Vorschläge aus 2009 und 2010 nach Wertung sortiert

Hier werden alle Vorschläge aus dem Trierer Bürgerhaushalt in 2009 und 2010 angezeigt. Die Vorschläge sind nach Ihrer Bewertung sortiert, die bestbewerteten stehen oben.

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Niedrigere Preise für Busse erhöhen Fahrgastzahlen und Einnahmen

von: Gast; 26.09.2009; Nummer: 2268
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.69032
Durchschnitt: 1,69 (155mal bewertet)

Um die Fahrgastzahlen zu erhöhen, sollten die Preise gesenkt werden. Insgesamt könnten damit die Einnahmen steigen.

Wer zahlt freiwillig 4,80 € für hin und zurück aus den Höhen-Stadtteilen für den Bus, wenn er motorisiert ist (man stelle sich das mal zu Zeiten der DM vor, 9,60 DM, man hätte die Planer für verrückt erklärt).

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die vorgeschlagenen Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr durch Fahrpreisreduzierung

von: Moonlight; 04.10.2009; Nummer: 2358
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.65812
Durchschnitt: 1,66 (117mal bewertet)

Durch eine Reduzierung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr würden sich viele Bürger und Bürgerinnen zum Umstieg von einem Auto auf ein öffentliches Nahverkehrsmittel bewegen lassen. Dies hätte zur Folge, dass sich hieraus für Stadt Trier mehrere Vorteile ergeben würden.

  1. Weniger Verkehrslärm auf der Straße
  2. Reduzierung der Parkpatznot
  3. Geringere Lärmbelästigung
  4. Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr (Die Menge machts!) 

Einige Städte in der Bundesrepublik sind uns auf diesem Gebiet bereits voraus.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen. Falls es durch die Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

ÖPNV

von: hamm; 07.10.2009; Nummer: 2401
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.5
Durchschnitt: 1,50 (98mal bewertet)

Stark verbilligte Jahresnetzkarten für ÖPNV anbieten und bewerben

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ein entsprechendes Angebot gibt es bereits in Form des "MobilTicket Jahr" des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT). Im Übrigen ist die Angebots- und Tarifgestaltung nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum VRT muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Energiesparen an Schulen: 50/50-Projekt

von: xyz64; 14.10.2009; Nummer: 2557
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.487805
Durchschnitt: 1,49 (82mal bewertet)

Eine Reihe von Kommunen fördert das Energiesparen in Schulen bereits erfolgreich nach dem fifty/fifty-Modell: Jeder teilnehmenden Schule werden 50% der durch bewusstes Nutzerverhalten eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung gestellt.

Schüler/innen, Lehrkräfte und Hausmeister/innen sind also aufgefordert durch einfach umsetzbare Energiesparmaßnahmen Wärme, Strom, Wasser und Müll zu sparen. Im Vordergrund steht  dabei energiebewusstes Alltagsverhalten bei der Benutzung von Thermostatventilen, Lampen, sonstigen elektrischen Geräten oder beim Lüften. Hinzu kommt das richtige Bedienen der vorhandenen Heizungs- Regel- und Energietechniken.

Die Projektkoordination in Trier könnte der Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. übernehmen, der ohnehin in diesem Bereich aktiv ist.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Ergebnis des Rates

Aus haushaltsrechtlichen Gründen konnte der Stadtrat der Umsetzung des Vorschlages nicht zustimmen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag ist dem Grunde nach zu begrüßen, da hier das Bewusstsein der Gebäudenutzer in Bezug auf sparsamen Umgang mit Energie aktiviert werden kann.

Die derzeitige Haushaltsstruktur, die Konsolidierungsauflagen der Kommunalaufsicht und der Prozess zur Optimierung der Gebäudewirtschaft sind jedoch Gründe, den Vorschlag in dieser Form nicht umzusetzen.

Aus haushalterischen Gründen konnte dies jedoch in der Vergangenheit nicht umgesetzt werden, da Einsparungen vorrangig der Haushaltskonsolidierung zuzuführen sind.

Weiter darf nicht versäumt werden darauf hin zu weisen, dass die Auswertung der Sparerfolge extrem aufwändig ist, da verständlicher weise nicht nur die Daten des letzten Jahres verglichen werden können, diese müssen erst einmal vergleichbar aufgearbeitet werden (milder Winter / harter Winter), um objektive Ergebnissen zu erzielen.

Die derzeitige Haushaltsstruktur mit der Verwaltung der städtischen Schulen im Teilhaushalt 4.3 – Gebäudemanagement – und den Personal- und Sachkosten im Teilhaushalt 3.1 – Schulen – ist im Sinne eines einheitlichen Schulbudgets nicht geeignet für eine Umsetzung des Vorschlages. Eine diesbezüglich Anpassung der Haushaltsstruktur mit der einhergehenden organisatorischen Zusammenführung von Verantwortlichkeiten ist kontraproduktiv im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion der Optimierung der Gebäudewirtschaft.

ÖPNV für Jugendliche attraktiver machen

von: Bettina L; 29.09.2009; Nummer: 2308
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.470085
Durchschnitt: 1,47 (117mal bewertet)

Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher einmal pro Woche den Bus nehmen möchte, ist das recht teuer - und viele nehmen den Bus lieber, da das Fahrradfahren zu gefährlich ist! Wie wäre es, Streifenkarten anzubieten, damit das Fahren günstiger wird? Dann würden auch viele "Elterntaxifahrten" wegfallen, welche die Stadt verpesten, verstopfen und wiederum die Radfahrer ärgern. Zudem werden in vielen "neuen" Stadtteilen junge Familien angeworben, die zusätzlich mindestens ein- bis zweimal täglich mit dem Auto in die Innenstadt fahren - der Fehrkehskollaps ist hier schon jeden Morgen zu beobachten (z.B. Kreisel Kaiserthermen).

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

In der Stadt Trier gibt es die angesprochenen Streifenkarten bereits (so genanntes 4-Fahrtenticket). Im Übrigen ist die Angebots- und Tarifgestaltung nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum VRT muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Ampelschaltungen in der Stadt optimieren

von: Cirsium_arvense; 08.10.2009; Nummer: 2429
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.44954
Durchschnitt: 1,45 (109mal bewertet)

Wenn man in Trier als Fußgänger unterwegs ist, so muss man vor allem an Fussgängerampeln sehr viel Zeit einplanen, wodurch einem diese Form der Fortbewegung verleidet werden kann. Von der Bushaltestelle an den Kaiserthermen bis zum Hallenbad zum Beispiel muss man in der Regel vor 3 Ampeln längere Zeit auf Grün warten und benötigt für die paar Meter mehrere Minuten. Vor allem ist die Fußgängerampel sehr häufig längere Zeit rot, ohne dass ein Auto kommt. Paradoxerweise geht es den Autofahrern nicht besser; sie fahren – wenn sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten – häufig von einer roten Ampel zur nächsten. Dann stehen sie eben wieder und pusten – falls sie den Motor nicht abstellen – die Autoabgase in die (auch dadurch nicht so) gute Trierer Luft.

Ähnliches gilt für die Ampelanlage an der Ecke Saarstraße / Kaiserstraße / Südallee und viele andere Ampeln in Trier.

Eine Verbesserung würde dem fließenden Verkehr, den Fußgängern und dem Innenstadtklima Triers helfen!!

Außerdem sind die Grünphasen für Fußgänger häufig zu kurz; auch dieses Problem könnte man im Zuge dieser Maßnahme angehen.

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung kümmert sich laufend um die Optimierung der Ampelschaltungen. Die gegebenen Hinweise werden geprüft.

Grundsätze der Ampelschaltungen in Trier: Ampelschaltungen sind immer ein Kompromiss zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden Individualverkehr (zum Beispiel Autos), öffentlicher Personennahverkehr, Rad und Fußgänger/innen. Während eines Ampelumlaufs erhalten alle (anfordernden) Verkehrsteilnehmenden einmal Grün. Die Länge der Grünzeiten ist von der Umlaufzeit abhängig. Lange Grünzeiten verursachen lange Umlaufzeiten und somit auch lange Wartezeiten. Kurze Grünzeiten verkürzen die Umlaufzeiten und somit auch die Wartezeiten. Lange Grünzeiten und kurze Wartezeiten schließen sich deshalb leider aus.

Die Programmierung der Steuerung von Ampeln folgt folgender Rangordnung:

  1. Oberste Priorität hat die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Besonders gefährdet sind Fußgänger/innen und Radfahrende. Zur deren Sicherheit wurden viele Steuerungen so optimiert, dass die Wartezeiten nicht zu lange sind. Zu lange Wartezeiten werden nicht akzeptiert, so dass diese bei „Rot" die Straße überqueren. Dies behindert meist eine „Grünen Welle".
  2. Sodann folgt in der Rangordnung die Beschleunigung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Der ÖPNV soll an Ampeln Vorrang haben. An den Kreuzungsanlagen der Südallee, Ostallee, Westtrasse, Römerbrücke und an weiteren einzelnen Anlagen können die Busse der städtischen Verkehrsbetriebe über Funk Grün bei Ampeln anfordern. Das behindert ebenfalls die „Grüne Welle", auch lange nach dem ein Bus die Kreuzung passiert hat.
  3. Es folgt die Leistungsfähigkeit. Unter Beachtung der genannten Vorzugsbehandlung wird jede einzelne Kreuzung für sich optimiert. Über Anforderungs- und Bemessungsschleifen für Autos und Lastwagen, über Anforderungstaster und Infrarotdetektoren für Fußgänger/innen verteilt die Steuerung die verbleibenden Grünzeiten so, dass alle Verkehrsströme gleichmäßig bedient werden. Deshalb gibt es keine festen Grünzeiten mehr. Diese sind aber für eine für eine „Grüne Welle" nötig. Die Maximierung der Einzelleistungen der Kreuzungen hat Vorrang vor der „Grünen Welle". Denn eine „Grüne Welle" nutzt wenig, wenn der Verkehr in den Nebenstraßen zusammen brechen würde.
  4. Zuletzt erfolgt die Berücksichtigung der „Grünen Welle". Bei den verkehrsabhängig gesteuerten Anlagen ist eine „Grüne Welle" in den Grundprogrammen vorhanden. Voraussetzung für diese „Grüne Welle" ist aber, dass das Grundprogramm an keiner Ampel einer Straße durch die genannten Eingriffe gestört wird. Dies tritt kaum mehr auf. Lediglich bei den festzeitgesteuerten Signalanlagen ist eine „Grüne Welle" vorhanden. Da hiermit keine Verkehrsbeeinflussungen nach 2.) und 3.) möglich sind, werden diese Ampeln nach und nach abgeschafft.

Kurze Grünphasen der Fußgänger/innen: Während die Fußgängerampel Grün zeigt, dürfen die Fußgänger/innen die Fahrbahn betreten. Fußgänger/innen, die sich beim Umspringen auf Rot bereits auf der Fahrbahn befinden, haben ausreichend Zeit, um die Fahrbahn gefahrlos zu verlassen. Die zum Überqueren einer Fahrbahn zur Verfügung stehende Zeit setzt sich also aus der Grünzeit und dieser sogenannten "Schutzzeit" zusammen und gewährleistet somit ein gefahrloses konfliktfreies Überqueren der Fahrbahn.

Optimierung aller Ampeln / Kosten: In Trier werden zur Zeit alle 18 veralteten Steuergeräte ausgetauscht. Die vorhandenen Anlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und können wegen fehlender Ersatzteile nicht mehr repariert werden. Die neuen Steuergeräte dienen auch der ÖPNV Beschleunigung.

Des Weiteren sollen die Hard- und Software des Verkehrsrechners erneuert werden. Eine Optimierung aller Ampeln in Trier erfordert 5 bis 6 Millionen Euro Investitionen. Um den Verkehr nach dem Verkehrsaufkommens zu steuern, um Wartezeiten und Staus zu minimieren, ist eine Zustandsanalyse nötig. Anschließend werden Induktionsschleifen nachgerüstet und die Software der einzelnen Ampeln aktualisiert. Gegebenenfalls müssen noch weitere Steuergeräte ausgetauscht werden.

Verfahrensweise bei Beschwerden: Grundsätzlich werden Beschwerden von allen Verkehrsteilnehmenden (zum Beispiel Busbetriebe, Fahrzeugführende, Fußgänger/innen) überprüft. Anschließend wird abgewogen, ob und zugunsten welcher Verkehrsteilnehmer/innen die Schaltung geändert wird, ohne die anderen zu sehr zu benachteiligen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Mehr Geld für Bildung

von: jimmy_cc; 27.09.2009; Nummer: 2282
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.40367
Durchschnitt: 1,40 (109mal bewertet)

Die konstant unterbezahlten Schulen, sollten neue Geldquellen bekommen, damit es kleinere Klassen gibt, funktionierende elektrische Geräte, schimmelfreie Gebäude...

