Vorschläge 2009, 2010, die geprüft werden mit der Wirkung: Investition mit Spareffekt

Mehr Fahrradbügel im gesamten Stadtgebiet

Bürgervorschlag
von: ms; 12.06.2010; Nummer: 3484
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.15652
Durchschnitt: 1,16 (115mal bewertet)

Jeden Tag suchen Bürger in Trier vergeblich nach Möglichkeiten, ihr Rad anschließen zu können. Gerade im Bereich von Bushaltestellen müssen mehr Abstellmöglichkeiten geschaffen werden.
Würde das Fahrradfahrern dadurch erleichtert werden, wären sicherlich noch mehr Trierer bereit, öfters mal das Fahrrad anstelle ihres Autos zu nutzen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für den Ausbau von Fahrradabstellanlagen weitere 5.000 € bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Stadtbereich, hier vor allem in der Innenstadt, sind schon viele Abstellanlagen für Fahrräder vorhanden. Diese Anlagen werden nach den finanziellen Möglichkeiten aber auch nach dem speziellen Bedarf ständig erweitert. Ein Beispiel ist die Abstellanlage im Bereich des Südbahnhofs, die in Kürze realisiert wird.

Ernergetische Sanierung Trier Schulen

Bürgervorschlag
von: tomo65; 20.06.2010; Nummer: 3674
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Energie
4.09589
Durchschnitt: 1,10 (73mal bewertet)

Viele Trier Schulen haben völlig überalterte und oftmals defekte Fenster. Wegen absolut schlechter Isolationswirkung der Fenster und vieler Schulgebäude sind völlig überhöhte Heizkosten seit Jahren an der Tagesordnung. Unsere Schulen "heizen" die Innenstadt.
Es ist höchste Zeit für eine energetische Sanierung Trierer Schulen. In wenigen Jahren rechnen sich diese Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und unserer Umwelt.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

In den Herbstferien 2011 sollen 140 Räume des Schulzentrums Mäusheckerweg mit neuer LED-Technologie ausgerüstet werden. Die Schule profitiert davon, dass Trier zu den zehn Städten gehört, die aus dem Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ des Bundesforschungsministeriums als Sieger hervorgegangen sind. Es ging darum, innovative Beleuchtungskonzepte mit der LED-Technik zu verwirklichen und im Alltag zu testen. Mit dieser Maßnahme können im gesamten Komplex Mäusheckerweg ca. 200 000 Kilowattstunden jährlich eingespart werden. Das entspricht in etwa einem Drittel der derzeitigen Energiekosten". Schon weiter fortgeschritten ist die Umsetzung des Projektes „Coolstes Rathaus“, mit dem im Rathaus ein wegweisendes Beleuchtungskonzept realisiert wird. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um ca. 40 % senken. Die Umsetzung weiterer Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden der Stadtverwaltung wird Zug um Zug erfolgen.

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und befindet sich in der Phase der Planung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei anstehenden Sanierungen städtischer Liegenschaften, und dies sind nicht nur Schulen, werden immer auch Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Dies beschränkt sich auch nicht nur auf den Austausch von maroden, alten und schlecht gedämmten Fenstern, sondern wird wenn möglich weitergehend bearbeitet.
Teil unserer Bemühungen zur Energieeinsparung sind auch Maßnahmen wie die Teilnahme an Wettbewerben und Bundesförderprogrammen die uns auf diesem Weg weiterbringen, wie z.B. die erfolgreiche Teilnahme an dem Wettbewerb "Coolstes Rathaus" - 100.000 € Fördermittel zur Verbesserung der Energiebilanz bei der eingesetzten Beleuchtung, oder Teilnahme an dem Bundesforschungsprogramm "Kommunen im neuen Licht" - 2 Mio Euro Fördermittel zur Realisierung der LED Lichttechnologie am Schulzentrum Mäusheckerweg. Desweiteren die Teilnahme an dem Bundesförderprogramm zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes, dessen Ergebnis wir zur Zeit in einem ersten Schritt Umsetzen, hierbei steht einer Investition von "nur" 387.000 € eine prognostizierte jährliche Energieeinsparung von 105.000 € gegenüber, als eine amortisationszeit von nur 3,7 Jahren! Weiterhin führen wir zur Zeit Verhandlungen um über den Weg des Energieeinsparcontractings schnell zu effizienten Lösungen bei Beleuchtungs- und Heizungsanlagen zu kommen.

