Aktuelle Vorschläge

Die Vorschläge sind nach Ihrer Bewertung sortiert. Es sollen die 60 best-bewerteten Vorschläge geprüft werden.

Sofern sich unter den 60 Topvorschlägen sehr ähnliche Vorschläge befinden, werden entsprechend mehr Vorschläge geprüft.

Folgen auf den letzten Top-Vorschlag in der Liste gleich-bewertete Vorschläge, so werden diese auch geprüft.

Vorschläge, für die die Stadt nicht zuständig ist, werden nicht geprüft.

Schäden und andere Aufgaben Online melden

von: webhamster; 18.09.2011; Nummer: 4429
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
4.444445
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,44 (72mal bewertet)

Die Stadt sollte Bürgern eine Möglichkeit geben, Schäden (wie Schlaglöcher und Vandalismus) online zu melden.

Eine gut gemachte Internetseite könnte es Bürgern erlauben, dies sowohl von zu Hause aus als auch von unterwegs zu machen, ohne dass eine aufwändige iPhone-App (oder ähnliche) notwendig wäre. Über GPS-Lokalisierung und die Möglichkeit, Bilder hochzuladen, wäre der Schaden genau beschreibbar.

Ein deutlicher Spareffekt könnte erreicht werden
- durch das Melden überflüssiger Schilder, von gefährlich parkenden Falschparkern und anderen Sicherheitsgefahren
- durch das frühzeitige Beheben von Schäden, zum Beispiel Schlaglöchern, bevor Folgeschäden auftreten
- durch die Erstellung der Internetseite als Projekt in Kooperation mit der Uni (Informatik, Geoinformatik, Wirtschaftsinformatik)
- durch die einfache Verwaltung und die Möglichkeit, Feedback zu geben, durch die Verantwortlichen

Hinweise der Redaktion: 

Es gibt bereits einen ähnlichen Vorschlag (Nr. 4339)"Schadensmeldungen auf www.Trier.de". Ebenso gab es bereits im letzten Bürgerhaushalt den Vorschlag 3568 "Transparentes Ideen- und Beschwerdemanagement" Vorschlag Nr.3568, dem der Stadtrat zugestimmt hat. Danach soll die Seite zum Bürgerhaushalt zu einer umfassenden Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement ausgebaut werden, die verschiedene Beteiligungsformen unterstützt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Plattform wird ein Ideen- und Beschwerdemanagement werden. Damit können ganzjährig, ganz im Sinne dieses Vorschlages, Beschwerden, Anregungen und innovative Ideen, mit denen die Lebensverhältnisse in Trier verbessert oder öffentliche Mittel eingespart werden können, öffentlich sichtbar der Verwaltung mitgeteilt werden. Verwandte Vorschläge sind: Vorschlag 3574: Bürgerhaushalt und Vorschlag 3703: Ganzjähriger Bürgerhaushalt - aber nur für Einspar- und Sparvorschläge. Die Umsetzung dieser Vorschläge ist in der Planung.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll in der von der Verwaltung beschriebenen Form weiter entwickelt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Wie bei den ähnlichen Vorschlägen im letzten Bürgerhaushalt dargestellt, bereitet die Verwaltung den weiteren Ausbau internetgestützter Formen der Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger vor.

Dazu soll die Seite zum Bürgerhaushalt zu einer umfassenden Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement ausgebaut werden, die verschiedene Beteiligungsformen unterstützt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Plattform wird ein Ideen- und Beschwerdemanagement werden. Damit können ganzjährig - ganz im Sinne dieses Vorschlages - Hinweise über Schäden, Anregungen und innovative Ideen öffentlich sichtbar der Verwaltung mitgeteilt werden. So können die Lebensverhältnisse in Trier verbessert oder öffentliche Mittel eingespart werden.

Der Stadtrat hat der Weiterentwicklung der Plattform buergerhaushalt-trier.de bereits im letzten Bürgerhaushalt zugestimmt. Die Planungen für die Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement sind weit fortgeschritten. Eine Umsetzung muss mit dem geplanten Neuaufbau des Webauftritts der Homepage der Stadt „trier.de“ abgestimmt werden, der derzeit vorbereitet wird.

Kommentare der Fraktionen

Bei Neugestaltung von trier.de einbinden

Die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, dieses sinnvolle Anliegen im Rahmen der anstehenden Neugestaltung von trier.de einzubinden.

Sinnvoller Vorschlag

Wie von der Verwaltung geschrieben bereits in Umsetzung. Wir hoffen, die lässt nicht lange auf sich warten.

Heizkosten sparen in Schulen durch Thermostatventile

von: neuland; 21.09.2011; Nummer: 4461
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.42857
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,43 (70mal bewertet)

In Trierer Schulen ist es immer noch gängige Praxis, überhitzte Räume durch Öffnen der Fenster zu kühlen, da sich an den Heizkörpern keine Thermostatventile befinden. Durch Anbringen dieser Ventile könnte man eine Menge Energie sparen.

Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung in öffentlichen Gebäuden der Stadt Trier. Die vorgeschlagene Installation von Thermostatventile in Schulen ist bereits weitgehend erfolgt. Fehlende Thermostatventile sollen schrittweise ausgetauscht werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es ist durchaus keine gängige Praxis, dass in städtischen Schulen keine Thermostatventile installiert sind. Mitte der neunziger Jahre wurde mit der kontinuierlichen Umrüstung der Schulen auf Thermostatventilen begonnen. Sollte noch heute an dem einen oder anderen Heizkörper ein Thermostatkopf fehlen, so ist dies die Ausnahme.

Kommentare der Fraktionen

individuelle Prüfungen

Bei allen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in öffentlichen Gebäuden muss dieser Vorschlag individuell geprüft und umgesetzt werden.

Ausweiten auch auf andere Städtische Gebäude

"Funktionierende" Thermostatventile gehören z.B. auch in die Rathausflure und in die Probenräume Theater. Kann man eine Menge Energie sparen.... Uschi Britz

Schulen um Unterstützung bitten!

Da es sich lt. Verwaltung nur noch um Ausnahmen handelt, wäre es sinnvoll, hierbei auf die Unterstützung der Schulen zu setzen und diese aufzufordern, defekte oder fehlende Thermostatventile zu melden. Überhitzte Räume durch Öffnen der Fenster zu kühlen, scheint häufig noch Praxis in Schulen zu sein. Tobias Schneider

Ehemaliges Franzosenviertel nutzen oder verkaufen

von: proku; 02.09.2011; Nummer: 4270
Stadtteil: Kürenz; Wirkung: Einnahme; Thema: Wirtschaft, Tourismus
4.29524
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,30 (105mal bewertet)

Der Abzug der französischen Garnison und ihrer Angehörigen stand lange genug im Vorfeld fest. Umso ärgerlicher ist es, dass der komplette Bereich (Frankenstraße, Burgunderstraße) nun schon so lange leer steht und verfällt. Scheiben werden eingeschlagen und die Grünflächen wuchern vor sich hin.

Hier sollte die Stadt schnellstmöglich eine Lösung finden und das Gelände entweder selbst nutzen oder verkaufen. Betrachtet man die Grundstückspreise auf dem Petrisberg, so handelt es sich um ein großes ungenutztes Einnahmepotential.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Der Dezernatsausschuss IV hat in seiner Sitzung am 12.01.2012 das Baudezernat mit der Durchführung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung beauftragt. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch hat in Form einer Infoveranstaltung am 15.02.2012 stattgefunden.

Ergebnis des Rates

Der Verkauf des ehemaliges Franzosenviertels im Bereich Burgunderstraße ist bereits geplant. Ein von der Verwaltung erstellter Rahmenplan wird im Dezernatsausschuss IV Anfang 2012 vorgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird in Abstimmung zwischen dem städtischen Baudezernat und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ein Rahmenplan für die zivile Neunutzung des Standortes erstellt. Es ist vorgesehen, dieses Rahmenkonzept nach Abstimmung zwischen den Beteiligten in den Stadtrat einzubringen und auf dieser Grundlage im Jahr 2012 einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Entwicklung des Gebietes ist auch wichtig für die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum.

Im Übrigen ist aber festzustellen, dass das Gebiet im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland ist, so dass der Verkauf der Grundstücke der Stadt keine unmittelbaren finanziellen Vorteile bringen wird.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Kürenz (Sitzung am 02.11.2011) Der Vorschlag macht deutlich, dass der Bürger die aktuelle Situation nicht kennt. Offenbar ist er nicht darüber informiert, dass bereits verschiedene Maßnahmen eingeleitet und Gremien mit der Umsetzung befasst sind. Im Ortsbeirat ist über den Sachstand informiert worden

Kommentare der Fraktionen

Riesiges Potenzial vorhanden für generationsübergreifendes Wohnen

Die Burgunderstraße bietet mit ihren über 170 Wohneinheiten ein ideales Potenzial für Projekte generationsübergreifenden Wohnens. Die CDU-Fraktion hat sich zusammen mit dem Ortsvorsteher Bernd Michels schon frühzeitig mit einer Erschließung und potenziellen Nutzung im Sinne der Bürger befasst. Im Dezernat IV liegen bereits konkretere Planungen vor; jetzt müssen die Verhandlungen mit der BIMA vorangetrieben werden.

SPD für Entwicklung Burgunderstraße

Bereits im September 2010 hat die SPD Fraktion den Stadtrat mit der Frage zur Zukunft des Burgunderviertels beschäftigt. Leider konnten wir damals keine Mehrheit für unseren Antrag finden (http://www.spd-trier.de/files/antrag-burgunderstr-02092010.pdf). Jedoch sind wir seitdem stetig dran, dieses Gelände schnellstmöglich entwickeln lassen zu können. Die SPD setzt sich für eine breit gefächerte Wohnbebauung im Bezug auf die Vielfältigkeit von Angeboten, Wohnstrukturen und Finanzmöglichkeiten ein. Dazu braucht es aus unserer Sicht einen regionalen Investor mit breitem Ansatz, der das Gelände von der BIMA kauft und mit der Stadt gemeinsam entwickelt. Auf Initiative der SPD wurde bereits ein erstes mögliches Konzept vorgestellt. Wir hoffen, dass wir in 2012 die entscheidenden Schritte tun können, um dieses Gelände entwickelt zu wissen. Sven Teuber, SPD Fraktionsvorsitzender

Läuft bereits

und soweit die Entwicklung in die Zuständigkeit der Stadt fällt (Rahmenplanung) setzen wir uns auch bei diesem Baugebiet wieder dafür ein, dass ein Leben ohne eigenes Auto möglich sein muss. Das bedeutet, ÖPNV- und Raderschließung müssen berücksichtigt werden. Ebenso dezentrale Einrichtungen wie Kitas und Lebensmittelgeschäfte vor Ort.

Buskomfort und Buspreise

von: Bürgerin 28; 07.09.2011; Nummer: 4311
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.26168
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,26 (107mal bewertet)

Zugegeben, ein häufiges Thema. Und trotzdem sollten wir nicht nachlassen, unsere Vertreterinnen und Vertreter im Rat zu bitten, sich stark zu machen für Verbesserungen im öffentlichen Busverkehr. Es ist ja nicht so, dass die Stadt nichts mit SWT zu tun hätte! Busfahren in Trier muss komfortabler werden:

Man braucht lange, um von A nach B zu kommen (Streckenführung teilweise nicht optimal, teilweise auch sehr verwirrend), es herrscht ein Tarif-Wirrwarr, in Stoßzeiten sollte man tunlichst die Busse meiden (um Leib und Leben muss man manchmal fürchten), beschwerliche Einstiegssituation durch suboptimal angebrachte Entwertungsapparaturen (häufig langer Rückstau durch teilweise nur schwer durchführbares Entwertungssystem), kein hinterer Einstieg möglich, mitunter Nichteinhalten von Abfahrtszeiten (zu früh und ohne dann zu warten).
Busfahren in Trier ist recht teuer. Wenn man sowieso ein Auto besitzt, rechnet sich eine Busfahrt sehr häufig nicht.

Die Stadt Luxemburg nimmt beispielsweise bewusst in Kauf, nur 30 von Hundert der Kosten für den öffentlichen Verkehr über die Fahrpreise zu erwirtschaften. Damit wird der Individualverkehr deutlich verringert, Lärm- und Luftverschmutzung deutlich verringert, Straßenbeläge und Nerven deutlich geschont, Bewirtschaftungskosten deutlich gesenkt. Zudem ist ein Ticket im ganzen Ländchen einsetzbar, es gibt diesen Tarif-Wirrwarr nicht.

Lassen Sie uns auch diesen Weg beschreiten. In Trier muss ein günstigerer Tarif gekoppelt werden mit unattraktiveren Rahmenbedingungen fürs Autofahren. Nur so und mit weiteren kreativen und alltagstauglichen Maßnahmen ist die beständige Busnutzung der Bürger zu entwickeln. Die Masse machts dann letztendlich.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich ein Auto besitze, aber auch seit Jahren Busticket-Besitzerin bin. Aber immer wieder (und immer häufiger) ist meine Überlegung, ob sich mein Busticket lohnt?

Hinweise der Redaktion: 

Der Vorschlag wird nach Abschluß der Onlinephase an die Stadtwerke weitergeleitet.

Die Möglichkeit der Einflußnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht unmittelbar zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat setzt sich in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) dafür ein, die Attraktivität des öffentlichen Busverkehrs weiter zu verbessern. Bei Entscheidungen über die Fahrpreise müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden. Der Stadtrat setzt sich dafür ein, notwendigen Erhöhungen der Fahrpreise auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bezüglich einer Verbesserung der Busverbindungen haben die Stadtwerke als Betreiber des Trierer Stadtbusnetzes zum kommenden Jahr bereits einige Ausweitungen des Angebotes beschlossen.

Weitere Ideen zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes in Trier und im Umlandverkehr werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes Trier 2025 sowie in dem im kommenden Jahr zu erarbeitenden neuen Nahverkehrsplan diskutiert.

Bezüglich der Fahrpreise ist festzustellen, dass hierfür die Verbandversammlung des VRT zuständig ist. Der Stadtrat setzt sich in der Verbandsversammlung des VRT dafür ein, die Erhöhungen der Fahrpreise auf ein Mindestmaß zu reduzieren

Kommentare der Fraktionen

ÖPNV-Angebot

Die qualitative und quantitative Ausweitung des ÖPNV-Angebotes ist unser erklärtes Ziel. Wir waren in den Gremien der SWT immer der Auffassung, wenn das Angebot stimmt, ist auch die Auslastung höher. Allerdings können wir uns es auch nicht leisten auf eineigen Strecken heiße Luft zu transportieren. Zum neuen Fahrplan sind einige deutliche Verbesserungen im Liniennetz und der Taktung erkennbar. Rainer Lehnart

Vollste Zustimmung

All die genannten Punkte bringen wir immer wieder bei SWT und VRT auf den Tisch. Wir haben berechnen lassen, was ein Monatsticket für 50 Euro uns an Fahrgästen und Kosten bzw. Einnahmen bringen würde. Leider sind diese Berechnungen immer so, dass am Ende ein Minus für die Unternehmen rauskommt. Das bedeutet, die Stadt müsste dann den Unternehmen die fehlenden Einnahmen ersetzen. Momentan geht das nicht, da ÖPNV als freiwillige Leistung zählt. Daher arbeiten wir daran, dass die Landesregierung die Gesetze ändert und einsieht, dass ÖPNV eine Pflicht der Kommunen ist und daher sehr wohl auch subventioniert werden darf. Was die Bemerkungen zum Komfort betrifft, da stimme ich Ihnen voll zu. Habe auch schon Beschwerden an SWT geschickt, leider bisher ohne jegliche Reaktion. Wir Busfahrenden müssten wohl mal gemeinsam aktiv werden, damit sich was ändert am ruppigen Fahrverhalten. Einige wenige Fahrer (und häufig die Fahrerinnnen) zeigen, dass man auch auf Triers Straßen bequem Bus fahren kann. A. R.-M.

Sonnenenergie nutzen: Dachflächen vermieten

von: nokemi; 21.09.2011; Nummer: 4459
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Energie
4.22388
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,22 (67mal bewertet)

Die Stadt hat viele Immobilien. Mein Vorschlag: Prüfen, ob die vorhandenen Dachflächen für Sonnenkollektoren vermietet / verpachtet werden können.

Hinweise der Redaktion: 

Im Bürgerhaushalt 2009 gab es bereits den Vorschlag Nr. 2293 "Bereitstellung öffentlicher Flächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen". Der Vorschlag wurde weitgehend umgesetzt. So wurden auf dem Dach der Arena und auf dem Friedrich-Spee-Gymnasium Flächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen bereit gestellt. Darüber hinaus hat der Stadtrat in 2010 die Erstellung eines Dachflächenkataster zur Erschließung der Potentiale für Flächen für Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet Trier beschlossen. Das Dachflächenkataster ist in der Bearbeitung.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits im Bürgerhaushalt für 2010 beschlossen und wird derzeit umgesetzt. Mit den Bürgerkraftwerken Spee I und II konnten bereits 2010 zwei größere Photovoltaikanlagen auf dem Friedrich-Spee-Gymnasium in Betrieb genommen werden. Weitere Dachflächen sind in Prüfung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Bürgerhaushalt 2009 gab es bereits den Vorschlag Nr. 2293 "Bereitstellung öffentlicher Flächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen". Der Vorschlag wurde weitgehend umgesetzt. So wurden auf dem Dach der Arena und auf dem Friedrich-Spee-Gymnasium Flächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen bereit gestellt. Darüber hinaus hat der Stadtrat in 2010 die Erstellung eines Dachflächenkataster zur Erschließung der Potentiale für Flächen für Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet Trier beschlossen. Das Dachflächenkataster ist in der Bearbeitung.

Kommentare der Fraktionen

Sinnvoller Vorschlag

Angesichts der eng begrenzen Flächen, die in einer Stadt naturgemäß als Standorte für Solarenergie zur Verfügung stehen, ist dieser Vorschlag sehr sinnvoll. Die CDU-Fraktion wird die Bemühungen der Verwaltung unterstützen, diesen Vorschlag umzusetzen.

Dachflächenkataster beschlossen

wir warten noch auf das Ergebnis.

Energiesparende Straßenbeleuchtung

von: Christian Hautmann; 06.09.2011; Nummer: 4301
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.21359
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,21 (103mal bewertet)

Die Straßenbeleuchtung bietet ein hohes Energieeinsparpotential,wodurch langfristig die kommunalen Finanzen entlastet werden können.

Dies lässt sich durch schrittweise Auf- und Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne, stromsparende LED-Technik realisieren. Diese bietet gegenüber herkömmlichen Energiesparlampen eine wesentlich höhere Lebensdauer von über 10 Jahren und eine bessere Umweltverträglichkeit.

Weiterhin sollte man prüfen, ob durch einen „Schlummermodus“ am späteren Abend zusätzlich Energie eingespart werden kann. Dabei wird die Lampe auf etwa ein Viertel der Leuchtkraft gedimmt, kehrt aber zur normalen Helligkeit zurück, sobald sich ein Verkehrsteilnehmer Fußgänger, Radfahrer oder Auto dem eingebauten Bewegungsmelder nähert.

Hinweise der Redaktion: 

Die Straßenbeleuchtung wird von den Stadtwerken betrieben.
Der Vorschlag wird an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Nach bereits vorliegender Förderung von mehreren Maßnahmen hinsichtlich LED-Beleuchtung sind für 2012 weitere Maßnahmen beim Umweltministerium beantragt worden. Im Zuge der Erneuerung von Straßenzügen werden Beleuchtungsanlagen auf LED umgestellt, z.B. Merziger Straße, Saarburger Straße, etc.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag entsprechend dem Verwaltungshinweis umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es befinden sich bereits Projekte in der Planung bzw. wurde umgesetzt, in welchen die LED-Technik zu Einsatz kommt. Die Schaltung des so genannten „Schlummermodus“ bietet hier ein gute Alternative zur Energieersparnis. Hierfür müssten jedoch erst die technischen Vorraussetzungen geschaffen werden, welche diese Schaltung ermöglichen. Die hierdurch entstehenden Baukosten stehen in keinem Verhältnis zu den eingesparten Energiekosten. Zur Zeit werden Fördermöglichkeiten des Umweltministeriums zur Ausrüstung mit LEDs abgeprüft und beantragt.
Der „Schlummermodus“ wird bei neuen Straßenbeleuchtungsanlagen, welche die technischen Vorraussetzungen erfüllen, eingehend geprüft

Kommentare der Fraktionen

Neue Energie für Trier

Bereits 2007 hat die CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, neue, energiesparende Beleuchtungen einzuführen. Wir stehen hinter der sukzessiven Umrüstung auf stromsparende Energietechnik und unterstützen die entsprechenden Bemühungen der Verwaltung. Siehe dazu auch das Papier "Neue Energie für Trier" der CDU Trier auf www.cdu-trier.de.

Straßenbeleuchtung neu konzipieren!

Die SPD Fraktion hat bereits Ende 2009 angeregt, die Straßenbeleuchtung neu zu konzipieren und günstigere Methoden sowie Leuchtstoffe (LED,...) zu installieren. In naher Zukunft wird es zu diesem Thema einen Zwischenbericht geben, der diskutiert wird, um zu schauen, wie Trier hier vorankommt. Ein Thema, dass der SPD am Herzen liegt. Sven Teuber, SPD Fraktionsvorsitzender

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

von: Sommersonne; 11.09.2011; Nummer: 4331
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.20588
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,21 (102mal bewertet)

Günstigere und bessere Busanbindungen für alle würden die Überfüllung der Stadt mit Autos verhindern. Wenn man Trier mit anderen Städten vergleicht, zum Beispiels allein die Tarife der Busse, kann ich verstehen, dass jeder noch mit dem Auto ins Parkhaus fährt und die Stadt weiter unter der Vielzahl der Autos leidet.

Neue Parkhäuser sind nicht die Lösung. Wir brauchen auch nicht ständig neuere und teurere Busse.

Hinweise der Redaktion: 

Der Einsatz der Linienbusse wird von den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke geplant.
Der Vorschlag wird nach Abschluß der Onlinephase an die Stadtwerke weitergeleitet.

Die Möglichkeit der Einflußnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht unmittelbar zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat setzt sich in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT) dafür ein, die Attraktivität des öffentlichen Busverkehrs weiter zu verbessern. Bei Entscheidungen über die Fahrpreise müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden. Der Stadtrat setzt sich dafür ein, notwendige Erhöhunge der Fahrpreise auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandsversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Der Stadtrat setzt sich in der Verbandsversammlung des VRT dafür ein, die Erhöhungen der Fahrpreise auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Für 2012 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Aufgrund des der Tarifberechnung im VRT zu Grunde liegenden Indexmodells, ist für 2012 eine Erhöhung der Tarife unumgänglich, um die gestiegenen Kosten (Personal, Kraftstoff usw.) sowie die aufgrund des demografischen Wandels zurückgehenden Einnahmen ausgleichen zu können. Dass steigende Preise den ÖPNV unattraktiver machen, ist bekannt. Allerdings besteht aufgrund der Haushaltslage sowie der gesetzlichen Vorgaben derzeit kein anderweitiger Handlungsspielraum.

Bezüglich einer Verbesserung der Busverbindungen haben die Stadtwerke als Betreiber des Trierer Stadtbusnetzes zum kommenden Jahr bereits einige Ausweitungen des Angebotes beschlossen.

