Aktuelle Vorschläge
Die Vorschläge sind nach Ihrer Bewertung sortiert. Es sollen die 60 best-bewerteten Vorschläge geprüft werden.
Sofern sich unter den 60 Topvorschlägen sehr ähnliche Vorschläge befinden, werden entsprechend mehr Vorschläge geprüft.
Folgen auf den letzten Top-Vorschlag in der Liste gleich-bewertete Vorschläge, so werden diese auch geprüft.
Vorschläge, für die die Stadt nicht zuständig ist, werden nicht geprüft.
Schäden und andere Aufgaben Online melden
Die Stadt sollte Bürgern eine Möglichkeit geben, Schäden (wie Schlaglöcher und Vandalismus) online zu melden.
Eine gut gemachte Internetseite könnte es Bürgern erlauben, dies sowohl von zu Hause aus als auch von unterwegs zu machen, ohne dass eine aufwändige iPhone-App (oder ähnliche) notwendig wäre. Über GPS-Lokalisierung und die Möglichkeit, Bilder hochzuladen, wäre der Schaden genau beschreibbar.
Ein deutlicher Spareffekt könnte erreicht werden
- durch das Melden überflüssiger Schilder, von gefährlich parkenden Falschparkern und anderen Sicherheitsgefahren
- durch das frühzeitige Beheben von Schäden, zum Beispiel Schlaglöchern, bevor Folgeschäden auftreten
- durch die Erstellung der Internetseite als Projekt in Kooperation mit der Uni (Informatik, Geoinformatik, Wirtschaftsinformatik)
- durch die einfache Verwaltung und die Möglichkeit, Feedback zu geben, durch die Verantwortlichen
Kommentare der Fraktionen
Sinnvoller Vorschlag
Heizkosten sparen in Schulen durch Thermostatventile
In Trierer Schulen ist es immer noch gängige Praxis, überhitzte Räume durch Öffnen der Fenster zu kühlen, da sich an den Heizkörpern keine Thermostatventile befinden. Durch Anbringen dieser Ventile könnte man eine Menge Energie sparen.
Kommentare der Fraktionen
individuelle Prüfungen
Ausweiten auch auf andere Städtische Gebäude
Schulen um Unterstützung bitten!
Ehemaliges Franzosenviertel nutzen oder verkaufen
Der Abzug der französischen Garnison und ihrer Angehörigen stand lange genug im Vorfeld fest. Umso ärgerlicher ist es, dass der komplette Bereich (Frankenstraße, Burgunderstraße) nun schon so lange leer steht und verfällt. Scheiben werden eingeschlagen und die Grünflächen wuchern vor sich hin.
Hier sollte die Stadt schnellstmöglich eine Lösung finden und das Gelände entweder selbst nutzen oder verkaufen. Betrachtet man die Grundstückspreise auf dem Petrisberg, so handelt es sich um ein großes ungenutztes Einnahmepotential.
Kommentare der Fraktionen
Riesiges Potenzial vorhanden für generationsübergreifendes Wohnen
SPD für Entwicklung Burgunderstraße
Läuft bereits
Buskomfort und Buspreise
Zugegeben, ein häufiges Thema. Und trotzdem sollten wir nicht nachlassen, unsere Vertreterinnen und Vertreter im Rat zu bitten, sich stark zu machen für Verbesserungen im öffentlichen Busverkehr. Es ist ja nicht so, dass die Stadt nichts mit SWT zu tun hätte! Busfahren in Trier muss komfortabler werden:
Man braucht lange, um von A nach B zu kommen (Streckenführung teilweise nicht optimal, teilweise auch sehr verwirrend), es herrscht ein Tarif-Wirrwarr, in Stoßzeiten sollte man tunlichst die Busse meiden (um Leib und Leben muss man manchmal fürchten), beschwerliche Einstiegssituation durch suboptimal angebrachte Entwertungsapparaturen (häufig langer Rückstau durch teilweise nur schwer durchführbares Entwertungssystem), kein hinterer Einstieg möglich, mitunter Nichteinhalten von Abfahrtszeiten (zu früh und ohne dann zu warten).
Busfahren in Trier ist recht teuer. Wenn man sowieso ein Auto besitzt, rechnet sich eine Busfahrt sehr häufig nicht.
Die Stadt Luxemburg nimmt beispielsweise bewusst in Kauf, nur 30 von Hundert der Kosten für den öffentlichen Verkehr über die Fahrpreise zu erwirtschaften. Damit wird der Individualverkehr deutlich verringert, Lärm- und Luftverschmutzung deutlich verringert, Straßenbeläge und Nerven deutlich geschont, Bewirtschaftungskosten deutlich gesenkt. Zudem ist ein Ticket im ganzen Ländchen einsetzbar, es gibt diesen Tarif-Wirrwarr nicht.
Lassen Sie uns auch diesen Weg beschreiten. In Trier muss ein günstigerer Tarif gekoppelt werden mit unattraktiveren Rahmenbedingungen fürs Autofahren. Nur so und mit weiteren kreativen und alltagstauglichen Maßnahmen ist die beständige Busnutzung der Bürger zu entwickeln. Die Masse machts dann letztendlich.
Erwähnen möchte ich noch, dass ich ein Auto besitze, aber auch seit Jahren Busticket-Besitzerin bin. Aber immer wieder (und immer häufiger) ist meine Überlegung, ob sich mein Busticket lohnt?
Kommentare der Fraktionen
ÖPNV-Angebot
Vollste Zustimmung
Sonnenenergie nutzen: Dachflächen vermieten
Die Stadt hat viele Immobilien. Mein Vorschlag: Prüfen, ob die vorhandenen Dachflächen für Sonnenkollektoren vermietet / verpachtet werden können.
Kommentare der Fraktionen
Sinnvoller Vorschlag
Dachflächenkataster beschlossen
Energiesparende Straßenbeleuchtung
Die Straßenbeleuchtung bietet ein hohes Energieeinsparpotential,wodurch langfristig die kommunalen Finanzen entlastet werden können.
Dies lässt sich durch schrittweise Auf- und Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne, stromsparende LED-Technik realisieren. Diese bietet gegenüber herkömmlichen Energiesparlampen eine wesentlich höhere Lebensdauer von über 10 Jahren und eine bessere Umweltverträglichkeit.
Weiterhin sollte man prüfen, ob durch einen „Schlummermodus“ am späteren Abend zusätzlich Energie eingespart werden kann. Dabei wird die Lampe auf etwa ein Viertel der Leuchtkraft gedimmt, kehrt aber zur normalen Helligkeit zurück, sobald sich ein Verkehrsteilnehmer Fußgänger, Radfahrer oder Auto dem eingebauten Bewegungsmelder nähert.
Kommentare der Fraktionen
Neue Energie für Trier
Straßenbeleuchtung neu konzipieren!
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
Günstigere und bessere Busanbindungen für alle würden die Überfüllung der Stadt mit Autos verhindern. Wenn man Trier mit anderen Städten vergleicht, zum Beispiels allein die Tarife der Busse, kann ich verstehen, dass jeder noch mit dem Auto ins Parkhaus fährt und die Stadt weiter unter der Vielzahl der Autos leidet.
Neue Parkhäuser sind nicht die Lösung. Wir brauchen auch nicht ständig neuere und teurere Busse.
Kommentare der Fraktionen
ÖPNV-Angebot
s. unseren Kommentar zu Nr. 4311
Schadensmeldungen auf www.Trier.de
Bei der geplanten neuen Internet-Seite der Stadt könnten auf der Startseite Fenster eingerichtet werden, um Fundsachen zu suchen/melden oder Schäden zu melden. Als Vorbild könnte das System aus Wittlich dienen. Bisher musste der Bürger immer die Verwaltung anrufen, das Problem schildern und wurde dann verbunden oder an den Ansprechpartner bei SWT, ART und so weiter verwiesen.
