätskonzeptes Trier 2020 diskutiert. Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010

Verwaltungshinweis für den Rat

Der konkret genannte Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Darüber hinaus erfolgt derzeit die Erarbeitung eines zusammenhängenden abgestimmten städtischen Radwegenetzes im Rahmen des Radverkehrskonzeptes. Die einzelnen darin vorgeschlagenen Maßnahmen sind anschließend im Rahmen des Mobilitätskonzeptes mit den Maßnahmen für die sonstigen Verkehrsträger abzustimmen und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit zu priorisieren. Dies ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Daran anschließend ist die Finanzierung sicher zu stellen sowie die einzelnen Maßnahmen konkret zu planen und umzusetzen.

Moselufer für Freizeit und Erholung nutzen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1719
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.16092
Durchschnitt: 1,16 (174mal bewertet)

Die Lebensqualität im Stadtteil wird maßgeblich von den Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung von Freizeit und Erholung in der unmittelbaren Lebensumgebung beeinflusst Dem Moselufer, insbesondere zwischen Bootshaus und Nordbad wird hier eine zentrale Bedeutung beigemessen. Dieses Erholungs- und Freizeitraum kann noch bis zur Pfalzeler Brücke ergänzt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit werden im Rahmen des Konzeptes „Stadt am Fluss“ Zielvorstellungen auch für die Entwicklung des Moselufers im Bereich Trier-Nord erarbeitet. In dem vorliegenden Vorentwurf wird für diesen Bereich der Schwerpunkt Freizeit / Tourismus / Gastronomie / Sport definiert. Anknüpfungspunkte für die neue Inwertsetzung des Moselufers mit diesen Schwerpunkten sind insbesondere das Gelände der Kabinenbahn und der Standort der ehemaligen Gendarmerie an der Zurmaiener Straße.

Am Standort „Kabinenbahn“ wird eine Umnutzung mit dem Schwerpunkt Gastronomie / Hotel ins Auge gefasst. Für den Bereich der Konversionsfläche wird ein Entwicklungsbereich mit den Schwerpunkten Gastronomie, Hotel und Marina definiert. Mögliche Bausteine sind unter anderem verbesserte Zugänge zum Wasser, Schiffsanleger und ein Strandbad. Diese Planungsansätze sind im Laufe der nächsten Zeit weiter zu konkretisieren. Diese Zielvorgaben werden gemeinsam mit den betroffenen Anlieger, den Fachbehörden sowie der Öffentlichkeit diskutiert. Kurzfristig soll ein Reinigungs- und Pflegekonzept für das Moselufer umgesetzt werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu und verweist auf zahlreiche frühere Beschlüsse.

Bahnübergang-Trier für alle!

von: Alfred.Johannsen; 25.09.2009; Nummer: 2262
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.151515
Durchschnitt: 1,15 (132mal bewertet)

Ich fordere für Trier-Ost (Gartenfeld-Kürenz) schnellstmöglich einen Zugang zum Hauptbahnhof mittels einer Bahnunter- oder -überführung und bis die Bauplanung und -arbeiten beendet sind, die freie Nutzung des bereits vorhandenen Bahnübergangs!

Weitere Informationen und Aktionen (u.a. eine Petition) auf:

www.Bahnuebergang-Trier.de.tl

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Um diese Verbindung herzustellen müsste eine Über- oder Unterführung realisiert werden.

Bei dem vorhandenen ebenerdigen Bahnübergang handelt es sich um einen reinen Dienstweg für Bahnpersonal, dessen Benutzung durch Unbefugte insbesondere aus Sicherheitsgründen unzulässig ist. Da es sich um eine Querung mehrerer viel befahrener Gleise handelt, ist nach Kenntnisstand der Verwaltung die Einrichtung einer öffentlichen ebenerdigen Querungsmöglichkeit gemäß den einschlägigen Richtlinien nicht möglich.

Ob und in wie weit hiervon Ausnahmen denkbar sein könnten, wird derzeit geklärt. Die DB AG ist diesbezüglich von Frau Kaes-Torchiani angeschrieben worden. Darüber hinaus kommt nur eine bauliche Lösung in Frage. Da der Zugang zu den Gleisen von der Westseite aus bereits durch eine Unterführung sicher gestellt ist, wäre somit die sinnvollste Variante deren Verlängerung in Richtung Osten.

