Vorschläge 2009, 2010, die geprüft werden mit der Wirkung: Einnahme
Niedrigere Preise für Busse erhöhen Fahrgastzahlen und Einnahmen
Um die Fahrgastzahlen zu erhöhen, sollten die Preise gesenkt werden. Insgesamt könnten damit die Einnahmen steigen.
Wer zahlt freiwillig 4,80 € für hin und zurück aus den Höhen-Stadtteilen für den Bus, wenn er motorisiert ist (man stelle sich das mal zu Zeiten der DM vor, 9,60 DM, man hätte die Planer für verrückt erklärt).
Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr durch Fahrpreisreduzierung
Durch eine Reduzierung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr würden sich viele Bürger und Bürgerinnen zum Umstieg von einem Auto auf ein öffentliches Nahverkehrsmittel bewegen lassen. Dies hätte zur Folge, dass sich hieraus für Stadt Trier mehrere Vorteile ergeben würden.
- Weniger Verkehrslärm auf der Straße
- Reduzierung der Parkpatznot
- Geringere Lärmbelästigung
- Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr (Die Menge machts!)
Einige Städte in der Bundesrepublik sind uns auf diesem Gebiet bereits voraus.
Sport: Eintracht soll Schulden zurückzahlen
Mich freut der sportliche Erfolg der Eintracht im DFB-Pokal. Als ich hörte, wieviel Geld sie verdienen durch das Erreichen der nächsten Runde, war ich erfreut in Hinblick auf die Schuldenrückzahlung an die Stadt. Doch das steht nicht zur Debatte, da man die erst zurückzahlen muß, wenn Trier wieder in der 2.Liga kickt!! Warum nicht jetzt? Neue Spieler sind nicht nötig, die Mannschaft spielt doch gut. Unsere Kinder würden sich freuen, wenn für das Geld Schulen saniert oder der Schuldenberg verringert wird.
Der Viehmarkt und der Wochenmarkt
Der Wochenmarkt sollte auch samstags auf dem Viehmarkt stattfinden:
Zum einen besteht diese Nachfrage auf Seiten der BürgerInnen, z.B. bei Berufstätigen, die auswärts arbeiten und deshalb während der Woche das Angebot nicht nutzen können.
Zum anderen würde dies den leider architektonisch u. städtebaulich in Teilen (Sparkassen- u. Provinzialbau!) missratenen Viehmarkt beleben - vielleicht auch in Hinsicht historisches "Forum".
Hier liessen sich auch weitere Aktivitäten verwirklichen (als Beispiel sei hier der Mainzer Wochenmarkt mit seinem Markt-Frühstück genannt).
Darüber hinaus würde dieser Samstag-Wochenmarkt mit entsprechenden Rahmenbedindungen m.E. auch auf das gesamte Trier als Einkaufs- und Kulturzentrum ausstrahlen.
Hochbunker mit Photovoltaikanlage ausstatten
Trier sollte eine Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien einnehmen und dies an herausragender Stelle deutlich machen. Der Hochbunker ist durch seine Bauart und Lage (Ausrichtung zur Sonne) hierfür ein geeignetes Objekt. Dies würde auch optisch eine Aufwertung des Gebäudes bedeuten.
Mehreinnahme: Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen
Hundekot: Ein Bußgeld für Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen. (siehe Beispiel: Hamburg, dort hat sich das Problem durch Bußgelder erheblich gebessert)
Stellen Sie doch bitte auch die Tütenspender ausserhalb der touristischen Zone auf. Z. B. In den Haupt- und Nebenstraßen von Trier Süd.
Halbpreisticket für Stadtbusse
Mit dem Bus in die Stadt? – Ein neues „Halbpreisticket“ in der Zeit zwischen 9:00 und 16:00 Uhr würde Busfahren in der schwächer frequentierten Zeit attraktiver machen und eine preiswerte Alternative zum Auto bieten. Im vorgeschlagenen Zeitraum sind die Busse in der Regel sowieso nur schwach besetzt und zusätzliche Fahrgäste würden die Auslastung spürbar steigern.