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat insgesamt 145.000 € an zusätzlichen Lernmitteln für die verschiedenen Schultypen bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Kleinere Klassen: Sie nehmen in der Konsequenz nicht nur mehr Raum, sondern insbesondere auch mehr Lehrerkapazitäten in Anspruch. Hier bedarf es demnach zunächst einer Abstimmung zwischen den Kommunen und dem Land und einer politischen Willensbildung auf Landesebene, die zu einer Änderung der vom Land festgelegten Klassenmesszahlen führt.

Die Bereitstellung und Finanzierung der dafür notwendigen Lehrkräfte ist Aufgabe des Landes. Die Schaffung und Finanzierung notwendiger Raumkapazitäten hingegen ist Aufgabe der Kommunen. Es bleibt abzuwarten, dass hier vor der Erschließung notwendiger Geldquellen auf Landesebene die hierzu notwendigen Grundlagen für die Bildung kleinerer Klasseneinheiten geschaffen werden müssen.

Funktionierende elektrische Geräte: Sie sind aus Sicht des Schulträgers, soweit deren Beschaffung und Instandhaltung im Verantwortungsbereich des städtischen Schulverwaltungsamtes liegt, in der Regel in den Schulen vorhanden. Ein entsprechender Bedarf muss jedoch Seitens der Schule angezeigt werden. Bei Defekten wird in aller Regel eine zügige Instandsetzung beauftragt bzw. eine Ersatzbesorgung veranlasst.

Die Finanzierung der elektrischen Geräte erfolgt zum Teil aus dem Schulbudget der Schulen oder aus Lehr- und Lernmitteln. Sie steht somit zum Teil in Konkurrenz zur Beschaffung der übrigen Ausstattungsgegenstände der Schule. Einer Erhöhung der Ansätze für Lehr- und Lernmitteln im Haushalt 2010 steht das Schuldezernat positiv gegenüber.

Sobald Hinweise oder auch nur der Verdacht auf Schimmelbelastungen vorgetragen wird, werden sofort alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um diese Probleme in den Griff zu bekommen unabhängig von dem finanziellen Aufwand, der damit verbunden ist.

Energieeinsparung: Städtische Gebäude prüfen

Bürgervorschlag
von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2408
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.4
Durchschnitt: 1,40 (105mal bewertet)

Alle öffentlichen Gbäude der Stadt sollen einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, wo und wie sich Energie einsparen lässt

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Wir führen immer solche Untersuchungen durch bevor Maßnahmen zur Sanierung der Gebäude geplant werden. Es ist uns in diesem Jahr gelungen Fördergelder des Bundesumweltministeriums zu erhalten, um genau diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Mit diesen Fördermitteln wird die Erstellung von Klimaschutzkonzepten für 7 Trierer Schulobjekte mit insgesamt 58.000 m² Brutto-Geschossfläche finanziert. Zug um Zug soll dies in den kommenden Jahren auch für die übrigen Gebäude realisiert werden.

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung erfolgt bereits Zug um Zug.

Verwaltungshinweis für den Rat

Entsprechend diesem Vorschlag wurden und werden Sanierungsmaßnahmen für städtische Gebäude geplant. Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug.

Bereitstellung öffentlicher Flächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen

von: bridget; 28.09.2009; Nummer: 2293
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Energie
4.387755
Durchschnitt: 1,39 (98mal bewertet)

Die Stadt Trier sollte mehr Dachflächen öffentlicher Gebäude wie Schulen, Verwaltungsgebäude, etc. für Photovoltaikanlagen zur Verfügung stellen. Diese sollen als Bürgerkraftwerke angelegt werden, was der Stadt die Investitionskosten erspart.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Neben der Bereistellung öfentlicher Flächen z.B auf dem Dach der Arena, konnte im Juni 2010 das Bürgerkraftwerk auf dem Friedrich-Spee-Gymnasium in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus hat der Stadrat in 2010 die Erstellung eines Dachflächenkataster zur Erschließung der Potentiale für Flächen für Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet Trier beschlossen. Das Dachlächenkataster ist in der Berarbeitung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Um diesem Ziel, der Bereitstellung öffentlicher Dachflächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen näher zu kommen, steht die Verwaltung bereits seit langem in Kontakt mit der Lokalen Agenda 21 (LA 21). Zu unser beider Bedauern mussten wir jedoch feststellen, dass dies aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist. Die Gründe hierfür sind meist:

  • unzulängliche Statik des Daches
  • Alter der vorhandenen Dachhaut
  • Entfernung zum nächsten Einspeisepunkt
  • oder ungünstige Ausrichtung des Daches

Die Verwaltung steht jedoch weiterhin im Dialog mit der LA 21 um geeignete Dächer ausfindig zu machen und mit Photovoltaikanlagen auszustatten.

Wir begrüßen ausdrücklich die Idee der Bürgerkraftwerke, da dies der Stadt die Investitionskosten erspart und dadurch dann auch der enge Investitionsrahmen der Stadt nicht weiter eingeschnürt wird.

Verweis auf Ratsvorlagen

326/2010 (Dachflächenkataster) 134/2010 (Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Arena Trier)

Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1753
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.38614
Durchschnitt: 1,39 (202mal bewertet)

Der Ausbau der Fuß- und Radwege soll vor allem zur Verkehrsvermeidung beitragen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Das Radverkehrskonzept liegt im Entwurf vor. Integration in gesamtes Mobilitätskonzept 2020 läuft. Beschlussfassung im Rahmen deses Konzeptes vorgesehen. Einzelne Maßnahmen werden vorab bereits konkret geplant und sind im Haushaltsplan eingestellt z.B. Lückenschluss Radweg Spitzmühle, Radwege Loebstraße / Aulstraße / Herzogenbuscher Straße, Radfahrerquerung Ascoli-Piceno-Straße, Fortsetzung Hochwald-Ruwertal-Radweg im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer....)

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird ein Radverkehrskonzept erarbeitet und im Jahr 2010 werden darüber hinaus auch grundsätzliche Aussagen zu Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Fußgängerverkehrs erarbeitet. Diese werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Nach Abschluss der Arbeiten und Beschluss des Konzeptes durch den Stadtrat können anschließend sukzessive einzelne Maßnahmen entsprechend ihrer Priorität konkret geplant, in den Haushalt eingestellt und zur konkreten Umsetzung gebracht werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu.

Sport: Eintracht soll Schulden zurückzahlen

von: Dietrich-Flade; 29.09.2009; Nummer: 2309
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Sport
4.37903
Durchschnitt: 1,38 (124mal bewertet)

Mich freut der sportliche Erfolg der Eintracht im DFB-Pokal. Als ich hörte, wieviel Geld sie verdienen durch das Erreichen der nächsten Runde, war ich erfreut in Hinblick auf die Schuldenrückzahlung an die Stadt. Doch das steht nicht zur Debatte, da man die erst zurückzahlen muß, wenn Trier wieder in der 2.Liga kickt!! Warum nicht jetzt? Neue Spieler sind nicht nötig, die Mannschaft spielt doch gut. Unsere Kinder würden sich freuen, wenn für das Geld Schulen saniert oder der Schuldenberg verringert wird.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat lehnt ab

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Forderungsverzicht bezieht sich auf noch offene Forderungen aus der Errichtung zweier Zusatztribünen, die anlässlich des Aufstieges des SVE zur 2. Bundesliga (1. Tribüne) und im Folgejahr (2. Tribüne) aufgestellt wurden. Diese damals notwendige Erweiterung der Sitzplatzkapazität wurde seinerzeit vom DFB gefordert (Lizenzauflage) und war zur Absicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unabdingbar. Es handelt es sich somit um eine Investition des Vereins in städtisches Eigentum.

Durch zweimaligen Abstieg und damit verbundene Abnahme der Besucherzahl konnte der Verein seinen Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Stadtrat hat daher in seiner Sitzung vom 16.12.2008 den Forderungsverzicht beschlossen, hat aber die Möglichkeit eröffnet bei Aufstieg in die 2 . Bundesliga in eine erneute Prüfung einzutreten.

Die jetzt durch die Teilnahme am DFB-Pokal erzielten Mehreinnahmen, die im Nettobereich erheblich unter den gehandelten Zahlen angesiedelt sind, sollen dem Verein zur Absicherung des laufenden Etats belassen werden.

Verweis auf Ratsvorlagen

Vorlage 489/2008, Beschluss Stadtrat am 16.12.2008 (bei neun Nein-Stimmen)

Erhalt Grundschule Pfalzel

Bürgervorschlag
von: Göttin; 11.06.2010; Nummer: 3470
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.376625
Durchschnitt: 1,38 (231mal bewertet)

Bereits beim letzten Bürgerhaushalt wurde der Vorschlag gemacht, die Grundschule Pfalzel zu erhalten - was sinnvoll und unbedingt notwendig ist!
Die Grundschule ist derzeit dabei, ein erweitertes Betreuungsangebot im Sinne einer offenen Ganztagsschule zu konzipieren.
Desweiteren plant die Kindertagesstätte St. Adula in Pfalzel nun neben der ohnehin engen inhaltlichen Kooperation mit der Grundschule die Zusammenarbeit zu intensivieren. Um einer Raum- und Platznot im Kindergarten vorzubeugen, sollen Räume der Grundschule genutzt werden.
Die Stadt Trier, die Pfalzeler Bürger und Vereine sind aufgerufen, diese sinnvolle Kooperation und damit auch den zukünftigen Bestand der Grundschule in Pfalzel durch die Unterstützung dieser Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Viele Kindertagesstätten arbeiten zunehmend systematischer mit Grundschulen zusammen. Eine solche Zusammenarbeit wird in der Grundschule Pfalzel vorbereitet. Aufgrund des Neubaugebietes in Pfalzel ist die Kindertagesstätte überfüllt und wird deshalb die Gruppe der 3- bis 6-jährigen Kinder in die Grundschule Pfalzel auslagern. Diese Anzahl der Kinder wird in den kommenden Schuljahren folgerichtig dazu führen, dass die Grundschule mindestens vorübergehend zweizügig wird, und damit in den nächsten zehn Jahren ihre Existenz nicht in Frage steht.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat dem Erhalt der Grundschule Pfalzel im Rahmen des Schulentwicklungskonzeptes zugestimmt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Eine Entscheidung über den Erhalt oder die Schließung von Schulen ist untrennbar mit dem Abschluss des Schulentwicklungskozeptes verbunden.
Die Arbeit am Schulentwicklungkonzept Teil 1 ist zwischenzeitlich abgeschlossen und der Stadtrat hat dem Schulentwicklungsplan zugestimmt.

Billigere und bessere öffentliche Verkehrsmittel

von: Utopia1983; 06.10.2009; Nummer: 2381
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.376145
Durchschnitt: 1,38 (109mal bewertet)

Ich schlage vor, dass Trier die Busse stärker bezuschusst und dafür wird das Busfahren wesentlich billiger (max. 0,50 Euro eine Fahrt) oder sogar kostenlos. Hierdurch kann der Verkehr in der Stadt stark reduziert werden. Es müsste dann allerdings auch das entsprechende Busangebot geschaffen werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen. Etwaige Defizite müssten aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Fuß- und Radwegeverbindung über den Hauptbahnhof bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 2005
Stadtteil: Kürenz; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.375
Durchschnitt: 1,38 (168mal bewertet)

Eine Beseitigung der Barriere Hauptbahnhof zum zentralen Bindeglied zwischen den östlichen Stadtteilen könnte Idealerweise durch eine Fußgängerbrücke (Erschließung der Gleise von oben) oder eine separate Fuß- und Radwegebrücke (oder - ggf. billiger - durch Fortführung der bestehenden Fußgängerunterführung) erfolgen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Um diese Verbindung herzustellen müsste eine Über- oder Unterführung realisiert werden. Da der Zugang zu den Gleisen von der Westseite aus bereits durch eine Unterführung sicher gestellt ist, wäre die zunächst sinnvollste Variante deren Verlängerung in Richtung Osten. In wie weit dies technisch möglich und finanzierbar ist, ist mit der DB AG zu klären.

Eine Überführung hingegen würde im Bereich des vorhandnen Tunnels eine Doppelerschließung bedeuten. Diese Variante wäre sinnvollerweise nur in Zusammenhang mit dem Petrisbergaufstieg realisierbar. Hierzu ist auf eine mögliche zukünftige diesbezügliche Beschlussfassung zu verweisen.

Kommentar Ortsbeirat

Eine Stellungnahme des Ortsbeirates Kürenz liegt nicht vor.

