Rat lehnt ab
Energiesparen an Schulen: 50/50-Projekt
Eine Reihe von Kommunen fördert das Energiesparen in Schulen bereits erfolgreich nach dem fifty/fifty-Modell: Jeder teilnehmenden Schule werden 50% der durch bewusstes Nutzerverhalten eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung gestellt.
Schüler/innen, Lehrkräfte und Hausmeister/innen sind also aufgefordert durch einfach umsetzbare Energiesparmaßnahmen Wärme, Strom, Wasser und Müll zu sparen. Im Vordergrund steht dabei energiebewusstes Alltagsverhalten bei der Benutzung von Thermostatventilen, Lampen, sonstigen elektrischen Geräten oder beim Lüften. Hinzu kommt das richtige Bedienen der vorhandenen Heizungs- Regel- und Energietechniken.
Die Projektkoordination in Trier könnte der Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. übernehmen, der ohnehin in diesem Bereich aktiv ist.
Sport: Eintracht soll Schulden zurückzahlen
Mich freut der sportliche Erfolg der Eintracht im DFB-Pokal. Als ich hörte, wieviel Geld sie verdienen durch das Erreichen der nächsten Runde, war ich erfreut in Hinblick auf die Schuldenrückzahlung an die Stadt. Doch das steht nicht zur Debatte, da man die erst zurückzahlen muß, wenn Trier wieder in der 2.Liga kickt!! Warum nicht jetzt? Neue Spieler sind nicht nötig, die Mannschaft spielt doch gut. Unsere Kinder würden sich freuen, wenn für das Geld Schulen saniert oder der Schuldenberg verringert wird.
Gezielte und wichtige Arbeiten für Sozialstunden-Ableistende!
Es sollten mehr Sozialstunden-Strafen als Gefängnisarreste und Geldstrafen gegen Jugendliche ausgesprochen werden. Gefängnisarreste kosten zudem dem Steuerzahler jede menge Geld und die Stadt braucht Jugendliche und Erwachsene Arbeitskräfte! Zudem sollten auch Erwachsene die eine Strafe oder ein Bußgeld bezahlen müssen, die Möglichkeit haben diese in ein paar sinnvollen Arbeitsstunden gemeinnützig ableisten zu können.
Doch das wichtigste ist, dass gezielt wichtige Arbeiten ausgesucht werden und keine Stundenzieher! In Trier arbeiten viele straffällige Jugendliche oft in sozialen Einrichtugnen und erledigen sinnlose Arbeiten, wie z.B. Treppenkeeren oder Mülleinsammeln ab. Zum einen können Keermaschinen diese Aufgaben viel besser und schneller erledigen, zum anderen arbeiten die Jugendlichen gezielt langsam, um ihre Stunden vollzubekommen, da es keine anderen Aufgaben mehr gibt und sie so Wochen brauchen würden, um ihre Strafe abzusitzen. Mir wurde von einem erzählt, dass er 6 Stunden gezielt an einem Treppenhaus in einem Heim geputzt hat und dabei 3 mal trocken gekeert und 2 mal feucht drübergewischt hat, um die Zeit vollzubekommen. Das kann nicht sein, es müssen sinnvolle und pädagogisch wertvolle Aufgaben her und zu tun gibt es in der Stadt Trier ja genugend!!!
Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"
Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein kirchliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.
Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).
Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.
Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.
Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.
Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.
Ampeln an der Kreuzung St. Matthias nachts ausschalten
Es wäre sinnvoll, die Ampeln der Kreuzung St. Matthias nachts auszuschalten. Wenn man mitten in der Nachte mehrere Minuten komplett allein an dieser Kreuzung steht, dann ist dies reine Benzinverschwendung und ebenso eine unnötige Lärmbelästigung für die Anwohner... die Ampeln an der Kreuzung Südbahnhof sind auch ab einer bestimmten Uhrzeit abgeschaltet, obwohl diese Kreuzung viel schlechter einsehbar ist, als die Kreuzung bei St. Matthias. Der Vorteil: man ärgert sich nicht nachts schwarz und die Umwelt und die Anwohner haben auch noch etwas davon - und das ganze spart der Stadt auch noch Geld, weil die Ampeln weniger Strom verbrauchen!
Stadtwerke: Beteteiligungsmodell für Bürger
Die Stadt soll, evtl. in einem Beteiligungsmodell für alle Bürger, die Anteile an den SWT, die heute den RWE gehören, zurückkaufen
Erhöhung der Gebühren für Kleingärtner
Die Aufwendungen für das Kleingartenwesen betragen 64.667 €.
Die Erträge hingegen nur 58.508 €. Hier sollte der fehlende Betrag von 6.159 € also unbedingt auf die Kleingärtner umgelegt werde.
Da der Hebesatz für die Grundsteuer ja dieses Jahr auch erhöht wurde, wäre dies eine gerechte Erhöhung und würde den Haushalt entlasten.
Straßenbeleuchtung abschalten / Energie sparen
Durch das Abschalten von unnötigen Straßenbeleuchtungen im Stadtbereich, Industriegebieten, öffentlichen Plätzen usw. könnte eine Menge Kosten eingespart werden. Nachts von ca. 0:00 bis 4:00 Uhr jede 2. Straßenlampe abschalten. Natürlich nur wo es Sinn macht und der Straßenverkehr nicht gefährdet wird. Ebenso könnten einige Ampelanlagen in der Nacht für ein paar Stunden abgeschaltet werden.
