Vorschläge 2009, 2010, die geprüft werden mit der Wirkung: Sparidee
Energiesparen an Schulen: 50/50-Projekt
Eine Reihe von Kommunen fördert das Energiesparen in Schulen bereits erfolgreich nach dem fifty/fifty-Modell: Jeder teilnehmenden Schule werden 50% der durch bewusstes Nutzerverhalten eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung gestellt.
Schüler/innen, Lehrkräfte und Hausmeister/innen sind also aufgefordert durch einfach umsetzbare Energiesparmaßnahmen Wärme, Strom, Wasser und Müll zu sparen. Im Vordergrund steht dabei energiebewusstes Alltagsverhalten bei der Benutzung von Thermostatventilen, Lampen, sonstigen elektrischen Geräten oder beim Lüften. Hinzu kommt das richtige Bedienen der vorhandenen Heizungs- Regel- und Energietechniken.
Die Projektkoordination in Trier könnte der Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. übernehmen, der ohnehin in diesem Bereich aktiv ist.
Energieeinsparung: Städtische Gebäude prüfen
Alle öffentlichen Gbäude der Stadt sollen einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, wo und wie sich Energie einsparen lässt
Stadtwerke: Erneuerbare Energien in der Region stärken
Die SWT sollen in Zukunft nicht mehr ausserhalb ihres Versorgungsgebietes investieren, sondern sich insbesondere für erneuerbare Energien in der Region engagieren
Schulrenovierungen mit Ausbildungsbetrieben
Viele Schulen in Trier sind baulich in einem schlechten Zustand. Ein Beispiel für eine kostengünstige Sanierung gab es jetzt in Heiligkreuz zusammen mit der Firmengruppe Fabri. Die Auszubildenden erneuerten die Sanitäranlagen der Schule (siehe Rathauszeitung vom 29.9.09). Die Materialkosten hat (wenn ich es richtig verstanden habe) das Amt für Gebäudewirtschaft übernommen. Von dieser Maßnahme hatten alle Beteiligten Vorteile. Dieses Prinzip sollte ausgebaut werden.
Stromsparmaßnahmen in Schulen, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen
Die Stadt muss in den eigenen Einrichtungen ein Konzept zum Stromsparen einführen. Stecker ziehen, abschalten, Beleuchtung etc. Ein umfassendes Maßnahmenprogramm ist nötig.
Dazu gehört auch die Beratung und Kontrolle der Einhaltung bspw durch Langzeitarbeitslose oder Ehrenamtliche- bekanntes Vorgehen!
Koordinierteres Aufgraben der Straßen
Mir ist aufgefallen, dass häufig in kurzen Zeitabständen Straßen zweimal aufgegraben und wieder verschlossen wurden, um Kabel oder Leitungen zu legen oder zu warten.
Eine Koordination durch die Stadtverwaltung könnte Kosten sparen.
Erneuerbare Energien
Alle statisch und von der Exposition her geeigneten öffentlichen Dachflächen mit Photovoltaik belegen.
Schülerbeförderungskosten
Die Stadt sollte beim Land darauf drängen, dass nicht sie als Träger der Schule, die die Kinder aus dem Umland besuchen, die Kosten der Schülerbeförderung zahlen muss. Vielmehr sollten das die Gemeinden zahlen, aus denen die Schüler kommen.
Nullbudget - Methode
Die Methodologie des “Nullbudgets“ sollte eingesetzt werden, bei der die einzelnen Ausgabenposten des Budgets von Null auf neu studiert werden, statt, wie üblich, einfach das Vorjahresbudget mit kleinen Änderungen zu wiederholen. Die internationalen Erfahrungen mit dem Nullbudget sind sehr positiv. Der Staat und die Kommunen vergeuden überall hohe Mittel, was bei solch einer Vorgehensweise oftmals aufgedeckt wird.
Bei der öffentlichen Verwaltung wird bei der Planung eines künftigen Haushalts üblicherweise der Budgetwert des Vorjahres "unkritisch" herangezogen und als Basis für das nächste Haushaltsjahr verwendet. Addiert werden dann die jeweils beschlossenen Planvorhaben, so dass in der Regel grundsätzlich von einem entsprechend höheren Haushaltsvolumen ausgegangen werden kann. Leider entspricht es darüber hinaus den Geflogenheiten der öffentlichen Hand, dass Gelder, die im Rahmen des bestehenden Haushaltsbudgets zwar eingeplant und verabschiedet, jedoch kurz vor Jahresende noch nicht verwendet wurden, unter Zeitdruck ausgegeben werden, damit die Grundlage für das kommende Haushaltsbudget nicht unter dem Wert des Vorjahres liegt. Anders als bei jedem Unternehmen der freien Wirtschaft, ist die öffentliche Verwaltung nicht einem Wettbewerb ausgesetzt und muss sich demzufolge in ihren Kalkulationen auch nicht wettbewerbs- und kundenorientiert verhalten.