Regionalbahn (Stadtbahn) Trier, Hauptstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2426
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.37255
Durchschnitt: 1,37 (102mal bewertet)

Die Bahnstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz - Saartal / Obermosel / Luxemburg durchzieht das Stadtgebiet auf einer Länge von ca. 15 km und verläuft hierbei in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Wohn- und Arbeitsplatzgebiete und der bedeutendsten Schulzentren der Stadt. Es bietet sich daher an, diese Infrastruktur zur umweltfreundlichen Erschließung der Stadt zu nutzen. Bisher erfolgt eine derartige Erschließung allerdings nur punktuell, z.B. durch den Hauptbahnhof (der zudem nur von einer Seite zugänglich ist) oder durch den Haltepunkt (HP) Trier-Süd. Das Konzept der Regionalbahn (Stadtbahn) Trier sieht daher die Anordnung von Zwischenhalten vor, von denen bisher nur der HP Ehrang-Ort (Alt-Ehrang) realisiert ist. Seine ganze Effektivität kann das System aber erst dann entfalten, wenn zusätzlich zu den bestehenden Stationen wie Bf. Ehrang, Pfalzel, Hauptbahnhof und Trier-Süd die weiteren Haltepunkte wie Perlen auf einer Schnur das Stadgebiet erschließen:

  • Mäusheckerweg (beim Schulzentrum)
  • Trier-Nord/Dasbachstraße (beim Gewerbegbiet, dem potentiellen Handwerkerpark und der Trier-Arena)
  • Alt-Kürenz/Avelsbacher Straße (bei den dichten Wohngebieten St-Ambrosius, St-Paulin und Alt-Kürenz)
  • Kaiserthermen/Ostallee/Südallee/Olewiger Straße (beim FWG, dem Wohngebiet Gartenfeld, der Europäischen Rechtsakademie ERA und den Kulturzielen Landesmuseum, Tempelbezirk, Amphitheater und Kaiserthermen)
  • St-Matthias/Aulstraße (bei den Wohngebieten Weismark und Trier-Süd und dem Kulturziel Matthiasbasilika)
  • St-Medard/Schammat/Pellinger Straße (bei den Wohngebieten Schammat und Feyen)

In der Nähe von einigen der genannten HP befindet sich auch noch ausreichend Fläche zur Anlage von P+R-Plätzen; das eigentliche Ziel des Konzepts ist allerdings die direkte Erschließung der unmittelbaren Umgebung.

Bei konsequenter Fortführung des Regionalbahnkonzepts (unter Einbeziehung der Weststrecke) kann sich der ÖPNV-Anteil (Bahn und Bus zusammen) am stadtinternen Binnenverkehr von 12 % auf 17 % und im Ziel- und Quellverkehr zwischen Stadt und Region von 9 % auf 14 % erhöhen, während der Straßenverkehrsanteil von 45 % auf 36 % bzw. von 91 % auf 86 % abnimmt.

Das technische Problem liegt im Streckenabschnitt zwischen der Pfalzeler Brücke und Trier-Süd, der derzeit (einschl. Hauptbahnhof) im Prinzip dreigleisig ist (zwei Gleise für den Personenverkehr, das bergseitige Gleis im Gegenverkehr für Güterzüge). Bisher ist nicht gelöst, ob die drei neuen HP Trier-Nord, Alt-Kürenz und Kaiserthermen auf diesem Abschnitt drei- oder zweigleisig auszubauen sind. Hierzu gibt es seitens der DB AG noch keine Aussage. Denkbar ist auch eine Lösung, den Personenfernverkehr und den Güterzugverkehr auf zwei Gleisen zusammenzufassen und unabhängig hiervon den Regionalbahnverkehr auf dem dritten Gleis im Gegenverkehr (mit Kreuzungsstationen) auf dem o.g. dreigleisigen Abschnitt zu betreiben. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass für die neuen Haltepunkte jeweils nur ein Bahnsteig in Seitenlage notwendig ist. Dieses System wäre mit einem dritten Gleis auf der Pfalzeler Brücke auch bis zum Bahnhof Ehrang im Zuge der künftigen Umbauten des Ehranger Güterbahnhofs fortzusetzen, genau so, wie es über den HP Trier-Süd hinaus bis zum HP St-Medard / Schammat bzw. bis zum Estricher Hof fortsetzbar wäre, wo die Flächen der ehemals viergleisigen Bahntrasse noch zur Verfügung stehen (weiter in Richtung Konz fielen diese Flächen dem Straßenbau - vierspuriger Ausbau der B 51 - zum Opfer).

Zu realisieren ist das Regional / Stadtbahnkonzept Trier nur als GVFG-Maßnahme. Nach der derzeit gültigen Rechtslage ist die Stadt Bauherr und trägt die Planungskosten. Die Baukosten übernehmen Bund bzw. Land zu 80 %, die DB AG zu 5 %, so dass bei der Stadt noch 15 % der Baukosten bleiben. Es ist offen, ob dieser Finanzierungsmodus bleiben wird, vor allem, wenn im Jahr 2013 das GVFG ausläuft. Die Städte würden sich über einen geringeren Eigenanteil als 15 % sehr freuen, Bund und Länder sehen das aber anders. Ob bei einer restriktiveren Regelung seitens der Bundes und der Länder überhaupt noch kommunale Verkehrsvorhaben möglich sein werden, ist eine offene Frage.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Für den Ausbau der Haltestelle Mäusheckerweg wurden die Mittel für Planungskosten im Haushalt um 50.000 € erhöht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Über die im Folgenden dargestellte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen:

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG. 
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012

Internet Bürgerforum

Bürgervorschlag
von: Air Force One; 03.10.2009; Nummer: 2349
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Zusätzliche Themen
4.367345
Durchschnitt: 1,37 (98mal bewertet)

Hier entwickelt sich gerade ein spannendes Bürgerforum mit vielen Ansichten, Kommentaren und wirklich guten Vorschlägen. Warum soll dieses Diskussionsforum zeitlich begrenzt sein? Ich finde hier kann die Verwaltung das Ohr ganz nah am Bürger haben und die Bürger haben die Möglichkeit unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen auch gerade mit der Verwaltung. Also, bitte beibehalten!

Ich habe kostenneutral gewählt, was vielleicht nicht so ganz stimmt. Aber hier kommen ja auch Vorschläge zum Sparen an ;-)

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Im Beirat Bürgerhashalt wurden konkrete Vorschläge für ein dauerhaftes internetgestütztes Ideenmanagement vorgestellt und diskutiert. Vor einer Umsetzung müssen diese noch in den zuständigen Gremien beraten werden

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll in der von der Verwaltung konkretisierten Form weiter entwickelt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung befürwortet den Ausbau internetgestützter Formen der Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger. Die guten Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt zeigen, dass eine große Nachfrage in der Bevölkerung besteht

Für einen zeitlich unbegrenzten, aber thematisch begrenzten und zielgerichteten Dialog zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik muss die Plattform buergerhaushalt-trier.de angepasst werden. Ziel ist der Aufbau einer umfassenden Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement. Diese kann auf der vorhandenen Lösung buergerhaushalt-trier.de aufbauen.

Die elektronische Bürgerbeteiligung (E-Partizipation) soll zu einem umfassenden Standardangebot für die Trierer und Triererinnen für unterschiedliche Themen und Ziele entwickelt werden. Die Plattform sollte zunächst folgende Module umfassen:

  • Ideen- und Beschwerdemanagement Es sollen Anregungen und innovative Ideen gesammelt werden, mit der die Lebensverhältnisse in Trier verbessert oder öffentliche Mittel eingespart werden. Einfache  Maßnahmen oder Beschwerden werden an die Fachämter oder an andere zuständige Stellen geleitet, dort geprüft und gegebenenfalls umgesetzt oder in eine „Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement“ eingestellt. Größere, haushaltsrelevante Projekte fließen in den nächsten Bürgerhaushalt. Der Status der Umsetzung wird im Internet dokumentiert.
  • Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement Mit der Projektbörse soll die ehrenamtliche Umsetzung bestimmter Maßnahmen aus dem Ideenmanagements oder aus dem Bürgerhaushalt koordiniert werden. .
  • Bürger-Foren Zu bestimmten Themen sollen Bürgerinnen und Bürger ihre Sichtweisen untereinander und mit der Verwaltung austauschen. Die Diskussion soll thematisch begrenzt und zielorientiert erfolgen. Das Ziel sind überprüfbare Maßnahmen. Dies können Themen wie die Umgestaltung größerer Flächen oder längerfristige Investitionen der Stadt sein.
  • Bürgerhaushalt Der Bürgerhaushalt soll jährlich als Online-Verfahren durchgeführt und weiter entwickelt werden.

Für ein Modul stehen Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz zur Unterstützung des Bürgerhaushaltes als Pilotprojekt bereit. Für weitere Module wären Mittel der Stadt oder weitere Fördermittel erforderlich. Gegebenenfalls können bereits geplante oder bewilligte Mittel für Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung einzelner städtischer Projekte so eingesetzt werden, dass sie auch der Entwicklung der Plattform dienen. Im Haushaltsentwurf 2010 sind für die Weiterentwicklung und Durchführung des „Bürgerhaushaltes 2011“ 30.000 € eingestellt.

Stadtwerke: Erneuerbare Energien in der Region stärken

von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2423
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.363635
Durchschnitt: 1,36 (99mal bewertet)

Die SWT sollen in Zukunft nicht mehr ausserhalb ihres Versorgungsgebietes investieren, sondern sich insbesondere für erneuerbare Energien in der Region engagieren

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat bereits im Jahr 2007 einen Grundsatzbeschluss zum Ausbau der erneuerbaren Energien gefasst.

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ein konkreter Handlungsbedarf ergibt sich nicht.

Seit Ende der 90er Jahre bauen die Stadtwerke Trier (SWT) Schritt für Schritt ihr Klimaschutz-Engagement in Trier und der Region aus. Die Bandbreite reicht von Erdgas als Kraftstoff über ein Biogas-Forschungsprojekt und Blockheizkraftwerke bis hin zur Erzeugung von regenerativer Energie mit Sonnen-, Wind oder Wasserkraft. Das Klimaschutzengagement der Stadtwerke baut auf drei Säulen auf:

 

  1. SWT verstärkt die Erzeugung und den Bezug von regenerativen Energien. 
  2. SWT fördert den Einsatz von energieeffizienter Technik. 
  3. SWT schafft ein Energiebewusstsein bei den Verbrauchern in Trier und der Region. 

 

Jüngste Projekte belegen eindrucksvoll, wie konsequent die Stadtwerke an jeder einzelnen Säule arbeiten: Aktuell werden in Reinsfeld zwei Windkrafträder gebaut, die zusammen soviel Strom erzeugen, dass ab Anfang nächsten Jahres 1.500 Musterhaushalte damit versorgt werden.

Am Krahnenufer hat SWT eine neue Nahwärmeversorgung aufgebaut für die gesamten Vereinigten Hospitien, das benachbarte Annastift, die innerstädtischen Gebäude der Fachhochschule und die Berufsbildenden Schulen. Herzstück der dezentralen Wärmeversorgung ist ein Blockheizkraftwerk.

Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat SWT den Zuschlag für den Aufbau eines regionalen Energieeffizienz-Netzwerkes (EEN) im Rahmen des bundesweiten "30-Pilot-Netzwerke"-Projektes bekommen. Und hierbei handelt es sich nur um jeweils ein Beispiel von vielen. Alle Projekte haben eins gemeinsam: Sie stärken nicht nur den Ausbau der erneuerbaren Energien sondern tragen auch aktiv zur CO2-Einsparung in Trier und der Region bei.

Erneuerbare Energien

von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2416
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Energie
4.352275
Durchschnitt: 1,35 (88mal bewertet)

Die Stadtplanung soll zusammen mit den Stadtwerken geeignete städtische Wohngebiete auswählen, die mit Kraft-Wärme-Kopplung und Nahwärmenetz versorgt werden können. Die SWT können die Anlagen errichten und betreiben und über die Wärmeabgabe finanzieren

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen wird der Vorschlag bereits angewendet. Für die Umsetzung müssen allerdings immer potentielle Nutzer gefunden werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung handelt es sich um eine Maßnahme der Steigerung der Energieeffizienz in der Erzeugung von elektrischer Energie bzw. Wärme. Ihr verstärkter Einsatz trägt insofern zum Klimaschutz bei.

Unabhängig von dieser konkreten Maßnahme der Versorgungstechnik ist es Ziel der Stadt Trier, bei der Entwicklung neuer Baugebiete die Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz generell möglichst weitgehend auszuschöpfen. Eine entsprechende Zielsetzung hat der Stadtrat zum Beispiel für das Baugebiet BU 13 in Tarforst im letzten Jahr formuliert. Für das Baugebiet wird aktuell ein Energiekonzept durch ein externes Planungsbüro erarbeitet.

Auch für den Bereich der Konversion Feyen wird die Erstellung eines Energiekonzeptes angestrebt. Das Ziel einer gesteigerten Energieeffizienz bei der Entwicklung neuer Baugebiete könnte auf der Grundlage einer gesamtstädtischen Strategie ähnlich der „Klimaschutz-Strategie der Stadt Freiburg - Szenarien und Maßnahmenplan“ noch umfassender umgesetzt werden.

Bitte durchgehende Fahrradwege!