In wie weit dies technisch möglich und finanzierbar ist, ist mit der DB AG zu klären. Eine Überführung hingegen würde im Bereich des vorhandenen Tunnels eine Doppelerschließung der Bahnsteige bedeuten. Diese Variante wäre sinnvollerweise nur in Zusammenhang mit dem Petrisbergaufstieg realisierbar. Hierzu ist auf eine zukünftig mögliche diesbezügliche Beschlussfassung zu verweisen.

Verbesserungsvorschläge Barrierefreiheit

von: dona; 08.10.2009; Nummer: 2404
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.14706
Durchschnitt: 1,15 (68mal bewertet)

Mehr Barrierefreiheit, vor allem bei Bus und Bahn.

Abgeflachte Bordsteine.

Barrierefreiheit in Geschäften, damit der Behinderte selbstbestimmt leben kann.

Mehr Aufzüge, wenn nötig.

Behindertenfreundliches Personal, die z.B. einem im Bus die Rampen öffnen und schließen.

Bitte um mehr finanzielle Unterstützung für inklusive Bildung oder für mehr Kulanz bei der Bewilligung von Assistenz-Anträgen.

Wirtschaftsförderung, dort wo private Kultur- oder Geschäftsbetriebe barrierefrei werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Der Vorschlag findet im Rahmen der Umsetzung der verschiedensten Maßnahmen stets Beachtung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen der Umsetzung der verschiedensten Maßnahmen stets Beachtung findet.

Verwaltungshinweis für den Rat

  1. Im Rahmen von Neubau- und Umbaumaßnahmen an öffentlichen Verkehrsflächen werden bereits seit einigen Jahren  die Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt. Hierzu wird der Sprecher der Behindertenverbände angeschrieben und um Stellungnahme zu den städtischen PLanungen gebeten. Erst hiernach werden barrierefreie Maßnahmen (Absenkungen von Bordsteinen, Bus-Cups, taktile Bodenbeläge, akkustische Signalgeber etc.) ausgeführt.
  2. Im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen werden bei Bedarf auch Bildungsangebote  zur Teilhabe am sozialen Leben in der Regel durch ein persönliches Budget finanziert.
  3. Die Bewilligung einer Assistenz für Menschen mit Behinderung erfolgt auf Grundlage einer individuellen Hilfeplanung nach Maßgabe des persönlichen Bedarfs. Die Bewilligung wird in einer Teilhabekonferenz ausgesprochen.

Freihalten der Bürgersteige

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1930
Stadtteil: Zewen; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.121495
Durchschnitt: 1,12 (107mal bewertet)

Die Bürgersteige sind von falsch geparkten Autos frei zu halten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Verwaltungshinweis für den Rat

Laufendes Geschäft der Stadtverwaltung - Straßenverkehrsamt.

Die Überwachung des "ruhenden Verkehrs" erfolgt im Schichtdienst sowohl regelmäßig im Innenstadtbereich als auch in den Außenstadtteilen im Rahmen der Möglichkeiten. Die Kontrollen, die Verhängung von Verwarnungs- und Bußgeldern und Gefahren abwehrende Abschleppmaßnahmen im zulässigen rechtlichen Rahmen haben auch den Zweck und das Ziel, die Bürgersteige freizuhalten.

Kommentar Ortsbeirat

An den markanten Stellen sollen Fahrbahnmarkierungen angebracht werden. Sollte diese Maßnahme nicht zum Erfolg führen, müßten verstärkt Kontrollen durchgeführt werden.

Fahrradweg in der Saarstraße

Bürgervorschlag
von: Schutzengel; 11.06.2010; Nummer: 3462
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.11111
Durchschnitt: 1,11 (108mal bewertet)

Die Saarstraße ist für Fahrradfahrer gefährlich, natürlich nutzt man alle Nebenstrecken um in die Stadt zu kommen, aber zum Einkaufen in den Läden muss man die Saarstraße benutzen.

Zudem finden einige Fahrrad / Auto Unfälle statt. Ein Fahrradweg ist dringend erforderlich!

