Vorschläge 2011 nach Dezernat gruppiert
Hier werden alle Vorschläge aus dem Trierer Bürgerhaushalt 2010 angezeigt. Die Vorschläge sind nach Dezernat gruppiert, nach Thema und Bewertung sortiert.
Subventionen
Die Stadtverwaltung sollte in einem regelmässigen Subventionsbericht dem Stadtrat darlegen, welche Subventionen aus dem städtischen Haushalt an wen vergeben werden, ob diese Subventionen den beabsichtigten Zweck erreichen und ob und warum sie weiter geführt werden sollen
Bürger-"Aktien"
Um bestimmte Projekte zu finanzieren, könnten "Aktien" aufgelegt werden, die statt eines finanziellen allerdings "nur" einen ideellen Gewinn abwerfen. Jeder, der zur Finanzierung eines bestimmenten Investitionsvorhabens beitragen möchte, könnte bei der Stadtverwaltung entsprechende "Aktien" kaufen und z.B. auch verschenken.
Bürgerdarlehen
In Quickborn geben Bürger ihrer Stadt Darlehen. Ab 5.000,00 Euro mindestens für ein Jahr zu 3% Zinsen sind die Konditionen der Bürgerdarlehen. Damit wäre es für Trier günstiger als Bankkredite. Das Modell hat es Quickborn ermöglicht das Geld für Schulsanierungen zusammen zu bekommen.
Vielleicht auch eine Möglichkeit für Trier? Hamburg hat das vor 25 Jahren auch schon mal gemacht, um den ersten Hafenausbau zu finanzieren.
Reduktion der Zinsbelastung - Potential 1 Mio EUR
Die Zinsbelastung der Stadt Trier beträgt 2010 20 Mio EUR. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der Kredite vor der Finanzkrise aufgenommen wurde.
Im Zuge der Finanzkrise wurde durch u.a. durch die Bankenrettung den Banken massive Kapital zur Verfügung gestellt, die Leitzinssätze sind drastisch gesunken.
Unter der Annahme dass der Zinsbelastung ein durchschnittlicher Zinssatz von 4% zugrunde liegt würde eine ggfs. durch Umschuldungsmaßnahmen erreichte Zinssenkung um 0,2% Punkte (auf Durchschnittlich 3,8%) die Zinsbelastung um 1 Mio EUR senken.
Projektbezogene Spenden, Bürgerkredite etc.
Offensichtlich ist die Finanzlage der Stadt kurzfristig nicht in den Griff zu bekommen und eigentlich muss die Stadt sich erst einmal massiv entschulden bevor Sie wieder Projekte welcher Art auch immer in Angriff nehmen kann. Das wissen wir alle und wir sind uns auch bewusst, dass kleinere Brötchen (oder auch Theater) gebacken werden müssen. Trotzdem liegt vielen Mitbürgern das eine oder andere Projekt sehr am Herzen und wir sind in aller Regel auch bereit uns in diesen zu engagieren, sei es ehrenamtlich oder sogar durch finanzielle Unterstützung. Der Förderverein Südbad Trier e.V. ist ein gutes Beispiel dafür. Allerdings erwarten wir dann auch ein unmittelbares Mitspracherecht. Mein Vorschlag ist die Gründung von Ortsvereinen oder Projektvereinen, die möglichst gemeinnützig sind (um die Steuervorteile mitzunehmen) und in denen sich Bürger, Firmen, Sponsoren, Mäzene usw. mit ihrer Kraft, Zeit, Know-how und natürlich ihrem Geld engagieren können.
Eine mögliche Einnahmequelle: Kulturabgabe für Gäste
Wie wär's mit einer Kulturabgabe, ähnlich wie in Weimar. Da zahlt man pro Gast und Übernachtung einen kleinen Betrag.
Mehreinnahmen
zu Einnahmen: Eine Besuchergebühr in den Übernachtungspreis einbauen lassen.
Grundsteuer
Die Grundsteuer als einzige Steuer, über die die Stadt voll verfügen kann, soll leicht angehoben werden. Der Ertrag soll zunächst der Konsolidierung des städtischen Haushalts dienen
Vorbestellungen in der Städtischen Bücherei
Zur Zeit wird für Vorbestellungen von Büchern in der Städtischen Bücherei ein Entgelt von 1 Euro pro Buch erhoben. Sobald das vorbestellte Buch zurückgegeben wurde und zur Ausleihe bereitliegt, wird man PER POST davon unterrichtet.
- Vorschlag: Benachrichtigung per Email spart Portokosten
- Vorschlag: Erhöhung der Gebühren für Vorbestellungen, weil 1 Euro m. E. nicht mal den Verwaltungsaufwand ersetzt
Energieeinsparung: Städtische Gebäude prüfen
Alle öffentlichen Gbäude der Stadt sollen einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, wo und wie sich Energie einsparen lässt
Bereitstellung öffentlicher Flächen zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen
Die Stadt Trier sollte mehr Dachflächen öffentlicher Gebäude wie Schulen, Verwaltungsgebäude, etc. für Photovoltaikanlagen zur Verfügung stellen. Diese sollen als Bürgerkraftwerke angelegt werden, was der Stadt die Investitionskosten erspart.
Stadtwerke: Erneuerbare Energien in der Region stärken
Die SWT sollen in Zukunft nicht mehr ausserhalb ihres Versorgungsgebietes investieren, sondern sich insbesondere für erneuerbare Energien in der Region engagieren
Erneuerbare Energien
Die Stadtplanung soll zusammen mit den Stadtwerken geeignete städtische Wohngebiete auswählen, die mit Kraft-Wärme-Kopplung und Nahwärmenetz versorgt werden können. Die SWT können die Anlagen errichten und betreiben und über die Wärmeabgabe finanzieren
Stromsparmaßnahmen in Schulen, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen
Die Stadt muss in den eigenen Einrichtungen ein Konzept zum Stromsparen einführen. Stecker ziehen, abschalten, Beleuchtung etc. Ein umfassendes Maßnahmenprogramm ist nötig.
Dazu gehört auch die Beratung und Kontrolle der Einhaltung bspw durch Langzeitarbeitslose oder Ehrenamtliche- bekanntes Vorgehen!
Hochbunker mit Photovoltaikanlage ausstatten
Trier sollte eine Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien einnehmen und dies an herausragender Stelle deutlich machen. Der Hochbunker ist durch seine Bauart und Lage (Ausrichtung zur Sonne) hierfür ein geeignetes Objekt. Dies würde auch optisch eine Aufwertung des Gebäudes bedeuten.
Erneuerbare Energien
Alle statisch und von der Exposition her geeigneten öffentlichen Dachflächen mit Photovoltaik belegen.
Energieeinsparung: Abschaltbare Steckerleisten in städtischen Büros
In allen Büros der Stadtverwaltung sollen sämtliche Büromaschinen über abschaltbare Steckerleisten an den Strom angeschlossen werden. Die sollen bei Büroschluss abgeschaltet werden.
Energiesparen
Ich schlage vor, dass städtische Neubauten (z.B. Schulen, Kindergärten oder Verwaltungsgebäude o.ä.) nur noch im Passivhausstandard ausgeführt werden dürfen. Desweiteren sollten bereits vorhandene städtische Gebäude, energetisch so saniert werden, dass auch sie Passivhausstandard erreichen. Die so eingesparte Energie kommt nicht nur dem "Stadtsäckel" zu Gute, sondern vor allem unserer Umwelt und den nach uns lebenden Generationen.
Stadtwerke: Beteteiligungsmodell für Bürger
Die Stadt soll, evtl. in einem Beteiligungsmodell für alle Bürger, die Anteile an den SWT, die heute den RWE gehören, zurückkaufen
Energieeinsparung durch drehzahlgesteuerte Heizungspumpen
Die Stadt soll in allen öffentlichen Gebäuden drehzahlgesteuerte Heizungspumpen installieren
Energieeinsparung: Stadtwerke sollen sparsamere Heizungspumpen fördern
Die Stadtwerke sollen ein Programm auflegen, um private Hauseigentümer zur Installation von drehzahlgesteuerten Heizungspumpen anzuregen. Die Eigentümer sollen zur Finanzierung 5 Jahre nach der Installation die anteiligen Heizkosten des Installationsjahres bezahlen, anschliessend profitieren sie selbst von der Einsparung.
Fuhrpark der SWT
Die Stadtwerke sollten ihren gesamten Fuhrpark schrittweise, aber von außen deutlich erkennbar, auf Elektroautos umstellen
Beteiligung der Bürger am Betrieb des Petrisparks
Idee ist es, Anwohner des Petrisbergs in den Betrieb des Petrisparks einzubinden.
Konkret könnte ich mir vorstellen, dass eine der bereits gegründeten Bürgerinitativen das Aufschließen des Parks am Morgen und das Abschließen am Abend, sowie kleinere Arbeiten übernimmt, die momentan von Fremdfirmen durchgeführt werden.
Kindertagespflege Erhöhung der Einnahmen
Die Kostenbeteiligung der Eltern für die Bezahlung einer Tagesmutter ist sehr moderat. Ich finde, dass die letzte Einkommensgruppe nicht bei ca. 4100,00 € enden sollte, sondern mindestens noch eine weitere Einkommensgruppe gebildet werden sollte mit einer höheren Kostenbeteiligung. Evt. Orientierung an der Tabelle des Landkreises Trier-Saarburg.
Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"
Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein kirchliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.
Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).
Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.
Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.
Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.
Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.
Preisgestaltung Stadttheater Trier
1994, Saarbrücker Zoo: Am Eingang ein Info-Schild, auf dem zu lesen ist,
a) wieviel der Eintritt kostet
b) wie hoch der städtische Zuschuss zum Eintritt ist
c) wie hoch die Eintrittspreise eigentlich sein müsste, damit der Zoo kein städtisches Zuschussgeschäft ist
Angewandt auf das Stadttheater Trier:
a) wie teuer sind die Karten für's Stadttheater?
b) mit wieviel Euro bezuschusst die Stadt Trier das Stadttheater?
c) wie teuer müssten die Karten pro Rang ohne städtischen Zuschuss eigentlich sein?
Die Gestaltung der Eintrittspreise - v.a. diejenigen der Abonnementpreise - sollten vor diesem Hintergrund überdacht werden.
Synergien im Kulturbereich durch Quattropole
Verzicht auf ein Vollsparten-Theater. Teilung der Aufgaben mit den Partnerstädten - wechselseitige Aufführungen sorgen für eine Belebung des Programms. Vorbild: Mönchengladbach - Krefeld
Zusammenführung der Stadtbibliotheken - Potential 200-500 Tausend Euro
Die Ausgaben für die Stadtbibliotheken Weberbach und Palais Walderdorf liegen zusammen bei über 2,6 Mio. Euro. Dem stehen Einnahmen von ca. 160.000 Euro gegenüber. Die Anzahl der Personen mit einem Ausleihausweis für das Palais Walderdorf liegt bei 6.530. Angaben über Anzahl aktive Ausleiher, Anzahl der Ausleihvorgänge, Auslastungszahlen Weberbach liegen mir nicht vor.
Durch gemeinsame Nutzung von Infrastruktur (ein Gebäude, Ausleihsystem, Verwaltung) und Personal sollte eine Kostenreduktion im Bereich von 10% - 20% = 250.000 Euro - 500.000 Euro erzielbar sein.
Der Viehmarkt und der Wochenmarkt
Der Wochenmarkt sollte auch samstags auf dem Viehmarkt stattfinden:
Zum einen besteht diese Nachfrage auf Seiten der BürgerInnen, z.B. bei Berufstätigen, die auswärts arbeiten und deshalb während der Woche das Angebot nicht nutzen können.
Zum anderen würde dies den leider architektonisch u. städtebaulich in Teilen (Sparkassen- u. Provinzialbau!) missratenen Viehmarkt beleben - vielleicht auch in Hinsicht historisches "Forum".
Hier liessen sich auch weitere Aktivitäten verwirklichen (als Beispiel sei hier der Mainzer Wochenmarkt mit seinem Markt-Frühstück genannt).
Darüber hinaus würde dieser Samstag-Wochenmarkt mit entsprechenden Rahmenbedindungen m.E. auch auf das gesamte Trier als Einkaufs- und Kulturzentrum ausstrahlen.
Mehreinnahme: Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen
Hundekot: Ein Bußgeld für Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen. (siehe Beispiel: Hamburg, dort hat sich das Problem durch Bußgelder erheblich gebessert)
Stellen Sie doch bitte auch die Tütenspender ausserhalb der touristischen Zone auf. Z. B. In den Haupt- und Nebenstraßen von Trier Süd.
Wahl- und Veranstaltungsplakate
Die Wahl ist längst gelaufen, doch die lieben Politiker lächeln immer noch fröhlich am Straßenrand.
Ist es möglich eine Verordnung zu erstellen, dass Wahlplakate oder die Werbung von sonstigen Veranstaltungen bis spätestens 1 Woche nach Veranstaltungsende eingesammelt sein müssen?
Ansonsten soll die Stadtreinigung die Plakate entfernen und dem jeweiligen Veranstalter eine Rechnung mit einer Gebühr pro eingesammeltem Schild ausstellen.
Das Stadtbild würde deutlich verschönert.
Stadtflohmarkt
Jeder Haushalt darf direkt vor seiner Haustür und an ausgewählten Plätzen wie z.B. Viehmarkt oder Porta-Nigra-Platz für eine Pauschale von 2-3 € je Tisch (oder alternativ natürlich: kostenfrei) einen privaten Flohmarktstand betreiben.
Dies kann beispielsweise an einem ausgewählten Frühlings-/ Frühsommer-Sonntag geschehen ("Mit dem Frühjahressputz Geld verdienen?") und die Pauschale sollte praktischerweise direkt vor Ort von Mitarbeitern kassiert werden und durch Aufkleber an den Tischen vermerkt werden. Eine breite und frühzeitige Ankündigung wäre natürlich notwendig.
Energiesparen an Schulen: 50/50-Projekt
Eine Reihe von Kommunen fördert das Energiesparen in Schulen bereits erfolgreich nach dem fifty/fifty-Modell: Jeder teilnehmenden Schule werden 50% der durch bewusstes Nutzerverhalten eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung gestellt.
Schüler/innen, Lehrkräfte und Hausmeister/innen sind also aufgefordert durch einfach umsetzbare Energiesparmaßnahmen Wärme, Strom, Wasser und Müll zu sparen. Im Vordergrund steht dabei energiebewusstes Alltagsverhalten bei der Benutzung von Thermostatventilen, Lampen, sonstigen elektrischen Geräten oder beim Lüften. Hinzu kommt das richtige Bedienen der vorhandenen Heizungs- Regel- und Energietechniken.
Die Projektkoordination in Trier könnte der Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. übernehmen, der ohnehin in diesem Bereich aktiv ist.
Mehr Geld für Bildung
Die konstant unterbezahlten Schulen, sollten neue Geldquellen bekommen, damit es kleinere Klassen gibt, funktionierende elektrische Geräte, schimmelfreie Gebäude...
Grundschule in Pfalzel erhalten
Für den Stadtteil Pfalzel ist es sehr wichtig, dass die Grundschule erhalten bleibt und zur Ganztagesschule erweitert wird.
Schulrenovierungen mit Ausbildungsbetrieben
Viele Schulen in Trier sind baulich in einem schlechten Zustand. Ein Beispiel für eine kostengünstige Sanierung gab es jetzt in Heiligkreuz zusammen mit der Firmengruppe Fabri. Die Auszubildenden erneuerten die Sanitäranlagen der Schule (siehe Rathauszeitung vom 29.9.09). Die Materialkosten hat (wenn ich es richtig verstanden habe) das Amt für Gebäudewirtschaft übernommen. Von dieser Maßnahme hatten alle Beteiligten Vorteile. Dieses Prinzip sollte ausgebaut werden.
Schülerbeförderungskosten
Die Stadt sollte beim Land darauf drängen, dass nicht sie als Träger der Schule, die die Kinder aus dem Umland besuchen, die Kosten der Schülerbeförderung zahlen muss. Vielmehr sollten das die Gemeinden zahlen, aus denen die Schüler kommen.
Potential der Schulhöfe nutzen
Die vorhandenen Schulhöfe sollten allen Kindern des Viertels zur Verfügung stehen.
Kinder sollen sich bewegen können. Oft fehlt der entsprechende Freiraum und auch die Akzeptanz das dies u.U., z.B. beim Fussball- oder Basketballspiel auch Lärm bedeutet. Schulhöfe bieten diesen erforderlichen Schutzraum für diese Aktivitäten, doch oft wird dies durch Anwohner, Beschwerden und Hausmeister verhindert.
Die Stadt sollte die Schulhöfe für Spiel- und Sportaktivitäten auch Nachmittags offen halten!
Privatinitiative bei Schulen zulassen bei der Martin Grundschule
Der Elternauschuss hat bei einer Veranstaltung von der IHK Trier einen Investor gewonnen, der Manpower und Material zur dringend notwendigen Sanierung der Jungentoiletten bereitstellt. Leider wurden die angefangenen Arbeiten aufgrund der bürokratischen Anforderungen (Ausschreibung verlangt) von Seiten der Stadt Trier eingestellt. Kann eine Stadt sich ein solches bürokratisches Vorgehen - gerade im Bildungswesen - erlauben?
Mein Vorschlag: Sanierung zulassen und gesetzliche Grundlagen schaffen - Privatsponsoring für Martin Grundschule zulassen: Mädchen-Toiletten, Betreuung, Schulhof, ... Motivierte Eltern, die was bewegen sind vorhanden, nur die Rahmenbedingungen müssten angepasst werden. Vielen Dank und freundlicher Gruß
Beleuchtung Grundschule Trier-Irsch
Öfters brennt dort die ganze Nacht das Licht durch (Toiletten, Klasenräume). Mitten in der Nacht reagiert der außen angebrachte Scheinwerfer auf jedes vorbeifahrende Auto.
Es ist zu überlegen, ob hier nicht eine intelligentere Lichtsteuerung Stromkosten einsparen kann.
Grundschulbesuch verlängern bis 6. Klasse
Auch wenn die Stadt das nicht entscheiden kann - hinwirken bei der Landesregierung kann sie gemeinsam mit anderen Kommunen auf folgende Lösung: Die 5. und 6. Klasse sollen als "Orientierungsstufe" an der Grundschule verbleiben. Diese Maßnahme ist pädagogisch überfällig (s. PISA) und brächte außer dem Wohl der Kinder die Kosten übersteigende Einsparungen und Erleichterungen: Keine Aus- An- Aufstockungsbauten oder Pavillons an den überfüllten Gymnasien erforderlich; die Grundschulen in den Stadtteilen wären auch bei abnehmender Neuschülerzahl ausgelastet; geringere Schülerbeförderungskosten, die Busse zu den Stoßzeiten weniger überfüllt, die Straßen weniger verstopft. Ein Gewinn für alle!
Schulen - Gebäudeprogramm
Angesichts der maroden Finanzen ist eine Sicherung / Verbesserung der Qualität von Schulgebäuden nur durch eine Verringerung der Anzahl möglich.Die Konsequenz: Zusammenlegung von Schulen, die nicht ausgelastet sind. Veräußerung aufgegebener Gebäude. Verwendung der Mittel in anderen Schulgebäuden. Weniger ist Mehr!
Schulen und Stadtteilbudgets
Die Stadt kann bei den Schulen dann sparen, wenn sie sich insbesondere bei den weiterführenden Schulen mit Blick auf die zukünftige Schülerentwicklung auf das Wesentliche konzentriert und in diesem Bereich einer Inflation an Neubauten kritisch gegenüber steht. Die Diskussionen am "Runden Tisch" gehen leider auch mehr in die Richtung, neue Schulformen möglichst oft in der Stadt zu installieren, ohne kritisch die Zahlen zu hinterfragen. Weiterhin gehört auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreis dazu, der dieser Inflation aber noch mehr unterliegt! Ein Sparen bei den Kleinsten im Grundschulbereich halte ich dagegen gerade auch aus strukturellen sozialen Gründen für vollkommen falsch. Man kann nicht einerseits z.B. möglichst viele IGS-Schulen verlangen und andererseits bei den Grundschulen Tribut zollen. Zudem ist das Konzept der IGS bzw. Realschulen Plus nicht bis zu Ende gedacht. Ich meine damit die Jahrgangsstufen 11 und 12 der Realschulen Plus, die als berufsbildende Schulform deklariert sind und damit auch dorthin gehört. Alleine diese Entscheidung erspart dem Sachkostenträger viel Geld!
Die Stadt wäre gut beraten, wenn sie den Stadtteilbudgets mehr finanzielle Mittel (leider sicherlich zu Lasten anderer Budgets) zur Verfügung stellen würde, weil die ortsansässigen Beiratsmitglieder die stadtteilbezogenen Bedürfnisse eher erkennen können und zudem die Identifikation mit deren Maßnahmen in der Bevölkerung viel größer ist, weil man als (Stadtteil-)Bürger seinen direkten Einfluss eher erkennen kann.
Zusammenlegung von Schulen
Zusammenlegung von Schulen in räumlicher Nachbarschaft, Verkauf der Schulimmobilien, Verwendung der Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude
Familienkarte Stadtbad
Der vergünstigte Eintritt auf der Familienkarte freut eben diese, denn mit drei Kindern und einem oder zwei Erwachsenen wird es merklich günstiger. Doch was ist, wenn die lieben Kleinen groß genug sind, mal allein zu gehen? Oder mit ihren Freunden? Dann gilt für sie kein Familientarif. Als ob die Eltern dadurch, dass ihre Kinder größer und selbständiger werden, schlagartig mehr Geld zu Verfügung haben.
Wenn Familien entlastet werden, dann einerseits, weil sie ihre Kids in das neue und bald noch attraktivere 'BAD an den Kaiserthermen' mal allein senden können; andererseits weil es den Familienpreis gibt, bitte!
....das wünscht sich 'creativ'
Gezielte und wichtige Arbeiten für Sozialstunden-Ableistende!
Es sollten mehr Sozialstunden-Strafen als Gefängnisarreste und Geldstrafen gegen Jugendliche ausgesprochen werden. Gefängnisarreste kosten zudem dem Steuerzahler jede menge Geld und die Stadt braucht Jugendliche und Erwachsene Arbeitskräfte! Zudem sollten auch Erwachsene die eine Strafe oder ein Bußgeld bezahlen müssen, die Möglichkeit haben diese in ein paar sinnvollen Arbeitsstunden gemeinnützig ableisten zu können.