Viele Dinge hat die Verwaltung ausgelagert oder abgegeben(zum Beispiel Straßenbeleuchtung, Ampeln, Kanalreinigung und vieles mehr). Mit der neuen Seite könnte das Server-Intern direkt zum richtigen Ansprechpartner weitergeleitet werden.
Der Bürger muss sich nicht erst im Internet den zuständigen Ansprechpartner raus suchen und die Damen der Telefonzentrale werden entlastet.
Energieeffizienz - Einsatz neuer Technologien
Mir wäre es ein Anliegen, dass geprüft würde, in welchen Gebäuden und Einrichtungen der Stadt Trier die Nutzung der Energie durch Einsatz neuerer Technik verbessert werden könnte. Ich denke an Dinge wie Einsatz von LED-Leuchten anstatt Glühbirnen, Austausch von Fenstern, Sanierung / Austausch von Heizungen. Ähnliches wäre denkbar beim Fuhrpark (Zukünftig Autos mit Gasbetrieb oder für den Stadteinsatz ein Elektro-Fahrzeug) oder bei dem Einsatz anderer technischer Geräte (beispielsweise Server).
Kommentare der Fraktionen
Siehe unseren Kommentar zum Vorschlag Nr. 4461
Unnötige Verkehrsschilder entfernen
Viele Verkehrsschilder oder Zusatzschilder in Trier sind in einem erbärmlichen Zustand. Diese müssten zum großen Teil nicht ausgetauscht, sondern nur entfernt werden, da sie überflüssig sind.
Insgesamt sollte die Anzahl der Verkehrszeichen verringert werden.
Manchmal ist weniger mehr.
Kommentare der Fraktionen
Wir unterstützen diesen Vorschlag
Richtig
Guter Vorschlag,
"Energiesparfüchse" an Schulen
Die Schulen selber (Schüler, Lehrer, Eltern) entwickeln für ihre Schule Energiesparvorschläge, helfen bei der Verwirklichung. Das eingesparte Geld kommt den Schulen zu Gute! Hat mehrere Effekte: Energiekosteneinsparung. Entwicklung von Umweltbewußtsein und Verantwortung, Eigeninitiative. Kleinere Sanierungen in Eigenregie möglich. Entlastung der Verwaltung. ...
Kommentare der Fraktionen
Modell prüfen
Grundsätzlich sinnvolle Anregung
Verkauf Kloster Olewig
Seit Jahren steht das ehemalige Kloster in Olewig leer. Die Bausubstanz wird hierdurch nicht gerade verbessert. Auch städtisches Vermögen liegt hier brach. Mein Vorschlag, den ich bereits schon beim ersten Bürgerhaushalt gemacht habe, lautet: Verkauf des Klosters und damit eine Neubelebung auch dieses Teils von Olewig. Investoranfragen scheint es ja bereits seit längerem zu geben - hier sollte die Stadt etwas flexibler sein bei den Verkaufsmodalitäten, wenn der Charakter des Gebäudes erhalten bleibt.
Eine Nutzung und entsprechende Instandhaltung ist besser als das Gebäude dem Verfall preiszugeben. Und Einnahmen werden wohl relativ hohe generiert für die Stadt. Viele Olewiger Bürger sind dieser Meinung, das würde auch für den Stadtteil Vorteile bringen.
Kommentare der Fraktionen
Verkauf ist richtig
Erneuerbare Energien nutzen
Erneuerbare Energien bieten eine der wenigen Möglichkeiten für die Stadt, sich neue und nicht gebundene Einnahmen zu verschaffen. Die Stadt sollte deshalb gemeinsam mit der Energiegenossenschaft der Lokalen Agenda 21 alle Möglichkeiten prüfen, die dafür genutzt werden können.
Kommentare der Fraktionen
Vgl. Kommentar zu „Sonnenenergie nutzen: Dachflächen vermieten“.
Winterdienst ändern - festgefahrene Schneedecken statt Streuen und Räumen
In Trier wurden im letzten Winter vom städtischen Räumdienst für Fußgänger unüberwindbare Wälle von geräumten Schnee an Straßenrändern und auf schmalen Gehwegen aufgetürmt. Dazu produzierten Tonnen von Salz Matsch, der zum Beispiel in den Geschäften für Unmut sorgte. Statt dessen sollte man umdenken und sich so verhalten, wie es in Wintersportgegenden üblich ist: Auf festgefahrener Schneedecke fährt und geht es sich besser! Allenfalls Granulat für die bessere Griffigkeit streuen!
Kommentare der Fraktionen
Änderungen bereits im letzten Winter durchgeführt
Gesamtkonzept Winterdienst mangelhaft
Gelder für Fahrradwege effektiver nutzen
Statt kostenaufwendig gestalteter "Radwegteilstrecken" lieber mehr Radfahrstreifen zu kostengünstigeren Konditionen anlegen (Abtrennung auf Fahrbahnniveau durch einen durchgezogenen Farbstrich)
Kommentare der Fraktionen
Radfahrstreifen statt seperate Radwege.
Volle Zustimmung!
Blumenwiesen statt Beete
Letzten Monat konnte man es auf der Titelseite der Rathauszeitung sehen. Das Grünflächenamt hat auf verschiedenen Flächen in der Stadt (z.B. Verteiler bei den Kaiserthermen) Wildblumenmischungen ausgesät.
Diese Art der Bepflanzung sollte kostengünstiger, weniger arbeitsintensiv und wahrscheinlich auch ökologisch sinnvoller sein als das Anlegen von klassischen Blumenbeeten, wie es sie in der Stadt gibt (z.B. Verkehrsinsel bei der Porta) gibt. Daher möchte ich vorschlagen, vermehrt die klassischen Beete durch solche Blumenwiesen zu ersetzen.
Beete sollten nur noch vereinzelt an Flächen mit besonders hohem touristischen Verkehr gepflanzt werden.
Kommentare der Fraktionen
Blumenbeete sind erhaltenswert
Anregung aufnehmen
Weiter diskutieren bitte
Bessere Baukostenprüfung und -kontrolle
Die Stadt sollte die Baukosten für jedes Projekt genauer prüfen. Der Oberbürgermeister sollte sich vor Ort ein Bild über die Notwendigkeit einzelner Maßnahmen machen. Zu oft scheinen nach dem Prinzip "Wenn wir schon mal dran sind" Ausgaben getätigt zu werden, die nicht unbedingt notwendig sind. Eine genaue Kontrolle der Kostenentwicklung soll verhindern, dass Bauprojekte um ein vielfaches teurer werden als veranschlagt.
Kommentare der Fraktionen
Zustimmung
Verkehrskreisel statt Ampelkreuzung
Diese Anregung gilt für Trier und Umland allgemein, falls einer der folgenden Gründe nicht dagegen spricht:
- quantitativ zu geringe Bodenfläche, wie zum Beispiel bei einigen Kreuzungen der Bitburger Straße
Vorteile:
- mehr Verantwortung für den Verkehrsteilnehmer
> vorsichtigeres Verkehrsverhalten (das ist bei den schon vorhandenen Kreisverkehren gut zu beobachten)
> weniger Personen- und Materialschäden
> Kosteneinsparung auch bei Polizei
- Stromeinsparung
- Kostensenkung durch geringere Wartungsarbeiten
- Verbesserung des Verkehrsflusses
Kommentare der Fraktionen
Verkehrskreisel
Erster Antrag dazu im Nov 2011
Streupläne überdenken - weniger Salz verwenden
Angesichts der Tatsache, dass im zweiten Teil des vergangenen Winters mangels Streugut unsere wie auch andere Straßen sehr lange mit einer festgefahrenen Schneedecke bedeckt war, und das öffentliche Leben dennoch weiterging, wäre es doch angebracht, den Notstreuplan von Anfang an anzuwenden. Spart erstens Salz, und die Autofahrer fahren auf einer Salzschneematschstraße genauso langsam wie auf Schnee.