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 ist bereits der Entwurf für das Radverkehrskonzept vorgelegt worden, der einen systematischen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vorsieht. Da in der Saarstraße die benötigten Flächen zur Anlage von Radwegen fehlen, muss hier der Radverkehrs weiter auf der Fahrbahn geführt werden. Zur Erhöhung der Sicherheit ist eine Umgestaltung des Straßenraumes und eine Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus des Kfz-Verkehrs sinnvoll. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Beschlusses über das Mobilitätskonzept 2020 wird auch eine Prioritätensetzung der vielfältigen Vorschläge erfolgen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag findet die einstimmige Zustimmung des Ortsbeirates (Sitzung vom 22.09.2010).

Radweg Erweiterung

von: Dinky Dingo; 16.10.2009; Nummer: 2679
Stadtteil: Feyen-Weismark; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.10294
Durchschnitt: 1,10 (68mal bewertet)

Fortsetzung des Fahrradweges von Kreuzung 'Matthiasstr.'/ 'Aulstraße'  bis in die Straße 'Auf der Weismark'. Aktuell sind Fahrradfahrer durch die kurvige Straßenführung und die Verengung an der Aulbrücke einer erhöhten Gefahr durch den Auto- und LKW-Verkehr ausgesetzt. Solange der Gehweg schön artig nicht zum Befahren mit dem Rad genutzt wird.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Fortsetzung des Radwegs ist Bestandteil der Maßnahme Neubau der Aulbrücke, welche nach derzeitiger Zeitplanung ab 2012 vorgesehen ist, soweit die erforderlichen Beschlüsse und vertraglichen Vereinbarungen mit der DB AG vorliegen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der genannte Abschnitt ist sowohl im Entwurf des Radverkehrskonzeptes als auch im vorliegenden Bebauungsplanentwurf / der Straßenausbauplanung Aulstraße in Form beidseitiger Radfahrstreifen enthalten.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat ist der Auffassung, dass die gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer erst durch den Neubau der Aulbrücke beseitigt werden können. Deshalb fordert der Ortsbeirat die zügige Umsetzung des Projektes "Neubau Aulbrücke".

Moselufer als Naherholungsgebiet

Bürgervorschlag
von: aurora; 11.06.2010; Nummer: 3463
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Grünflächen
4.10236
Durchschnitt: 1,10 (127mal bewertet)

In vielen deutschen Städten werden Flüsse als Naherholungsgebiet erschlossen. In Trier gibt es nur an wenigen Stellen die Möglichkeit, bis ans Flussufer der Mosel zu gelangen. Eine Erschließung wäre für alle, die Entspannung suchen, eine sinnvolle Investition!

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Neben den bereits erreichten Verbesserungen bei der Reinigung des Moselufers sollen im Rahmen des Projektes "Stadt am Fluß" weitere Verbesserungen erreicht werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Seit diesem Jahr wird das Moselufer einer regelmäßigen Reinigung aller Bereiche unterzogen. Hierfür wurden zusätzliche Haushaltsmittel von zunächst 50.000 € bereit gestellt.
An einigen Stellen wird der Wiesenschnitt intensiviert (z. B. Anleger Zurlauben, Jugendherberge, Pallien, Krahnen), so dass eine intensivere Freizeitnutzung ermöglicht wird.

Südbahnhof für Alle - mehr als 25 Stufen zum Glück...

von: Hanspitt; 06.10.2009; Nummer: 2390
Stadtteil: Heiligkreuz; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.1
Durchschnitt: 1,10 (80mal bewertet)

Ich schlage der städtischen Verwaltung vor, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, einen behindertengerechten Zugang zum Bahnhof Trier-Süd zu ermöglichen, um allen Gesellschaftsgruppen in Heiligkreuz und Trier-Süd den Zugang zum ÖNPV in Trier und zum regionalen und überregionalen Bahnanschluss zu erleichtern.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Umsetzung

Die Stadtverwaltung schreibt die DB AG an und bittet um Information, inwieweit die DB AG die fehlende Barrierefreiheit beheben wird.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Zuge der Entwurfsbearbeitung zu den verschiedenen Haltepunkten der Regionalbahn wurde ein behindertengerechter Zugang zum Bahnhof Trier-Süd vorgesehen. Hier besteht aus Platzgründen lediglich die Möglichkeit, einen Aufzug zu installieren. Dieser wäre sehr aufwändig und unterhaltungsintensiv. Bis dato fehlt es an finanziellen Mitteln. Die Zuständigkeiten wäre zwischen Stadt Trier und DB AG zu klären und vertraglich festzulegen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat unterstützt diesen Vorschlag.