Doch das wichtigste ist, dass gezielt wichtige Arbeiten ausgesucht werden und keine Stundenzieher! In Trier arbeiten viele straffällige Jugendliche oft in sozialen Einrichtugnen und erledigen sinnlose Arbeiten, wie z.B. Treppenkeeren oder Mülleinsammeln ab. Zum einen können Keermaschinen diese Aufgaben viel besser und schneller erledigen, zum anderen arbeiten die Jugendlichen gezielt langsam, um ihre Stunden vollzubekommen, da es keine anderen Aufgaben mehr gibt und sie so Wochen brauchen würden, um ihre Strafe abzusitzen. Mir wurde von einem erzählt, dass er 6 Stunden gezielt an einem Treppenhaus in einem Heim geputzt hat und dabei 3 mal trocken gekeert und 2 mal feucht drübergewischt hat, um die Zeit vollzubekommen. Das kann nicht sein, es müssen sinnvolle und pädagogisch wertvolle Aufgaben her und zu tun gibt es in der Stadt Trier ja genugend!!!
Bürgerzentrum Pfalzel
Pfalzel benötigt dringend einen Ort, an dem Jugendliche sich begegnen und soziale Dienste (z.B. Kurzzeitbetreuung) angeboten werden können.
Sport: Eintracht soll Schulden zurückzahlen
Mich freut der sportliche Erfolg der Eintracht im DFB-Pokal. Als ich hörte, wieviel Geld sie verdienen durch das Erreichen der nächsten Runde, war ich erfreut in Hinblick auf die Schuldenrückzahlung an die Stadt. Doch das steht nicht zur Debatte, da man die erst zurückzahlen muß, wenn Trier wieder in der 2.Liga kickt!! Warum nicht jetzt? Neue Spieler sind nicht nötig, die Mannschaft spielt doch gut. Unsere Kinder würden sich freuen, wenn für das Geld Schulen saniert oder der Schuldenberg verringert wird.
ADAC-Rallye nach 2012 nicht weiter durchführen
Nach dem Jahr 2012 sollte die Rallye nicht mehr durchgeführt werden - ihre Außenwirkung ist zweifelhaft (Übertragung bei n-tv und einer miserablen Einschaltquote), die Belastung der Innenstadtbewohner enorm, der Return-on-Investment bislang nicht nachvollziehbar - knapp 100.000 Euro im städtischen Etat wären damit einzusparen.
Namensvergabe der Arena Trier
Warum bekommt die Arena Trier nicht einen Sponsornamen?
Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr durch Fahrpreisreduzierung
Durch eine Reduzierung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr würden sich viele Bürger und Bürgerinnen zum Umstieg von einem Auto auf ein öffentliches Nahverkehrsmittel bewegen lassen. Dies hätte zur Folge, dass sich hieraus für Stadt Trier mehrere Vorteile ergeben würden.
- Weniger Verkehrslärm auf der Straße
- Reduzierung der Parkpatznot
- Geringere Lärmbelästigung
- Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr (Die Menge machts!)
Einige Städte in der Bundesrepublik sind uns auf diesem Gebiet bereits voraus.
ÖPNV
Stark verbilligte Jahresnetzkarten für ÖPNV anbieten und bewerben
Ampelschaltungen in der Stadt optimieren
Wenn man in Trier als Fußgänger unterwegs ist, so muss man vor allem an Fussgängerampeln sehr viel Zeit einplanen, wodurch einem diese Form der Fortbewegung verleidet werden kann. Von der Bushaltestelle an den Kaiserthermen bis zum Hallenbad zum Beispiel muss man in der Regel vor 3 Ampeln längere Zeit auf Grün warten und benötigt für die paar Meter mehrere Minuten. Vor allem ist die Fußgängerampel sehr häufig längere Zeit rot, ohne dass ein Auto kommt. Paradoxerweise geht es den Autofahrern nicht besser; sie fahren – wenn sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten – häufig von einer roten Ampel zur nächsten. Dann stehen sie eben wieder und pusten – falls sie den Motor nicht abstellen – die Autoabgase in die (auch dadurch nicht so) gute Trierer Luft.
Ähnliches gilt für die Ampelanlage an der Ecke Saarstraße / Kaiserstraße / Südallee und viele andere Ampeln in Trier.
Eine Verbesserung würde dem fließenden Verkehr, den Fußgängern und dem Innenstadtklima Triers helfen!!
Außerdem sind die Grünphasen für Fußgänger häufig zu kurz; auch dieses Problem könnte man im Zuge dieser Maßnahme angehen.
Fuß- und Radwegeverbindung über den Hauptbahnhof bauen
Eine Beseitigung der Barriere Hauptbahnhof zum zentralen Bindeglied zwischen den östlichen Stadtteilen könnte Idealerweise durch eine Fußgängerbrücke (Erschließung der Gleise von oben) oder eine separate Fuß- und Radwegebrücke (oder - ggf. billiger - durch Fortführung der bestehenden Fußgängerunterführung) erfolgen.
Koordinierteres Aufgraben der Straßen
Mir ist aufgefallen, dass häufig in kurzen Zeitabständen Straßen zweimal aufgegraben und wieder verschlossen wurden, um Kabel oder Leitungen zu legen oder zu warten.
Eine Koordination durch die Stadtverwaltung könnte Kosten sparen.
Halbpreisticket für Stadtbusse
Mit dem Bus in die Stadt? – Ein neues „Halbpreisticket“ in der Zeit zwischen 9:00 und 16:00 Uhr würde Busfahren in der schwächer frequentierten Zeit attraktiver machen und eine preiswerte Alternative zum Auto bieten. Im vorgeschlagenen Zeitraum sind die Busse in der Regel sowieso nur schwach besetzt und zusätzliche Fahrgäste würden die Auslastung spürbar steigern.
Vernetzung von Bus und Regionalbahn erhalten
Es besteht der dringende Wunsch, dass, wie bisher, die Vernetzung der Fahrpläne der Buslinien 8, 17 und 87 mit der Regionalbahn erhalten bleibt. Durch geschicktes Umsteigen vom Bus auf die Bahn beziehungsweise umgekehrt ergeben sich heute schon kürzere Fahrtzeiten.
Ampelschaltungen für Fußgänger ändern
Die Wartezeiten an den Fußgängerampeln sind unerträglich lange. Die Grünphasen für Fußgänger sind dann aber viel zu kurz. Außerdem sollten die Ampeln unbedingt so geschaltet werden, dass die Fußgängerampel niemals gleichzeitig mit einer Autoampel auf grün steht.
Beispiele: Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße und Südallee, welche von vielen Schulkindern frequentiert wird und Ecke Neustraße/Kaiserstraße. Das Überqueren der Ampeln dort ist oft lebensgefährlich, vor allem, weil die Ampel in der Neustraße/Kaiserstraße nach 3 Sekunden wieder rot wird und die Autofahrer sich dann im Recht fühlen und Gas geben!
Bahnübergang Hauptbahnhof - Trier-Ost in städtebaulichem Kontext realisieren
Die Realisierung der dringend notwendigen Querungsmöglichkeit der Gleisanlagen für Fußgänger und Radfahrer am Hauptbahnhof muss in einem angemessenen städtebaulichen Kontext stehen.
Während sich an Bahnhöfen kleine "Zentren" entwickeln, entstehen am anderen "Brückenkopf" oft sehr attraktive Unterzentren. Dieser Entwicklung muss frühzeitig in städtebauliche Überlegungen einfließen, beim neuen Bebauungsplan für den Bereich Güterstraße ist davon nichts zu sehen (Gewerbegebiet).
Bahnübergang-Trier für alle!
Ich fordere für Trier-Ost (Gartenfeld-Kürenz) schnellstmöglich einen Zugang zum Hauptbahnhof mittels einer Bahnunter- oder -überführung und bis die Bauplanung und -arbeiten beendet sind, die freie Nutzung des bereits vorhandenen Bahnübergangs!
Weitere Informationen und Aktionen (u.a. eine Petition) auf:
Freihalten der Bürgersteige
Die Bürgersteige sind von falsch geparkten Autos frei zu halten.
Grünen Pfeil (an der Ampel) besser Schalten
Der Grüne Pfeil, der Rechtsabbiegen erlaubt, ist in Trier so geschaltet, dass er erst aus geht, und dann kurz darauf die reguläre Ampel grün wird, die auch rechtsabbiegen erlaubt. So wird der Verkehrsfluss unnötig gestoppt. (z.B. Südalle + Feldstr. und Nähe Bahnhof)
Der Grüne Pfeil sollte einfach immer an bleiben, solange man rechts abbiegen darf.
P&R ganzjährig in Moselauen
Um die Innenstadt von Verkehr zu entlasten sollten in den Moselauen, wenn dort keine Veranstaltungen sind, ganzjährig eine Parkmöglichkeit für die auswärtigen Gäste der Stadt eingerichtet werden. Der Platz könnte durch einen Parkautomaten bewirtschaftet werden, und die vorhandene Busverbindung in die Innenstadt wäre besser ausgelastet. Allerdings dürften Parkgebühren plus Busticket günstiger sein als das Parken in PIT Parkhäusern. Ansonsten wird der Parkplatz wie bei Matthias nach dem Aufstellen der Parkautomaten weniger frequentiert als vorher.
Ampeln an der Kreuzung St. Matthias nachts ausschalten
Es wäre sinnvoll, die Ampeln der Kreuzung St. Matthias nachts auszuschalten. Wenn man mitten in der Nachte mehrere Minuten komplett allein an dieser Kreuzung steht, dann ist dies reine Benzinverschwendung und ebenso eine unnötige Lärmbelästigung für die Anwohner... die Ampeln an der Kreuzung Südbahnhof sind auch ab einer bestimmten Uhrzeit abgeschaltet, obwohl diese Kreuzung viel schlechter einsehbar ist, als die Kreuzung bei St. Matthias. Der Vorteil: man ärgert sich nicht nachts schwarz und die Umwelt und die Anwohner haben auch noch etwas davon - und das ganze spart der Stadt auch noch Geld, weil die Ampeln weniger Strom verbrauchen!
Verstärkte Kontrolle des Ruhenden Verkehrs
Durch die Verstärkte Kontrolle des Ruhenden Verkehrs insbesondere der Falschparker auf Fahradwegen und Fußgängerwegen könnte die Situation für Fahrradfahrer und Fußgänger verbessert werden (gutes Beispiel hierfür sind beispielsweise die Fahrradwege in der Karl-Marx-Straße).
Öffentliche Beleuchtung
Die Stadt sollte die Beleuchtung von Strassen, Verkehrsampeln und öffentlichen Gebäuden, wo sie heute von RWE betrieben werden, an die Stadtwerke übertragen. Dabei sind insbesondere effizientere Leuchtmittel einzusetzen (siehe Bundeswettbewerb Strassenbeleuchtung). Flutlichtanlagen sollten darauf überprüft werden, ob sie nicht mit effizienteren Beleuchtungsmitteln ausgestattet werden können.
Straßenbeleuchtung abschalten / Energie sparen
Durch das Abschalten von unnötigen Straßenbeleuchtungen im Stadtbereich, Industriegebieten, öffentlichen Plätzen usw. könnte eine Menge Kosten eingespart werden. Nachts von ca. 0:00 bis 4:00 Uhr jede 2. Straßenlampe abschalten. Natürlich nur wo es Sinn macht und der Straßenverkehr nicht gefährdet wird. Ebenso könnten einige Ampelanlagen in der Nacht für ein paar Stunden abgeschaltet werden.
Verbesserung der Langlebigkeit sanierter Straßen
Die sanierten Straßen, teilweise von Privatunternehmen durchgeführt, sollten einer besseren Kontrolle (Bauaufsicht) unterliegen. In den meisten Fällen werden unzureichende Vorarbeiten geleistet, so dass nach geringer Zeit wieder die Löcher zum Vorschein kommen.
Trier ist auch Vorreiter im "Salzstreuen". Partiell liegen mehrfach Salzhügel in der Stadt, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Straßen schädigen. Für die Wintertage sollte diese Art der Streuung auf ein Minimum begrenzt werden. In vielen südlichen Städten gibt es für Städte bereits schon ein Streuverbot.
Parkgebühren erhöhen, um Busfahrpreise zu mindern
Die Parkgebühren in Trier sollten nach 10 Jahren einmal erhöht werden. Die Einnahmen sollten dazu dienen, die zu hohen Fahrpreise der Busse zu reduzieren.
Stromkosten mindern durch dimmen der Straßenbeleuchtung
Durch Einsatz von Dimm-Programmen der Firma Enernoc (=WKN A0MSDC) könnten bei der Straßenbeleuchtung die Kosten gemindert werden.
Autofahrer sparen Energie
Jede Ampel in der Stadt verursacht Smog, in dem die Autos davor warten. Countdownzähler an jeder Ampel könnten den Fahreren anzeigen, wie lange die Ampel noch rot geschaltet ist. Während dieser Zeit würden wesentlich mehr Autofahrer bei ihrem Wagen den Motor abstellen und damit Kosten und Energie sparen. Der Vorteil der Stadt bestünde in wesentlich weniger Umweltbelastung. Die Kosten für dieses "Ampelpimping" würden sich hierdurch schnell rechnen.
Geschwindigkeitskontrollen durch die Stadt
Die Geschwindigkeitskontrollen sollten durch die Stadt erfolgen. Dies wäre eine lohnende Einnahmequelle, wie auch in vielen anderen Städten.
Raserei und Unfälle vermeiden durch vermehrte Geschwindigkeitskontrollen
An kritischen Stellen der Stadt und bekannten "Raser-Strecken" sollten festinstallierte Blitzer eingerichtet werden.
1. Lärmbelästigung, Gefahren- und Unfallquellen werden vermieden.
2. Der Stadt kämen zusätzliche Einnahmen zu Gute!
Erhöhung der Gebühren für Falschparker/Parkflächen
Um das Defizit der Stadt zu mildern, könnte man z. B. die Gebühren für Strafzettel erhöhen. Ausserdem sollte es in Zukunft möglich sein, vor allem auch KFZ-Halter mit luxemburger Kennzeichen zur Kasse zu beten.
Des weiteren könnte man die Parkgebühren erhöhen, um auf diese Weise auch Anreize zu schaffen mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren.
Stationäre Geräte zur Ampelkontrolle
Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der so systematisch rote Ampeln "überfahren" werden wie in Trier. Dies ist insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gefährlich.
Wer ein Beispiel braucht, muss nur einmal 5 Minuten den Linksabbiegern an der Kreuzung Franz-Georg-Straße / Wasserweg zuzuschauen. Verkehrkontrollen die hier -unregelmäßig- stattfinden, können sich vor "Kundschaft" kaum retten. Dies ist nur ein Beispiel...
Fest installierte Kontrollgeräte (Starenkästen) könnten hier die Sicherheit für alle erhöhen und das Stadtsäckel füllen.
Citymaut
In den Kommentaren zu verschiedenen Vorschlägen wird die Idee einer Citymaut ins Gespräch gebracht. Ich will sie hier als eigenständigen Vorschlag bringen, damit sie auch als Überschrift erscheint. Vorschlag: Zufahrt für den motorisierten Individualverkehr in die Innenstadt (innerhalb des Alleenrings) nur noch mit Maut-Ausweis (Anwohner frei). Dafür kostenloser ÖPNV. Entlastet Straßen und Luft, erhöht die Attraktivität für Trierer wie Touristen. Dass der Handel darunter nicht zusammenbricht, hat sich nach Einrichtung der Fußgängerzone erwiesen.
Parkentgelt
Durch eine Erhoehung der Parkgebuehren koennte man den Umstieg auf oeffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen. Selbstverstaendlich nur bei einem entsprechenden Angebot.
Mehreinnahmen durch Gechwindigkeitskontrollen in der Innenstadt
Ich finde es beinahe lebensgefährlich sich als Fußgänger oder Fahrradfahrer in der Innenstadt fortzubewegen. Bsp.: Teststrecke Karthäuserstraße oder die Verbindungsstraße Leoplatz-Altheiligkreuz (Hopfengarten). Machen Sie doch Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt - fließen diese Gelder nicht auch in die Stadtkasse?
Kommunale Geschwindigkeitsüberwachung und Ahndung von Rotlichtvergehen
Die notwendigen Investitionen würden sich binnen max. 5 Jahren amortisieren. Die Personalkosten rechnen sich, wenn konsequent und planvoll geradert würde, und Starenkästen an den Uferstraßen aufgestellt würden.
Z.B. in Kaiserlautern, Leverkusen, Koblenz, Ludwigshafen wird das bereits seit Jahren gemacht. In Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Köln wird seit Jahren trotz anfänglicher Skepsis erfolgreich überwacht.
Ohne den Haushalt zu belasten werden die Geschwindigkeitsverstöße zurück und vor allem die Schwere der Unfallfolgen werden gemindert. Die Verwaltung sollte die unter Dezernentin C. Horsch gemachte Untersuchung nochmals auf den Prüfstand holen!
Verkehrsanbindung nach Luxembourg verbessern
Eine gute Erreichbarkeit fuer den Individualverkehr ist weiterhin massgeblich fuer die Attraktivitaet einer Stadt - der B51-Stau ein Hemmnis fuer Gewerbe und Tagestourismus. Alternativen wie der Moselaufstieg oder eine Verbesserung des Verkehrsflusses ueber Konz oder Wasserbillig sollten forciert werden, um die Zahl der Trier-Besucher aus Luxemburg und weiterem Umfeld zu erhoehen, den Umsatz in Gastronomie und Handel zu verbessern.
Einnahmevorschlag: Parkraum bewirtschaften
Man spricht soviel von Gerechtigkeit: wir haben wegen der Autoabstellmöglichkeiten damals beim Kauf des Grundstücks und Bau des Hauses vier Autoabstellmöglichkeiten auf unserem Grundstück geschaffen, so dass bei uns kein zum Hause gehöriges Auto auf der öffentlichen Straße abgestellt werden muss. Jetzt sehe ich überall in unseren Wohnstraßen hier oben, dass nachts überall am Straßenrand Autos abgestellt werden, ohne dass die Leute dafür extra eine Gebühr zu zahlen hätten, während wir jährlich Grundsteuer etc. zahlen müssen für unsere Abstellplätze auf unserem privaten Grundstück. Da erhebt sich doch die Frage, ob es hier nicht angebracht wäre, dass die Dauerparker auf öffentlichen Straßen auch eine Gebühr zahlen müssten - was der Stadt dann auch zugute käme, und mir gerechter erschiene als der jetztige Zustand, wobei der, der sein Auto auf dem eigenen Grundstück abstellt der Dumme ist, der bezahlen muss, und der Nutzer der öffentlichen Straße die Allgemeinheit dafür bezahlen lässt.
Anwohnerparken in der Agritiusstr., u. umliegenden Strassen einführen
Viele Fremde haben herausgefunden, dass man in den genannen Strassen, den ganzen Tag umsonst parken kann und zu Fuss in die Stadt geht oder zur Arbeit.
Für die Anwohner ist es immer sehr schwer einen Parkplatz zu finden.
mfg
Parkkrallen bei ausländischen Falschparkern
Man könnte bei ausländischen Falschparkern, bei denen eine Realisierung des Verwarngeldes nicht durchgesetzt werden kann, Parkkrallen verwenden.
Neuordnung der Stellflächen in der Theodor-Heuss-Allee
Die Stellflächen an der linken Straßenseite sollten nicht hintereinander, sondern nebeneinander angeordnet werden. Dadurch stünde mehr Parkraum zur Verfügung,und es könnten mehr Parkgebühren eingenommen werden.
Parkgebühren erhöhen und/oder 24 h
Mein Vorschlag beinhaltet zwei Möglichkeiten die Einnahmen der Stadt Trier zu erhöhen und gleichermaßen das Umweltbewußtsein der Bürger zu stärken bzw. die Verkehrsbelastung der Innenstadt zu verringern.
So könnten über eine Erhöhung der Parkgebühren in allen Parkzonen der Stadt einerseits die Einnahmen im Kontext der desolaten Haushaltssituation verbessert werden und andererseits die Bürger motiviert werden zusätzlich vermehrt das ÖPNV in Trier zu nutzen. Damit würden auch im Hinblick auf Klima- und Umweltpolitik positive Anreize gesetzt.
Darüber hinaus sollten Bürger und Stadt prüfen, ob eine Erhebung der Parkgebühren rund um die Uhr und jeden Tag der Woche, einschl. Wochenende, (24/7) nicht ebenfalls eine umweltpolitisch wünschenswerte und gleichermaßen finanziell attraktive Maßnahme ist.
Plakatierung in Trier
Das Anbringen von Werbung und Propaganda an Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen ist unzulässig. Zugleich wird die Befestigung an Bäumen untersagt (§ 33 Straßenverkehrsordnung). Ich gehe mal davon aus das eine Straßenlaterne eine Leitplanke oder auch ein Brückengeländer zum den Verkehrseinrichtungen zählt: Die Stadt wird zuplakatiert! Arenaveranstaltung, Exhaus, Sex-Messen etc.etc. und Flohmärkte, Flohmärkte, Flohmärkte.... Plakate an Laternen, Plakate die in Radwege reinragen etc.etc. Und dann diese kleinen süßen Anhänger mit fest montierten Plakaten an allen Ecken. (Der Pearls-Club hat glaube ich inzwischen 50 von den Dingern in und um Trier stehen.)
Warum wird das toleriert? Es behindert den Verkehr, lenkt vom Verkehr ab und stört das Stadtbild. Und die Anhänger blockieren öffentlichen Parkraum, oder? Also wer darf wo plakatieren? Deshalb mein Vorschläge:
- Man verhängt gegen die Verantwortlichen Ordnungsgelder und füllt somit das Stadtsäckel. Das könnten die Politessen mit übernehmen.
- Man bindet den öffentlichen Verkehrsraum in ein umfassendes Vermarktungskonzept ein. z.B. könnte man gezielt bestimmte Werbeplätze freigeben und vermarkten. (DIe Laterne pro Tag zum Beispiel, gestaffelt nach Verkehrsaufkommen....)
Niedrigere Preise für Busse erhöhen Fahrgastzahlen und Einnahmen
Um die Fahrgastzahlen zu erhöhen, sollten die Preise gesenkt werden. Insgesamt könnten damit die Einnahmen steigen.
Wer zahlt freiwillig 4,80 € für hin und zurück aus den Höhen-Stadtteilen für den Bus, wenn er motorisiert ist (man stelle sich das mal zu Zeiten der DM vor, 9,60 DM, man hätte die Planer für verrückt erklärt).
ÖPNV für Jugendliche attraktiver machen
Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher einmal pro Woche den Bus nehmen möchte, ist das recht teuer - und viele nehmen den Bus lieber, da das Fahrradfahren zu gefährlich ist! Wie wäre es, Streifenkarten anzubieten, damit das Fahren günstiger wird? Dann würden auch viele "Elterntaxifahrten" wegfallen, welche die Stadt verpesten, verstopfen und wiederum die Radfahrer ärgern. Zudem werden in vielen "neuen" Stadtteilen junge Familien angeworben, die zusätzlich mindestens ein- bis zweimal täglich mit dem Auto in die Innenstadt fahren - der Fehrkehskollaps ist hier schon jeden Morgen zu beobachten (z.B. Kreisel Kaiserthermen).
