Rat: prüfen
Billigere und bessere öffentliche Verkehrsmittel
Ich schlage vor, dass Trier die Busse stärker bezuschusst und dafür wird das Busfahren wesentlich billiger (max. 0,50 Euro eine Fahrt) oder sogar kostenlos. Hierdurch kann der Verkehr in der Stadt stark reduziert werden. Es müsste dann allerdings auch das entsprechende Busangebot geschaffen werden.
Fuß- und Radwegeverbindung über den Hauptbahnhof bauen
Eine Beseitigung der Barriere Hauptbahnhof zum zentralen Bindeglied zwischen den östlichen Stadtteilen könnte Idealerweise durch eine Fußgängerbrücke (Erschließung der Gleise von oben) oder eine separate Fuß- und Radwegebrücke (oder - ggf. billiger - durch Fortführung der bestehenden Fußgängerunterführung) erfolgen.
Kurzstreckenticket für Busse
In Frankfurt gibt es Kurzstreckentickets in Bussen, die es in Trier nicht gibt. Eventuell kann man mit dieser Maßnahme einige Bürger mehr dazu bewegen, mit dem Bus statt mit dem Auto in die Stadt zu fahren und kann so den Verkehr weiter entlasten.
Hochbunker mit Photovoltaikanlage ausstatten
Trier sollte eine Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien einnehmen und dies an herausragender Stelle deutlich machen. Der Hochbunker ist durch seine Bauart und Lage (Ausrichtung zur Sonne) hierfür ein geeignetes Objekt. Dies würde auch optisch eine Aufwertung des Gebäudes bedeuten.
Verlängerung des Radweges vom Hauptbahnhof bis zur Paulinstraße
Insbesondere für Radtouristen ist die Verbindung vom Bahnhof zur Porta gefährlich. Für mich ist es unverständlich, dass hier kein Radweg vorhanden ist, da vor allem in den Urlaubszeiten viele Touristen mit dem Rad vom Bahnhof zur Porta fahren. Täglich kann man beobachten, wie Radfahrer vom Autoverkehr gefährdet werden.
Verbessertes Mobilitätskonzept - Park & Ride zur Entlastung der Bitburger Str. / Citybahn nach Lux.
Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 Verbesserung des Verkehrsanbindung mit der Bahn nach Luxemburg um den tagtäglichen Pendlerverkehr zu reduzieren.
Ebenfalls bietet es sich an, an der Bitburger Straße in der Nähe der Autobahnabfahrt ein Park & Ride System vorzusehen, dass die Belastung der Innenstadt insbesondere an "verkehrsreichen" Tagen (Feiertage in Luxemburg, Veranstaltungstagen etc.) reduziert und den Verkehr bereits vor der Stadt abfängt. Kilometer langer Stau bzw. Stop and go-Verkehr mit hohen Belastungen für die Umwelt würden so vermieten.
ÖPNV tageweise zum Nulltarif
Die Stadt soll mit den SWT die Möglichkeit untersuchen, den ÖPNV im Nulltarif anzubieten. Das könnte zunächst an nur einem Tag in der Woche, z.B. am Samstag, versucht werden. Mit dem Einzelhandelsverband und der City-Initiative wäre zu prüfen, ob von dort Finanzierungsbeiträge geleistet werden können (z.B. statt Parkticket ein Busticket)
Ausbau der Regionalbahn forcieren
Die Regionalbahn muss weiter forciert werden
Anbindung Moselfahrradweg an Innenstadt
Derzeit fehlt eine Anbindung von Fahrradtouristen, die von Biewer kommend über die Kaiser Wilhelm Brücke die Innenstadt erreichen wollen. Hier wird ein touristisches Potential leichtfertig vergeben!
Westtrasse - Regionalbahn ausbauen
Um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen soll die Westtrasse-Regionalbahn ausgebaut und wieder belebt werden.
Familienkarte Stadtbad
Der vergünstigte Eintritt auf der Familienkarte freut eben diese, denn mit drei Kindern und einem oder zwei Erwachsenen wird es merklich günstiger. Doch was ist, wenn die lieben Kleinen groß genug sind, mal allein zu gehen? Oder mit ihren Freunden? Dann gilt für sie kein Familientarif. Als ob die Eltern dadurch, dass ihre Kinder größer und selbständiger werden, schlagartig mehr Geld zu Verfügung haben.
Wenn Familien entlastet werden, dann einerseits, weil sie ihre Kids in das neue und bald noch attraktivere 'BAD an den Kaiserthermen' mal allein senden können; andererseits weil es den Familienpreis gibt, bitte!