Individualverkehr vor der Stadt abfangen

Bürgervorschlag
von: hewi; 23.06.2010; Nummer: 3749
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.079365
Durchschnitt: 1,08 (63mal bewertet)

Entgegen der weit verbreiteten Einzelhandelsansicht erstickt Trier im Verkehr. Alle Mitarbeiter von Gewerbe, Handel, Verwaltung, die morgens mit dem Auto nach Trier fahren, weil sie im Umland wohnen, müssen abends wieder zurück, klar.
In der Zwischenzeit blockieren die Autos kostbaren Platz. Stattdessen sollte vor den Toren der Stadt geparkt werden und
- mittels "Mitfahren" in die Stadt hinein gefahren werden oder
- mittels Bussen, die natürlich nicht so teuer sein dürften, eventuell mit Jobtickets zu unterstützen.

Als mögliche "Parkplätze" bieten sich an
- die Kenner Flur (gehört zur Stadt Trier)
- Flächen im Ehranger Hafengebiet oder nördlich der Kyllmündung
- Flächen im Gewerbegebiet Diedenhofenerstraße
- Parkplatz Moselauen
- Parkplatz Ratio (ich weiß, der ist Privatbesitz) und Aldi, Trier-Nord
- Mitfahrerparkplatz an der A64 (gibt's schon, wird aber überwiegend von Lux-Pendlern genutzt)
- Fläche oberhalb von Feyen an der Pellinger (auf Höhe Haus Kobenbach)
- Fläche auf Korlinger/Gusterather Höhe

Desweiteren sind natürlich auch die Regionalbahn und ein Leih-Fahrrad-System, wie bereits anderweitig vorgeschlagen, probate Mittel gegen den Verkehrsinfarkt. Zwar müssten die Parkflächen erst erstellt bzw. erweitert werden, was zu Kosten führt, aber die Folgekosten für die Stadt Trier und ihr marodes Straßennetz sin derzeit ungleich höher.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die grundsätzlichen Möglichkeiten zum Aufbau eines P&R-Systems werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 mit untersucht und Vorschläge zur Umsetzung erarbeitet. Darüber hinaus liegt das Busangebot im Zuständigkeitsbereich der Stadtwerke sowie des VRT. Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen.

Gebäudewirtschaft

Bürgervorschlag
von: ruthundmichel; 08.06.2010; Nummer: 3409
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
4.076925
Durchschnitt: 1,08 (91mal bewertet)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sparen fängt im Kleinen an. Als Bürger von Trier bin ich mir der misslichen finanziellen Lage unserer Stadt schmerzlich bewusst. Überall muss und soll gespart werden. Hier ein Vorschlag von mir:

Ich besuche zur Zeit einen Abendkurs der Volkshochschule Trier. Dieser findet in der BBS Gebäudeteil C statt. Vor zwei Wochen ist mir dort etwas aufgefallen. Ich musste zur Toilette und benutzte die Knabentoilette im 3. Obergeschoss. Dort stellte ich fest, dass die Wasserspülung von allen drei nebeneinander liegenden Toiletten, aufgrund von defekten Dichtungen permanent und in einem ziemlich starken Rinnsal liefen.

Wenn man weiß, dass ein permanent tropfender Wasserhahn einen Wasserverlust von bis zu 10 Litern verursachen kann, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welcher Wasserverlust allein diese 3 defekten Wasserspülungen verursachen. Geht man nun davon aus, dass dies nicht die einzigen defekten Wasserspülungen in diesem Haus sind (und ich glaube davon kann man ausgehen), dann kann man sich weiter vorstellen wie viel Wasser in diesem Gebäude alljährlich vergeudet, aber trotzdem bezahlt werden muss.

Ich kann mir vorstellen, dass es in vielen anderen öffentlichen Gebäuden nicht viel besser aussieht, speziell in den Schulgebäuden. Ich frage mich daher, ob es nicht sinnvoll wäre, die städtischen Hausmeister mit der Überprüfung der Toilettenspülungen zu beauftragen und defekte Dichtungen (Cent-Beträge) von diesen austauschen zu lassen.

Auch wenn es Ihnen vielleicht lächerlich vorkommt, so ist dies ein ernst gemeinter Vorschlag, den ich Sie bitte in Betracht zu ziehen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Wir nehmen uns dieses Hinweises an und werden den Mangel beseitigen. Der Hinweis zeigt, dass die vor Jahren getroffene Entscheidung, die Zahl der Hausmeister zu reduzieren, nicht nur Vorteile hat. Auch der Ausbau der Online-Plattform, um ganzjährig Anregungen und Beschwerden abzugeben, wird solche Mängel schneller aufzeigen.