Billigere und bessere öffentliche Verkehrsmittel
Ich schlage vor, dass Trier die Busse stärker bezuschusst und dafür wird das Busfahren wesentlich billiger (max. 0,50 Euro eine Fahrt) oder sogar kostenlos. Hierdurch kann der Verkehr in der Stadt stark reduziert werden. Es müsste dann allerdings auch das entsprechende Busangebot geschaffen werden.
Regionalbahn (Stadtbahn) Trier, Hauptstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz
Die Bahnstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz - Saartal / Obermosel / Luxemburg durchzieht das Stadtgebiet auf einer Länge von ca. 15 km und verläuft hierbei in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Wohn- und Arbeitsplatzgebiete und der bedeutendsten Schulzentren der Stadt. Es bietet sich daher an, diese Infrastruktur zur umweltfreundlichen Erschließung der Stadt zu nutzen. Bisher erfolgt eine derartige Erschließung allerdings nur punktuell, z.B. durch den Hauptbahnhof (der zudem nur von einer Seite zugänglich ist) oder durch den Haltepunkt (HP) Trier-Süd. Das Konzept der Regionalbahn (Stadtbahn) Trier sieht daher die Anordnung von Zwischenhalten vor, von denen bisher nur der HP Ehrang-Ort (Alt-Ehrang) realisiert ist. Seine ganze Effektivität kann das System aber erst dann entfalten, wenn zusätzlich zu den bestehenden Stationen wie Bf. Ehrang, Pfalzel, Hauptbahnhof und Trier-Süd die weiteren Haltepunkte wie Perlen auf einer Schnur das Stadgebiet erschließen:
- Mäusheckerweg (beim Schulzentrum)
- Trier-Nord/Dasbachstraße (beim Gewerbegbiet, dem potentiellen Handwerkerpark und der Trier-Arena)
- Alt-Kürenz/Avelsbacher Straße (bei den dichten Wohngebieten St-Ambrosius, St-Paulin und Alt-Kürenz)
- Kaiserthermen/Ostallee/Südallee/Olewiger Straße (beim FWG, dem Wohngebiet Gartenfeld, der Europäischen Rechtsakademie ERA und den Kulturzielen Landesmuseum, Tempelbezirk, Amphitheater und Kaiserthermen)
- St-Matthias/Aulstraße (bei den Wohngebieten Weismark und Trier-Süd und dem Kulturziel Matthiasbasilika)
- St-Medard/Schammat/Pellinger Straße (bei den Wohngebieten Schammat und Feyen)
In der Nähe von einigen der genannten HP befindet sich auch noch ausreichend Fläche zur Anlage von P+R-Plätzen; das eigentliche Ziel des Konzepts ist allerdings die direkte Erschließung der unmittelbaren Umgebung.
Bei konsequenter Fortführung des Regionalbahnkonzepts (unter Einbeziehung der Weststrecke) kann sich der ÖPNV-Anteil (Bahn und Bus zusammen) am stadtinternen Binnenverkehr von 12 % auf 17 % und im Ziel- und Quellverkehr zwischen Stadt und Region von 9 % auf 14 % erhöhen, während der Straßenverkehrsanteil von 45 % auf 36 % bzw. von 91 % auf 86 % abnimmt.
Das technische Problem liegt im Streckenabschnitt zwischen der Pfalzeler Brücke und Trier-Süd, der derzeit (einschl. Hauptbahnhof) im Prinzip dreigleisig ist (zwei Gleise für den Personenverkehr, das bergseitige Gleis im Gegenverkehr für Güterzüge). Bisher ist nicht gelöst, ob die drei neuen HP Trier-Nord, Alt-Kürenz und Kaiserthermen auf diesem Abschnitt drei- oder zweigleisig auszubauen sind. Hierzu gibt es seitens der DB AG noch keine Aussage. Denkbar ist auch eine Lösung, den Personenfernverkehr und den Güterzugverkehr auf zwei Gleisen zusammenzufassen und unabhängig hiervon den Regionalbahnverkehr auf dem dritten Gleis im Gegenverkehr (mit Kreuzungsstationen) auf dem o.g. dreigleisigen Abschnitt zu betreiben. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass für die neuen Haltepunkte jeweils nur ein Bahnsteig in Seitenlage notwendig ist. Dieses System wäre mit einem dritten Gleis auf der Pfalzeler Brücke auch bis zum Bahnhof Ehrang im Zuge der künftigen Umbauten des Ehranger Güterbahnhofs fortzusetzen, genau so, wie es über den HP Trier-Süd hinaus bis zum HP St-Medard / Schammat bzw. bis zum Estricher Hof fortsetzbar wäre, wo die Flächen der ehemals viergleisigen Bahntrasse noch zur Verfügung stehen (weiter in Richtung Konz fielen diese Flächen dem Straßenbau - vierspuriger Ausbau der B 51 - zum Opfer).
Zu realisieren ist das Regional / Stadtbahnkonzept Trier nur als GVFG-Maßnahme. Nach der derzeit gültigen Rechtslage ist die Stadt Bauherr und trägt die Planungskosten. Die Baukosten übernehmen Bund bzw. Land zu 80 %, die DB AG zu 5 %, so dass bei der Stadt noch 15 % der Baukosten bleiben. Es ist offen, ob dieser Finanzierungsmodus bleiben wird, vor allem, wenn im Jahr 2013 das GVFG ausläuft. Die Städte würden sich über einen geringeren Eigenanteil als 15 % sehr freuen, Bund und Länder sehen das aber anders. Ob bei einer restriktiveren Regelung seitens der Bundes und der Länder überhaupt noch kommunale Verkehrsvorhaben möglich sein werden, ist eine offene Frage.
Regionalbahn/Stadtbahn: Weststrecke Schweich/Kordel - Ehrang - Biewer - Trier-West - Zewen - Luxemburg/Konz
Genau so wie die Hauptstrecke über den Hauptbahnhof verläuft die zweigleisige elektrifizierte Weststrecke auf ca. 20 km durch die Stadtteile auf dem linken Moselufer von Ehrang bis Zewen, und genau so wie die Hauptstrecke kann sie in diesen Stadtteilen große Wohn- und Gewerbegebiete erschließen. Auf einer Länge von ca. 3 km verläuft sie unmittelbar an der Mosel, kann hier aber über die bestehenden Moselbrücken und die geplanten Moselstege (s. dieses Kapitel) große Bereiche in der Altstadt, in Trier-Nord und in Trier-Süd erschließen. Seit der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1985 dient sie nur noch sporadisch dem Güterzugverkehr.
Um ihr die Erschließungsfunktion zu geben, die ihrem Potential entspricht, ist die Reaktivierung früherer sowie der Bau neuer Stationen erforderlich. Diese sind im einzelnen:
- Mäusheckerweg; neu (beim Schulzentrum)
- Biewer; neu (in der Ortslage; der alte Bahnhof existiert nicht mehr)
- Mariensteg; neu (s. Moselstege; Erschließung von Nordbad, Ex-Haus, Moselstadion)
- Pallien; neu (westl. Brückenkopf der Kaiser-Wilhelm-Brücke; Erschließung von Pallien und Fachhochschule; über die Brücke: Zurlauben, Brüder- und Elisabethkrankenhaus, Berufsbild. Schulen)
- Martinerfeld: neu (am Bahnübergang; Erschließung von Neu-Pallien und nördl. Trier-West/Wohn- und Gewerbegbiet; über den Irminensteg (s. Moselstege) Bereich Hospitien, Technikerschule, Berufsbild. Schulen, FHS/Modedesign; "In zehn Minuten zu Fuß am Hauptmarkt")
- Trier-West; reaktivierter ehem. Westbahnhof (Erschließung zentrales Trier-West/Wohn- und Gewerbegebiete; über die Römerbrücke Rathausbereich, Stadttheater)
- Messepark; neu (Erschließung der neu zu nutzenden Brachflächen/Eisenbahnausbesserungswerk etc., Messepark, P+R-Platz; über den Barbarasteg Erschließung von Alt-und Neu-Barbeln; über die Konrad-Adenauer-Brücke Erschließung von St-Matthias)
- Euren; reaktiviert an der Eisenbahnstraße (Wohnbereich Euren, Versorgungszentrum Bertard)
- Monaise; neu (Erschließung Gewerbegebiet Monaise)
- Zewen; reaktiviert an der Kantstraße (Wohnbereich Zewen, Ortsversorgung)
Während der derzeitige ÖPNV-Anteil am gesamten stadtinternen Binnenverkehr ca. 12 % beträgt, liegt sein Anteil am Verkehr der westlichen Stadtteile untereinander - Quint, Ehrang, Pfalzel, Biewer, Pallien, Trier-West, Euren, Zewen, der immerhin auch ca. 12 % des stadtinternen Binnenverkehrs ausmacht - lediglich bei ca. 5 %. Durch die Reaktivierung der Weststrecke für den Personenverkehr lässt sich dieser Anteil fast verdoppeln, weil die derzeit damit verbundenen zeitraubenden Umwegfahrten (z.B. zweimal über die Mosel) und Umsteigevorgänge entfallen.
Im Rahmen des Programms "Rheinland-Pfalz-Takt 2015" sieht das Land die Führung einer Regionalexpresslinie von der Eifel über die Weststrecke nach Luxemburg vor, die vor allem am neuen P+R-Haltepunkt "Messepark" die Pendler nach Luxemburg aufnehmen soll. Für den Nahverkehr ist aber besonders wichtig, eine der über die Weststrecke fahrenden Linien über die Konz-Zewener Eisenbahnbrücke zu führen, um den Pendlern aus dem Raum Konz / Saartal / Obermosel eine umwegfreie Route zum Gewerbegebiet Monaise zu bieten.
Überlegenswert wäre es, den Antrag der DB AG auf Rückbau eines der beiden Gleise (mit Kreuzungsmöglichkeit im Westbahnhof) wieder zu beleben, weil die Haltepunkte an eineeingleisigen Strecke nur einen Seitenbahnsteig benötigen (Fortfall von ggfls. erforderlichen neuen Fußgängerüber- oder -unterführungen), und den Bewohern unmittelbar an der Strecke könnte man die Angst nehmen, daß diese weiter von schweren Güterzügen befahren würde. Diese Lösung ist aber nur im Zusammenhang mit der Konzeption auf der Hauptstrecke möglich (zwei- oder dreigleisig).
Die Finanzierung erfolgt, wie bei den Haltepunkten an der Hauptstrecke, nach GVFG, es sei denn, Bund und/oder Land übernehmen die Kosten zu 100 %.
Verbessertes Mobilitätskonzept - Park & Ride zur Entlastung der Bitburger Str. / Citybahn nach Lux.
Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 Verbesserung des Verkehrsanbindung mit der Bahn nach Luxemburg um den tagtäglichen Pendlerverkehr zu reduzieren.
Ebenfalls bietet es sich an, an der Bitburger Straße in der Nähe der Autobahnabfahrt ein Park & Ride System vorzusehen, dass die Belastung der Innenstadt insbesondere an "verkehrsreichen" Tagen (Feiertage in Luxemburg, Veranstaltungstagen etc.) reduziert und den Verkehr bereits vor der Stadt abfängt. Kilometer langer Stau bzw. Stop and go-Verkehr mit hohen Belastungen für die Umwelt würden so vermieten.
ÖPNV tageweise zum Nulltarif
Die Stadt soll mit den SWT die Möglichkeit untersuchen, den ÖPNV im Nulltarif anzubieten. Das könnte zunächst an nur einem Tag in der Woche, z.B. am Samstag, versucht werden. Mit dem Einzelhandelsverband und der City-Initiative wäre zu prüfen, ob von dort Finanzierungsbeiträge geleistet werden können (z.B. statt Parkticket ein Busticket)
Westtrasse - Regionalbahn ausbauen
Um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen soll die Westtrasse-Regionalbahn ausgebaut und wieder belebt werden.
Verbesserungsvorschläge Barrierefreiheit
Mehr Barrierefreiheit, vor allem bei Bus und Bahn.
Abgeflachte Bordsteine.
Barrierefreiheit in Geschäften, damit der Behinderte selbstbestimmt leben kann.
Mehr Aufzüge, wenn nötig.
Behindertenfreundliches Personal, die z.B. einem im Bus die Rampen öffnen und schließen.
Bitte um mehr finanzielle Unterstützung für inklusive Bildung oder für mehr Kulanz bei der Bewilligung von Assistenz-Anträgen.
Wirtschaftsförderung, dort wo private Kultur- oder Geschäftsbetriebe barrierefrei werden.
Günstigere Bahn-Preise innerhalb der Stadt und Wasserbillig-Trier!
Innerhalb der Stadt und auf der Strecke Wasserbillig-Trier, soll die Deutsche Bahn mit günstigen Preisen mehr Fahrgäste anlocken, um die ummweltbewusstere und ökulogischere Bahn als Teil des ÖPNV attraktiv zu machen. Ich bin mir sicher, dass mehr Luxeburger nach Trier zum Einkaufen kommen würden und viele umweltbewusste Luxemburger und Trierer vom Auto auf die Bahn wechseln würden! Die Deutsche Bahn könnte so auf regionaler Ebene mehr verdienen, denn die Masse macht's ja bekanntlich.
Die längere Strecke Luxemburg-Wasserbillig kostet z.Z. 1,50 € (2 Stunden-Ticket für Hin- und Rückfahrt). Schüler und Studenten mit Jumbo-Karte (50 €/Jahr fahren kostenlos).
Dagegen die viel kürzere Strecke Wasserbillig-Trier kostet z.Z. 6 € (Hin- und Rückfahrt); das ist Wucher!!!
Es müsste meiner Meinung nach ein günstiger Stadtticket für unter 30 € im Monat (unter 20 € für Studenten) oder ein günstiger Jahresabonnement geben. Zudem sollte es für die vielen Luxemburger Studenten und die Arbeitnehmer in Luxemburg ein günstiges WOCHENPENDLER-Abonnement geben, welches pro Hin- und Rückfahr max. 1 € kostet. Eine normale Bahnfahrt sollte bei 1,50 € für hin und zurück (Wasserbillig-Trier) liegen. Sonnst bleibt nur die alternative Auto oder Schwarzfahrt!
Südbahnhof für Alle - mehr als 25 Stufen zum Glück...
Ich schlage der städtischen Verwaltung vor, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, einen behindertengerechten Zugang zum Bahnhof Trier-Süd zu ermöglichen, um allen Gesellschaftsgruppen in Heiligkreuz und Trier-Süd den Zugang zum ÖNPV in Trier und zum regionalen und überregionalen Bahnanschluss zu erleichtern.
ÖPNV Preise - StadtteilKarte
Im Bügergutachten wurde vor vielen Jahren ein Forderung diesbezüglich erhoben. Da es hier ein bestehendes gutes Verkehrsangebot gibt sollte geprüft werden ob durch ein verbessertes Preisangebots auch die Nutzungshäufigkeit verbessert werden kann. Verstärkte Nutzung würde m.E.eine Ergebnisverbesserung ermölichen
Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes
Der Ausbau der Fuß- und Radwege soll vor allem zur Verkehrsvermeidung beitragen.
Einbahnstraßen als Radweg
Seit 1989 fahre ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Veranstaltungen, etc., da mir der Bus zu teuer ist, ich aber etwas für die Umwelt tun möchte.
Es hat sich zum Thema Radwege einiges getan, dennoch möchte ich, auch aufgrund der verheerenden Berichterstattung im Volksfreund über das Verhalten der Radfahrer in Trier, folgenden Vorschlag machen:
Wenn alle Einbahnstraßen in beiden Richtungen, einige Teile der Fußgängerzone bzw. Busspuren als Radwege ausgewiesen werden könnten, wäre es den Radfahrern möglich, wieder auf mehr Verständnis bei den Autofahrern, bzw. Fußgängern zu treffen.
Vielleicht würde sich dann der Eine oder Andere auch mal wieder aufs Rad schwingen, was dem Stadtbild -vor allem als Universitätsstadt- bestimmt zu Gute käme.
Mit freundlichem Gruß
Ch. Wagner
Durchgehende Radwegeverbindung in Richtung Trier bauen
Die Radwege in Richtung Trier sind auszubauen und die schon erschlossenen Radwege zu nutzen
Einbahnstraßen; Öffnen für Fahrradfahrer im Gegenverkehr
Die Verwaltung hat dankenswerterweise schon eine schöne Anzahl von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung geöffnet. darüber hinaus bieten sich aber noch weitere Straßen an, die die entsprechenden Kriterien nach StVO erfüllen. Dies sind im einzelnen:
- die Johannisstraße; Verbindung des Quartiers Olk-Mutterhaus und seine ganzen sozialen Einrichtungen mit dem Zentrum der Altstadt
- die Kutzbachstraße zwischen Pferdemarkt und Simeonstiftplatz; Verbindung des Bereichs Porta nigra mit dem Berufsschulzentrum
- der nördliche Abschnitt der Simeonstraße an der Porta nigra, bis zur Umgestaltung des Porta-Nigra-Bereichs
- das Margaretengässchen zwischen Trevirispassage und Simeonstiftplatz: Umweltspur. Die Busfrequenz auf der vorübergehend eingerichteten Umweltspur in der Christophstraße ist höher!
- der Simeonstiftplatz bis zur Nordallee
- die Flanderstraße (Welschnonnenkirche)
- die Alkuinstraße im Quartier St-Paulin; war früher zugelassen!
- der östliche Abschnitt der Balthasar-Neumann-Straße (St-Paulin) bis zur Schöndorfer Straße
- die Gervasiusstraße in Gänze
Diese Anordnung ist im Prinzip kostenneutral (bis auf die Zusatzschilder) und schafft für den stadinternen Fahrradverkehr mehr Transparenz.
Fahradständer Hbf
Die Fahrradständer vor dem Hauptbahnhof und dem Alleencenter reichen nicht aus.
Hierzu müssen keine teuren neuen Ständer installiert werden, sondern es genügen einfache Stangen, wie sie z.T. schon angebracht sind und insbesondere ein größerer ausgewiesener Platz für die Fahrräder.
(Zusätzlich wäre eine Kamera(-attrappe) oder ein Hinweis auf Überwachung des Platzes etwas, das jeder, der sein Fahrrad dort abstellt begrüßen würde.)
Durchgehender Fahrradweg Kürenzerstr - Nordallee - Katharinenufer
Bisher gibt es keinen durchgehenden Fahrradweg von der Kürenzerstraße in die Nordallee und innerhalb der Nordallee. Ebenso fehlt eine Verbindung von der Nordalle zum Katharinenufer. Deshalb sind die vorhandenen Wege nicht nutzbar oder erfordern einen gefährlichen Wechsel von Fahrradweg auf die Straße.
In dieser Weise wäre es generell angebracht in Trier die Verkehrsführung für Fahrradwege zu überprüfen und vorhandene Fahrradwegstücke zu verbinden. Hierzu sind häufig keine teuren Investitionen erforderlich sondern zumeist lediglich Markierungen. Fahrradfahrer brauchen eigene Wege zum Fahren oder zumindestens sollte für alle Verkehrsteilnehmern ersichtlich sein, wo Fahrräder (sicher) fahren können/sollen!
Außerdem wäre es nicht nur für Fahrradfahrer sicherer, sondern auch für Rollstuhlfahrer angenehmer, wenn vorhandene abgeflachte Bordsteine von Fußgänger- und Fahrradwegen an den Straßenübergängen ebenerdig wären. Als Beispiel lässt sich hier die Kohlenstraße gegenüber des Einkaufszentrums nennen. Relativ neue Gehwege, z.T. mit Fahrradweg, und dennoch haben die Bordsteine an den Straßenübergängen eine Höhe von 5-10cm.
Mehr Sitzmöglichkeiten insbesondere für ältere Menschen in der Innenstadt
Insbesondere im Bereich von der Glockenstraße bis zum Kornmarkt gibt es keine altengerechten Sitzplätze. Nicht jeder hat die finanziellen Mittel zur Verfügung, das gastronomische Angebot zum Ausruhen zu nutzen
Verlängerung des Radweges vom Hauptbahnhof bis zur Paulinstraße
Insbesondere für Radtouristen ist die Verbindung vom Bahnhof zur Porta gefährlich. Für mich ist es unverständlich, dass hier kein Radweg vorhanden ist, da vor allem in den Urlaubszeiten viele Touristen mit dem Rad vom Bahnhof zur Porta fahren. Täglich kann man beobachten, wie Radfahrer vom Autoverkehr gefährdet werden.
Mehr Einbahnstraßen für Radfahrer freigeben
Alle Einbahnstraßen sollten geprüft werden, ob sie für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden können. Warum sollte es z. B. in der Johannisstraße nicht möglich sein dies umzusetzen?
Anbindung des Moselradweges an den Ruwertalradweg
Momentan endet der Moselradweg am Verteilerkreis und man kann nur über die Löbstraße (für Fahrradfahrer eine höchst gefährliche Straße) den Ruwertalradweg erreichen. Diese Teilstrecke müsste radwegemäßig ausgebaut werden, um für Fahradfahrer eine sichere und attraktivere Anbindung zu schaffen (auch für den Fahrradtourismus sicher nicht uninteressant).
Anbindung Moselfahrradweg an Innenstadt
Derzeit fehlt eine Anbindung von Fahrradtouristen, die von Biewer kommend über die Kaiser Wilhelm Brücke die Innenstadt erreichen wollen. Hier wird ein touristisches Potential leichtfertig vergeben!
Ausbau der Fahrradwege und Stellplätze vorrantreiben
Es gefällt mir, was zur Zeit beim Ausbau der Radwege passiert. Einen zweispurigen Radweg am alten Polizeipräsidium vorbei einzurichten finde ich grandios, wenn dieser jetzt noch Richtung Innenstadt ausgebaut wird: Noch besser. Ich möchte die Stadt ermutigen, dies auch an anderen Stellen vorranzutreiben. Wo das geschehen soll wurde ja vor langer Zeit schon in einer Umfrage ermittelt. Bitte bedenken Sie auch, dass Radwege nur die halbe Angelegenheit sind: Viele Stellplätze sind chronisch überfüllt. Beispiele:
- Zwischen Karstadt und Kaufhof
- "Das Bad" an den Thermen (Grauenvoller Name übrigens, welcher koksende Designer hat sich das ausgedacht? Wir sagen alle noch Stadtbad)
- Hauptbahnhof (z.B. bei der Parkhauseinfahrt/Eingang MediaMarkt)
- Bahnhof Trier-Süd.
Letzterer ist ganz besonders katastrophal, viele Pendler nach Luxembourg haben kaum Platz für ihr Rad. Die besten Radwege entfalten ihr Potenzial erst, wenn genügend Stellplätze an Schlüsselpunkten installiert werden.