Bürgervorschlag
von: Sniff; 09.06.2010; Nummer: 3444
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.343065
Durchschnitt: 1,34 (137mal bewertet)

Trotz einiger Versprechen sind die Fahrradwege in Trier immer noch deutlich unzureichend. Dabei benötigt es keine riesigen und komfortablen Radwege um das Radfahren angenehmer zu machen sondern eher durchdachte Wege. Das größte Problem ist oft einfach, dass Radwege plötzlich enden, häufig sogar obwohl sich einige Meter weiter wieder ein Fahrradweg befindet (zum Beispiel auf der Nordallee an der Porta vorbei; oder einige Meter weiter, wenn man versucht von der Nordallee auf das Katharinenufer bzw. generell an die Mosel zu gelangen; oder auch in der entgegengesetzten Richtung, wenn man versucht von der Nordallee zum Bahnhof bzw. auf die Kürenzerstr. zu gelangen - um nur wenige Beispiele zu nennen!). Es wäre also notwendig diesen Radwegteilstücke zu verbinden.

Durchgängige und sinnvolle Radwege können in vielen Fällen durch eine Kennzeichnung auf der Straße oder zum Teil auch dem Fußweg erzeugt werden. Statt teure Fahrradwege wie der an den Kaiserthermen zu bauen würde oftmals eine einfache aber durchdachte Beschilderung und eingezeichnete Linien weiterhelfen.

Tipp: einfach mal mit dem Fahrrad quer durch die Stadt fahren - offensichtliche Mängel und Verbesserungspotenziale werden sofort auffallen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für den Ausbau der Radwege weitere 50.000 € bereitgestellt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für Markierungen von Radfahrstreifen auf Straßen verwendet werden. Da aber der Haushalt 2011 bei den abschließenden Beratungen im Stadtrat am 16.12.2010 keine Mehrheit erhalten hat, kann dieser Vorschlag bis auf weiteres nicht umgesetzt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 ist bereits der Entwurf für das Radverkehrskonzept vorgelegt worden, der einen systematischen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur - auch an den genannten Stellen - vorsieht.

Einbahnstraßen als Radweg

von: cmw; 14.10.2009; Nummer: 2558
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.341465
Durchschnitt: 1,34 (82mal bewertet)

Seit 1989 fahre ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Veranstaltungen, etc., da mir der Bus zu teuer ist, ich aber etwas für die Umwelt tun möchte.

Es hat sich zum Thema Radwege einiges getan, dennoch möchte ich, auch aufgrund der verheerenden Berichterstattung im Volksfreund über das Verhalten der Radfahrer in Trier, folgenden Vorschlag machen:

Wenn alle Einbahnstraßen in beiden Richtungen, einige Teile der Fußgängerzone bzw. Busspuren als Radwege ausgewiesen werden könnten, wäre es den Radfahrern möglich, wieder auf mehr Verständnis bei den Autofahrern, bzw. Fußgängern zu treffen.

Vielleicht würde sich dann der Eine oder Andere auch mal wieder aufs Rad schwingen, was dem Stadtbild -vor allem als Universitätsstadt- bestimmt zu Gute käme.

Mit freundlichem Gruß

Ch. Wagner

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

In Trier sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einbahnstraßen für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet worden. Bei den noch nicht geöffneten Straßen handelt es sich in der Regel um solche, bei denen aufgrund der räumlichen bzw. Verkehrsverhältnisse (Mindestbreite, Verkehrsaufkommen, Höchstgeschwindigkeit usw.) eine Öffnung gar nicht oder zumindest nicht ohne begleitende (Umbau-) Maßnahmen möglich ist.

Im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes werden allerdings noch einmal die wichtigsten der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen überprüft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herstellung eines sinnvollen Radverkehrsnetzes bewertet. Die entsprechenden Vorschläge zur Öffnung weiterer Einbahnstraßen werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Die danach verbleibenden Streckenabschnitte, auf denen eine zusätzliche Öffnung sinnvoll und umsetzbar erscheint, sollen anschließend sukzessive konkret geplant, gegebenenfalls (bei Umbaubedarf) in den Haushalt eingestellt und zur Umsetzung gebracht werden.

Regionalbahn/Stadtbahn: Weststrecke Schweich/Kordel - Ehrang - Biewer - Trier-West - Zewen - Luxemburg/Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2430
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.34091
Durchschnitt: 1,34 (88mal bewertet)

Genau so wie die Hauptstrecke über den Hauptbahnhof verläuft die zweigleisige elektrifizierte Weststrecke auf ca. 20 km durch die Stadtteile auf dem linken Moselufer von Ehrang bis Zewen, und genau so wie die Hauptstrecke kann sie in diesen Stadtteilen große Wohn- und Gewerbegebiete erschließen. Auf einer Länge von ca. 3 km verläuft sie unmittelbar an der Mosel, kann hier aber über die bestehenden Moselbrücken und die geplanten Moselstege (s. dieses Kapitel) große Bereiche in der Altstadt, in Trier-Nord und in Trier-Süd erschließen. Seit der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1985 dient sie nur noch sporadisch dem Güterzugverkehr.

Um ihr die Erschließungsfunktion zu geben, die ihrem Potential entspricht, ist die Reaktivierung früherer sowie der Bau neuer Stationen erforderlich. Diese sind im einzelnen:

  • Mäusheckerweg; neu (beim Schulzentrum)
  • Biewer; neu (in der Ortslage; der alte Bahnhof existiert nicht mehr)
  • Mariensteg; neu (s. Moselstege; Erschließung von Nordbad, Ex-Haus, Moselstadion)
  • Pallien; neu (westl. Brückenkopf der Kaiser-Wilhelm-Brücke; Erschließung von Pallien und Fachhochschule; über die Brücke: Zurlauben, Brüder- und Elisabethkrankenhaus, Berufsbild. Schulen)
  • Martinerfeld: neu (am Bahnübergang; Erschließung von Neu-Pallien und nördl. Trier-West/Wohn- und Gewerbegbiet; über den Irminensteg (s. Moselstege) Bereich Hospitien, Technikerschule, Berufsbild. Schulen, FHS/Modedesign; "In zehn Minuten zu Fuß am Hauptmarkt")
  • Trier-West; reaktivierter ehem. Westbahnhof (Erschließung zentrales Trier-West/Wohn- und Gewerbegebiete; über die Römerbrücke Rathausbereich, Stadttheater)
  • Messepark; neu (Erschließung der neu zu nutzenden Brachflächen/Eisenbahnausbesserungswerk etc., Messepark, P+R-Platz; über den Barbarasteg Erschließung von Alt-und Neu-Barbeln; über die Konrad-Adenauer-Brücke Erschließung von St-Matthias)
  • Euren; reaktiviert an der Eisenbahnstraße (Wohnbereich Euren, Versorgungszentrum Bertard)
  • Monaise; neu (Erschließung Gewerbegebiet Monaise)
  • Zewen; reaktiviert an der Kantstraße (Wohnbereich Zewen, Ortsversorgung)

Während der derzeitige ÖPNV-Anteil am gesamten stadtinternen Binnenverkehr ca. 12 % beträgt, liegt sein Anteil am Verkehr der westlichen Stadtteile untereinander - Quint, Ehrang, Pfalzel, Biewer, Pallien, Trier-West, Euren, Zewen, der immerhin auch ca. 12 % des stadtinternen Binnenverkehrs ausmacht - lediglich bei ca. 5 %. Durch die Reaktivierung der Weststrecke für den Personenverkehr lässt sich dieser Anteil fast verdoppeln, weil die derzeit damit verbundenen zeitraubenden Umwegfahrten (z.B. zweimal über die Mosel) und Umsteigevorgänge entfallen.

Im Rahmen des Programms "Rheinland-Pfalz-Takt 2015" sieht das Land die Führung einer Regionalexpresslinie von der Eifel über die Weststrecke nach Luxemburg vor, die vor allem am neuen P+R-Haltepunkt "Messepark" die Pendler nach Luxemburg aufnehmen soll. Für den Nahverkehr ist aber besonders wichtig, eine der über die Weststrecke fahrenden Linien über die Konz-Zewener Eisenbahnbrücke zu führen, um den Pendlern aus dem Raum Konz / Saartal / Obermosel eine umwegfreie Route zum Gewerbegebiet Monaise zu bieten.

Überlegenswert wäre es, den Antrag der DB AG auf Rückbau eines der beiden Gleise (mit Kreuzungsmöglichkeit im Westbahnhof) wieder zu beleben, weil die Haltepunkte an eineeingleisigen Strecke nur einen Seitenbahnsteig benötigen (Fortfall von ggfls. erforderlichen neuen Fußgängerüber- oder -unterführungen), und den Bewohern unmittelbar an der Strecke könnte man die Angst nehmen, daß diese weiter von schweren Güterzügen befahren würde. Diese Lösung ist aber nur im Zusammenhang mit der Konzeption auf der Hauptstrecke möglich (zwei- oder dreigleisig).

Die Finanzierung erfolgt, wie bei den Haltepunkten an der Hauptstrecke, nach GVFG, es sei denn, Bund und/oder Land übernehmen die Kosten zu 100 %.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Grundschule in Pfalzel erhalten

von: Pakistanie; 01.10.2009; Nummer: 2331
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.33831
Durchschnitt: 1,34 (201mal bewertet)

Für den Stadtteil Pfalzel ist es sehr wichtig, dass die Grundschule erhalten bleibt und zur Ganztagesschule erweitert wird.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Viele Kindertagesstätten arbeiten zunehmend systematischer mit Grundschulen zusammen. Eine solche Zusammenarbeit wird in der Grundschule Pfalzel vorbereitet. Aufgrund des Neubaugebietes in Pfalzel ist die Kindertagesstätte überfüllt und wird deshalb die Gruppe der 3- bis 6-jährigen Kinder in die Grundschule Pfalzel auslagern. Diese Anzahl der Kinder wird in den kommenden Schuljahren folgerichtig dazu führen, dass die Grundschule mindestens vorübergehend zweizügig wird, und damit in den nächsten zehn Jahren ihre Existenz nicht in Frage steht

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat dem Erhalt der Grundschule Pfalzel im Rahmen des Schulentwicklungskonzeptes zugestimmt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Erhaltung der Grundschule Pfalzel mit Erweiterung zu einer Ganztagsschule kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantwortet werden. Es handelt sich hier um einen Punkt, der die neue Schulentwicklungsplanung bzw. das neue Schulentwicklungskonzept Trier 2020 + betrifft.

Ein Ganztagsschul (GTS)-Angebot an einer Schule ist in erster Linie aber auch eine Frage der Nachfrage nach einem GTS-Angebot durch die SchülerInnen/Eltern an der Schule selbst. Hierbei muss beispielsweise für die Grundschule Pfalzel berücksichtigt werden, dass die benachbarten Grundschulen in Biewer und Ehrang für Nachfrager in diesem Bereich ein GTS-Angebot bereits anbieten.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

Der Viehmarkt und der Wochenmarkt

von: Weinbergspfirsich; 16.10.2009; Nummer: 2612
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.33721
Durchschnitt: 1,34 (86mal bewertet)

Der Wochenmarkt sollte auch samstags auf dem Viehmarkt stattfinden:

Zum einen besteht diese Nachfrage auf Seiten der BürgerInnen, z.B. bei Berufstätigen, die auswärts arbeiten und deshalb während der Woche das Angebot nicht nutzen können.

Zum anderen würde dies den leider architektonisch u. städtebaulich in Teilen (Sparkassen- u. Provinzialbau!) missratenen Viehmarkt beleben - vielleicht auch in Hinsicht historisches "Forum".

Hier liessen sich auch weitere Aktivitäten verwirklichen (als Beispiel sei hier der Mainzer Wochenmarkt mit seinem Markt-Frühstück genannt).

Darüber hinaus würde dieser Samstag-Wochenmarkt mit entsprechenden Rahmenbedindungen  m.E. auch auf das gesamte Trier als Einkaufs- und Kulturzentrum ausstrahlen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Am Samstag den 30.April 2011 wurde auf dem Domfreihof der neue Wochenmarkt offiziell eröffnet. Der Stadtrat hatte im Dezember 2010 beschlossen, den Wochenmarkt, der weiterhin dienstags und freitags auf dem Viehmarkt stattfindet, zusätzlich samstags auf dem Domfreihof stattfinden zu lassen. Die Nutzung des Viehmarktes für diesen neuen Markt, so wie sie im Bürgerhaushalt vorgeschlagen wurde, ist nicht möglich, da der Viehmarkt samstags häufig für andere Veranstaltungen genutz wird. Der Stadtrat hatte bereits in seiner Sitzung am 17.12.2009 die Änderung der "Satzung über Märkte und Messen in der Stadt Trier" beschlossen. Die Satzungsänderung sieht u.a. vor, dass zukünftig dienstags, freitags und samstags Wochenmärkte stattfinden können. Die nach der Gewerbeordnung anzuhörenden Wirtschaftskreise wurden vom Fachamt angehört.