Bürger-"Aktien"
Um bestimmte Projekte zu finanzieren, könnten "Aktien" aufgelegt werden, die statt eines finanziellen allerdings "nur" einen ideellen Gewinn abwerfen. Jeder, der zur Finanzierung eines bestimmenten Investitionsvorhabens beitragen möchte, könnte bei der Stadtverwaltung entsprechende "Aktien" kaufen und z.B. auch verschenken.
Bürgerdarlehen
In Quickborn geben Bürger ihrer Stadt Darlehen. Ab 5.000,00 Euro mindestens für ein Jahr zu 3% Zinsen sind die Konditionen der Bürgerdarlehen. Damit wäre es für Trier günstiger als Bankkredite. Das Modell hat es Quickborn ermöglicht das Geld für Schulsanierungen zusammen zu bekommen.
Vielleicht auch eine Möglichkeit für Trier? Hamburg hat das vor 25 Jahren auch schon mal gemacht, um den ersten Hafenausbau zu finanzieren.
Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"
Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein kirchliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.
Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).
Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.
Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.
Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.
Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.
P&R ganzjährig in Moselauen
Um die Innenstadt von Verkehr zu entlasten sollten in den Moselauen, wenn dort keine Veranstaltungen sind, ganzjährig eine Parkmöglichkeit für die auswärtigen Gäste der Stadt eingerichtet werden. Der Platz könnte durch einen Parkautomaten bewirtschaftet werden, und die vorhandene Busverbindung in die Innenstadt wäre besser ausgelastet. Allerdings dürften Parkgebühren plus Busticket günstiger sein als das Parken in PIT Parkhäusern. Ansonsten wird der Parkplatz wie bei Matthias nach dem Aufstellen der Parkautomaten weniger frequentiert als vorher.
Erhöhung der Gebühren für Kleingärtner
Die Aufwendungen für das Kleingartenwesen betragen 64.667 €.
Die Erträge hingegen nur 58.508 €. Hier sollte der fehlende Betrag von 6.159 € also unbedingt auf die Kleingärtner umgelegt werde.
Da der Hebesatz für die Grundsteuer ja dieses Jahr auch erhöht wurde, wäre dies eine gerechte Erhöhung und würde den Haushalt entlasten.
Verstärkte Kontrolle des Ruhenden Verkehrs
Durch die Verstärkte Kontrolle des Ruhenden Verkehrs insbesondere der Falschparker auf Fahradwegen und Fußgängerwegen könnte die Situation für Fahrradfahrer und Fußgänger verbessert werden (gutes Beispiel hierfür sind beispielsweise die Fahrradwege in der Karl-Marx-Straße).
Hundekot
Öffentliche Grünanlagen dienen Hundebesitzer zu oft als Kotablageplätze. Oft finden sich auch direkt neben zum Teil aufgestellten BelloBoxen regelrechte Ansammlungen von Hundekot. Die Stadt sollte vermehrt Kontrollen vornehmen und die Strafsätze bei Verstößen drastisch erhöhen.
Gerade auch touristische Bereiche wie das untere Ende des Kreuzweges gleichen oft eher offenen Kläranlagen als schönen Ecken. Gleiches gilt für „grüne“ Fußgängerstraßen in Wohnvierteln – wie etwa der Stankt-Mergener-Straße.
Wahl- und Veranstaltungsplakate
Die Wahl ist längst gelaufen, doch die lieben Politiker lächeln immer noch fröhlich am Straßenrand.
Ist es möglich eine Verordnung zu erstellen, dass Wahlplakate oder die Werbung von sonstigen Veranstaltungen bis spätestens 1 Woche nach Veranstaltungsende eingesammelt sein müssen?