Anbindung des Moselufers an den Stadtteil verbessern

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1725
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.09581
Durchschnitt: 1,10 (167mal bewertet)

Eine Verbesserte Anbindung des Moselufers an den Stadtteil, insbesondere auch mit dem Rad, sollte kurzfristig umgesetzt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Als Bestandteil der Anbindung wurde die Fußgänger- und Radfahrerquerung der Ascoli-Piceno-Straße in Höhe der Straße "An der Jugendherberge" in die Haushaltsplanung 2010 unter der Finanzposition 7541156 aufgenommen. Nach Genehmigung des Haushaltes können weitere Schritte eingeleitet und die Maßnahme umgesetzt werden

Ergebnis des Rates

Für die Überquerung der Zurmaiener Straße hat der Stadtrat die ursprünglich für 2014 vorgesehenen Mittel bereits für 2010 bereitgestellt

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fuß- und Radwege-Verbindungen aus dem Stadtteil an die Mosel spielen auch im Rahmen des Mobilitätskonzeptes eine Rolle. Hierbei wird seitens des Stadtplanungsamtes (Verkehrsplanung) hauptsächlich die Querung der Zurmaiener Straße / Ascoli-Piceno-Straße als Hauptansatzpunkt gesehen.

Westlich dieses Straßenzuges bestehen verschiedene Möglichkeiten, auf den Moseluferweg zu gelangen; nur sind diese nicht immer auch über entsprechende / attraktive Querungsmöglichkeiten der 4-spurigen Straße zu erreichen. Die grundsätzlichen Möglichkeiten und Maßnahmenvorschläge hierzu sollen zunächst im Rahmen des Mobilitätskonzeptes diskutiert und anschließend gemäß noch zu treffender Priorisierung umgesetzt werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu.

Im Vorfeld sollen die Ampelschaltungen an der Kreuzung Zurmaienerstraße/Zeughausstraße, Georg-Schmitt-Platz/Ascoli-Piceno-Straße und Hospitalsmühle/Zurmaienerstraße auf längere Grünphasen für Radfahrer und Fußgänger überprüft werden.

Desgleichen soll eine baldige Realisierung der oberirdischen Querung der Zurmaienderstraße in Höhe der Jugendherberge erfolgen.

Bürgerzentrum Pfalzel

von: Edgar; 12.10.2009; Nummer: 2498
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Soziales, Integration
4.089285
Durchschnitt: 1,09 (168mal bewertet)

Pfalzel benötigt dringend einen Ort, an dem Jugendliche sich begegnen und soziale Dienste (z.B. Kurzzeitbetreuung) angeboten werden können.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag, in Pfalzel Räume für Jugendliche bereitzustellen, wird von der Verwaltung grundsätzlich unterstützt.

In der Vergangenheit wurden verschiedene Standorte überprüft, darunter auch die Grundschule und das alte Amtshaus. Eine Realisierung scheiterte bislang an der mangelnden Eignung der Räume hinsichtlich ihrer Lage oder den baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

Fußgänger- und Radbrücke über die Hafenzufahrt bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 2144
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.086205
Durchschnitt: 1,09 (232mal bewertet)

Um Radtouristen die Durchfahrt von Pfalzel zu erleichtern, wird angeregt, über die Hafenzufahrt der Schiffe eine Fußgänger- und Radbrücke zu bauen. So kann den Radtouristen der gefährliche Weg zwischen Lkw und sonstigen gewerblichen Fahrzeugen im Trierer Hafen erspart werden. Auch wäre dadurch eine aufwendige Kennzeichnung des Radumweges überflüssig.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Für eine Machbarkeitsprüfung muss eine Vorplanung der Maßnahme erstellt werden, da die Maßnahme aufgrund der Lage im Hochwasserquerschnitt erheblichen Abstimmungsbedarf erfordert. Hierzu ist es erforderlich, ein externes Ingenieurbüro zu beauftragen. Eine vorläufige Honorarermittlung für diese Vorplanung des Brückenbauwerks ergibt einen Mittelbedarf in Höhe von ca. 40.000 €. Die dazu erforderlichen Mittel müssen zunächst in den Haushaltplan aufgenommen und vom Stadtrat beschlossen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die vorgeschlagene Streckenführung ist für den Radtourismus wünschenswert. Es sind jedoch auch die anbindenden Strecken von Pfalzel bis zur Hafenbrücke und von der Hafenbrücke bis zum weiterführenden Moselradweg einzubeziehen. Dies stellt inhaltlich einen erheblichen Kostenfaktor dar.