Ergebnis des Rates

Ein ähnlicher Vorschlag  wird am 17.12.09 im Stadtrat beraten

Verwaltungshinweis für den Rat

Diese Überlegung war bereits im Jahr 2007 und 2008 Gegenstand einer Umfrage unter den Marktstandsbeschickern. Nach Auswertung dieser Umfrage mussten wir feststellen, dass die etablierten Marktstandsbetreiber auf dem Viehmarkt kein großes Interesse an einer Ausdehnung bzw. Verlegung des Marktgeschehens auf den Samstag haben.

Ein Teil der Markstandsbetreiber, insbesondere die ortsansässigen  Anbieter aus Euren und Zewen, sind nach wie vor Selbstvermarkter, die erstlinig eigene Produkte auf dem Wochenmarkt vorhalten. Bedingt durch deren Anwesenheit auf dem Wochenmarkt am Freitag ist es für sie zeitlich nicht möglich, die Teilnahme an einem weiteren Markttag, z. B. an dem von uns bereits früher als zusätzlichen Markttag ins Gespräch gebrachten Samstagvormittag, vorzubereiten.

Die Einrichtung eines weiteren Markttages wäre nur mit auswärtigen Händlern – ohne Beteiligung der Selbstvermarkter aus Trier – möglich. Dies wäre unseres Erachtens jedoch keine glückliche Lösung.

Eine mögliche Lösung wäre jedoch die Etablierung eines Gourmet- und Gemischtwarenmarktes. Hierfür müssten die Voraussetzung durch Änderung der Marktsatzung geschaffen werden.

Im übrigen haben die Marktleute in dem Zusammenhang darauf verwiesen, dass ihrer Einschätzung nach kein Bedarf für einen weiteren zusätzlichen Wochenmarkttag in Trier besteht; diese Auffassung werde fast von allen Marktstandsbetreibern geteilt. An dem freitags stattfindenden Markt will man allerdings unbedingt festhalten.

Verweis auf Ratsvorlagen

Drucksache 289/2010

Durchgehende Radwegeverbindung in Richtung Trier bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1624
Stadtteil: Ruwer-Eitelsbach; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (123mal bewertet)

Die Radwege in Richtung Trier sind auszubauen und die schon erschlossenen Radwege zu nutzen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden. Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage.

Zur Zeit werden Grundstücksverhandlungen für die Gleistrasse im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer geführt. In 2010 und 2011 ist beabsichtigt, dieses Teilstück bis zum Bahnübergang Ortseingang Ruwer auszubauen.

Schulrenovierungen mit Ausbildungsbetrieben

von: bäckerbursche; 02.10.2009; Nummer: 2343
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (96mal bewertet)

Viele Schulen in Trier sind baulich in einem schlechten Zustand. Ein Beispiel für eine kostengünstige Sanierung gab es jetzt in Heiligkreuz zusammen mit der Firmengruppe Fabri. Die Auszubildenden erneuerten die Sanitäranlagen der Schule (siehe Rathauszeitung vom 29.9.09). Die Materialkosten hat (wenn ich es richtig verstanden habe) das Amt für Gebäudewirtschaft übernommen. Von dieser Maßnahme hatten alle Beteiligten Vorteile. Dieses Prinzip sollte ausgebaut werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das bürgerschaftliche Engagement in diesen Fällen, das wir ausdrücklich begrüßen und auch soweit uns die Möglichkeiten hierzu gegeben sind unterstützen, kann jedoch nicht zur Haushaltsplanung herangezogen werden. Der Freiwilligkeitscharakter dieser Leistungen schließt dies aus.

Einbahnstraßen; Öffnen für Fahrradfahrer im Gegenverkehr

von: Steiermark; 09.10.2009; Nummer: 2452
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.33019
Durchschnitt: 1,33 (106mal bewertet)

Die Verwaltung hat dankenswerterweise schon eine schöne Anzahl von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung geöffnet. darüber hinaus bieten sich aber noch weitere Straßen an, die die entsprechenden Kriterien nach StVO erfüllen. Dies sind im einzelnen:

  • die Johannisstraße; Verbindung des Quartiers Olk-Mutterhaus und seine ganzen sozialen Einrichtungen mit dem Zentrum der Altstadt
  • die Kutzbachstraße zwischen Pferdemarkt und Simeonstiftplatz; Verbindung des Bereichs Porta nigra mit dem Berufsschulzentrum
  • der nördliche Abschnitt der Simeonstraße an der Porta nigra, bis zur Umgestaltung des Porta-Nigra-Bereichs
  • das Margaretengässchen zwischen Trevirispassage und Simeonstiftplatz: Umweltspur. Die Busfrequenz auf der vorübergehend eingerichteten Umweltspur in der Christophstraße ist höher!
  • der Simeonstiftplatz bis zur Nordallee
  • die Flanderstraße (Welschnonnenkirche)
  • die Alkuinstraße im Quartier St-Paulin; war früher zugelassen!
  • der östliche Abschnitt der Balthasar-Neumann-Straße (St-Paulin) bis zur Schöndorfer Straße
  • die Gervasiusstraße in Gänze

Diese Anordnung ist im Prinzip kostenneutral (bis auf die Zusatzschilder) und schafft für den stadinternen Fahrradverkehr mehr Transparenz.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes geprüft und möglichst umgesetzt wird.

Verwaltungshinweis für den Rat

Laufendes Geschäft der Verwaltung. Die verkehrsrechtlichen Anordnungen erfolgen durch das Straßenverkehrsamt in staatlicher Auftragsangelegenheit, wenn die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen vorliegen. 

In Trier sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einbahnstraßen für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet worden. Bei den noch nicht geöffneten Straßen handelt es sich in der Regel um solche, bei denen aufgrund der räumlichen bzw. Verkehrsverhältnisse (Mindestbreite, Verkehrsaufkommen, Höchstgeschwindigkeit usw.) eine Öffnung gar nicht oder zumindest nicht ohne begleitende (Umbau-) Maßnahmen möglich ist.

Im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes werden allerdings noch einmal die wichtigsten der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen überprüft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herstellung eines sinnvollen Radverkehrsnetzes bewertet.

Die entsprechenden Vorschläge zur Öffnung weiterer Einbahnstraßen werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Die danach verbleibenden Streckenabschnitte, auf denen eine zusätzliche Öffnung sinnvoll und umsetzbar erscheint, sollen anschließend sukzessive konkret geplant, ggf. (bei Umbaubedarf) in den Haushalt eingestellt und zur Umsetzung gebracht werden.

 

  • Johannisstraße: könnte grundsätzlich nach Abstimmung geöffnet werden 
  • Kutzbachstraße: Straßenbreite reicht nicht aus 
  • der nördliche Abschnitt der Simeonstraße an der Porta Nigra, bis zur Umgestaltung des Porta-Nigra-Bereichs: grundsätzliche Öffnung möglich. Dies wird jedoch im Rahmen des Wettberwerbs Porta-Nigra-Platz und im Rahmen des Radverkehrskonzept überprüft. 
  • Margaretengässchen zwischen Trevirispassage und Simeonstiftplatz: wie vor Simeonstiftplatz bis zur Nordallee: Kriterien nicht erfüllt: Verkehrsaufkommen, Tempo 50, Busverkehr, Taxen. 
  • Flanderstraße: Kriterien nicht erfüllt – hier: In Abschnitten nicht breit genug 
  • Alkuinstraße: Öffnung wäre zu überprüfen 
  • östlicher Abschnitt der Balthasar-Neumann-Straße: hier ergibt sich das Problem, dass der Radfahrer in die Signalisierung eingebunden werden müßte 
  • Gervasiusstraße in Gänze: grundsätzlich Öffnung möglich. Muss überprüft werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord weist auf die Gefährlichkeit dieser Regelung in der Peter-Friedhofen-Straße zwischen Lindenstraße und Remigiusstraße hin. Hier ist die Fahrbahn sehr schmal und es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen Rad- und Autofahrern. Dem könne evtl. mit einem Verkehrsschild entgegengewirkt werden, das die Autofahrer auf entgegenkommende Radfahrer aufmerksam macht.

Gleiche Probleme werden bei einer Öffnung der Alkuinstraße und der Balthasar-Neumann-Straße, östlicher Abschnitt, gesehen.

Moseluferweg sanieren

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1819
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.325925
Durchschnitt: 1,33 (135mal bewertet)

Das Moselufer zählt zu den von Bewohnern und Touristen besonders frequentierten städtischen Räumen Triers. Im Bereich der Moselaue gibt es allerdings verschiedene Abschnitte, deren Zustand diese Attraktivität erheblich mindert. Der Bereich um den westlichen Brückenkopf der Römerbrücke muss dazu gezählt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Moseluferwege spielen auch im Rahmen des Radverkehrskonzeptes eine Rolle, so dass bei einer Sanierung auch die Belange der Radfahrenden zu berücksichtigen sind.

Die Priorisierung von Maßnahmen für den Radverkehr wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes abzustimmen sein. Laut Stadtteilrahmenplan ist das Moselufer selbst als stadtweit bedeutsames Naherholungsgebiet aufzuwerten. Hierzu gehört nicht nur, den Ausbauzustand der Promenade und ihrer direkten Zugänge (Treppen und Wege) zu verbessern, sondern auch das gesamte Umfeld in diese Entwicklung einzubeziehen.

Wichtige Bausteine sind dabei die Gestaltung der Wegränder durch ansprechende und gepflegte Vegetation, das Anlegen von einladenden, funktionalen Rastplätzen mit Tischen, Bänken und Fahrradständern sowie die Schaffung von befestigten Zugängen zum Wasser und strandähnlichen Ruhezonen am Wasser. Ein vordergründiger Entwicklungsbedarf besteht dabei für den Bereich um die Römerbrücke (insbesondere die Treppenanlagen) sowie im südlichen Anschluss in Richtung Messepark. Die Maßnahme wird im Projekt "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien

Der Ortsbeirat stimmt dem Vorschlag zu.

 

Ortsbeirat Trier-Nord

Hier hat der Ortsbeirat Trier-Nord schon mehrere Anträge gestellt und auch Gelder aus dem Ortsbeiratsbudget in Aussicht gestellt.

Stromsparmaßnahmen in Schulen, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen

Bürgervorschlag
von: hakuna_matata; 16.10.2009; Nummer: 2645
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.31818
Durchschnitt: 1,32 (66mal bewertet)

Die Stadt muss in den eigenen Einrichtungen ein Konzept zum Stromsparen einführen. Stecker ziehen, abschalten, Beleuchtung etc. Ein umfassendes Maßnahmenprogramm ist nötig.

Dazu gehört auch die Beratung und Kontrolle der Einhaltung bspw durch Langzeitarbeitslose oder Ehrenamtliche- bekanntes Vorgehen!

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

In den Herbstferien 2011 sollen 140 Räume des Schulzentrums Mäusheckerweg mit neuer LED-Technologie ausgerüstet werden. Die Schule profitiert davon, dass Trier zu den zehn Städten gehört, die aus dem Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ des Bundesforschungsministeriums als Sieger hervorgegangen sind. Es ging darum, innovative Beleuchtungskonzepte mit der LED-Technik zu verwirklichen und im Alltag zu testen. Mit dieser Maßnahme können im gesamten Komplex Mäusheckerweg ca. 200 000 Kilowattstunden jährlich eingespart werden. Das entspricht in etwa einem Drittel der derzeitigen Energiekosten". Schon weiter fortgeschritten ist die Umsetzung des Projektes „Coolstes Rathaus“, mit dem im Rathaus ein wegweisendes Beleuchtungskonzept realisiert wird. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um ca. 40 % senken. Die Umsetzung weiterer Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden der Stadtverwaltung wird Zug um Zug erfolgen.

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung verfolgt bereits seit langer Zeit Konzepte zum Energiesparen, nicht nur zum Stromsparen. Zum Stromsparen werden z. B. Neuinstallationen mit entsprechender Technik eingesetzt, wie z. B. Präsenzmelder, Tageslichtsensoren, energiesparende Elektrogeräte usw..

Zur Zeit wird das Projekt „Coolstes Rathaus“ realisiert, hier ist es der Verwaltung gelungen im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs für ein wegweisendes Beleuchtungskonzept 100.000 € Fördergelder zu Verfügung gestellt zu bekommen. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um 40% senken.

Nach unserer Erfahrung müssen Konzepte zum Energieeinsparen unabhängig von Kontrollen und / oder besonderen Beratungen funktionsfähig sein; denn nur so ist gewährleistet, dass das Ziel der Energieeinsparung auch erreicht wird, wenn der Nutzerkreis sich stetig verändert, wie das z. B. in Schulen immer der Fall ist.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien: Wenn eine Schule die Energiesparmaßnahmen Gelder einspart, dann sollten diese Mittel auch der betreffenden Schule für andere Zwecke zur Verfügung stehen.

Fahradständer Hbf

von: Sniff; 06.10.2009; Nummer: 2384
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.316665
Durchschnitt: 1,32 (120mal bewertet)

Die Fahrradständer vor dem Hauptbahnhof und dem Alleencenter reichen nicht aus.