Ansonsten soll die Stadtreinigung die Plakate entfernen und dem jeweiligen Veranstalter eine Rechnung mit einer Gebühr pro eingesammeltem Schild ausstellen.
Das Stadtbild würde deutlich verschönert.
Patenschaften für Spielplätze oder ähnlichem
Viele Gutmenschen zahlen monatlich einen Obulus für ein unbekanntes Kind in Afrika oder eine Ziege im Forstgehege Weißhauswald. Eine unbestritten löbliche Tat. Aber warum gibt es keine Patenschaften für städtische Einrichtungen, wie zum Beispiel die unzähligen Spielplätze im Stadtgebiet. Warum werden gibt es keine "Spielplatzpaten"?
Entweder könnten Vereine oder Unternehmen gleich eine Gesamtpatenschaft durch Finanzhilfen oder freiwillige Arbeitseinsätze. Zusätzlich wäre aber auch ein Finanzierungs(Spenden)modell denkbar, mit dem sich der Bürger monatlich, vierteljährlich oder jährlich an einem bestimmten Projekt oder der Unterhaltung eines bestimmten Platzes beteiligt. Wichtig ist, dass ein unmittelbarer Bezug zwischen Geldgeber und seiner Patenschaft/seinem Projekt bestünde.
Beschaffung
Grundsätzlich sollten für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen regionale Anbieter bevorzugt werden, sofern die (a) Tariflöhne zahlen, (b) Vorprodukte aus der Region beziehen, (c) hier Steuern zahlen. Dies sollte ergänzend zum Stadtratsbeschluss über Fair Trade beachtet werden.
ÖPNV Preise - StadtteilKarte
Im Bügergutachten wurde vor vielen Jahren ein Forderung diesbezüglich erhoben. Da es hier ein bestehendes gutes Verkehrsangebot gibt sollte geprüft werden ob durch ein verbessertes Preisangebots auch die Nutzungshäufigkeit verbessert werden kann. Verstärkte Nutzung würde m.E.eine Ergebnisverbesserung ermölichen
Versteigerung von ausgedienten Sachmitteln
Alle Sachmittel, die die Stadt durch neuere, modernere oder schönere usw. ersetzen möchte, sollten zur Versteigerung angeboten werden.
Ungewollte Werbung
Bürger haften mit Bußgeld, wenn sie Müll auf die Straße werfen.
Dagegen dürfen Werbebroschüren ungefragt Paketweise vor den Haustüren abgeladen werden. Beim ersten Windstoß verteilen sich diese dann über ganze Straßenzüge. Hier sollte die Haftung für die notwendige Abfallbeseitigung auf die entsprechenden Verteiler, beziehungsweise Initiatoren dieser Broschüren ausgeweitet werden.
Schluss mit "amtlich geduldetem Falschparken"
Sofortige Beendigung des "amtlich geduldeten Falschparkens" durch Lastkraftwagen (LKW) und Autos auf Fuß- und Radwegen im gesamten Stadtgebiet. Jene "Regelung" verstößt gegen die geltende Straßenverkehrsordnung, gefährdet alle anderen Verkehrsteilnehmer erheblich und verhindert städtische Strafeinnahmen durch die Ordnungsbehörden.
Parkgebühren erhöhen, um Busfahrpreise zu mindern
Die Parkgebühren in Trier sollten nach 10 Jahren einmal erhöht werden. Die Einnahmen sollten dazu dienen, die zu hohen Fahrpreise der Busse zu reduzieren.
Preisgestaltung Stadttheater Trier
1994, Saarbrücker Zoo: Am Eingang ein Info-Schild, auf dem zu lesen ist,
a) wieviel der Eintritt kostet
b) wie hoch der städtische Zuschuss zum Eintritt ist
c) wie hoch die Eintrittspreise eigentlich sein müsste, damit der Zoo kein städtisches Zuschussgeschäft ist
Angewandt auf das Stadttheater Trier:
a) wie teuer sind die Karten für's Stadttheater?
b) mit wieviel Euro bezuschusst die Stadt Trier das Stadttheater?
c) wie teuer müssten die Karten pro Rang ohne städtischen Zuschuss eigentlich sein?