Kommentare der Fraktionen

ÖPNV-Angebot

Die qualitative und quantitative Ausweitung des ÖPNV-Angebotes ist unser erklärtes Ziel. Wir waren in den Gremien der SWT immer der Auffassung, wenn das Angebot stimmt, ist auch die Auslastung höher. Allerdings können wir uns es auch nicht leisten auf einigen Strecken heiße Luft zu transportieren. Zum neuen Fahrplan sind einige deutliche Verbesserungen im Liniennetz und der Taktung erkennbar. Rainer Lehnart

s. unseren Kommentar zu Nr. 4311

Schadensmeldungen auf www.Trier.de

von: Gerne Trierer; 12.09.2011; Nummer: 4339
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
4.202245
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,20 (89mal bewertet)

Bei der geplanten neuen Internet-Seite der Stadt könnten auf der Startseite Fenster eingerichtet werden, um Fundsachen zu suchen/melden oder Schäden zu melden. Als Vorbild könnte das System aus Wittlich dienen. Bisher musste der Bürger immer die Verwaltung anrufen, das Problem schildern und wurde dann verbunden oder an den Ansprechpartner bei SWT, ART und so weiter verwiesen.

Viele Dinge hat die Verwaltung ausgelagert oder abgegeben(zum Beispiel Straßenbeleuchtung, Ampeln, Kanalreinigung und vieles mehr). Mit der neuen Seite könnte das Server-Intern direkt zum richtigen Ansprechpartner weitergeleitet werden.

Der Bürger muss sich nicht erst im Internet den zuständigen Ansprechpartner raus suchen und die Damen der Telefonzentrale werden entlastet.

Hinweise der Redaktion: 

Hier wird der inhaltlich ähnliche Vorschlag 4429 geprüft
Schäden und andere Aufgaben Online melden.

Schon in den vergangenen beiden Jahren, gab es Vorschläge für eine Ausweitung der internetgestützter Formen der Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger. So wurde auch ein ganzjaähriges Ideen- und Beschwerdemanagement vorgeschlagen (Vorschlag Nr. 3703). Der Stadtrat hat diesem Vorschlag vom Grundsatz her zugestimmt. Eine Umsetzung ist derzeit in Planung.

Energieeffizienz - Einsatz neuer Technologien

von: andreas.schneider74; 13.09.2011; Nummer: 4343
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.20202
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,20 (99mal bewertet)

Mir wäre es ein Anliegen, dass geprüft würde, in welchen Gebäuden und Einrichtungen der Stadt Trier die Nutzung der Energie durch Einsatz neuerer Technik verbessert werden könnte. Ich denke an Dinge wie Einsatz von LED-Leuchten anstatt Glühbirnen, Austausch von Fenstern, Sanierung / Austausch von Heizungen. Ähnliches wäre denkbar beim Fuhrpark (Zukünftig Autos mit Gasbetrieb oder für den Stadteinsatz ein Elektro-Fahrzeug) oder bei dem Einsatz anderer technischer Geräte (beispielsweise Server).

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits in mehreren städtischen Gebäuden und Einrichtungen umgesetzt. Weitere Gebäude werden folgen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier ist bestrebt ständig energie-effiziente Maßnahmen umzusetzen. So wird derzeit im Schulzentrum Mäusheckerweg, einem der größten städtischen Energieverbraucher, eine neue Heizzentrale mit Blockheizkraftwerk (BHKW) und eine Holzhackschnitzelheizung im Rahmen des Konjunkturprogramms II (80 % Förderung) errichtet. Der Austausch von veralteter Beleuchtung gegen modernste LED-Beleuchtung wird ebenfalls in diesem Schulzentrum kostenneutral (100 % Förderung) umgesetzt. Die Prüfung weiterer Standorte wird im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes (50 % Förderung) des Bundesumweltministeriums (BMU) durchgeführt. Mitarbeiter des Amtes für Gebäudewirtschaft nutzen derzeit bereits ein Elektromobil zur Bearbeitung und Kontrolle der städtischen Baumaßnahmen.

Kommentare der Fraktionen

Siehe unseren Kommentar zum Vorschlag Nr. 4461

Unnötige Verkehrsschilder entfernen

von: Mariahof03; 15.09.2011; Nummer: 4372
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.197915
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,20 (96mal bewertet)

Viele Verkehrsschilder oder Zusatzschilder in Trier sind in einem erbärmlichen Zustand. Diese müssten zum großen Teil nicht ausgetauscht, sondern nur entfernt werden, da sie überflüssig sind.
Insgesamt sollte die Anzahl der Verkehrszeichen verringert werden.
Manchmal ist weniger mehr.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

In 2012 werden circa 1.200 verwitterte, verblasste oder schlecht erkannbare Verkehrszeichen im Stadtgebiet von Trier ausgetauscht. Im Rahmen dieser Maßnahme werden entbehrliche Verkehrsschilder erstlos entfernt.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Gemäß § 49 Absatz 9 der Straßenverkehrsordnung soll die Verkehrsbehörde, Verkehrszeichen und -einrichtungen nur dort anordnen, wo dies zwingend erforderlich ist. Insofern ist die überwiegende Zahl der Schilder nötig.
Die Verwaltung wird zukünftig dennoch intensiver prüfen, ob bestimmte Schilder entbehrlich sind.
Einzelne Verkehrszeichen können auch aufgrund von Änderungen der örtlichen oder verkehrlichen Gegebenheiten überflüssig werden. Die Verwaltung versucht, diese Verkehrszeichen zu ermitteln und zu entfernen.
Hier können die Bürgerinnen und Bürger helfen. Hinweise aus der Bevölkerung werden unverzüglich geprüft. Ort und Art der möglicherweise überflüssigen oder defekten Schilder sollen der Verwaltung dazu möglichst genau mitgeteilt werden.

Kommentare der Fraktionen

Wir unterstützen diesen Vorschlag

Die CDU-Fraktion unterstützt diesen Vorschlag. Überall dort, wo es nicht zwingend notwendig ist, sollten Verkehrsschilder entfernt werden. Dies dient auch einer besseren Übersichtlichkeit.

Richtig

En Schilderwald ist aus Sicherheitsgründen im Sraßenverkehr und wirtschaftlichen Gründen im Haushalt in der Tat abzulehnen. Daher findet auch eine sukzessive Überprüfung der Verkehrszeichen statt, wenn Bau- oder Sanierungsmaßnahmen in dem jeweiligen Gebiet stattfinden. Ein effektiver Einsatz von knapp bemessener Arbeitszeiten erlaubt kein anderes Vorgehen. Bei Neubeschilderungen sollte noch stärker auf die Notwendigkeit geachtet werden. Für Parks und Grünflächen hat die SPD in der neuen Satzung erfolgreich einen Passus verankert, der den Schilderwald verringert. Sven Teuber, Fraktionsvorsitzender

Guter Vorschlag,

der für mehr Übersichtlichkeit und damit auch Sicherheit im Straßenraum sorgen würde. A. R.-M.

"Energiesparfüchse" an Schulen

von: Stan Matthews; 14.09.2011; Nummer: 4360
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.19277
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,19 (83mal bewertet)

Die Schulen selber (Schüler, Lehrer, Eltern) entwickeln für ihre Schule Energiesparvorschläge, helfen bei der Verwirklichung. Das eingesparte Geld kommt den Schulen zu Gute! Hat mehrere Effekte: Energiekosteneinsparung. Entwicklung von Umweltbewußtsein und Verantwortung, Eigeninitiative. Kleinere Sanierungen in Eigenregie möglich. Entlastung der Verwaltung. ...

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

rechtlich unzulässig

Ergebnis des Rates

Aus haushaltsrechtlichen Gründen konnte der Stadtrat der Umsetzung des Vorschlages nicht zustimmen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag ist dem Grunde nach zu begrüßen, da hier das Bewusstsein der Gebäudenutzer in Bezug auf sparsamen Umgang mit Energie aktiviert werden kann.

Aus haushalterischen Gründen können die finanziellen Einsparungen der Schule aber nicht wieder zur Verfügung gestellt werden, da Einsparungen vorrangig der Haushaltskonsolidierung zuzuführen sind.

Weiterhin darf nicht versäumt werden darauf hin zu weisen, dass die Auswertung der Sparerfolge extrem aufwändig ist, da verständlicher weise nicht nur die Daten des letzten Jahres verglichen werden können, diese müssen erst einmal vergleichbar aufgearbeitet werden (milder Winter / harter Winter), um objektive Ergebnisse zu erzielen.

Kommentare der Fraktionen

Modell prüfen

Es sollte geprüft werden, inwieweit ein solches Modell möglich ist. Grundsätzlich dient das Thema Energiesparen auch für Projekttage in den Schulen, was auch bereits an einigen Schulen gemacht wird. Ferner ist es vor allem für die Umweltbindung und den gezielten Umgang mit Ressoucen der richtige Ansatz.

Grundsätzlich sinnvolle Anregung

Im Prinzip hat die Verwaltung bereits das Entscheidende gesagt: Eine unmittelbare Weitergabe der gesparten Kosten an den Schuletat ist aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht zulässig. Der sinnvolle Umgang mit Energie im Schulgebäude sollte aber dennoch in den Schulen thematisiert werden, um ein Bewusstsein für die Problematik zu wecken. In vielen Schulen ist dies auch bereits der Fall. Dr. Regina Bux

Verkauf Kloster Olewig

von: kleeburger; 02.09.2011; Nummer: 4261
Stadtteil: Olewig; Wirkung: Einnahme; Thema: Zusätzliche Themen
4.18919
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,19 (111mal bewertet)

Seit Jahren steht das ehemalige Kloster in Olewig leer. Die Bausubstanz wird hierdurch nicht gerade verbessert. Auch städtisches Vermögen liegt hier brach. Mein Vorschlag, den ich bereits schon beim ersten Bürgerhaushalt gemacht habe, lautet: Verkauf des Klosters und damit eine Neubelebung auch dieses Teils von Olewig. Investoranfragen scheint es ja bereits seit längerem zu geben - hier sollte die Stadt etwas flexibler sein bei den Verkaufsmodalitäten, wenn der Charakter des Gebäudes erhalten bleibt.

Eine Nutzung und entsprechende Instandhaltung ist besser als das Gebäude dem Verfall preiszugeben. Und Einnahmen werden wohl relativ hohe generiert für die Stadt. Viele Olewiger Bürger sind dieser Meinung, das würde auch für den Stadtteil Vorteile bringen.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Die Verwaltung befindet sich aktuell in Vertragsverhandlungen mit einem Investor.

Ergebnis des Rates

Der Verkauf des "Kloster Olewig" ist bereits geplant. Die notwendigen planerischen Voraussetzungen (Freiraum- und Bebaubarkeitskonzept) wurden erarbeitet.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ein Verkauf des „Kloster Olewig“ wird auch von städtischer Seite angestrebt. Dazu werden bereits seit einigen Jahren Sondierungsgespräche mit einem potentiellen Interessenten geführt. Bei einem Verkauf müssen jedoch vorrangig denkmalpflegerische Anforderungen berücksichtigt werden, die nicht nur auf den Erhalt des Gebäudes hinzielen, sondern auch das gesamte Klosterumfeld mit einbeziehen. Dazu wurde durch ein Fachbüro in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt ein Freiraum- und Bebaubarkeitskonzept erarbeitet. Nachdem zu diesem Konzept die erforderlichen Stellungnahmen der zuständigen Denkmalpflegebehörden eingeholt und ausgewertet wurden, konnten die städtebaulichen und liegenschaftsrechtlichen Vorgaben zusammengeführt und definiert werden. Auf Grund dieser Vorgaben wurde dem Interessenten ein Kaufangebot unterbreitet. Sollten die Verhandlungen mit diesem Interessenten letztendlich zu keinem Ergebnis führen, wird das „Kloster Olewig“ ausgeschrieben.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Olewig (Sitzung vom 26.10.2011) Nach ausgiebiger Aussprache stimmte der Ortsbeirat einstimmig einem Verkauf des Klosters zu.

Kommentare der Fraktionen

Verkauf ist richtig

Die SPD Fraktion unterstützt diesen Vorschlag. Daher haben wir in der Dezernatsausschusssitzung vom 20.9.2011 ebenfalls nachgefragt (siehe Link: http://www.spd-trier.de/files/anfrage-klosterolewig-200911.pdf). Die Antwort war, dass es einen Interessenten gibt, mit dem verhandelt wird. Wir hoffen, dass es schnell zu einer Lösung kommt und werden am Ball bleiben. Sven Teuber, SPD Fraktionsvorsitzender

Erneuerbare Energien nutzen

von: hamm; 06.09.2011; Nummer: 4295
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Energie
4.186275
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,19 (102mal bewertet)

Erneuerbare Energien bieten eine der wenigen Möglichkeiten für die Stadt, sich neue und nicht gebundene Einnahmen zu verschaffen. Die Stadt sollte deshalb gemeinsam mit der Energiegenossenschaft der Lokalen Agenda 21 alle Möglichkeiten prüfen, die dafür genutzt werden können.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Die Verwaltung unterstützt die Arbeit der Energiegenossenschaft der Lokalen Agebda 21 und arbeitet dabei eng mit den Stadtwerken zusammen.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag entsprechend des Verwaltungshinweises umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Rathaus Trier ist bereits Kooperationspartner und an der Mitgründung der Akteure beteiligt, die sich in der Region Trier für den Einsatz Erneuerbarer Energien stark machen (Solarverein seit 1994, Lokale Agenda seit 1998, Energieagentur EART seit 2009 sowie die SWT). Sie wird auch die Arbeit der Energiegenossenschaft der LA 21 konstruktiv begleiten und unterstützen.

So haben wir der lokalen Agenda im Schulzentrum Mäusheckerweg entsprechende Dachflächen zum Bau einer PV - Anlage mit einer Leistung von 57,38 kWp und 40,66 zur Verfügung gestellt. Weitere Dachflächen zur Installation solcher PV - Anlagen sind derzeit in Prüfung.

Kommentare der Fraktionen

Vgl. Kommentar zu „Sonnenenergie nutzen: Dachflächen vermieten“.

Die bereits bestehende Kooperation zwischen Stadtverwaltung und Lokaler Agenda wird von der CDU-Fraktion unterstützt. Ansonsten siehe „Sonnenenergie nutzen: Dachflächen vermieten“.

Winterdienst ändern - festgefahrene Schneedecken statt Streuen und Räumen

von: hkb; 20.09.2011; Nummer: 4444
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.18182
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,18 (77mal bewertet)

In Trier wurden im letzten Winter vom städtischen Räumdienst für Fußgänger unüberwindbare Wälle von geräumten Schnee an Straßenrändern und auf schmalen Gehwegen aufgetürmt. Dazu produzierten Tonnen von Salz Matsch, der zum Beispiel in den Geschäften für Unmut sorgte. Statt dessen sollte man umdenken und sich so verhalten, wie es in Wintersportgegenden üblich ist: Auf festgefahrener Schneedecke fährt und geht es sich besser! Allenfalls Granulat für die bessere Griffigkeit streuen!

Hinweise der Redaktion: 

In diesem Bürgerhaushalt gibt es einen ähnlichen Vorschlag "Streupläne überdenken - weniger Salz verwenden", Vorschlag Nr.4457

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Trier ist nicht vergleichbar mit Wintersportorten wie zum Beispiel in den Alpen. Durch die permament wechselnden Wetterlagen besteht im Winterdienstbereich der Stadt Trier im Gegensatz zu Wintersportorten in den Alpen die Gefahr von gefrierender Nässe. Einen effektiven Schutz gegen überfrierende Nässe ist nur durch die Ausbringung von Salz als Streugut zu gewährleisten.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen. Dabei soll untersucht werden, ob eine Umsetzung in bestimmten Bereichen/ Zonen möglich ist.

Verwaltungshinweis für den Rat

Trier ist nicht vergleichbar mit Wintersportorten wie zum Beispiel in den Alpen. Durch den häufigen Frost-Tau-Wechsel ist eine geschlossene Schneedecke auf Fahrbahnen in Trier nur sehr selten. Im Winterdienst in Trier spielt viel mehr die Bekämpfung des Glatteises eine wichtige Rolle. Da ist das Streuen von Salz die bessere Maßnahme.
Das Streuen von Granulat oder Splitt ist bei nur selten befahrenen Straßen, wie bei Passstraßen in den Alpen sinnvoll. Bei einer hohen Verkehrsbelastung ist der Splitt auf der Fahrbahn zu schnell abgefahren.

Kommentare der Fraktionen

Änderungen bereits im letzten Winter durchgeführt

Bereits 2010 hat man den Winterdienst aus ökologischen und ökonomischen Gründen optimiert. Die Nebenstraßen wurden so weniger gestreut als die Hauptachsen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt und kommt dem oben genannten Vorschlag sehr nahe. Daher weiterhin so wie seit 2010 praktiziert. Sven Teuber, Fraktionsvorsitzender

Gesamtkonzept Winterdienst mangelhaft

Wir finden, der Winterdienst insgesamt muss überdacht werden. Weniger Salz, Konzentration aufs Hauptstaßennetz. Keine Schneeberge auf die Gehwege schieben. A. R.-M.

Gelder für Fahrradwege effektiver nutzen

von: bridget; 01.09.2011; Nummer: 4245
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.16949
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,17 (118mal bewertet)

Statt kostenaufwendig gestalteter "Radwegteilstrecken" lieber mehr Radfahrstreifen zu kostengünstigeren Konditionen anlegen (Abtrennung auf Fahrbahnniveau durch einen durchgezogenen Farbstrich)

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll. Als erster Schritt soll im zuständigen Dezernatsausschuss IV eine detaillierte Aufstellung von geplanten Radwegemaßnahmen und deren Kosten vorgestellt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Grundsätzlich ist festzustellen, dass reine Markierungsarbeiten relativ preiswert sind. An vielen Stellen im Trierer Stadtgebiet sind jedoch die räumlichen Voraussetzungen gar nicht vorhanden, um durch einfache Abmarkierung regelkonforme Radverkehrsanlagen schaffen zu können.

Kommentare der Fraktionen

Radfahrstreifen statt seperate Radwege.

Im Prinzip sollte immer zuerst geprüft werden, ob die Anbringung von Radfahrstreifen innerhalb der Fahrbahn möglich ist. Es gibt aber auch Strecken, wo es rein rechtlich nicht zulässig ist oder das Gefahrenpotential, z.B. für ältere Menschen oder Kinder, zu hoch ist. Hier ist der separate Radweg vorzuziehen. Rainer Lehnart

Volle Zustimmung!

Blumenwiesen statt Beete

von: Ratgeber; 02.09.2011; Nummer: 4271
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Grünflächen
4.165215
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,17 (115mal bewertet)

Letzten Monat konnte man es auf der Titelseite der Rathauszeitung sehen. Das Grünflächenamt hat auf verschiedenen Flächen in der Stadt (z.B. Verteiler bei den Kaiserthermen) Wildblumenmischungen ausgesät.

Diese Art der Bepflanzung sollte kostengünstiger, weniger arbeitsintensiv und wahrscheinlich auch ökologisch sinnvoller sein als das Anlegen von klassischen Blumenbeeten, wie es sie in der Stadt gibt (z.B. Verkehrsinsel bei der Porta) gibt. Daher möchte ich vorschlagen, vermehrt die klassischen Beete durch solche Blumenwiesen zu ersetzen.

Beete sollten nur noch vereinzelt an Flächen mit besonders hohem touristischen Verkehr gepflanzt werden.

Hinweise der Redaktion: 

Laut Aussage des Fachamtes werden derzeit nur noch an zwei Stellen in der Stadt klassische Blumenbeete angelegt und zwar im Palastgarten und vor der Porta Nigra. Ansonsten wurden an verschiedenen Stellen unterschiedliche Wiesenblumenmischungen eingesät, diese sollen in Zukunft noch ergänzt werden. Diese Blumenwiesen wurden zusätzlich angelegt, an diesen Stellen waren in den Vorjahren keine sonstigen Blumenbeete, so dass ein Kostenvergleich nicht geführt werden kann.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Das Grünflächenamt setzt die Herstellung von Blumenwiesen kontinuierlich an den hierfür geeigneten Stellen fort. Ebenso setzt das Amt an geeigneten Stellen auf robuste Staudenpflanzungen und Zwiebelgewächse für einen bunten Frühjahrsaspekt. Diese Art der Bepflanzung soll auch in Zukunft weiterentwickelt werden.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Aussagen des Fachamtes sind nach wie vor richtig mit der Korrektur, dass auch am Rathaus es noch eine Wechselbepflanzung gibt.
Ob wir in Zukunft in dem jetzigen Umfang Verschönerungen, sei es durch Blumenwiesen oder Blumenbeete, herstellen können, ist abhängig von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln.

Kommentare der Fraktionen

Blumenbeete sind erhaltenswert

Grundsätzlich ist die CDU-Fraktion aufgeschlossen gegenüber dem Vorschlag, Wildblumenwiesen auf Kreiseln etc. anzulegen. Jedoch sollte an öffentlichkeitswirksamen Punkten wie an der Porta Nigra die klassische Beetbepflanzung erhalten bleiben.

Anregung aufnehmen

Diese Anregung verstehe ich als Hinweis, wie man sowohl einem öffentlichen Bedürfnis nach begrüntem, gepflegtem Straßenbild als auch einer im Verhältnis ordentlichen Finanzaufwendung nachkommen kann. Die SPD hat hierzu auch immer wieder Ideen aus anderen Kommunen gesammelt. So muss bspw. über die Pflanzung von Staudenpflanzen nachgedacht werden, die besonders in der Pflege weitaus einfacher sind und somit Kosten sparen. Denn an einem schönen Straßenbild darf eine Touristenstadt wie Trier nicht sichtbar sparen. Sondern nur durch Verbesserung von Pflegeabläufen und dadurch frei werdenden Zeitkontingenten. Sven Teuber, SPD Fraktionvorsitzender

Weiter diskutieren bitte

Mich würde interessieren, was Wildblumen an der Porta im Vergleich zur 2fach wechselnden Bettbepflanzung kosten. Habe nie Arbeiter in den Wildblumen gesehen, aber häufig an der Porta. Ich hoffe, das Thema wird uns im zuständigen Ausschuss weiter aufbereitet. A. R.-M.

Bessere Baukostenprüfung und -kontrolle

von: vorwärts; 21.09.2011; Nummer: 4473
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.151515
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,15 (66mal bewertet)

Die Stadt sollte die Baukosten für jedes Projekt genauer prüfen. Der Oberbürgermeister sollte sich vor Ort ein Bild über die Notwendigkeit einzelner Maßnahmen machen. Zu oft scheinen nach dem Prinzip "Wenn wir schon mal dran sind" Ausgaben getätigt zu werden, die nicht unbedingt notwendig sind. Eine genaue Kontrolle der Kostenentwicklung soll verhindern, dass Bauprojekte um ein vielfaches teurer werden als veranschlagt.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Forderungen nach einer besseren Baukostenprüfung und die bereits von der Verwaltung geplanten Maßnahmen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Notwendigkeit der intensiveren und verbesserten Baukostenprüfung und –kontrolle wurde auch von der Verwaltung erkannt. Dieser Themenbereich soll zukünftig einer eingehenden Betrachtung und Optimierung unterzogen werden.

Erste Vorbereitungen sind bereits angelaufen, um zukünftig auch Ablauf und Verfahren zu optimieren, damit – auch im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben – stets im Vorfeld von Investitionen eine Untersuchung und Gegenüberstellung mehrerer in Betracht kommender Möglichkeiten durch Wirtschaftlichkeitsanalyse und –vergleich erfolgt.

Unter Berücksichtigung der Betriebs-/Folgekosten ist dann die wirtschaftlichste Lösung zu ermitteln.