Hierzu müssen keine teuren neuen Ständer installiert werden, sondern es genügen einfache Stangen, wie sie z.T. schon angebracht sind und insbesondere ein größerer ausgewiesener Platz für die Fahrräder.

(Zusätzlich wäre eine Kamera(-attrappe) oder ein Hinweis auf Überwachung des Platzes etwas, das jeder, der sein Fahrrad dort abstellt begrüßen würde.)

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Es wird weiterhin auf die geplante Fahrradstation verwiesen. In Randbereichen wurden im Bereich der Parkplätze mehrere Fahrradbügel nachgerüstet.

Ergebnis des Rates

Die Realisierung der Maßnahme ist vorgesehen. Ein konkreter Termin kann aber noch nicht benannt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

In diesem Zusammenhang ist auf die geplante Fahrradstation am Hauptbahnhof zu verweisen (vgl. Stadtvorstandsvorlage 036/2008 sowie Stadtratsbeschluss 362/2008). Eine Neuordnung der Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsumfeld ist mit dieser Planung sowie auch den Überlegungen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes (Bahnhofsworkshop 2006) abzustimmen.

Zu beachten ist auch, dass sich die meisten der derzeit vorhandenen Fahrradständer auf dem Gelände der DB AG befinden. Vorplanungen und Abstimmungen bezüglich der Fahrradstation laufen derzeit. Mit einer Förderung von 85 Prozent bzw. 800,-- Euro pro Stellplatz vom Land ist zu rechnen.

Da eine zeitnahe Realisierung einer Fahrradstation somit grundsätzlich möglich erscheint, sind kurzfristige Umbauten der vorhandenen Abstellanlagen nicht sinnvoll. Die Planungen für die Fahrradstation sollen zügig fortgesetzt werden und die Neuordnung der verbleibenden Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsumfeld damit koordiniert werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Durchgehender Fahrradweg Kürenzerstr - Nordallee - Katharinenufer

von: Sniff; 06.10.2009; Nummer: 2387
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.313255
Durchschnitt: 1,31 (83mal bewertet)

Bisher gibt es keinen durchgehenden Fahrradweg von der Kürenzerstraße in die Nordallee und innerhalb der Nordallee. Ebenso fehlt eine Verbindung von der Nordalle zum Katharinenufer. Deshalb sind die vorhandenen Wege nicht nutzbar oder erfordern einen gefährlichen Wechsel von Fahrradweg auf die Straße.

In dieser Weise wäre es generell angebracht in Trier die Verkehrsführung für Fahrradwege zu überprüfen und vorhandene Fahrradwegstücke zu verbinden. Hierzu sind häufig keine teuren Investitionen erforderlich sondern zumeist lediglich Markierungen. Fahrradfahrer brauchen eigene Wege zum Fahren oder zumindestens sollte für alle Verkehrsteilnehmern ersichtlich sein, wo Fahrräder (sicher) fahren können/sollen!

Außerdem wäre es nicht nur für Fahrradfahrer sicherer, sondern auch für Rollstuhlfahrer angenehmer, wenn vorhandene abgeflachte Bordsteine von Fußgänger- und Fahrradwegen an den Straßenübergängen ebenerdig wären. Als Beispiel lässt sich hier die Kohlenstraße gegenüber des Einkaufszentrums nennen. Relativ neue Gehwege, z.T. mit Fahrradweg, und dennoch haben die Bordsteine an den Straßenübergängen eine Höhe von 5-10cm.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Für den Bereich Anbindung an das Katharinenufer liegt eine Vorplanung für den Ausbau eines Radwegs Schießgraben von Ostallee bis Uferstraße vor. Anfang 2010 wurde hierfür ein Antrag auf Zuwendnungen nach dem Investitionsstockprogramm gestellt. Eine Bewilligung liegt bis dato nicht vor. Weitere Planungen in dem restlichen Bereich sind abhängig von den Ergebnis-Konzepten aus den Projekten "Umgestaltung Bahnhofsvorplatz" und "Wettbewerb Porta-Nigra-Platz".

Verwaltungshinweis für den Rat

Sämtliche in dem Vorschlag benannten Bereiche stellen Schwerpunkte der Planungen der Stadt dar.

Neben dem vorgesehenen Ausbau der Kürenzer Straße im Zuge des so genannten Moselbahndurchbruchs (bei welchem geeignete Radverkehrsanlagen mit eingeplant werden; Planungskosten sind im Haushaltsentwurf 2010 eingeplant; ab 2011 ist die Maßnahme im Investitionshaushalt eingeplant), ist gemäß dem in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzept insbesondere die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra dringend zu verbessern. Hierzu werden im Rahmen des Radverkehrskonzeptes konkrete Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung vorgeschlagen.

Darüber hinaus werden auch im Rahmen der mittel- bis langfristigen Überlegungen zur Bahnhofumfeldgestaltung sowie dem Wettbewerb zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes die Belange des Radverkehrs berücksichtigt.

Auch der Bereich Schießgraben, der ebenfalls auf der hier genannten Verbindung liegt – stellt gemäß Entwurf des Radverkehrskonzeptes einen besonders wichtigen Lückenschluss im Radverkehrsnetz dar. Da hier bereits ein Fußweg vorhanden ist, ist diese Maßnahme mit relativ wenig Aufwand umsetzbar.

Ebenso werden im Radverkehrskonzept zahlreiche weitere Maßnahmen vorgeschlagen, die mit relativ geringem finanziellem Aufwand umsetzbar sind. Auch die Absenkung von Bordsteinen ist dabei eine von vielen vorgeschlagenen Maßnahmen – allerdings eine, die in der Summe relativ teuer ist. Zudem sind hierbei auch die Belange von sehbehinderten Menschen sowie auch Aspekte der Wasserführung mit zu berücksichtigen.

Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010 im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes Trier 2020. Daran anschließend sind dann konkrete Maßnahmen zu planen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Mehr Sitzmöglichkeiten insbesondere für ältere Menschen in der Innenstadt

von: Neubürger; 12.10.2009; Nummer: 2490
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.302085
Durchschnitt: 1,30 (96mal bewertet)

Insbesondere im Bereich von der Glockenstraße bis zum Kornmarkt gibt es keine altengerechten Sitzplätze. Nicht jeder hat die finanziellen Mittel zur Verfügung, das gastronomische Angebot zum Ausruhen zu nutzen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Möglichkeiten weitere Sitzbänke in der Fußgängerzone aufzustellen sind auf Grund unterschiedlicher Interessen sehr eingeschränkt. Die Abstimmung neuer Bankstandorte mit den Beteiligten erfordert Zeit und wird im Baudezernat geprüft.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Kurzstreckenticket für Busse

Bürgervorschlag
von: Heuschrecke; 08.06.2010; Nummer: 3408
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.301725
Durchschnitt: 1,30 (116mal bewertet)

In Frankfurt gibt es Kurzstreckentickets in Bussen, die es in Trier nicht gibt. Eventuell kann man mit dieser Maßnahme einige Bürger mehr dazu bewegen, mit dem Bus statt mit dem Auto in die Stadt zu fahren und kann so den Verkehr weiter entlasten.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der Stadtwerke Trier über die Vertretenden des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Zuständig für die Tarifgestaltung sind der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) und die Stadtwerke Trier (SWT). Seit rund einem Jahr berät ein Arbeitskreis aus SWT und Stadtrat eine kundenfreundliche Tarifstruktur. Die Kurzstreckentickets wurde bereits besprochen, aber für den Tarif 2011 noch nicht umgesetzt. Die Beratungen sollen fortgesetzt werden und der Vertretenden des Rates sollen sich für die Einführung eines Kurzstreckentickets für Trier einsetzen.

Hundeverbot auf Spielplätzen

Bürgervorschlag
von: ms; 12.06.2010; Nummer: 3481
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.29703
Durchschnitt: 1,30 (101mal bewertet)

Auf Kinderspielplätzen sollte ein generelles Hundeverbot eingeführt werden. Zu oft werden die Gefahren von tollenden Hunden unterschätzt, beziehungsweise die Reaktion von Hunden auf tollende Kinder. Und auch wenn keine Kinder auf dem Spielplatz sind, tun sich gefahren mit den klassischen Hinterlassenschaften von Hunden auf.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Gefahrenabwehrverordnung vom 6.9.2007 sieht im § 3 ein Betretungsverbot für Tiere auf Kinderspielplätzen, in Brunnen, Weihern und Wasserbecken vor. Ebenso ist darin die Anleinpflicht innerhalb der bebauten Ortslagen (öffentliche Straßen und Anlagen) enthalten.
Die Überwachung erfolgt durch die Ordnungsbehörde der Stadt und die Polizei.

Hochbunker mit Photovoltaikanlage ausstatten

von: bridget; 28.09.2009; Nummer: 2291
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Energie
4.293105
Durchschnitt: 1,29 (116mal bewertet)

Trier sollte eine Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien einnehmen und dies an herausragender Stelle deutlich machen. Der Hochbunker ist durch seine Bauart und Lage (Ausrichtung zur Sonne) hierfür ein geeignetes Objekt. Dies würde auch optisch eine Aufwertung des Gebäudes bedeuten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag wird im Rahmen der Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Energieversorgung des Rathauses weiter geprüft.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier ist sich ihrer Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien bewusst und berücksichtigt bei der Planung von Baumaßnahmen diese Zielsetzung. So wurden bereits Photovoltaikanlagen auf den Gebäuden Humboldt-Gymnasium und Friedrich-Wilhelm Gymnasium realisiert, weitere Anlage befinden sich im Planungsstadium.

Bei der Frage, ob eine Installation auf dem Hochbunker am Augustinerhof möglich ist, müssen zunächst folgende Punkte und Faktoren geklärt werden:

  • der Hochbunker steht unter Denkmalschutz; gegebenenfalls ist ein besonderes Prüfverfahren erforderlich,
  • der Dachaufbau befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand
  • welche Sicherungsmaßnahmen wären erforderlich, um den Aufbau zunächst so herzurichten, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung von dem Bauwerk ausgeht 
  • anhand einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung müsste eine Kosten / Nutzen Analyse erstellt werden

Verlängerung des Radweges vom Hauptbahnhof bis zur Paulinstraße

von: Neubürger; 12.10.2009; Nummer: 2488
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.28409
Durchschnitt: 1,28 (88mal bewertet)

Insbesondere für Radtouristen ist die Verbindung vom Bahnhof zur Porta gefährlich. Für mich ist es unverständlich, dass hier kein Radweg vorhanden ist, da vor allem in den Urlaubszeiten viele Touristen mit dem Rad vom Bahnhof zur Porta fahren. Täglich kann man beobachten, wie Radfahrer vom Autoverkehr gefährdet werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Gemäß dem in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzept ist insbesondere die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra dringend zu verbessern. Hierzu werden im Rahmen des Radverkehrskonzeptes konkrete Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung vorgeschlagen.

Darüber hinaus werden auch im Rahmen der mittel- bis langfristigen Überlegungen zur Bahnhofumfeldgestaltung sowie dem Wettbewerb zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes die Belange des Radverkehrs berücksichtigt. Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010 im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes Trier 2020. Daran anschließend sind konkrete Maßnahmen zu planen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1686
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.28342
Durchschnitt: 1,28 (187mal bewertet)

Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Verwaltung plant einen städtebaulichen Wettbewerb für die Neugestaltung der Brückenköpfe der Römerbrücke, in den auch ein Uferabschnitt auf beiden Seiten der Mosel, von der Höhe Gilbertstraße (Flusskilometer 193,4) bis zum alten Moselkran (km 192,5) einbezogen werden soll. Im Rahnen der Planungen ist unter anderen ein Fach- und ein Bürgerworkshop vorgesehen, für die derzeit die Grundlagen aufbereitet werden.

Ergebnis des Rates

Für die Gesamtkonzeption „Stadt am Fluss“ wurden im Haushalt 2011 weitere Mittel bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Massnahme wird im Prozess "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Mehr Einbahnstraßen für Radfahrer freigeben

von: Anwohner; 08.10.2009; Nummer: 2433
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.27778
Durchschnitt: 1,28 (108mal bewertet)

Alle Einbahnstraßen sollten geprüft werden, ob sie für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden können. Warum sollte es z. B. in der Johannisstraße nicht möglich sein dies umzusetzen?

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Verwaltungshinweis für den Rat

In Trier sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einbahnstraßen für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet worden. Bei den noch nicht geöffneten Straßen handelt es sich in der Regel um solche, bei denen aufgrund der räumlichen bzw. Verkehrsverhältnisse (Mindestbreite, Verkehrsaufkommen, Höchstgeschwindigkeit, Busverkehr, Parkplatzsituation usw.) eine Öffnung gar nicht oder zumindest nicht ohne begleitende (Umbau-) Maßnahmen möglich ist.

Im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes werden allerdings noch einmal die wichtigsten der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen überprüft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herstellung eines sinnvollen Radverkehrsnetzes bewertet.