Die Gestaltung der Eintrittspreise - v.a. diejenigen der Abonnementpreise - sollten vor diesem Hintergrund überdacht werden.
Falschparken nicht mehr ignorieren, sondern als Einnahmequelle sehen
Wenn man so täglich durch die Stadt läuft, fallen einem an jeder Ecke Falschparker auf - und das jeden Tag, und immer dreister.
Es kann nicht sein, dass täglich Bushaltestellen, Radwege und Fußgängerwege von solche Leuten zugeparkt werden, ohne dass diese Konsequenzen spüren. Dazu fehlt der Stadt damit auch eine Menge an Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung.
Daher fordere ich, dass in Zukunft - so wie es in fast jeder anderen Stadt üblich ist - das Falschparken mit sehr hohen Bußgeldern zu belegen. Dazu gehört auch das konsequente Abschleppen von Falschparkern in Fußgängerzonen, auf Radwegen, Bushaltestellen und Bürgersteigen. Dazu würde dies der Stadt ein erhebliches Mehr an Einnahmen bringen und vielleicht sogar den einen oder anderen zusätzlichen Job.
Zur Verdeutlichung zähle ich nur ein paar Stellen auf, wo ich jedes Mal, wenn ich vorbeigehe, Falschparker sehe: Weberbach / Mustorstraße Busparkplätze tagsüber immer von Autos belegt; Zuckerbergstraße zwischen Einmündung Metzelstraße und Nikolaus Koch Platz an der Trier Galerie; Margarethengäßchen; Radweg Metzelstraße, Zurmaienerstraße, Pacelliufer, Barbaraufer; Jakobsspitälchen.
Es muss Schluss sein mit der lauen Einstellung der Stadt gegenüber Falschparkern!
Paten für ein baumstarkes Trier!
In Trier gibt es sehr viele Straßen, die leider ein sehr hartes, steinernes Anmutung haben, da in ihnen keinerlei Grünflächen oder Bepflanzung existieren. Wie viel attraktiver wären diese Straßen, gäbe es Bäume, die das Straßenbild auflockerten, im Sommer Schatten spendeten und nebenbei die Luft verbessern würden. Besonders schade ist es zu sehen, dass es in manchen Straßen Baumscheiben gibt auf denen vormals Bäume standen, diese nun jedoch seit langem leer sind.
Die Idee ist es nun Paten zu finden, die einen Baum spenden möchten, sei es zur Geburt ihres Kindes, einer Hochzeit oder zum Gedenken an ein besonderes Ereignis. Diese bekämen die Gelegenheit ihren Baum, der allerdings vorher festgelegt wird (wie das ganze Verfahren zuvor festgezurrt sein muss) aufzustellen (Ein Erlebnis für die ganze Familie) und ihn mit einer davor gestellten Plakette zu verzieren. Eine Baumpatenschaft kostet immer gleich viel pro Baum und sollte ein runder Betrag sein (ca. 500 bis 1000 Euro). Ob dies reicht, um das "Straßenbegleitgrün" in manchen Straßen zu erneuern oder gar erst einzuführen sei dahingestellt, es wäre aber eine zusätzliche Kofinanzierung und ermöglicht vielleicht erst weitere Arbeiten. Darüber hinaus könnte man über eine weitere Einbindung der Paten nachdenken, wie zum Beispiel bei der Laubbeseitigung.
Verkauf von Schlaglöchern, damit diese endlich gestopft werden - Kein Witz, anderswo hat's schon funktioniert!!!
Wer auf den Trierer Straßen unterwegs ist, kennt das Problem: Überall Schlaglöcher und marode Straßen! Offensichtlich ist kein Geld da, um die immer größer werdenden Schlaglöcher - zum Beispiel in der Loebstraße, aber auch anderswo zu stopfen.