Hier setze ich an und schlage vor, dass künftige Haushaltsplanungen grundsätzlich bei Null beginnen und jeder einzelne Ausgabenposten Jahr für Jahr kritisch betrachtet und auf Optimierungspotentiale wie z. B. Outsourcing von Dienstleistungen oder sonstigen organisatorischen Kostenreduzierungsmöglichkeiten seriös und verantwortungsvoll geprüft wird.
Subventionen
Die Stadtverwaltung sollte in einem regelmässigen Subventionsbericht dem Stadtrat darlegen, welche Subventionen aus dem städtischen Haushalt an wen vergeben werden, ob diese Subventionen den beabsichtigten Zweck erreichen und ob und warum sie weiter geführt werden sollen
Energieeinsparung: Abschaltbare Steckerleisten in städtischen Büros
In allen Büros der Stadtverwaltung sollen sämtliche Büromaschinen über abschaltbare Steckerleisten an den Strom angeschlossen werden. Die sollen bei Büroschluss abgeschaltet werden.
Energiesparen
Ich schlage vor, dass städtische Neubauten (z.B. Schulen, Kindergärten oder Verwaltungsgebäude o.ä.) nur noch im Passivhausstandard ausgeführt werden dürfen. Desweiteren sollten bereits vorhandene städtische Gebäude, energetisch so saniert werden, dass auch sie Passivhausstandard erreichen. Die so eingesparte Energie kommt nicht nur dem "Stadtsäckel" zu Gute, sondern vor allem unserer Umwelt und den nach uns lebenden Generationen.
Gezielte und wichtige Arbeiten für Sozialstunden-Ableistende!
Es sollten mehr Sozialstunden-Strafen als Gefängnisarreste und Geldstrafen gegen Jugendliche ausgesprochen werden. Gefängnisarreste kosten zudem dem Steuerzahler jede menge Geld und die Stadt braucht Jugendliche und Erwachsene Arbeitskräfte! Zudem sollten auch Erwachsene die eine Strafe oder ein Bußgeld bezahlen müssen, die Möglichkeit haben diese in ein paar sinnvollen Arbeitsstunden gemeinnützig ableisten zu können.
Doch das wichtigste ist, dass gezielt wichtige Arbeiten ausgesucht werden und keine Stundenzieher! In Trier arbeiten viele straffällige Jugendliche oft in sozialen Einrichtugnen und erledigen sinnlose Arbeiten, wie z.B. Treppenkeeren oder Mülleinsammeln ab. Zum einen können Keermaschinen diese Aufgaben viel besser und schneller erledigen, zum anderen arbeiten die Jugendlichen gezielt langsam, um ihre Stunden vollzubekommen, da es keine anderen Aufgaben mehr gibt und sie so Wochen brauchen würden, um ihre Strafe abzusitzen. Mir wurde von einem erzählt, dass er 6 Stunden gezielt an einem Treppenhaus in einem Heim geputzt hat und dabei 3 mal trocken gekeert und 2 mal feucht drübergewischt hat, um die Zeit vollzubekommen. Das kann nicht sein, es müssen sinnvolle und pädagogisch wertvolle Aufgaben her und zu tun gibt es in der Stadt Trier ja genugend!!!
Privatinitiative bei Schulen zulassen bei der Martin Grundschule
Der Elternauschuss hat bei einer Veranstaltung von der IHK Trier einen Investor gewonnen, der Manpower und Material zur dringend notwendigen Sanierung der Jungentoiletten bereitstellt. Leider wurden die angefangenen Arbeiten aufgrund der bürokratischen Anforderungen (Ausschreibung verlangt) von Seiten der Stadt Trier eingestellt. Kann eine Stadt sich ein solches bürokratisches Vorgehen - gerade im Bildungswesen - erlauben?