....das wünscht sich 'creativ'
Halbpreisticket für Stadtbusse
Mit dem Bus in die Stadt? – Ein neues „Halbpreisticket“ in der Zeit zwischen 9:00 und 16:00 Uhr würde Busfahren in der schwächer frequentierten Zeit attraktiver machen und eine preiswerte Alternative zum Auto bieten. Im vorgeschlagenen Zeitraum sind die Busse in der Regel sowieso nur schwach besetzt und zusätzliche Fahrgäste würden die Auslastung spürbar steigern.
Priorität für Sanierung Trierer Schulen
Der dramatische Sanierungstau Trier Schulen wurde detailliert erhoben und seit vielen Jahren bekannt. Von allen politischen Lagern wird wortreich den Schulen eine hohe Priorität eingeräumt. In der Realität warten Schulen auf die Taten. Das Schulentwicklungskonzept ist seit März 2009 in einer Sackgasse.
Den Worten müssen Taten folgen und vor allem sind Entscheidungen für unsere Kinder notwendige, die dem Ernst der Lage angemessen sind.
Bahnübergang Hauptbahnhof - Trier-Ost in städtebaulichem Kontext realisieren
Die Realisierung der dringend notwendigen Querungsmöglichkeit der Gleisanlagen für Fußgänger und Radfahrer am Hauptbahnhof muss in einem angemessenen städtebaulichen Kontext stehen.
Während sich an Bahnhöfen kleine "Zentren" entwickeln, entstehen am anderen "Brückenkopf" oft sehr attraktive Unterzentren. Dieser Entwicklung muss frühzeitig in städtebauliche Überlegungen einfließen, beim neuen Bebauungsplan für den Bereich Güterstraße ist davon nichts zu sehen (Gewerbegebiet).
Verbesserung des Radwegenetzes - Schaffen von sicheren Übergängen
z.B. Einfahrt Mosel/Hohenzollernstraße
Bislang besteht hier keine Möglichkeit direkt auf die richtige Fahrspur Richtung Südbahnhof zu kommen. Das Risiko steigt somit, insbesondere für jüngere und ältere Radfahrer.
Insgesamt soll erarbeitet werden wie die bestehenden Radwege zu einem sicheren Netz zusammengeschlossen werden, dass Radfahren zu einer sinnvollen Alternative im Stadtverkehr macht und so das Leben für uns alle erträglicher macht (weniger Verkehrslärm, weniger Emissionen etc.). Das genannte Beispiel steht für viele andere Stellen in der Stadt.
Bahnübergang-Trier für alle!
Ich fordere für Trier-Ost (Gartenfeld-Kürenz) schnellstmöglich einen Zugang zum Hauptbahnhof mittels einer Bahnunter- oder -überführung und bis die Bauplanung und -arbeiten beendet sind, die freie Nutzung des bereits vorhandenen Bahnübergangs!
Weitere Informationen und Aktionen (u.a. eine Petition) auf:
Grünen Pfeil (an der Ampel) besser Schalten
Der Grüne Pfeil, der Rechtsabbiegen erlaubt, ist in Trier so geschaltet, dass er erst aus geht, und dann kurz darauf die reguläre Ampel grün wird, die auch rechtsabbiegen erlaubt. So wird der Verkehrsfluss unnötig gestoppt. (z.B. Südalle + Feldstr. und Nähe Bahnhof)
Der Grüne Pfeil sollte einfach immer an bleiben, solange man rechts abbiegen darf.
Bürgerticket als Nahverkehrsabgabe
Das Semesterticket wird von allen Studierenden getragen und verbilligt als Solidarticket dadurch den ÖPNV stark für die Studenten. Es hat deren ÖPNV- Nutzung stark gesteigert. Nach dem gleichen Modell eines Solidartickets soll ein Bürgerticket aufgelegt werden, mit dem alle in Trier gemeldeten Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag (=Nahverkehrsabgabe) zahlen und dann das ganze Jahr umsonst im Gebiet des VRT fahren können, so oft sie wollen. Ziel ist, den ÖPNV deutlich mehr Geld zugänglich zu machen und gleichzeitig die ÖPNV-Nachfrage massiv zu steigern und den Autoverkehr massiv zu entlasten. Die genaue Höhe muß mit den Stadtwerken und VRT ausgehandelt werden und ergibt sich aus dem Kostenaufwand geteilt durch alle gemeldeten Bürger (ohne Studierende, weil die schon ihre Semestertickets haben). Man spart damit künftige MIV- Investitionen (Straßenbau, Parkraum) und entlastet stark die Umwelt. Die Stadt erhält eine Vorreiterrolle, verbessert ihr Image und ihre Verkehrsstrukturen, die Stadtwerke vergrößern ihren Handlungsspielraum für Angebotsverbesserungen.