Warum also nicht die Schlaglöcher verkaufen? Klingt komisch, hat aber anderswo auch schon funktioniert:
http://www.sueddeutsche.de/politik/gemeinde-verkauft-schlagloecher-sogar...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,681541,00.html
Warum das nicht in Trier auch versuchen? Risiko ist ja gleich null, und wenn's funktioniert, wär's doch wirklich toll!
Als "Gegenleistung" für den Erwerb eines Schlagloches könnte man zum Beispiel eine Werbefläche (für gewerbliche Käufer) oder Grußfläche (für Privatleute) auf einer extra geschalteten Website anbieten.
Ich könnte mir vorstellen, wenn das erstmal Publik wird, könnte das der Renner werden! Warum nicht zum Geburtstag oder zu Weihnachten (das Stopfen von einem) Schlagloch verschenken...?
Lasst es uns doch versuchen!
Die Moselauen besser nutzen
Man könnte ähnlich den Rheinauen in Köln / Bonn doch versuchen an geeigneten Stellen in der Nähe der Stadt das Moselufer derart umzugestalten, dass man eine Art "Strand" versucht zu bauen.
Zwischen dem Gehweg und dem Moselufer eine wenige Zentimeter hohe Schicht Sand aufschütten, das Ufer von Bäumen und Gestrüpp befreien, eine Strandbar hinstellen und schon hat man den ganzen Sommer über für Tags- und Nachtsüber eine fantastische Ausflugsmöglichkeit.
Projektbezogene Spenden, Bürgerkredite etc.
Offensichtlich ist die Finanzlage der Stadt kurzfristig nicht in den Griff zu bekommen und eigentlich muss die Stadt sich erst einmal massiv entschulden bevor Sie wieder Projekte welcher Art auch immer in Angriff nehmen kann. Das wissen wir alle und wir sind uns auch bewusst, dass kleinere Brötchen (oder auch Theater) gebacken werden müssen. Trotzdem liegt vielen Mitbürgern das eine oder andere Projekt sehr am Herzen und wir sind in aller Regel auch bereit uns in diesen zu engagieren, sei es ehrenamtlich oder sogar durch finanzielle Unterstützung. Der Förderverein Südbad Trier e.V. ist ein gutes Beispiel dafür. Allerdings erwarten wir dann auch ein unmittelbares Mitspracherecht. Mein Vorschlag ist die Gründung von Ortsvereinen oder Projektvereinen, die möglichst gemeinnützig sind (um die Steuervorteile mitzunehmen) und in denen sich Bürger, Firmen, Sponsoren, Mäzene usw. mit ihrer Kraft, Zeit, Know-how und natürlich ihrem Geld engagieren können.
Geschwindigkeitskontrollen durch die Stadt
Die Geschwindigkeitskontrollen sollten durch die Stadt erfolgen. Dies wäre eine lohnende Einnahmequelle, wie auch in vielen anderen Städten.
Raserei und Unfälle vermeiden durch vermehrte Geschwindigkeitskontrollen
An kritischen Stellen der Stadt und bekannten "Raser-Strecken" sollten festinstallierte Blitzer eingerichtet werden.
1. Lärmbelästigung, Gefahren- und Unfallquellen werden vermieden.
2. Der Stadt kämen zusätzliche Einnahmen zu Gute!
LKW-Maut oder Verbot
Täglich fahren hunderte Lastkraftwagen (LKW) durch Trier, die nichts in Trier abholen oder liefern (zum Beispiel täglich einige Sattelschlepper mit Baggern und/oder Radladern der Firma Volvo (ehemals Zettelmayer) aus Konz, sämtlich mit NL-Kennzeichen).