Mein Vorschlag: Sanierung zulassen und gesetzliche Grundlagen schaffen - Privatsponsoring für Martin Grundschule zulassen: Mädchen-Toiletten, Betreuung, Schulhof, ... Motivierte Eltern, die was bewegen sind vorhanden, nur die Rahmenbedingungen müssten angepasst werden. Vielen Dank und freundlicher Gruß
Wohngebiete konzentrieren
Vorrang vor der Erschließung neuer Wohngebiete außerhalb der Kernstadt sollte die Erhaltung bzw. Verbesserung der Wohnqualität in den bestehenden Stadtteilen und dem Zentrum haben (Querschnittsaufgabe), gerade auch für junge Familien, die sonst oft nach weiter außen abwandern. Bestehende teilerschlossene Flächen (z. B. Castelnau, Gneisenaukaserne) im Stadtgebiet sind bereits u.a. für Wohnraumnutzung vorgesehen. Auch angesichts der Bevölkerungsentwicklung sollte die Ausweisung neuer Wohngebiete überdacht werden. Negative Auswirkungen der fortschreitenden "Zersiedelung" könnten so vermieden werden, z.B. zunehmende Verkehrsströme. Gleichzeitig könnten nicht nur Planungs- und Erschließungskosten eingespart werden, sondern auch langfristige Folgekosten wie die Erhaltung eines immer größer werdenden Straßen-und Versorgungsnetzes, notwendige Ausdehnung des ÖPNV, Bau und Unterhalt weiterer Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielplätze, Sportstätten und Schulen bzw. Anstieg entsprechender Beförderungskosten (Schulbusse) .
Umweltfreundliche, kleinere Dienstfahrzeuge für OB und Dezernenten
Die jetzigen Dienstwagen sollten durch kleinere, umweltfreundliche Fahrzeuge ersetzt werden. Damit könnte ein Zeichen gesetzt werden. Der Bürger ließe sich besser zum Sparen motivieren, wenn die Stadtobersten mit gutem Beispiel vorangehen würden.
Energie und Wasser
Soweit nicht schon geschehen: Die Beleuchtung in allen öffentlichen Einrichtungen soll auf Energiesparlampen umgestellt, Toiletten mit Wasserstopp-Tasten ausgerüstet, gemeinsam genutzte Räume mit Bewegungsmeldern ausgerüstet werden.
Öffentliche Toiletten
2004 wurde in Wangen im Allgäu die "Nette Toilette" eingeführt. Die Wangener haben ihre öffentlichen Toiletten abgeschafft und mit interessierten Gastronomiebetrieben vereinbart, dass sie ihre Toiletten gegen eine monatliche Zahlung von 30 € öffentlich zugänglich machen. Die Stadt spart dabei die Einrichtung/ Instandhaltung der Toiletten und alles, was noch damit zusammenhängt. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe werden mit einem Aufkleber an der Tür gekennzeichnet. So weit ich weiß wurden hier gute Erfahrungen gemacht, so dass viele Städte das System übernommen haben. Problematisch sehe ich dabei die Bindung an die Öffnungszeiten der Lokale. Vielleicht gäbe es aber auch die Möglichkeit einer Kombination aus "netter" und öffentlicher Toilette.
Ampeln an der Kreuzung St. Matthias nachts ausschalten
Es wäre sinnvoll, die Ampeln der Kreuzung St. Matthias nachts auszuschalten. Wenn man mitten in der Nachte mehrere Minuten komplett allein an dieser Kreuzung steht, dann ist dies reine Benzinverschwendung und ebenso eine unnötige Lärmbelästigung für die Anwohner... die Ampeln an der Kreuzung Südbahnhof sind auch ab einer bestimmten Uhrzeit abgeschaltet, obwohl diese Kreuzung viel schlechter einsehbar ist, als die Kreuzung bei St. Matthias. Der Vorteil: man ärgert sich nicht nachts schwarz und die Umwelt und die Anwohner haben auch noch etwas davon - und das ganze spart der Stadt auch noch Geld, weil die Ampeln weniger Strom verbrauchen!
Patenschaft für Grünanlagen in Wohngebieten - Sparen und Verschönern
Situation:
In vielen Stadtteilen befinden sich Grünanlagen in kleinen Flächen, die in der Regel mit Gras bewachsen sind und mehr oder weniger regelmäßig gemäht werden (müssen). Meistens hinterlassen sie einen ungepflegten Eindruck.
Vorschlag:
Für diese Grünflächen können Patenschaften vergeben werden, d.h. Anwohner erhalten das Recht, in der Umgebung ihres Hauses oder ihrer Wohnung eine Grünfläche zu bepflanzen. Dafür werden dem Standort entsprechende Richtlinien über die Art oder Höhe der Bepflanzung vorgegeben.
Ein Patenschaftsschild zeigt, wer sich um die Bepflanzung kümmert und verhindert ungefugtes Ausreissen durch Andere.
In Frage kommende Flächen:
Typischerweise wohnungsnahe Flächen, wie Parkbuchten, Verkehrsberuhigungen, kleine Grünflächen etc.
Effekt:
Das Patenschaftsmodell hat zwei Effekte:
1. Einsparung der Pflegekosten für die Stadt
2. Verschönerung der Stadt
Umsetzungschance:
An einigen Stellen in der Stadt konnten bereits solche Initiativen von Bürgern beobachtet werden. Eine offizielle "Freigabe" durch die Stadt würde mit Sicherheit eine große Ressonanz finden.