Bürgerzentrum Pfalzel
Pfalzel benötigt dringend einen Ort, an dem Jugendliche sich begegnen und soziale Dienste (z.B. Kurzzeitbetreuung) angeboten werden können.
Fußgänger- und Radbrücke über die Hafenzufahrt bauen
Um Radtouristen die Durchfahrt von Pfalzel zu erleichtern, wird angeregt, über die Hafenzufahrt der Schiffe eine Fußgänger- und Radbrücke zu bauen. So kann den Radtouristen der gefährliche Weg zwischen Lkw und sonstigen gewerblichen Fahrzeugen im Trierer Hafen erspart werden. Auch wäre dadurch eine aufwendige Kennzeichnung des Radumweges überflüssig.
Individualverkehr vor der Stadt abfangen
Entgegen der weit verbreiteten Einzelhandelsansicht erstickt Trier im Verkehr. Alle Mitarbeiter von Gewerbe, Handel, Verwaltung, die morgens mit dem Auto nach Trier fahren, weil sie im Umland wohnen, müssen abends wieder zurück, klar.
In der Zwischenzeit blockieren die Autos kostbaren Platz. Stattdessen sollte vor den Toren der Stadt geparkt werden und
- mittels "Mitfahren" in die Stadt hinein gefahren werden oder
- mittels Bussen, die natürlich nicht so teuer sein dürften, eventuell mit Jobtickets zu unterstützen.
Als mögliche "Parkplätze" bieten sich an
- die Kenner Flur (gehört zur Stadt Trier)
- Flächen im Ehranger Hafengebiet oder nördlich der Kyllmündung
- Flächen im Gewerbegebiet Diedenhofenerstraße
- Parkplatz Moselauen
- Parkplatz Ratio (ich weiß, der ist Privatbesitz) und Aldi, Trier-Nord
- Mitfahrerparkplatz an der A64 (gibt's schon, wird aber überwiegend von Lux-Pendlern genutzt)
- Fläche oberhalb von Feyen an der Pellinger (auf Höhe Haus Kobenbach)
- Fläche auf Korlinger/Gusterather Höhe
Desweiteren sind natürlich auch die Regionalbahn und ein Leih-Fahrrad-System, wie bereits anderweitig vorgeschlagen, probate Mittel gegen den Verkehrsinfarkt. Zwar müssten die Parkflächen erst erstellt bzw. erweitert werden, was zu Kosten führt, aber die Folgekosten für die Stadt Trier und ihr marodes Straßennetz sin derzeit ungleich höher.
P&R ganzjährig in Moselauen
Um die Innenstadt von Verkehr zu entlasten sollten in den Moselauen, wenn dort keine Veranstaltungen sind, ganzjährig eine Parkmöglichkeit für die auswärtigen Gäste der Stadt eingerichtet werden. Der Platz könnte durch einen Parkautomaten bewirtschaftet werden, und die vorhandene Busverbindung in die Innenstadt wäre besser ausgelastet. Allerdings dürften Parkgebühren plus Busticket günstiger sein als das Parken in PIT Parkhäusern. Ansonsten wird der Parkplatz wie bei Matthias nach dem Aufstellen der Parkautomaten weniger frequentiert als vorher.
Fußgängerbrücke Hauptbahnhof-Güterstraße
Ein großer Herzenswunsch wäre eine Fußgängerbrücke zur Verbindung Güterstraße zum Bahnhof. Neben einer großen Erleichterung würde dies zu einer Belebung des tristen und abgeschotteten Stadtteils diesseits des Bahnhofs führen. Diese Idee ist bestimmt nicht neu, sollte aber nochmals geprüft werden, da sich diese Investition sicherlich rechnet. Zumindest ist ein Zuwachs an Lebensqualität und Umweltschonung ("Auto bleibt jetzt stehen") wäre gesichert.
Hundekot
Öffentliche Grünanlagen dienen Hundebesitzer zu oft als Kotablageplätze. Oft finden sich auch direkt neben zum Teil aufgestellten BelloBoxen regelrechte Ansammlungen von Hundekot. Die Stadt sollte vermehrt Kontrollen vornehmen und die Strafsätze bei Verstößen drastisch erhöhen.
Gerade auch touristische Bereiche wie das untere Ende des Kreuzweges gleichen oft eher offenen Kläranlagen als schönen Ecken. Gleiches gilt für „grüne“ Fußgängerstraßen in Wohnvierteln – wie etwa der Stankt-Mergener-Straße.