Das sollte und könnte verboten werden oder alternativ mit einer LKW-Maut belegt werden, da diese LKW nachweislich und maßgeblich die Straßen unserer Stadt über Gebühr belasten und zerstören, was immer wieder zu teuren Reparaturarbeiten führt.
Gerade Güter, die nicht verderben, könnten doch viel umweltfreundlicher auf Mosel und Saar verschifft werden!
Stadtflohmarkt
Jeder Haushalt darf direkt vor seiner Haustür und an ausgewählten Plätzen wie z.B. Viehmarkt oder Porta-Nigra-Platz für eine Pauschale von 2-3 € je Tisch (oder alternativ natürlich: kostenfrei) einen privaten Flohmarktstand betreiben.
Dies kann beispielsweise an einem ausgewählten Frühlings-/ Frühsommer-Sonntag geschehen ("Mit dem Frühjahressputz Geld verdienen?") und die Pauschale sollte praktischerweise direkt vor Ort von Mitarbeitern kassiert werden und durch Aufkleber an den Tischen vermerkt werden. Eine breite und frühzeitige Ankündigung wäre natürlich notwendig.
Längere Öffnungszeiten für die Porta
In den Sommermonaten sollte der Zugang zur Porta Nigra und eventuell auch zum Stadtmuseum am Abend länger als bis 18 Uhr möglich sein, zumindest an 1 bis 2 Tagen in der Woche. Während in der ganzen Stadt gerade an heißen Tagen am Abend noch viel los ist, schließt das Trierer Wahrzeichen bereits kurz nach der Nachmittagshitze seine Tore. Viele Besucher würde gewiss lieber in den Abendstunden die Treppen zur Porta emporsteigen und den Blick über die Stadt genießen. Nicht zuletzt um die blaue Stunde für schöne Urlaubsfotos zu nutzen.
Erhöhung der Gebühren für Falschparker/Parkflächen
Um das Defizit der Stadt zu mildern, könnte man z. B. die Gebühren für Strafzettel erhöhen. Ausserdem sollte es in Zukunft möglich sein, vor allem auch KFZ-Halter mit luxemburger Kennzeichen zur Kasse zu beten.
Des weiteren könnte man die Parkgebühren erhöhen, um auf diese Weise auch Anreize zu schaffen mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren.
Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte
Mit umgerechnet 5.200 € ist aktuell jeder Trierer Bürger am Schuldenberg der Stadt beteiligt. Neben Ausgabenkürzungen sind daher Verbesserungen bei den Einnahmen das Gebot der Stunde. Die Grundsteuer und die gewinnabhängige Gewerbesteuer sind die beiden einzigen wichtigen Einnahmequellen, die die Stadt Trier beeinflussen kann, indem die Hebesätze durch Stadtratsbeschluss verändert werden können.
Nachdem in 2010 der Hebesatz der Grundsteuer B um 20%-Punkte angehoben wurde, sollte auch die Trierer Wirtschaft einen entsprechenden Beitrag zur Reduzierung des Schuldenberges durch eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes leisten. Schließlich profitiert sie auch von den Investitionen der Stadt.
Seit vielen Jahren liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 390% - im Vergleich der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz rangiert damit Trier auf dem vorletzten Platz. Eine moderate Erhöhung trifft die gewerblichen Unternehmen weit weniger als oft behauptet: Die Mehrzahl der kleineren Unternehmen zahlt wegen hoher Freibeträge meist überhaupt keine Gewerbesteuer, während die Mehrzahl der übrigen Betriebe so geringe Beträge zahlt, dass sie von einer moderaten Erhöhung kaum betroffen wäre. Auch die immer wieder behauptete abschreckende Wirkung auf mögliche Neuansiedlungen ist wissenschaftlich seit vielen Jahren widerlegt: Die Höhe des Gewerbesteuer-Hebesatzes spielt bei Neuansiedlungen als Standortfaktor nur eine untergeordnete Rolle.