Eine Beteiligung von Gärtnereien und Gartenmärkten - vor allem bei größeren Flächen oder durch Pflanzenspenden - sollte man nicht ausschließen. Mancher wäre bestimmt nicht böse, sich hier präsentieren zu dürfen.
Stadtwerke: Beteteiligungsmodell für Bürger
Die Stadt soll, evtl. in einem Beteiligungsmodell für alle Bürger, die Anteile an den SWT, die heute den RWE gehören, zurückkaufen
Kreisverkehre statt Ampelkreuzungen
Ampelkreuzungen sind in der Investition und Unterhaltung sehr teuer und in der Wirkung suboptimal, weil sie viel Zeit und Kapazität vergeuden. Eine Alternative sind Kreisverkehre, vor allem Midi- und Minikreisel erlauben es, den Verkehr deutlich flüssiger und verlustzeitfreier abzuwickeln und das Straßenbild zu verschönern. Andere Regionen und Städte wenden Kreisverkehre mit System und großem Spar- und Verkehrsverbesserungserfolg an (vor allem in UK, Frankreich, Niederlande und NRW). Die Stadt sollte an möglichst vielen Stellen Ampelkreuzungen in Kreisverkehre umwandeln, dafür gibt es sehr kostengünstige Umbauvarianten. Achten muß man allerdings im Detail auf die Belange von Fußgängern und Radfahrern, weil man da dumme Fehler machen kann. Aber die Verwaltung sollte das schnell lernen, wie man das verhindert.
Bürgerengagement stärken
Vielen Bürgern ist die finanzielle Situation der Stadt durchaus bewusst und sie sind daher auch bereit ehrenamtlich bei der Realisierung von Projekten mit "anzupacken". Leider entsteht immer wieder der Eindruck, dass verschiedene Ämter diesen Einsatz mit einem Wust an Vorschriften sowie Haftungs- und Garantiefragen abwürgen und blockieren.
Beispiel: "Rastplatz" Ehrang - Ein Treffpunkt für Jugendliche (Unterstand und Grillstelle) sollte von Jugendlichen und Ehrenamtlichen weitgehend selbst erstellt werden. Durch die Einbeziehung der Jugendlichen sollte eine stärkere Identifikation mit dem Platz und ein größeres Verantwortungsbewusstsein erreicht werden. Aus oben genannten Gründen bleibt es für die Helfer aber weitgehend beim "Zuschauen" und für den städtischen Haushalt bei einer höheren Belastung.
Vorschlag: Mut zu mehr Kreativität seitens der Verwaltung beim Finden von Möglichkeiten, das Bürgerengagement zu unterstützen.
Beim Bau könnten Ehrentamtliche das Unfallrisiko selbst tragen. Die Nutzung des Rastplatzes kann ebenfalls "auf eigenes Risiko" (Hinweis durch Schilder) erfolgen.
Vorteile:
Stärkung der Identität mit dem Stadteil
Stärkung des Gemeinsinns
Steigerung des Ansehens der Verwaltung beim Bürger
Entlastung des städtischen Haushaltes
Öffentliche Beleuchtung
Die Stadt sollte die Beleuchtung von Strassen, Verkehrsampeln und öffentlichen Gebäuden, wo sie heute von RWE betrieben werden, an die Stadtwerke übertragen. Dabei sind insbesondere effizientere Leuchtmittel einzusetzen (siehe Bundeswettbewerb Strassenbeleuchtung). Flutlichtanlagen sollten darauf überprüft werden, ob sie nicht mit effizienteren Beleuchtungsmitteln ausgestattet werden können.
Straßenbeleuchtung abschalten / Energie sparen
Durch das Abschalten von unnötigen Straßenbeleuchtungen im Stadtbereich, Industriegebieten, öffentlichen Plätzen usw. könnte eine Menge Kosten eingespart werden. Nachts von ca. 0:00 bis 4:00 Uhr jede 2. Straßenlampe abschalten. Natürlich nur wo es Sinn macht und der Straßenverkehr nicht gefährdet wird. Ebenso könnten einige Ampelanlagen in der Nacht für ein paar Stunden abgeschaltet werden.
Einführung des Betriebssystems Linux in der Stadtverwaltung und in den Schulen
Vor fünf Jahren beschloss der Münchner Stadtrat, sich schrittweise von den Programmen des Software-Giganten Microsoft unabhängig zu machen und das alternative und kostenlose PC-Betriebssystem "Linux" in die Stadtverwaltung und Schulen einzuführen. Inzwischen folgen auch andere Städte diesem Beispiel. Das wäre auch etwas für Trier. Mittel- und langfristig würden hohe Kosten für die Lizenzgebühren eingespart. Darüber hinaus würde man damit auch ein poltisches Zeichen setzen.