Radwegebau: Ist das Geld knapp,sollte man auf sparsame und dennoch effektive Bauweisen zurückgreifen
Zwischen Hallenbad und Kreisverkehr Kaiserthermen wurden in den letzten Monaten sehr kosten- und zeitaufwendig Fahrradspuren gebaut. Zudem wurde der allgemeine Verkehr sehr stark behindert. Obwoht kosten- und zeitaufwendig verbleibt auf der Ziegelei eine Lücke von ca 200m , die Netzfunktion wurde nicht hergestellt, die vorgenannten 200 m hätten unbedingt Gegenstand der Maßnahme sein müssen , da dann eine Verbindung von schon ausgebauten Radwegen - Südallee und Metzer Allee - geschaffen worden wäre.
Wesentlich preisgünstiger und schneller hätte man die beiden Radspuren auf der sowieso in Anspruch genommenen dritten Fahrspur der Südallee, jedoch nicht auf der Ebene des Gehweges sondern auf der vorhandenen Ebene der Fahrspur, im wesentlichen durch Markierung herstellen können. Hierdurch wären aufwendige Bauarbeiten - vorallem an der Brücke - im wesentlichen erspart geblieben. Durch diese gleichwertige, wesentlich sparsamere und schnellere Bauweise hätte man - ohne Probleme- auch die restlichen 200 m ordnungsgemäß für den Radverkehr anlegen können. Man kann davon ausgehen, daß dann trotzdem noch die Baukosten für die sparsamere Gesamtmaßnahme geringer gewesen wären als der Eigenanteil der Stadt bei der ausgeführten, sicher bezuschußten Maßnahme. Hinzu käme noch der volkswirtschaftliche Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer wegen der wesenlich kürzeren Bauzeit.
Ausblick: Mit der Bauweise Abmarkierung von Radwegen auf überbreiten, vorhandenen Fahrbahnen könnte man mit geringen Mitteln z.B. über die Ruwerer Straße sei es von der Loeb Str. aus oder zumindest von der Einmündung der Straße Am Grünberg aus eine verkehrsichere Verbindung zwischen Trier Nord und Ruwer - Ruwer Hochwald Radweg - schaffen.
Car-Sharing
Die Stadt Trier hat einen Fuhrpark, dessen Kosten sich reduzieren lassen sollten. Der Fuhrpark könnte an die Stadtwerke Trier (SWT) ausgegliedert werden. Dort könnten die Fahrzeuge in einem Car-Sharing-Projekt Bürgern und Partnern (zum Beispiel Bistum, Uni, Fachhochschule) zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Solche Car-Sharing-Projekte führen viele private Unternehmen und die DB bundesweit in vielen Städten durch, es ist also durchaus möglich, dies kostendeckend und vielleicht sogar mit Gewinn zu betreiben. Die SWT könnte also zu einem Verkehrsdienstleister werden, der mehr bietet als Busse.
Zukünftiger Verzicht auf das Finanzierungsmodell "Public Private Partnerships" (PPP)
Public Private Partnerships (kurz PPP) sind eine besondere Form der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen. Der bisher öffentlich geplante und finanzierte Neubau oder die Sanierung von Einrichtungen, wie zum Beispiel einem Schulgebäude, übernimmt ein privater Investor und betreibt das Gebäude anschließend für 20 oder 30 Jahre. Die Kommune bleibt zwar Eigentümer des Gebäudes, muss aber dennoch Miete zahlen. Was erst einmal wie ein Ausweg aus der kommunalen Finanznot klingt, erweist sich in der Realität als eine gesetzlich geschützte Form die kommunalen Haushalte langfristig zu ruinieren. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die PPP-Projekte in der Regel für die öffentliche Hand erheblich teurer werden als eine Eigeninvestition. Im Effekt werden also mögliche Gewinne aus der öffentlichen Hand in private Taschen umgeleitet.
Auch in Trier ist mit der Sanierung des Südbades das erste PPP-Projekt angelaufen. Die Sanierung des Bads kostet rund 9,5 Millionen Euro. Inklusive Betrieb, Zinsen und Bauunterhaltung muss die Stadt in den nächsten 25 Jahren rund 18 Millionen für das Südbad aufbringen. Wie bei allen PPP-Projekten ist der Vertrag zur Südbad-Sanierung nicht öffentlich zugänglich. Dies halten wir für undemokratisch, da dadurch eine öffentliche Kontrolle über das Projekt verhindert wird. Weder der PPP-Vertrag, noch die Kritik des Landesrechnungshofes sind bis jetzt veröffentlicht.
Public Private Partnerships sind für uns kein Ausweg aus kommunalen Finanznöten. Im Gegenteil werden sie diese noch verschärfen. So handelt es sich bei PPP-Projekten um versteckte Schulden. Statt einen kommunalen Kredit aufzunehmen verpflichtet sich die Stadt dem Projektpartner, der Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH im Fall des Südbads, über 25 Jahre Miete für das Objekt zu zahlen. Der Haushalt der Stadt Trier wird dadurch bis ins Jahr 2035 belastet. Das finanzielle Risiko des Projektes liegt durch die Forfaitierung mit Einredeverzicht einseitig bei der Stadt.