Kommentare der Fraktionen
s. unseren Kommentar zu Nr. 4444
Flussufer entwickeln - gemeinsames Konzept mit der Universität
Um die Früchte zu ernten, muss man erst mal den Baum pflanzen. Trier lebt gut vom Tourismus, doch was wird dafür getan? Es gibt ein tolles Stadtmarketing. Doch wir brauchen mehr!
Unsere Stadt liegt am Fluss, doch wir nutzen das nicht! Daher sollte man ein Konzept ausschreiben über die Uni Trier mit dem Motto: Wir entwickeln Trier weiter.
Es muss daraus ein Konzept entstehen, welches ein Uferpromenade vorsieht mit Gastronomie und Veranstaltungsmöglichkeiten. Die Finanzierung erfolgt dann zum Teil durch die Stadt eventuell mit Zusatzgeldern vom Land und den Großteil muss die Privatwirtschaft beisteuern durch Investitionen. Soll heißen die Stadt stellt die Struktur, den Bau nimmt die Privatwirtschaft vor.
Somit entwickeln wir ein neues Attraktives Ziel für Trierer und Touristen. Es wird mehr Umsatz gemacht = mehr Umsatzsteuer und mehr Arbeitsplätze!
Kommentare der Fraktionen
"Stadt am Fluss" seit Jahren auf der Agenda
Weniger Geld für das Eintracht Stadion ausgeben
Für das Eintracht Stadion werden 5 mal soviel Steuergelder ausgegeben , wie den Einnahmen entspricht. Das ist unwirtschaftlich.
Man muss da fragen, wie viel Prozent der Bevölkerung von Trier die Fußballspiele besucht. Meines Erachtens es ist wohl nur ein kleiner Bruchteil. Für diese sollen dann noch weitere Privilegien (freies Parken) bereitgestellt werden. Römisches Prinzip: panem et circenses (Brot und Spiele.
Fußball ist niemals ein Aushängeschild für Trier, dies sind jedoch über alle Maßen die historischen Bauten.
Kompetenzen der Hochschule für die Stadt produktiv nutzen
An den Hochschulen wird mit Unternehmen und Organisationen aus ganz Deutschland und dem Ausland kooperiert. Für Forschende und Studierende reizvolle, praxisnahe Fragestellungen finden sich ebenso in den Tätigkeitsfeldern der Stadt Trier.
Die Stadt sollte daher pro-aktiv die an Universität und Fachhochschule vorhandenen Kompetenzen für gemeinsame Kooperationen erschließen, in denen zielorientiert Verwertbares erarbeitet wird. Thematische Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen wurden z.B. in der von der Stadt 2010 in Auftrag gebebenen Potenzialanalyse der Kreativwirtschaft der Stadt identifiziert. Weitere Transferbereiche sind einschlägig.
Sparpotenzial / Investition mit Spareffekt:
Die Stadt erhält für den von ihr zu erbringenden Koordinationsaufwand Leistungen, die sie sich entweder so nicht leisten könnte oder einkaufen würde. In Kooperation mit Uni und FH ließen sich daher Qualitätssteigerungen erzielen und/oder Effizienzgewinne realisieren.
Kommentare der Fraktionen
Identifikation mit Trier als Studienort stärken
Touristenticket
Für die zahlreichen Gäste unserer Stadt und Region sollte es ein spezielles "Gästeticket" für den ÖPNV geben.
Gäste können damit während eines begrenzten Zeitraums kostengünstig das ÖPNV-Angebot des Verkehrsverbund Region Trier (VRT) nutzen. Dies würde dazu führen, dass die Gäste ihr Auto eher stehen lassen und mit Bussen und Bahnen unterwegs wären.
Beispiel: Südtirol, hier gibt es ein Busticket mit einer einwöchigen Gültigkeit zum Preis von 9,00 € pro Person. Die Erfahrung zeigt, dass die Gäste dieses Angebot sehr gut annehmen und während ihres Aufenthaltes auf das eigene Auto verzichten. Die Busse sind sehr gut ausgelastet.
Kommentare der Fraktionen
Touristenticket
Vorschlag weiter diskutieren
19 Ortsbeiräte sind zuviel
Wenn man bedenkt, dass Mainz mit über 200.000 Einwohnern nur 15 Ortsbeiräte hat, zeigt das, dass Trier eindeutig ein großes Sparpotential hat.
Wie zum Beispiel Feyen-Weismark, könnten auch noch viele andere Ortsbeiräte zusammengelegt werden. Mit der Halbierung der Anzahl, und somit auch der Ortsbeiräte könnte alleine einiges an Sitzungsgeld gespart werden. Es gäbe weniger Wahlen von Ortsvorstehern und so weiter.
Stadtbustarife nicht weiter erhöhen
Einkommensschwache Personen werden bei weiter steigenden Bustarifen sicherlich noch seltener den öffentlichen Beförderungsweg in Anspruch nehmen können. Hier würde ich eine Preissenkung vorschlagen, welche sicherlich dennoch die Abgeltung der Energiekosten und so weiter beinhaltet. Aufgrund dessen, dass nicht ausgelastete Busse (bei derzeitigen oder zukünftig weiter steigenden Tarifen) stärker frequentiert werden könnten.
Kommentare der Fraktionen
ÖPNV-Tarife
siehe unseren Kommentar zu Vorschlag 4311
Straßenreinigung fünf Mal die Woche?
Klar, ein ständig wiederkehrender Vorschlag (aber er wird dadurch nicht weniger wichtig): Straßen wie zum Beispiel die Saarstraße nicht jeden Werktag reinigen, jeder zweite reicht doch vollkommen! Eine Stadt ist (nur) so schmutzig wie es ihre Bürger selbst zulassen.
Bitte nicht weiterhin hinter einer Verordnung verstecken, in der drin steht, dass diese oder jene Straße fünf mal die Woche zu reinigen ist!
Kommentare der Fraktionen
Reinigungsintervalle überprüfen
SPD stimmt zu
Ampeln nachts abschalten
An wenig befahrenen Straßen können die Ampeln an Wochenenden und nachts komplett abgeschaltet werden, auch ohne Blinkanlage. Es gibt ja schließlich zusätzlich Verkehrsschilder und wer einen Führerschein besitzt, weiß, dass bei Ampelausfall diese zu beachten sind. Ein bisschen Verantwortung, ist wohl von jedem Bürger zu erwarten
Kommentare der Fraktionen
Es kommt auf die konkrete Situation an
s. unseren Kommentar zu Nr. 4483
Flexiblere Öffnungszeiten im Südbad
Flexiblere Öffnungszeiten im Südbad, da wir ja auch hier ein Klimaverschiebung wahrnehmen, müsste das Südbad auch auf diese heißen Tage reagieren. Damit könnte die Kosten vielleicht auch geringer gehalten werden. Die Besucherzahlen wären anders verlagert.
Es müsste ja nicht durchgehend geöffnet bleiben, sondern nur auf schöne Wetterlagen in Frühling reagieren. Vielleicht auch mal ein Abendschwimmen an besonders heißen Tagen anbieten. Zusatzeinnahmen eventuell möglich.
Kostengünstige Sanierung der Schulgebäude mit Hilfe örtlicher Ausbildungsbetriebe
Die Toiletten der Grundschule Heiligkreuz wurden durch Auszubildende einer örtlichen Sanitär- und Fliesenleger-Firma (Fabri) saniert. Die Auszubildenden produzierten so nicht für die Mülltonne, die Stadt musste nur die Materialkosten zahlen (so stand es zumindest in der Rathauszeitung, 2009?). Also eine klassische win-win Situation.
Dieses Modell sollte an mehreren Schulen oder anderen städtischen Gebäuden "Schule" machen. Vielleicht kann man auch die Handwerkskammer mit ins Boot kriegen. Oft scheitern solche kostengünstigen Angebote an der Verwaltung, die zum Beispiel Gewährleistungsgarantien fordert. Aber selbst wenn es diese Garantien für so eine Sanierung nicht geben würde: Ich finde eine sanierte Toilettenanlage, in der vielleicht eine Wascharmatur vorübergehend nicht funktioniert besser, als eine nicht sanierte, in der fast nichts mehr funktioniert!