In einem ersten Schritt könnte man ein Treffen bzgl. des Erfahrungsaustausches mit der PC-Abteilung der Münchener Stadtverwaltung vereinbaren.
Verwaltungsabläufe überdenken: E-Mails nicht ausdrucken und mit Eingangsstempel versehen
Aus dem Anlass chronischer Geldknappheit bzw. Überschuldung der Haushalte, wäre es sicherlich sinnvoll, die Ausgabenstruktur einer Verwaltung einmal zu überdenken. Dazu zählen dann auch Verwaltungsabläufe, die überbürokratisch sind und unnötig Zeit in Anspruch nehmen.
So geschehen bei einer Anfrage per E-Mail in der Stadtverwaltung Trier. Nach einigen Tag erfolgte die Antwort in einer gesonderten E-Mail. Der Clou an der Sache aber ist der Anhang. So werden im Hause der Stadtverwaltung eingehende E-Mails ausgedruckt, mit einem Eingangsstempel versehen und danach als PDF-Datei eingescannt, um dann als Anhang an eine neue Antwort-W-Mail mitgeschickt zu werden.
Solche Verwaltungsabläufe bündeln in der heutigen Zeit nur unnötig Ressourcen und verursachen vor allem unnötige Kosten, sowohl Materialkosten als auch Personalkosten.
Radwegebau: Ist das Geld knapp,sollte man auf sparsame und dennoch effektive Bauweisen zurückgreifen
Zwischen Hallenbad und Kreisverkehr Kaiserthermen wurden in den letzten Monaten sehr kosten- und zeitaufwendig Fahrradspuren gebaut. Zudem wurde der allgemeine Verkehr sehr stark behindert. Obwoht kosten- und zeitaufwendig verbleibt auf der Ziegelei eine Lücke von ca 200m , die Netzfunktion wurde nicht hergestellt, die vorgenannten 200 m hätten unbedingt Gegenstand der Maßnahme sein müssen , da dann eine Verbindung von schon ausgebauten Radwegen - Südallee und Metzer Allee - geschaffen worden wäre.
Wesentlich preisgünstiger und schneller hätte man die beiden Radspuren auf der sowieso in Anspruch genommenen dritten Fahrspur der Südallee, jedoch nicht auf der Ebene des Gehweges sondern auf der vorhandenen Ebene der Fahrspur, im wesentlichen durch Markierung herstellen können. Hierdurch wären aufwendige Bauarbeiten - vorallem an der Brücke - im wesentlichen erspart geblieben. Durch diese gleichwertige, wesentlich sparsamere und schnellere Bauweise hätte man - ohne Probleme- auch die restlichen 200 m ordnungsgemäß für den Radverkehr anlegen können. Man kann davon ausgehen, daß dann trotzdem noch die Baukosten für die sparsamere Gesamtmaßnahme geringer gewesen wären als der Eigenanteil der Stadt bei der ausgeführten, sicher bezuschußten Maßnahme. Hinzu käme noch der volkswirtschaftliche Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer wegen der wesenlich kürzeren Bauzeit.
Ausblick: Mit der Bauweise Abmarkierung von Radwegen auf überbreiten, vorhandenen Fahrbahnen könnte man mit geringen Mitteln z.B. über die Ruwerer Straße sei es von der Loeb Str. aus oder zumindest von der Einmündung der Straße Am Grünberg aus eine verkehrsichere Verbindung zwischen Trier Nord und Ruwer - Ruwer Hochwald Radweg - schaffen.
Verzicht auf kostenlose Eintrittskarten
Im Städtischen Museum Simeonstift gibt es jeden ersten Sonntag im Monat freien Eintritt. Es werden aber an der Pforte Eintrittskarten gedruckt. Diese könnte man einsparen.
Car-Sharing
Die Stadt Trier hat einen Fuhrpark, dessen Kosten sich reduzieren lassen sollten. Der Fuhrpark könnte an die Stadtwerke Trier (SWT) ausgegliedert werden. Dort könnten die Fahrzeuge in einem Car-Sharing-Projekt Bürgern und Partnern (zum Beispiel Bistum, Uni, Fachhochschule) zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Solche Car-Sharing-Projekte führen viele private Unternehmen und die DB bundesweit in vielen Städten durch, es ist also durchaus möglich, dies kostendeckend und vielleicht sogar mit Gewinn zu betreiben. Die SWT könnte also zu einem Verkehrsdienstleister werden, der mehr bietet als Busse.