Kommentare der Fraktionen

Zustimmung

Ja, in Trier muss es auch im Baubereich ein stärker ausgeprägtes Kostenbewusstsein geben. Dazu muss es zu einem besseren Controlling in dem Bereich kommen. Möglicherweise müsste man hier temporär auch mal Expertinnen und Experten von Außen Verfahren begleiten lassen, um so auch mögliche neue Wege der Einsparungen gezielt für diesen Bereich zu entdecken. Sven Teuber, Fraktionsvorsitzender

Verkehrskreisel statt Ampelkreuzung

von: Markus König; 13.09.2011; Nummer: 4348
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.138615
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,14 (101mal bewertet)

Diese Anregung gilt für Trier und Umland allgemein, falls einer der folgenden Gründe nicht dagegen spricht:
- quantitativ zu geringe Bodenfläche, wie zum Beispiel bei einigen Kreuzungen der Bitburger Straße

Vorteile:
- mehr Verantwortung für den Verkehrsteilnehmer
> vorsichtigeres Verkehrsverhalten (das ist bei den schon vorhandenen Kreisverkehren gut zu beobachten)
> weniger Personen- und Materialschäden
> Kosteneinsparung auch bei Polizei
- Stromeinsparung
- Kostensenkung durch geringere Wartungsarbeiten
- Verbesserung des Verkehrsflusses

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und soll bei grundsätzlichen Erneuerungen oder dem Neubau von Kreuzungen bei einer positiven Prüfung umgesetzt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es gibt in der Stadt Trier kein generelles Programm, um Kreuzungen (mit oder ohne Ampeln) in Kreisel umzuwandeln. Es wird allerdings bei jeder grundsätzlichen Erneuerung von Kreuzungen der Umbau in einen Kreisverkehr geprüft. Dies gilt auch für neue Kreuzungen. Zum Beispiel:
Baugebiet BU 12/BU 13, Kohlenstraße beim Weidengrabe und bei Tarforst, Industriegebiet Euren, Castelforte.
.

Kommentare der Fraktionen

Verkehrskreisel

Verkehrskreisel sind effektiver als beampelte Kreuzungen. Bei Neubauten werden sie meistens installiert, den Bestand umzubauen scheitert wie so oft an den Kosten. Rainer Lehnart

Erster Antrag dazu im Nov 2011

Einen ersten Versuch in diese Richtung machen wir im Stadtrat im November 2011. Die Verwaltung soll ein Konzept für einen Kreisel an der Wasserweg - Kreuzung machen. Wir sind gespannt auf das Ergebnis der Abstimmung. A. R.-M.

Streupläne überdenken - weniger Salz verwenden

von: rupfi; 21.09.2011; Nummer: 4457
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.12987
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,13 (77mal bewertet)

Angesichts der Tatsache, dass im zweiten Teil des vergangenen Winters mangels Streugut unsere wie auch andere Straßen sehr lange mit einer festgefahrenen Schneedecke bedeckt war, und das öffentliche Leben dennoch weiterging, wäre es doch angebracht, den Notstreuplan von Anfang an anzuwenden. Spart erstens Salz, und die Autofahrer fahren auf einer Salzschneematschstraße genauso langsam wie auf Schnee.

Hinweise der Redaktion: 

In diesem Bürgerhaushalt gibt es einen ähnlichen Vorschlag "Winterdienst ändern", Vorschlag Nr.4444

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Derzeit wird der Winterdienst im Stadtgebiet Trier überarbeitet. Es ist vorgesehen im Rahmen dieser Überarbeitung eine "Überstreuung", wie sie aus Sicht mancher Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren stattgefunden, hat zu vermeiden. Die Stadt wird dennoch ihre gesamten Pflichtaufgaben im Rahmen des Winterdienstes wahrnehmen. Dass hierbei immer noch Straßenzüge, die aus subjektiver Ansicht mancher Bürgerinnen und Bürger nicht zu streuen wären, trotzdem gestreut werden, ist bedingt durch gesetzliche Regelungen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Momentan wird der Winterdienst im Stadtgebiet Trier überarbeitet. Es ist vorgesehen, ein neues Winterdienstkonzept aufzustellen. Dabei soll auch überdacht werden, nur noch nach den gesetzlichen Vorgaben den Winterdienst zu betreiben. Also nur noch die gefährlichen und wichtigen Verkehrsstraßen zu räumen oder zu streuen. Bei den Bürgerinnen und Bürgern stößt dieses Vorhaben schnell auf Widerstand. Zum Beispiel fordert der Einzelhandel, dass mehr in der Fußgängerzone geräumt werden soll als gesetzlich vorgegeben.

Kommentare der Fraktionen

s. unseren Kommentar zu Nr. 4444

Flussufer entwickeln - gemeinsames Konzept mit der Universität

von: bausk; 15.09.2011; Nummer: 4394
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Grünflächen
4.125
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,13 (104mal bewertet)

Um die Früchte zu ernten, muss man erst mal den Baum pflanzen. Trier lebt gut vom Tourismus, doch was wird dafür getan? Es gibt ein tolles Stadtmarketing. Doch wir brauchen mehr!

Unsere Stadt liegt am Fluss, doch wir nutzen das nicht! Daher sollte man ein Konzept ausschreiben über die Uni Trier mit dem Motto: Wir entwickeln Trier weiter.

Es muss daraus ein Konzept entstehen, welches ein Uferpromenade vorsieht mit Gastronomie und Veranstaltungsmöglichkeiten. Die Finanzierung erfolgt dann zum Teil durch die Stadt eventuell mit Zusatzgeldern vom Land und den Großteil muss die Privatwirtschaft beisteuern durch Investitionen. Soll heißen die Stadt stellt die Struktur, den Bau nimmt die Privatwirtschaft vor.

Somit entwickeln wir ein neues Attraktives Ziel für Trierer und Touristen. Es wird mehr Umsatz gemacht = mehr Umsatzsteuer und mehr Arbeitsplätze!

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Stadt Trier betreibt derzeit im Rahmen des MORO-Projektes in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein Projekt zur modellhaften Aufwertung des Moselufers in Trier Trier-Nord zwischen Jugendherberge und Hospitalsmühle.

Ergebnis des Rates

Das Projekt "Stadt am Fluss" wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung begonnen. Einzelne Teilbereiche, wie die Umgestaltung des Moselufers im Bereich der Römerbrücke, befinden sich in der Planung. Eine Einbeziehung von privaten Investoren ist dabei ausdrücklich vorgesehen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Förderung der Thematik "Stadt am Fluss" im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung ist aktuell ein Schwerpunkt der Stadtplanung. Dies betrifft die Umstrukturierungen am Moselufer in Trier West (Bebauungspläne BW 74 und BW 75) und in Trier Nord (Konversion Kaserne Feuvrier, Vermarktung des Kabinenbahngeländes). Außerdem von großer Bedeutung ist der laufende Wettbewerb "Römerbrücke".

In diesem Zusammenhang ist die mit dem Vorschlag unterbreitete Idee einer Förderung des Projektes "Stadt am Fluss" durch private Investitionen explizites Ziel der Stadtplanung. Dies betrifft insbesondere die Maßnahmen "Kaserne Feuvrier", "Vermarktung des Kabinenbahngrundstücks" sowie die Veräußerung des ehemaligen Edeka-Grundstücks an der Aachener Straße für Wohnungsbau und Dienstleistungen.

Kommentare der Fraktionen

"Stadt am Fluss" seit Jahren auf der Agenda

Das Thema „Stadt am Fluss“ steht seit Jahren auf der öffentlichen Agenda. Zudem werden derzeit im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens zur Umgestaltung des Umfeldes der Römerbrücke weitere Ideen zur Umgestaltung des Flussufers gesammelt. Letztendlich kommt es auf viele kleinere Maßnahmen an, die Schritt für Schritt umgesetzt werden müssen. Ein Konzept in Zusammenarbeit mit der Universität würde ggf. Sinn machen; die anfallenden Kosten wären zunächst zu prüfen.

Weniger Geld für das Eintracht Stadion ausgeben

von: Arthur Franzen; 22.09.2011; Nummer: 4503
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Sport
4.11628
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,12 (86mal bewertet)

Für das Eintracht Stadion werden 5 mal soviel Steuergelder ausgegeben , wie den Einnahmen entspricht. Das ist unwirtschaftlich.

Man muss da fragen, wie viel Prozent der Bevölkerung von Trier die Fußballspiele besucht. Meines Erachtens es ist wohl nur ein kleiner Bruchteil. Für diese sollen dann noch weitere Privilegien (freies Parken) bereitgestellt werden. Römisches Prinzip: panem et circenses (Brot und Spiele.

Fußball ist niemals ein Aushängeschild für Trier, dies sind jedoch über alle Maßen die historischen Bauten.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Aus Sicht des Stadtrates sind alle derzeit geplanten Investitionen im Moselstadion, insbesondere auch unter Sicherheitsaspekten, notwendig. Der Vorschlag soll aber noch einmal im Dezernatsausschuss diskutiert werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Moselstadion als zentrale Sportinfrastruktureinrichtung der Stadt Trier dient der Allgemeinheit zur sportlichen Nutzung, Gesundheitspflege und Erholung sowie dem Schulsport und den Sportorganisationen für den Übungs- und Wettkampfbetrieb.

Um den Nutzerinnen und Nutzern eine intakte und den Sicherheitsanforderungen entsprechende Einrichtung zur Verfügung stellen zu können, bedarf es neben dem üblichen Bauunterhalt auch nachhaltiger Investitionen.

Kompetenzen der Hochschule für die Stadt produktiv nutzen

von: marcus_h; 11.09.2011; Nummer: 4328
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
4.101125
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,10 (89mal bewertet)

An den Hochschulen wird mit Unternehmen und Organisationen aus ganz Deutschland und dem Ausland kooperiert. Für Forschende und Studierende reizvolle, praxisnahe Fragestellungen finden sich ebenso in den Tätigkeitsfeldern der Stadt Trier.

Die Stadt sollte daher pro-aktiv die an Universität und Fachhochschule vorhandenen Kompetenzen für gemeinsame Kooperationen erschließen, in denen zielorientiert Verwertbares erarbeitet wird. Thematische Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen wurden z.B. in der von der Stadt 2010 in Auftrag gebebenen Potenzialanalyse der Kreativwirtschaft der Stadt identifiziert. Weitere Transferbereiche sind einschlägig.

Sparpotenzial / Investition mit Spareffekt:
Die Stadt erhält für den von ihr zu erbringenden Koordinationsaufwand Leistungen, die sie sich entweder so nicht leisten könnte oder einkaufen würde. In Kooperation mit Uni und FH ließen sich daher Qualitätssteigerungen erzielen und/oder Effizienzgewinne realisieren.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die weitere Umsetzung dieses Vorschlages und verweist auf bereits bestehende erfolgreiche Kooperationen, wie beispielsweise im Bereich der Kreativwirtschaft, die es weiter zu optimieren gilt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei zahlreichen Projekten aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen des Rathauses wurden bisher bereits die Kompetenzen an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen genutzt und dies in vielen Fällen in Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Trier.

Dies ist aber nicht in jedem Fall möglich, da

  • nicht alle Fachkompetenzen – durch die eingeschränkte Zusammensetzung der Ausbildungsgänge mit speziellen Schwerpunkten in Trier - an den Trierer Hochschulen vorhanden sind
  • bei einer Zusammenarbeit von Seiten der Hochschulen oftmals eine Ausrichtung auf wissenschaftliche Fragestellungen im Vordergrund steht, die zwar für das konkrete Projekt interessant sein kann, aber unter Umständen kurzfristig nicht die benötigten Ergebnisse für die vorgegebene Fragestellung liefert.

Auch künftig wird im Rathaus geprüft werden, ob bei anstehenden Projekten eine Kooperation mit den Hochschulen in Trier möglich ist. Jedoch muss dabei jeweils im Einzelfall geprüft werden, ob eine Zusammenarbeit überhaupt machbar ist oder für beide Seiten effektiv und gewinnbringend umgesetzt werden kann.

Kommentare der Fraktionen

Identifikation mit Trier als Studienort stärken

Den Vorschlag können wir unterstützen. Die Studierenden erhalten damit die Möglichkeit, eigene Fachkompetenzen zu stärken. Durch die Beteiligung der Studierenden an städtischen Projekten wird darüber hinaus eine stärkere Bindung an Trier gefördert und die Identifikation mit dem Studienort gestärkt. Tobias Schneider

Touristenticket

von: viezporz; 12.09.2011; Nummer: 4332
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.097825
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,10 (92mal bewertet)

Für die zahlreichen Gäste unserer Stadt und Region sollte es ein spezielles "Gästeticket" für den ÖPNV geben.

Gäste können damit während eines begrenzten Zeitraums kostengünstig das ÖPNV-Angebot des Verkehrsverbund Region Trier (VRT) nutzen. Dies würde dazu führen, dass die Gäste ihr Auto eher stehen lassen und mit Bussen und Bahnen unterwegs wären.

Beispiel: Südtirol, hier gibt es ein Busticket mit einer einwöchigen Gültigkeit zum Preis von 9,00 € pro Person. Die Erfahrung zeigt, dass die Gäste dieses Angebot sehr gut annehmen und während ihres Aufenthaltes auf das eigene Auto verzichten. Die Busse sind sehr gut ausgelastet.

Hinweise der Redaktion: 

Die Möglichkeit der Einflußnahme durch die Stadt Trier auf die Tarifpolitik der Stadtwerke Trier/VRT ergibt sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Der Vorschlag wird nach Abschluß der Onlinephase weitergeleitet.

Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht unmittelbar zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat spricht sich in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) dafür aus, die Einführung eines Touristentickets zu prüfen. Bei Entscheidungen über die Fahrpreise müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandsversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die gesetzliche Vorgabe besteht, den ÖPNV primär eigenwirtschaftlich zu betreiben. Vor diesem Hintergrund und angesichts des laufenden demografischen Wandels und der steigenden Personal- und Kraftstoffkosten sind derzeit von Seiten der Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet Preissteigerungen unumgänglich. Die - zumindest in der Anfangsphase - zu erwartende Reduzierung der Einnahmen aufgrund niedrigerer Ticketpreise (bei diesem Vorschlag nur für bestimmte Gruppen, wie z.B. Touristen) müsste von den Aufgabenträgern (Kreise und Stadt Trier) aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Kommentare der Fraktionen

Touristenticket

Für das Angebot und die Ausgestaltung der Tarife ist der VRT zuständig. Hier gibt es bereits das Tages Ticket Single und das Tagesticket Gruppe, welches bereits ab 2 Personen gilt und günstiger ist als 2 Single Tickets. Die Einführung eines mehrtägigen Tickets ist im VRT zu diskutieren. Rainer Lehnart

Vorschlag weiter diskutieren

zur Lösung unserer Verkehrsprobleme müssten erst einmal die Einheimischen mit günstigeren Tickets fahren können. Die Frage des Gästetickets sollte im Rahmen des gerade vom VRT beauftragten touristischen ÖPNV-Konzepts für die Region mit behandelt werden. A. R.-M.

19 Ortsbeiräte sind zuviel

von: moritz; 16.09.2011; Nummer: 4411
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.08989
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,09 (89mal bewertet)

Wenn man bedenkt, dass Mainz mit über 200.000 Einwohnern nur 15 Ortsbeiräte hat, zeigt das, dass Trier eindeutig ein großes Sparpotential hat.

Wie zum Beispiel Feyen-Weismark, könnten auch noch viele andere Ortsbeiräte zusammengelegt werden. Mit der Halbierung der Anzahl, und somit auch der Ortsbeiräte könnte alleine einiges an Sitzungsgeld gespart werden. Es gäbe weniger Wahlen von Ortsvorstehern und so weiter.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat möchte den Vorschlag nach einer intensiven Prüfung im Steuerungsausschuss sachlich diskutieren. Die Prüfung soll auch die Auswirkungen einer Reduzierung der Mitglieder der Ortsbeiräte umfassen. Ebenso sollen auch alternative Möglichkeiten, wie beispielsweise die Beibehaltung der Zahl der Ortsvorsteher bei einer gleichzeitigen Zusammenlegung einzelner Ortsbeiräte untersucht werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Trier hat – im Vergleich zu anderen Städten - eine auffallend große Zahl an Ortsbezirken (jeweils mit einem eigenen Ortsbeirat), die zudem eine sehr unterschiedliche Einwohnerzahl aufweisen (Filsch 750 Einwohner bis Trier-Nord mit 13.500 Einwohnern). Zwar ist die Struktur der Ortsbezirke zum großen Teil historisch bedingt, da insbesondere bei der Eingemeindung 1969 jeder ehemals eigenständigen Gemeinde auch nach der Eingemeindung eine gewisse Eigenständigkeit durch Ausweisung als Ortsbezirk zugebilligt wurde. Es ist allerdings die Frage, ob dies auch nach 40 Jahren bedeutet, dass ein Stadtteil wie Filsch mit 750 Einwohnern oder Kernscheid mit 950 Einwohnern dazu einen eigenen Ortbezirk bilden müssen, genauso wie der benachbarte Bezirk Tarforst mit 6.600 Einwohnern oder Trier-Mitte mit 12.000 Einwohnern.

Nach 40 Jahren haben sich die Rahmenbedingungen und Strukturen insgesamt so verändert, dass heute andere Anforderungen und Notwendigkeiten gegeben sind und die Frage nach einer Anpassung der politischen Raumstruktur an aktuelle Verhältnisse und Gegebenheiten zu stellen ist. Im Eingemeindungsvertrag für Filsch heißt es beispielsweise:

Vertrag zwischen der Gemeinde Filsch und der Stadt Trier
§1 Eingliederung, Name des Stadtteils
(1) Nach den §§ 2 und 138 des 4. Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung vom 10.1.1969 wird die Gemeinde Filsch mit Wirkung vom 7. Juni 1969 aufgelöst und das Gebiet der Gemeinde in das Gebiet der Stadt Trier eingegliedert.
(2) Die Stadt Trier wird als Rechtsnachfolger der Gemeinde nach besten Kräften bemüht sein, nach der Eingliederung den besonderen Interessen der Einwohner und Bürger der Gemeinde unter Berücksichtigung des Gesamtinteresses der Stadt gerecht zu werden.
(3) Nach der Eingliederung führt der Stadtteil den Namen Trier-Filsch.

§2 Ortsbezirk – Ortsbeirat - Außenstelle
(1) Für das Gebiet der aufgelösten Gemeinde wird nach den Vorschriften der §§ 57 und 58 der Gemeindeordnung und der Hauptsatzung der Stadt Trier ein Ortsbezirk mit einem Ortsbeirat gebildet.
(2) Soweit und solange dies erforderlich ist, wird für den Ortsbezirk eine Außenstelle der Stadtverwaltung Trier eingerichtet.
….
§14 Änderung dieses Vertrages
(1) Auf Vorschlag oder mit Zustimmung des Ortsbeirates kann die Stadt Trier den Vertragsinhalt ändern. Die Änderung bedarf der Zustimmung der Bezirksregierung.
(2) Im übrigen kann die Bezirksregierung ohne die Zustimmung des Stadtrates und des Ortsbeirates auf Antrag eines der beiden Gremien den Vertragsinhalt ändern, wenn schwerwiegende Interessen eines Vertragsteiles die Änderung rechtfertigen.

§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Dieser Vertrag tritt am 8.6.1969 in Kraft. Er bedarf der Zustimmung der emeindevertretung Filsch und des Stadtrates der Stadt Trier sowie der Bestätigung durch die Bezirksregierung in Trier.
(2) Sofern auf Grund von bestehenden oder künftigen überörtlichen Rechtsvorschriften im Einzelfall eine andere als die vereinbarte Regelung zu beachten ist, ist der Vertrag im Sinne der Rechtsvorschriften anzuwenden.

Aus den Eingemeindungsverträgen 1969 läßt sich keine eindeutige und unveränderbare Festlegung der Ortsbezirke ableiten. Zudem muss nach 40 Jahren auch die damalige Intention und Handhabung – unter den heutigen Gegebenheiten - hinterfragt werden.
Dass eine Festlegung als eigener Ortsbezirk für jede einzelne Gemeinde so nicht unbedingt gegeben sein muss, zeigt auch das Beispiel des Stadtteils Eitelsbach. Im Eingemeindungsvertrag wurde mit gleichem Wortlaut für Eitelsbach die Einrichtung eines Ortsbezirkes festgelegt. Der heutige Ortsbezirk Ruwer-Eitelsbach umfasst die beiden Stadtbezirke Ruwer und Eitelsbach.

Bei einer Neuordnung der Ortsbezirke sollte aber nicht nur eine Zusammenlegung zweier Ortsbezirke diskutiert werden, sondern wenn notwendig auch eine Neuordnung durch Zusammenstellung ähnlicher Statistischer Bezirke aus unterschiedlichen Ortsbezirken zu einer räumlich zusammenhängenden, ähnlichen Einheit. Die Ortsbezirke im Innenstadtbereich mit jeweils ca. 10.000 Einwohnern zeigen, dass auch in größeren, einwohnerstärkeren Einheiten als Ortsbezirk gut und bürgernah gearbeitet werden kann.

Neben dem Aspekt der Kostenersparnis bei Reduzierung der Zahl der Ortsbeiräte, die noch genauer untersucht und beziffert werden müsste, ist auch die Frage zu klären, ob bei weniger und größeren (möglichst ähnlich großen) Ortsbeiräten nicht sogar die politische Durchsetzungskraft von lokalen Interessen effektiver ist und lokale Anforderungen und Vorschläge vor Ort im Vorfeld von Entscheidungen geprüft, untereinander abgewogen, priorisiert und so besser vertreten werden können.
Die Arbeit des Stadtrates könnte effizienter erfolgen, da lokale Wünsche und Anforderungen in den größeren Ortsbezirken vorbesprochen, abgewogen und dann nach Gewichtung eingebracht werden bzw. u. U. sogar vor Ort gelöst werden könnten (über ein Ortsteilbudget). Entscheidungen würden hier in größerem Maße vor Ort vorbereitet und getroffen werden (wodurch auch dem Ortsbeirat eine größere Bedeutung zukäme), während sich der Stadtrat mehr auf eine gesamtstädtische Sichtweise und Problemlage konzentrieren könnte.

Im Laufe der Zeit könnte die Fokussierung auf kleinere Einheiten verschwinden und kostengünstige und effektive Lösungsmöglichkeiten innerhalb eines großen Ortsbezirkes eher umgesetzt werden, die auch eher eine Akzeptanz in der Bevölkerung finden würden (z. B. gemeinsame Nutzung einer größeren Infrastruktureinrichtung im Ortsbezirk mit besserem Angebot und abgestimmten Maßnahmen zur Erreichbarkeit statt Forderung nach dezentralen, kleinen Einheiten, die alle nicht ausgelastet werden können und letztlich im Unterhalt nicht zu finanzieren sind).

Auch werden künftig im Rahmen des demographischen Wandels und der schwierigen Haushaltslage der Stadt Trier die Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung und/oder zur Schaffung von Infrastruktureinrichtungen immer schwieriger werden. Dies zwingt zu einem effektiven und gezielten Mitteleinsatz. Dies wird künftig automatisch zu einem Angebot größerer, zentraler Infrastruktureinheiten führen müssen. Bei einer solchen Notwendigkeit für Kooperationen und zur Zusammenarbeit sollte eine Abstimmung und Umsetzung mittels größerer politischer Vertretungen einfacher und besser möglich sein.

Bevor in der Verwaltung aber eine Aufbereitung des Für und Wider für eine Änderung an den heutigen Ortsbezirken, die finanzielle Bewertung der Auswirkungen einer solchen Änderung und die Entwicklung verschiedener Alternativen zur Zahl und Zusammensetzung künftiger Ortsbezirke erfolgt, sollte zunächst eine klare und eindeutige politische Meinungsäußerung und Willensbekundung zu dem Thema Reduzierung der Zahl der Ortsbezirke allgemein erfolgen.
Oftmals scheinen in der Vergangenheit im Stadtrat Entscheidungen zu wenig mit einer gesamtstädtischen Sichtweise zu erfolgen, sondern die Entscheidungen richten sich an lokalen Einzelinteressen aus einem betroffenen Ortsbezirk oder nach der Vertretung einer kleinen (aber lauten) Interessensgruppe auszurichten, welches oftmals von einem Mitglied des Stadtrates aufgegriffen und vertreten wird und dann meist – zumindest von der eigenen Fraktion - übernommen wird.