Um eine Machbarkeit der Maßnahme zu überprüfen, müßten zunächst Haushaltsmittel für die Vorplanungen eingestellt werden. Im Zuge der Vorplanungen könnten Kosten geschätzt werden und die Auswirkungen hinsichtlich des Überschwemmungsgebietes der Mosel abgeklärt werden.

Erst nach Vorlage der Kostenschätzung könnten mögliche Förderungen abgestimmt und die Maßnahme in den städtischen Haushalt eingestellt werden. 

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

Radwege

Bürgervorschlag
von: barkerband; 15.06.2010; Nummer: 3508
Stadtteil: Tarforst; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.0625
Durchschnitt: 1,06 (96mal bewertet)

Bordsteine am Anfang der Radwege (Übergang von der Straße zum Rad/Fußweg) abflachen bzw. beseitigen. Beispiel: Fuß/Radweg von der Straße Am Trimmelterhof in Richtung Uni: hoher Bordstein, schlecht für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Warum sind Bordsteine überhaupt notwendig in der Einfahrt zum Rad/Fußweg?

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und wird gegenwärtig umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Grundsätzlich wird bei der Neuanlage von Geh- und Radwegen im öffentlichen Verkehrsraum der Bordstein auf die für jeweilige Nutzung notwendige Höhe gebaut. Diese Bordsteinhöhe beträgt bei Radwegüberfahrten Null bis einen Zentimeter und bei Fußgängerquerungen drei Zentimeter. Die Bordsteinhöhe von drei Zentimeter bei Fußgängerquerungen steht im Zusammenhang mit den Anforderungen der Barrierefreiheit und stellt eine deutliche Kante zum Ertasten für Sehbehinderte dar. Im Bestand sind diese Absenkungen noch nicht flächendeckend vorhanden. Dies erfolgt Zuge um Zug im Rahmen der Straßenunterhaltung.

Fußgängerbrücke Hauptbahnhof-Güterstraße

Bürgervorschlag
von: bbb; 03.06.2010; Nummer: 3377
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.03906
Durchschnitt: 1,04 (128mal bewertet)

Ein großer Herzenswunsch wäre eine Fußgängerbrücke zur Verbindung Güterstraße zum Bahnhof. Neben einer großen Erleichterung würde dies zu einer Belebung des tristen und abgeschotteten Stadtteils diesseits des Bahnhofs führen. Diese Idee ist bestimmt nicht neu, sollte aber nochmals geprüft werden, da sich diese Investition sicherlich rechnet. Zumindest ist ein Zuwachs an Lebensqualität und Umweltschonung ("Auto bleibt jetzt stehen") wäre gesichert.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für die Planung der Verbindung Hauptbahnhof/Güterstraße 100.000 € im Haushalt 2011 bereitgestellt. Da aber der Haushalt 2011 bei den abschließenden Beratungen im Stadtrat am 16.12.2010 keine Mehrheit erhalten hat, kann dieser Vorschlag bis auf weiteres nicht umgesetzt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Einen ähnlichen Vorschlag gab es bereits in 2009: http://www.buergerhaushalt-trier.de/vorschlag/2005. Der Sachstand gegenüber den Feststellungen aus dem vergangenen Jahr ist unverändert.

Die Schaffung einer neuen Brückenverbindung über die Bahnhofsgleise ist Gegenstand der Untersuchung im Zusammenhang mit der ÖPNV-Querachse Trier ("Petrisbergaufstieg"). Diese Planung sieht auch einen direkten Zugang von der Brücke zu den Gleisen vor. Aufbauend auf dem Beschluss des Stadtrates vom 28.01.2010 (Vorlage 518/2009) werden die finanziellen und technischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung der ÖPNV-Trasse von der Porta Nigra zum Tarforster Plateau derzeit geprüft.