Vorhandene Möbel nutzen
Wenn Umbauten oder Neubauten städtisch genutzter Gebäude vorgenommen werden, dann sollten nach Abschluss der baulichen Maßnahmen vorhandene Möbel genutzt werden, anstatt vorschnell neue Möbel anzuschaffen. Das betrifft insbesondere Bürotische, Bürostühle oder Schränke, die erst wenige Jahre alt sind.
Zukünftiger Verzicht auf das Finanzierungsmodell "Public Private Partnerships" (PPP)
Public Private Partnerships (kurz PPP) sind eine besondere Form der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen. Der bisher öffentlich geplante und finanzierte Neubau oder die Sanierung von Einrichtungen, wie zum Beispiel einem Schulgebäude, übernimmt ein privater Investor und betreibt das Gebäude anschließend für 20 oder 30 Jahre. Die Kommune bleibt zwar Eigentümer des Gebäudes, muss aber dennoch Miete zahlen. Was erst einmal wie ein Ausweg aus der kommunalen Finanznot klingt, erweist sich in der Realität als eine gesetzlich geschützte Form die kommunalen Haushalte langfristig zu ruinieren. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die PPP-Projekte in der Regel für die öffentliche Hand erheblich teurer werden als eine Eigeninvestition. Im Effekt werden also mögliche Gewinne aus der öffentlichen Hand in private Taschen umgeleitet.
Auch in Trier ist mit der Sanierung des Südbades das erste PPP-Projekt angelaufen. Die Sanierung des Bads kostet rund 9,5 Millionen Euro. Inklusive Betrieb, Zinsen und Bauunterhaltung muss die Stadt in den nächsten 25 Jahren rund 18 Millionen für das Südbad aufbringen. Wie bei allen PPP-Projekten ist der Vertrag zur Südbad-Sanierung nicht öffentlich zugänglich. Dies halten wir für undemokratisch, da dadurch eine öffentliche Kontrolle über das Projekt verhindert wird. Weder der PPP-Vertrag, noch die Kritik des Landesrechnungshofes sind bis jetzt veröffentlicht.
Public Private Partnerships sind für uns kein Ausweg aus kommunalen Finanznöten. Im Gegenteil werden sie diese noch verschärfen. So handelt es sich bei PPP-Projekten um versteckte Schulden. Statt einen kommunalen Kredit aufzunehmen verpflichtet sich die Stadt dem Projektpartner, der Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH im Fall des Südbads, über 25 Jahre Miete für das Objekt zu zahlen. Der Haushalt der Stadt Trier wird dadurch bis ins Jahr 2035 belastet. Das finanzielle Risiko des Projektes liegt durch die Forfaitierung mit Einredeverzicht einseitig bei der Stadt.
Beim PPP-Projekt Südbad zeigt sich, wie bei vielen anderen PPP-Projekten, dass Public Privat Partnerships ein Raubbau am Gemeineigentum sind, der die öffentlichen Haushalte auf Jahrzehnte belasten wird. Zudem schadet die Art und Weise wie solche Verträge abgeschlossen wurden der Demokratie, denn das öffentliche Interesse wird privatem Geheimhaltungsinteresse untergeordnet. Attac Trier fordert deshalb mehr Transparenz und öffentliche Kontrolle durch eine Offenlegung des Südbad-Sanierungsvertrags und einen Beschluss des Stadtrats künftig auf PPP zu verzichten um die kommunalen Finanzen nicht weiter zu schädigen.
Weitere Infos zur Kritik an Public Private Partnerships erhalten Sie unter www.ppp-irrweg.de, oder auf der Homepage von Attac Trier: http://www.attac-netzwerk.de/trier
Verbesserung der Langlebigkeit sanierter Straßen
Die sanierten Straßen, teilweise von Privatunternehmen durchgeführt, sollten einer besseren Kontrolle (Bauaufsicht) unterliegen. In den meisten Fällen werden unzureichende Vorarbeiten geleistet, so dass nach geringer Zeit wieder die Löcher zum Vorschein kommen.
Trier ist auch Vorreiter im "Salzstreuen". Partiell liegen mehrfach Salzhügel in der Stadt, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Straßen schädigen. Für die Wintertage sollte diese Art der Streuung auf ein Minimum begrenzt werden. In vielen südlichen Städten gibt es für Städte bereits schon ein Streuverbot.
Private Minikredite für energetische Sanierung der Trierer Schulen
zu TV vom 22. Juni 2010 "Schulen bleiben ohne neue Heizung":
373 000 Euro für die energetische Sanierung der Schulen,die jährlich 105 000 Euro Energiekosten einsparen. Wegen der fehlenden 25 Prozent der Gesamtsumme (knapp 100 000 Euro), die wider Erwarten nicht vom Bundesumweltministerium kommen, soll die Sanierung nicht durchführbar sein?