Noch ein Hinweis in dieser Sache: Schauen sie sich einmal den neuen Fahrradparkplatz neben dem Haupteingang des Brüderkrankenhauses an. Dieses neuartige Halterungskonzept ist wunderbar und wird akzeptiert. Die bügelförmigen Stellplätze, wie sie zwischen Karstadt/Kaufhof oder vor der Sparkasse Stresemannstraße zu finden sind, halte ich - wenn auch günstig in der Anschaffung - für eine Platzverschwendung.
Verbesserung des Radwegenetzes - Schaffen von sicheren Übergängen
z.B. Einfahrt Mosel/Hohenzollernstraße
Bislang besteht hier keine Möglichkeit direkt auf die richtige Fahrspur Richtung Südbahnhof zu kommen. Das Risiko steigt somit, insbesondere für jüngere und ältere Radfahrer.
Insgesamt soll erarbeitet werden wie die bestehenden Radwege zu einem sicheren Netz zusammengeschlossen werden, dass Radfahren zu einer sinnvollen Alternative im Stadtverkehr macht und so das Leben für uns alle erträglicher macht (weniger Verkehrslärm, weniger Emissionen etc.). Das genannte Beispiel steht für viele andere Stellen in der Stadt.
Radweg Erweiterung
Fortsetzung des Fahrradweges von Kreuzung 'Matthiasstr.'/ 'Aulstraße' bis in die Straße 'Auf der Weismark'. Aktuell sind Fahrradfahrer durch die kurvige Straßenführung und die Verengung an der Aulbrücke einer erhöhten Gefahr durch den Auto- und LKW-Verkehr ausgesetzt. Solange der Gehweg schön artig nicht zum Befahren mit dem Rad genutzt wird.
Fußgänger- und Radbrücke über die Hafenzufahrt bauen
Um Radtouristen die Durchfahrt von Pfalzel zu erleichtern, wird angeregt, über die Hafenzufahrt der Schiffe eine Fußgänger- und Radbrücke zu bauen. So kann den Radtouristen der gefährliche Weg zwischen Lkw und sonstigen gewerblichen Fahrzeugen im Trierer Hafen erspart werden. Auch wäre dadurch eine aufwendige Kennzeichnung des Radumweges überflüssig.
Radwegebau: Ist das Geld knapp,sollte man auf sparsame und dennoch effektive Bauweisen zurückgreifen
Zwischen Hallenbad und Kreisverkehr Kaiserthermen wurden in den letzten Monaten sehr kosten- und zeitaufwendig Fahrradspuren gebaut. Zudem wurde der allgemeine Verkehr sehr stark behindert. Obwoht kosten- und zeitaufwendig verbleibt auf der Ziegelei eine Lücke von ca 200m , die Netzfunktion wurde nicht hergestellt, die vorgenannten 200 m hätten unbedingt Gegenstand der Maßnahme sein müssen , da dann eine Verbindung von schon ausgebauten Radwegen - Südallee und Metzer Allee - geschaffen worden wäre.
Wesentlich preisgünstiger und schneller hätte man die beiden Radspuren auf der sowieso in Anspruch genommenen dritten Fahrspur der Südallee, jedoch nicht auf der Ebene des Gehweges sondern auf der vorhandenen Ebene der Fahrspur, im wesentlichen durch Markierung herstellen können. Hierdurch wären aufwendige Bauarbeiten - vorallem an der Brücke - im wesentlichen erspart geblieben. Durch diese gleichwertige, wesentlich sparsamere und schnellere Bauweise hätte man - ohne Probleme- auch die restlichen 200 m ordnungsgemäß für den Radverkehr anlegen können. Man kann davon ausgehen, daß dann trotzdem noch die Baukosten für die sparsamere Gesamtmaßnahme geringer gewesen wären als der Eigenanteil der Stadt bei der ausgeführten, sicher bezuschußten Maßnahme. Hinzu käme noch der volkswirtschaftliche Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer wegen der wesenlich kürzeren Bauzeit.
Ausblick: Mit der Bauweise Abmarkierung von Radwegen auf überbreiten, vorhandenen Fahrbahnen könnte man mit geringen Mitteln z.B. über die Ruwerer Straße sei es von der Loeb Str. aus oder zumindest von der Einmündung der Straße Am Grünberg aus eine verkehrsichere Verbindung zwischen Trier Nord und Ruwer - Ruwer Hochwald Radweg - schaffen.
Gigantische Fahradwege, unnötige Verschwenkungen und Rückbauten
Fahrradwege sollen preiswerter gebaut werden ohne aufwendige Verschwenkungen oder Rückbauten der Straßen. Siehe Kaiserthermen 400.000,00 €.
Trier wird irgendwann ein Mauseloch, indem es nicht mehr vor oder zurück geht, wenn in der Verkehrsplanung so weiter gemacht wird.
Heute ist es schon kaum möglich in und durch die Stadt zu kommen, wenn in Luxemburg Feiertag ist, die Luxemburger merken das aber auch und werden sich dann nach Saarbrücken oder Zweibrücken für Ihre Einkäufe umorientieren.
Trier als Erlebnis-, Einkaufs- und Servicecentrum fuer Luxemburger positionieren
Trier profitiert heute schon von Luxemburger Tagestourismus - eine klarere Positionierung zum Beispiel durch gezielte Ansiedlung von hochwertigen Outlet-Stores, Handwerkerparks, Ausflugsangeboten fuer in der Regel affluente Familien koennte Umsatzsteigerungen und hoehere Gewerbesteuereinnahmen fuer Trier mit sich bringen. Entsprechende Werbemassnahmen in Luxembourg sowie Mehrsprachigkeit der Beschilderungen waeren sicherlich dienlich.
Reduzierung/Überwachung der Ausgaben für Tourismusförderung - Potential 250 - 400 Tausend Euro
Die (Netto-)Ausgaben für Tourismusförderung (inklusive "kommunaler") betragen 2,8 Mio EUR.
Dem gegenüber stehen Einnahmen (Gesamt - nicht nur Tourismusspezifisch) aus Gewerbesteuer: 36 Mio EUR, 24,5 Mio EUR.
Es sind die tourismusspezifischen Gewerbe- und Einkommenssteuer-Einnahmen diesen Ausgaben gegenüberzustellen und zu hinterfragen.
Eine Reduzierung um 10% entspricht einen Betrag von 280.000 EUR.
Internet Bürgerforum
Hier entwickelt sich gerade ein spannendes Bürgerforum mit vielen Ansichten, Kommentaren und wirklich guten Vorschlägen. Warum soll dieses Diskussionsforum zeitlich begrenzt sein? Ich finde hier kann die Verwaltung das Ohr ganz nah am Bürger haben und die Bürger haben die Möglichkeit unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen auch gerade mit der Verwaltung. Also, bitte beibehalten!
Ich habe kostenneutral gewählt, was vielleicht nicht so ganz stimmt. Aber hier kommen ja auch Vorschläge zum Sparen an ;-)
Moseluferweg sanieren
Das Moselufer zählt zu den von Bewohnern und Touristen besonders frequentierten städtischen Räumen Triers. Im Bereich der Moselaue gibt es allerdings verschiedene Abschnitte, deren Zustand diese Attraktivität erheblich mindert. Der Bereich um den westlichen Brückenkopf der Römerbrücke muss dazu gezählt werden.
Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten
Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten.
Stadtrat
Der Stadtrat möge ein Monitoring-System einführen, um den Stand der Bearbeitung seiner Beschlüsse regelmässig überprüfen zu können. Das System sollte Online auch von interessierten Bürgern eingesehen werden können
Professionelle Regenwassernutzung in allen öffentlichen Gebäuden, zumindest aber im Moselstadion
Fast alle öffentliche Gebäude zeichnen sich dadurch aus, dass enorm viel Wasser für Toilettenspülungen (Schulen), Reinigung (Feuerwehr) oder Bewässerung (Friedhöfe, Moselstadion) verbaucht wird. Bislang wird kostbares und vor allem teures Trinkwasser dazu genutzt. Die Nutzung von (weichem) Regenwasser wäre hier sicher in vielen Fällen die sinnvollere Alternative. Würden zumindest in den Bereichen wo auch noch große, geeignete Dachflächen vorhanden sind, wie z.B. Moselstadion professionelles Regenwassermanagement betrieben, würden sich sicherlich erhebliche Kosteneinsparungspotentiale ergeben.
faire stadt trier
Die Stadt hat per Ratsbeschluss festgelegt, dass der Erwerb von Produkten, die aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen, bei der Vergabe von Aufträgen im Beschaffungswesen zu vermeiden ist. Das im Februar 2009 verabschiedete Gesetz der Bundesregierung erlaubt ausdrücklich die Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe. Auch die Landesregierung unterstützt die Initiative der Europäischen Kommission, den nachhaltigen und verantwortungsbewussten Einkauf durch die öffentliche Hand zu fördern. Aber Trier hat (wie die meisten Kommunen) ein bisher noch kaum genutztes Nachfragepotential an fairen Produkten und Dienstleistungen. Hier kommt der Stadt sowohl eine große Vorbildfunktion als auch eine erstaunliche Marktmacht zu. Eine gesteigerte Nachfrage nach fairen Produkten würde eine Qualifizierung der Angebote, vor allem aber eine gerechtere Handelsbeziehung zu den Ländern des Südens befördern. Sowohl in der öffentlichen Beschaffung als auch im Bildungsbereich "Globales Lernen" möchte ich für ein weiter führendes Engagement plädieren.
Flächennutzungsplan
Der Flächennutzungsplan der Stadt soll sich streng nach ökologischen und energiesparenden Kriterien ausrichten und insbesondere die Innenverdichtung für Wohnen fördern. Das Stadtzentrum muss wieder mehr Wohnungen anbieten!
Moselufer für Freizeit und Erholung nutzen
Die Lebensqualität im Stadtteil wird maßgeblich von den Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung von Freizeit und Erholung in der unmittelbaren Lebensumgebung beeinflusst Dem Moselufer, insbesondere zwischen Bootshaus und Nordbad wird hier eine zentrale Bedeutung beigemessen. Dieses Erholungs- und Freizeitraum kann noch bis zur Pfalzeler Brücke ergänzt werden.
Wohngebiete konzentrieren
Vorrang vor der Erschließung neuer Wohngebiete außerhalb der Kernstadt sollte die Erhaltung bzw. Verbesserung der Wohnqualität in den bestehenden Stadtteilen und dem Zentrum haben (Querschnittsaufgabe), gerade auch für junge Familien, die sonst oft nach weiter außen abwandern. Bestehende teilerschlossene Flächen (z. B. Castelnau, Gneisenaukaserne) im Stadtgebiet sind bereits u.a. für Wohnraumnutzung vorgesehen. Auch angesichts der Bevölkerungsentwicklung sollte die Ausweisung neuer Wohngebiete überdacht werden. Negative Auswirkungen der fortschreitenden "Zersiedelung" könnten so vermieden werden, z.B. zunehmende Verkehrsströme. Gleichzeitig könnten nicht nur Planungs- und Erschließungskosten eingespart werden, sondern auch langfristige Folgekosten wie die Erhaltung eines immer größer werdenden Straßen-und Versorgungsnetzes, notwendige Ausdehnung des ÖPNV, Bau und Unterhalt weiterer Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielplätze, Sportstätten und Schulen bzw. Anstieg entsprechender Beförderungskosten (Schulbusse) .
Anbindung des Moselufers an den Stadtteil verbessern
Eine Verbesserte Anbindung des Moselufers an den Stadtteil, insbesondere auch mit dem Rad, sollte kurzfristig umgesetzt werden.
Öffentliche Toiletten
2004 wurde in Wangen im Allgäu die "Nette Toilette" eingeführt. Die Wangener haben ihre öffentlichen Toiletten abgeschafft und mit interessierten Gastronomiebetrieben vereinbart, dass sie ihre Toiletten gegen eine monatliche Zahlung von 30 € öffentlich zugänglich machen. Die Stadt spart dabei die Einrichtung/ Instandhaltung der Toiletten und alles, was noch damit zusammenhängt. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe werden mit einem Aufkleber an der Tür gekennzeichnet. So weit ich weiß wurden hier gute Erfahrungen gemacht, so dass viele Städte das System übernommen haben. Problematisch sehe ich dabei die Bindung an die Öffnungszeiten der Lokale. Vielleicht gäbe es aber auch die Möglichkeit einer Kombination aus "netter" und öffentlicher Toilette.
Einführung des Betriebssystems Linux in der Stadtverwaltung und in den Schulen
Vor fünf Jahren beschloss der Münchner Stadtrat, sich schrittweise von den Programmen des Software-Giganten Microsoft unabhängig zu machen und das alternative und kostenlose PC-Betriebssystem "Linux" in die Stadtverwaltung und Schulen einzuführen. Inzwischen folgen auch andere Städte diesem Beispiel. Das wäre auch etwas für Trier. Mittel- und langfristig würden hohe Kosten für die Lizenzgebühren eingespart. Darüber hinaus würde man damit auch ein poltisches Zeichen setzen.
In einem ersten Schritt könnte man ein Treffen bzgl. des Erfahrungsaustausches mit der PC-Abteilung der Münchener Stadtverwaltung vereinbaren.
Rathauszeitung nur noch im kostenlosen Abonnement
Die Rathauszeitung wird zur Zeit an alle Haushalte kostenlos verteilt. Immer wieder höre ich von Leuten, die sich nicht für die Zeitung interessieren und diese direkt ungelesen in den Papierkorb befördern. Die Zeitung sollte nur noch im kostenlosen Abbonement auf Anfrage von Interessenten verteilt werden. Desweiteren könnte eine kostengünstige Variante als Newsletter über e-mail versandt werden.Hier könntern erhebliche Kosten beim Druck und Zustellung eingespart werden.
Beschaffungswesen
Das städtische Beschaffungswesen - von Büromaterialien über Büromaschinen bis hin zum Fuhrpark - soll streng nach ökologischen Kriterien, insbesondere der möglichen Energieeinsparung ausgerichtet werden
Naturbestattung in Trier
Nicht selten verursachen die hohen Kosten für Grabstätte, Bestattung und Grabpflege Ausgaben, die die finanzielle Leistungsfähigkeit von Hinterbliebenen schlichtweg überfordern. Deshalb ist es unumgänglich, über alternative und vielleicht auch preiswertere Bestattungsformen nachzudenken.
Eine Möglichkeit dazu wäre die Einrichtung eines sog. Friedwaldes oder Ruheforstes. Dies ist eine Form der Naturbestattung, bei der die Asche Verstorbener an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Nur ein Namensschild am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Im Gegensatz zum herkömmlichen Urnengrab bleiben die Grabstätten naturbelassen. Für die Hinterbliebenen entstehen dadurch keine Kosten für die Grabpflege. Vorhandene Grünflächen im näheren Umfeld der Stadt mit altem Baumbestand würden alternative Bestattungsformen ohne zusätzliche Kosten erlauben.
Verzicht auf Platzgestaltung Hinter dem Dom
Angesichts der Haushaltslage könnte auf die wohl eher kosmetische Maßnahme der Neugestaltung des Platzes Hinter dem Dom verzichtet werden. Deswegen würden sicher nicht weniger Pilger zur Heilig-Rock-Wallfahrt kommen.
Hundekot Abfalltüten vorhanden, aber kein Abfalleimer
Am Anfang des Radweges nach Hermeskeil in Ruwer befinden sich löblicherweise Abfalltüten für Hundekot. Nach einem Abfalleimer sucht man allerdings vergebens. Müll wird deshalb häufig am ehemaligen Wärterhaus (Reichsbahn) abgeladen. Ein Mülleimer würde die städtischen Reinigungskosten reduzieren.
Sitzungsgeld für Ortsbeiratssitzung abschaffen und für einen guten Zweck zur Verfügung stellen
Ich denke, dass die Menschen die sich Ehrenamtlich engagieren auf dieses Sitzungsgeld verzichten könnten, hierdurch könnten pro Ortsbeiratssitzung ca. 200,- € eingespart werden. Bei 16 Ortsbeiräten x 200,- € pro Sitzung x angenommen 4 Sitzung pro Jahr würden wir so um die 13.000,- € pro Jahr sparen, das Geld könnte dann z. B. zur Einrichtung / Erhalt von Spielplätzen genutzt werden. Die Ortsvorsteher / Stadtratvergütung sollte aufgrund des hohen Aufwandes bestehen bleiben.
Kein Geld für die Planung von Projekten, die ohnehin keine echte Chance auf Verwirklichung haben
Beispiel aus der Vergangenheit: Handwerkerpark im Mattheiser Wald (Feyen) aktuelle Beispiele: Autobahnanschluß über die Konrad-Adenauer-Brücke oder die angedachte Anbindung der Höhenstadtteile mittels Petrisbergaufstieg (Spurbus, etc.) Zum Petrisbergaufstieg: für die mir bekannten Kosten von ca. 70Mio. € könnte man schon allein von den Zinsen einen "Rikschaverkehr" einrichten... also bitte auf dem Teppich bleiben. So ein Projekt ist für unsere Stadt mehrere Nummern zu groß! Alternative: Einrichtung von Busspuren, wenn möglich zusätzlich und nicht auf Kosten des vorhandenen Straßenraumes auf den beiden Strecken über Olewig und Avelsbach / Kürenz... verbunden mit dem Einsatz von Bussen, die nicht jede Haltestelle anfahren!
Stadt am Mehrwert durch Erteilung einer Baugenehmigung teilhaben lassen (nach Münchner Vorbild)
Wenn die Stadt eine Baugenehmigung für ein Gebäude erteilt, das größer ist, als das bisher auf dem Grundstück bestehende, so wird das Grundstück wertvoller. Von diesem (durch die Stadt geschaffenen) Mehrwert sollte die Stadt einen Teil bekommen. Das heißt, die Baugenehmigung sollte erst wirksam werden, wenn die Hälfte des Mehrwerts an die Stadt überwiesen wird. München praktiziert diese Regelung erfolgreich.
Es ist zu klären, ab welchen Bauvolumen diese Regelung greifen sollte.
Günstiges 'Wi-Fi'-Hotspots-Internet und 'DVB-T'-Fernsehen für Trier!
Die Stadt könnte duch die Installation von 'Wi-Fi'-Hotspots mobiles Internet in der Innenstadt anbieten und zudem noch dabei verdienen. Mit einem günstigen Preis von unter 15 € pro Abonnent im Monat könnten die Stadtbewohner und -besucher günstig und mobil ins Internet (auch von Zuhause aus)! Mit einem gut ausgebauten 'DVB-T'-Netz mit zahreichen TV-Programmen könnte die Stadt von den Sendern einen kleine Gebühr für die Übertragung verdienen und alle Stadtbewohner und -besucher hätten gutes und kostenloses Fernsehen. Vor allem jedoch auch lokale Sender wie z.B. der Bevölkerungssender OK54 müssen finanziell gestärkt werden und zum mitmachen beworben werden; denn dies ist es Intergrationszentrum, gerade für Jugendliche!
Werden alle Dezernentenstellen benötigt
Oder kann man nicht die Aufgaben auf die Dezernatsführungspersonen verteilen, d. h. Beamten mit höheren Besoldungsgruppen.
Größere Entscheidungsfreiheit der Amtsleiter und Abteilungsleiter
Durch zu starre Festlegung der Entscheidungsfunktionen wird viel Leerlauf produziert.
Anzahl der Ämter in der Stadt verringern
Wir haben einfach zu viele Ämter.
Die Trier-SIM als Einnahmequelle!
Fast jedes große Unternehmen hat heute schon seine eigene SIM-Karte; warum sollte da die Stadt-Trier nicht mitziehen und bei einem der 4 Netzbetreiber mit einsteigen!? Als Angebot könnte ein günstiger Tarif für Gespräche innerhalb der Stadt, innerhalb Deutschlands und nach, bzw. von Luxemburg funktionieren. Dies würde vor allem auch Luxemburger animieren, die Freunde in Deutschland haben und Trierer Grenzarbeitnehmer, die ihre Freunde in Luxemburg oder aus Luxemburg ihre Familie anrufen wollen. In Kombination mit (den Vorschlag habe ich eben hier gelesen) 'Wi-Fi'-Hotspot-Internet und umfangreichem 'DVB-T'-Fernsehen könnte die Stadt ein günstiges Superflat-Packet anbieten, von dem alle profitieren würden und die Stadt ihre Schulden bezahlen könnte!
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ausbau der Regionalbahn forcieren
Die Regionalbahn muss weiter forciert werden
Dezernat I
Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte
Mit umgerechnet 5.200 € ist aktuell jeder Trierer Bürger am Schuldenberg der Stadt beteiligt. Neben Ausgabenkürzungen sind daher Verbesserungen bei den Einnahmen das Gebot der Stunde. Die Grundsteuer und die gewinnabhängige Gewerbesteuer sind die beiden einzigen wichtigen Einnahmequellen, die die Stadt Trier beeinflussen kann, indem die Hebesätze durch Stadtratsbeschluss verändert werden können.
Nachdem in 2010 der Hebesatz der Grundsteuer B um 20%-Punkte angehoben wurde, sollte auch die Trierer Wirtschaft einen entsprechenden Beitrag zur Reduzierung des Schuldenberges durch eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes leisten. Schließlich profitiert sie auch von den Investitionen der Stadt.
Seit vielen Jahren liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 390% - im Vergleich der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz rangiert damit Trier auf dem vorletzten Platz. Eine moderate Erhöhung trifft die gewerblichen Unternehmen weit weniger als oft behauptet: Die Mehrzahl der kleineren Unternehmen zahlt wegen hoher Freibeträge meist überhaupt keine Gewerbesteuer, während die Mehrzahl der übrigen Betriebe so geringe Beträge zahlt, dass sie von einer moderaten Erhöhung kaum betroffen wäre. Auch die immer wieder behauptete abschreckende Wirkung auf mögliche Neuansiedlungen ist wissenschaftlich seit vielen Jahren widerlegt: Die Höhe des Gewerbesteuer-Hebesatzes spielt bei Neuansiedlungen als Standortfaktor nur eine untergeordnete Rolle.
Fazit: Eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes trifft die Mehrzahl der Betriebe kaum oder gar nicht - in der Summe aber gewinnt die Stadt beachtliche Finanzmittel und damit neue Entscheidungsspielräume.
Gebühren
Gerne wird über eine Gebührenerhöhung ja nicht gesprochen. Doch viele Gebühren sind seit der DM / € Umstellung genau umgerechnet worden. Dies führt zu ungeraden Beträgen und so muss die Verwaltung viel Kleingeld vorrätig haben.
Eine kleine Aufrundung auf gerade Beträge dürfte zu minimalen Mehreinnahmen führen und die Arbeit in der Verwaltung erleichtern.
Gewerbesteuer
Der Gewerbesteuerhebesatz sollte vielleicht um 0,5% - 1% angehoben werden.
Private Minikredite für energetische Sanierung der Trierer Schulen
zu TV vom 22. Juni 2010 "Schulen bleiben ohne neue Heizung":
373 000 Euro für die energetische Sanierung der Schulen,die jährlich 105 000 Euro Energiekosten einsparen. Wegen der fehlenden 25 Prozent der Gesamtsumme (knapp 100 000 Euro), die wider Erwarten nicht vom Bundesumweltministerium kommen, soll die Sanierung nicht durchführbar sein?