Radfahrspuren statt Radwege

Bürgervorschlag
von: Prof. Monheim; 16.06.2010; Nummer: 3562
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.93684
Durchschnitt: 0,94 (95mal bewertet)

Die Stadt hat in den letzten 15 Jahren wenige neue Radwege geschaffen, diese dann aber oft sehr teuer mit hohem Bauaufwand. Dabei hat die Stadt an einigen Stellen aber auch die viel kostengünstigere und verkehrssichere Variante der Radfahrspur / Fahrradstreifen auf der Fahrbahn gewählt. In Zukunft sollte die Stadt nur noch mit diesen Elementen arbeiten, die sich tausendfach bewährt haben, dem Radverkehr helfen und sehr kostengünstig sind. Eine solche Strategie spart direkt Investitionskosten, indirekt erhebliche Unfallfolgekosten und steigert bei systematischer Anwendung den Radverkehrsanteil wirkungsvoll.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für den Ausbau der Radwege weitere 50.000 € bereitgestellt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für Markierungen von Radfahrstreifen auf Straßen verwendet werden

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes (Moko 2020) ist der Entwurf für das Radverkehrskonzept bereits fertig gestellt worden. Dieses schlägt auf den dafür geeigneten Abschnitten des Straßennetzes die Anlage von Radfahrstreifen vor. Auf anderen Abschnitten sind jedoch auch andere Führungsformen (wie z.B. Fahrradstraße, Öffnung von Busspuren, gemeinsame Führung mit Fußgängern oder auch die Anlage separater Radwege) vorgesehen, da hier die Rahmenbedingungen den Einsatz von Radfahrstreifen nicht sinnvoll / möglich erscheinen lassen. Nach Integration des Radverkehrskonzeptes in das gesamte Moko 2020 und dessen Beschluss, sollen die einzelnen Maßnahmen entsprechend ihrer Prioritätensetzung sukzessive umgesetzt werden.

Kreisverkehr

Bürgervorschlag
von: trianubis; 16.06.2010; Nummer: 3530
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.92405
Durchschnitt: 0,92 (79mal bewertet)

Dieser Vorschlag ist als allgemeine Anregung zu verstehen, generell bei Umsetzung ohnehin geplanter Projekte doch bitte statt einer Erneuerung einer Kreuzung mit Ampelanlage einen Kreisverkehr zur Verbesserungdes Verkehrsflusses einzusetzen. Vielleicht sind dadurch die Anfangsinvestitionen etwas höher anzusiedeln, aber zusätzlich zum fehlenden Stromverbrauch dürfte ein Kreisverkehr wartungsarmer sein und durch geringere Wartezeiten auch die Feinstaubbelastung und die Lärmbelastung mindern!

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es gibt in der Stadt kein generelles Programm zur Umgestaltung von signalisierten und unsignalisierten Knotenpunkten zu Kreisverkehrsplätzen. Es wird allerdings bei jeder erforderlichen generellen Erneuerung von Knotenpunkten die alternative Umbaumöglichkeit in Richtung Kreisverkehr geprüft. Dies trifft auch für die Neuanlage von Knotenpunkten zu.

Diensträder für die Dienststellen der Verwaltung

Bürgervorschlag
von: hewi; 23.06.2010; Nummer: 3734
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.86154
Durchschnitt: 0,86 (65mal bewertet)

Bislang unterhält die Verwaltung etliche Dienst-Pkw, die leider nicht nur zu Terminen in den Höhenstadtteilen benutzt werden. Auch wird nicht immer schweres oder sperriges Gut transportiert.
Stattdessen sollte für Termine in der Talstadt die Benutzung von Dienstfahrrädern vorgeschrieben werden.

Die Fahrradwerkstatt des Bürgerservice könnte sicherlich ganz nette aktentaschentaugliche Räder basteln.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und befindet sich in der Phase der Planung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es gibt bereits seit einigen Jahren Dienstfahrräder in der Verwaltung. Derzeit sind sieben Dienstfahrräder im Einsatz. Die Verwaltung plant, die Nutzung von Fahrrädern zu dienstlichen Zwecken auszuweiten.