Die entsprechenden Vorschläge zur Öffnung weiterer Einbahnstraßen werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden. Die danach verbleibenden Streckenabschnitte, auf denen eine zusätzliche Öffnung sinnvoll und umsetzbar erscheint, sollen anschließend sukzessive konkret geplant, ggf. (bei Umbaubedarf) in den Haushalt eingestellt und zur Umsetzung gebracht werden. Siehe Anmerkungen zum Vorschlag Nr. 2558 und 2452.

Stadtrat

von: hamm; 16.10.2009; Nummer: 2616
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Zusätzliche Themen
4.276315
Durchschnitt: 1,28 (76mal bewertet)

Der Stadtrat möge ein Monitoring-System einführen, um den Stand der Bearbeitung seiner Beschlüsse regelmässig überprüfen zu können. Das System sollte Online auch von interessierten Bürgern eingesehen werden können

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Seit Mitte Januar 2010 können alle Bürgerinnen und Bürger online umfassende Informationen über die Arbeit kommunalpolitischer Gremien wie Stadtrat, Ausschüsse und Ortsbeiräte abrufen. Das bisher nur verwaltungsintern und von den Kommunalpolitikern genutzte Informationssystem "Allris" ist jetzt allgemein zugänglich. Abrufbar sind Sitzungstermine, Tagesordnungen, öffentliche Vorlagen und Niederschriften. Ausgenommen bleiben die Unterlagen für nicht-öffentliche Sitzungen. Die neue Online-Plattform kann unter der Adresse: https://info.trier.de aufgerufen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Seit dem Jahre 2003 ist bei der Stadt Trier das System AllrisNet im Einsatz. Nach der Inbetriebnahme der Module Amtsinfo und Ratsinfo laufen zur Zeit die letzten Vorbereitungen für die Freigabe des dritten Moduls „Bürgerinfo“.

Damit ermöglichst die Stadt Trier den Bürgern den Zugriff auf das  „Ratsinformationssystem für die Bürger“. Somit können sich die BürgerInnen dann über die Arbeit des Rates und der Gremien informieren. Sie können so über den Sitzungskalender die Sitzungstermine erfahren, sich mit Hilfe der Sitzungsunterlagen (nur öffentliche Unterlagen) umfassend über den Stand der laufenden Anträge, Anfragen, öffentlichen Vorlagen und Beschlüsse informieren sowie über eine Textrecherche in den Sitzungsunterlagen aller Gremien nach Begriffen suchen.

Verbessertes Mobilitätskonzept - Park & Ride zur Entlastung der Bitburger Str. / Citybahn nach Lux.

von: maeri; 16.10.2009; Nummer: 2682
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.272725
Durchschnitt: 1,27 (66mal bewertet)

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 Verbesserung des Verkehrsanbindung mit der Bahn nach Luxemburg um den tagtäglichen Pendlerverkehr zu reduzieren.

Ebenfalls bietet es sich an, an der Bitburger Straße in der Nähe der Autobahnabfahrt ein Park & Ride System vorzusehen, dass die Belastung der Innenstadt insbesondere an "verkehrsreichen" Tagen (Feiertage in Luxemburg, Veranstaltungstagen etc.) reduziert und den Verkehr bereits vor der Stadt abfängt. Kilometer langer Stau bzw. Stop and go-Verkehr mit hohen Belastungen für die Umwelt würden so vermieten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Bahnverbindung nach Luxemburg steht nicht in der unmittelbaren Entscheidungskompetenz des Trier Stadtrates.

Allerdings setzt sich auch die Stadt stark für eine Verbesserung dieser wichtigen Verbindung ein. Dies geschieht im Rahmen kontinuierlicher Abstimmungen mit Verkehrsverbund VRT, Deutscher Bahn AG, Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Fachministerium sowie dem Nachbarland Luxemburg.

Bei einem Abstimmungstermin zwischen Deutscher Bahn, ZV SPNV-Nord, Ministerium und der Stadt im Oktober 2009 wurde das weitere Vorgehen in Sachen Regionalbahn Trier besprochen, wobei die verbesserte Anbindung an Luxemburg über die zu reaktivierende Westtrasse eine wichtige Rolle spielte.

Diesbezüglich wurde über die grundsätzliche Möglichkeit eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse gesprochen, welches die finanziellen Möglichkeiten der Stadt berücksichtigen soll. Neben entsprechenden Abstimmungen mit den genannten Akteuren sowie der weiteren grundsätzlichen Unterstützung diesbezüglicher Projekte, wird sich die Stadt auch im Rahmen des in der Aufstellung befindlichen Mobilitätskonzeptes in starkem Maße mit den Verkehrsbeziehungen in das Großherzogtum beschäftigen und hierfür Verbesserungs- bzw. Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Hierbei spielt auch das Thema Park&Ride eine wichtige Rolle. Konkrete Entscheidungen können erst nach der Erarbeitung und Beschlussfassung über diese abgestimmte Gesamtstrategie im Verkehrsbereich getroffen werden.

Koordinierteres Aufgraben der Straßen

von: h_04; 16.10.2009; Nummer: 2693
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.267605
Durchschnitt: 1,27 (71mal bewertet)

Mir ist aufgefallen, dass häufig in kurzen Zeitabständen Straßen zweimal aufgegraben und wieder verschlossen wurden, um Kabel oder Leitungen zu legen oder zu warten.

Eine Koordination durch die Stadtverwaltung könnte Kosten sparen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Verwaltungshinweis für den Rat

Beschreibung der Koordinationsabläufe zwischen der Stadtverwaltung Trier, den Versorgungsträgern, der Verkehrsbetrieben, dem Straßenverkehrsamt, der Polizei und dem Landesbetrieb Mobilität. Das Tiefbauamt der Stadtverwaltung Trier führt eine jährliche Aufbruch- bzw. Koordinierungsrunde mit den folgenden Beteiligten durch:

  • Fachämter der Stadtverwaltung Trier (Straßenverkehrsamt, Grünflächenamt etc.) 
  • Versorgungsträgern (Stadtwerke, Verbandswasserwerke, Telekom, Kabel Deutschland etc.) 
  • Verkehrsbetriebe der Stadwerke Trier 
  • Vertretern der Polizei 
  • Landesbetrieb Mobilität 

In dieser Koordinierungsrunde werden sämtliche im Stadtgebiet geplante Baumaßnahmen vorgestellt und besprochen, um eventuell Beteiligungen anderer in der Planung zu berücksichtigen. Hierdurch sollen:

  • Überschneidungen verschiedener Maßnahmen verhindert werden 
  • Die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden 
  • Synergien geschaffen werden durch gemeinsame Projektabwicklung (Beteiligung bei der Wiederherstellung von Verkehrsflächen durch den Straßenbaulastträger) 
  • sämtliche Baumaßnahmen global, im Bezug auf die Verkehrsführung, betrachtet werden, um einen möglichst reibungslos Verkehrsfluss zu gewährleisten 

Zusätzlich wird vom Tiefbauamt der Stadtverwaltung Trier eine monatliche Koordinierungsrunde (Aufbruchbesprechung) durchgeführt. In dieser Runde werden sämtliche Maßnahmen (Leitungs- und Straßenbau) der kommenden sechs Wochen vorgestellt und besprochen. In dem Unterhaltungsbereich des Tiefbauamtes liegen jährlich etwa 950 Einzelaufbrüche und rund 10 Kilometer zusammenhängende Maßnahmen der Versorgungsträger.

Folgender Ablauf bei Einzellaufbrüchen ist festgelegt:

  • Meldung der Maßnahme durch den jeweiligen Versorgungsträger 
  • Erteilung der Aufbruchgenehmigung durch den Straßenbaulastträger
  • Punktuelle Bauüberwachung durch den Straßenbaulastträger 
  • Abnahme der wiederhergestellten Verkehrsflächen 
  • Kontrolle vor Ablauf der Gewährleistung 

Folgender Ablauf bei größeren Maßnahmen ist festgelegt:

  • Vorstellung der Maßnahme durch den Versorger im Rahmen eines Ortstermins 
  • Planfeststellungsverfahren durch den Versorgungsträger 
  • Erteilung der Aufbruchgenehmigung durch den Straßenbaulastträger, unter Vorgaben zur Wiederherstellung der Verkehrsflächen 
  • Bauüberwachung durch den Straßenbaulastträger 
  • Abnahme der wiederhergestellten Verkehrsflächen 
  • Kontrolle vor Ablauf der Gewährleistung 

Zu den vorab im Vorfeld bekannten Maßnahmen kommen häufig so genannte „Notmaßnahmen“ (Gasgeruch, Rohrleitungsbruch etc.), die sich ungünstig auf geplante oder bereits durchgeführte Maßnahmen auswirken. Da diese jedoch unabdingbar sind, kann der Baulastträger hierauf keine Einfluss nehmen.

Als Fazit ist festzustellen, dass in der Stadt Trier ein erhebliches Koordinationsaufkommen besteht und dieses über die vorgenannten Besprechungen abgedeckt wird. Im Rahmen dieser Koordinierung werden ebenfalls städtische Veranstaltungen (Fußballspiele, Spielfeste, Altstadtfest, Motorsportveranstaltungen etc.) berücksichtigt.

ÖPNV tageweise zum Nulltarif

von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2421
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.257425
Durchschnitt: 1,26 (101mal bewertet)

Die Stadt soll mit den SWT die Möglichkeit untersuchen, den ÖPNV im Nulltarif anzubieten. Das könnte zunächst an nur einem Tag in der Woche, z.B. am Samstag, versucht werden. Mit dem Einzelhandelsverband und der City-Initiative wäre zu prüfen, ob von dort Finanzierungsbeiträge geleistet werden können (z.B. statt Parkticket ein Busticket)

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls die Mindereinnahmen nicht durch externe Partner übernommen werden sollten, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Sinnvolle Fahrradwege

Bürgervorschlag
von: werker; 20.06.2010; Nummer: 3663
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.25641
Durchschnitt: 1,26 (78mal bewertet)

Viele Trierer Fahrradwege sind abgehackt/ nicht durchgängig befahrbar und führen somit zu fehlender Nutzung, stattdessen fahren die Fahrradfahrer auf der Straße oder (häufiger?) auf dem Bürgersteig. Gegenüber vergleichbaren Städten gibt es in Trier eher relativ wenig Fahrradwege und ehrlich gesagt auch relativ wenig Fahrradfahrer. In flacheren Städten wie Münster oder Bremen etc. gibt es ein vielfaches der hiesigen Radfahrer und entsprechend prozentual weniger Autos, aber auch in deutlich hügeligeren Gegenden wie z.B. Tübingen gibt es mindestens doppelt soviele Radfahrer ! M.E. wäre eine Prioritätenverschiebung für den Verkehr in der Innenstadt (!) sinnvoll.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Planung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und befindet sich in der Phase der Planung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 ist bereits der Entwurf für das Radvekehrskonzept vorgelegt worden, der einen systematischen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vorsieht. Im Zuge der Integration der Teilkonzepte für die einzelnen Verkehrsträger zu einem umfassenden Gesamtkonzept wird in den nächsten Monaten die Prioritätensetzung für die städtische Verkehrspolitik der kommenden Jahre zu beschließen sein. Mit dem Beschluss des Stadtrates zur Veränderung der Modal-Split-Werte von 2009 ist dabei die grundsätzliche Ausrichtung auf die Stärkung des Umweltverbundes bereits vorgegeben. Zum Umweltverbund gehören Fußgänger, Fahrräder, Bahn, Bus und Taxis sowie Carsharing.

Mehreinnahme: Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen

von: klara; 16.10.2009; Nummer: 2636
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Einnahme; Thema: Ordnung, Sicherheit
4.25301
Durchschnitt: 1,25 (83mal bewertet)

Hundekot: Ein Bußgeld für Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen. (siehe Beispiel: Hamburg, dort hat sich das Problem durch Bußgelder erheblich gebessert)

Stellen Sie doch bitte auch die Tütenspender ausserhalb der touristischen Zone auf. Z. B. In den Haupt- und Nebenstraßen von Trier Süd.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

vorher bereits umgesetzt

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Möglichkeit, in diesen Fällen Bußgeldverfahren einzuleiten, ergibt sich aus der Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen in der Stadt Trier vom 6.9.2007 (§ 2 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 Nr. 1).

Der Erfolg dieser Bußgeldverfahren scheitert oft durch die fehlende Zeugenbereitschaft der Anzeigenden, z.B. Nachbarn wollen einen Nachbarschaftsstreit vermeiden. Im übrigen steht der Personalaufwand für Ermittlungen (Haltereigenschaften, Tatbeweis und Verantwortlichkeit) in keinem Verhältnis zu den Bußgeldeinnahmen.

Tütenspender werden in Absprache mit den Ortsbeiräten in den Ortsteilen aufgestellt.