Ich bin sicher, dass es in Trier 100 BürgerInnen gibt, die der Stadt für 4 Jahre jeweils 1000 Euro zu sehr günstigen Zinsen (2 bis 3 % [von hundert]) oder gar zinslos zur Verfügung stellen, um diese kostensparende und umweltschonende Sanierung durchzuführen!
Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"
Der folgende Antrag wurde im letzten Bürgerhaushalt bereits geprüft, jedoch hat eine vorgeschlagene Verhandlung seitens des Oberbürgermeisters Jensen mit dem zuständigen kirchlichen Vertreter nicht stattgefunden oder ist von mir als Antragssteller erwünscht. Ich würde mir wünschen, das die sogenannte "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass" gänzlich aus dem Etat der Stadt Trier bzw. dem Etat des Kulturausschusses gestrichen wird.
Nochmal zu Erinnerung der Antrag von "Steiermark" vom 11.10.2009 (mit kleinen Veränderungen und teilweise des Verwaltungshinweises für den Rat) :
Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein weltliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.
Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).
Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.
Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.
Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.
Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.
Von seinem beträchtlichen Vermögen, das auf 34.000 Goldgulden geschätzt wurde, hatte er der Stadt Trier zu Lebzeiten einen Kredit von 4.000 Goldgulden gewährt.
Nach der Hinrichtung 1589 verfügte Erzbischof Johann von Schönenberg, daß die Zinsen aus diesem Kapital von der Stadt an die Trierer Pfarrer zur Verbesserung ihrer Einnahmen gezahlt werden sollten. Von einer Tilgung des Kredits war und ist nie die Rede. Wie die Zinszahlung im Laufe der Jahrhunderte, vor allem während der preußischen Zeit und der anschließenden Nazi-Herrschaft erfolgte, ist noch nie im einzelnen erforscht worden und würde eine äußerst aufwendige Arbeit sein.
Umweltfreundliche, kleinere Dienstfahrzeuge für OB und Dezernenten
Die jetzigen Dienstwagen sollten durch kleinere, umweltfreundliche Fahrzeuge ersetzt werden. Damit könnte ein Zeichen gesetzt werden. Der Bürger ließe sich besser zum Sparen motivieren, wenn die Stadtobersten mit gutem Beispiel vorangehen würden.
Dienstwagenflotte minimieren
Die Stadt und die von der Stadt kontrollierten Subunternehmen (zum Beispiel Stadtwerke) verkaufen einen Großteil ihrer Dienstwagen zu aktuellen Marktpreisen und beteiligen sich statt dessen am kommunalen Mobilitätsmanagement mit Abos beim Car Sharing und Fahrradleasing. Die Fa. Combino, die im Südweseten in diversen Städte Car Sharing anbietet, übernimmt mit Hilfe dieser städtischen Abos in Kooperation mit DB Rent das Trierer Car Sharing, dazu wird ergänzend nach Luxemburger Vorbild in Kooperation mit einem Fahrradleasing-Unternehmen auch ein Bike-Sharing-Leihfahrradsystem etabliert, in dem die Stadt ein ausreichendes Kontingent im Abo bucht. Das spart erhebliche Anschaffungs- und Wartungskosten im Dienstwagenbereich, fördert die Gesundheit der städtischen Mitarbeiter, entlastet das städtische Verkehrssystem und gibt Trier ein modernes, innovatives Image.
Diensträder für die Dienststellen der Verwaltung
Bislang unterhält die Verwaltung etliche Dienst-Pkw, die leider nicht nur zu Terminen in den Höhenstadtteilen benutzt werden. Auch wird nicht immer schweres oder sperriges Gut transportiert.
Stattdessen sollte für Termine in der Talstadt die Benutzung von Dienstfahrrädern vorgeschrieben werden.
Die Fahrradwerkstatt des Bürgerservice könnte sicherlich ganz nette aktentaschentaugliche Räder basteln.
Nullbudget - Methode
Die Methodologie des “Nullbudgets“ sollte eingesetzt werden, bei der die einzelnen Ausgabenposten des Budgets von Null auf neu studiert werden, statt, wie üblich, einfach das Vorjahresbudget mit kleinen Änderungen zu wiederholen. Die internationalen Erfahrungen mit dem Nullbudget sind sehr positiv. Der Staat und die Kommunen vergeuden überall hohe Mittel, was bei solch einer Vorgehensweise oftmals aufgedeckt wird.
Bei der öffentlichen Verwaltung wird bei der Planung eines künftigen Haushalts üblicherweise der Budgetwert des Vorjahres "unkritisch" herangezogen und als Basis für das nächste Haushaltsjahr verwendet. Addiert werden dann die jeweils beschlossenen Planvorhaben, so dass in der Regel grundsätzlich von einem entsprechend höheren Haushaltsvolumen ausgegangen werden kann. Leider entspricht es darüber hinaus den Geflogenheiten der öffentlichen Hand, dass Gelder, die im Rahmen des bestehenden Haushaltsbudgets zwar eingeplant und verabschiedet, jedoch kurz vor Jahresende noch nicht verwendet wurden, unter Zeitdruck ausgegeben werden, damit die Grundlage für das kommende Haushaltsbudget nicht unter dem Wert des Vorjahres liegt. Anders als bei jedem Unternehmen der freien Wirtschaft, ist die öffentliche Verwaltung nicht einem Wettbewerb ausgesetzt und muss sich demzufolge in ihren Kalkulationen auch nicht wettbewerbs- und kundenorientiert verhalten.
Hier setze ich an und schlage vor, dass künftige Haushaltsplanungen grundsätzlich bei Null beginnen und jeder einzelne Ausgabenposten Jahr für Jahr kritisch betrachtet und auf Optimierungspotentiale wie z. B. Outsourcing von Dienstleistungen oder sonstigen organisatorischen Kostenreduzierungsmöglichkeiten seriös und verantwortungsvoll geprüft wird.
Bürgerengagement stärken
Vielen Bürgern ist die finanzielle Situation der Stadt durchaus bewusst und sie sind daher auch bereit ehrenamtlich bei der Realisierung von Projekten mit "anzupacken". Leider entsteht immer wieder der Eindruck, dass verschiedene Ämter diesen Einsatz mit einem Wust an Vorschriften sowie Haftungs- und Garantiefragen abwürgen und blockieren.
Beispiel: "Rastplatz" Ehrang - Ein Treffpunkt für Jugendliche (Unterstand und Grillstelle) sollte von Jugendlichen und Ehrenamtlichen weitgehend selbst erstellt werden. Durch die Einbeziehung der Jugendlichen sollte eine stärkere Identifikation mit dem Platz und ein größeres Verantwortungsbewusstsein erreicht werden. Aus oben genannten Gründen bleibt es für die Helfer aber weitgehend beim "Zuschauen" und für den städtischen Haushalt bei einer höheren Belastung.
Vorschlag: Mut zu mehr Kreativität seitens der Verwaltung beim Finden von Möglichkeiten, das Bürgerengagement zu unterstützen.
Beim Bau könnten Ehrentamtliche das Unfallrisiko selbst tragen. Die Nutzung des Rastplatzes kann ebenfalls "auf eigenes Risiko" (Hinweis durch Schilder) erfolgen.
Vorteile:
Stärkung der Identität mit dem Stadteil
Stärkung des Gemeinsinns
Steigerung des Ansehens der Verwaltung beim Bürger
Entlastung des städtischen Haushaltes
Verwaltungsabläufe überdenken: E-Mails nicht ausdrucken und mit Eingangsstempel versehen
Aus dem Anlass chronischer Geldknappheit bzw. Überschuldung der Haushalte, wäre es sicherlich sinnvoll, die Ausgabenstruktur einer Verwaltung einmal zu überdenken. Dazu zählen dann auch Verwaltungsabläufe, die überbürokratisch sind und unnötig Zeit in Anspruch nehmen.
So geschehen bei einer Anfrage per E-Mail in der Stadtverwaltung Trier. Nach einigen Tag erfolgte die Antwort in einer gesonderten E-Mail. Der Clou an der Sache aber ist der Anhang. So werden im Hause der Stadtverwaltung eingehende E-Mails ausgedruckt, mit einem Eingangsstempel versehen und danach als PDF-Datei eingescannt, um dann als Anhang an eine neue Antwort-W-Mail mitgeschickt zu werden.
Solche Verwaltungsabläufe bündeln in der heutigen Zeit nur unnötig Ressourcen und verursachen vor allem unnötige Kosten, sowohl Materialkosten als auch Personalkosten.
Zukünftiger Verzicht auf das Finanzierungsmodell "Public Private Partnerships" (PPP)
Public Private Partnerships (kurz PPP) sind eine besondere Form der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen. Der bisher öffentlich geplante und finanzierte Neubau oder die Sanierung von Einrichtungen, wie zum Beispiel einem Schulgebäude, übernimmt ein privater Investor und betreibt das Gebäude anschließend für 20 oder 30 Jahre. Die Kommune bleibt zwar Eigentümer des Gebäudes, muss aber dennoch Miete zahlen. Was erst einmal wie ein Ausweg aus der kommunalen Finanznot klingt, erweist sich in der Realität als eine gesetzlich geschützte Form die kommunalen Haushalte langfristig zu ruinieren. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die PPP-Projekte in der Regel für die öffentliche Hand erheblich teurer werden als eine Eigeninvestition. Im Effekt werden also mögliche Gewinne aus der öffentlichen Hand in private Taschen umgeleitet.
Auch in Trier ist mit der Sanierung des Südbades das erste PPP-Projekt angelaufen. Die Sanierung des Bads kostet rund 9,5 Millionen Euro. Inklusive Betrieb, Zinsen und Bauunterhaltung muss die Stadt in den nächsten 25 Jahren rund 18 Millionen für das Südbad aufbringen. Wie bei allen PPP-Projekten ist der Vertrag zur Südbad-Sanierung nicht öffentlich zugänglich. Dies halten wir für undemokratisch, da dadurch eine öffentliche Kontrolle über das Projekt verhindert wird. Weder der PPP-Vertrag, noch die Kritik des Landesrechnungshofes sind bis jetzt veröffentlicht.
Public Private Partnerships sind für uns kein Ausweg aus kommunalen Finanznöten. Im Gegenteil werden sie diese noch verschärfen. So handelt es sich bei PPP-Projekten um versteckte Schulden. Statt einen kommunalen Kredit aufzunehmen verpflichtet sich die Stadt dem Projektpartner, der Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH im Fall des Südbads, über 25 Jahre Miete für das Objekt zu zahlen. Der Haushalt der Stadt Trier wird dadurch bis ins Jahr 2035 belastet. Das finanzielle Risiko des Projektes liegt durch die Forfaitierung mit Einredeverzicht einseitig bei der Stadt.
Beim PPP-Projekt Südbad zeigt sich, wie bei vielen anderen PPP-Projekten, dass Public Privat Partnerships ein Raubbau am Gemeineigentum sind, der die öffentlichen Haushalte auf Jahrzehnte belasten wird. Zudem schadet die Art und Weise wie solche Verträge abgeschlossen wurden der Demokratie, denn das öffentliche Interesse wird privatem Geheimhaltungsinteresse untergeordnet. Attac Trier fordert deshalb mehr Transparenz und öffentliche Kontrolle durch eine Offenlegung des Südbad-Sanierungsvertrags und einen Beschluss des Stadtrats künftig auf PPP zu verzichten um die kommunalen Finanzen nicht weiter zu schädigen.
Weitere Infos zur Kritik an Public Private Partnerships erhalten Sie unter www.ppp-irrweg.de, oder auf der Homepage von Attac Trier: http://www.attac-netzwerk.de/trier
Gutachten-Verzeichnis öffentlich vorhalten
In den letzten Jahren verstärkt sich der Eindruck, dass verstärkt Gutachten vom Rat beschlossen und von der Verwaltung in Auftrag gegeben werden, aber nicht v o r einer erwogenen Maßnahme, sondern a n s t a t t einer Maßnahme, um nicht den Eindruck von Untätigkeit zu erwecken und das Thema erst einmal vertagen zu können. Man könnte viel Geld sparen, wenn nur noch Gutachten in Auftrag gegeben würden, falls eine ernsthafte Absicht und eine realistische Aussicht auf zeitnahe Verwirklichung einer Maßnahme besteht. Für die Bürger sollte über mehrere Jahre hinweg ein Verzeichnis aller eingeholten Gutachten mit Kostenangabe und Ergebnis offen gelegt werden.
Eine Beschränkung des jährlichen "Gutachtenbudgets" könnte auch sinnvoll sein.
Ganzjähriger Bürgerhaushalt - aber nur für Einspar- und Einnahmevorschläge!
Hier werden so tolle Vorschläge unterbreitet, dass es doch sinnvoll wäre, wenn die Bürger sich ganzjährig mit Einspar- und Mehreinnahmevorschlägen einbringen könnten. Also: diese Seite beibehalten, aber bitte keine "Wunschzettel-Homepage", die bringt uns finanziell nicht weiter.
Transparentes Beschwerde- und Verbesserungsmanagement einführen
Als Verkehrsteilnehmerin und als ÖPNV-Nutzerin geht mir Einiges auf den Geist: zum Beispiel die mangelnde Reaktion der Stadtwerke auf berechtigte Beschwerden.
Ebenso als Kulturinteressierte: zum Beispiel als Berufstätige Karten für ein Event kurzfristig besorgen, ist schwierig.
Zum Beispiel gute finanzwirksame Vorschläge von nicht politisch organisierten Bürgerinnen und Bürgern kommen erst gar nicht in die Diskussion.
Daher plädiere ich für die Einrichtung eines transparenten Beschwerde- und Konfliktmanagements, in dem auch nachvollziehbar ist, ob Beschwerden nachgegangen wird oder Konflikte einer Lösung zugeführt wurden
Bürgerhaushalt
Es wäre schön, wenn ganzjährig Vorschläge gemacht werden könnten. Der Bewertungszeitraum kann ja begrenzt werden.
Einrichtungen mit fairgehandelten Produkten bekannt machen (Fair Trade Stadt)
Die Stadt Trier wird im Sinne ihres Auftrags als "Fair Trade Stadt" aktiv und verwendet nicht nur selbst fairgehandelte Produkte, sondern bewirbt den Fairen Handel und veröffentlicht auch all jene Einrichtungen, vor allem Cafés und Restaurants sowie Geschäfte die fairgehandelte Produkte verwenden oder verkaufen. (Zum Beispiel die, die fairgehandelten Kaffee und Tee führen etc.). Dies soll diesen als Anerkennung dienen und sie bewerben - Kunden zur Orientierung dienen sowie weitere zur Nachahmung animieren, um die Idee des fairen Handels weiter voranzubringen.
Konkrete Maßnahmen, die noch abzustimmen sind: Informationen dazu im Internet, durch Faltblätter, Aufkleber, Artikelserien in der Rathauszeitung und ähnliches.
(Fairer Handel ist ein kontrollierter Handel (Fair Trade Siegel), bei dem garantierte und angemessene Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte über dem jeweiligen Weltmarktpreis liegen, um den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel und damit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. In der Produktion werden internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten. Dadurch werden beispielsweise Maßnahmen für Bildung, Gesundheit oder Bioanbau ermöglicht.)
Gründung einer Bürgerstiftung in Trier
Zitat von der Internetseite www.buergerstiftungen.de:
"Bürgerstiftungen sind eine der am schnellsten wachsenden Stiftungsformen weltweit, die in einer beständig wachsenden Zahl von Städten und Regionen auf der ganzen Welt als ein wirksamer Katalysator zivilgesellschaftlichen Engagements entdeckt wird. Mittlerweile gibt es mehr als 1.400 Community Foundations in mindestens 50 Ländern rund um den Globus. Obwohl Institutionen mit einer im Wesentlichen lokalen oder regionalen Zielsetzung, sehen auch sie sich in zunehmendem Maße mit den Auswirkungen schnell voranschreitender Globalisierungsprozesse konfrontiert. Immer mehr Bürgerstiftungen werden deshalb auch international tätig und verleihen so der Maxime 'global denken, lokal handeln' (think globally, act locally) eine neue Bedeutung."
Die Stadtverwaltung könnte zusammen mit dem Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. die Gründung einer Bürgerstiftung für Trier initiieren und fördern. Die Bürgerstiftung könnte gemäß dem Motto "global denken, lokal handeln" einen Beitrag zur Lösung wachsender sozialen und ökologischen Probleme auf der kommunalen Ebene sowie zur Selbstständigkeit der Region in der globalisierten Welt leisten. Dadurch würde man gleichzeitig zwei Ziele erreichen: Auf der einen Seite mehr Partizipation und Engagement der BürgerInnen und auf der anderen Seite Entlastung der städtischen Kasse.
Infrastrukturleistungen der Stadt
Die Stadt finanziert in vielen Bereichen - Verkehr, Bildung, Kultur und so weiter - Infrastrukturleistungen, von denen in erheblichem Maße die Landkreise profitieren. Da Eingemeindungen kaum in Frage kommen, sollten mehr Verbundlösungen gesucht werden, um eine nutzungsgerechte Finanzierung zu finden.
E-Mail versus Brief
Es sollte überprüft werden ob nicht E-Mails viele Briefe der städtischen Verwaltung ersetzen können.
Beschränkung auf das Notwendige
In Anbetracht der hohen Schuldenbelastungen und der defizitären Haushaltslage sollten alle städtischen Immobilienobjekte einer Analyse unterzogen werden, wie hoch deren Kosten jährlich sind. In die Betrachtung sollten Abschreibung und Unterhaltungsaufwand (inklusive Personalaufwand und Overheadkosten) einfließen. Unwirtschaftliche Objekte, deren Eigentum nicht zwingend notwendig ist, könnten mit Nachdruck veräußert werden.
Effektiverer Einsatz der städtischen Mitarbeiter
Von meinen Fenster aus habe ich Einblick in mehrere Büros der Stadtverwaltung. Grundsätzlich scheint dort ein sehr entspanntes Arbeitsleben vorzuherrschen. Eine Mitarbeiterin beispielsweise verbringt überwiegend den Arbeitstag mit dem Spiel "Spider Solitär" falls sie nicht gerade im Internet auf Urlaubsseiten surft.
Vielleicht sollte eine neue Arbeitsplatzbeschreibung, -bewertung für städtische Mitarbeiter, mit den Ziel der Straffung und Neuorganisation, durchgeführt werden. Damit könnten dann auch offensichtlich unnötige Stellen eingespart werden.
Feste(n) MitarbeiterIn im Rathaus für Programmierung und Internet einstellen
Die Internetseiten der Stadt Trier (Bürger, Tourismus, Wirtschaft, Stadtbibliothek usw.) ist sehr veraltet. Sie entspricht keineswegs den aktuellen Möglichkeiten oder Anforderungen bezüglich ihrer Technologie (HTML, CSS) und der Benutzerfreundlichkeit (Usability). In Anbetracht der Tatsache, dass über 70 Prozent der Deutschen heute "online" sind, muss hier langfristig etwas gemacht werden.
Anstatt einzelne, kleine Aufträge an Agenturen zu vergeben,sollen eine oder mehrere neue Stelle(n) geschaffen werden für ProgrammiererIn und/oder WebdesignerIn. Diese Person kann sich um alle Seiten und Programmierprobleme innerhalb aller öffentlichen Bereiche der Stadt kümmern. Wenn alle Aufgaben erledigt sind, kann der Umfang der Stelle(n) reduziert werden.
Alternativ könnte weiterhin mit Agenturen gearbeitet werden, wobei die Person dann als Experte für professionelle Zusammenarbeit fungiert, um mehr Aktualität, bessere Qualität und vor allem die zukünftige Übertragbarkeit der Daten zu gewährleisten.
Welche der beiden Lösungen die bessere ist und wie viele Stellen/Teilzeitstellen hierfür nötig sind, muss vorher abgewägt werden.
Es wird Geld gespart durch:
1. weniger Aufträge an externe Dienstleister
2. bessere Expertise und dadurch Abwägung der Kosten an externe Dienstleister
3. Datensouveränität
Bessere Nutzung und Vernetzung der Ämter im Rathaus
Um Kosten einsparen zu können, sollten gleiche Funktionen in verschiedenen Ämtern zusammen gelegt werden.
Warum hat (fast) jedes Amt eine eigene Kleiderkammer? Wäre es nicht möglich diese zu einer zusammen zu legen? Auch ein Zentraleinkauf für alle Ämter wäre durchaus machbar. Bei höheren Einkaufswerten bei einem Lieferanten sind normalerweise bessere Preise zu erzielen.
Umweltfreundlich und kostensparend: Die elektronische Rathauszeitung
Die Rathauszeitung wird derzeit an alle Haushalte ausgeteilt, obwohl sie häufig ungelesen in den Müll wandert.
Sinnvoll wäre es daher, dass die Bürger die Wahl haben, ob sie auf die ausgedruckte Version verzichten möchten und sich über amtliche Mitteilungen nur auf dem Wege der jetzt schon verfügbaren elektronischen Rathauszeitung zu informieren, oder ob sie weiterhin die Printversion erhalten möchten. Denkbar wäre etwa, dass die Entscheidung durch Anbringen eines Stickers auf dem Briefkasten nach außen kenntlich gemacht wird. Ohne Kennzeichnung bleibt es bei der Printversion, um die Zustellung amtlicher Mitteilungen zu gewährleisten. Nach einer Testphase kann die Druckauflage dann an den Bedarf angepast werden, wodurch nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird, sondern auch Kosten eingespart werden können. Selbst wenn die Maßnahme aufgrund wegfallender Anzeigeeinnahmen keine Einsparungen brächte, bliebe es eine Maßnahme zur Steigerung der Umweltfreundlichkeit der Stadt Trier.
Finanzierung
Der Haushalt der Stadt Trier muss vom Gedanken geprägt sein, dass die Ausgaben nicht höher sind als die Einnahmen, dass Einrichtungen nachhaltig errichtet werden, sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden und in der Lage sind, soziale Leistungen zu erbringen. Neuen Einrichtungen und weiteren Leistungen muss eine klare Absage erteilt werden, wenn diese nicht finanzierbar sind. Dies ist keine leichte Aufgabe! Dies gilt für alle Haushalte. Wenn unsere gewählten Mandatsträger oder die Bürger selbst zusätzliche Leistungen als sinnvoll und notwendig erachten müssen diese Personen auch die Haushalte in die Lage versetzen durch Einsparungen oder auch höhere Steuern diese Leistung zu erbringen.
Aufgrund der finanziellen Situation der Stadt Trier sind nichtfinanzierbare Projekte wie zum Beispiel:
- Petrisbergaufstieg,
- Tunnellösung Avelsbacher Straße.
eine klare Absage zu erteilen.