Beim PPP-Projekt Südbad zeigt sich, wie bei vielen anderen PPP-Projekten, dass Public Privat Partnerships ein Raubbau am Gemeineigentum sind, der die öffentlichen Haushalte auf Jahrzehnte belasten wird. Zudem schadet die Art und Weise wie solche Verträge abgeschlossen wurden der Demokratie, denn das öffentliche Interesse wird privatem Geheimhaltungsinteresse untergeordnet. Attac Trier fordert deshalb mehr Transparenz und öffentliche Kontrolle durch eine Offenlegung des Südbad-Sanierungsvertrags und einen Beschluss des Stadtrats künftig auf PPP zu verzichten um die kommunalen Finanzen nicht weiter zu schädigen.
Weitere Infos zur Kritik an Public Private Partnerships erhalten Sie unter www.ppp-irrweg.de, oder auf der Homepage von Attac Trier: http://www.attac-netzwerk.de/trier
Private Minikredite für energetische Sanierung der Trierer Schulen
zu TV vom 22. Juni 2010 "Schulen bleiben ohne neue Heizung":
373 000 Euro für die energetische Sanierung der Schulen,die jährlich 105 000 Euro Energiekosten einsparen. Wegen der fehlenden 25 Prozent der Gesamtsumme (knapp 100 000 Euro), die wider Erwarten nicht vom Bundesumweltministerium kommen, soll die Sanierung nicht durchführbar sein?
Ich bin sicher, dass es in Trier 100 BürgerInnen gibt, die der Stadt für 4 Jahre jeweils 1000 Euro zu sehr günstigen Zinsen (2 bis 3 % [von hundert]) oder gar zinslos zur Verfügung stellen, um diese kostensparende und umweltschonende Sanierung durchzuführen!
Ampelschaltung Riesling-Weinstraße
Ich schlage vor, die Ampel an der Kreuzung Riessling-Weinstrasse / Brettenbach in Olewig nur zu den Hauptverkehrszeiten (7.00-9.00 und 16.00-18.00) anzuschalten. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Ampel meiner Meinung nach für den Verkehrsfluss unnötig und kostet auch noch viel Energie.
Grenzgänger Öko-Ticket (75 Euro) auch für Trier gültig
Grenzgänger, die bereits das Öko-Ticket Lux-DE haben, sollten dieses auch im Stadtverkehr Trier nutzen können. So würden weniger Leute innerhalb der Stadt das Auto nehmen, denn wer bereits 75 Euro für ein Monatsticket ausgibt, kauft sich sicher nicht noch ein zweites Monatsticket. Die Luxemburger haben es ja auch geschafft, dass das Ticket dort sogar im ganzen Land gilt.
Fußweg zur Mariensäule
Wiederherstellung des Fußweges zur Mariensäule von Trier-West/Pallien über Mariahilf-Kapelle.
Dieser nun leider verfallene Weg ist eine Einmaligkeit für eine Stadt in der Größe wie Trier. Der Weg ist eine außerordentliche touristische Attraktion und die Wiederherstellung liegt voll im Trend, siehe Eifelsteig, Premiumwanderwege und Ähnliches.
Grünpflege ökologisch gestalten
Am Petrisberg werden nahezu pausenlos Grünflächen gemäht. Dies verursacht ständigen Lärm, der für Anwohner und die ansässigen Firmen eine ständige Belastung darstellt. Zudem werden die Grünflächen dadurch artenarm und langweilig. Die früher vorkommenden Schmetterlingsarten sind hier schon vollständig verschwunden. Es wäre ökologisch deutlich sinnvoller, die auf benachbarten Flächen noch stattfindende Schafsbeweidung auszudehnen. Hierdurch werden seltene Tier- und Pflanzenarten gefördert. Zudem wäre dies deutlich kostengünstiger und der Lärm würde reduziert. Für am Petrisberg lebende Kinder wären die Schafe eine deutliche Bereicherung.
Park and Ride bei Veranstaltungen in der ARENA
Um das leidige Parkplatzproblem bei Veranstaltungen in der ARENA zu verringern, könnte man freie Flächen in der Metternichstraße, den Parkplatz der Kfz-Zulassungsstelle und eventuell noch andere öffentliche Flächen in der Nähe der ARENA dann als Parkraum zur Verfügung stellen und gegen einen geringen Betrag einen Shuttle-Service anbieten. Die Leute sind bestimmt bereit, hier einen gewissen Betrag zu zahlen, da sie das Geld für das Knöllchen gespart haben.