Professionelle Regenwassernutzung in allen öffentlichen Gebäuden, zumindest aber im Moselstadion

von: okopsch; 29.09.2009; Nummer: 2298
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.247425
Durchschnitt: 1,25 (97mal bewertet)

Fast alle öffentliche Gebäude zeichnen sich dadurch aus, dass enorm viel Wasser für Toilettenspülungen (Schulen), Reinigung (Feuerwehr) oder Bewässerung (Friedhöfe, Moselstadion) verbaucht wird. Bislang wird kostbares und vor allem teures Trinkwasser dazu genutzt. Die Nutzung von (weichem) Regenwasser wäre hier sicher in vielen Fällen die sinnvollere Alternative. Würden zumindest in den Bereichen wo auch noch große, geeignete Dachflächen vorhanden sind, wie z.B. Moselstadion professionelles Regenwassermanagement betrieben, würden sich sicherlich erhebliche Kosteneinsparungspotentiale ergeben.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Verwaltungshinweis für den Rat

Neben den rein formalen Gegebenheiten, die einer möglichen Realisierung im Ergebnis aber nicht entgegenstehen würden, ist letztlich die Frage der Wirtschaftlichkeit von Bedeutung.

Was Schulen, Verwaltungsgebäude etc. anbelangt, kommt Regenwasser faktisch nur für die WC Spülung in Betracht. Hier müssten in Abhängigkeit von den „Benutzungen“ Berechnungen der Wirtschaftlichkeit für jedes Objekt als Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Rat angestellt werden. (Investitionskosten für das Zisternenbauwerk, doppeltes Leitungsnetz für Kaltwasser, etc.)

Vergleich:                        Kosten Wasser           Kosten Abwasser    zusammen

Wasserbezug 80 cbm          135,20 €                     122,40 €              257,60 €

bei RW Nutzung                      0,00 €                     122,40 €              122,40 €

Für Sportstätten- und Friedhofsbewässerung (mit Ausnahme der vorhandenen Dusch-/WC Anlagen) werden regelmäßig keine Kanalbenutzungsgebühren erhoben, so dass hier der Trinkwasserbezug „theoretisch“ weitgehend entfallen könnte. Faktisch besteht bei diesen Anlagen aber insbesondere im Sommer ein großer Bewässerungsbedarf, wenn die Zisternen leer sind bzw. sich nicht mehr füllen und dann doch Frischwasser „nachgetankt“ werden muss. Weiter ist bei diesen Objekten zu berücksichtigen, dass das Verhältnis Freiflächenanteil / Regenwassersammelfläche extrem ungünstig ausfällt.

Modellrechnung: Im Bereich der Stadt Trier fallen durchschnittlich ca. 800 mm Regen bzw. 0,8 cbm/Jahr/qm, das sind je 100 qm  befestigter Fläche =  80 cbm Regenwasser/Jahr, die als Frischwassersubstitution prinzipiell zur Verfügung stehen würden.  

Fazit: Regenwassernutzung ist sicher sinnvoll, aber nur da, wo sie sich wirtschaftlich darstellen lässt. Bekanntlicherweise haben wir in Deutschland kein Trinkwasserproblem. Im Gegenteil: rückläufige Verbräuche führen bei hohen Fixkostenanteilen von Wasser und Abwasser zwangsläufig zu Einheitspreiserhöhungen.

faire stadt trier

Bürgervorschlag
von: --sabine; 16.10.2009; Nummer: 2675
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.24719
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Die Stadt hat per Ratsbeschluss festgelegt, dass der Erwerb von Produkten, die aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen, bei der Vergabe von Aufträgen im Beschaffungswesen zu vermeiden ist. Das im Februar 2009 verabschiedete Gesetz der Bundesregierung erlaubt ausdrücklich die Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe. Auch die Landesregierung unterstützt die Initiative der Europäischen Kommission, den nachhaltigen und verantwortungsbewussten Einkauf durch die öffentliche Hand zu fördern. Aber Trier hat (wie die meisten Kommunen) ein bisher noch kaum genutztes Nachfragepotential an fairen Produkten und Dienstleistungen. Hier kommt der Stadt sowohl eine große Vorbildfunktion als auch eine erstaunliche Marktmacht zu. Eine gesteigerte Nachfrage nach fairen Produkten würde eine Qualifizierung der Angebote, vor allem aber eine gerechtere Handelsbeziehung zu den Ländern des Südens befördern. Sowohl in der öffentlichen Beschaffung als auch im Bildungsbereich "Globales Lernen" möchte ich für ein weiter führendes Engagement plädieren.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

umgesetzt

Umsetzung

Die Verwaltung setzt sich zukünftig verstärkt für die Förderung des fairen Handels ein. In einem ersten Schritt hat der Rat in seiner Sitzung am 25. März 2010 beschlossen, sich an der weltweiten Kampagne "Fairtrade-Town" zu beteligen und dazu alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten. Eines der Kriterien, das hierfür erfüllt sein muss, besteht darin, eine lokale Steuerungsgruppe zu bilden, die alle erforderlichen Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Steuerungsgruppe soll sich auch mit dem Beschaffungswesen auseinandersetzen, insbesondere mit dem konkreten Umsetzen der umfassend gegebenen rechtlichen Möglichkeiten, soziale, ökologische und faire Produkte und Dienstleistungen zu beschaffen.

Ergebnis des Rates

Vorschlag wird schrittweise umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Vergabeverfahren werden sowohl die gesetzlichen als auch die weiterführenden Vorgaben - sei es durch Dienstanweisungen oder Ratsbeschlüsse - hinsichtlich der sozialen und ökologischen Kriterien beachtet, sofern es rechtlich zulässig ist. Zum Beispiel werden Produkte, die durch Kinderarbeit erstellt werden, im Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Ausbau der Regionalbahn forcieren

von: Bürgergutachten...; 13.06.2009; Nummer: 1800
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.243245
Durchschnitt: 1,24 (148mal bewertet)

Die Regionalbahn muss weiter forciert werden

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

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Umsetzung

Bezüglich der bautechnischen Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße wurden bereits intensive Abstimmungen durchgeführt. Eine Machbarkeitsstudie / Potenzialanalyse ist von Seiten des ZV SPNV-Nord beauftragt. Auch die Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells laufen beim ZV SPNV-Nord.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012. 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Kommentar Ortsbeirat

Die Mitglieder des Ortsbeirates betonen noch einmal einstimmig die Forderung nach Regionalbahnhaltepunkten für Trier-Süd.

Anbindung des Moselradweges an den Ruwertalradweg

von: bridget; 11.10.2009; Nummer: 2465
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.233335
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Momentan endet der Moselradweg am Verteilerkreis und man kann nur über die Löbstraße (für Fahrradfahrer eine höchst gefährliche Straße) den Ruwertalradweg erreichen. Diese Teilstrecke müsste radwegemäßig ausgebaut werden, um für Fahradfahrer eine sichere und attraktivere Anbindung zu schaffen (auch für den Fahrradtourismus sicher nicht uninteressant).

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Anbindung des Moselradweg an den Ruwertalradweg ist im Zuge der Maßnahmen "Ausbau der Loebstraße" und "Radweg Ruwer" geplant. Es ist vorgesehen und im Haushaltsplan 2010/2011 eingeplant, den Ruwertalradweg auf den ehemaligen Gleisanlagen im Bereich des alten Bahnhofs Ruwer bis zum nächsten Bahnübergang fortzuführen. Von der Stadtseite ist geplant, im Bereich der Loebstraße den Radweg bis zur Eisenbahnbrücke Pfalzel fortzusetzen. Der dann verbleibende Lückenschluss zwischen Eisenbahnbrücke und Bahnübergang Ruwer kann vorläufig über den Bereich Kläranlage und Grüneberg bis zum Bahnübergang umfahren werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage. Die Weiterführung in Richtung Innenstadt erfolgt über die Straße Am Grüneberg und von dort aus alternativ über die Metternichstraße (Schutzstreifen vorhanden) oder die Loebstraße. Im Bereich der Loebstraße liegen fertige Planungen für einen Zweirichtungsradweg vor. Die Abstimmung mit den Belangen der Anlieger läuft.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Trier-Nord: Beim Neuausbau der Loebstraße soll ein Radweg bis zur Pfalzeler Brücke erstellt werden.

Anbindung Moselfahrradweg an Innenstadt

von: sixpence; 16.10.2009; Nummer: 2688
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.22059
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Derzeit fehlt eine Anbindung von Fahrradtouristen, die von Biewer kommend über die Kaiser Wilhelm Brücke die Innenstadt erreichen wollen. Hier wird ein touristisches Potential leichtfertig vergeben!

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

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Umsetzung

Es fehlt der Radweganschluss vom Moselradweg zur Kaiser-Wilhelm-Brücke. Eine Anlegung als Radweg oder Radfahrstreifen kann aus Platzgründen nur im Rahmen eines Umbaus der Verkehrsanlagen erfolgen. Hierzu müßte die Maßnahme im Haushalt eingestellt werden. Zur Etatisierung sind Vorplanungen und Kostenschätzung erforderlich, zu deren Ausführung mittels externer Büros z.Zt. keine Mittel vorhanden sind.

Ergebnis des Rates

Die Maßnahme soll im Radwegekonzept berücksichtigt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der konkret genannten Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Darüber hinaus erfolgt derzeit die Erarbeitung eines zusammenhängenden abgestimmten städtischen Radwegenetzes im Rahmen des Radverkehrskonzeptes. Die einzelnen darin vorgeschlagenen Maßnahmen sind anschließend im Rahmen des Mobilitätskonzeptes mit den Maßnahmen für die sonstigen Verkehrsträger abzustimmen und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit zu priorisieren. Dies ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Daran anschließend ist die Finanzierung sicher zu stellen sowie die einzelnen Maßnahmen konkret zu planen und umzusetzen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat West-Pallien stimmt dem Vorschlag zu.

Westtrasse - Regionalbahn ausbauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1951
Stadtteil: Zewen; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.21739
Durchschnitt: 1,22 (115mal bewertet)

Um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen soll die Westtrasse-Regionalbahn ausgebaut und wieder belebt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

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Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium, bei welchen die Reaktivierung der Schienenwesttrasse eine wichtige Rolle spielt. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012. 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ausbau der Regionalbahn-Westtrasse wird befürwortet.

Familienkarte Stadtbad

von: creativ; 11.10.2009; Nummer: 2468
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Soziales, Integration
4.216865
Durchschnitt: 1,22 (83mal bewertet)

Der vergünstigte Eintritt auf der Familienkarte freut eben diese, denn mit drei Kindern und einem oder zwei Erwachsenen wird es merklich günstiger. Doch was ist, wenn die lieben Kleinen groß genug sind, mal allein zu gehen? Oder mit ihren Freunden? Dann gilt für sie kein Familientarif. Als ob die Eltern dadurch, dass ihre Kinder größer und selbständiger werden, schlagartig mehr Geld zu Verfügung haben.
Wenn Familien entlastet werden, dann einerseits, weil sie ihre Kids in das neue und bald noch attraktivere 'BAD an den Kaiserthermen' mal allein senden können; andererseits weil es den Familienpreis gibt, bitte!
....das wünscht sich 'creativ'

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

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Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, die Umsetzung im Rahmen der Ausgestaltung des städtischen Familienpasses aufzugreifen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Aus Sicht des Bades ergibt sich aus dieser Anfrage kein konkreter Handlungsbedarf. 

Die Stadtwerke Trier als Betreiber des Bades an den Kaiserthermen sehen sich als Trierer Unternehmen in der Pflicht, mit ihrem Angebot (Einrichtungen und Kurse) den Interessen aller Benutzer-Gruppen Rechnung zu tragen. Dieser Spagat zwischen den teilweise sehr unterschiedlichen Ansprüchen gelingt wegen der vielfältigen Ausstattung des Bades sehr gut.

Daneben existiert das Interesse einzelner Gruppen an besonderen Rabatten des Eintrittspreises über bereits bestehende Vergünstigungen hinaus. Erwachsene, Kinder und Jugendliche können den regulären Eintrittspreis, durch den Erwerb von Wertkarten von bis zu 15 % deutlich unterschreiten.

Mit der „Familienkarte“ bietet das Bad an den Kaiserthermen in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat eine Vergünstigung für Familien. Der Eintritt kostet dann nur noch etwa die Hälfte des regulären Eintrittspreises. Voraussetzung für die Ermäßigung ist, dass die Familie mit mindestens zwei Mitgliedern ins Bad kommt.

Wenn der Rabatt bei Einzelbesuchen gelten würde, würde dieser den Einzelpreis ablösen. Dies ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Im Jahr 2008 wurden ca. 30.000 Badeintritte mit Familienkarte gebucht. Die Familienkarte sollte die Vielzahl der Personen, die gleichzeitig diese Dienstleistung im Bad in Anspruch nehmen möchten, „als Mengenrabatt“ berücksichtigen.

Kommentar Ortsbeirat

Vom Ortsbeirat wird der Vorschlag für eine "Familienkarte Stadtbad" abgelehnt und folgt damit der Argumentation der Stadtverwaltung.