IT-Unabhängigkeit von Betriebssystemen, Software und Formaten schaffen in Stadtverwaltung und Schulen
Im letzten Bürgerhaushalt wurde vorgeschlagen, dass Linux als Betriebssystem für Computer in Stadtverwaltung und Schulen eingeführt werden solle. Der Vorschlag wurde abgelehnt mit der Begründung, der Umstieg sei zu kostenintensiv. Dies stimmt tatsächlich, weil alle - inklusive der IT-Abteilungen - an Windows und ihre Programme gewöhnt sind, und dadurch höchst abhängig sind.
Die Stadt muss sich unabhängig von spezieller Software und geschlossenen Datei-Formaten machen, so dass Alternativen genutzt werden können, jedoch nicht müssen. Das ermöglicht:
1. die bessere Kooperation mit allen anderen Institutionen (durch einfachen Datenaustausch),
2. dass neben den gewohnten Programmen auch andere (unter anderem Open-Source-)Software eingesetzt werden kann,
3. dass langfristig die Freiheit besteht, stets die beste Software zu nutzen, und dadurch viel Geld zu sparen.
Zudem können neue Mitarbeiter mit Kenntnissen in anderer Software schneller einsteigen, und müssen sich nicht aufwendig an die bestehenden (oft teuren oder schlechteren) Programme gewöhnen.
Dieser Schritt erfordert allerdings besonders die Offenheit von IT-Abteilungen, die sich jahrelang an Windows-Netzwerke gewöhnt haben, und daher auch oft beim Thema Linux oder MacOS ihren eigenen Arbeitsplatz bedroht fühlen.
Es handelt sich nicht um den Vorschlag umzusteigen, sondern sich unabhängig zu machen und sich zu "befreien".
Verwaltung straffen
Im Trierischen Volksfreund stand, dass die Stadt zur Unterbringung Ihrer Verwaltungsräume 900.000 € an Miete jährlich aufwenden muss.
In der vor kurzem erworbenen ehemaligen Kaserne Castelforte in Trier Feyen stehen viele gut erhaltene Gebäude zur Verfügung.
Die Umsiedlung aller Außendienststellen in ein Gebäude in der vorgenannten Kaserne würde die Mietkosten senken, den Mitarbeitern angenehmere Arbeitsbedingungen schaffen und gleichzeitig das Kasernengelände mit Leben erfüllen, nach dem jahrelangen Dornröschenschlaf.
Rathauszeitung
Die Rathauszeitung in der gesamten Ausgabe wie zum Beispiel Wochenspiegel als Online Ausgabe ins Internet stellen.
Einsparungen
Die Sitzungsgelder für alle die Ortsbeiratsmitglieder entfallen.
Begründung: Ich erhalte auch keine Sitzungsgelder für meine Vereinsarbeit bzw. im Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat.
Dezernat II
Publikationen der Stadtbibliothek oder des Stadtarchives mit Kostendeckung
Laut Haushaltsplan der Stadt Trier werden die Publikationen der Stadtbibliothek (Weberbach) und des Stadtarchives mit jährlich über 150.000€ und über 70.000€ subventioniert. Die Erlöse aus dem Verkauf dieser Publikationen liegt bei unter 5%.
Ich schlage vor, dass die Preise der Publikationen so gestaltet werden, dass sie den Herstellungspreis decken oder - wenn Subventionen nicht vermeidbar sind - mindestens 50% der Kosten decken.
Bei diesen Publikationen dürfte es sich zum Beispiel um die Ausstellungskataloge oder die Reihe "Kostbarkeiten der Stadtbibliothek Trier" handeln. Wer Interesse an diesen Publikationen hat, sollte auch bereit sein, einen kostendeckenden Preis dafür zu zahlen.
Patenschaften für Spielplätze oder ähnlichem
Viele Gutmenschen zahlen monatlich einen Obulus für ein unbekanntes Kind in Afrika oder eine Ziege im Forstgehege Weißhauswald. Eine unbestritten löbliche Tat. Aber warum gibt es keine Patenschaften für städtische Einrichtungen, wie zum Beispiel die unzähligen Spielplätze im Stadtgebiet. Warum werden gibt es keine "Spielplatzpaten"?
Entweder könnten Vereine oder Unternehmen gleich eine Gesamtpatenschaft durch Finanzhilfen oder freiwillige Arbeitseinsätze. Zusätzlich wäre aber auch ein Finanzierungs(Spenden)modell denkbar, mit dem sich der Bürger monatlich, vierteljährlich oder jährlich an einem bestimmten Projekt oder der Unterhaltung eines bestimmten Platzes beteiligt. Wichtig ist, dass ein unmittelbarer Bezug zwischen Geldgeber und seiner Patenschaft/seinem Projekt bestünde.
Erhalt Grundschule Pfalzel
Bereits beim letzten Bürgerhaushalt wurde der Vorschlag gemacht, die Grundschule Pfalzel zu erhalten - was sinnvoll und unbedingt notwendig ist!
Die Grundschule ist derzeit dabei, ein erweitertes Betreuungsangebot im Sinne einer offenen Ganztagsschule zu konzipieren.
Desweiteren plant die Kindertagesstätte St. Adula in Pfalzel nun neben der ohnehin engen inhaltlichen Kooperation mit der Grundschule die Zusammenarbeit zu intensivieren. Um einer Raum- und Platznot im Kindergarten vorzubeugen, sollen Räume der Grundschule genutzt werden.
Die Stadt Trier, die Pfalzeler Bürger und Vereine sind aufgerufen, diese sinnvolle Kooperation und damit auch den zukünftigen Bestand der Grundschule in Pfalzel durch die Unterstützung dieser Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Priorität für Sanierung Trierer Schulen
Der dramatische Sanierungstau Trier Schulen wurde detailliert erhoben und seit vielen Jahren bekannt. Von allen politischen Lagern wird wortreich den Schulen eine hohe Priorität eingeräumt. In der Realität warten Schulen auf die Taten. Das Schulentwicklungskonzept ist seit März 2009 in einer Sackgasse.
Den Worten müssen Taten folgen und vor allem sind Entscheidungen für unsere Kinder notwendige, die dem Ernst der Lage angemessen sind.
Dezernat III
Verzicht auf kostenlose Eintrittskarten
Im Städtischen Museum Simeonstift gibt es jeden ersten Sonntag im Monat freien Eintritt. Es werden aber an der Pforte Eintrittskarten gedruckt. Diese könnte man einsparen.
Theater Trier als Zweckverband
Das Stadttheater hat mindestens die Hälfte seiner Besucher aus der Region. Es sollte in einen Zweckverband umgewandelt werden, an dem auch die Landkreise beteiligt sind. Die sollen entsprechend ihrem Besucheraufkommen zu den Investitions- und Betriebskosten beitragen.
Hundeverbot auf Spielplätzen
Auf Kinderspielplätzen sollte ein generelles Hundeverbot eingeführt werden. Zu oft werden die Gefahren von tollenden Hunden unterschätzt, beziehungsweise die Reaktion von Hunden auf tollende Kinder. Und auch wenn keine Kinder auf dem Spielplatz sind, tun sich gefahren mit den klassischen Hinterlassenschaften von Hunden auf.
Nichtraucherschutz
In Rheinland-Pfalz existiert wie überall in der Europäischen Union ein Nichtraucherschutzgesetz. Dennoch wird in vielen Gaststätten ungehindert geraucht. Das Ordnungsamt soll verstärkt die Einhaltung des Gesetzes kontrollieren und Verstöße ahnden.
Längere Öffnungszeiten für die Porta
In den Sommermonaten sollte der Zugang zur Porta Nigra und eventuell auch zum Stadtmuseum am Abend länger als bis 18 Uhr möglich sein, zumindest an 1 bis 2 Tagen in der Woche. Während in der ganzen Stadt gerade an heißen Tagen am Abend noch viel los ist, schließt das Trierer Wahrzeichen bereits kurz nach der Nachmittagshitze seine Tore. Viele Besucher würde gewiss lieber in den Abendstunden die Treppen zur Porta emporsteigen und den Blick über die Stadt genießen. Nicht zuletzt um die blaue Stunde für schöne Urlaubsfotos zu nutzen.
Reduzierung von bedenklichen Emissionen der Industrie im Stadtteil Pfalzel
Der Schutz des Bürgers sollte in jeder Stadt groß geschrieben werden. Es kann nicht angehen, daß bei Ostwind im Ortsteil Pfalzel die Bürger einen scharfen übelriechenden Geruch (der an verbrannte Plastiktüten erinnert) einatmen. Manche Bürger klagen dabei über Augenbrennen und Kopfschmerzen.
In diesem Zusammenhang sollte ein unabhängiges Gremium diesbezüglich die ansässigen Industrieunternehmen überprüfen. Falls eine Gesundheitsgefährdung der Bürger vorläge, sollte die Stadt umgehend handeln.
Es beunruhigt viele pflalzler Bürger, in Bezug auf den beißenden Plastikgeruch, dass in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes ein Unternehmen ansässig ist, das im 24 Stundenbetrieb Kunststoffabfälle recycelt, dass mit einer Jahresproduktion von mehreren tausend Tonnen das drittgrößte Unternehmen dieser Art darstellt. Und die Unruhe der Bürger kommt daher, dass bei Ostwind der oben genannte Geruch in Höhe dieses Unternehmens am stärksten ist.
Dezernat IV
Erhöhung der Gebühren für Kleingärtner
Die Aufwendungen für das Kleingartenwesen betragen 64.667 €.
Die Erträge hingegen nur 58.508 €. Hier sollte der fehlende Betrag von 6.159 € also unbedingt auf die Kleingärtner umgelegt werde.
Da der Hebesatz für die Grundsteuer ja dieses Jahr auch erhöht wurde, wäre dies eine gerechte Erhöhung und würde den Haushalt entlasten.
Tägliche Straßenreinigung
Muss denn die Saarstrasse einmal täglich gereignigt werden?
Jeder freut sich, wenn er auf saubere Bürgersteige gehen kann. Würde eine Reinigung mit Kehrwagen alle zwei Tage nicht ausreichen? Zumal viele Autos rechtswidrig auf den besagten Bürgersteigen parken und dadurch nur die Chaussee gereinigt werden kann, Chaussee die es nicht besonders nötig hat (der PKW-Verkehr sorgt dafür).
Anwohnerparkschein
Dieser ist im Moment noch sehr günstig, eine Gebühr von 5 Euro pro Monat ist nicht zu viel. Den Anwohnerparkschein könnte man auch auf weitere Gebiete ausweiten.
Die Gebühr ist eine zusätzliche Belastung für Autofahrer und kann so beim Umstieg auf Bus und Bahn helfen = Entlastung der Straßen.
Bewirtschaftung von Regenwasser, Dachbegrünung
Anstatt Regenwasser über die Mischwasserkanalisation der Kläranlage zuzuführen, sollte dessen Bewirtschaftung gefördert werden.
In einem ersten Schritt könnte die Stadt ihre eigenen Dachflächen an Zisternen anschließen und mit diesem Grauwasser ihre eigenen Toiletten betreiben.
Im zweiten Schritt könnte über eine unterschiedliche Abgabenordnung für versiegelte Flächen/Dachflächen nachgedacht werden, damit sich für Hausbesitzer der Einbau der Zisternen lohnt, weil die "Entsorgung" über das Kanalnetz teurer wäre, auf Dauer.
Mit den höheren Abgaben könnten Einnahmen erzielt werden, die wiederum dem Klimaschutz zugute kommen.
Alternativ:
Begrünte Dächer könnten aufgrund ihres geringeren Wasserabflusses abgabentechnisch begünstigt werden, was über die Jahre zu mehr Gründächern führen sollte und dem innerstädtischen Klima gut tut.
Ernergetische Sanierung Trier Schulen
Viele Trier Schulen haben völlig überalterte und oftmals defekte Fenster. Wegen absolut schlechter Isolationswirkung der Fenster und vieler Schulgebäude sind völlig überhöhte Heizkosten seit Jahren an der Tagesordnung. Unsere Schulen "heizen" die Innenstadt.
Es ist höchste Zeit für eine energetische Sanierung Trierer Schulen. In wenigen Jahren rechnen sich diese Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und unserer Umwelt.
Energie und Wasser
Soweit nicht schon geschehen: Die Beleuchtung in allen öffentlichen Einrichtungen soll auf Energiesparlampen umgestellt, Toiletten mit Wasserstopp-Tasten ausgerüstet, gemeinsam genutzte Räume mit Bewegungsmeldern ausgerüstet werden.
Ampelschaltung Riesling-Weinstraße
Ich schlage vor, die Ampel an der Kreuzung Riessling-Weinstrasse / Brettenbach in Olewig nur zu den Hauptverkehrszeiten (7.00-9.00 und 16.00-18.00) anzuschalten. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Ampel meiner Meinung nach für den Verkehrsfluss unnötig und kostet auch noch viel Energie.
Ökostrom für alle städtischen Einrichtungen!
Was beim Privatkunden problemlos klappt, muss auch für die Stadt Trier mit allen ihren kommunalen Einrichtungen, Ämtern, Schulen, Kindergärten, Liegenschaften und Betrieben machbar sein. Die Stadt hat eine Vorbildfunktion und sollte ihrer Rolle gerecht werden.
Energiespar-Coaching
Bedienstete des Öffentlichen Dienstes in Trier sollen ein Energiespar-Coaching erhalten um Heiz- und Stromkosten im Verwaltungsalltag sparen zu können.
Nutzung von städtischen Gehölzschnitt
Anstatt Gehölzschnitt zu häckseln und flächig zu verteilen oder zentral verrotten zu lassen, sollten damit Holzhackschnitzelheizungen der Stadt (zum Beispiel in Schulen oder im Rathaus) betrieben werden.
Moselufer als Naherholungsgebiet
In vielen deutschen Städten werden Flüsse als Naherholungsgebiet erschlossen. In Trier gibt es nur an wenigen Stellen die Möglichkeit, bis ans Flussufer der Mosel zu gelangen. Eine Erschließung wäre für alle, die Entspannung suchen, eine sinnvolle Investition!
Patenschaft für Grünanlagen in Wohngebieten - Sparen und Verschönern
Situation:
In vielen Stadtteilen befinden sich Grünanlagen in kleinen Flächen, die in der Regel mit Gras bewachsen sind und mehr oder weniger regelmäßig gemäht werden (müssen). Meistens hinterlassen sie einen ungepflegten Eindruck.
Vorschlag:
Für diese Grünflächen können Patenschaften vergeben werden, d.h. Anwohner erhalten das Recht, in der Umgebung ihres Hauses oder ihrer Wohnung eine Grünfläche zu bepflanzen. Dafür werden dem Standort entsprechende Richtlinien über die Art oder Höhe der Bepflanzung vorgegeben.
Ein Patenschaftsschild zeigt, wer sich um die Bepflanzung kümmert und verhindert ungefugtes Ausreissen durch Andere.
In Frage kommende Flächen:
Typischerweise wohnungsnahe Flächen, wie Parkbuchten, Verkehrsberuhigungen, kleine Grünflächen etc.
Effekt:
Das Patenschaftsmodell hat zwei Effekte:
1. Einsparung der Pflegekosten für die Stadt
2. Verschönerung der Stadt
Umsetzungschance:
An einigen Stellen in der Stadt konnten bereits solche Initiativen von Bürgern beobachtet werden. Eine offizielle "Freigabe" durch die Stadt würde mit Sicherheit eine große Ressonanz finden.
Eine Beteiligung von Gärtnereien und Gartenmärkten - vor allem bei größeren Flächen oder durch Pflanzenspenden - sollte man nicht ausschließen. Mancher wäre bestimmt nicht böse, sich hier präsentieren zu dürfen.
Grünpflege ökologisch gestalten
Am Petrisberg werden nahezu pausenlos Grünflächen gemäht. Dies verursacht ständigen Lärm, der für Anwohner und die ansässigen Firmen eine ständige Belastung darstellt. Zudem werden die Grünflächen dadurch artenarm und langweilig. Die früher vorkommenden Schmetterlingsarten sind hier schon vollständig verschwunden. Es wäre ökologisch deutlich sinnvoller, die auf benachbarten Flächen noch stattfindende Schafsbeweidung auszudehnen. Hierdurch werden seltene Tier- und Pflanzenarten gefördert. Zudem wäre dies deutlich kostengünstiger und der Lärm würde reduziert. Für am Petrisberg lebende Kinder wären die Schafe eine deutliche Bereicherung.
Keine weitere Versiegelung von Boden
Das weitere Versiegeln von Boden für die neuen, sowohl öffentlichen als auch privaten Parkplatzflächen, soll unbedingt vermieden werden.
Paten für ein baumstarkes Trier!
In Trier gibt es sehr viele Straßen, die leider ein sehr hartes, steinernes Anmutung haben, da in ihnen keinerlei Grünflächen oder Bepflanzung existieren. Wie viel attraktiver wären diese Straßen, gäbe es Bäume, die das Straßenbild auflockerten, im Sommer Schatten spendeten und nebenbei die Luft verbessern würden. Besonders schade ist es zu sehen, dass es in manchen Straßen Baumscheiben gibt auf denen vormals Bäume standen, diese nun jedoch seit langem leer sind.
Die Idee ist es nun Paten zu finden, die einen Baum spenden möchten, sei es zur Geburt ihres Kindes, einer Hochzeit oder zum Gedenken an ein besonderes Ereignis. Diese bekämen die Gelegenheit ihren Baum, der allerdings vorher festgelegt wird (wie das ganze Verfahren zuvor festgezurrt sein muss) aufzustellen (Ein Erlebnis für die ganze Familie) und ihn mit einer davor gestellten Plakette zu verzieren. Eine Baumpatenschaft kostet immer gleich viel pro Baum und sollte ein runder Betrag sein (ca. 500 bis 1000 Euro). Ob dies reicht, um das "Straßenbegleitgrün" in manchen Straßen zu erneuern oder gar erst einzuführen sei dahingestellt, es wäre aber eine zusätzliche Kofinanzierung und ermöglicht vielleicht erst weitere Arbeiten. Darüber hinaus könnte man über eine weitere Einbindung der Paten nachdenken, wie zum Beispiel bei der Laubbeseitigung.
Palastgarten
Damit der Palastgarten am Abend nicht nur von Leuten bevölkert wird, die man im Dunkeln lieber nicht trifft und die, so die Schlagzeilen, nur eine wilde Verwüstung hinterlassen, sollte man versuchen, den Ort auch für "Normale Bürger" attraktiv zu machen. Man müsste für eine bessere Beleuchtung am Abend sorgen. Der Weg von Palais zu den Kaiserthermen ist stockfinster. Es müssen mehr Mülltonnen aufgestellt werden - gerade hinten auf der großen Wiese, die im Sommer so herrlich zum Picknick einlädt. Außerdem sollte die Stadt überlegen dort mehrere öffentliche Grillstellen einzurichten -die gegen Abgabe eines Pfandes oder geringe Gebühr gemietet werden können.
Trier und Tropen
Trier hat geographisch gesehen eine Tallage mit tropischem Klima im Sommer.
- Herbeiführen eines Abkühlungseffekts durch massenweise Anpflanzung von Bäumen und Grünpflanzen.
- keine weitere Versiegelung von Plätzen wie z. B. Kornmarkt Begrünung des Kornmarktes (falls noch durchführbar) mehr Grünflächen in der Stadt.
Hundekot
Öffentliche Grünanlagen dienen Hundebesitzer zu oft als Kotablageplätze. Oft finden sich auch direkt neben zum Teil aufgestellten BelloBoxen regelrechte Ansammlungen von Hundekot. Die Stadt sollte vermehrt Kontrollen vornehmen und die Strafsätze bei Verstößen drastisch erhöhen.
Gerade auch touristische Bereiche wie das untere Ende des Kreuzweges gleichen oft eher offenen Kläranlagen als schönen Ecken. Gleiches gilt für „grüne“ Fußgängerstraßen in Wohnvierteln – wie etwa der Stankt-Mergener-Straße.
Mülleimer an jeder Bushaltestelle
Mit einem Mülleimer an jeder Bushaltestelle (und anderen Orte "kurzfristiger Menschenansammlungen") - auch an temporären wie beispielsweise der in der Avelsbacher Straße - ließe sich das Stadtbild und der Wohlfühlfaktor von Trier kostengünstig weiter steigern.
Entsprechende Nachfragen bei den Stadtwerken Trier (SWT) und dem Zweckverband Abfallwirtschaft im Raum Trier (ART) verliefen bisher erfolglos, da die "Zuständigkeit" für das Aufstellen von Mülleimern von beiden Stellen hin und her geschoben wird.
Ungewollte Werbung
Bürger haften mit Bußgeld, wenn sie Müll auf die Straße werfen.
Dagegen dürfen Werbebroschüren ungefragt Paketweise vor den Haustüren abgeladen werden. Beim ersten Windstoß verteilen sich diese dann über ganze Straßenzüge. Hier sollte die Haftung für die notwendige Abfallbeseitigung auf die entsprechenden Verteiler, beziehungsweise Initiatoren dieser Broschüren ausgeweitet werden.
Individualverkehr vor der Stadt abfangen
Entgegen der weit verbreiteten Einzelhandelsansicht erstickt Trier im Verkehr. Alle Mitarbeiter von Gewerbe, Handel, Verwaltung, die morgens mit dem Auto nach Trier fahren, weil sie im Umland wohnen, müssen abends wieder zurück, klar.
In der Zwischenzeit blockieren die Autos kostbaren Platz. Stattdessen sollte vor den Toren der Stadt geparkt werden und
- mittels "Mitfahren" in die Stadt hinein gefahren werden oder
- mittels Bussen, die natürlich nicht so teuer sein dürften, eventuell mit Jobtickets zu unterstützen.
Als mögliche "Parkplätze" bieten sich an
- die Kenner Flur (gehört zur Stadt Trier)
- Flächen im Ehranger Hafengebiet oder nördlich der Kyllmündung
- Flächen im Gewerbegebiet Diedenhofenerstraße
- Parkplatz Moselauen
- Parkplatz Ratio (ich weiß, der ist Privatbesitz) und Aldi, Trier-Nord
- Mitfahrerparkplatz an der A64 (gibt's schon, wird aber überwiegend von Lux-Pendlern genutzt)
- Fläche oberhalb von Feyen an der Pellinger (auf Höhe Haus Kobenbach)
- Fläche auf Korlinger/Gusterather Höhe
Desweiteren sind natürlich auch die Regionalbahn und ein Leih-Fahrrad-System, wie bereits anderweitig vorgeschlagen, probate Mittel gegen den Verkehrsinfarkt. Zwar müssten die Parkflächen erst erstellt bzw. erweitert werden, was zu Kosten führt, aber die Folgekosten für die Stadt Trier und ihr marodes Straßennetz sin derzeit ungleich höher.