Kommentare der Fraktionen
Gute Idee! Wohlwollend prüfen
Jedes Engagement ist willkommen
Sonnenschulen
Die Schulen in Trier sind teilweise ziemlich renovierungsbedürftig. An den Schulen lassen sich jedoch gezielt laufende Kosten reduzieren, indem man Solarkollektoren installiert.
Die Einsparungen, die durch diese Umrüstung entstehen, sollen danach zweckgebunden für die Renovierung der Schulen verwandt werden.
Kommentare der Fraktionen
Vergleiche dazu unseren Kommentar zu Vorschlag Nr. 4459
Grundidee ist zum Teil schon umgesetzt
Mehr und größere Mülleimer in den Parkanlagen und an belebten Plätzen
Die Stadtreinigung ist meines Erachtens in erheblichem Umfang zu entlasten, wenn deutlich größere Mülleimer und vor allem mehr davon aufgestellt werden. Ich beobachte täglich wie ortsunkundige Menschen vergeblich einen Mülleimer suchen und sich dann ihres Unrates "irgendwie" entledigen.
Kommentare der Fraktionen
Tüten reichen nicht aus
Unverhältnismäßige Ausgaben für die Arena mindern
Für die Arena werden 10 mal soviel Steuergelder ausgegeben wie Einnahmen anfallen. Das ist völlig unwirtschaftlich.
Kommentare der Fraktionen
Es überwiegen die Erlöse
Porta Nigra Vorplatz - Verzicht auf Neugestaltung
Ich las neulich, dass der Porta Nigra Vorplatz für viel viel Geld neu gestaltet werden soll und dachte nur, haben wir nichts besseres zu tun, unsere Gelder so unnütz in der Stadt Trier zu vergeuden. Die Porta ist das Wahrzeichen von Trier, ganz klar und jeder Tourist will unsere Porta sehen und geht dort hin, ob der Platz nun für Millionen umgestaltet wird oder so bleibt wie er ist. WAHNSINN!
Kommentare der Fraktionen
Irrtum
Aktiver Protest gegen den "Fonds Deutsche Einheit"
Trier wird dieses Jahr über 670.000 Euro an den "Fonds Deutsche Einheit" zahlen, um die Schulden der Wiedervereinigung zu tilgen. Die Stadt möge sich auf dem Deutschen Städtetag mit anderen Gemeinden verbünden und zusammen auf Bundesebene aktiv für eine Überführung dieser Schuld in die Bundesschuld einsetzen!
Hintergrund: Der Bund und die alten Bundesländer haben die Schulden durch die Wiedervereinigung untereinander aufgeteilt. Die Gemeinden sind verpflichtet von den Landesschulden 40% zu übernehmen. Dies läuft noch bis zum Jahr 2019.
Im Kreis Trier-Saarburg wurde bereits angeregt, eine Erklärung gegen den Fonds abzufassen. Auch andere Gemeinden und Kreise sind mit der bisherigen Situation unzufrieden. Die Schulden sind gemacht und müssen bezahlt werden. Es sollte jedoch das Verursacherprinzip gelten. Wenn der Bund die Schulden macht, sollte er sie auch bezahlen. Auf den ersten Blick erscheint es, wie eine sinnlose Umverteilung. Gehen die Schulden jedoch in die Bundesschuld über müssen sich auch die neuen Bundesländer an IHREM Aufbau beteiligen. Desweiteren ist der Bund gezwungen, diese Schulden in seinen Haushalt einzurechnen und durch Einsparungen auszugleichen.
Trier sollte sich dafür einsetzen, dass auf dem nächsten Städtetag eine Erklärung abgefasst wird, das der Gemeindeanteil am Fonds Deutsche Einheit vom Bund übernommen wird.
Von einem juristischen Vorgehen ist abzusehen, da es bereits gescheiterte Klagen einzelner Gemeinden gibt. Es geht in erster Linie darum, öffentlichen Druck auf den Bund aufzubauen.
Kommentare der Fraktionen
SPD unterstützt Vorschlag und OB
Straßenbaukosten durch neue Asphaltierungstechniken senken
Vor wenigen Monaten - leider weiß ich nicht mehr genau in welcher Ausgabe - war in der ADAC Motorwelt ein Bericht über neue Asphaltierungstechniken, die 30% weniger kosten und qualitativ hochwertiger sind, als die bisher üblichen. Aber wie es so geht, "was der Bauer nicht kennt,..." setzen sich diese Produkte am Markt noch nicht durch. Die Stadt Trier könnte also entweder für die angedachten Projekte die Kosten senken oder mit dem vorhandenen Geld mehr realisieren.
Kommentare der Fraktionen
Strassenbelag
Wird umgesetzt
Open Source nutzen
Beim nächsten Softwareupdate statt auf MS Office 2010 lieber auf Open Office umsteigen. Die Nutzer müssen bei 2010 eh alles neu lernen (tolle Ribbons), da ist ein Umstieg zu Open Office einfacher und kostengünstiger.
Kommentare der Fraktionen
Ja, aber sinnvoll.
Einsparung durch Befragung städtischer Angestellter
Ich schlage vor, dass für eventuelle Einsparungen in städtischen Gebäuden die Mitarbeiter vor Ort befragt werden. So kann der Hausmeister einer Schule oder Gefängnis meist genau benennen, wo Stromfresser sitzen. Oder so könnte der Bademeister eventuell Angaben machen, wo man sparen könnte, was dem Normalbürger vielleicht gar nicht auffällt.
Kommentare der Fraktionen
Verwaltungsinternes Verbesserungsvorschlagswesen einführen
Mitarbeiter haben besten Einblick
Gute Anregung
Kaiserthermen-Kreisel Ampeln ausschalten
Ampelanlage am Kaiserthermen-Kreisel ausschalten, am besten ganz, zumindest aber zwischen 19.30 und 7.00 Uhr in der Nacht. Das beruhigt den Verkehr, vermeidet Abgase, spart Strom und macht den Verkehr vor dem FWG sicherer, da kein Verkehrsteilnehmer noch schnell bei Grün über die Ampel muss.
Kommentare der Fraktionen
Vergleich unseren Kommentar zu Vorschlag-Nummer 4263
Hier schwierig, anderswo gerne
Kostenüberschreitungen erschweren
Die in einer Vorlage aufgestellte Finanzierung für Projekte (zum Beispiel Bauvorhaben) darf unter normalen Umständen nicht um mehr als 5% überschritten werden.
Geschieht das, müssen die Gründe von dem für die Vorlage Verantwortlichen automatisch detailliert dargestellt werden. Besonders hohe Überschreitungen müssen einem unabhängigen Gutachterausschuss vorgestellt werden. Das Verfahren muss öffentlich sein und das Ergebnis zum Beispiel in der Rathauszeitung veröffentlicht werden.
Im Gegenzug werden Kostenunterschreitungen positiv herausgehoben und eventuell prämiert.
Hundekot-Kontrolle
Trotz der im Stadtgebiet nun häufig zu findenden "Bello-Boxen", gibt es immer noch viele Hundehalter, die den Kot ihres Hundes nicht entfernen. Dies sollte stärker kontrolliert und geahndet werden.
Kommentare der Fraktionen
Vgl. auch Kommentar zu Vorschlag Nr. 4463
Stifter zahlen Radbügel
In anderen Kommunen können Bürger die Hardware-Kosten für Radbügel zahlen. Der städtische Bauhof kümmert sich dann um den Einbau. Die Stadt Kiel bekam dadurch beispielsweise einen Nachfrageboom und kaum hinterher Radbügel aufzustellen. Sie sparte die Hardwarekosten und gleichzeitig wurde durch die Wünsche der Bürger direkt die Standortbestimmung der Radbügel vereinfacht. Wer einen solchen will und sogar bezahlt wird ihn wohl auch nutzen wollen. Egal ob einzelner Bürger oder Betriebe/Geschäfte.