Transparentes Beschwerde- und Verbesserungsmanagement einführen

Bürgervorschlag
von: Ingehell; 17.06.2010; Nummer: 3568
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
3.826085
Durchschnitt: 0,83 (69mal bewertet)

Als Verkehrsteilnehmerin und als ÖPNV-Nutzerin geht mir Einiges auf den Geist: zum Beispiel die mangelnde Reaktion der Stadtwerke auf berechtigte Beschwerden.
Ebenso als Kulturinteressierte: zum Beispiel als Berufstätige Karten für ein Event kurzfristig besorgen, ist schwierig.
Zum Beispiel gute finanzwirksame Vorschläge von nicht politisch organisierten Bürgerinnen und Bürgern kommen erst gar nicht in die Diskussion.

Daher plädiere ich für die Einrichtung eines transparenten Beschwerde- und Konfliktmanagements, in dem auch nachvollziehbar ist, ob Beschwerden nachgegangen wird oder Konflikte einer Lösung zugeführt wurden

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll in der von der Verwaltung konkretisierten Form weiter entwickelt werden

Verwaltungshinweis für den Rat

Dieser Vorschlag wird bereits umgesetzt. Die Verwaltung unterstützt den weiteren Ausbau internetgestützter Formen der Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger. Die Seite zum Bürgerhaushalt soll zu einer umfassenden Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement ausgebaut werden, die verschiedene Beteiligungsformen unterstützt.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Plattform wird ein Ideen- und Beschwerdemanagement werden. Damit können ganzjährig, ganz im Sinne dieses Vorschlages, Beschwerden, Anregungen und innovative Ideen, mit denen die Lebensverhältnisse in Trier verbessert oder öffentliche Mittel eingespart werden können, öffentlich sichtbar der Verwaltung mitgeteilt werden.

Einfache Anregungen oder Beschwerden werden an die Fachämter oder andere zuständige Stellen geleitet, dort geprüft, gegebenenfalls umgesetzt oder in eine „Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement“ eingestellt. Der Status der Umsetzung wird im Internet dokumentiert.
Haushaltsrelevante Vorschläge fließen in den nächsten Bürgerhaushalt ein. Der Bürgerhaushalt soll weiterhin als zeitlich begrenzter Online-Dialog durchgeführt werden.

Verwandte Vorschläge sind:
3574: Bürgerhaushalt
3703: Ganzjähriger Bürgerhaushalt - aber nur für Einspar- und Sparvorschläge

Nadelöhr Bitburger

Bürgervorschlag
von: elisa1; 15.06.2010; Nummer: 3511
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.74074
Durchschnitt: 0,74 (108mal bewertet)

Statt separate Busspur ampelgesteuerte Verkehrsführung (siehe "Brücke der Solidarität" in Duisburg) - morgens zwei Spuren in die Stadt und abends zwei Spuren aus der Stadt. Keine Straßenbaumaßnahmen, geringe Kosten für Ampelanlage, sofortige positive Wirkung für alle.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat lehnt den Vorschlag aus inhaltlichen Gründen ab.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Bitburgerstraße besteht aus drei Fahrspuren. Vor einigen Jahren wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit eine der beiden stadtauswärtsführenden Spuren eingezogen. Diese Mittelspur, ehemalige Überholspur stadtauswärts, wurde dem ÖPNV und Taxiverkehr als Sonderspur stadteinwärts zur Verfügung gestellt.
Momentan gibt es eine Spur für den Individualverkehr (IV) stadteinwärts, eine ÖPNV-Spur (Busse und Taxis) stadteinwärts und eine Spur stadtauswärts. Diese Spuraufteilung ist die Vorstufe zur geplanten ÖPNV-Beschleunigung im Bereich der Kaiser-Wilhelm-Brücke.

Die dem Vorschlag zugrunde liegende Idee der sogenannten Wechselspuren (morgens zwei Spuren stadteinwärts und abends zwei Spuren stadtauswärts) setzt eine aufwendige Fahrstreifensignalisierung voraus. Sowohl zu Beginn und Ende der Wechselspuren als auch in Bereichen von Zufahrten, zum Beispiel Fachhochschule und Gillenbachtal, sind Wechselverkehrszeichenbrücke zur Signalisierung der Fahrbeziehungen erforderlich. Alle Wechselverkehrszeichenanlagen müssen untereinander verkabelt werden. Weiterhin ist es für die Erfassung der Verkehrssituation erforderlich, viele Induktionsschleifen in die Fahrbahn zu verlegen und zu verkabeln. Die Steuerung der gesamten Anlage würde mittels eines separaten Steuergerätes erfolgen.

Die heutige ÖPNV-Beschleunigung könnte damit nicht mehr realisiert werden. Zudem besteht aus Sicht der Stadtverwaltung Trier kein Bedarf für zwei Fahrspuren stadtauswärts.