Ich bin sicher, dass es in Trier 100 BürgerInnen gibt, die der Stadt für 4 Jahre jeweils 1000 Euro zu sehr günstigen Zinsen (2 bis 3 % [von hundert]) oder gar zinslos zur Verfügung stellen, um diese kostensparende und umweltschonende Sanierung durchzuführen!
Rathauszeitung nur noch im kostenlosen Abonnement
Die Rathauszeitung wird zur Zeit an alle Haushalte kostenlos verteilt. Immer wieder höre ich von Leuten, die sich nicht für die Zeitung interessieren und diese direkt ungelesen in den Papierkorb befördern. Die Zeitung sollte nur noch im kostenlosen Abbonement auf Anfrage von Interessenten verteilt werden. Desweiteren könnte eine kostengünstige Variante als Newsletter über e-mail versandt werden.Hier könntern erhebliche Kosten beim Druck und Zustellung eingespart werden.
Beleuchtung Grundschule Trier-Irsch
Öfters brennt dort die ganze Nacht das Licht durch (Toiletten, Klasenräume). Mitten in der Nacht reagiert der außen angebrachte Scheinwerfer auf jedes vorbeifahrende Auto.
Es ist zu überlegen, ob hier nicht eine intelligentere Lichtsteuerung Stromkosten einsparen kann.
Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"
Der folgende Antrag wurde im letzten Bürgerhaushalt bereits geprüft, jedoch hat eine vorgeschlagene Verhandlung seitens des Oberbürgermeisters Jensen mit dem zuständigen kirchlichen Vertreter nicht stattgefunden oder ist von mir als Antragssteller erwünscht. Ich würde mir wünschen, das die sogenannte "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass" gänzlich aus dem Etat der Stadt Trier bzw. dem Etat des Kulturausschusses gestrichen wird.
Nochmal zu Erinnerung der Antrag von "Steiermark" vom 11.10.2009 (mit kleinen Veränderungen und teilweise des Verwaltungshinweises für den Rat) :
Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein weltliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.
Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).
Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.
Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.
Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.
Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.
Von seinem beträchtlichen Vermögen, das auf 34.000 Goldgulden geschätzt wurde, hatte er der Stadt Trier zu Lebzeiten einen Kredit von 4.000 Goldgulden gewährt.
Nach der Hinrichtung 1589 verfügte Erzbischof Johann von Schönenberg, daß die Zinsen aus diesem Kapital von der Stadt an die Trierer Pfarrer zur Verbesserung ihrer Einnahmen gezahlt werden sollten. Von einer Tilgung des Kredits war und ist nie die Rede. Wie die Zinszahlung im Laufe der Jahrhunderte, vor allem während der preußischen Zeit und der anschließenden Nazi-Herrschaft erfolgte, ist noch nie im einzelnen erforscht worden und würde eine äußerst aufwendige Arbeit sein.
Ampelschaltung Riesling-Weinstraße
Ich schlage vor, die Ampel an der Kreuzung Riessling-Weinstrasse / Brettenbach in Olewig nur zu den Hauptverkehrszeiten (7.00-9.00 und 16.00-18.00) anzuschalten. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Ampel meiner Meinung nach für den Verkehrsfluss unnötig und kostet auch noch viel Energie.
Grünpflege ökologisch gestalten
Am Petrisberg werden nahezu pausenlos Grünflächen gemäht. Dies verursacht ständigen Lärm, der für Anwohner und die ansässigen Firmen eine ständige Belastung darstellt. Zudem werden die Grünflächen dadurch artenarm und langweilig. Die früher vorkommenden Schmetterlingsarten sind hier schon vollständig verschwunden. Es wäre ökologisch deutlich sinnvoller, die auf benachbarten Flächen noch stattfindende Schafsbeweidung auszudehnen. Hierdurch werden seltene Tier- und Pflanzenarten gefördert. Zudem wäre dies deutlich kostengünstiger und der Lärm würde reduziert. Für am Petrisberg lebende Kinder wären die Schafe eine deutliche Bereicherung.
Energieeinsparung durch drehzahlgesteuerte Heizungspumpen
Die Stadt soll in allen öffentlichen Gebäuden drehzahlgesteuerte Heizungspumpen installieren
Gutachten-Verzeichnis öffentlich vorhalten
In den letzten Jahren verstärkt sich der Eindruck, dass verstärkt Gutachten vom Rat beschlossen und von der Verwaltung in Auftrag gegeben werden, aber nicht v o r einer erwogenen Maßnahme, sondern a n s t a t t einer Maßnahme, um nicht den Eindruck von Untätigkeit zu erwecken und das Thema erst einmal vertagen zu können. Man könnte viel Geld sparen, wenn nur noch Gutachten in Auftrag gegeben würden, falls eine ernsthafte Absicht und eine realistische Aussicht auf zeitnahe Verwirklichung einer Maßnahme besteht. Für die Bürger sollte über mehrere Jahre hinweg ein Verzeichnis aller eingeholten Gutachten mit Kostenangabe und Ergebnis offen gelegt werden.