Der Stadtrat sollte hier eine klare Aussage über die Beibehaltung der Ortsbezirke in der heutigen Form oder zu einer gewünschten Änderung und deren Richtung abgeben und bei Bedarf dann einen entsprechenden Auftrag zur Aufbereitung von Vorschlägen zur Neugestaltung und deren Umsetzungsmöglichkeiten an die Verwaltung geben – nur so lassen sich vermeidbare Kosten (bei der Verwaltung) durch ansonsten absehbar unnötige Arbeiten einsparen.

Als pragmatische Vorgehensweise zum Vorschlag "Reduzierung der Zahl der Ortsbezirke" wird vorgeschlagen:
1. Juristische Prüfung und Bewertung der Möglichkeit zur Zusammenlegung von Ortsbezirken(insbesondere für die 1969 neu eingemeindeten Gemeinden/Ortsbezirke)
2. Politische Willensbekundung zur Änderung der heutigen Gliederung der Ortsbezirke und Vorgabe der Richtlinien für mögliche Änderungen durch den Stadtrat
3. Erarbeitung von alternativen Vorschlägen zur Reduzierung der Ortsbezirke (mit Darstellung der Auswirkungen der Maßnahmen) durch die Verwaltung
4. Entscheidung über die künftige Gestaltung der Ortsbezirke durch die politischen Gremien
5. Umsetzung der gewählten Struktur (mit der nächsten Kommunalwahl)

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Irsch (Sitzung am 24.10.2011):
Wehret den Anfängen. Jetzt wird noch eine Jugendvertretung gewählt, die über die Zukunft der Stadt entscheiden soll. Aber Ortsbeiräte abschaffen. Die Stadt Koblenz hat acht Ortsbeiräte der damals eingemeindeten Bezirke. Das kann man in Vergleich stellen, da Koblenz ähnlich von den Einwohnerzahlen wie Trier ist. Wenn die Stadt wirklich Bürgerbeteiligung will, dann ist dies der falsche Weg. Die Ortsbeiräte sind Mittler zwischen Bürger und Verwaltung und wichtige Ansprechpartner für die Bürger. Der einzelne Bürger kann noch weniger die Entscheidungen hinterfragen. Hier wird wieder ein Mitspracherecht aufgehoben.

Ortsbeirat Biewer (Sitzung am 25.10.2011):
Hinsichtlich des Vorschlags, die Anzahl der Ortsbeiräte zu reduzieren war man der Ansicht, dass Ortsbeiräte vordringlich für die Aussenbezirke/Vororte gebildet werden sollten. Da aus Biewer kein(e) Verteter/Vertreterin im Stadtrat sitz, ist der Orstbeirat das einzige Organ, das auch Biewerer Interessen zu Gehör bringen kann. Von Ortsfremden ist dies kaum zu erwarten.

Ortsbeirat Olewig (Sitzung vom 26.10.2011):
Nach Erörterung des Sachverhalts war der Ortsbeirat einstimmig der Ansicht, den Bürgervorschlag zur Reduzierung der Ortsbeiräte zum derzeitigen Zeitpunkt abzulehnen und dem Vorschlag der Verwaltung zuzustimmen.

Ortsbeirat Feyen-Weismark (Sitzung vom 26.10.2011):
In einer lebhaften Diskussion wurden die dadurch zu sparenden Sitzungsgelder vermerkt, jedoch als gering veranschlagt, dafür würden in den dann größeren Bezirken durch längere Sitzungsdauer dieser Spareffekt wieder aufgehoben. Außerdem könne je nach Wahlergebnis eine sehr ungleiche Repräsentation der zusammengelegten Stadtteile entstehen. Als wesentlicher Punkt für die Beibehaltung der jetzigen Ortsbeiräte wurde an die Bedeutung dieser Vertretungen erinnert, die durch die unmittelbare Bürgernähe und Ansprechbarkeit eine äußerst wichtige Aufgabe in der Großstadt Trier erfüllen. Im übrigen erfolge ja bereits durch die Kürzung der Ortsteilbudgets in diesem Bereich eine Einsparung. Daher wird das Ergebnis der Prüfung dieses Vorschlags abgewartet und dann wiederum darüber diskutiert.

Ortsbeirat Trier-Süd (Sitzung vom 02.11.2011):
Über den Vorschlag wurde länger diskutiert und der Ortsbeirat würde gerne wissen, ob eine Zusammenlegung einzelner Ortsbezirke finanzielle Auswirkungen hat.

Ortsbeirat Trier-Euren (Sitzung vom 02.11.2011):
Dieser Vorschlag wird einstimmig abgelehnt.

Ortsbeirat Trier-Mitte-Gartenfeld (Sitzung am 03.11.2011):
In der Diskussion wurden unterschiedliche Argumente und Positionen vorgetragen:
Zwar könne man die Meinung vertreten, dass 19 Ortsbeiräte zuviel seien, jedoch ergäbe sich die Anzahl aus der gewachsenen Struktur der Ortsbezirke und den Eingemeindungsgesetzen. Relevante Einsparungen seien bei diesem Vorschlag nicht zu erwarten. Bei einer Zusammenfassung unterschiedlicher Ortsbezirke würden deren Anliegen aus dem kommunalpolitischen Fokus geraten. Ortsbeiräte seien die niedrigste demokratische Einheit und daher sei es widersinnig die bürgernahsten Gremien zu streichen.
Dem wurde entgegnet, dass bis zur nächsten Kommunalwahl 2014 dieser Änderungsantrag
diskutiert werde solle.
Zunächst kam der weiterführende Antrag von Tamara Breitbach zur Abstimmung:
„Der Ortsbeirat beschließt, dass der Vorschlag aus dem Bürgerhaushalt von der Verwaltung
im Rahmen der AG Rat und Verwaltung mit den Stadträten gemeinsam konkretisiert
werden soll. Sobald Zahlen über das Einsparpotential des Vorschlages feststehen,
wird sich der Ortsbeirat mit dieser Frage erneut befassen.“
Der Antrag wurde mit
1 Stimme dafür
1 Enthaltung
8 Stimmen dagegen
abgelehnt
Anschließend wurde über den Vorschlag „19 Ortsbeiräte sind zuviel“ abgestimmt:
1 Stimme dafür
1 Enthaltung
8 Stimmen dagegen
Somit wurde dieser Vorschlag abgelehnt.

Ortsbeirat Trier-West-Pallien (Sitzung vom 03.11.2011):
Gegen den Vorschlag, die Anzahl der Ortsbeiräte zu reduzieren, gibt es keine grundsätzlichen Einwände. Auf freiwilliger Basis könnten sich durchaus kleinere Bezirke zusammenschließen, auch um mehr Gewicht für ihre Belange zu erhalten. Gegen eine Reduzierung spricht der Anspruch der Politik auf Bürgernähe, die Arbeit an und mit der Basis. So repräsentiert der Ortsbeirat immerhin schon die drei Stadtteile Trier-West, Pallien und den Markusberg. Es wird ohnehin bei den Mitgliedern des Ortsbeirates damit gerechnet, dass sich diese Gremien verkleinern werden, einfach aus Mangel an Bewerbern, die solch ein Ehrenamt noch ausführen wollen.

Ortsbeirat Trier-Pfalzel (Sitzung vom 02.11.2011):
Der Ortsvorsteher wurde von Seiten der FWG aufgefordert, die Stadt Trier schriftlich darüber zu informieren, dass der Ortsbeirat Pfalzel geschlossen gegen eine Abschaffung der Ortsbeiräte ist. So könne zwar in der Stadtmitte eine Zusammenlegung erfolgen, jedoch sieht man bei einer Zusammenlegung für die Stadtteile in den Aussenbezirken keine ausreichende Vertretung ihrer Interessen. Eine Zusammenlegung von Pfalzel, Biewer und Ehrang sei schon aufgrund der räumlichen Verbindung nicht machbar. Die Auflösung dieser Beiräte sei  in den Eingemeindungsverträgen so geregelt, dass diese einer Auflösung zustimmen müssen.

Ortsbeirat Kürenz (Sitzung vom 02.11.2011):
In der vorliegenden Form lehnt der Ortsbeirat diesen Vorschlag ab. Dadurch wird eine Zielsetzung der Arbeit der Ortsbeiräte, nämlich die breite Bürgerbeteiligung, unterminiert. Gerade heute wird von allen politischen Mandatsträger immer wieder betont, dass die Bürgerbeteiligung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch die Abschaffung oder auch Reduzierung wird diese Bürgerbeteiligung massiv eingeschränkt.

Ortsbeirat Trier-Heiligkreuz (Sitzung vom 03.11.2011):
Die Anmerkungen der Verwaltung, unter anderem die Arbeit des Stadtrates könnte effizienter erfolgen, größere Bedeutung, Entscheidungen könnten vor Ort in größerem Maße vorbereitet und getroffen werden, werden kritisch gesehen und gehen nach einhelliger Auffassung an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger völlig vorbei. Die Prämissen, aufgeführt im Abschnitt „Pragmatische Vorgehensweise zum Vorschlag“ enthalten eine wichtige Komponente nicht, nämlich die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei einer derartigen Entscheidung.

Es ist eigentlich selbstverständlich, dass das Bürgervotum für eine solche Entscheidung einzuholen und die Bürgerinnen und Bürger umfassend zu beteiligen sind. Gerade die „Kleinteiligkeit“ hat auch Vorteile, denn dann werden auch kleinere Anliegen gehört und beachtet.

Der Ortsvorsteher wurde beauftragt, sich bei den Beratungen in den städtischen Gremien eindeutig im vorstehenden Sinne zu äußern. Dies wurde zugesagt.

Der OBR teilt nicht die Meinung, 19 Ortsbeiräte seien zu viel und hält eine Zusammenlegung mehrerer Stadtteilbezirke nicht für sinnvoll. Die Stadtbezirke sind historisch gewachsen. Eine Zusammenlegung wäre nur mit einer vollständigen Änderung der Grundstruktur der Stadtbezirke möglich. Die Ortsbeiräte bieten die beste Möglichkeit, ortsteilspezifisch auf die Belange der Bürger einzugehen. Im Übrigen ging das Engaement vieler ehrenamtlich tätiger Mitbürger verloren.

Ortsbeirat Trier-Nord (Sitzung am 27.10.2011):
T. Kretzer spricht die Idee der Auflösung einiger Ortsverbände an. M. Nöhl begrüßt eine ruhige, sachliche Diskussion darüber und wünscht, dass sich die Ortsbeiräte nicht gegenseitig ausspielen lassen. J. Kaspari fragt nach dem finanziellen Einsparpotential. Dieses wird als gering angesehen. P. Bett verweist darauf, dass die Ortsbeiratsmitglieder die Arbeit nicht wegen des Geldes machen würden, sondern entweder aus Idealismus oder aus Verrücktheit.
F. Adolph fragt in welchem Rahmen die Angelegenheit weiter diskutiert werden kann. J. Gerth kritisiert, dass die Ortsbeiräte mit Arbeit bzw. Papieren überflutet werden, welche wiederum zuvor von der Verwaltung erschaffen wurden.
P. Bett sieht keine Kostenersparnis, da die Arbeit trotzdem anfalle. Vielmehr müsse man Treffen verschiedener Stadtteile bündeln, um die Kosten der Verwaltung zu reduzieren. F. Adolph und K. Strack unterstreichen nochmals, dass die Frage eine ausdrücklicher Tagesordnungspunkt auf einer kommenden Ortsbeiratssitzung werden solle. R. Landele unterstützt dies.
Beschluß einstimmig: Anfang 2012 soll darüber weiter diskutiert werden.

Ortsbeirat Trier-Tarforst (Sitzung am 16.11.2011):
Der Ortsbeirat lehnt einen Kommentar zum Vorschlag "19 Ortsbeiräte sind zuviel" ab.

Ortsbeirat Trier-Filsch (Sitzung am 09.12.2011):
Der Ortsbeirat lehnte den Bürgervorschlag („19 Ortsbeiräte sind zu viel“) einstimmig ab, da nach seiner Meinung die Ortsbeiräte ein wichtiges Bindeglied zur Verwaltung darstellen, für viele Bürger als unmittelbare Ansprechpartner unentbehrlich sind und den letzten Rest der ehemaligen kommunalen Selbstverwaltung bilden. Das Einsparvolumen ist nur marginal, zumal Ortsvorsteher und Ortsbeiräte von Filsch zusammen im Jahr weniger finanzielle Mittel erfordern als ein einziges Stadtratsmitglied. Offenbar wolle man kritische Ortsbeiräte mundtot zu machen. In dem Zusammenhang kam auch die Überlegung auf, aus dem Stadtverband auszutreten, da alle Ortschaften, die 1969 einer Eingemeindung eingingen, eine deutlich positivere Entwicklung genommen haben als jene, die seither zur Stadt Trier gehören.

Stadtbustarife nicht weiter erhöhen

von: Snoopy; 22.09.2011; Nummer: 4508
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.088235
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,09 (68mal bewertet)

Einkommensschwache Personen werden bei weiter steigenden Bustarifen sicherlich noch seltener den öffentlichen Beförderungsweg in Anspruch nehmen können. Hier würde ich eine Preissenkung vorschlagen, welche sicherlich dennoch die Abgeltung der Energiekosten und so weiter beinhaltet. Aufgrund dessen, dass nicht ausgelastete Busse (bei derzeitigen oder zukünftig weiter steigenden Tarifen) stärker frequentiert werden könnten.

Hinweise der Redaktion: 

Es gibt bereits einen ähnlichen Vorschlag "Buskomfort und Buspreise" Vorschlag (Nr.4311), in dem auch günstigere Buspreise vorgeschlagen werden.
Die Möglichkeit der Einflußnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Der Vorschlag wird nach Abschluß der Onlinephase an die Stadtwerke weitergeleitet

Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht unmittelbar zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat setzt sich in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) dafür ein, notwendige Erhöhungen der Fahrpreise auf ein Mindestmaß zu beschränken. Bei Entscheidungen über die Fahrpreise müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandsversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Der Stadtrat setzt sich in der Verbandsversammlung des VRT dafür ein, die Erhöhungen der Fahrpreise auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Für 2012 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Aufgrund des der Tarifberechnung im VRT zu Grunde liegenden Indexmodells, ist für 2012 eine Erhöhung der Tarife unumgänglich, um die gestiegenen Kosten (Personal, Kraftstoff usw.) sowie die aufgrund des demografischen Wandels zurückgehenden Einnahmen ausgleichen zu können. Dass steigende Preise den ÖPNV unattraktiver machen, ist bekannt. Alledrings besteht aufgrund der Haushaltslage sowie der gesetzlichen Vorgaben derzeit kein anderweitiger Handlungsspielraum.

Kommentare der Fraktionen

ÖPNV-Tarife

Verantwortlich für die ÖPNV-Tarife ist der Verkehrsverbund im Raum Trier( VRT ).

siehe unseren Kommentar zu Vorschlag 4311

Straßenreinigung fünf Mal die Woche?

von: Jox; 02.09.2011; Nummer: 4267
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.08182
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,08 (110mal bewertet)

Klar, ein ständig wiederkehrender Vorschlag (aber er wird dadurch nicht weniger wichtig): Straßen wie zum Beispiel die Saarstraße nicht jeden Werktag reinigen, jeder zweite reicht doch vollkommen! Eine Stadt ist (nur) so schmutzig wie es ihre Bürger selbst zulassen.

Bitte nicht weiterhin hinter einer Verordnung verstecken, in der drin steht, dass diese oder jene Straße fünf mal die Woche zu reinigen ist!

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Das Reinigungsintervall wird durch die vom Stadtrat beschlossene Satzung festgesetzt. Im Rahmen der in diesem Jahre vorgesehenen Satzungsänderung muss über die Häufigkeit der Reinigung bzw. über Alternativen das Ziel der Sauberkeit zu erreichen diskutiert werden. Hier können auch andere erzieherische Maßnahmen genutzt werden.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Vorschlag wird vom Fachamt überprüft.

Kommentare der Fraktionen

Reinigungsintervalle überprüfen

Den vom Bürger vorgebrachten Vorschlag gilt es von Seiten der Verwaltung zu prüfen. Hierbei sollte auch gegebenenfalls eine Überarbeitung der Reinigungsintervalle in Betracht gezogen werden. zu welchen der CDU-Fraktion jedoch keine genauen Zahlen bekannt sind.

SPD stimmt zu

Dieser Vorschlag sollte von der Verwaltung geprüft werden. Auch wir halten hier als SPD Potentiale der Einsparung ohne spürbare Veränderungen im Alltag für denkbar. Sven Teuber, Fraktionsvorsitzender

Ampeln nachts abschalten

von: rothbluemchen; 02.09.2011; Nummer: 4263
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.069445
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,07 (144mal bewertet)

An wenig befahrenen Straßen können die Ampeln an Wochenenden und nachts komplett abgeschaltet werden, auch ohne Blinkanlage. Es gibt ja schließlich zusätzlich Verkehrsschilder und wer einen Führerschein besitzt, weiß, dass bei Ampelausfall diese zu beachten sind. Ein bisschen Verantwortung, ist wohl von jedem Bürger zu erwarten

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

(teilweise) umgesetzt

Umsetzung

Der Vorschlag wird in den Außenbezirken bereits praktiziert, ist jedoch im Einzelfall zu überprüfen. An Hauptverkehrsstraßen ist ein Abschalten der Ampelanlagen nicht möglich

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen. Dabei soll im Einzelfall entschieden werden, ob eine Abschaltung der jeweiligen Ampeln aus Gründen der Verkehrssicherheit möglich ist.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Thema "Ampeln nachts ausschalten" ist zunächst aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten:
a) Verkehrssicherheit:
Die Stadtverwaltung hat sich gemeinsamen mit der Straßenverkehrsbehörde darauf geeinigt, dass alle Ampeln entlang des Moselufers als auch im Innenstadtbereich (Allenring) Nachts betrieben werden. Diese Vorgehensweise ist der Verkehrssicherheit geschuldet, denn in der Praxis hat sich gezeigt, dass eine durch das Abschalten von Lichtsignalanlagen deutlich erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit besteht. Des weiteren ist in der Innenstadt der fußläufige Verkehrs zu beachtet, welchem, an weiträumigen Knotenpunkten ein sicheres Überqueren der Fahrbahn, ohne angeschaltete Ampeln nicht möglich ist.

b) Fahrdynamik:
Mit der Abschaltung von Lichtsignalanlagen können ähnliche Gewinne bei der Fahrzeit, Kraftstoffverbrauch, Lärm- und Schadstoffbelastungen erzielt werden wie durch die verkehrsabhängige Steuerung der Knotenpunkte. Eine Abschaltung bereits verkehrsabhängig gesteuerter Anlagen bringt kaum weitere Vorteile. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Knotenpunkte im Allenring zumindest teilverkehrsabhängig geschaltet. Zur Minimierung des Faktors „Verkehrsbehinderung“ wird des Nachts ein kurzer Umlauf (60 Sekunden) geschaltet, so dass keine langen Wartezeiten auftreten können.

c)Betriebskosten:
Die Betriebskosten einer Lichtsignalanlage lassen sich in Wartungs-, Reparatur- und Stromverbrauchsanteile unterteilen. Wartungs- und Reparaturkosten sind dabei prinzipiell unabhängig von der Betriebsweise der Anlage (durchgängig bzw. zeitweise abgeschaltet). Allein der aus dem Betriebsstunden resultierende Stromverbrauch variiert. Die Kosteneinsparung ist jedoch relativ gering. Die Einsparungen sind durch den verstärkten Einsatz von moderner LED-Technik wesentlich höher.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die nächtliche Abschaltung von Lichtsignalanlagen

- zur Verschlechterung der Verkehrssicherheit,
- zu vergleichsweise geringen Stromeinsparungen,
- nur zu geringen Fahrzeiteinsparungen und damit
- zu marginalen Rückgängen bei Kraftstoffverbrauch, Lärm- und Schadstoffbelastungen
führt.

Volkswirtschaftlich ist die Abschaltung von Lichtsignalanlagen in keiner Weise zu vertreten und vernachlässigt den Schutz von Menschen und Sachgütern.

In den Außenbezirken werden bereits einige Ampelanlagen nachts(im Regelfall von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr) ausgeschaltet. Dies sind zum Beispiel: Ampelanlagen im Straßenzug Olewig, Fußgängersignalanlagen in Biewer, Feyen, Heiligkreuz, Quint sowie Tarforst.

In der Luxemburger Straße mussten aufgrund vermehrter Unfallhäufung wieder 3 Ampelanlagen nachts in Betrieb genommen werden.

Kommentare der Fraktionen

Es kommt auf die konkrete Situation an

Die Verwaltung ist aus mehreren Gründen sehr skeptisch gegenüber dem Vorschlag, Ampeln nachts abzuschalten. So seien durch Abschaltungen kaum nennenswerte Einsparungen zu erzielen. Die CDU-Fraktion ist gegen eine generelle Abschaltung von Ampeln in den Nachtstunden, steht jedoch der Prüfung im Einzelfall aufgeschlossen gegenüber. Wo es nicht zu einer Vergrößerung der Unfallgefahr führt, sollte man im Sinne der Einsparung von Stromkosten und der Erhöhung des Verkehrsflusses Abschaltungen prüfen. Es kommt, wie gesagt, auf die konkrete Situation an.

s. unseren Kommentar zu Nr. 4483

Flexiblere Öffnungszeiten im Südbad

von: Armin Dahm; 02.09.2011; Nummer: 4273
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Sport
4.057145
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,06 (105mal bewertet)

Flexiblere Öffnungszeiten im Südbad, da wir ja auch hier ein Klimaverschiebung wahrnehmen, müsste das Südbad auch auf diese heißen Tage reagieren. Damit könnte die Kosten vielleicht auch geringer gehalten werden. Die Besucherzahlen wären anders verlagert.

Es müsste ja nicht durchgehend geöffnet bleiben, sondern nur auf schöne Wetterlagen in Frühling reagieren. Vielleicht auch mal ein Abendschwimmen an besonders heißen Tagen anbieten. Zusatzeinnahmen eventuell möglich.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

(teilweise) umgesetzt

Umsetzung

Das Südbad öffnet in 2012 bereits zum 01. Mai. Das Nordbad ist ab dem 28. April geöffnet. Damit wird dem Vorschlag teilweise Rechnung getragen.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat steht einer flexibleren Gestaltung der Öffnungszeiten grundsätzlich positiv gegenüber, sieht aber das Potential einer Kostenreduzierung als eher gering an, da mit flexibleren Öffnungszeiten auch höhere Personalkosten verbunden sind. Der Vorschlag soll im Dezernatsausschuss noch einmal intensiv diskutiert werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag kann grundsätzlich befürwortet werden, sofern nach der Winterperiode alle saisonvorbereitenden Maßnahmen frühzeitig erledigt sind. In einer so großzügigen Anlage, wie dem Südbad, wird dies erfahrungsgemäß jedoch nicht vor Mitte/Ende April der Fall sein können.
Ein Abendschwimmen (das Bad schließt an warmen Tagen um 20:00 Uhr) ist aus Sicherheitsgründen nur sehr eingeschränkt möglich. Hierzu müssten alle Becken mit Unterwasserbeleuchtung und die gesamte Anlage ausgeleuchtet werden können. Dies ist jedoch derzeit nicht der Fall.
Das Südbad hat dieses Jahr bereits am 14.05.2011 geöffnet, das Nordbad bereits am 30.04.2011.