Fazit: Eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes trifft die Mehrzahl der Betriebe kaum oder gar nicht - in der Summe aber gewinnt die Stadt beachtliche Finanzmittel und damit neue Entscheidungsspielräume.
Stationäre Geräte zur Ampelkontrolle
Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der so systematisch rote Ampeln "überfahren" werden wie in Trier. Dies ist insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gefährlich.
Wer ein Beispiel braucht, muss nur einmal 5 Minuten den Linksabbiegern an der Kreuzung Franz-Georg-Straße / Wasserweg zuzuschauen. Verkehrkontrollen die hier -unregelmäßig- stattfinden, können sich vor "Kundschaft" kaum retten. Dies ist nur ein Beispiel...
Fest installierte Kontrollgeräte (Starenkästen) könnten hier die Sicherheit für alle erhöhen und das Stadtsäckel füllen.
Eine mögliche Einnahmequelle: Kulturabgabe für Gäste
Wie wär's mit einer Kulturabgabe, ähnlich wie in Weimar. Da zahlt man pro Gast und Übernachtung einen kleinen Betrag.
Einnahmequelle: Gebührenpflichtige Parkplätze / Mieteinnahmen
Die Stadt Trier ist meines Wissens Eigentümerin des „Klosters“ Olewig. Auf dem Klosterhof entlang der Olewiger Straße könnte durch die Einführung von Parkgebühren (Parkfläche wird zur Zeit öffentlich und von Hotelgästen kostenlos genutzt) eine neue Einnahmequelle geschaffen werden; dies wäre problemlos durch das Aufstellen eines Automaten möglich.
Im Klostergebäude befinden sich unter anderem leer stehende, bewohnbare Kleinwohnungen. Durch Vermietung könnte auch hier eine neue Einnahmequelle geschaffen werden.
Abfallverwertung
Das Potenzial für die energetische oder industrielle Nutzung biogener Abfälle und Reststoffe prüfen. Wie kann es erhöht, wie ausgeschöpft, wie kann es verkauft werden?
Namensvergabe der Arena Trier
Warum bekommt die Arena Trier nicht einen Sponsornamen?
Mehreinnahmen
zu Einnahmen: Eine Besuchergebühr in den Übernachtungspreis einbauen lassen.
Publikationen der Stadtbibliothek oder des Stadtarchives mit Kostendeckung
Laut Haushaltsplan der Stadt Trier werden die Publikationen der Stadtbibliothek (Weberbach) und des Stadtarchives mit jährlich über 150.000€ und über 70.000€ subventioniert. Die Erlöse aus dem Verkauf dieser Publikationen liegt bei unter 5%.
Ich schlage vor, dass die Preise der Publikationen so gestaltet werden, dass sie den Herstellungspreis decken oder - wenn Subventionen nicht vermeidbar sind - mindestens 50% der Kosten decken.
Bei diesen Publikationen dürfte es sich zum Beispiel um die Ausstellungskataloge oder die Reihe "Kostbarkeiten der Stadtbibliothek Trier" handeln. Wer Interesse an diesen Publikationen hat, sollte auch bereit sein, einen kostendeckenden Preis dafür zu zahlen.
Erhebung von Parkgebühren an stark frequentierten Straßen
Viele Straßen sind durch parkende Autos derart verstopft, dass weder Autofahrer noch Fußgänger ungehindert hindurch kommen. Eine Parkgebühr könnte einerseits für mehr Ordnung auf diesen Straßen sorgen und auf der anderen Seite ein wenig Geld in die leeren kommunalen Kassen einbringen.
Gebühren
Gerne wird über eine Gebührenerhöhung ja nicht gesprochen. Doch viele Gebühren sind seit der DM / € Umstellung genau umgerechnet worden. Dies führt zu ungeraden Beträgen und so muss die Verwaltung viel Kleingeld vorrätig haben.