Radwege besser anschließen

Bürgervorschlag
von: hopper27; 08.06.2010; Nummer: 3416
Stadtteil: Kürenz; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.034485
Durchschnitt: 1,03 (116mal bewertet)

Wer aus Richtung Filsch/Tarforst kommend mit dem Fahrrad in Richtung Wissenschaftspark fährt, wird an einigen Stellen sehr plötzlich gestoppt. So endet der Radweg von Campus 1 zu Campus 2 sehr plötzlich auf einem Bürgersteig mit sehr hoher Stufe. Wer sein Fahrrad nicht ruinieren will, muss hier absteigen oder (verbotenerweise) über den Bürgersteig bis zur Bushaltestelle fahren.

Absenkungen der Bürgersteige würden die Überquerungen nicht nur für Radwege, sondern auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen leichter machen. Dies ist in fahrradfreundlichen Städten Standard.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und befindet sich in der Phase der Planung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Grundsätzlich wird bei der Neuanlage von Geh- und Radwegen im öffentlichen Verkehrsraum der Bordstein auf die für jeweilige Nutzung notwendige Höhe gebaut (Wie dies im Bereich des Universitätsgeländes gehandhabt wird, entzieht sich der hiesigen Kenntnis). Diese Bordsteinhöhe beträgt bei Radwegüberfahrten Null bis einen Zentimeter und bei Fußgängerquerungen drei Zentimeter. Die Bordsteinhöhe von drei Zentimeter bei Fußgängerquerungen steht im Zusammenhang mit den Anforderungen der Barrierefreiheit und stellt eine deutliche Kante zum Ertasten für Sehbehinderte dar. Im Bestand sind diese Absenkungen noch nicht flächendeckend vorhanden. Dies erfolgt Zug um Zug im Rahmen der Straßenunterhaltung.

Kommentar Ortsbeirat

Sitzung vom 16.09.2010: Es handelt sich um einen allgemein geltenden Vorschlag, der Zustimmung fand. Wie in der Verwaltungsvorlage dargestellt, werden derartige Gefahrenpunkte im Rahmen allgemeiner Straßenunterhaltung beseitigt. Weitere Initiativen durch den Ortsbeirat sind nicht erforderlich. Falls dem Ortsbeirat Gefahrenstellen bekannt werden, wird die Verwaltung darüber unterrichtet.

Reduzierung von bedenklichen Emissionen der Industrie im Stadtteil Pfalzel

Bürgervorschlag
von: Boltzmann; 21.06.2010; Nummer: 3706
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.01
Durchschnitt: 1,01 (100mal bewertet)

Der Schutz des Bürgers sollte in jeder Stadt groß geschrieben werden. Es kann nicht angehen, daß bei Ostwind im Ortsteil Pfalzel die Bürger einen scharfen übelriechenden Geruch (der an verbrannte Plastiktüten erinnert) einatmen. Manche Bürger klagen dabei über Augenbrennen und Kopfschmerzen.

In diesem Zusammenhang sollte ein unabhängiges Gremium diesbezüglich die ansässigen Industrieunternehmen überprüfen. Falls eine Gesundheitsgefährdung der Bürger vorläge, sollte die Stadt umgehend handeln.
Es beunruhigt viele pflalzler Bürger, in Bezug auf den beißenden Plastikgeruch, dass in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes ein Unternehmen ansässig ist, das im 24 Stundenbetrieb Kunststoffabfälle recycelt, dass mit einer Jahresproduktion von mehreren tausend Tonnen das drittgrößte Unternehmen dieser Art darstellt. Und die Unruhe der Bürger kommt daher, dass bei Ostwind der oben genannte Geruch in Höhe dieses Unternehmens am stärksten ist.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung dieses Vorschlages liegt nicht im Zuständigkeitsbereich des Stadtrates. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag an die zuständige Behörde weiterzuleiten.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Trier steht in ständigem Kontakt zu der für diese Problematik zuständigen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Deworastr. 8, 54290 Trier, Tel. 46010. Die SGD Nord wird in ihren Überwachungsaufgaben unterstützt vom Landesamt für Umweltschutz und die Expertengruppe ZEUS, die speziell im Trierer Hafen bereits umfangreiche Messungen vorgenommen haben. Das Ordnungsamt hat den Vorschlag mit der Bitte um Abhilfe dort vorgetragen.