Ampelschaltung
Die Ampelschaltungen im Stadtgebiet sollten überprüft werden. Sie sind weder Fußgänger freundlich noch Auto freundlich - von den Radfahrern ganz zu schweigen. Es gibt bestimmt Möglichkeiten, den Verkehrsfluss im Allgemeinen sinnvoller und nutzerfreundlicher zu gestalten. Der Grundgedanke der grünen Welle bei Tempo 50 ist selbst an Hauptverkehrsstraßen nicht zu erkennen. Dies sorgt für unnötige Staus, unnötigen Unmut bei allen Beteiligten am Straßenverkehr.
Kreisverkehre statt Ampelkreuzungen
Ampelkreuzungen sind in der Investition und Unterhaltung sehr teuer und in der Wirkung suboptimal, weil sie viel Zeit und Kapazität vergeuden. Eine Alternative sind Kreisverkehre, vor allem Midi- und Minikreisel erlauben es, den Verkehr deutlich flüssiger und verlustzeitfreier abzuwickeln und das Straßenbild zu verschönern. Andere Regionen und Städte wenden Kreisverkehre mit System und großem Spar- und Verkehrsverbesserungserfolg an (vor allem in UK, Frankreich, Niederlande und NRW). Die Stadt sollte an möglichst vielen Stellen Ampelkreuzungen in Kreisverkehre umwandeln, dafür gibt es sehr kostengünstige Umbauvarianten. Achten muß man allerdings im Detail auf die Belange von Fußgängern und Radfahrern, weil man da dumme Fehler machen kann. Aber die Verwaltung sollte das schnell lernen, wie man das verhindert.
Car-Sharing
Die Stadt Trier hat einen Fuhrpark, dessen Kosten sich reduzieren lassen sollten. Der Fuhrpark könnte an die Stadtwerke Trier (SWT) ausgegliedert werden. Dort könnten die Fahrzeuge in einem Car-Sharing-Projekt Bürgern und Partnern (zum Beispiel Bistum, Uni, Fachhochschule) zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Solche Car-Sharing-Projekte führen viele private Unternehmen und die DB bundesweit in vielen Städten durch, es ist also durchaus möglich, dies kostendeckend und vielleicht sogar mit Gewinn zu betreiben. Die SWT könnte also zu einem Verkehrsdienstleister werden, der mehr bietet als Busse.
Kreisverkehr
Dieser Vorschlag ist als allgemeine Anregung zu verstehen, generell bei Umsetzung ohnehin geplanter Projekte doch bitte statt einer Erneuerung einer Kreuzung mit Ampelanlage einen Kreisverkehr zur Verbesserungdes Verkehrsflusses einzusetzen. Vielleicht sind dadurch die Anfangsinvestitionen etwas höher anzusiedeln, aber zusätzlich zum fehlenden Stromverbrauch dürfte ein Kreisverkehr wartungsarmer sein und durch geringere Wartezeiten auch die Feinstaubbelastung und die Lärmbelastung mindern!
Park and Ride bei Veranstaltungen in der ARENA
Um das leidige Parkplatzproblem bei Veranstaltungen in der ARENA zu verringern, könnte man freie Flächen in der Metternichstraße, den Parkplatz der Kfz-Zulassungsstelle und eventuell noch andere öffentliche Flächen in der Nähe der ARENA dann als Parkraum zur Verfügung stellen und gegen einen geringen Betrag einen Shuttle-Service anbieten. Die Leute sind bestimmt bereit, hier einen gewissen Betrag zu zahlen, da sie das Geld für das Knöllchen gespart haben.
Grüner Pfeil Ecke Schöndorfer Str. / Wasserweg
Das Anbringen eines Grünpfeils an besagter Straßenecke würde den Verkehrsfluss für Rechtsabieger deutlich verbessern und dürfte unter Umweltgesichtspunkten aufgrund geringerer Standzeiten ebenfalls sinnvoll sein. Der Bürger würde sogar noch etwas Sprit sparen.
Schluss mit "amtlich geduldetem Falschparken"
Sofortige Beendigung des "amtlich geduldeten Falschparkens" durch Lastkraftwagen (LKW) und Autos auf Fuß- und Radwegen im gesamten Stadtgebiet. Jene "Regelung" verstößt gegen die geltende Straßenverkehrsordnung, gefährdet alle anderen Verkehrsteilnehmer erheblich und verhindert städtische Strafeinnahmen durch die Ordnungsbehörden.
Verkehrsuntersuchung zu Erschließungsalternativen veröffentlichen
"Moselaufstieg / Westumfahrung / neue B 51" und "Meulenwaldautobahn / Nordumfahrung / A 64" sind zur Zeit wieder in lebhafter Diskussion. Zusätzlich gibt es eine große Anzahl von Alternativvorschlägen. Der planende Landesbetrieb Mobilität (LBM) lässt, so wie es in der Öffentlichkeit ankommt, keine Alternativen gelten und besteht darauf, dass seine Vorhaben die einzig möglichen sind, der Stadt im Straßenverkehr Entlastung zu schaffen. Abgesehen von der Tatsache, dass der stadtinterne Binnenverkehr der Hauptproblemträger des alltäglichen städtischen Verkehrsablaufs ist, dass dieser Binnenverkehr ein Vielfaches der Stärke des Durchgangsverkehrs ausmacht und dass der LBM die Aufgabe hat, für den Durchgangsverkehr zu planen und zu bauen, können die Aktivitäten des LBM nur zum geringsten Teil zur Lösung der städtischen Verkehrsprobleme beitragen. Zudem, so kommt es ebenfalls in der Öffentlichkeit immer an, ist der LBM nicht oder nur auf massiven Druck hin bereit, die Verkehrsnachfragewerte, mit denen er seine Vorhaben begründet, offenzulegen und diskutieren zu lassen.
- Als Alternative für den Moselaufstieg bietet sich zum Beispiel die Verlängerung der Konrad-Adenauer-Brücke mit einem Tunnel unter dem Eurener Wald und einem Anschluss an die A 64 bei Trierweiler an; statt der Moselbrücke bei Wasserliesch / Igel - Zewen eine viel direktere Brücke bei Temmels / Mertert.
- Als Alternative für die Meulenwaldautobahn z.B. eine zweite Ehranger Brücke (die wahrscheinlich ohnehin nötig sein wird, weil die bestehende Brücke marode ist) mit einem leistungsfähigen Ausbau des Knotens B 52/B 53, mit zwei mal dreispurigem Ausbau der A 602 und gegebenenfalls noch vierspurigem Ausbau der B 53.
Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf zu wissen, welche Verkehrsverlagerungen sich unter Voraussetzung der jeweiligen Alternativen ergeben und wie diese kostenmäßig zu bewerten sind. Zudem muss der LBM schlüssig begründen, inwiefern bei abnehmender Bevölkerung und mäßigem Wirtschaftswachstum so horrende Verkehrszunahmen bis zu 40 % zu erwarten sind. Weiter muss der LBM begründen, warum gerade der Güterfernverkehr nicht von der Straße auf die Bahn zu verlagern ist und warum er sich nach außen nur als ein "Landesbetrieb Automobilität" präsentiert.
Kreisverkehr Kaiserthermen
Der Sinn eines Kreisverkehrs sollte eigentlich darin bestehen, durch das Ersetzen einer Ampelanlage den Verkehrsfluss zu beschleunigen. Unglücklicherweise hat man in Trier den wohl in der ganzen Republik einmaligen Fall geschaffen, in einem Kreisverkehr auch noch Ampeln aufzustellen. Daher die Frage und der Vorschlag, weswegen Ampeln innerhalb dieses Kreisverkehrs und weswegen kann man diese nicht einfach abschaffen? Von der Ostallee kommend könnte eine Spur auf die Südallee führen und eine Spur könnte aus dem Kreisverkehr raus auf die Südallee führen, damit hier kein Konflikt entsteht. Somit hätte man beide Ampelanlagen gespart und den Verkehr erheblich beschleunigt!
Ein Komplettumbau des Kreisverkehrs wäre natürlich die beste Variante (dann könnte man auch von der Ostallee nach Olewig fahren), so dass man von allen vier Seiten problemlos einfahren kann und würde den Tunnel hinfällig machen, aber da dieser Umbau erheblich teurer käme, belasse ich den Vorschlag dabei, die Ampeln einfach abzuschaffen und den Kreisverkehr auch als solchen zu nutzen!
Falschparken nicht mehr ignorieren, sondern als Einnahmequelle sehen
Wenn man so täglich durch die Stadt läuft, fallen einem an jeder Ecke Falschparker auf - und das jeden Tag, und immer dreister.
Es kann nicht sein, dass täglich Bushaltestellen, Radwege und Fußgängerwege von solche Leuten zugeparkt werden, ohne dass diese Konsequenzen spüren. Dazu fehlt der Stadt damit auch eine Menge an Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung.
Daher fordere ich, dass in Zukunft - so wie es in fast jeder anderen Stadt üblich ist - das Falschparken mit sehr hohen Bußgeldern zu belegen. Dazu gehört auch das konsequente Abschleppen von Falschparkern in Fußgängerzonen, auf Radwegen, Bushaltestellen und Bürgersteigen. Dazu würde dies der Stadt ein erhebliches Mehr an Einnahmen bringen und vielleicht sogar den einen oder anderen zusätzlichen Job.
Zur Verdeutlichung zähle ich nur ein paar Stellen auf, wo ich jedes Mal, wenn ich vorbeigehe, Falschparker sehe: Weberbach / Mustorstraße Busparkplätze tagsüber immer von Autos belegt; Zuckerbergstraße zwischen Einmündung Metzelstraße und Nikolaus Koch Platz an der Trier Galerie; Margarethengäßchen; Radweg Metzelstraße, Zurmaienerstraße, Pacelliufer, Barbaraufer; Jakobsspitälchen.
Es muss Schluss sein mit der lauen Einstellung der Stadt gegenüber Falschparkern!
Park and Ride
Kostenloses Park and Ride ganzjährig anbieten, während der Rushhour im 5 Minutentakt, sonst 10 Minutentakt.
Dadurch weniger Verkehr in der Stadt , weniger Lärm, mehr Lebensqualität, weniger Stress und attraktiver für alle, inklusive Touristen.
Nadelöhr Bitburger
Statt separate Busspur ampelgesteuerte Verkehrsführung (siehe "Brücke der Solidarität" in Duisburg) - morgens zwei Spuren in die Stadt und abends zwei Spuren aus der Stadt. Keine Straßenbaumaßnahmen, geringe Kosten für Ampelanlage, sofortige positive Wirkung für alle.
Verkauf von Schlaglöchern, damit diese endlich gestopft werden - Kein Witz, anderswo hat's schon funktioniert!!!
Wer auf den Trierer Straßen unterwegs ist, kennt das Problem: Überall Schlaglöcher und marode Straßen! Offensichtlich ist kein Geld da, um die immer größer werdenden Schlaglöcher - zum Beispiel in der Loebstraße, aber auch anderswo zu stopfen.
Warum also nicht die Schlaglöcher verkaufen? Klingt komisch, hat aber anderswo auch schon funktioniert:
http://www.sueddeutsche.de/politik/gemeinde-verkauft-schlagloecher-sogar...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,681541,00.html
Warum das nicht in Trier auch versuchen? Risiko ist ja gleich null, und wenn's funktioniert, wär's doch wirklich toll!
Als "Gegenleistung" für den Erwerb eines Schlagloches könnte man zum Beispiel eine Werbefläche (für gewerbliche Käufer) oder Grußfläche (für Privatleute) auf einer extra geschalteten Website anbieten.
Ich könnte mir vorstellen, wenn das erstmal Publik wird, könnte das der Renner werden! Warum nicht zum Geburtstag oder zu Weihnachten (das Stopfen von einem) Schlagloch verschenken...?
Lasst es uns doch versuchen!
LKW-Maut oder Verbot
Täglich fahren hunderte Lastkraftwagen (LKW) durch Trier, die nichts in Trier abholen oder liefern (zum Beispiel täglich einige Sattelschlepper mit Baggern und/oder Radladern der Firma Volvo (ehemals Zettelmayer) aus Konz, sämtlich mit NL-Kennzeichen).
Das sollte und könnte verboten werden oder alternativ mit einer LKW-Maut belegt werden, da diese LKW nachweislich und maßgeblich die Straßen unserer Stadt über Gebühr belasten und zerstören, was immer wieder zu teuren Reparaturarbeiten führt.
Gerade Güter, die nicht verderben, könnten doch viel umweltfreundlicher auf Mosel und Saar verschifft werden!
Car-Sharing und eAutos
Car-Sharing mit eAutos fördern. Die SWT (Stadtwerke Trier) sollen ein Konzept entwickeln, um Bus mit Car-Sharing wechselseitig attraktiv zu machen, zum Beispiel durch Rabatte (zum Beispiel wer eine Jahreskarte kauft, kriegt 15 % Rabatt auf Car-Sharing). Für Dienstfahrten der Stadtverwaltung Car-Sharing nutzen mit eAutos. Im Erdgeschoss der Parkhäuser Stellplätze für Car-Sharing-eAutos vorsehen. Daimler hat in Ulm 50 Smart dafür zur Verfügung gestellt – warum in Trier nicht ein privater Anbieter?
Einnahmequelle: Gebührenpflichtige Parkplätze / Mieteinnahmen
Die Stadt Trier ist meines Wissens Eigentümerin des „Klosters“ Olewig. Auf dem Klosterhof entlang der Olewiger Straße könnte durch die Einführung von Parkgebühren (Parkfläche wird zur Zeit öffentlich und von Hotelgästen kostenlos genutzt) eine neue Einnahmequelle geschaffen werden; dies wäre problemlos durch das Aufstellen eines Automaten möglich.
Im Klostergebäude befinden sich unter anderem leer stehende, bewohnbare Kleinwohnungen. Durch Vermietung könnte auch hier eine neue Einnahmequelle geschaffen werden.
Erhebung von Parkgebühren an stark frequentierten Straßen
Viele Straßen sind durch parkende Autos derart verstopft, dass weder Autofahrer noch Fußgänger ungehindert hindurch kommen. Eine Parkgebühr könnte einerseits für mehr Ordnung auf diesen Straßen sorgen und auf der anderen Seite ein wenig Geld in die leeren kommunalen Kassen einbringen.
Geschwindigkeitskontrollen
Bereits im letzten Jahr wurden Geschwindigkeitskontrollen vorgeschlagen (siehe zum Beispiel 2503, 2642, 2539, 2350). Gleichlautende Begründungen der "Verwaltung" führten zur Ablehnung des Rates, eine freiwillige Geschwindigkeitsüberwachung zu übernehmen. Es sei ein jährliches Defizit in sechsstelliger Höhe zu erwarten, sei noch 2006 berichtet worden.
Dem steht gegenüber und ist jederzeit nachprüfbar, dass nach eigenen Recherchen die Städte Remscheid und Regensburg zusätzliche Stellen schaffen mußten, um den Einnahmen Herr zu werden. Beide Städte geben ein Plus zu nach anfänglichen Schwierigkeiten. Und wie machen es die Städte Kaiserslautern, Leverkusen, Essen, Koblenz, Dortmund, Köln, um weitere Beispiele zu nennen. Sogar der WDR 2 berichtete im Fernsehen am 16.02.2010 über das "Blitzen für die Stadtkasse" als Einnahmequelle, auch wenn die Kontrollen ja nur zur Erziehung der Verkehrsteilnehmer dienen dürfen.
Blitzer Feldstraße Ecke Krahnenstraße
An der Feldstraße Ecke Krahnenstraße gibt es einen Fußgängerüberweg, der von vielen Autofahrern missachtet wird bzw. mit hoher Geschwindigkeit überfahren wird. Dabei können die aus Richtung Karl-Marx-Straße kommenden Autofahrer die Johannesstraße erst sehr spät einsehen. Dadurch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen in einem Gebiet, in dem neben älteren Menschen auch viele Eltern mit ihren Kindern unterwegs sind.
Am 21.05.2010 kam es durch überhöhte Geschwindigkeit genau an dieser Stelle zu einem schweren Verkehrsunfall (http://www.sonderlage.de/feuerwehr-presse/41-feuerwehr-presse/3234-trier...).
Die Anbringung eines Blitzers wäre eine mindestens kostenneutrale, wenn nicht sogar eine Einnahmen generierende Maßnahme und würde erheblich zur Verbesserung der Sicherheitslage beitragen, da es sich nach meinen persönlichen Erfahrungen zum Großteil um eine von Trierern genutzte Straße handelt und somit ein Lerneffekt der Autofahrer zu erwarten ist.
Konsequent Parkgebühren erheben
Alle innerstädtischen Wohngebiete sollten grundsätzlich Anwohnerparkzonen sein. Für alle anderen Autofahrer sollten grundsätzlich Parkgebühren erhoben werden.
Fehlende Markierungen
Wenn Bauarbeiten an Straßen vergeben werden, bei denen Straßenmarkierungen entfernt werden müssen, dann sollten die Firmen dazu verpflichtet werden, diese Markierungen nach Abschluss der Bauarbeiten wieder anzubringen, also den Urzustand wieder herzustellen. Das spart Kosten.
Kurzstreckenticket für Busse
In Frankfurt gibt es Kurzstreckentickets in Bussen, die es in Trier nicht gibt. Eventuell kann man mit dieser Maßnahme einige Bürger mehr dazu bewegen, mit dem Bus statt mit dem Auto in die Stadt zu fahren und kann so den Verkehr weiter entlasten.
Bürgerticket als Nahverkehrsabgabe
Das Semesterticket wird von allen Studierenden getragen und verbilligt als Solidarticket dadurch den ÖPNV stark für die Studenten. Es hat deren ÖPNV- Nutzung stark gesteigert. Nach dem gleichen Modell eines Solidartickets soll ein Bürgerticket aufgelegt werden, mit dem alle in Trier gemeldeten Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag (=Nahverkehrsabgabe) zahlen und dann das ganze Jahr umsonst im Gebiet des VRT fahren können, so oft sie wollen. Ziel ist, den ÖPNV deutlich mehr Geld zugänglich zu machen und gleichzeitig die ÖPNV-Nachfrage massiv zu steigern und den Autoverkehr massiv zu entlasten. Die genaue Höhe muß mit den Stadtwerken und VRT ausgehandelt werden und ergibt sich aus dem Kostenaufwand geteilt durch alle gemeldeten Bürger (ohne Studierende, weil die schon ihre Semestertickets haben). Man spart damit künftige MIV- Investitionen (Straßenbau, Parkraum) und entlastet stark die Umwelt. Die Stadt erhält eine Vorreiterrolle, verbessert ihr Image und ihre Verkehrsstrukturen, die Stadtwerke vergrößern ihren Handlungsspielraum für Angebotsverbesserungen.
Busverbindung AWO Seniorenheim / Feyen-Weismark
Die Bewohner des AWO Seniorenheims auf der Härenwies haben keinen Anschluss zum öffentlichen Busverkehrsnetz. Viele Bewohner wünschen sich eine Busverbindung in die Stadt, um Besorgungen zu erledigen oder die Familie und Bekannte zu besuchen. Gerade jetzt, wo das Südbad neu eröffnet hat, würde sich eine Bushaltestelle umso mehr lohnen. Aus Sicherheitsgründen könnten Regelungen getroffen werden, dass nur Personen mit einem bestimmten Ausweis mit dem Bus fahren dürfen. Viele Bewohner des Altenheims fühlen sich aufgrund der schlechten Anbindung abgeschottet und vernachlässigt.
Grenzgänger Öko-Ticket (75 Euro) auch für Trier gültig
Grenzgänger, die bereits das Öko-Ticket Lux-DE haben, sollten dieses auch im Stadtverkehr Trier nutzen können. So würden weniger Leute innerhalb der Stadt das Auto nehmen, denn wer bereits 75 Euro für ein Monatsticket ausgibt, kauft sich sicher nicht noch ein zweites Monatsticket. Die Luxemburger haben es ja auch geschafft, dass das Ticket dort sogar im ganzen Land gilt.
FH Busverbindung deutlich verbessern! Dadurch würde sich das Parkproblem an der FH auch lösen!
Von Trier Süd zum Beispiel ist die Verkehrsanbindung zur Fachhochschule (FH) sehr schlecht. Man muss umsteigen und ist mit Warten an der Porta knapp eine halbe Stunde unterwegs im Bus. Eine weitere Buslinie zur FH würde auch das Parkproblem an der FH ebenfalls lösen. Es müssen jetzt nicht alle 10 Minuten ein Bus zur FH fahren, aber alle 15 bis 20 Minuten wäre auch nicht schlecht und vor allem von Trier Süd aus müsste was unternommen werden.
Busse der Linie 118 auch als Linienverkehr zwischen Wasserbillig und Trier nutzbar machen
Die Orte Wasserbilligerbrück, Igel und Zewen könnten durch Einbeziehung der Linie 118 aus Luxemburg (jeweils sowohl Einsteige- als auch Aussteigemöglichkeit) deutlich besser an Trier angebunden werden und somit den Autoverkehr vermindern, zumal gerade auf der deutschen Seite in den Bussen auch noch Platz ist. Dies ist umweltbewusst, schont die Straßen und spart damit letztlich auch noch Kosten.
Freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im ganzen Stadtgebiet
Die Stadt Hasselt in Belgien hat es als erste vorgemacht: den Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr durchzusetzen und mutig abzuwarten, welche Entwicklungen damit angestoßen werden.
Dennoch sollten hier Äpfel nicht mit Birnen gleichgesetzt werden, denn Hasselt hatte damals wenig zu verlieren. Die Einnahmen aus dem Öffentlichen Nahverkehr waren minimal, seine Kosten lasteten dagegen schwer auf dem Stadtsäckel. Mit dem Nulltarif einen einmalig hohen Anreiz für die Nutzung von Bussen zu setzen war daher ein verzweifelt-innovativer Schritt. Und dennoch: stehen die Zeichen der Zeit nicht generell für eben diesen? Die hohen Spritkosten, die stark zu reduzierenden CO2-Emissionen und andere aus dem Autoverkehr resultierenden Umweltbelastungen, die hohen Kosten für Straßenbau und -ausbesserungen sowie die Verbesserung der Erlebnisqualität einer Stadt – zumal einer solchen wie Trier mit ihren historischen Reichtümern ... - all dies spricht für einen durch finanzielle Anreize erleichterten Bewusstseinswandel zugunsten einer weit höheren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Diese Nutzung könnte neben dem Spareffekt erheblich angereizt werden durch einen schnellen Takt mit kurzen Wartezeiten an den Bushaltestellen, zusätzlichen Bushaltestellen und Zeitersparnis durch den Wegfall von Fahrkartenerwerb/ -überprüfung durch die BusfahrerInnen und durch komfortablere Fahrzeuge mit zusätzlichem Stauraum für Einkaufstaschen, Kinderwagen etc.
Wie aber könnte ein solches Modell konkretisiert werden?
Derzeit werden die Kosten der Verkehrswerke in Trier bis zu 90% gedeckt durch Einnahmen.