Die Kosten für den Einsatz der Bauhofes sind als neutral zu werten, da die Stadt ohnehin einen enormen Nachholbedarf in diesem Belangen hat und eigentlich dieser Aufgabe selbst nachkommen sollte, durch die Beihilfe der Bügel-Stifter kann diesen Missstand schneller behoben werden, als er der Haushalt eigentlich zulässt.
Kommentare der Fraktionen
Radabstellanlagen
Interessanter Vorschlag,
Reibungsverluste vermeiden durch dezernatsübergreifende frühzeitige Zusammenarbeit
Bei Querschnittsthemen und Projekten, die mehrere Dezernate betreffen, sollen schon in der Planung gemeinsame Sitzungen der Fachausschüsse oder dezernatsübergreifende Arbeitsgruppen verpflichtend sein, um Synergien besser zu nutzen.
Wassersparen
Amortisationsberechnung für das Theater Trier 1.
Es werden neu beschafft:
- 20 Wand-Sparduschköpfe a 40,50 €
netto: 810,00 €
- 50 Perlatoreneinsätze 6L a 5,- €
netto: 50,00 €
- Versandkosten a 15,- €
netto: 15,00 €
- Gesamtinvestition ohne Einbau
netto: 1.075,00 €
2. Kostenersparnis durch die Investition
- Grunddaten
- Wasser- und Energiepreise
- Frischwasser: 1,69 €/m3
- Abwasser: 1,70 €/m3
- Energie (Öl): 2,30 €/m3
- Anzahl der Beschäftigten: ca. 200
- Anzahl Besucher pro Jahr: ca. 95.000
- Anzahl Duschgänge pro Jahr: ca. 6.440 a 8 Minuten
- Anzahl Handwaschgänge pro Jahr: ca. 225.000 a 10s (Beschäftigte und Zuschauer)
- Wasserverbrauch (vor Ort gemessen)
- Duschköpfe
- derzeitige Duschköpfe: ca. 17 L/min
Sparkopf: ca. 10,5 L/min
- Strahlregler
- derzeitige Strahlregler: 10,2 L/min
Sparstrahlregler: 7,2 L/min
- Ersparnis
- beim Duschen
[6440 x 8 x (17 - 10,5)]:1000 = 334,9 m3/Jahr
- beim Händewaschen
[225000 x 10/60 x (10,2 - 7,2)]:1000 = 112,5 m3/Jahr
- Gesamtersparnismenge: 447,4 m3/Jahr = 447.400 Liter/Jahr
Sie sparen mit der Investition jeden Tag 1.225 Liter wertvolles Trinkwasser!
- Geldersparnis: 447,4 x 5,69 € = 2.545,71 €/Jahr
3. Amortisation
Die Amortisationszeit der Gesamtinvestition beläuft sich auf:
1075 x 1,19 : 2545,71 x 12 = 6 Monate.
Die Verzinsung der Investition beträgt auf 5 Jahre gerechnet 58,5 % pro Jahr.
Vom derzeitigen Wasserverbrauch gerechnet. Anzahl der Waschvorgänge sind geschätzt. Beruhen grob auf der Anzahl der Vorstellungen.
Wie Schulen und Kindergärten ausgestattet sind müsste überprüft werden.
Kommentare der Fraktionen
Detaillierte Berechnung
Bei Neu- oder Umbau Betrieb durch Blockheizwerke und diese miteinander verbinden
Blockheizwerke mit Kraft-Wärme-Koppelung für Neu- und Umbauten von Schulen, öffentliche Gebäuden, Schwimmbad und so weiter betreiben und diese untereinander verbinden.
Kommentare der Fraktionen
Bei Neu- und Umbauten jeweils prüfen
Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte
Im vorigen Jahr wurde der Vorschlag gemacht, dass auch die Trierer Wirtschaft ihren Beitrag zur Reduzierung des gewaltigen Schuldenbergs durch eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte leisten sollte. Seit vielen Jahren liegt dieser Hebesatz bei unverändert 390% - Trier liegt unter den kreisfreien Städten im Land auf dem vorletzten Platz.
Der Vorschlag wurde zwar von den teilnehmenden Bürgern sehr positiv bewertet, von der Verwaltung aber für 2011 abgelehnt.
Seitdem sind die Schulden weiter gewachsen: Allein um die laufenden Ausgaben zu finanzieren, muss die Stadt in diesem Jahr über 7 Millionen € Zinsen zahlen - umgerechnet täglich mehr als 20.000 € ! In ihrer Not wird die Stadt Trier ab 1.1.2012 dem kommunalen Entschuldungsfonds des Landes beitreten. Das Land macht allerdings den beteiligten Gemeinden unter anderem zur Bedingung, alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen.
Neben der Grundsteuer ist die gewinnabhängige Gewerbesteuer die einzige größere Einnahmequelle, die die Stadt Trier direkt beeinflussen kann durch Veränderung des Hebesatzes.
Eine moderate Erhöhung trifft die gewerblichen Unternehmen weit weniger als oft behauptet: Die Mehrzahl der kleineren Unternehmen zahlt wegen hoher Freibeträge meist überhaupt keine Gewerbesteuer und die Mehrzahl der übrigen Betriebe zahlt so geringe Beträge, dass sie von einer moderaten Erhöhung kaum betroffen sein wird.
Bilanz: Eine geringe Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes trifft den einzelnen Betrieb meist kaum oder gar nicht, in der Summe aber gewinnt die Stadt beachtliche Finanzmittel und damit neue Entscheidungsspielräume. Unsere Nachbarstädte Koblenz und Kaiserslautern haben das erkannt und ihren Hebesatz 2011 angehoben. Wir sollten den Abbau der Schulden nicht erst unseren Kindern überlassen!
Kommentare der Fraktionen
Anhebung bereits vorgesehen
SPD stimmt Gewerbesteuererhöhung zu!
Die SPD Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass in dem Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters eine Erhöhung der Gewerbesteuer um 30 Punkte enthalten ist. Denn diese Mehreinnahmen ermöglichen einen wichtigen Beitrag für den Beitritt zum Kommunalen Entschuldungsfonds und damit einer Schuldenentlastung von Trier. Somit wird die Gesellschaft gestärkt, während die betroffenen Unternehmen in vertretbarem Maße zusätzlich belastet werden. Ein gerechter Ausgleich. Sven Teuber, SPD Fraktionsvorsitzender
Keine Wiederaufnahme der Antikenfestspiele
Dieser Vorschlag soll den Stadtrat bestätigen, nach dem Aussetzen der Antikenfestspiele 2011 auch in Zukunft auf die Antikenfestspiele zu verzichten.
Laut Pressebericht ("Stadt muss Zeche für letzte Antikenfestspiele zahlen", Volksfreund.de, 31.5.2011) hat die Stadt Trier die Antikenfestspiele 2010 mit über 500.000 Euro bezuschusst. Dabei wurden weniger als 7.200 Zuschauer gezählt. Hinzu kommt, dass über 200.000 Euro davon außerplanmäßige Kosten waren, die übernommen werden mussten, weil die erwarteten Einnahmen ausgeblieben sind.
Zu recht hat sich der Stadtrat entschieden, die Antikenfestspiele 2011 ausfallen zu lassen. Durch diesen Vorschlag soll der Stadtrat darin bestärkt werden, auch in Zukunft auf die Festspiele zu verzichten.
Das Argument, dass Trier die Antikenfestspiele als touristischen Anreiz braucht, kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn man bedenkt, das jeder Zuschauer quasi mit 70 Euro "gekauft" wurde. Mit dieser Argumentation kann man das Geld besser in Veranstaltungen stecken, die auch nachgefragt werden. Desweiteren richten sich die Festspiele in erster Linie an ein besser gestelltes Klientel, dass diese Subventionen nicht unbedingt benötigt.