Kostengünstige Sanierung der Schulgebäude mit Hilfe örtlicher Ausbildungsbetriebe

von: bäckerbursche; 22.09.2011; Nummer: 4515
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.04918
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,05 (61mal bewertet)

Die Toiletten der Grundschule Heiligkreuz wurden durch Auszubildende einer örtlichen Sanitär- und Fliesenleger-Firma (Fabri) saniert. Die Auszubildenden produzierten so nicht für die Mülltonne, die Stadt musste nur die Materialkosten zahlen (so stand es zumindest in der Rathauszeitung, 2009?). Also eine klassische win-win Situation.

Dieses Modell sollte an mehreren Schulen oder anderen städtischen Gebäuden "Schule" machen. Vielleicht kann man auch die Handwerkskammer mit ins Boot kriegen. Oft scheitern solche kostengünstigen Angebote an der Verwaltung, die zum Beispiel Gewährleistungsgarantien fordert. Aber selbst wenn es diese Garantien für so eine Sanierung nicht geben würde: Ich finde eine sanierte Toilettenanlage, in der vielleicht eine Wascharmatur vorübergehend nicht funktioniert besser, als eine nicht sanierte, in der fast nichts mehr funktioniert!

Hinweise der Redaktion: 

Diesen Vorschlag gab es bereits beim Bürgerhaushalt für 2010 (Vorschlag Nr. 2343). Der Stadtrat hatte diesen Vorschlag an die Verwaltung zur Prüfung weitergeleitet.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Wir begrüßen das bürgerschaftliche Engagement in diesen Fällen ausdrücklich. Soweit uns die Möglichkeiten hierzu gegeben sind, unterstützen wir dieses. Da die bürgerschaftlichen Leistungen freiwillig sind, können diese jedoch nicht zur Haushaltsplanung herangezogen werden.

Kommentare der Fraktionen

Gute Idee! Wohlwollend prüfen

Die CDU-Fraktion ist, wo immer möglich, für die Nutzung solcher Kooperationen, die in der Tat für beide Seiten von Vorteil sind. Man denke z.B. an den 2007 erfolgten Nachbau des Neumagener Weinschiffs durch Azubis der HWK. Grundsätzlich sollten solche alternativen Modelle wohlwollend geprüft werden. Das gilt z.B. auch für die Anlage von Kunstrasenplätzen, die deutlich günstiger zu erreichen sind, wenn Vereine Eigenleistungen beisteuern.

Jedes Engagement ist willkommen

Eigeninitiative und Engagement seitens der Betriebe sind natürlich begrüßenswert. Wichtig bei der Umsetzung ist aber eine enge Abstimmung mit der Verwaltung, um "verwaltungstechnische" Hürden zu erkennen und in die Planung miteinbeziehen zu können. Dr. Regina Bux

Sonnenschulen

von: Christian Hautmann; 06.09.2011; Nummer: 4302
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Schulen
4.048545
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,05 (103mal bewertet)

Die Schulen in Trier sind teilweise ziemlich renovierungsbedürftig. An den Schulen lassen sich jedoch gezielt laufende Kosten reduzieren, indem man Solarkollektoren installiert.

Die Einsparungen, die durch diese Umrüstung entstehen, sollen danach zweckgebunden für die Renovierung der Schulen verwandt werden.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die hohen Investitionskosten für eine solche Anlage fehlen der Verwaltung im Bauunterhalt des jeweiligen Haushaltsjahres. Die jährlichen Erträge können dies nicht ausgleichen.

Weiterhin ist ein großer Teil der städtischen Dachflächen nicht für die solare Nutzung geeignet. Eine Untersuchung der von Ausrichtung her geeigneten städtischen Dachflächen hat dies bestätigt.

Ein weiteres Problem ist, dass aus haushalterischen Gründen die finanziellen Erträge der Schule nicht wieder zur Verfügung gestellt werden können, da Einsparungen - bzw. in diesem Fall Erträge - vorrangig der Haushaltskonsolidierung zuzuführen sind.

Kommentare der Fraktionen

Vergleiche dazu unseren Kommentar zu Vorschlag Nr. 4459

Grundidee ist zum Teil schon umgesetzt

Die Dächer der stadteigenen Gebäude wurden bereits auf ihre Eignung für die Ausstattung mit Photovoltaikanlagen überprüft. Auf den Dachflächen, auf denen sich die Investition rechnet, sollte die Gelegenheit zur zusätzlichen Einnahmenerzielung auf jeden Fall genutzt werden. Der unmittelbaren Zuführung von Gewinnen bei Anlagen auf Schuldächern für die Schulsanierung stehen aber die bereits von der Verwaltung genannten haushalterischen Hindernisse entgegen. Dr. Regina Bux

Mehr und größere Mülleimer in den Parkanlagen und an belebten Plätzen

von: Alf Keilen; 21.09.2011; Nummer: 4463
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.045455
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,05 (66mal bewertet)

Die Stadtreinigung ist meines Erachtens in erheblichem Umfang zu entlasten, wenn deutlich größere Mülleimer und vor allem mehr davon aufgestellt werden. Ich beobachte täglich wie ortsunkundige Menschen vergeblich einen Mülleimer suchen und sich dann ihres Unrates "irgendwie" entledigen.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag mit dem Ziel der Erhöhung der Zahl der Mülleimer umgesetzt werden soll. Die Größe der Mülleimer ist aus Sicht des Stadtrates nicht entscheidend und sollte nicht verändert werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Zusätzliche und größere Müllbehälter in den Parkanlagen aufzustellen ist mit höheren Kosten verbunden und wird dazu führen, dass die zu entsorgende Müllmenge steigen wird, da in größeren Behältern erfahrungsgemäßig auch Hausmüll entsorgt wird. Aus städtischer Sicht ist in den Parkanlagen eine ausreichende Anzahl von Müllbehältern vorhanden. An öffentlichen Plätzen bedarf es ggfls. einer gesonderten Überprüfung.

Kommentare der Fraktionen

Tüten reichen nicht aus

Den Vorschlag, größere Mülleimer aufzustellen, haben wir bereits mehrfach auch im Hinblick auf den Palastgarten geäußert. Gerade im Hinblick auf die Entsorgung von Hundekot erscheint der von Herrn Keilen eingebrachte Bürgervorschlag sehr begrüßenswert. Tüten alleine reichen hierbei bei weitem nicht aus, da sie auch zügig entsorgt werden müssen. Dies gilt in anderem Ausmaß auch für jeglichen weiteren Müll, welcher bei Touristen und Bürgern bei ihrem Weg durch die Stadt anfällt. Aus diesem Grund unterstützen wir den vorgebrachten Bürgervorschlag.

Unverhältnismäßige Ausgaben für die Arena mindern

von: Arthur Franzen; 22.09.2011; Nummer: 4502
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Kultur, Theater
4.044775
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,04 (67mal bewertet)

Für die Arena werden 10 mal soviel Steuergelder ausgegeben wie Einnahmen anfallen. Das ist völlig unwirtschaftlich.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat lehnt den Vorschlag aus inhaltlichen Gründen ab. Die im Vorschlag dargestellte Unverhältnismäßigkeit der Ausgaben kann vom Stadtrat nicht nachvollzogen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Aus Sicht der Verwaltung, kann die Aussage nicht nachvollzogen werden. Nach dem Haushaltsplan der Stadt Trier 2011 überwiegen die Erlöse die Aufwendungen bei der Leistung Bewirtschaftung Arena. Unverhältnismäßig hohe Aufwendungen können ebenfalls nicht festgestellt werden. Zur Erläuterung sei angemerkt, dass dem privat bewirtschafteten Betrieb Arena seitens der Stadt Trier für die Inanspruchnahme der Halle für den Schulsport entsprechende Entgelte zufließen.

Kommentare der Fraktionen

Es überwiegen die Erlöse

Den vom Verfasser vorgebrachten Vorwurf gilt es von Seiten der Verwaltung zu prüfen und dem zuständigen Ausschuss vorzulegen. Sollte die Aussage des Verfassers zutreffend sein, müssen Wege zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Arena gefunden werden. Jedoch überwiegen im Haushaltsplan der Stadt Trier 2011 bisher die Erlöse für die Bewirtschaftung der Arena gegenüber den dazu nötigen Aufwendungen.

Porta Nigra Vorplatz - Verzicht auf Neugestaltung

von: golf; 12.09.2011; Nummer: 4337
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Wirtschaft, Tourismus
4.03937
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,04 (127mal bewertet)

Ich las neulich, dass der Porta Nigra Vorplatz für viel viel Geld neu gestaltet werden soll und dachte nur, haben wir nichts besseres zu tun, unsere Gelder so unnütz in der Stadt Trier zu vergeuden. Die Porta ist das Wahrzeichen von Trier, ganz klar und jeder Tourist will unsere Porta sehen und geht dort hin, ob der Platz nun für Millionen umgestaltet wird oder so bleibt wie er ist. WAHNSINN!

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat lehnt den Vorschlag aus inhaltlichen Gründen ab.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Wettbewerb "Porta-Nigra-Vorplatz" wurde mit sehr hohem finanziellen und personellen Aufwand durch die Stadt Trier mit Unterstützung des Bundes durchgeführt. Derzeit ist die Verfügbarkeit von Mitteln zur Umsetzung des Projekts nicht absehbar.

Eine Entscheidung über die Umsetzung des Projekts wird erst nach Vorliegen der fördertechnischen Rahmenbedingungen getroffen werden können. Der vorgeschlagene Verzicht auf die Maßnahme ohne Kenntnis der finanziellen Rahmenbedingungen ist jedenfalls nicht darstellbar.

Kommentare der Fraktionen

Irrtum

Eine Neugestaltung des Porta Nigra Vorplatzes ist aus städtischen Mitteln in den nächsten Jahren nicht zu bezahlen. Daher ist dieser auch nicht vorgesehen. Vielmehr gibt es aber eine städtische Verantwortung, dass Weltkulturerbe Triers in bestem Licht zu präsentieren. Daher haben Bund und Land einen Wettbewerb finanziert, der Möglichkeiten einer durchaus wünschenswerten Aufwertung des Bereiches aufzeigte. Eine Umsetzung des Siegerbeitrags ist aus unserer Sicht jedoch in naher Zukunft und ohne massive finanzielle Unterstützung durch Dritte nicht realistisch. Daher kein Grund zur Aufregung. Sven Teuber, SPD Fraktionvorsitzender

Aktiver Protest gegen den "Fonds Deutsche Einheit"

von: Ratgeber; 02.09.2011; Nummer: 4272
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.03371
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,03 (89mal bewertet)

Trier wird dieses Jahr über 670.000 Euro an den "Fonds Deutsche Einheit" zahlen, um die Schulden der Wiedervereinigung zu tilgen. Die Stadt möge sich auf dem Deutschen Städtetag mit anderen Gemeinden verbünden und zusammen auf Bundesebene aktiv für eine Überführung dieser Schuld in die Bundesschuld einsetzen!

Hintergrund: Der Bund und die alten Bundesländer haben die Schulden durch die Wiedervereinigung untereinander aufgeteilt. Die Gemeinden sind verpflichtet von den Landesschulden 40% zu übernehmen. Dies läuft noch bis zum Jahr 2019.

Im Kreis Trier-Saarburg wurde bereits angeregt, eine Erklärung gegen den Fonds abzufassen. Auch andere Gemeinden und Kreise sind mit der bisherigen Situation unzufrieden. Die Schulden sind gemacht und müssen bezahlt werden. Es sollte jedoch das Verursacherprinzip gelten. Wenn der Bund die Schulden macht, sollte er sie auch bezahlen. Auf den ersten Blick erscheint es, wie eine sinnlose Umverteilung. Gehen die Schulden jedoch in die Bundesschuld über müssen sich auch die neuen Bundesländer an IHREM Aufbau beteiligen. Desweiteren ist der Bund gezwungen, diese Schulden in seinen Haushalt einzurechnen und durch Einsparungen auszugleichen.

Trier sollte sich dafür einsetzen, dass auf dem nächsten Städtetag eine Erklärung abgefasst wird, das der Gemeindeanteil am Fonds Deutsche Einheit vom Bund übernommen wird.

Von einem juristischen Vorgehen ist abzusehen, da es bereits gescheiterte Klagen einzelner Gemeinden gibt. Es geht in erster Linie darum, öffentlichen Druck auf den Bund aufzubauen.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Die Anregungen wurden an den Städtetag weitergegeben und werden dort weiter diskutiert.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Oberbürgermeister Jensen hat bereits am 20. Oktober bei der Einbringung des Haushaltes 2012 eine Änderung des Solidargesetzes als dringend notwendig benannt. Das Gesetz solle nicht die geographische Lage einer Stadt, sondern ihre Bedürftigkeit zum Kriterium machen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier teilt grundsätzlich diese Ansicht und wird sie weiterverfolgen.

Kommentare der Fraktionen

SPD unterstützt Vorschlag und OB

Unser OB Klaus Jensen hat in seiner Haushaltsrede vom 20.10.2011 diesen Vorschlag indirekt aufgegriffen und weiter ausgeführt. Wir begrüßen dies auch. Denn in Zeiten zunehmend knapper Kassen, muss über eine schnellere und deutlich stärkere Abschmelzung des Solidaritätsbeitrags nachgedacht werden. Allein uns fehlt der Glaube, dass hier schnell eine Entlastung für die Kommunen eintreten wird, die längst auch von Kommunalpolitikerinnen und -politikern aus den Bundesländern im Osten Deutschlands als sinnvoll angesehen wird. Sven Teuber, SPD Fraktionsvorsitzender

Straßenbaukosten durch neue Asphaltierungstechniken senken

von: trier2010bh; 22.09.2011; Nummer: 4495
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.016395
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,02 (61mal bewertet)

Vor wenigen Monaten - leider weiß ich nicht mehr genau in welcher Ausgabe - war in der ADAC Motorwelt ein Bericht über neue Asphaltierungstechniken, die 30% weniger kosten und qualitativ hochwertiger sind, als die bisher üblichen. Aber wie es so geht, "was der Bauer nicht kennt,..." setzen sich diese Produkte am Markt noch nicht durch. Die Stadt Trier könnte also entweder für die angedachten Projekte die Kosten senken oder mit dem vorhandenen Geld mehr realisieren.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und bei ersten Straßenbauprojekten umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier ist den neusten Techniken aufgeschlossen und verwendet bereits seit vielen Jahren Asphalttechniken mit recycelten Bestandteilen. So plant das Tiefbauamt im Zuge der Maßnahme „Fahrbahnerneuerung Richtung Mariahof“ im Bereich der Berliner Allee für die Instandsetzung der Fahrbahn ein besonderes Asphaltrecyclingverfahren einzusetzen. Dieses Verfahren nennt sich Kaltrecyclingverfahren, in dem abgefräste Materialien vor Ort mit Bindemittel vemischt werden und als neue Tragschicht hergestellt werden. Durch diese Aufbereitung in situ (vor Ort) können erhebliche Kostenersparnisse erzielt werden. Daneben wird die Bauzeit verkürzt und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen reduziert.

Dabei muss daraufhin gewiesen werden, dass man das oben genannten oder ähnliche Aspaltrecyclingverfahren nicht überall eingesetzten kann. Nur dort, wo die oben genannten Einsparmöglichkeiten erzielt werden können, macht ein solches Verfahren Sinn. Dies muss vor jeder Straßenbaumaßnahme geprüft werden.

Kommentare der Fraktionen

Strassenbelag

Gute Idee, soll vom Tiefbauamt überprüft werden. Rainer Lehnart

Wird umgesetzt

Auf der Straße nach Mariahof. Die Verwaltung hat uns erläutert, dass diese Verfahren aber nur bei ganz wenigen Trierer Straßen einsetzbar sind, da die Maschinen so groß sind. A. R.-M.

Open Source nutzen

von: Gebauer; 01.09.2011; Nummer: 4250
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.01626
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,02 (123mal bewertet)

Beim nächsten Softwareupdate statt auf MS Office 2010 lieber auf Open Office umsteigen. Die Nutzer müssen bei 2010 eh alles neu lernen (tolle Ribbons), da ist ein Umstieg zu Open Office einfacher und kostengünstiger.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat sieht derzeit für den Einsatz von Open Office keine sinnvolle Alternative zum geplanten Upgrade der Microsoft Office Suite. Dennoch sollte der Einsatz von Open Source Software bei zukünftigen Entscheidungen geprüft und gegebenenfalls auch genutzt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ist-Situation:
Die Stadtverwaltung Trier betreibt ein Netzwerk mit knapp 950 PCs, 40 Servern sowie den zugehörigen Druckern und Backup-Mechanismen. Im Server-Backend befinden sich sowohl Open Source als auch Microsoft Produkte. Diese Entscheidung ist von den Vorgaben der Fachverfahrenshersteller geprägt. In den Ämter der Verwaltung sind zur Zeit etwa 300 Verfahren der unterschiedlichsten Hersteller im Einsatz.

Im Frontend-Segment ist als Betriebssystem ausschließlich Windows XP mit den Office-Produkten (Version 2003) in Betrieb. Beide Produkte sind zum Jahres 2012 von Microsoft abgekündigt und müssen ersetzt werden. Betriebssystemseitig wird ein neuer Rechner stets mit Windows 7 ausgeliefert (OEM-Lizenzen).

Bei der jetzt anstehenden Migration gibt es für das Office-Produkt 3 mögliche Szenarien:
1. Upgrade der Microsoft Office Suite
2. flächendeckender Einsatz von LibreOffice / OpenOffice
3. Mischformen

Im folgenden soll ein Vergleich der 3 Optionen durchgeführt werden:

Variante

Beschreibung

Vorteile

Nachteile

Kosten (geschätzt)

1. Upgrade des Microsoft Office

Die vorhandenen Microsoft-Office 2003 Lizenzen werden durch die neue Variante Office 2010 ersetzt.

a. die Update-Mechanismen können genutzt werden
b. die selbst entwickelten Scripte und durchgeführten Anpassungen bleiben erhalten

a. hoher Schulungsbedarf durch Neugestaltung des Programms

MS-Lizenz
Schulung1

300.000€
  60.000€

Summe

360.000€

2. flächendeckender Einsatz von LibreOffice

Alle Microsoft Office Lizenzen werden durch LibreOffice ersetzt.

a. keine Lizenz- und Wartungskosten
b. XML als Austauschformat

a. keine Unterstützung durch die Fachverfahrenshersteller
b. Schulungsbedarf
c. Akzeptanzprobleme der MA
d. Scripte / Makros müssen neu geschrieben werden

Schulung
Makroanpassung2
Schnittstelle3

  60.000€
150.000€
150.000€

Summe

360.000€

3. Mischformen

Alle Arbeitsplätze, die aufgrund von Schnittstellen zu Fachverfahren eine Microsoft Office Version benötigen, werden entsprechend ausgestattet. Alle anderen erhalten LibreOffice als Ersatz.

(Annahme: 70% der Arbeitsplätze benötigen eine MS-Lizenz)

a. Minimierung der Lizenzgebühren

a. fehlende Interoperabilität zwischen den Arbeitsplätzen
b. Schulung und Unterstützung für 2 Office-Produktlinien
c. Scripte müssen für LibreOffice angepasst und für beide Variante gepflegt werden
d. Akzeptanzprobleme der

MS-Lizenzen
Schulung
Makroanpassung
Personalmehrung

210.000€
  60.000€
150.000€
  60.000€

Summe

520.000€


1 Pro Mitarbeiter 1 Schulungstag in einer 10er Gruppe. Pro Schulungstag entstehen Kosten von 600 €
2
Pro Script/Makro wurde durchschnittlich mit einem Manntag externer Unterstützung kalkuliert (150 Makros/Scripte und 1000 € pro Tag)
3
ca. 50 % der Fachverfahren besitzen zum heutigen Zeitpunkt keine Anbindung an OOO. Diese Schnittstelle muss speziell programmiert werden. Kosten pro Tag 1000 €

Erfahrungen der Stadt Mainz:
Im Jahr 2007 hat die Stadt Mainz den bereits gestarteten Rollout von OpenOffice wegen der oben genannten Nachteile und Hardware-Probleme gestoppt.

Fazit:
Betrachtet man die Kostensituation der einzelnen Alternativen, so sind derzeit die Microsoft Office und die LibreOffice Lösung die günstigsten Varianten. Aufgrund der größeren Nachteile und des damit verbundenen Risikos sowie den Erfahrungen der Stadt Mainz sollte zum heutigen Zeitpunkt ein Wechsel zu Libre Office nicht stattfinden.

Diese Betrachtung gilt nur für die momentane Situation. Die Fortentwicklung der Produkte muss unbedingt weiter beobachtet werden, um bei zukünftigen Entscheidungen die beste Lösung zu finden. Des weiteren sollte bei Neubeschaffungen von Fachverfahren stets eine offene Schnittstelle zu den Office-Anwendungen von Microsoft und Libre Office gefordert werden.

Kommentare der Fraktionen

Ja, aber sinnvoll.

Generell unterstützen wir die Nutzung von Open Source Softwarepaketen, wo es sinnvoll erscheint. Die Stadt sollte aber auf keinen Fall endgültig den Einsatz von Open Source Software ablehnen, nur weil es zur Zeit günstiger ist. Zukünftige Entwicklungen müssen dabei dringend berücksichtigt werden. Tobias Schneider

Einsparung durch Befragung städtischer Angestellter

von: Alex2205; 22.09.2011; Nummer: 4516
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.015875
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,02 (63mal bewertet)

Ich schlage vor, dass für eventuelle Einsparungen in städtischen Gebäuden die Mitarbeiter vor Ort befragt werden. So kann der Hausmeister einer Schule oder Gefängnis meist genau benennen, wo Stromfresser sitzen. Oder so könnte der Bademeister eventuell Angaben machen, wo man sparen könnte, was dem Normalbürger vielleicht gar nicht auffällt.

Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wird im Rahmen des Energiecontrollings der Stadt Trier schon seit längeren angewendet.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Bereich der Schulgebäude ist es bereits gängige Praxis, hier führen die Hausmeister einen so genannten Energieerfassungsbogen mit den monatlichen Verbräuchen (Wasser, Strom, Heizung). Auf diese Daten stützt sich das Energiecontrolling der Stadt Trier.

Kommentare der Fraktionen

Verwaltungsinternes Verbesserungsvorschlagswesen einführen

Unabhängig von den bereits durchgeführten Energieerfassungsbögen durch Hausmeister sollte überprüft werden, ob ein verwaltungsinternes Verbesserungsvorschlagswesen (ggf. mit Prämierung von Einsparvorschlägen) eingeführt werden sollte.

Mitarbeiter haben besten Einblick

Richtig ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den besten Blick haben können, in welchem Bereich Einsparpotentiale möglich sind. Dies muss durch ein kritikfähiges Arbeitsklima und eine Bestärkung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Einmischen gefördert werden. Eine Sache die sicher schon läuft, aber immer wieder neu betont werden muss. Denn dies ist ein Baustein, um effektivere Mitteleinsätze möglich zu machen. Sven Teuber, Fraktionsvorsitzender

Gute Anregung

Die NutzerInnen zu fragen, ist ein guter Weg, die "Stromfresser" zu finden. Außerdem verstärkt sich auch so hoffentlich das Bewusstsein, den eigenen Energieverbrauch zu kontrollieren. Uschi Britz

Kaiserthermen-Kreisel Ampeln ausschalten

von: aloyspinn; 21.09.2011; Nummer: 4483
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,00 (84mal bewertet)

Ampelanlage am Kaiserthermen-Kreisel ausschalten, am besten ganz, zumindest aber zwischen 19.30 und 7.00 Uhr in der Nacht. Das beruhigt den Verkehr, vermeidet Abgase, spart Strom und macht den Verkehr vor dem FWG sicherer, da kein Verkehrsteilnehmer noch schnell bei Grün über die Ampel muss.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat lehnt das Abschalten der Ampeln beim Kreisverkehr an den Kaiserthermen aus Gründen der Verkehrssicherheit ab.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadtverwaltung hat sich gemeinsamen mit der Straßenverkehrsbehörde darauf geeinigt, dass alle Ampelanlagen im Alleenring Nachts betrieben werden. Diese Vorgehensweise ist der Verkehrssicherheit geschuldet, denn in der Praxis hat sich gezeigt, dass eine durch das Abschalten von Lichtsignalanlagen deutlich erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit besteht.