Eine Beschränkung des jährlichen "Gutachtenbudgets" könnte auch sinnvoll sein.
Beschaffungswesen
Das städtische Beschaffungswesen - von Büromaterialien über Büromaschinen bis hin zum Fuhrpark - soll streng nach ökologischen Kriterien, insbesondere der möglichen Energieeinsparung ausgerichtet werden
Naturbestattung in Trier
Nicht selten verursachen die hohen Kosten für Grabstätte, Bestattung und Grabpflege Ausgaben, die die finanzielle Leistungsfähigkeit von Hinterbliebenen schlichtweg überfordern. Deshalb ist es unumgänglich, über alternative und vielleicht auch preiswertere Bestattungsformen nachzudenken.
Eine Möglichkeit dazu wäre die Einrichtung eines sog. Friedwaldes oder Ruheforstes. Dies ist eine Form der Naturbestattung, bei der die Asche Verstorbener an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Nur ein Namensschild am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Im Gegensatz zum herkömmlichen Urnengrab bleiben die Grabstätten naturbelassen. Für die Hinterbliebenen entstehen dadurch keine Kosten für die Grabpflege. Vorhandene Grünflächen im näheren Umfeld der Stadt mit altem Baumbestand würden alternative Bestattungsformen ohne zusätzliche Kosten erlauben.
Ganzjähriger Bürgerhaushalt - aber nur für Einspar- und Einnahmevorschläge!
Hier werden so tolle Vorschläge unterbreitet, dass es doch sinnvoll wäre, wenn die Bürger sich ganzjährig mit Einspar- und Mehreinnahmevorschlägen einbringen könnten. Also: diese Seite beibehalten, aber bitte keine "Wunschzettel-Homepage", die bringt uns finanziell nicht weiter.
Energieeinsparung: Stadtwerke sollen sparsamere Heizungspumpen fördern
Die Stadtwerke sollen ein Programm auflegen, um private Hauseigentümer zur Installation von drehzahlgesteuerten Heizungspumpen anzuregen. Die Eigentümer sollen zur Finanzierung 5 Jahre nach der Installation die anteiligen Heizkosten des Installationsjahres bezahlen, anschliessend profitieren sie selbst von der Einsparung.
Tägliche Straßenreinigung
Muss denn die Saarstrasse einmal täglich gereignigt werden?
Jeder freut sich, wenn er auf saubere Bürgersteige gehen kann. Würde eine Reinigung mit Kehrwagen alle zwei Tage nicht ausreichen? Zumal viele Autos rechtswidrig auf den besagten Bürgersteigen parken und dadurch nur die Chaussee gereinigt werden kann, Chaussee die es nicht besonders nötig hat (der PKW-Verkehr sorgt dafür).
Streupflicht der Stadt Trier im Winter
Im Winter sollte wesentlich sparsamer mit Streumaterial umgegeangen werden. An Strasseneinmündungen und -übergängen wird das Streumaterial oft mehrere zentimeterdick aufgebracht. Dies geschieht oftmals ohne Sinn und Verstand auf trockenen Straßen und Gehwegen bzw. auf Straßen und Gehwegen, die noch mit genügend Streumaterial vom Vortag versehen sind. Die Straßenwärter der Stadt Trier sollten hier zu einem vernünftigen,
sinnvollen und sparsamen Umgang mit Streugut angehalten werden.
Hierdurch wären zukünftig mit Sicherheit mehrere Tonnen an Streugut zu sparen.
Synergien im Kulturbereich durch Quattropole
Verzicht auf ein Vollsparten-Theater. Teilung der Aufgaben mit den Partnerstädten - wechselseitige Aufführungen sorgen für eine Belebung des Programms. Vorbild: Mönchengladbach - Krefeld
Infrastrukturleistungen der Stadt
Die Stadt finanziert in vielen Bereichen - Verkehr, Bildung, Kultur und so weiter - Infrastrukturleistungen, von denen in erheblichem Maße die Landkreise profitieren. Da Eingemeindungen kaum in Frage kommen, sollten mehr Verbundlösungen gesucht werden, um eine nutzungsgerechte Finanzierung zu finden.
Theater Trier als Zweckverband
Das Stadttheater hat mindestens die Hälfte seiner Besucher aus der Region. Es sollte in einen Zweckverband umgewandelt werden, an dem auch die Landkreise beteiligt sind. Die sollen entsprechend ihrem Besucheraufkommen zu den Investitions- und Betriebskosten beitragen.