Verkehrsuntersuchung zu Erschließungsalternativen veröffentlichen
"Moselaufstieg / Westumfahrung / neue B 51" und "Meulenwaldautobahn / Nordumfahrung / A 64" sind zur Zeit wieder in lebhafter Diskussion. Zusätzlich gibt es eine große Anzahl von Alternativvorschlägen. Der planende Landesbetrieb Mobilität (LBM) lässt, so wie es in der Öffentlichkeit ankommt, keine Alternativen gelten und besteht darauf, dass seine Vorhaben die einzig möglichen sind, der Stadt im Straßenverkehr Entlastung zu schaffen. Abgesehen von der Tatsache, dass der stadtinterne Binnenverkehr der Hauptproblemträger des alltäglichen städtischen Verkehrsablaufs ist, dass dieser Binnenverkehr ein Vielfaches der Stärke des Durchgangsverkehrs ausmacht und dass der LBM die Aufgabe hat, für den Durchgangsverkehr zu planen und zu bauen, können die Aktivitäten des LBM nur zum geringsten Teil zur Lösung der städtischen Verkehrsprobleme beitragen. Zudem, so kommt es ebenfalls in der Öffentlichkeit immer an, ist der LBM nicht oder nur auf massiven Druck hin bereit, die Verkehrsnachfragewerte, mit denen er seine Vorhaben begründet, offenzulegen und diskutieren zu lassen.
- Als Alternative für den Moselaufstieg bietet sich zum Beispiel die Verlängerung der Konrad-Adenauer-Brücke mit einem Tunnel unter dem Eurener Wald und einem Anschluss an die A 64 bei Trierweiler an; statt der Moselbrücke bei Wasserliesch / Igel - Zewen eine viel direktere Brücke bei Temmels / Mertert.
- Als Alternative für die Meulenwaldautobahn z.B. eine zweite Ehranger Brücke (die wahrscheinlich ohnehin nötig sein wird, weil die bestehende Brücke marode ist) mit einem leistungsfähigen Ausbau des Knotens B 52/B 53, mit zwei mal dreispurigem Ausbau der A 602 und gegebenenfalls noch vierspurigem Ausbau der B 53.
Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf zu wissen, welche Verkehrsverlagerungen sich unter Voraussetzung der jeweiligen Alternativen ergeben und wie diese kostenmäßig zu bewerten sind. Zudem muss der LBM schlüssig begründen, inwiefern bei abnehmender Bevölkerung und mäßigem Wirtschaftswachstum so horrende Verkehrszunahmen bis zu 40 % zu erwarten sind. Weiter muss der LBM begründen, warum gerade der Güterfernverkehr nicht von der Straße auf die Bahn zu verlagern ist und warum er sich nach außen nur als ein "Landesbetrieb Automobilität" präsentiert.
Freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im ganzen Stadtgebiet
Die Stadt Hasselt in Belgien hat es als erste vorgemacht: den Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr durchzusetzen und mutig abzuwarten, welche Entwicklungen damit angestoßen werden.
Dennoch sollten hier Äpfel nicht mit Birnen gleichgesetzt werden, denn Hasselt hatte damals wenig zu verlieren. Die Einnahmen aus dem Öffentlichen Nahverkehr waren minimal, seine Kosten lasteten dagegen schwer auf dem Stadtsäckel. Mit dem Nulltarif einen einmalig hohen Anreiz für die Nutzung von Bussen zu setzen war daher ein verzweifelt-innovativer Schritt. Und dennoch: stehen die Zeichen der Zeit nicht generell für eben diesen? Die hohen Spritkosten, die stark zu reduzierenden CO2-Emissionen und andere aus dem Autoverkehr resultierenden Umweltbelastungen, die hohen Kosten für Straßenbau und -ausbesserungen sowie die Verbesserung der Erlebnisqualität einer Stadt – zumal einer solchen wie Trier mit ihren historischen Reichtümern ... - all dies spricht für einen durch finanzielle Anreize erleichterten Bewusstseinswandel zugunsten einer weit höheren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Diese Nutzung könnte neben dem Spareffekt erheblich angereizt werden durch einen schnellen Takt mit kurzen Wartezeiten an den Bushaltestellen, zusätzlichen Bushaltestellen und Zeitersparnis durch den Wegfall von Fahrkartenerwerb/ -überprüfung durch die BusfahrerInnen und durch komfortablere Fahrzeuge mit zusätzlichem Stauraum für Einkaufstaschen, Kinderwagen etc.
Wie aber könnte ein solches Modell konkretisiert werden?