Kommentare der Fraktionen
Nicht auf der Agenda
Kein Thema
Freibäder schon im Mai öffnen - höhere Einnahmen
Wie auch in den vergangenen Jahren blieb das Südbad trotz Sommertemperaturen in den Vorsommermonaten geschlossen. Kaum geöffnet, kamen wegen des schlechten Wetters nur wenige Besucher. Vorschlag: Schwimmbad schon im Mai öffnen, vermutlich deutlich höhere Besucherzahlen und demnach Mehreinnahmen.
Grunderwerbssteuer für Kommunen
Es sollte über die kommunalen Spitzenverbände und Abgeordneten eine Initiative an das Land gehen mit dem Ziel, die Grunderwerbssteuer zu kommunalisieren. Es gibt keinen einsehbaren Grund, diese Steuer dem Land zu überlassen.
Kommentare der Fraktionen
Dieser Vorschlag liegt nicht im Ermessen der Stadt Trier
Einsparung bei Stadtbeleuchtung und Stromverbrauch
Im Verlauf vieler Jahre in Trier muss ich sagen, viele Straßen sind in der Nacht übermäßig beleuchtet. Um die Sicherheit bei Nacht zu erhalten würde es ausreichen, wenn eine sogenannte Nachtschaltung zum Abschalten jeder 2 Lampe oder ganzer Straßen eingebaut würde.
Auch der Betrieb vieler Ampeln könnte geändert werden und eine Abschaltung in der Nacht erfolgen.
Zum Beispiel Kaiserthermen oder der Kreuzung Straßburger Allee.
Kommentare der Fraktionen
Vergleich unseren Kommentar zu Nr. 4263 und 4483
VRT-Verbundticket einführen
Seit Januar kann man mit der Monatskarte (Mobil Ticket Monat) bereits ab 19 Uhr und am Wochenende weitere Personen mitnehmen und im ganzen VRT-Verbund fahren. Dies wurde leider nicht beworben.
Besser wäre die Einführung eines VRT-Verbund-Tickets zu einem moderaten Preis (40 bis 50 Euro), um mehr Autofahrer zu bewegen, auf den Bus umzusteigen.
Auswirkungen: langfristig weniger Verkehrschaos, mehr Ökologiebewusstsein, größere Attraktivität der Stadt Trier, auch für umweltbewusste Touristen.
Kommentare der Fraktionen
ÖPNV-Angebot
siehe unseren Kommentar zu Vorschlag 4311
Strom sparen in öffentlichen Gebäuden
Nach Dienstschluss oder an Wochenenden ist bei öffentlichen Gebäuden oft zu beobachten, dass Räume hell erleuchtet sind. Mein Vorschlag: Durch den Einbau von Zeitschaltuhren könnte die Stadt viel Strom sparen.
Kommentare der Fraktionen
Wir sind bereits ein cooles Rathaus
Straßenreinigung und Müllabfuhr koordinieren
Es fällt oft auf, das die Stadtreinigung am selben Tage stattfindet, an dem auch die Müllabfuhr( inklusive Gelbe Säcke, Papier, Sperrmüll, Grünabfall und so weiter) stattfindet. Da die Stadtreinigung (Danke übrigen für die Arbeit!) oft früh (vor der Müllabfuhr) unterwegs ist, muss sie sehr oft um die Tonnen und Haufen herumkehren. Besser wäre es, die Termine oder Uhrzeiten zwischen der Stadt und der ART so zu koordinieren, dass die Straßenreinigung NACH der Müllabholung stattfindet.
Die Kosten der Koordinierung schätze ich sehr gering ein, den Gewinn (saubere und sichere Wege) sehr hoch.
Straßenreinigung in Nebenstraßen seltener durchführen
Es ist unnötig, dass in ruhigen Nebenstraßen (zum Beispiel Nebenstraßen auf der Weismark) wöchentlich ein Kehrauto durchfährt, dazu noch mittwochs, bevor Grünabfuhr und gelbe Säcke abgeholt werden. Die Kehrhäufigkeit könnte erheblich reduzieren.
Kommentare der Fraktionen
Vorschlag prüfen
Zustimmung der SPD
Einzelfälle prüfen
Höhere Gebühren bei Großveranstaltungen
Ist es nicht möglich bei Großveranstaltungen (Konzerte, ADAC-Rallye, Fußballspiele und so weiter) die Veranstalter finanziell mehr mit ins Boot zu holen?
Das sind immerhin keine Benefiz-Veranstaltungen, sondern hier verdient der Veranstalter ja richtig Geld!
Wie liegt Trier da im Vergleich zu anderen Städten?
Kommentare der Fraktionen
Verhältnismäßigkeit berücksichtigen
Prioritäten setzen/ Bedarfe analysieren
Der Stadtrat und der Stadtvorstand sollte auf keinen Fall einfach prozentual wie im Gießkannenprinzip Gelder verteilen und streichen. Es ist extrem wichtig, ein klares Konzept mit Prioritäten zu entwickeln und Gelder dann entsprechend effektiv einzusetzen und zu investieren. Dabei wird es auf jeden Fall dazu kommen, dass Einschränkungen gemacht werden müssen, aber diese sollten dann transparent erklärt und erläutert und vor allem deutlich (und wenn möglich parteiübergreifend) vertreten werden. Dazu gehört, dass man Bedarfe genauer analysiert, Doppelfinanzierungen vermeidet und einen konkreten (gemeinsamen) Plan hat, wo man mit den vorhandenen Mitteln hin möchte. Klare Perspektiven, Visionen sind notwendig, um effektiv und sinnvoll vorhandene (finanzielle) Ressourcen zu nutzen.
Kein PPP für das Trierer Theater
Dieses Frühjahr stand in der Presse, dass die Stadt Trier überlegt, die Sanierung des Theaters im Rahmen eines "Public Private Partnerships" mit einem privaten Investors zu realisieren.
Dies wurde auch bei der Sanierung des Südbades gemacht und stieß im letzten Bürgerhaushalt auf Kritik von attac Trier.
Mittlerweile zeigt sich, das Risiko einer PPP Sanierung. Aufgrund des schlechten Wetters hat das Südbad dieses Jahr etwa nur rund 50% der erwarteten Besucher gehabt. Laut Pressebericht geht dieser Verlust auf Kosten der Stadt, da sie mit dem privaten Investor einen festen Betriebskostenzuschuss ausgemacht hat (16vor.de 13.09.11).
Vielleicht sollte man aus dieser Erfahrung lernen und das Theater Trier nicht per PPP sanieren. Man kann sich ja auch vorstellen, dass ein privater Investor so eine Sanierung nicht aus reiner Nächstenliebe fördert.
Kommentare der Fraktionen
PPP: Weder Allheilmittel noch Teufelszeug
PPP kritisch
PPP-Projekte weiter unterstützen!
Dienstfahrzeuge von OB und Dezernenten - Hybridfahrzeuge
Statt mit schweren E-Klasse Mercedes könnten die Stadtoberen ebenso gut mit Hybridfahrzeugen (z.B. Toyota Prius) fahren. Diese haben eine viel bessere Ökobilanz, kosten weniger Steuern und Versicherung und benötigen viel weniger Benzin. Natürlich erst, wenn die alten Fahrzeuge ihren Dienst getan haben.
Aus aktuellem Anlass: Besitztümer der Stadt besser verwerten
- Der Rückkauf des Geländes in der Loebstraße muss mit allem Nachdruck verfolgt werden. Der günstige Verkauf vor Jahren war mit Sicherheit diesem Rückkaufsrecht geschuldet. Die Stadt Trier und damit die Bürger dürfen nicht von einer Person nun übervorteilt werden.
- Kann die Berufshaftpflicht des beteiligten Notars in Anspruch genommen werden bei einer juristischen Auseinandersetzung oder bei einem Schaden?
- Die Stadt sollte ihre Besitztümer zumindest teilweise besser selbst vermarkten oder bewirtschaften. Alle Grundstücks- und Immobilienverträge sollten überprüft und wo nötig und möglich nachgebessert werden. Auslaufzeiten sollen frühzeitig beachtet, frei werdende oder schon freie Grundstücke oder Immobilien einer gründlichen Selbstvermarktungsprüfung unterzogen werden. Das Beispiel Loebstraße zeigt, wie profitabel das sein kann.