Mülleimer an jeder Bushaltestelle

Bürgervorschlag
von: Gast; 21.06.2010; Nummer: 3714
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Ordnung, Sicherheit
4
Durchschnitt: 1,00 (69mal bewertet)

Mit einem Mülleimer an jeder Bushaltestelle (und anderen Orte "kurzfristiger Menschenansammlungen") - auch an temporären wie beispielsweise der in der Avelsbacher Straße - ließe sich das Stadtbild und der Wohlfühlfaktor von Trier kostengünstig weiter steigern.

Entsprechende Nachfragen bei den Stadtwerken Trier (SWT) und dem Zweckverband Abfallwirtschaft im Raum Trier (ART) verliefen bisher erfolglos, da die "Zuständigkeit" für das Aufstellen von Mülleimern von beiden Stellen hin und her geschoben wird.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Anbringen von Abfallbehältern ist auch immer mit der Leerung dieser verbunden. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass je mehr öffentliche Behältnisse angeboten werden, umso mehr Hausmüll wird auch darin entsorgt. Deshalb werden von unseren Kolonnenführern vorgeschlagene Standorte genau beobachtet und das dortige Müllaufkommen dokumentiert. Sodann wird entschieden, ob ein Behälter angebracht wird.

Mängelliste Radverkehr abarbeiten

Bürgervorschlag
von: Dietrich-Flade; 11.06.2010; Nummer: 3465
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.98198
Durchschnitt: 0,98 (111mal bewertet)

Vor einigen Jahren rief die Stadtverwaltung in der Rathauszeitung und im Internet dazu auf, Mängel am Radwegenetz zu melden. Dort konnten neben Neubauvorgeschlägen auch Mängel an den bestehenden Radwegen gemeldet werden. Doch bisher ist auf den Radwegen, die ich täglich benutze, noch kein einziger Mangel behoben worden, obwohl dies teilweise nur sehr wenig Kosten verursachen würde (neue oder bessere Markierung, Entschärfung gefährlicher Kurven, Absenkung von Bordsteinen, korrekte Ausschilderung usw.). Diese Mängelliste muss die Stadtverwaltung dringend abarbeiten. Warum ist das bisher nicht geschehen?

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und befindet sich in der Phase der Planung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Befragung wurde im April/Mai 2008 im Rahmen der Erarbeitung des Radverkehrskonzeptes durchgeführt. Die Ergebnisse sind in den seit Ende letzten Jahres vorliegenden Entwurf des Radverkehrskonzeptes eingeflossen. Insbesondere aus der hohen Priorität der Innenstadtquerungen bei den Teilnehmenden der Befragung hat sich die bereits umgesetzte längere Öffnung der Fußgängerzone ergeben. Eine Festlegung der Prioritäten für weitere Maßnahmen wird in Abstimmung mit den sonstigen Bausteinen des Mobilitätskonzeptes erfolgen, die derzeit erarbeitet werden. Unabhängig von der Erstellung des Radverkehrskonzeptes konnten an mehreren Stellen Verbesserungen erreicht werden (zum Beispiel: Radweg Spitzmühle, Radfahrstreifen Metzelstraße in Gegenrichtung zur Einbahnstraße, neue Piktogramme an verschiedenen Stellen, verstärkte Überwachung des Falschparkens auf Radwegen). Zahlreiche andere Maßnahme sind bereits in Arbeit oder geplant (zum Beispiel: 2. Teilabschnitt Radweg Spitzmühle, niveaugleiche Querung Zurmaiener Straße, Anbindung Ruwerradweg an städtisches Netz, Radverkehrsanlagen Loebstraße, Herzogenbuscher Straße, Umbau Treviris zur Ermöglichung des Radurchfahrt).

Sicherung des Fahrradweges im unteren Bereich der Karl-Marx-Straße

Bürgervorschlag
von: bridget; 17.06.2010; Nummer: 3597
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.935065
Durchschnitt: 0,94 (77mal bewertet)

Der Fahrradweg in der Karl-Marx-Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen den westlichen Stadtteilen und der Innenstadt. Häufig ist dieser zugeparkt, obwohl auf der anderen Straßenseite noch freie Parkplätze vorhanden sind. Fahradfahrerinnen und Fahrradfahrer – ebenso Menschen mit Kinderwagen, Rollator und Rollstuhl – können oft nur auf die Fahrbahn ausweichen und sind häufig gefährlichen Situationen ausgesetzt, da die Straße eng und viel befahren ist. Das Anbringen von Pollern würde dem illegalen Parken ein Ende setzen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Für das Aufstellen von Pollern ist in dem angesprochenen Bereich zwischen Radweg und Bordsteinkante kein Platz vorhanden. Das Befahren von den Gehwegen von und das Parken auf Gehwege ist eine Ordnungswidrigkeit und unterliegt der Überwachung. Das Tiefbauamt wird den Radweg durch neue Markierung besser kenntlich machen.