Derzeit werden die Kosten der Verkehrswerke in Trier bis zu 90% gedeckt durch Einnahmen.
Hieraus lässt sich zunächst einmal errechnen, wie hoch der jährliche Kostenanteil pro Einwohner wäre, wenn jedem die darüber hinaus kostenlose Nutzung aller Busse (und evtl. der Bahn, falls ein Einzugsgebiet von zum Beispiel 30 km hinzukäme) frei stünde. Läge dieser Kostenanteil zwischen 100 und 300 Euro (inklusive Sondertarifen für Hartz4-Empfänger, Schüler und Studenten), könnte sich dieser Betrag als durchaus akzeptabel erweisen – zumal jeder Autokilometer mit 30 bis 50 Cent zu Buche schlägt. Da eine solche ÖV-Flatrate natürlich auch auf jene entfiele, welche die öffentlichen Verkehrsmittel selten oder nie nutzen, würden diese immerhin von einer wesentlich niedrigeren Verkehrsdichte in der Stadt profitieren. Und natürlich von dem Gewinn einer gesünderen, attraktiveren Stadt. Dass Trier damit seine Anziehung und Qualität für Touristen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Einnahmen zudem wesentlich erhöhen würde, steht außer Frage.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein solches Modell zumindest ansatzweise schon mal in den entsprechenden Gremien der VRT und im Stadtrat diskutiert wurde - und an der Behauptung scheiterte, dass eine Pauschalkostenbeteiligung bei den Bürgern nicht durchsetzbar wäre! Indessen: Ohne den Versuch, mit kreativen Ideen das Modell plausibel und realisierbar werden zu lassen und einer anschließend öffentlichen Debatte bleibt diese Behauptung unbewiesen.
Tägliche Straßenreinigung
Muss denn die Saarstrasse einmal täglich gereignigt werden?
Jeder freut sich, wenn er auf saubere Bürgersteige gehen kann. Würde eine Reinigung mit Kehrwagen alle zwei Tage nicht ausreichen? Zumal viele Autos rechtswidrig auf den besagten Bürgersteigen parken und dadurch nur die Chaussee gereinigt werden kann, Chaussee die es nicht besonders nötig hat (der PKW-Verkehr sorgt dafür).
Palastgarten
Damit der Palastgarten am Abend nicht nur von Leuten bevölkert wird, die man im Dunkeln lieber nicht trifft und die, so die Schlagzeilen, nur eine wilde Verwüstung hinterlassen, sollte man versuchen, den Ort auch für "Normale Bürger" attraktiv zu machen. Man müsste für eine bessere Beleuchtung am Abend sorgen. Der Weg von Palais zu den Kaiserthermen ist stockfinster. Es müssen mehr Mülltonnen aufgestellt werden - gerade hinten auf der großen Wiese, die im Sommer so herrlich zum Picknick einlädt. Außerdem sollte die Stadt überlegen dort mehrere öffentliche Grillstellen einzurichten -die gegen Abgabe eines Pfandes oder geringe Gebühr gemietet werden können.
Theater Trier als Zweckverband
Das Stadttheater hat mindestens die Hälfte seiner Besucher aus der Region. Es sollte in einen Zweckverband umgewandelt werden, an dem auch die Landkreise beteiligt sind. Die sollen entsprechend ihrem Besucheraufkommen zu den Investitions- und Betriebskosten beitragen.
Dienstwagenflotte minimieren
Die Stadt und die von der Stadt kontrollierten Subunternehmen (zum Beispiel Stadtwerke) verkaufen einen Großteil ihrer Dienstwagen zu aktuellen Marktpreisen und beteiligen sich statt dessen am kommunalen Mobilitätsmanagement mit Abos beim Car Sharing und Fahrradleasing. Die Fa. Combino, die im Südweseten in diversen Städte Car Sharing anbietet, übernimmt mit Hilfe dieser städtischen Abos in Kooperation mit DB Rent das Trierer Car Sharing, dazu wird ergänzend nach Luxemburger Vorbild in Kooperation mit einem Fahrradleasing-Unternehmen auch ein Bike-Sharing-Leihfahrradsystem etabliert, in dem die Stadt ein ausreichendes Kontingent im Abo bucht. Das spart erhebliche Anschaffungs- und Wartungskosten im Dienstwagenbereich, fördert die Gesundheit der städtischen Mitarbeiter, entlastet das städtische Verkehrssystem und gibt Trier ein modernes, innovatives Image.
Hundekot Abfalltüten vorhanden, aber kein Abfalleimer
Am Anfang des Radweges nach Hermeskeil in Ruwer befinden sich löblicherweise Abfalltüten für Hundekot. Nach einem Abfalleimer sucht man allerdings vergebens. Müll wird deshalb häufig am ehemaligen Wärterhaus (Reichsbahn) abgeladen. Ein Mülleimer würde die städtischen Reinigungskosten reduzieren.