Vermeidung von Salzstreugut im Winter
Man sollte in diesem Jahr beginnen, den Mut und die Verantwortung zu übernehmen kein Salz im Winter innerhalb der Stadt zu streuen. In vielen Großstädten wird dies schon seit Jahren praktiziert, und die Ergebnisse lassen sich im Frühjahr sehen: Keine Löcher in den Straßen und verbesserter Naturschutz!
Ich kann mich erinnern, dass in den 70er Jahren in Trier der Schnee auch nur geschaufelt, geschippt und geschoben wurde. Die Trierer Flachlandbevölkerung sollte langsam dazu sensibilisiert werden, dass beim Fall der ersten Schneeflocke, diese nicht gleich mit 100g Salz eliminiert werden muss. In Bayern gibt es nicht ohne Grund die besseren Straßen, und dort fällt wirklich Schnee! - Einfach mal über den Tellerrand schauen und lernen.
Auch vor meinem Haus räume ich den Schnee nur zur Seite - Salz kommt nie
zum Einsatz! Ebenso wie die Kraftfahrzeuge die richtige Winterbereifung haben müssen, gilt dies auch für den Fußgänger. Es wird sicherlich niemand in Haftung genommen, wenn jemand in "High Heels" fällt.
Kommentare der Fraktionen
Im Dezernatsausschuss besprechen
s. unseren Kommentar zu Nr. 4444
Büro Forstrevier Ehrang auflösen
Das Büro Forstrevier Ehrang Layweg 7(mit Putzstelle) könnte man auflösen, da der Förster und die Waldarbeiter sowieso täglich zum Revier Weißhauswald müssen.
Kommentare der Fraktionen
Nicht umsetzbar
Erhöhung der Gebühren für Parken ohne Parkschein
Der maximale Betrag, der von der Stadt Trier beim Parken ohne Parkschein erhoben wird sind 5 Euro. Dies sollte dringend erhöht werden, da ein solch niedriger Satz systematisches Ignorieren der Parkscheinautomaten nach sich zieht. Die Mehreinahmen könnten in Mobilitätsprojekte für den Nicht-motorisierten Verkehr gesteckt werden (z.B. Sanierung von Fußwegen/Treppen wie am Moselufer).
Auch die Personalkosten der Verwaltung auf den Prüfstand
Der Beitritt der Stadt Trier zum Entschuldungsfonds des Landes ab 2012 erfordert zwingend finanzielle Einsparungen in Millionenhöhe. Die im Trierischen Volksfreund (TV) veröffentlichten Vorgaben für das Theater sind nur ein sehr einschneidendes Beispiel.
Es sollte aber kein Bereich der Verwaltung ausgespart bleiben. Mit Kosten von über 73 Millionen € für Personal- und Versorgungsempfänger ist der größte Haushaltsposten benannt: Muss im Rahmen der allgemeinen Aufgabenkritik nicht auch über eine Reduzierung einzelner Tätigkeiten nachgedacht werden? Oder ist eine prozentuale Reduzierung der Mittel für alle Bereiche leichter durchzusetzen? Können Vollzeitstellen reduziert werden? Sind die Gehaltseinstufungen für alle Zeit unverrückbar? Sind alle Zulagen noch zeitgemäß? Können die aufgrund des demografischen Faktors stetig steigenden Kosten für Versorgungsempfänger verringert werden?
Wenn auch hier sensibel vorgegangen werden muss, sollte es keine Denkverbote geben.
Toiletten wassersparend umrüsten
Vor allem Pissoires können derzeit schon betrieben werden, ohne Wasserkosten zu produzieren, da es Modelle gibt, die keine Spülvorrichtung benötigen.
Toiletten in Schulen, Verwaltungsgebäuden und im öffentlichen Raum können so nachhaltig Einsparungen ermöglichen.
Mehr Aufführungen für erfolgversprechende Theater-Produktionen einplanen
Das Theater sollte für erfolgversprechende Produktionen von Anfang an mehr Aufführungen oder eine längere Spielzeit einplanen.
Keine neuen Partnerstädte
Trier hält Kontakt zu 9 Partnerstädten. Der Stadtrat möge aus Kostengründen auf das Knüpfen weiterer Städtepartnerschaften verzichten.
Städtepartnerschaften sind sicher ein freundschaftliches und weltoffenes Zeichen. Allerdings sind sie auch mit einer Menge Verwaltungsaufwand (so gibt es zum Beispiel ein eigenes Referat für Städtepartnerschaften und Protokollangelegenheiten) und Kosten (zum Beispiel Dienstreisen) verbunden. Vor dem Hintergrund der verschuldeten Haushaltslage Triers muss man sich fragen, es sich die Stadt leisten kann, weitere Partnerschaften zu knüpfen.
Verwaltung effizient gestalten - dezernatsübergreifende Projektplanung
Projekte die wegen Zuständigkeitsgerangel in zeitlichen Verzug kommen frustrieren die Mitarbeiter und sind teuer. Eine Projektplanung, die über die Zuständigkeit einzelner Behörden hinaus schaut, würde kein zusätzliches Personal erfordern - ein immer wieder gerne genommenes Beispiel sind Straßenarbeiten aber auch Genehmigungsverfahren bei Immobilienprojekten.
Stadtplanung - Umsetzung von Investitionen beschleunigen
Die Nutzung öffentlicher Flächen muss konsequent vorangetrieben werden. Hier wird privaten Investoren zu viel zeitlicher Spielraum eingeräumt. Beispiele hierfür sind die Seilbahn, der Parkplatz Rindertanzstraße, die Ruine in der Aachener Straße (Edeka).
Durch Nicht- oder verspätete Umsetzung der Investitionen werden hier Einnahmen "verbummelt".
Shuttle-Bus mit Gebühren / Park + Ride im Advent
In der Adventszeit gibt es den Park und Ride (P+R) Service kostenlos.
Vorschlag: Pro Erwachsenen 1 Euro, pro Kind 0,50 Euro verlangen. Dieser Betrag ist gering und wird bestimmt akzeptiert - immer noch billiger als das Parken in der Stadt - falls man in dieser Zeit einen Parkplatz findet.
Verwaltungsaufgaben auf das Wesentliche konzentrieren
In den letzten Jahren wurden viele modische Aufgaben in der Verwaltung eingeführt, zuletzt Gender-Budgeting. Sollte die Verwaltung sich nicht mal auf die eigentlichen Probleme kümmern, statt immer neuen Trends hinterher zu laufen, die weder neue Einnahmen bringen noch die Strukturen in der Stadt verbessern. Durch "Gender" wird keine Straße saniert oder ein Unternehmen angesiedelt. Eine Einführung kostet vor allem Zeit und Geld, welches nicht da ist.
Stauproblem B51 - Felsabfräsung
Da ich auch zu den vielen Pendlern Trier-Luxemburg gehöre, möchte ich meinen Beitrag zum Haushalt 2011/2012 abgeben. Ich halte es für eine völlig irrsinnige Idee, den Felsen auf Höhe der Fachhochschule abzufräsen. Ein Millionenbetrag, der die Situation nicht großartig ändern wird.
Treiben sie doch mal eine Studie und zählen sie die Autos, die in der rechten Spur dann geradeaus nach Trier-West oder Euren fahren. Das Gros der Autos, fährt über die Kaiser Wilhelm Brücke und dort staut es dann enorm, weil die Ampelschaltung am Martinskloster viel zu kurz geschaltet ist.
Ebenso ist das Verkehrsschild am Martinskloster irreführend. Es zeigt eine Abbiegespur und eine Geradeausspur für in die City. Jedoch kann man BEIDE Spuren für in die City benutzen und so bleibt die rechte Spur meist wenig befahren, weil die Leute glauben, diese dient nur zum Abbiegen nach rechts. Das Straßenverkehrsamt sollte erst mal bei den kleinen Dingen anfangen, bevor Millionen für eine unnütze Felsabfräsung ausgegeben werden.