Unter Berücksichtigung der geringen Sichtweiten in den einzelnen Zufahrten ist eine Abschaltung der Ampelanlage hier nicht zu verantworten. Zur Minimierung des Faktors „Verkehrsbehinderung“ wird des Nachts ein kurzer Umlauf der Ampelphasen (60 Sekunden) geschaltet, so dass keine langen Wartezeiten auftreten können.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Trier-Mitte-Gartenfeld (Sitzung am 03.11.2011): In der Diskussion wurde zunächst der Argumentation der Stadtverwaltung, dass sich daraus eine höhere Unfallwahrscheinlichkeit ergäbe gefolgt, zumal sich der Vorschlag lediglich auf diesen Bereich bezieht. Der Ortsbeirat erlangte jedoch die Auffassung, dass sich bei einer Lösung in der gesamten Innenstadt die Unfallwahrscheinlichkeit reduziere, da es sich dann um keine punktuelle Ausnahmeregelung, sondern um eine weiträumige Regelung handele. Als Beispiel wurden vergleichbare Städte genannt.

Es wurde folgender Änderungsantrag gestellt: „Der Vorschlag aus dem Bürgerhaushalt ist auf alle innerstädtischen Ampelanlagen zu beziehen. Die Stadtverwaltung soll auf dieser Basis die möglichen Kosteneinsparungen und realisierbaren Zeiträume prüfen.“ Dieser Änderungsantrag wurde einstimmig beschlossen.

Kommentare der Fraktionen

Vergleich unseren Kommentar zu Vorschlag-Nummer 4263

Hier schwierig, anderswo gerne

Wenn man nur den Kaiserthermen-Kreisel von Ampen befreit, wäre das eine schwierige Situation. Wir befürworten aber eine Prüfung des Abschaltens für den gesamten Bereich der Innenstadt. A. R.-M.

Kostenüberschreitungen erschweren

von: Stan Matthews; 07.09.2011; Nummer: 4308
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,00 (89mal bewertet)

Die in einer Vorlage aufgestellte Finanzierung für Projekte (zum Beispiel Bauvorhaben) darf unter normalen Umständen nicht um mehr als 5% überschritten werden.

Geschieht das, müssen die Gründe von dem für die Vorlage Verantwortlichen automatisch detailliert dargestellt werden. Besonders hohe Überschreitungen müssen einem unabhängigen Gutachterausschuss vorgestellt werden. Das Verfahren muss öffentlich sein und das Ergebnis zum Beispiel in der Rathauszeitung veröffentlicht werden.

Im Gegenzug werden Kostenunterschreitungen positiv herausgehoben und eventuell prämiert.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat sieht mit den bestehenden Kontrollinstrumenten für Kostenüberschreitungen die wichtigsten Aspekte des Vorschlags bereits erfüllt. Diese sollen weiter optimiert werden. Insbesondere sollen auch die Ursachen der Kostenüberschreitungen weiter analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Ein unabhängiger Gutachterausschuss in Falle von besonders hohen Kostenüberschreitungen wird von Stadtrat nicht befürwortet.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Finanzierung von Projekt- bzw. Investitionsvorhaben der Stadt Trier werden regelmäßig in Beschlussvorlagen dargestellt und für die Beschlussgremien und die städtische Haushaltswirtschaft dargelegt.

In der Umsetzung kann es immer wieder zu Problemen kommen, die eine Projektumsetzung bzw. Investitionsrealisierung verzögern. Gründe können aus dem Projekt selbst kommen aber auch durch externe Faktoren verursacht werden, z. B. Kostensteigerungen durch Zeitverzögerungen, niedrigere Förderungen durch Bund, Land, etc., unvorhergesehene Störungen im Bauablauf durch historische Funde, usw.

Wenn es zu Kostenüberschreitungen kommt, sind diese regelmäßig durch eine entsprechende Beschlussvorlage unter Darlegung der Gründe, aber auch der (Nach-)Finanzierung, den Beschlussgremien zur Entscheidung vorzulegen.

Zusammenfassend ist der Vorschlag insgesamt zu begrüßen - stellt aber grötenteils bereits Verwaltungspraxis dar. Die Frage der Transparenz ist in diesem Zusammenhang sicher aber noch verbesserungsfähig.
Die vom Vorschlaggeber geforderte unabhängige Begutachtung wird grundsätzlich von der Verwaltung nicht empfohlen - lediglich bei konkreten Verdachtsmomenten sollte dies in Erwägung gezogen werden.

Hundekot-Kontrolle

von: vorwärts; 21.09.2011; Nummer: 4467
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Ordnung, Sicherheit
4
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1,00 (76mal bewertet)

Trotz der im Stadtgebiet nun häufig zu findenden "Bello-Boxen", gibt es immer noch viele Hundehalter, die den Kot ihres Hundes nicht entfernen. Dies sollte stärker kontrolliert und geahndet werden.

Hinweise der Redaktion: 

Bereits im letzten Bürgerhaushalt gab es einen ähnlichen Vorschlag "Hundekot" Nr. 3480. Nach Ausage der Verwaltung konnte eine Ausweitung der Kontrollen mit dem bestehenden Peronal nicht umgesetzt werden. Eine veränderte Prioritätensetzung soll in den zuständigen Gremien diskutiert werden.

Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen. Eine Ausweitung der Kontrollen kann mit dem bestehenden Personal nicht erfolgen. Eine veränderte Prioritätensetzung soll in den zuständigen Gremien diskutiert werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ohne Personalaufstockungen sind engmaschigere Kontrollen nicht möglich. Die Aufgabenfülle des kommunalen Vollzugsdienstes erfordert es, Prioritäten zu setzen, wobei Kontrollen von Hundebesitzern in diesem Problemfeld nur gelegentlich erfolgen können.

Kommentare der Fraktionen

Vgl. auch Kommentar zu Vorschlag Nr. 4463

Vergleiche dazu unseren Kommentar zu Vorschlag Nr. 4463. Grundsätzlich sind weitere Kontrollen begrüßenswert; dies zu realisieren, ist bekanntlich nicht einfach. Zumal der Aufwand (Personalkosten) in keinem Verhältnis zum Ertrag (Bußgelder) stünde.

Stifter zahlen Radbügel

von: ms; 13.09.2011; Nummer: 4341
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.989585
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,99 (96mal bewertet)

In anderen Kommunen können Bürger die Hardware-Kosten für Radbügel zahlen. Der städtische Bauhof kümmert sich dann um den Einbau. Die Stadt Kiel bekam dadurch beispielsweise einen Nachfrageboom und kaum hinterher Radbügel aufzustellen. Sie sparte die Hardwarekosten und gleichzeitig wurde durch die Wünsche der Bürger direkt die Standortbestimmung der Radbügel vereinfacht. Wer einen solchen will und sogar bezahlt wird ihn wohl auch nutzen wollen. Egal ob einzelner Bürger oder Betriebe/Geschäfte.

Die Kosten für den Einsatz der Bauhofes sind als neutral zu werten, da die Stadt ohnehin einen enormen Nachholbedarf in diesem Belangen hat und eigentlich dieser Aufgabe selbst nachkommen sollte, durch die Beihilfe der Bügel-Stifter kann diesen Missstand schneller behoben werden, als er der Haushalt eigentlich zulässt.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Die Umsetzung des Vorschlages ist schwierig, da die Wunschvorstellungen der Stifter mit dem Konzept der Stadt in Übereinstimmung gebracht werden müßten. Aus personellen Gründen ist eine Umsetzung des Vorschlages zur Zeit nicht möglich. Eine Umsetzung sollte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal geprüft werden.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag ist äußerst kritisch zu betrachten. Wer einen Radbügel finanziert, will auch entscheiden, wo ein solcher aufgestellt wird. Die Standorte der Radbügel richten sich aber nach dem allgemeinen Bedarf und nicht nach dem einzelnen. Die Materialkosten für die Bügel machen lediglich 20 % aus. Die restlichen 80 % für den Einbau müssen weiterhin von der Stadt getragen werden.

Kommentare der Fraktionen

Radabstellanlagen

Gute Idee, dem nichts hinzuzufügen ist!

Interessanter Vorschlag,

sollten die städtischen Verkehrsplaner aufgreifen und ins Mobilitätskonzept aufnehmen. Ebenso bitte für Ruhebänke! A. R.-M.

Reibungsverluste vermeiden durch dezernatsübergreifende frühzeitige Zusammenarbeit

von: Stan Matthews; 14.09.2011; Nummer: 4358
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.9863
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,99 (73mal bewertet)

Bei Querschnittsthemen und Projekten, die mehrere Dezernate betreffen, sollen schon in der Planung gemeinsame Sitzungen der Fachausschüsse oder dezernatsübergreifende Arbeitsgruppen verpflichtend sein, um Synergien besser zu nutzen.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages.

Verwaltungshinweis für den Rat

Hierbei handelt es sich um einen sehr guten Hinweis, der zukünftig stärker als bisher beachtet werden soll.

Wassersparen

von: Reuscher; 05.09.2011; Nummer: 4290
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Energie
3.98095
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,98 (105mal bewertet)

Amortisationsberechnung für das Theater Trier 1.
Es werden neu beschafft:
- 20 Wand-Sparduschköpfe a 40,50 €
netto: 810,00 €
- 50 Perlatoreneinsätze 6L a 5,- €
netto: 50,00 €
- Versandkosten a 15,- €
netto: 15,00 €
- Gesamtinvestition ohne Einbau
netto: 1.075,00 €

2. Kostenersparnis durch die Investition
- Grunddaten
- Wasser- und Energiepreise
- Frischwasser: 1,69 €/m3
- Abwasser: 1,70 €/m3
- Energie (Öl): 2,30 €/m3
- Anzahl der Beschäftigten: ca. 200
- Anzahl Besucher pro Jahr: ca. 95.000
- Anzahl Duschgänge pro Jahr: ca. 6.440 a 8 Minuten
- Anzahl Handwaschgänge pro Jahr: ca. 225.000 a 10s (Beschäftigte und Zuschauer)
- Wasserverbrauch (vor Ort gemessen)
- Duschköpfe
- derzeitige Duschköpfe: ca. 17 L/min
Sparkopf: ca. 10,5 L/min
- Strahlregler
- derzeitige Strahlregler: 10,2 L/min
Sparstrahlregler: 7,2 L/min
- Ersparnis
- beim Duschen
[6440 x 8 x (17 - 10,5)]:1000 = 334,9 m3/Jahr
- beim Händewaschen
[225000 x 10/60 x (10,2 - 7,2)]:1000 = 112,5 m3/Jahr
- Gesamtersparnismenge: 447,4 m3/Jahr = 447.400 Liter/Jahr

Sie sparen mit der Investition jeden Tag 1.225 Liter wertvolles Trinkwasser!
- Geldersparnis: 447,4 x 5,69 € = 2.545,71 €/Jahr

3. Amortisation
Die Amortisationszeit der Gesamtinvestition beläuft sich auf:
1075 x 1,19 : 2545,71 x 12 = 6 Monate.
Die Verzinsung der Investition beträgt auf 5 Jahre gerechnet 58,5 % pro Jahr.

Vom derzeitigen Wasserverbrauch gerechnet. Anzahl der Waschvorgänge sind geschätzt. Beruhen grob auf der Anzahl der Vorstellungen.

Wie Schulen und Kindergärten ausgestattet sind müsste überprüft werden.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Theater hält den Vorschlag für interessant und wird die Berechnung prüfen, insbesondere welche Kosten durch den Einbau noch hinzukämen. Wenn sich schlußendlich Wasser und Geld durch diese Investition sparen lassen, sollte der Vorschlag realisiert werden.

Kommentare der Fraktionen

Detaillierte Berechnung

Kompliment an den Verfasser des Vorschlags für die konkreten und ausführlichen Berechnungen! Die Verwaltung sollte diesen konkreten Vorschlag zügig prüfen und dann ggf. auch umsetzen.

Bei Neu- oder Umbau Betrieb durch Blockheizwerke und diese miteinander verbinden

von: Geo; 19.09.2011; Nummer: 4434
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Energie
3.96875
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,97 (64mal bewertet)

Blockheizwerke mit Kraft-Wärme-Koppelung für Neu- und Umbauten von Schulen, öffentliche Gebäuden, Schwimmbad und so weiter betreiben und diese untereinander verbinden.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und wie im Hinweis der Verwaltung dargestellt, in mehreren Projekten umgesetzt. Auch zukünftig sollen Blockheizkraftwerke, sofern dies wirtschaftlich ist, beim Neu- und Umbau von öffentlichen Gebäuden installiert werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Diese Möglichkeit zur Beheizung eines Gebäudes wird bei einer anstehenden Sanierung, auch von uns immer geprüft und auch dort umgesetzt, wo es wirtschaftlich ist. So wurde in Kooperation mit den Stadtwerken Trier (SWT) und den Hospitien, in der dortigen Heizzentrale, ein BHKW installiert. Die Berufsbildende Schule für Wirtschaft wird von hier aus mit Fernwärme versorgt.

Weiterhin wurde im Sommer diesen Jahres, im Schulzentrum Mäusheckerweg im Contracting Verfahren mit den SWT dort ein neues BHKW errichtet, was einen großen Teil der Heizgrundlast abdeckt.

Kommentare der Fraktionen

Bei Neu- und Umbauten jeweils prüfen

Dieser Vorschlag sollte bei Neu- und Umbauten jeweils geprüft werden und bei entsprechender Finanzierbarkeit auch umgesetzt werden. Eine Verbindung der Kraftwerke untereinander ist jedoch wahrscheinlich nur in wenigen Fällen machbar.

Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte

von: zwuckel; 08.09.2011; Nummer: 4315
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Abgaben, Steuern
3.96774
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,97 (93mal bewertet)

Im vorigen Jahr wurde der Vorschlag gemacht, dass auch die Trierer Wirtschaft ihren Beitrag zur Reduzierung des gewaltigen Schuldenbergs durch eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte leisten sollte. Seit vielen Jahren liegt dieser Hebesatz bei unverändert 390% - Trier liegt unter den kreisfreien Städten im Land auf dem vorletzten Platz.
Der Vorschlag wurde zwar von den teilnehmenden Bürgern sehr positiv bewertet, von der Verwaltung aber für 2011 abgelehnt.
Seitdem sind die Schulden weiter gewachsen: Allein um die laufenden Ausgaben zu finanzieren, muss die Stadt in diesem Jahr über 7 Millionen € Zinsen zahlen - umgerechnet täglich mehr als 20.000 € ! In ihrer Not wird die Stadt Trier ab 1.1.2012 dem kommunalen Entschuldungsfonds des Landes beitreten. Das Land macht allerdings den beteiligten Gemeinden unter anderem zur Bedingung, alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen.
Neben der Grundsteuer ist die gewinnabhängige Gewerbesteuer die einzige größere Einnahmequelle, die die Stadt Trier direkt beeinflussen kann durch Veränderung des Hebesatzes.
Eine moderate Erhöhung trifft die gewerblichen Unternehmen weit weniger als oft behauptet: Die Mehrzahl der kleineren Unternehmen zahlt wegen hoher Freibeträge meist überhaupt keine Gewerbesteuer und die Mehrzahl der übrigen Betriebe zahlt so geringe Beträge, dass sie von einer moderaten Erhöhung kaum betroffen sein wird.
Bilanz: Eine geringe Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes trifft den einzelnen Betrieb meist kaum oder gar nicht, in der Summe aber gewinnt die Stadt beachtliche Finanzmittel und damit neue Entscheidungsspielräume. Unsere Nachbarstädte Koblenz und Kaiserslautern haben das erkannt und ihren Hebesatz 2011 angehoben. Wir sollten den Abbau der Schulden nicht erst unseren Kindern überlassen!

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

(teilweise) umgesetzt

Umsetzung

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 15.12.2012 den Hebesatzes für die Gewerbesteuer für das Haushaltsjahr 2012 um 30% Punkte auf 420% Punkte erhöht.Die Hebesatzsatzung wurde am 16.12.2011 ausgefertigt und am 27.12.2012 in der Rathauszeitung bekannt gemacht.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung des Gewerbesteuer- Hebesatzes um 30% Punkte und geht damit noch über die vorgeschlagene Anhebung um 20% Punkte hinaus.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung teilt diese Auffassung und schlägt im Haushaltsplanentwurf 2012 eine Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um sogar 30%-Punkte vor.

Verweis auf Ratsvorlagen

Drucksache Nr. 516/2011

Kommentare der Fraktionen

Anhebung bereits vorgesehen

Der Haushaltsentwurf 2012 von Herrn Oberbürgermeister Jensen sieht eine Anhebung des Hebesatzes um 30% auf 420% vor. Für den Beitritt zum KEF (kommunaler Entschuldungsfonds) ist eine Anhebung mindestens auf der Niveau der entsprechenden Ortsgrößenklasse der Flächenländer notwendig.

SPD stimmt Gewerbesteuererhöhung zu!

Die SPD Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass in dem Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters eine Erhöhung der Gewerbesteuer um 30 Punkte enthalten ist. Denn diese Mehreinnahmen ermöglichen einen wichtigen Beitrag für den Beitritt zum Kommunalen Entschuldungsfonds und damit einer Schuldenentlastung von Trier. Somit wird die Gesellschaft gestärkt, während die betroffenen Unternehmen in vertretbarem Maße zusätzlich belastet werden. Ein gerechter Ausgleich. Sven Teuber, SPD Fraktionsvorsitzender

Keine Wiederaufnahme der Antikenfestspiele

von: Ratgeber; 02.09.2011; Nummer: 4275
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Kultur, Theater
3.95575
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,96 (113mal bewertet)

Dieser Vorschlag soll den Stadtrat bestätigen, nach dem Aussetzen der Antikenfestspiele 2011 auch in Zukunft auf die Antikenfestspiele zu verzichten.

Laut Pressebericht ("Stadt muss Zeche für letzte Antikenfestspiele zahlen", Volksfreund.de, 31.5.2011) hat die Stadt Trier die Antikenfestspiele 2010 mit über 500.000 Euro bezuschusst. Dabei wurden weniger als 7.200 Zuschauer gezählt. Hinzu kommt, dass über 200.000 Euro davon außerplanmäßige Kosten waren, die übernommen werden mussten, weil die erwarteten Einnahmen ausgeblieben sind.

Zu recht hat sich der Stadtrat entschieden, die Antikenfestspiele 2011 ausfallen zu lassen. Durch diesen Vorschlag soll der Stadtrat darin bestärkt werden, auch in Zukunft auf die Festspiele zu verzichten.

Das Argument, dass Trier die Antikenfestspiele als touristischen Anreiz braucht, kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn man bedenkt, das jeder Zuschauer quasi mit 70 Euro "gekauft" wurde. Mit dieser Argumentation kann man das Geld besser in Veranstaltungen stecken, die auch nachgefragt werden. Desweiteren richten sich die Festspiele in erster Linie an ein besser gestelltes Klientel, dass diese Subventionen nicht unbedingt benötigt.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und umgesetzt. Eine Reaktivierung der Antikenfestspiele ist auch aus sicht des Stadtrates nicht vorgesehen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag dient laut eigener Aussage nur dazu, den Rat in dieser Entscheidung zu unterstützen.
De facto sind die Antikenfestspiele eingestellt. Das Theater akzeptiert das. Es ist von Seiten der Verwaltung nicht vorgesehen die Antikenfestspiele erneut zu aktivieren.

Kommentare der Fraktionen

Nicht auf der Agenda

Eine Wiederaufnahme der Antikenfestspiele steht auf absehbare Zeit nicht auf der Agenda des Stadtrates. Was die Zukunft in Sachen Kulturveranstaltungen bringt, wird sich zeigen.

Kein Thema

Zurzeit gibt es keine Überlegungen, die Antikenfestspiele wieder neu aufzulegen. Angesichts der Konsolidierungssituation im Allgemeinen und speziell im Kulturhaushalt ist nicht davon auszugehen, dass entsprechende Vorstösse zu erwarten sind. Markus Nöhl, SPD-Fraktion

Freibäder schon im Mai öffnen - höhere Einnahmen

von: gabiobi; 01.09.2011; Nummer: 4254
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Sport
3.95413
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,95 (109mal bewertet)

Wie auch in den vergangenen Jahren blieb das Südbad trotz Sommertemperaturen in den Vorsommermonaten geschlossen. Kaum geöffnet, kamen wegen des schlechten Wetters nur wenige Besucher. Vorschlag: Schwimmbad schon im Mai öffnen, vermutlich deutlich höhere Besucherzahlen und demnach Mehreinnahmen.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

(teilweise) umgesetzt

Umsetzung

Das Südbad öffnet in 2012 bereits zum 01. Mai. Das Nordbad ist ab dem 28. April geöffnet.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat steht einer flexibleren Gestaltung der Öffnungszeiten grundsätzlich positiv gegenüber, sieht aber das Potential einer Kostenreduzierung als eher gering an, da mit flexibleren Öffnungszeiten auch höhere Personalkosten verbunden sind. Der Vorschlag soll im Dezernatsausschuss noch einmal intensiv diskutiert werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag kann grundsätzlich befürwortet werden, sofern nach der Winterperiode alle saisonvorbereitenden Maßnahmen frühzeitig erledigt sind. In einer so großzügigen Anlage, wie dem Südbad, wird dies erfahrungsgemäß jedoch nicht vor Mitte/Ende April der Fall sein können.
Das Südbad hat dieses Jahr bereits am 14.05.2011 geöffnet, das Nordbad bereits am 30.04.2011.

Grunderwerbssteuer für Kommunen

von: hamm; 06.09.2011; Nummer: 4294
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Abgaben, Steuern
3.946665
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,95 (75mal bewertet)

Es sollte über die kommunalen Spitzenverbände und Abgeordneten eine Initiative an das Land gehen mit dem Ziel, die Grunderwerbssteuer zu kommunalisieren. Es gibt keinen einsehbaren Grund, diese Steuer dem Land zu überlassen.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die von der Verwaltung vorgeschlagene Ablehnung des Vorschlages, da er aufgrund der rechtlichen Vorgaben keine Chance auf Realisierung sieht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Grunderwerbsteuer ist eine Rechtsverkehrsteuer und wird von den Bundesländern erhoben, denen auch das Steueraufkomen zusteht. Bis zum 31.12.1996 stand das Grunderwerbsteueraufkommen den Landkreisen und kreisfreien Städten zu. Am 01.01.1997 erfolgte eine Rechtsänderung, die dazu führte, dass das Aufkommen der Steuer dem Land zusteht. Im Rahmen eines erhöhten Anteils am Aufkommen der Einkommensteuer wurde der Verlust des Grunderwerbsteueraufkommens der Landkreise und kreisfreien Städte kompensiert.
Aus Sicht der Stadt Trier hat eine entsprechende Initiative mit dem Ziel der Herstellung des "alten" Zustandes keine Chance auf Realisierung, vor allem vor dem Hintergrund, dass das Land die Grunderwerbsteuer erhöhen will und dies zu einem festen Bestandteil seiner Haushaltskonsolidierung gemacht hat.

Kommentare der Fraktionen

Dieser Vorschlag liegt nicht im Ermessen der Stadt Trier

Einsparung bei Stadtbeleuchtung und Stromverbrauch

von: Mariahof03; 15.09.2011; Nummer: 4370
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.938775
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,94 (98mal bewertet)

Im Verlauf vieler Jahre in Trier muss ich sagen, viele Straßen sind in der Nacht übermäßig beleuchtet. Um die Sicherheit bei Nacht zu erhalten würde es ausreichen, wenn eine sogenannte Nachtschaltung zum Abschalten jeder 2 Lampe oder ganzer Straßen eingebaut würde.