Eine kleine Aufrundung auf gerade Beträge dürfte zu minimalen Mehreinnahmen führen und die Arbeit in der Verwaltung erleichtern.
Geschwindigkeitskontrollen
Bereits im letzten Jahr wurden Geschwindigkeitskontrollen vorgeschlagen (siehe zum Beispiel 2503, 2642, 2539, 2350). Gleichlautende Begründungen der "Verwaltung" führten zur Ablehnung des Rates, eine freiwillige Geschwindigkeitsüberwachung zu übernehmen. Es sei ein jährliches Defizit in sechsstelliger Höhe zu erwarten, sei noch 2006 berichtet worden.
Dem steht gegenüber und ist jederzeit nachprüfbar, dass nach eigenen Recherchen die Städte Remscheid und Regensburg zusätzliche Stellen schaffen mußten, um den Einnahmen Herr zu werden. Beide Städte geben ein Plus zu nach anfänglichen Schwierigkeiten. Und wie machen es die Städte Kaiserslautern, Leverkusen, Essen, Koblenz, Dortmund, Köln, um weitere Beispiele zu nennen. Sogar der WDR 2 berichtete im Fernsehen am 16.02.2010 über das "Blitzen für die Stadtkasse" als Einnahmequelle, auch wenn die Kontrollen ja nur zur Erziehung der Verkehrsteilnehmer dienen dürfen.
Anwohnerparkschein
Dieser ist im Moment noch sehr günstig, eine Gebühr von 5 Euro pro Monat ist nicht zu viel. Den Anwohnerparkschein könnte man auch auf weitere Gebiete ausweiten.
Die Gebühr ist eine zusätzliche Belastung für Autofahrer und kann so beim Umstieg auf Bus und Bahn helfen = Entlastung der Straßen.
Citymaut
In den Kommentaren zu verschiedenen Vorschlägen wird die Idee einer Citymaut ins Gespräch gebracht. Ich will sie hier als eigenständigen Vorschlag bringen, damit sie auch als Überschrift erscheint. Vorschlag: Zufahrt für den motorisierten Individualverkehr in die Innenstadt (innerhalb des Alleenrings) nur noch mit Maut-Ausweis (Anwohner frei). Dafür kostenloser ÖPNV. Entlastet Straßen und Luft, erhöht die Attraktivität für Trierer wie Touristen. Dass der Handel darunter nicht zusammenbricht, hat sich nach Einrichtung der Fußgängerzone erwiesen.
Parkentgelt
Durch eine Erhoehung der Parkgebuehren koennte man den Umstieg auf oeffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen. Selbstverstaendlich nur bei einem entsprechenden Angebot.
Mehreinnahmen durch Gechwindigkeitskontrollen in der Innenstadt
Ich finde es beinahe lebensgefährlich sich als Fußgänger oder Fahrradfahrer in der Innenstadt fortzubewegen. Bsp.: Teststrecke Karthäuserstraße oder die Verbindungsstraße Leoplatz-Altheiligkreuz (Hopfengarten). Machen Sie doch Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt - fließen diese Gelder nicht auch in die Stadtkasse?
Kommunale Geschwindigkeitsüberwachung und Ahndung von Rotlichtvergehen
Die notwendigen Investitionen würden sich binnen max. 5 Jahren amortisieren. Die Personalkosten rechnen sich, wenn konsequent und planvoll geradert würde, und Starenkästen an den Uferstraßen aufgestellt würden.
Z.B. in Kaiserlautern, Leverkusen, Koblenz, Ludwigshafen wird das bereits seit Jahren gemacht. In Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Köln wird seit Jahren trotz anfänglicher Skepsis erfolgreich überwacht.
Ohne den Haushalt zu belasten werden die Geschwindigkeitsverstöße zurück und vor allem die Schwere der Unfallfolgen werden gemindert. Die Verwaltung sollte die unter Dezernentin C. Horsch gemachte Untersuchung nochmals auf den Prüfstand holen!