Erhebung von Parkgebühren an stark frequentierten Straßen
Viele Straßen sind durch parkende Autos derart verstopft, dass weder Autofahrer noch Fußgänger ungehindert hindurch kommen. Eine Parkgebühr könnte einerseits für mehr Ordnung auf diesen Straßen sorgen und auf der anderen Seite ein wenig Geld in die leeren kommunalen Kassen einbringen.
Anwohnerparkschein
Dieser ist im Moment noch sehr günstig, eine Gebühr von 5 Euro pro Monat ist nicht zu viel. Den Anwohnerparkschein könnte man auch auf weitere Gebiete ausweiten.
Die Gebühr ist eine zusätzliche Belastung für Autofahrer und kann so beim Umstieg auf Bus und Bahn helfen = Entlastung der Straßen.
Problem: Fahrzeugverkehr auf städtischen Fußwegen trotz Pfosten - hier: Auf der Au
Der städtische Fußweg zwischen der Wohnanlage "Auf der Au" und "Kreuzflur" wird rege mit Fahrzeugen befahren und beparkt. Die kürzliche Installation von Absperrpollern hat zwar zu einer Verminderung der Gefährdung von Fußgängern, Kindern und Rollstuhlfahrern geführt, jedoch besteht das Problem weiterhin, da die Zuwegung an der Bushaltestelle "Hofberg" noch breit genug für Fahrzeuge ist und weiterhin Fahrzeuge die Fußwege befahren und Grünanlagen beschädigen.
Abhilfe schaffen können etwa Kontrollen des Ordnungsamtes oder eine weitere Verschmälerung der Zuwegung.
Blitzer Feldstraße Ecke Krahnenstraße
An der Feldstraße Ecke Krahnenstraße gibt es einen Fußgängerüberweg, der von vielen Autofahrern missachtet wird bzw. mit hoher Geschwindigkeit überfahren wird. Dabei können die aus Richtung Karl-Marx-Straße kommenden Autofahrer die Johannesstraße erst sehr spät einsehen. Dadurch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen in einem Gebiet, in dem neben älteren Menschen auch viele Eltern mit ihren Kindern unterwegs sind.
Am 21.05.2010 kam es durch überhöhte Geschwindigkeit genau an dieser Stelle zu einem schweren Verkehrsunfall (http://www.sonderlage.de/feuerwehr-presse/41-feuerwehr-presse/3234-trier...).
Die Anbringung eines Blitzers wäre eine mindestens kostenneutrale, wenn nicht sogar eine Einnahmen generierende Maßnahme und würde erheblich zur Verbesserung der Sicherheitslage beitragen, da es sich nach meinen persönlichen Erfahrungen zum Großteil um eine von Trierern genutzte Straße handelt und somit ein Lerneffekt der Autofahrer zu erwarten ist.
Anwohnerparken in der Agritiusstr., u. umliegenden Strassen einführen
Viele Fremde haben herausgefunden, dass man in den genannen Strassen, den ganzen Tag umsonst parken kann und zu Fuss in die Stadt geht oder zur Arbeit.
Für die Anwohner ist es immer sehr schwer einen Parkplatz zu finden.
mfg
Gigantische Fahradwege, unnötige Verschwenkungen und Rückbauten
Fahrradwege sollen preiswerter gebaut werden ohne aufwendige Verschwenkungen oder Rückbauten der Straßen. Siehe Kaiserthermen 400.000,00 €.
Trier wird irgendwann ein Mauseloch, indem es nicht mehr vor oder zurück geht, wenn in der Verkehrsplanung so weiter gemacht wird.
Heute ist es schon kaum möglich in und durch die Stadt zu kommen, wenn in Luxemburg Feiertag ist, die Luxemburger merken das aber auch und werden sich dann nach Saarbrücken oder Zweibrücken für Ihre Einkäufe umorientieren.
Nutzung von städtischen Gehölzschnitt
Anstatt Gehölzschnitt zu häckseln und flächig zu verteilen oder zentral verrotten zu lassen, sollten damit Holzhackschnitzelheizungen der Stadt (zum Beispiel in Schulen oder im Rathaus) betrieben werden.
Nichtraucherschutz
In Rheinland-Pfalz existiert wie überall in der Europäischen Union ein Nichtraucherschutzgesetz. Dennoch wird in vielen Gaststätten ungehindert geraucht. Das Ordnungsamt soll verstärkt die Einhaltung des Gesetzes kontrollieren und Verstöße ahnden.