Hieraus lässt sich zunächst einmal errechnen, wie hoch der jährliche Kostenanteil pro Einwohner wäre, wenn jedem die darüber hinaus kostenlose Nutzung aller Busse (und evtl. der Bahn, falls ein Einzugsgebiet von zum Beispiel 30 km hinzukäme) frei stünde. Läge dieser Kostenanteil zwischen 100 und 300 Euro (inklusive Sondertarifen für Hartz4-Empfänger, Schüler und Studenten), könnte sich dieser Betrag als durchaus akzeptabel erweisen – zumal jeder Autokilometer mit 30 bis 50 Cent zu Buche schlägt. Da eine solche ÖV-Flatrate natürlich auch auf jene entfiele, welche die öffentlichen Verkehrsmittel selten oder nie nutzen, würden diese immerhin von einer wesentlich niedrigeren Verkehrsdichte in der Stadt profitieren. Und natürlich von dem Gewinn einer gesünderen, attraktiveren Stadt. Dass Trier damit seine Anziehung und Qualität für Touristen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Einnahmen zudem wesentlich erhöhen würde, steht außer Frage.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein solches Modell zumindest ansatzweise schon mal in den entsprechenden Gremien der VRT und im Stadtrat diskutiert wurde - und an der Behauptung scheiterte, dass eine Pauschalkostenbeteiligung bei den Bürgern nicht durchsetzbar wäre! Indessen: Ohne den Versuch, mit kreativen Ideen das Modell plausibel und realisierbar werden zu lassen und einer anschließend öffentlichen Debatte bleibt diese Behauptung unbewiesen.
Nachtbusse
Trier muss aufwachen und merken, dass das Potenzial, das die unglaublich vielen jungen Menschen (Studenten, Schüler, Touris) in die Stadt bringen, einfach unglaublich gigantisch ist.
Ein erster Schritt wäre ein verbesserter Fahrplan im öffentlichen Nahverkehr. Für eine Großstadt kann es keine adäquate Lösung sein, dass nach 18.00 Uhr nur noch alle 15 Minuten ein Bus hoch zur Uni kommt, nach 20.00 Uhr sogar nur noch allgemein alle halbe Stunde mal ein Bus vom Bahnhof in die City fährt. Das ist einfach ein Witz, und kein Guter.
Die Busse müssen häufiger fahren und sie müssen auch einfach länger fahren. Das besagter Bus vom Hauptbahnhof zur Porta auch nur bis 24.00 Uhr fährt ist für eine Großstadt, die Trier nunmal ist, einfach nicht akzeptabel.
Es wäre auch positiv, wenn die 5 Busse, die sich alle gleichzeitig am Hauptbahnhof treffen, nicht alle gleichzeitig um Punkt 20.00 Uhr und und Punkt 20.30 Uhr (usw.) wieder abfahren würden, sondern mit einer Differenz von 5 oder 10 Minuten. Damit würde man die Chance, dass man nicht 30 Minuten auf einen Bus warten muss, der in die Stadt fährt, stark erhöhen.
Mehrfahrtenkarten im Busverkehr für Kind und mit Bahncard
Wer zum Beispiel zwei bis drei Mal pro Woche den Bus nutzt, für den lohnt sich keine Zeitkarte. Praktisch sind dann Mehrfahrtenkarten. Es gibt sie aber nur für Erwachsene ohne Ermäßigung, und sie sind dann teurer als 4 Einzelfahrten mit Bahncard, also nutzt man sie als Bahncard-Besitzer nicht. Auch für Kinder (ab sechs Jahre) gibt es keine Mehrfahrtenkarten. Bahncard-Besitzer und Kinder müssen also für jede Fahrt jeweils Einzeltickets kaufen und somit Kleingeld bereithalten, der Busfahrer muss jeweils die Einzelkarten drucken und Wechselgeld geben, was unter anderem Zeit kostet (zum Beispiel drei Tickets drucken, wenn eine Bahncard-Besitzerin mit 2 Kindern fährt, so dass sich auch keine Gruppenkarte lohnt, und für die Rückfahrt nochmal das gleiche.) Die Möglichkeit zum Kauf von Mehrfahrtenkarten zum Bahncard- bzw. Kindertarif (eine weiterer Rabatt müsste nicht damit verbunden sein) wäre für die Fahrgäste (und wohl auch für die Busfahrer) bequemer und könnte den Busverkehr beschleunigen. Wenn es nicht möglich sein sollte, dieses zusätzliche Angebot im Bus unterzubringen, könnte man es wenigstens im Stadtbus-Center bereithalten.
Bitte durchgehende Fahrradwege!
Trotz einiger Versprechen sind die Fahrradwege in Trier immer noch deutlich unzureichend. Dabei benötigt es keine riesigen und komfortablen Radwege um das Radfahren angenehmer zu machen sondern eher durchdachte Wege. Das größte Problem ist oft einfach, dass Radwege plötzlich enden, häufig sogar obwohl sich einige Meter weiter wieder ein Fahrradweg befindet (zum Beispiel auf der Nordallee an der Porta vorbei; oder einige Meter weiter, wenn man versucht von der Nordallee auf das Katharinenufer bzw. generell an die Mosel zu gelangen; oder auch in der entgegengesetzten Richtung, wenn man versucht von der Nordallee zum Bahnhof bzw. auf die Kürenzerstr. zu gelangen - um nur wenige Beispiele zu nennen!). Es wäre also notwendig diesen Radwegteilstücke zu verbinden.
Durchgängige und sinnvolle Radwege können in vielen Fällen durch eine Kennzeichnung auf der Straße oder zum Teil auch dem Fußweg erzeugt werden. Statt teure Fahrradwege wie der an den Kaiserthermen zu bauen würde oftmals eine einfache aber durchdachte Beschilderung und eingezeichnete Linien weiterhelfen.
Tipp: einfach mal mit dem Fahrrad quer durch die Stadt fahren - offensichtliche Mängel und Verbesserungspotenziale werden sofort auffallen.
Sinnvolle Fahrradwege
Viele Trierer Fahrradwege sind abgehackt/ nicht durchgängig befahrbar und führen somit zu fehlender Nutzung, stattdessen fahren die Fahrradfahrer auf der Straße oder (häufiger?) auf dem Bürgersteig. Gegenüber vergleichbaren Städten gibt es in Trier eher relativ wenig Fahrradwege und ehrlich gesagt auch relativ wenig Fahrradfahrer. In flacheren Städten wie Münster oder Bremen etc. gibt es ein vielfaches der hiesigen Radfahrer und entsprechend prozentual weniger Autos, aber auch in deutlich hügeligeren Gegenden wie z.B. Tübingen gibt es mindestens doppelt soviele Radfahrer ! M.E. wäre eine Prioritätenverschiebung für den Verkehr in der Innenstadt (!) sinnvoll.
Mehr Fahrradbügel im gesamten Stadtgebiet
Jeden Tag suchen Bürger in Trier vergeblich nach Möglichkeiten, ihr Rad anschließen zu können. Gerade im Bereich von Bushaltestellen müssen mehr Abstellmöglichkeiten geschaffen werden.
Würde das Fahrradfahrern dadurch erleichtert werden, wären sicherlich noch mehr Trierer bereit, öfters mal das Fahrrad anstelle ihres Autos zu nutzen.
Fahrradweg in der Saarstraße
Die Saarstraße ist für Fahrradfahrer gefährlich, natürlich nutzt man alle Nebenstrecken um in die Stadt zu kommen, aber zum Einkaufen in den Läden muss man die Saarstraße benutzen.
Zudem finden einige Fahrrad / Auto Unfälle statt. Ein Fahrradweg ist dringend erforderlich!
Radwege
Bordsteine am Anfang der Radwege (Übergang von der Straße zum Rad/Fußweg) abflachen bzw. beseitigen. Beispiel: Fuß/Radweg von der Straße Am Trimmelterhof in Richtung Uni: hoher Bordstein, schlecht für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Warum sind Bordsteine überhaupt notwendig in der Einfahrt zum Rad/Fußweg?
Fußgängerbrücke Hauptbahnhof-Güterstraße
Ein großer Herzenswunsch wäre eine Fußgängerbrücke zur Verbindung Güterstraße zum Bahnhof. Neben einer großen Erleichterung würde dies zu einer Belebung des tristen und abgeschotteten Stadtteils diesseits des Bahnhofs führen. Diese Idee ist bestimmt nicht neu, sollte aber nochmals geprüft werden, da sich diese Investition sicherlich rechnet. Zumindest ist ein Zuwachs an Lebensqualität und Umweltschonung ("Auto bleibt jetzt stehen") wäre gesichert.
Radwege besser anschließen
Wer aus Richtung Filsch/Tarforst kommend mit dem Fahrrad in Richtung Wissenschaftspark fährt, wird an einigen Stellen sehr plötzlich gestoppt. So endet der Radweg von Campus 1 zu Campus 2 sehr plötzlich auf einem Bürgersteig mit sehr hoher Stufe. Wer sein Fahrrad nicht ruinieren will, muss hier absteigen oder (verbotenerweise) über den Bürgersteig bis zur Bushaltestelle fahren.
Absenkungen der Bürgersteige würden die Überquerungen nicht nur für Radwege, sondern auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen leichter machen. Dies ist in fahrradfreundlichen Städten Standard.
Auf Barrierefreiheit bei Umbauten achten
Bei Kabelverlegearbeiten (wie in der Domänenstraße oder der Engelstraße) werden Gehsteige oft wieder nur in den Ausgangszustand zurückgesetzt, auch wenn diese nicht barrierefrei waren. Die Stadt sollte solche Umbaumaßnahmen nutzen, um Barrierefreiheit herstellen zu können. Separate spätere Umbauarbeiten sind unnötig und teurer.
Mängelliste Radverkehr abarbeiten
Vor einigen Jahren rief die Stadtverwaltung in der Rathauszeitung und im Internet dazu auf, Mängel am Radwegenetz zu melden. Dort konnten neben Neubauvorgeschlägen auch Mängel an den bestehenden Radwegen gemeldet werden. Doch bisher ist auf den Radwegen, die ich täglich benutze, noch kein einziger Mangel behoben worden, obwohl dies teilweise nur sehr wenig Kosten verursachen würde (neue oder bessere Markierung, Entschärfung gefährlicher Kurven, Absenkung von Bordsteinen, korrekte Ausschilderung usw.). Diese Mängelliste muss die Stadtverwaltung dringend abarbeiten. Warum ist das bisher nicht geschehen?
Radfahrspuren statt Radwege
Die Stadt hat in den letzten 15 Jahren wenige neue Radwege geschaffen, diese dann aber oft sehr teuer mit hohem Bauaufwand. Dabei hat die Stadt an einigen Stellen aber auch die viel kostengünstigere und verkehrssichere Variante der Radfahrspur / Fahrradstreifen auf der Fahrbahn gewählt. In Zukunft sollte die Stadt nur noch mit diesen Elementen arbeiten, die sich tausendfach bewährt haben, dem Radverkehr helfen und sehr kostengünstig sind. Eine solche Strategie spart direkt Investitionskosten, indirekt erhebliche Unfallfolgekosten und steigert bei systematischer Anwendung den Radverkehrsanteil wirkungsvoll.
Sicherung des Fahrradweges im unteren Bereich der Karl-Marx-Straße
Der Fahrradweg in der Karl-Marx-Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen den westlichen Stadtteilen und der Innenstadt. Häufig ist dieser zugeparkt, obwohl auf der anderen Straßenseite noch freie Parkplätze vorhanden sind. Fahradfahrerinnen und Fahrradfahrer – ebenso Menschen mit Kinderwagen, Rollator und Rollstuhl – können oft nur auf die Fahrbahn ausweichen und sind häufig gefährlichen Situationen ausgesetzt, da die Straße eng und viel befahren ist. Das Anbringen von Pollern würde dem illegalen Parken ein Ende setzen.
Fahrradbügel als Poller-Ersatz
Entlang von Engstellen auf dem Bürgersteig, speziell in der Paulin- und in der Saarstraße / Matthiasstraße versperren oft haltende und verbotenerweise parkende Fahrzeuge Fußgängern das passieren. Ähnlich wie etwa vor dem Ladengeschäft der NORMA und anderer Häuser könnte das vermehrte Aufstellen von Fahrradbügeln als „Poller-Ersatz“ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Gehsteige werden nicht mehr von KFZ verstellt und Fahrräder können einfacher und vor allem sicherer abgestellt werden.
Fahrraddurchquerung der Innenstadt ermöglichen
Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist muss man immer große Umwege um die Innenstadt in Kauf nehmen.Bsp wäre eine Verbindung vom Viehmarkt Richtung Basilika durch die Hosenstraße oder von der Metzelstraße über den Kornmarkt zur Basilika sinnvoll und würde das Fahrradfahren in der Innenstadt viel attraktiver machen.
Alle Signale auf Rot?!
An mehreren Stellen in Trier - beispielsweise Ecke Theodor-Heuss-Allee / Christophstraße Richtung Innenstadt - ist die Ampelschaltung nicht nachvollziehbar: Die Autos können nur von einer Seite kommen und haben Rot. Die Fußgänger haben über einen viel zu langen Zeitraum aber ebenfalls Rot, so dass sich Fußgänger und Autofahrer des öfteren einfach nur schulterzuckend und kopfschüttelnd anschauen und - im besten Fall ("Den Kindern ein Vorbild") - warten.
Sitzbänke
Mehr Sitzbänke in der Stadt, eventuell mit Blumenkübeln.
Manche Personen würden ja zu Fuß gehen, wenn Sie sich hin und wieder setzen könnten (Schaufensterkrankheit usw.).
Barrierefreies Trier
Die Stadt Trier ist vor allem in der Innenstadt nur sehr schwer für Rollstuhlfahrer zu durchqueren. Daher werden folgende Vorschläge für die Umgestaltung einer barrierefreien Innenstadt gegeben:
- Bürgersteige niedriger und behindertengerecht machen. Für Rollstuhlfahrer ist es kaum möglich, ohne Hilfe in die Stadt zu gelangen.
- Kopfsteinpflaster insbesondere am Hauptmarkt und Simeonstraße für Rollstuhlfahrer sehr schwer zu befahren. Ein ca. 2 m breiter Weg für Rollstuhlfahrer würde das Fahren enorm erleichtern.
- Fußgängerampel Böhmerstraße-Nikolaus-Koch-Platz sollte wieder errichtet werden, da es das Überqueren der Straße erheblich vereinfachen würde und weniger gefährlich wäre für Rollstuhlfahrer.
- Aufzüge in öffentlichen und privaten Gebäuden sollten länger geöffent sein.
- in der Innenstadt müsste es mehr behindertengerechte Toiletten geben, vor allem in der Nähe Hauptmarkt.
Die genannten Vorschläge betreffen neben Rollstuhlfahrern auch Eltern mit Kinderwagen.
Ganztägig befahrbare Fahrradroute in Ost-West-Richtung durch die Altstadt (Kornmarkt)
(schon einmal vorgeschlagen) Die Bedenkenträger sehen es als Problem, dass das "Franz-Mohr-Gässchen" (auch "Vereinsbankpassage") Privateigentum sei und eine Grunddienstbarkeit nur für Fußgängerverkehr besitze. Vorschlag: Mit dem/n Eigentümer/n verhandeln zugunsten eines Fahrrechts für Radler, anschließend das erforderliche Verkehrsrechtsverfahren. Dauerlösung für den Kornmarkt finden.
Streupflicht der Stadt Trier im Winter
Im Winter sollte wesentlich sparsamer mit Streumaterial umgegeangen werden. An Strasseneinmündungen und -übergängen wird das Streumaterial oft mehrere zentimeterdick aufgebracht. Dies geschieht oftmals ohne Sinn und Verstand auf trockenen Straßen und Gehwegen bzw. auf Straßen und Gehwegen, die noch mit genügend Streumaterial vom Vortag versehen sind. Die Straßenwärter der Stadt Trier sollten hier zu einem vernünftigen,
sinnvollen und sparsamen Umgang mit Streugut angehalten werden.
Hierdurch wären zukünftig mit Sicherheit mehrere Tonnen an Streugut zu sparen.
Häufigere Grünphasen für Radfahrer an der Römerbrücke
Radfahrer müssen oftmals mehr als eine Grünphase an der Ampel warten bis sie die Hauptverkehrsstraße überqueren können. Es wäre wünschenswert wenn diese verkürzt werden könnte.
Problem: Fahrzeugverkehr auf städtischen Fußwegen trotz Pfosten - hier: Auf der Au
Der städtische Fußweg zwischen der Wohnanlage "Auf der Au" und "Kreuzflur" wird rege mit Fahrzeugen befahren und beparkt. Die kürzliche Installation von Absperrpollern hat zwar zu einer Verminderung der Gefährdung von Fußgängern, Kindern und Rollstuhlfahrern geführt, jedoch besteht das Problem weiterhin, da die Zuwegung an der Bushaltestelle "Hofberg" noch breit genug für Fahrzeuge ist und weiterhin Fahrzeuge die Fußwege befahren und Grünanlagen beschädigen.
Abhilfe schaffen können etwa Kontrollen des Ordnungsamtes oder eine weitere Verschmälerung der Zuwegung.
Heckenschnitt entlang von Gehwegen
Grüne Lichtblicke in der Stadt sind immer zu begrüßen. Allerdings sind entlang enger Bürgersteige in einigen Siedlungsbereichen Triers oft so dichte und breite Hecken, dass jene in Kombination mit parkenden Autos die Gehsteigbreiten oft so stark reduzieren, dass ein durchkommen oft nur schwerlich möglich ist. Gerade an regnerischen Tagen wird es dazu dann auch noch recht feucht, weil man überall anschrammt. Die Stadt sollte sollte den Anliegern verbindliche Fristen setzen um ihre Hecken auf ihre Grundstücksgrenzen zurück zuschneiden, andernfalls Bußgelder verhängen.
Fußweg zur Mariensäule
Wiederherstellung des Fußweges zur Mariensäule von Trier-West/Pallien über Mariahilf-Kapelle.
Dieser nun leider verfallene Weg ist eine Einmaligkeit für eine Stadt in der Größe wie Trier. Der Weg ist eine außerordentliche touristische Attraktion und die Wiederherstellung liegt voll im Trend, siehe Eifelsteig, Premiumwanderwege und Ähnliches.
Die Moselauen besser nutzen
Man könnte ähnlich den Rheinauen in Köln / Bonn doch versuchen an geeigneten Stellen in der Nähe der Stadt das Moselufer derart umzugestalten, dass man eine Art "Strand" versucht zu bauen.
Zwischen dem Gehweg und dem Moselufer eine wenige Zentimeter hohe Schicht Sand aufschütten, das Ufer von Bäumen und Gestrüpp befreien, eine Strandbar hinstellen und schon hat man den ganzen Sommer über für Tags- und Nachtsüber eine fantastische Ausflugsmöglichkeit.
Gebäudewirtschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sparen fängt im Kleinen an. Als Bürger von Trier bin ich mir der misslichen finanziellen Lage unserer Stadt schmerzlich bewusst. Überall muss und soll gespart werden. Hier ein Vorschlag von mir:
Ich besuche zur Zeit einen Abendkurs der Volkshochschule Trier. Dieser findet in der BBS Gebäudeteil C statt. Vor zwei Wochen ist mir dort etwas aufgefallen. Ich musste zur Toilette und benutzte die Knabentoilette im 3. Obergeschoss. Dort stellte ich fest, dass die Wasserspülung von allen drei nebeneinander liegenden Toiletten, aufgrund von defekten Dichtungen permanent und in einem ziemlich starken Rinnsal liefen.
Wenn man weiß, dass ein permanent tropfender Wasserhahn einen Wasserverlust von bis zu 10 Litern verursachen kann, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welcher Wasserverlust allein diese 3 defekten Wasserspülungen verursachen. Geht man nun davon aus, dass dies nicht die einzigen defekten Wasserspülungen in diesem Haus sind (und ich glaube davon kann man ausgehen), dann kann man sich weiter vorstellen wie viel Wasser in diesem Gebäude alljährlich vergeudet, aber trotzdem bezahlt werden muss.
Ich kann mir vorstellen, dass es in vielen anderen öffentlichen Gebäuden nicht viel besser aussieht, speziell in den Schulgebäuden. Ich frage mich daher, ob es nicht sinnvoll wäre, die städtischen Hausmeister mit der Überprüfung der Toilettenspülungen zu beauftragen und defekte Dichtungen (Cent-Beträge) von diesen austauschen zu lassen.
Auch wenn es Ihnen vielleicht lächerlich vorkommt, so ist dies ein ernst gemeinter Vorschlag, den ich Sie bitte in Betracht zu ziehen.
Vorhandene Möbel nutzen
Wenn Umbauten oder Neubauten städtisch genutzter Gebäude vorgenommen werden, dann sollten nach Abschluss der baulichen Maßnahmen vorhandene Möbel genutzt werden, anstatt vorschnell neue Möbel anzuschaffen. Das betrifft insbesondere Bürotische, Bürostühle oder Schränke, die erst wenige Jahre alt sind.
Beschaffung
Grundsätzlich sollten für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen regionale Anbieter bevorzugt werden, sofern die (a) Tariflöhne zahlen, (b) Vorprodukte aus der Region beziehen, (c) hier Steuern zahlen. Dies sollte ergänzend zum Stadtratsbeschluss über Fair Trade beachtet werden.
Versteigerung von ausgedienten Sachmitteln
Alle Sachmittel, die die Stadt durch neuere, modernere oder schönere usw. ersetzen möchte, sollten zur Versteigerung angeboten werden.
Veranstaltungsstätte Amphitheater
Nicht nur, aber besonders für die Antikenfestspiele, ist das Amphitheater eine bevorzugte Spielstätte. Diese Eigenschaft ist allerdings jedes mal neu genehmigen zu lassen, wenn eine Veranstaltung, gleich welcher Karätigkeit, ansteht. Das geht zurück auf das Planverfahren für die Wohnbebauung auf dem ehemaligen Löwenbrauereigelände, bei welchem versäumt wurde, der Veranstaltungsfunktion den Vorrang vor der Wohnbebauung einzuräumen. Dieses Versäumnis ist durch ein neues Planverfahren zu heilen, um ein für alle Mal klar zustellen, dass das Alleinstellungsmerkmal der Kultur an diesem historischen Platz Vorrang hat vor gegebenenfalls wechselnden Einzelinteressen.
Abfallverwertung
Das Potenzial für die energetische oder industrielle Nutzung biogener Abfälle und Reststoffe prüfen. Wie kann es erhöht, wie ausgeschöpft, wie kann es verkauft werden?
Wohnungsbau
Grundstücke die im Besitz der Stadt sind, sollten bebaut und zu marktüblichen Preisen vermietet werden. Oder man sollte einige gewinnbringend verkaufen, da es in der Privatwirtschaft auch nicht anders läuft.