Auch der Betrieb vieler Ampeln könnte geändert werden und eine Abschaltung in der Nacht erfolgen.
Zum Beispiel Kaiserthermen oder der Kreuzung Straßburger Allee.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat lehnt die vorgeschlage Einsparung bei der Stadtbeleuchtung aus inhaltlichen Gründen ab.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die wichtigste Aufgabe der Straßenbeleuchtung besteht darin, die Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrer – in den Dunkelstunden vor Schäden an Leib, Leben und Gesundheit zu schützen. Durch die Straßenbeleuchtung werden Personen, Hindernisse und Gefahrenquellen auf oder an der Fahrbahn rechtzeitig erkannt und der Verkehrsteilnehmer kann entsprechend reagieren.
Durch die Abschaltung einzelner Lichtpunkte entstehen Dunkelzonen. Diese werden durch ungenügend beleuchtete Bereich in der Fahrbahn hervorgerufen und verringern das Wahrnehmen von Personen und Hindernissen, aufgrund zu geringer Kontraste. Solche Abschaltungen verletzen die Verkehrssicherheitspflicht der Stadt Trier und sind etwa aus Gründen der Kosteneinsparung nicht zu verantworten.
Zur Frage der Ampelabschaltung siehe Vorschlag Nr. 4263

Kommentare der Fraktionen

Vergleich unseren Kommentar zu Nr. 4263 und 4483

VRT-Verbundticket einführen

von: Neu_in_Trier; 10.09.2011; Nummer: 4326
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.931035
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,93 (87mal bewertet)

Seit Januar kann man mit der Monatskarte (Mobil Ticket Monat) bereits ab 19 Uhr und am Wochenende weitere Personen mitnehmen und im ganzen VRT-Verbund fahren. Dies wurde leider nicht beworben.

Besser wäre die Einführung eines VRT-Verbund-Tickets zu einem moderaten Preis (40 bis 50 Euro), um mehr Autofahrer zu bewegen, auf den Bus umzusteigen.
Auswirkungen: langfristig weniger Verkehrschaos, mehr Ökologiebewusstsein, größere Attraktivität der Stadt Trier, auch für umweltbewusste Touristen.

Hinweise der Redaktion: 

Die Möglichkeit der Einflußnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier bzw. der VRT ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht unmittelbar zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat spricht sich in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) dafür aus, die Einführung eines VRT-Verbundtickets zu prüfen. Bei Entscheidungen über die Fahrpreise müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandsversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die gesetzliche Vorgabe besteht, den ÖPNV primär eigenwirtschaftlich zu betreiben. Vor diesem Hintergrund und angesichts des laufenden demografischen Wandels und der steigenden Personal- und Kraftstoffkosten sind derzeit von Seiten der Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet Preissteigerungen unumgänglich. Anderenfalls kommt es seitens der Verkehrsunternehmen zur Rückgabe von Konzessionen für unrentable Linien. Diese Linien würden dann entweder gar nicht mehr bedient oder aber die öffentliche Hand müsste sie subventioniert betreiben lassen (Ausschreibung). In jedem Fall müssten die Einnahmeverluste durch eine Reduzierung der Ticketpreise von den Aufgabenträgern (Kreise und Stadt Trier) aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Kommentare der Fraktionen

ÖPNV-Angebot

Für das Ticket-Angebot ist der VRT zuständig. Wir werden dies im VRT diskutieren. Rainer Lehnart

siehe unseren Kommentar zu Vorschlag 4311

auch das Thema Marketing wollen wir gerne mit den SWT besprechen. Wir sind nicht zufrieden mit dem zentralen VRT-Marketing. Hübsche Broschüren mit Zielgruppe Touristen helfen uns bei der Lösung der innerstädtischen Verkehrsprobleme nicht weiter. A. R.-M.

Strom sparen in öffentlichen Gebäuden

von: Quant; 13.09.2011; Nummer: 4345
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.929295
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,93 (99mal bewertet)

Nach Dienstschluss oder an Wochenenden ist bei öffentlichen Gebäuden oft zu beobachten, dass Räume hell erleuchtet sind. Mein Vorschlag: Durch den Einbau von Zeitschaltuhren könnte die Stadt viel Strom sparen.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und dort, wo die technischen Vorraussetzungen noch nicht vorliegen, durch die Hausmeister umgesetzt. Eine technische Umrüstung der Beleuchtungsanlagen mit Präsenzmeldern erfolgt schrittweise.

Verwaltungshinweis für den Rat

In unseren Schul- und Verwaltungsgebäuden sind die Hausmeister für die Abschaltung der Beleuchtung zuständig. Sollte das Licht ausschalten durch entsprechende Umstände jedoch einmal vergessen werden, so ist dies sicherlich nur die Ausnahme. Bei Beleuchtungsmodernisierungen arbeiten wir mit Präsenzmeldern, die bei Abwesenheit das Licht nach einer fest eingestellten Zeit ausschalten.

Die Präsenzmelder erfüllen somit auf elegante Weise den gleichen Effekt wie die vorgeschlagenen Zeitschalturen

Kommentare der Fraktionen

Wir sind bereits ein cooles Rathaus

Im Rahmen der Kampagne „coolstes Rathaus“ und weiterer Bemühungen wird dieser Vorschlag bereits umgesetzt.

Straßenreinigung und Müllabfuhr koordinieren

von: Gerne Trierer; 12.09.2011; Nummer: 4338
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Zusätzliche Themen
3.92683
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,93 (82mal bewertet)

Es fällt oft auf, das die Stadtreinigung am selben Tage stattfindet, an dem auch die Müllabfuhr( inklusive Gelbe Säcke, Papier, Sperrmüll, Grünabfall und so weiter) stattfindet. Da die Stadtreinigung (Danke übrigen für die Arbeit!) oft früh (vor der Müllabfuhr) unterwegs ist, muss sie sehr oft um die Tonnen und Haufen herumkehren. Besser wäre es, die Termine oder Uhrzeiten zwischen der Stadt und der ART so zu koordinieren, dass die Straßenreinigung NACH der Müllabholung stattfindet.
Die Kosten der Koordinierung schätze ich sehr gering ein, den Gewinn (saubere und sichere Wege) sehr hoch.

Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Der Vorschlages befindet sich seit geraumer Zeit in der Umsetzung. Im Interesse einer sauberen Stadt ist eine optimierte Koordination zwischen A.R.T. und Stadtreinigung unerlässlich.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag wird vom Fachamt überprüft.

Straßenreinigung in Nebenstraßen seltener durchführen

von: neuland; 21.09.2011; Nummer: 4460
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Ordnung, Sicherheit
3.921875
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,92 (64mal bewertet)

Es ist unnötig, dass in ruhigen Nebenstraßen (zum Beispiel Nebenstraßen auf der Weismark) wöchentlich ein Kehrauto durchfährt, dazu noch mittwochs, bevor Grünabfuhr und gelbe Säcke abgeholt werden. Die Kehrhäufigkeit könnte erheblich reduzieren.

Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Grundsätzlich sind die Abfälle der A.R.T. getrennt von der Reinigung zu betrachten. Die A.R.T. hat die Abfälle gänzlich zu entsorgen. Trotzdem ist die Optimierung der Touren der Reinigung in Bezug auf die A.R.T. ein wichtiges Ziel für die Zukunft. Aus Sicht des Fachamtes erscheint ein Reinigungsintervall von einer Woche als angebracht. Eine Reduzierung der Reinigung führt zu einer Erhöhung der Reinigungsintensivität. Daraus resultiert, dass eine Kosten-Nutzen-Analyse die wöchentliche Reinigung im Zusammenspiel der Faktoren: "Dauerzustand der Reinigung, Aufwand der Reinigung, Kosten und Bürgerinteresse" als zu präferierende Lösung ansieht.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen. Die Chancen für eine Personalkostenreduzierung werden aber als gering erachtet.

Verwaltungshinweis für den Rat

Eine eimalige wöchentliche Reinigung ist im Vergleich zu anderen Straßen in der Innenstadt nicht viel. Die Straßen sind nach ihrer Wichtigkeit oder Frequentierung durch Verkehrsteilnehmer (Kraftfahrzeuge und/oder Fußgänger) in Reinigungsklassen aufgeteilt. Diese Klassen sagen aus, wie häufig die Straßen gereinigt werden.

Die Reinigungshäufigkeit reicht von wöchentlich einmaliger bis hin zu wöchentlich 7-maliger Reinigung. Das heißt, auch an Sonn- und Feiertagen werden bestimmte Straßen und Plätze in Trier gereinigt.

Kommentare der Fraktionen

Vorschlag prüfen

Den vom Bürger vorgebrachten Vorschlag gilt es von Seiten der Verwaltung zu prüfen. Hierbei sollte auch gegebenenfalls eine Überarbeitung der Reinigungsintervalle in Betracht gezogen werden, zu welchen der CDU-Fraktion jedoch keine genauen Zahlen bekannt sind.

Zustimmung der SPD

Dieser Vorschlag sollte von der Verwaltung geprüft werden. Auch wir halten hier als SPD Potentiale der Einsparung ohne spürbare Veränderungen im Alltag für denkbar. Sven Teuber, Fraktionsvorsitzender

Einzelfälle prüfen

Die Stadt ist in verschiedene Reinigungsklassen aufgeteilt. Wenn sich zeigt, dass einzelne Straßenzüge nicht optimal zugeordnet sind, sollte dies geprüft werden. A. R.-M.

Höhere Gebühren bei Großveranstaltungen

von: hahn; 08.09.2011; Nummer: 4313
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Abgaben, Steuern
3.907215
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,91 (97mal bewertet)

Ist es nicht möglich bei Großveranstaltungen (Konzerte, ADAC-Rallye, Fußballspiele und so weiter) die Veranstalter finanziell mehr mit ins Boot zu holen?
Das sind immerhin keine Benefiz-Veranstaltungen, sondern hier verdient der Veranstalter ja richtig Geld!
Wie liegt Trier da im Vergleich zu anderen Städten?

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und umgesetzt. Wie im Hinweis der Verwaltung dargestellt, wird bei Veranstaltungen mit einem hohen organisatorischen Aufwand, der zulässige Gebührenrahmen ausgeschöpft.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei Veranstaltungen, die einen hohen organisatorischen Aufwand erfordern, wird nach Möglichkeit der nach den Gebührensatzungen zulässige Gebührenrahmen ausgeschöpft.
Vermieter bei Veranstaltungen in den römischen Ausgrabungsstätten ist das Land Rheinland-Pfalz, in der Arena die Castel Trier GmbH, im Messepark die Messeförderungsgesellschaft Trier mbH. Bei sonstigen Veranstaltungen (z.B. Brunnenhof, Theater, Brot und Spiele usw.)ist die Stadt Trier selbst der Veranstalter. Der SV Eintracht Trier 05 hat das Moselstadion von der Stadt Trier gemietet. Die ADAC-Rallye wird vom ADAC mit eigenen Kräften organisiert.
Ein Vergleich mit anderen Städten ist u.E. nicht möglich.

Kommentare der Fraktionen

Verhältnismäßigkeit berücksichtigen

Die Intention dieses Bürgervorschlags ist zu begrüßen, jedoch wird nach Auskunft der Verwaltung bereits das Maximum herausgeholt. Ein Vergleich zu anderen Städten ist mit großem Aufwand verbunden und erscheint uns daher unverhältnismäßig.

Prioritäten setzen/ Bedarfe analysieren

von: graus; 11.09.2011; Nummer: 4327
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.90141
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,90 (71mal bewertet)

Der Stadtrat und der Stadtvorstand sollte auf keinen Fall einfach prozentual wie im Gießkannenprinzip Gelder verteilen und streichen. Es ist extrem wichtig, ein klares Konzept mit Prioritäten zu entwickeln und Gelder dann entsprechend effektiv einzusetzen und zu investieren. Dabei wird es auf jeden Fall dazu kommen, dass Einschränkungen gemacht werden müssen, aber diese sollten dann transparent erklärt und erläutert und vor allem deutlich (und wenn möglich parteiübergreifend) vertreten werden. Dazu gehört, dass man Bedarfe genauer analysiert, Doppelfinanzierungen vermeidet und einen konkreten (gemeinsamen) Plan hat, wo man mit den vorhandenen Mitteln hin möchte. Klare Perspektiven, Visionen sind notwendig, um effektiv und sinnvoll vorhandene (finanzielle) Ressourcen zu nutzen.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die im Vorschlag "Prioritäten setzen/Bedarfe analysieren" geschilderte Vorgehensweise ist grundsätzlich richtig und sollte auch so im Rathaus umgesetzt werden. Leider kommt es bei der Handhabung und Umsetzung in konkreten Einzelfällen dann aus den unterschiedlichen Gründen immer wieder von "Abweichungen vom richtigen Weg".

Seit vielen Jahren wurde bzw. wird in der Verwaltung ein Zukunftskonzept 2025 erarbeitet und fortgeschrieben, welches als Grundlage Perspektiven und Visionen zur künftigen Entwicklung der Stadt Trier hat und dabei auch Schwerpunkte und Prioritäten für künftiges Engagement und Investitionen setzen soll, damit der immer geringer werdende finanzielle Spielraum möglichst effektiv und sinnvoll genutzt wird.
Parallel dazu muss aber auch in jedem einzelnen Fachbereich der Verwaltung die Frage nach Möglichkeiten zu Einnahmesteigerungen oder Ausgabenkürzungen bzw. notfalls auch den Verzicht auf bestimmte Angebote gestellt werden. Vielleicht liegt hier die größere Schwierigkeit nicht in der Vision zur Schaffung von etwas Neuem, sondern die fehlenden Vorstellungen für Einschränkungen und den Verzicht auf etwas bereits Vorhandenes und bisher Gewohntes.

Bei der Konkretisierung der aufgestellten Leitlinien in Konzepten, Bedarfsplänen usw. sollte dann tatsächlich darauf geachtet werden, dass
- der Bedarf realistisch ermittelt wird, statt die eigenen (Wunsch-)Vorstellungen einfließen zu lassen und in den Vordergrund zu stellen
- notwendige Einschränkungen umgesetzt werden und dabei transparent gemacht und erläutert werden, statt jedem Einzelinteresse nachzugeben und so nur jede schlechte Nachricht (koste es was es wolle) verhindern zu wollen
- insgesamt mehr ein gesamtstädtisches Interesse fach- und dezernatsübergreifend im Blick zu haben und dadurch auch die Mittel dort einzusetzen, wo sie für die Bürger/-innen der Stadt insgesamt am notwendigsten sind und am effektivsten eingesetzt werden können.

Das Rathaus ist insgesamt auf dem richtigen Weg, allerdings sind unbestritten noch viele Steine aus diesem Weg zu räumen.

Kein PPP für das Trierer Theater

von: Ratgeber; 16.09.2011; Nummer: 4410
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Kultur, Theater
3.896105
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,90 (77mal bewertet)

Dieses Frühjahr stand in der Presse, dass die Stadt Trier überlegt, die Sanierung des Theaters im Rahmen eines "Public Private Partnerships" mit einem privaten Investors zu realisieren.

Dies wurde auch bei der Sanierung des Südbades gemacht und stieß im letzten Bürgerhaushalt auf Kritik von attac Trier.

Mittlerweile zeigt sich, das Risiko einer PPP Sanierung. Aufgrund des schlechten Wetters hat das Südbad dieses Jahr etwa nur rund 50% der erwarteten Besucher gehabt. Laut Pressebericht geht dieser Verlust auf Kosten der Stadt, da sie mit dem privaten Investor einen festen Betriebskostenzuschuss ausgemacht hat (16vor.de 13.09.11).

Vielleicht sollte man aus dieser Erfahrung lernen und das Theater Trier nicht per PPP sanieren. Man kann sich ja auch vorstellen, dass ein privater Investor so eine Sanierung nicht aus reiner Nächstenliebe fördert.

Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Verwaltungshinweis für den Rat

Jedes PPP-Projekt hat die Erfordernisse, dass individuell auf die einzelnen Parameter der Projektstruktur eingegangen werden muss und die Projektfaktoren entsprechend zu definieren sind.

Die Südbadsanierung ist mit einer Theatersanierung als PPP-Projekt nicht vergleichbar.

Beim Südbad ist das Witterungsrisiko und die damit schwankenden Einnahmen nicht auf den Privaten übertragen worden. Der private Partner betreut den Bauunterhalt und den Betrieb; die Betriebs- und Bauunterhaltungskosten werden nach Verbrauch abgerechnet.

Beim Theater stellen sich, wenn es eine PPP-Realisierung werden soll, andere Aufgaben, die im Detail derzeit noch nicht formuliert sind.

Zur Zeit werden im Theater der Stadt Trier die Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt. Die sicherlich notwendige Generalsanierung des Theaters ist derzeit weder zeitlich noch finanziell konkretisiert. Eine Entscheidung zur Sanierung ist noch nicht getroffen, genauso wenig wie über die Art der Umsetzung.

Kommentare der Fraktionen

PPP: Weder Allheilmittel noch Teufelszeug

Wie der Verfasser richtig schreibt gilt es im Hinblick auf die Nutzung eines Public-Privat-Partnership-Projekts festzustellen, ob dies im jeweiligen Fall als sinnvoll erachtet werden kann. Wir verdammen PPP nicht grundsätzlich, sehen aber auch kein Allheilmittel darin. Den Fall des Trierer Theaters gilt es aus diesem Grund von Seiten der Verwaltung ausführlich zu prüfen. Trotz der kontroversen Diskussion um PPP gilt es, den Theaterstandort Trier zu erhalten. Hier sind mitunter auch kreative Lösungen gefragt.

PPP kritisch

Die SPD sieht die Realisierung der Theatersanierung über ein PPP-Verfahren ebenfalls kritisch, dies aus einem Bündel von Gründen: 1.) Es liegt zurzeit keine einheitliche Berechnungsgrundlage über die finanziellen Kosten von PPP-Verfahren vor. Die Berechnungsgrundlagen von Bundestaskforce und Landesrechnungshof widersprechen sich. 2.) Die praktizierte Geheimhaltung macht eine fundierte Kosten/Nutzen-Berechnung nicht möglich und stellt somit keine Grundlage für eine demokratische Ratsentscheidung dar. 3.) PPP-Modelle verteilen meist die notwendigen Finanzaufwendungen, erleichtern jedoch nicht das Gesamtkostenvolumen - im Gegenteil, oftmals kommen PPP-Verfahren auf lange Sicht teurer. Da die Belastungen im Endeffekt höchstens nur gestreckt und nicht minimiert werden, kann eine Privatisierung öffentlicher Aufgaben nicht unterstützt werden. Markus Nöhl, SPD-Fraktion

PPP-Projekte weiter unterstützen!

Die FDP unterstützt die Durchführung von so genannten Public-Private-Partnership-Projekten in einem sinnvollen Rahmen. Am Beispiel der Arena Trier zeigt sich, dass auf diese Weise sinnvolle Synergieeffekte zwischen privaten Investoren und öffentlichen Interessen erzielt werden können. Eine Partnerschaft besteht aus gegenseitigem Entgegenkommen. Die Interessen der Stadt würden gewahrt werden, so dass ein solches PPP-Projekt dazu beitragen könnte, die Vielfalt des Trierer Theaters zu erhalten. FDP-Stadtratsfraktion

Dienstfahrzeuge von OB und Dezernenten - Hybridfahrzeuge

von: oekes; 22.09.2011; Nummer: 4499
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.89552
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,90 (67mal bewertet)

Statt mit schweren E-Klasse Mercedes könnten die Stadtoberen ebenso gut mit Hybridfahrzeugen (z.B. Toyota Prius) fahren. Diese haben eine viel bessere Ökobilanz, kosten weniger Steuern und Versicherung und benötigen viel weniger Benzin. Natürlich erst, wenn die alten Fahrzeuge ihren Dienst getan haben.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat begrüßt das von der Verwaltung geplante Gesamtkonzept für den städtischen Dienstfuhrpark.

Verwaltungshinweis für den Rat

Hinsichtlich der künftigen Gestaltung des städtischen Dienstwagenfuhrparks wird ein Gesamtkonzept erstellt. In den besonderen Focus genommen wird dabei die Wirtschaftlichkeit, der Einsatz von Hybridfahrzeugen und Elektroautos und gegebenenfalls auch der Einsatz von E-Bikes.

Aus aktuellem Anlass: Besitztümer der Stadt besser verwerten

von: Bürgerin 28; 22.09.2011; Nummer: 4492
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Zusätzliche Themen
3.890625
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,89 (64mal bewertet)

- Der Rückkauf des Geländes in der Loebstraße muss mit allem Nachdruck verfolgt werden. Der günstige Verkauf vor Jahren war mit Sicherheit diesem Rückkaufsrecht geschuldet. Die Stadt Trier und damit die Bürger dürfen nicht von einer Person nun übervorteilt werden.
- Kann die Berufshaftpflicht des beteiligten Notars in Anspruch genommen werden bei einer juristischen Auseinandersetzung oder bei einem Schaden?
- Die Stadt sollte ihre Besitztümer zumindest teilweise besser selbst vermarkten oder bewirtschaften. Alle Grundstücks- und Immobilienverträge sollten überprüft und wo nötig und möglich nachgebessert werden. Auslaufzeiten sollen frühzeitig beachtet, frei werdende oder schon freie Grundstücke oder Immobilien einer gründlichen Selbstvermarktungsprüfung unterzogen werden. Das Beispiel Loebstraße zeigt, wie profitabel das sein kann.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die komplexe Sach- und Rechtslage des Vertragswerks Loebstraße kann aufgrund des Datenschutzes hier nicht öffentlich diskutiert werden.
Grundsätzlich kann bei diesem Vertrag, wie auch bei allen anderen Verträgen, davon ausgegangen werden, dass die wirtschaftlichen Interessen der Stadt hinreichend berücksichtigt sind.
Dass die rechtliche Auslegung von Verträgen durch die Vertragsparteien im Dissenzfall auseinander klafft, liegt in der Natur der Sache und unterliegt ggf. in letzter Konsequenz einer gerichtlichen Entscheidung.
Im übrigen unterliegen alle laufenden Verträge der Stadt Trier einem regelmäßigen Monitoring und „freie“ Grundstücke der Stadt Trier werden ausschließlich von ihr selbst vermarktet.

Vermeidung von Salzstreugut im Winter

von: Mayer; 19.09.2011; Nummer: 4438
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Ordnung, Sicherheit
3.87952
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,88 (83mal bewertet)

Man sollte in diesem Jahr beginnen, den Mut und die Verantwortung zu übernehmen kein Salz im Winter innerhalb der Stadt zu streuen. In vielen Großstädten wird dies schon seit Jahren praktiziert, und die Ergebnisse lassen sich im Frühjahr sehen: Keine Löcher in den Straßen und verbesserter Naturschutz!

Ich kann mich erinnern, dass in den 70er Jahren in Trier der Schnee auch nur geschaufelt, geschippt und geschoben wurde. Die Trierer Flachlandbevölkerung sollte langsam dazu sensibilisiert werden, dass beim Fall der ersten Schneeflocke, diese nicht gleich mit 100g Salz eliminiert werden muss. In Bayern gibt es nicht ohne Grund die besseren Straßen, und dort fällt wirklich Schnee! - Einfach mal über den Tellerrand schauen und lernen.

Auch vor meinem Haus räume ich den Schnee nur zur Seite - Salz kommt nie
zum Einsatz! Ebenso wie die Kraftfahrzeuge die richtige Winterbereifung haben müssen, gilt dies auch für den Fußgänger. Es wird sicherlich niemand in Haftung genommen, wenn jemand in "High Heels" fällt.

Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Umsetzung

Die Rechtsprechung für den Winterdienst auf Gehwegen ist streng. Es ist die Aufgabe der Stadt dafür zu sorgen, dass ein sicheres Betreten möglich ist. Es kann zugestimmt werden, dass die Salzmenge an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen ist. Hierbei bleibt zu erwähnen, dass die Weißfärbung der Gehwege und Straßen in der Stadt, die teilweise im Winter zu betrachten war, nachdem der Schnee geschmolzen war, nicht durch eine Salzüberstreuung bedingt war. Vielmehr entstand diese Färbung dadurch, dass ein Natursalz, auch im Interesse der Umwelt, verwendet wurde. Dieses Salz hat einen wesentlich höheren Kalkanteil als künstliche Salze. Dieser Kalk ist nach dem Tauen dann als weiße, umwelttechnisch unbedenkliche Ablagerung zu sehen. Die Durchschnittsmenge zur Streuung liegt bei 20g und ist somit weit von den 100 g entfernt.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Rechtsprechung für den Winterdienst auf Gehwegen ist viel strenger anzusehen als auf Fahrbahnen. Es müssen rechtlich nur die gefährlichen und wichtigen Fahrbahnen geräumt oder gestreut werden.

Bei Gehwegen verhält es sich anders. Dort muss jeder Gehweg geräumt oder gestreut werden. Die Kosten für die aufwendige Handstreuung auf den Gehwegen, für die die Stadt zuständig ist, sind demnach auch viel höher als für die Fahrbahnen.

Momentan wird der Winterdienst überarbeitet. Es ist vorgesehen, in Zukunft für den Winterdienst auf Gehwegen verstärkt kleine Traktoren einzusetzen, die den hohen Personalaufwand für die Handstreuung minimieren soll.

Kommentare der Fraktionen

Im Dezernatsausschuss besprechen

Das Thema eines eingeschränkten Winterdienstes oder einer Umstellung von Salzstreuung auf reine Räumung sollte im zuständigen Dezernatsausschuss besprochen werden. Der Vorschlag, auf das Salz zu verzichten, sollte von den Fachleuten der Verwaltung überprüft werden; fraglich ist, ob eine reine Räumung vom erhöhten Zeitaufwand her möglich ist.

s. unseren Kommentar zu Nr. 4444

Büro Forstrevier Ehrang auflösen

von: Bürger2804; 22.09.2011; Nummer: 4491
Stadtteil: Ehrang-Quint; Wirkung: Sparidee; Thema: Grünflächen
3.872725
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,87 (55mal bewertet)

Das Büro Forstrevier Ehrang Layweg 7(mit Putzstelle) könnte man auflösen, da der Förster und die Waldarbeiter sowieso täglich zum Revier Weißhauswald müssen.

Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat lehnt den Vorschlag aus inhaltlichen Gründen ab.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der zuständige Revierleiter des Forstreviers Ehrang fährt nur an wenigen Tagen im Jahr zu Vertretungszwecken ins Büro des Forstreviers Weißhaus/Pfalzel und nutzt ansonsten das in seinem Privathaus eingerichtete Büro für das Forstrevier Ehrang. Die beiden Forstarbeiter fahren in der Regel direkt zu den entsprechenden täglichen Arbeitsstellen im Forstrevier.

Durch die bestehende Regelung lassen sich erhebliche Fahrzeiten einsparen, die für die Regiearbeiten im Forst ansonsten nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Als Folge dessen müssten die Arbeiten dann von externen Unternehmern teuer hinzugekauft werden.

Darüber hinaus verfügt das Drachenhaus, in dem die Revierförsterei Weißhaus/Pfalzel eingerichtet ist, über keinen zusätzlichen Büroraum, da alle anderen Räume zu vermieteten Wohnungen gehören. Diese Regelung ist für die Stadt Trier mit Abstand die wirtschaftlichste Lösung.

Kommentare der Fraktionen

Nicht umsetzbar

Der vorgebrachte Bürgervorschlag kann auf Grund dessen, dass das Drachenhaus keine zusätzlichen Büroräume bietet und dadurch, dass der Förster nur zu Vertretungszwecken das Forstbüro nutzt, nicht umgesetzt werden.

Erhöhung der Gebühren für Parken ohne Parkschein

von: Jens Stangier; 01.09.2011; Nummer: 4251
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.86614
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,87 (127mal bewertet)

Der maximale Betrag, der von der Stadt Trier beim Parken ohne Parkschein erhoben wird sind 5 Euro. Dies sollte dringend erhöht werden, da ein solch niedriger Satz systematisches Ignorieren der Parkscheinautomaten nach sich zieht. Die Mehreinahmen könnten in Mobilitätsprojekte für den Nicht-motorisierten Verkehr gesteckt werden (z.B. Sanierung von Fußwegen/Treppen wie am Moselufer).

Hinweise der Redaktion: 

Aus Sicht der Verwaltung ist der Vorschlag berechtigt. Leider liegt eine Änderung nicht in der Kompetenz der Stadtverwaltung Trier, sondern beim Bund-Länder-Fachausschuss und dem Bundes-Gesetzgeber. Rechtsgrundlage für diesen Verwarnungsgeldsatz von 5 € ist der bundeseinheitlich geltende Bußgeldkatalog

Auch die Personalkosten der Verwaltung auf den Prüfstand

von: zwuckel; 18.09.2011; Nummer: 4428
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.850745
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,85 (67mal bewertet)

Der Beitritt der Stadt Trier zum Entschuldungsfonds des Landes ab 2012 erfordert zwingend finanzielle Einsparungen in Millionenhöhe. Die im Trierischen Volksfreund (TV) veröffentlichten Vorgaben für das Theater sind nur ein sehr einschneidendes Beispiel.

Es sollte aber kein Bereich der Verwaltung ausgespart bleiben. Mit Kosten von über 73 Millionen € für Personal- und Versorgungsempfänger ist der größte Haushaltsposten benannt: Muss im Rahmen der allgemeinen Aufgabenkritik nicht auch über eine Reduzierung einzelner Tätigkeiten nachgedacht werden? Oder ist eine prozentuale Reduzierung der Mittel für alle Bereiche leichter durchzusetzen? Können Vollzeitstellen reduziert werden? Sind die Gehaltseinstufungen für alle Zeit unverrückbar? Sind alle Zulagen noch zeitgemäß? Können die aufgrund des demografischen Faktors stetig steigenden Kosten für Versorgungsempfänger verringert werden?

Wenn auch hier sensibel vorgegangen werden muss, sollte es keine Denkverbote geben.

Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Für den Stadtrat ist die Personalkostenentwicklung schon seit vielen Jahren ein zentrales Entscheidungskriterium. Die Peronalkosten werden auch zukünftig entsprechend den von der Verwaltung dargestellten Kriterien auf dem Prüfstand stehen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Dem Thema Personal und Personalkosten kommt dauerhaft eine besondere Bedeutung zu und auch in den kommenden Haushaltsjahren ist diese Thematik im Detail weiterhin einer eingehenden Betrachtung zu unterziehen. Qualifizierte Arbeitsplatz- und Arbeitsmengenuntersuchungen einhergehend mit entsprechender Bewertung der Stellen sind Maßnahmen, die permanent durchgeführt werden und bei denen stets das geltende Beamtenrecht und die tarif-rechtlichen Vorschriften Beachtung finden.

Die Stadt Trier hat bereits in den vergangenen Jahren eine anhaltend restriktive Personalpolitik verfolgt. Sie war und ist immer bemüht, das Subsidiaritätsprinzip zur Geltung zu bringen und die eigenen Strukturen flach zu halten. Im Rahmen der Betrachtung von Leistungen und Aufgabenkritik, einhergehend mit der Frage der Art und Weise der Erledigung, sind sowohl im Leistungsbereich der Pflichtaufgaben als auch insbesondere bei den freiwilligen Aufgaben die Handlungsspielräume zu evaluieren und auszuschöpfen.

Die Frage nach weiteren wesentlichen Personaleinsparungen kann nur bei gleichzeitiger Prüfung möglicher Reduzierung der Aufgaben und Leistungen oder einer Reduzierung der Qualität diskutiert werden. Hierbei muss der Fokus auch darauf gerichtet werden, dass ein Dienstleistungsunternehmen wie die Verwaltung der Stadt Trier nur mit hervorragend qualifizierten und hoch motivierten MitarbeiterInnen die gesetzlichen Aufgaben im täglichen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern erfüllen kann.

Parallel wird in jedem Einzelfall bei freiwerdenden Stellen die grundsätzliche Erforderlichkeit der Wiederbesetzung oder auch die Möglichkeit einer verzögerten Wiederbesetzung untersucht. Die Frage der Reduzierung von Vollzeitstellen wird ebenfalls grundsätzlich und auch bei der Wiederbesetzung von Stellen geprüft und ist darüber hinaus auch im Audit-Verfahren ein Thema unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Frage der Verringerung der stetig steigenden Kosten für Versorgungsempfänger wird Bestandteil des zu erstellenden Personalentwicklungskonzeptes sein.

Toiletten wassersparend umrüsten

von: Christian Hautmann; 06.09.2011; Nummer: 4303
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
3.85
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,85 (100mal bewertet)

Vor allem Pissoires können derzeit schon betrieben werden, ohne Wasserkosten zu produzieren, da es Modelle gibt, die keine Spülvorrichtung benötigen.

Toiletten in Schulen, Verwaltungsgebäuden und im öffentlichen Raum können so nachhaltig Einsparungen ermöglichen.

Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

In den Sommerferien 2012 werden beim MPG die ersten 20 wasserlosen Urinale eingesetzt.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Bereich wasserlose Urinale wird derzeit in der Fachwelt noch sehr kontrovers diskutiert. Es gibt bei diesen Urinalen uns derzeit zwei bekannte Systeme, die beide sehr wartungsintensiv sind. Hier gibt es besonders mit der Verkrustung der Abwasserleitungen große Probleme, sodass um dieses zu verhindern, eine Spülvorrichtung der Abwasserleitung hinter den Urinalen installiert werden muss. Somit also nicht wasserlos sind. Es ist jedoch vorgesehen, in Zukunft bei einem Neu- oder Umbau, wasserlose Urinale einzusetzen, um hier eigene Erfahrungen zu sammeln.

Mehr Aufführungen für erfolgversprechende Theater-Produktionen einplanen

von: bridget; 22.09.2011; Nummer: 4512
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Kultur, Theater
3.84127
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,84 (63mal bewertet)

Das Theater sollte für erfolgversprechende Produktionen von Anfang an mehr Aufführungen oder eine längere Spielzeit einplanen.

Keine neuen Partnerstädte

von: Ratgeber; 10.09.2011; Nummer: 4325
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Wirtschaft, Tourismus
3.840425
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,84 (94mal bewertet)

Trier hält Kontakt zu 9 Partnerstädten. Der Stadtrat möge aus Kostengründen auf das Knüpfen weiterer Städtepartnerschaften verzichten.

Städtepartnerschaften sind sicher ein freundschaftliches und weltoffenes Zeichen. Allerdings sind sie auch mit einer Menge Verwaltungsaufwand (so gibt es zum Beispiel ein eigenes Referat für Städtepartnerschaften und Protokollangelegenheiten) und Kosten (zum Beispiel Dienstreisen) verbunden. Vor dem Hintergrund der verschuldeten Haushaltslage Triers muss man sich fragen, es sich die Stadt leisten kann, weitere Partnerschaften zu knüpfen.

Verwaltung effizient gestalten - dezernatsübergreifende Projektplanung

von: Schub; 20.09.2011; Nummer: 4440
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.825395
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,83 (63mal bewertet)

Projekte die wegen Zuständigkeitsgerangel in zeitlichen Verzug kommen frustrieren die Mitarbeiter und sind teuer. Eine Projektplanung, die über die Zuständigkeit einzelner Behörden hinaus schaut, würde kein zusätzliches Personal erfordern - ein immer wieder gerne genommenes Beispiel sind Straßenarbeiten aber auch Genehmigungsverfahren bei Immobilienprojekten.

Stadtplanung - Umsetzung von Investitionen beschleunigen

von: Schub; 20.09.2011; Nummer: 4441
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Wirtschaft, Tourismus
3.82353
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,82 (51mal bewertet)

Die Nutzung öffentlicher Flächen muss konsequent vorangetrieben werden. Hier wird privaten Investoren zu viel zeitlicher Spielraum eingeräumt. Beispiele hierfür sind die Seilbahn, der Parkplatz Rindertanzstraße, die Ruine in der Aachener Straße (Edeka).

Durch Nicht- oder verspätete Umsetzung der Investitionen werden hier Einnahmen "verbummelt".

Shuttle-Bus mit Gebühren / Park + Ride im Advent

von: nokemi; 21.09.2011; Nummer: 4462
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Wirtschaft, Tourismus
3.82258
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,82 (62mal bewertet)

In der Adventszeit gibt es den Park und Ride (P+R) Service kostenlos.

Vorschlag: Pro Erwachsenen 1 Euro, pro Kind 0,50 Euro verlangen. Dieser Betrag ist gering und wird bestimmt akzeptiert - immer noch billiger als das Parken in der Stadt - falls man in dieser Zeit einen Parkplatz findet.

Hinweise der Redaktion: 

Der Vorschlag wird nach Abschluß der Onlinephase an die Verkehrsbetriebe und Cityinitiative weitergeleitet.

Verwaltungsaufgaben auf das Wesentliche konzentrieren

von: Schmitt2007; 20.09.2011; Nummer: 4449
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.820895
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,82 (67mal bewertet)

In den letzten Jahren wurden viele modische Aufgaben in der Verwaltung eingeführt, zuletzt Gender-Budgeting. Sollte die Verwaltung sich nicht mal auf die eigentlichen Probleme kümmern, statt immer neuen Trends hinterher zu laufen, die weder neue Einnahmen bringen noch die Strukturen in der Stadt verbessern. Durch "Gender" wird keine Straße saniert oder ein Unternehmen angesiedelt. Eine Einführung kostet vor allem Zeit und Geld, welches nicht da ist.

Stauproblem B51 - Felsabfräsung

von: golf; 12.09.2011; Nummer: 4333
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.81982
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,82 (111mal bewertet)

Da ich auch zu den vielen Pendlern Trier-Luxemburg gehöre, möchte ich meinen Beitrag zum Haushalt 2011/2012 abgeben. Ich halte es für eine völlig irrsinnige Idee, den Felsen auf Höhe der Fachhochschule abzufräsen. Ein Millionenbetrag, der die Situation nicht großartig ändern wird.

Treiben sie doch mal eine Studie und zählen sie die Autos, die in der rechten Spur dann geradeaus nach Trier-West oder Euren fahren. Das Gros der Autos, fährt über die Kaiser Wilhelm Brücke und dort staut es dann enorm, weil die Ampelschaltung am Martinskloster viel zu kurz geschaltet ist.

Ebenso ist das Verkehrsschild am Martinskloster irreführend. Es zeigt eine Abbiegespur und eine Geradeausspur für in die City. Jedoch kann man BEIDE Spuren für in die City benutzen und so bleibt die rechte Spur meist wenig befahren, weil die Leute glauben, diese dient nur zum Abbiegen nach rechts. Das Straßenverkehrsamt sollte erst mal bei den kleinen Dingen anfangen, bevor Millionen für eine unnütze Felsabfräsung ausgegeben werden.

Ebenfalls würde ich alle LKWs aus der Innenstadt raushalten auch aus der B51, denn warum hat man eine teure Umgehungsstraße gebaut.

Desweiteren würde ich eine Ampel an die Ausfahrt Fachhochschule aufstellen, denn wir Pendler stehen im Megastau die Bitburger herunter und die lieben Studierenden fahren einfach drauf los, ohne Rücksicht auf die PKW, die immer nur schrittweise fahren können.

Man kann das Problem B51 nicht mit dieser horenden Fräsung ändern, sondern nur mit einer längeren Grünphase, die durchgehend geschaltet ist bis zur Cityeinfahrt! Ich weiß wovon ich rede!

Buchpatenschaften für Stadtbibliothek

von: matthilda; 16.09.2011; Nummer: 4413
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Bildung
3.808825
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,81 (68mal bewertet)

Bücher ausleihen statt kaufen – das hat mir als begeisterten Nutzerin der Trierer Stadtbibliothek im Verlauf der Jahre sicher viele, viele Hundert Euro gespart.

Den Nutzen könnte man wahrscheinlich umkehren durch Buchpatenschaften für die Stadtbibliothek.

Das System müsste in zwei Richtungen funktionieren:

1. Die Stadtbibliothek gibt auf ihrer Internetseite an, welche Bücher sie in der kommenden Zeit anschaffen möchte – und interessierte BürgerInnen können dafür jeweils per Mausklick eine Patenschaft übernehmen, d.h. das Buch per Banküberweisung finanzieren. Ist das Buch angeschafft und im System, erhält der/die PatIn als Anerkennung eine Nachricht per E-mail, die zur Erstausleihe dieses Buches einlädt.

2. Leute, die neue Bücher gekauft oder geschenkt bekommen haben und diese anschließend der Stadtbibliothek und damit ihren MitbürgerInnen zur Verfügung stellen möchten, sollten auf einer weiteren Internetseite dieses Buch zur Aufnahme in die Bibliothek vorschlagen können. Die Stadtbibliothek muss natürlich entscheiden können, ob sie das Buch annimmt oder nicht.

Sicher ist für diese Sachkosten-Sparmaßnahme zunächst eine Investition in die Einrichtung eines EDV-Systems und dann die laufende Aktualisierung nötig. Es liegt an der Verwaltung auszurechnen, ob sich diese Investition mittel- und langfristig rechnet.

Die Buchpatenschaft bietet jedoch vielen BürgerInnen die Möglichkeit, mit relativ kleinen Beträgen einen ganz konkreten Beitrag für ein lebenswertes Trier zu leisten.

Begegnungszonen (Shared Space) in Trier

von: ms; 19.09.2011; Nummer: 4437
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.80645
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,81 (62mal bewertet)

Die Stadt soll prüfen, wo bei der Neuerschließung von Wohnvierteln, vor allem aber auch im bestehenden Verkehrsnetz Shared Space angewendet werden kann.

Dadurch würden dort Ampeln und Verkehrszeichen überflüssig, die Sicherheit im Straßenverkehr gesteigert, die Lärm- und Kraftstoffemissionen verringert und die Lebensqualität in der ganzen Stadt anwachsen.

Gerade in einer armen Stadt wie Trier mit immer mehr maroden Straßen, Fuß- und Radwegen könnte das eine extrem günstige Alternative sein, da die (Re-) Investitionskosten für die verkehrliche Nutzung im Stadtraum oft viel niedriger sind als bisher.

Mehr Infos zu Shared Space/ Begegnungszonen gibt es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space
http://www.begegnungszone.de

Stadt am Fluss - Synergieeffekte nutzen

von: Jox; 02.09.2011; Nummer: 4266
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Grünflächen
3.80357
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,80 (112mal bewertet)

Die Stadt Trier möchte doch gerne an seinem Fluss leben und nicht neben diesem her (Thema Stadt am Fluss).

Wenn man schon dieses Ziel vor Augen hat, warum kann man dann nicht im Rahmen von notwendigen Arbeiten an den Ufern z.B. neue Aufenthaltsgelegenheiten schaffen und damit verschiedene Aspekte verbinden?

Konkret denke ich dabei an den langwierigen Bau des neuen Pegelhauses an der Schleuse. Hätte man hier nicht im Rahmen dieses Auf- und Zubuddelns beispielsweise eine einzige, breite Sitzstufe aus Muschelkalkquadern in die Böschung einarbeiten können statt wieder diesen üblichen, nicht nutzbaren Abdeckungsaufbau zu verwenden?

Langfristig könnte mit der Verbindung solcher Maßnahmen Geld eingespart und Aufenthaltsqualität an der Mosel geschaffen werden.

Darüber hinaus ist es ja auch nicht notwendig den gesamten städtischen Uferstreifen ständig zu mähen. Warum überlässt man nicht Teilbereiche einfach sich selbst und erzeugt mit den gemähten Bereichen so ein Spiel unterschiedlicher Räume?

Anschaffung von Dienstfahrrädern

von: ms; 22.09.2011; Nummer: 4484
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.7971
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,80 (69mal bewertet)

Die Stadt Trier soll ihren Mitarbeitern auf Wunsch Dienstfahrräder zur dienstlichen und privaten Nutzung im Stadtgebiet zur Verfügung stellen.
Least man jene Fahrräder entstehen der Stadt nur geringe monatliche Kosten, die Räder werden durch die entsprechende Leasingfirma (bzw. Trierer Auftragswerkstätten) gewartet und gemäß den Leasingkonditionen bei Bedarf durch neue Räder ersetzt. Auch das Leasing von Pedelec-Dienstfahrrädern ist erwägenswert und heutzutage durchaus finanzierbar.

Nicht nur die finanziellen Vorteile werden im erheblichen Maße kurz-, mittel- und langfristig positiv für die Stadt und ihre Bürger sein.

Radelnde Mitarbeiter sind lt. vielen Untersuchungen gesünder, haben vor allem weniger Krankheitstage pro Jahr und sind auch im Alter länger arbeitsfähig.

Die Stadt spart mittelfristig große Parkplatzflächenareale ein, die frei bewirtschaftet werden können.
Bereits die wöchentlichen Einnahmen der Parkplatzbewirtschaftung sollten die monatlichen Leasingraten für die Fahrräder deutlich überschreiten können.

Viele Dienstfahrten könnten auf den Rädern absolviert werden, für alle übrigen Dienstfahrten kann ein verkleinerter städtischer Kfz-Fuhrpark, externes Car-Sharing bzw. der ÖPNV genutzt werden. Zudem entfällt bei Fahrrädern lästiges langes Parkplatzsuchen, was bisher auf Kosten der Arbeitszeitkontos geht.
Die Verwaltung ist durch die Benutzung von Fahrrädern außerdem "näher" an den Bürgern, denn jene könnten durch Logos auf den Rädern (bzw. das städtische Corporate Design) direkt erkennen, dass es sich um ihre Mitarbeiter der Stadt handelt.

Würden zum Beispiel auch Lehrer der kommunalen Schulen solche Diensträder zur Verfügung gestellt bekommen und dann öfters zu ihrer Schule radeln, würden sie auch öfters das gleiche Fahrzeug auf dem Weg zur Schule benutzen wie ihre Schüler (ÖPNV, Fahrrad). Dadurch steigt deren Vorbildfunktion, das Sicherheitsempfinden der Eltern und außerdem die allgemeine positive öffentliche Wahrnehmung.

Die absolute Summe der kommunalen Beschäftigten ist ein nicht zu unterschätzender Anteil im Verkehrsmarkt. Dies trägt also auch zur Verkehrlichen Entlastung bei, zumal der Arbeitgeber Start Trier einen besonderen Vorbild-Charakter hat.

Hinweise der Redaktion: 

Diesen Vorschlag gab es bereits im vergangenen Jahr "Diensträder für Dienststellen der Verwaltung" Vorschlag Nr. 3734.

Eintrittspreise für das Theater erhöhen

von: bridget; 22.09.2011; Nummer: 4511
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Kultur, Theater
3.79487
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 0,79 (78mal bewertet)

Im Trierischen Volksfreund war zu lesen, dass das Theater im nächsten Jahr etwa 1 Million Euro sparen muss. Dies könnte man auch durch eine Erhöhung der Eintrittspreise erreichen.

Wenn man bedenkt, dass Bürgerinnen und Bürger sonst auch bereit sind für Musicals in Hamburg oder Stuttgart höhere Preise zu bezahlen (auch für Rock- und Popkonzerte), wären 10 € mehr, für Produktionen wie beispielsweise die "West Side Story" durchaus vertretbar.