Ebenfalls würde ich alle LKWs aus der Innenstadt raushalten auch aus der B51, denn warum hat man eine teure Umgehungsstraße gebaut.
Desweiteren würde ich eine Ampel an die Ausfahrt Fachhochschule aufstellen, denn wir Pendler stehen im Megastau die Bitburger herunter und die lieben Studierenden fahren einfach drauf los, ohne Rücksicht auf die PKW, die immer nur schrittweise fahren können.
Man kann das Problem B51 nicht mit dieser horenden Fräsung ändern, sondern nur mit einer längeren Grünphase, die durchgehend geschaltet ist bis zur Cityeinfahrt! Ich weiß wovon ich rede!
Buchpatenschaften für Stadtbibliothek
Bücher ausleihen statt kaufen – das hat mir als begeisterten Nutzerin der Trierer Stadtbibliothek im Verlauf der Jahre sicher viele, viele Hundert Euro gespart.
Den Nutzen könnte man wahrscheinlich umkehren durch Buchpatenschaften für die Stadtbibliothek.
Das System müsste in zwei Richtungen funktionieren:
1. Die Stadtbibliothek gibt auf ihrer Internetseite an, welche Bücher sie in der kommenden Zeit anschaffen möchte – und interessierte BürgerInnen können dafür jeweils per Mausklick eine Patenschaft übernehmen, d.h. das Buch per Banküberweisung finanzieren. Ist das Buch angeschafft und im System, erhält der/die PatIn als Anerkennung eine Nachricht per E-mail, die zur Erstausleihe dieses Buches einlädt.
2. Leute, die neue Bücher gekauft oder geschenkt bekommen haben und diese anschließend der Stadtbibliothek und damit ihren MitbürgerInnen zur Verfügung stellen möchten, sollten auf einer weiteren Internetseite dieses Buch zur Aufnahme in die Bibliothek vorschlagen können. Die Stadtbibliothek muss natürlich entscheiden können, ob sie das Buch annimmt oder nicht.
Sicher ist für diese Sachkosten-Sparmaßnahme zunächst eine Investition in die Einrichtung eines EDV-Systems und dann die laufende Aktualisierung nötig. Es liegt an der Verwaltung auszurechnen, ob sich diese Investition mittel- und langfristig rechnet.
Die Buchpatenschaft bietet jedoch vielen BürgerInnen die Möglichkeit, mit relativ kleinen Beträgen einen ganz konkreten Beitrag für ein lebenswertes Trier zu leisten.
Begegnungszonen (Shared Space) in Trier
Die Stadt soll prüfen, wo bei der Neuerschließung von Wohnvierteln, vor allem aber auch im bestehenden Verkehrsnetz Shared Space angewendet werden kann.
Dadurch würden dort Ampeln und Verkehrszeichen überflüssig, die Sicherheit im Straßenverkehr gesteigert, die Lärm- und Kraftstoffemissionen verringert und die Lebensqualität in der ganzen Stadt anwachsen.
Gerade in einer armen Stadt wie Trier mit immer mehr maroden Straßen, Fuß- und Radwegen könnte das eine extrem günstige Alternative sein, da die (Re-) Investitionskosten für die verkehrliche Nutzung im Stadtraum oft viel niedriger sind als bisher.
Mehr Infos zu Shared Space/ Begegnungszonen gibt es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space
http://www.begegnungszone.de
Stadt am Fluss - Synergieeffekte nutzen
Die Stadt Trier möchte doch gerne an seinem Fluss leben und nicht neben diesem her (Thema Stadt am Fluss).
Wenn man schon dieses Ziel vor Augen hat, warum kann man dann nicht im Rahmen von notwendigen Arbeiten an den Ufern z.B. neue Aufenthaltsgelegenheiten schaffen und damit verschiedene Aspekte verbinden?
Konkret denke ich dabei an den langwierigen Bau des neuen Pegelhauses an der Schleuse. Hätte man hier nicht im Rahmen dieses Auf- und Zubuddelns beispielsweise eine einzige, breite Sitzstufe aus Muschelkalkquadern in die Böschung einarbeiten können statt wieder diesen üblichen, nicht nutzbaren Abdeckungsaufbau zu verwenden?
Langfristig könnte mit der Verbindung solcher Maßnahmen Geld eingespart und Aufenthaltsqualität an der Mosel geschaffen werden.
Darüber hinaus ist es ja auch nicht notwendig den gesamten städtischen Uferstreifen ständig zu mähen. Warum überlässt man nicht Teilbereiche einfach sich selbst und erzeugt mit den gemähten Bereichen so ein Spiel unterschiedlicher Räume?
Anschaffung von Dienstfahrrädern
Die Stadt Trier soll ihren Mitarbeitern auf Wunsch Dienstfahrräder zur dienstlichen und privaten Nutzung im Stadtgebiet zur Verfügung stellen.
Least man jene Fahrräder entstehen der Stadt nur geringe monatliche Kosten, die Räder werden durch die entsprechende Leasingfirma (bzw. Trierer Auftragswerkstätten) gewartet und gemäß den Leasingkonditionen bei Bedarf durch neue Räder ersetzt. Auch das Leasing von Pedelec-Dienstfahrrädern ist erwägenswert und heutzutage durchaus finanzierbar.
Nicht nur die finanziellen Vorteile werden im erheblichen Maße kurz-, mittel- und langfristig positiv für die Stadt und ihre Bürger sein.
Radelnde Mitarbeiter sind lt. vielen Untersuchungen gesünder, haben vor allem weniger Krankheitstage pro Jahr und sind auch im Alter länger arbeitsfähig.
Die Stadt spart mittelfristig große Parkplatzflächenareale ein, die frei bewirtschaftet werden können.
Bereits die wöchentlichen Einnahmen der Parkplatzbewirtschaftung sollten die monatlichen Leasingraten für die Fahrräder deutlich überschreiten können.
Viele Dienstfahrten könnten auf den Rädern absolviert werden, für alle übrigen Dienstfahrten kann ein verkleinerter städtischer Kfz-Fuhrpark, externes Car-Sharing bzw. der ÖPNV genutzt werden. Zudem entfällt bei Fahrrädern lästiges langes Parkplatzsuchen, was bisher auf Kosten der Arbeitszeitkontos geht.
Die Verwaltung ist durch die Benutzung von Fahrrädern außerdem "näher" an den Bürgern, denn jene könnten durch Logos auf den Rädern (bzw. das städtische Corporate Design) direkt erkennen, dass es sich um ihre Mitarbeiter der Stadt handelt.
Würden zum Beispiel auch Lehrer der kommunalen Schulen solche Diensträder zur Verfügung gestellt bekommen und dann öfters zu ihrer Schule radeln, würden sie auch öfters das gleiche Fahrzeug auf dem Weg zur Schule benutzen wie ihre Schüler (ÖPNV, Fahrrad). Dadurch steigt deren Vorbildfunktion, das Sicherheitsempfinden der Eltern und außerdem die allgemeine positive öffentliche Wahrnehmung.
Die absolute Summe der kommunalen Beschäftigten ist ein nicht zu unterschätzender Anteil im Verkehrsmarkt. Dies trägt also auch zur Verkehrlichen Entlastung bei, zumal der Arbeitgeber Start Trier einen besonderen Vorbild-Charakter hat.
Eintrittspreise für das Theater erhöhen
Im Trierischen Volksfreund war zu lesen, dass das Theater im nächsten Jahr etwa 1 Million Euro sparen muss. Dies könnte man auch durch eine Erhöhung der Eintrittspreise erreichen.
Wenn man bedenkt, dass Bürgerinnen und Bürger sonst auch bereit sind für Musicals in Hamburg oder Stuttgart höhere Preise zu bezahlen (auch für Rock- und Popkonzerte), wären 10 € mehr, für Produktionen wie beispielsweise die "West Side Story" durchaus vertretbar.

Bei Neugestaltung von trier.de einbinden