Fahrradbügel als Poller-Ersatz

Bürgervorschlag
von: ms; 18.06.2010; Nummer: 3608
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.91892
Durchschnitt: 0,92 (74mal bewertet)

Entlang von Engstellen auf dem Bürgersteig, speziell in der Paulin- und in der Saarstraße / Matthiasstraße versperren oft haltende und verbotenerweise parkende Fahrzeuge Fußgängern das passieren. Ähnlich wie etwa vor dem Ladengeschäft der NORMA und anderer Häuser könnte das vermehrte Aufstellen von Fahrradbügeln als „Poller-Ersatz“ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Gehsteige werden nicht mehr von KFZ verstellt und Fahrräder können einfacher und vor allem sicherer abgestellt werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Aufstellen von Fahrradbügel auf Gehwegen wird in Trier oft praktiziert. Da in der angesprochenen Straßen eine Gehwegbreite von 2,0 m benötigt wird, kann das Aufstellen von Fahrradbügel auf Gehwegen aus Platzgründen nicht realisiert werden.

Fußweg zur Mariensäule

Bürgervorschlag
von: jouan; 10.06.2010; Nummer: 3453
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Wirtschaft, Tourismus
3.91089
Durchschnitt: 0,91 (101mal bewertet)

Wiederherstellung des Fußweges zur Mariensäule von Trier-West/Pallien über Mariahilf-Kapelle.

Dieser nun leider verfallene Weg ist eine Einmaligkeit für eine Stadt in der Größe wie Trier. Der Weg ist eine außerordentliche touristische Attraktion und die Wiederherstellung liegt voll im Trend, siehe Eifelsteig, Premiumwanderwege und Ähnliches.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der verfallene Fußweg zur Mariensäule von Trier-West/Pallien oberhalb der Schrebergärten durch den Wald zur Mariensäule gehört dem Domvikariat und nicht der Stadt. Im Winter 2007/2008 wurde eine Wiederherstellung des Weges durch das Domvikariat wegen der enormen Kosten verworfen. Alternativ gibt es die sogenannte "Himmelsleitertreppe" als Verbindung zwischen Trier-West und Markusberg.

Die Verwaltung schlägt vor, unter Berücksichtigung touristischer Belange zu prüfen, ob ein Teil der Kosten von der Stadt übernommen werden könnte. Bei der Prüfung ist eine ehrenamtliche Unterstützung in Betracht zu ziehen.

FH Busverbindung deutlich verbessern! Dadurch würde sich das Parkproblem an der FH auch lösen!

Bürgervorschlag
von: sepp24; 19.06.2010; Nummer: 3628
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.88158
Durchschnitt: 0,88 (76mal bewertet)

Von Trier Süd zum Beispiel ist die Verkehrsanbindung zur Fachhochschule (FH) sehr schlecht. Man muss umsteigen und ist mit Warten an der Porta knapp eine halbe Stunde unterwegs im Bus. Eine weitere Buslinie zur FH würde auch das Parkproblem an der FH ebenfalls lösen. Es müssen jetzt nicht alle 10 Minuten ein Bus zur FH fahren, aber alle 15 bis 20 Minuten wäre auch nicht schlecht und vor allem von Trier Süd aus müsste was unternommen werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der Stadtwerke Trier über die Vertretenden des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Zuständig sind Verkehrsverbund Region Trier (VRT) und Stadtwerke Trier (SWT) (oder in diesem Fall der Betreiber der Linie 12). Von Seiten der Verwaltung wird eine Verbesserung der Anbindung als sinnvoll erachtet.

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der VRT und SWT über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags unterstützen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag findet die einstimmige Zustimmung des Ortsbeirates (Sitzung vom 22.09.2010).