Einführung des Betriebssystems Linux in der Stadtverwaltung und in den Schulen
Vor fünf Jahren beschloss der Münchner Stadtrat, sich schrittweise von den Programmen des Software-Giganten Microsoft unabhängig zu machen und das alternative und kostenlose PC-Betriebssystem "Linux" in die Stadtverwaltung und Schulen einzuführen. Inzwischen folgen auch andere Städte diesem Beispiel. Das wäre auch etwas für Trier. Mittel- und langfristig würden hohe Kosten für die Lizenzgebühren eingespart. Darüber hinaus würde man damit auch ein poltisches Zeichen setzen.
In einem ersten Schritt könnte man ein Treffen bzgl. des Erfahrungsaustausches mit der PC-Abteilung der Münchener Stadtverwaltung vereinbaren.
Rathauszeitung nur noch im kostenlosen Abonnement
Die Rathauszeitung wird zur Zeit an alle Haushalte kostenlos verteilt. Immer wieder höre ich von Leuten, die sich nicht für die Zeitung interessieren und diese direkt ungelesen in den Papierkorb befördern. Die Zeitung sollte nur noch im kostenlosen Abbonement auf Anfrage von Interessenten verteilt werden. Desweiteren könnte eine kostengünstige Variante als Newsletter über e-mail versandt werden.Hier könntern erhebliche Kosten beim Druck und Zustellung eingespart werden.
Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"
Der folgende Antrag wurde im letzten Bürgerhaushalt bereits geprüft, jedoch hat eine vorgeschlagene Verhandlung seitens des Oberbürgermeisters Jensen mit dem zuständigen kirchlichen Vertreter nicht stattgefunden oder ist von mir als Antragssteller erwünscht. Ich würde mir wünschen, das die sogenannte "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass" gänzlich aus dem Etat der Stadt Trier bzw. dem Etat des Kulturausschusses gestrichen wird.
Nochmal zu Erinnerung der Antrag von "Steiermark" vom 11.10.2009 (mit kleinen Veränderungen und teilweise des Verwaltungshinweises für den Rat) :
Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein weltliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.
Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).
Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.
Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.
Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.
Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.
Von seinem beträchtlichen Vermögen, das auf 34.000 Goldgulden geschätzt wurde, hatte er der Stadt Trier zu Lebzeiten einen Kredit von 4.000 Goldgulden gewährt.
Nach der Hinrichtung 1589 verfügte Erzbischof Johann von Schönenberg, daß die Zinsen aus diesem Kapital von der Stadt an die Trierer Pfarrer zur Verbesserung ihrer Einnahmen gezahlt werden sollten. Von einer Tilgung des Kredits war und ist nie die Rede. Wie die Zinszahlung im Laufe der Jahrhunderte, vor allem während der preußischen Zeit und der anschließenden Nazi-Herrschaft erfolgte, ist noch nie im einzelnen erforscht worden und würde eine äußerst aufwendige Arbeit sein.
Grüner Pfeil Ecke Schöndorfer Str. / Wasserweg
Das Anbringen eines Grünpfeils an besagter Straßenecke würde den Verkehrsfluss für Rechtsabieger deutlich verbessern und dürfte unter Umweltgesichtspunkten aufgrund geringerer Standzeiten ebenfalls sinnvoll sein. Der Bürger würde sogar noch etwas Sprit sparen.
Kreisverkehr Kaiserthermen
Der Sinn eines Kreisverkehrs sollte eigentlich darin bestehen, durch das Ersetzen einer Ampelanlage den Verkehrsfluss zu beschleunigen. Unglücklicherweise hat man in Trier den wohl in der ganzen Republik einmaligen Fall geschaffen, in einem Kreisverkehr auch noch Ampeln aufzustellen. Daher die Frage und der Vorschlag, weswegen Ampeln innerhalb dieses Kreisverkehrs und weswegen kann man diese nicht einfach abschaffen? Von der Ostallee kommend könnte eine Spur auf die Südallee führen und eine Spur könnte aus dem Kreisverkehr raus auf die Südallee führen, damit hier kein Konflikt entsteht. Somit hätte man beide Ampelanlagen gespart und den Verkehr erheblich beschleunigt!
Ein Komplettumbau des Kreisverkehrs wäre natürlich die beste Variante (dann könnte man auch von der Ostallee nach Olewig fahren), so dass man von allen vier Seiten problemlos einfahren kann und würde den Tunnel hinfällig machen, aber da dieser Umbau erheblich teurer käme, belasse ich den Vorschlag dabei, die Ampeln einfach abzuschaffen und den Kreisverkehr auch als solchen zu nutzen!
Preisgestaltung Stadttheater Trier
1994, Saarbrücker Zoo: Am Eingang ein Info-Schild, auf dem zu lesen ist,
a) wieviel der Eintritt kostet
b) wie hoch der städtische Zuschuss zum Eintritt ist
c) wie hoch die Eintrittspreise eigentlich sein müsste, damit der Zoo kein städtisches Zuschussgeschäft ist
Angewandt auf das Stadttheater Trier:
a) wie teuer sind die Karten für's Stadttheater?
b) mit wieviel Euro bezuschusst die Stadt Trier das Stadttheater?
c) wie teuer müssten die Karten pro Rang ohne städtischen Zuschuss eigentlich sein?
Die Gestaltung der Eintrittspreise - v.a. diejenigen der Abonnementpreise - sollten vor diesem Hintergrund überdacht werden.
Synergien im Kulturbereich durch Quattropole
Verzicht auf ein Vollsparten-Theater. Teilung der Aufgaben mit den Partnerstädten - wechselseitige Aufführungen sorgen für eine Belebung des Programms. Vorbild: Mönchengladbach - Krefeld
Häufigere Grünphasen für Radfahrer an der Römerbrücke
Radfahrer müssen oftmals mehr als eine Grünphase an der Ampel warten bis sie die Hauptverkehrsstraße überqueren können. Es wäre wünschenswert wenn diese verkürzt werden könnte.
Nadelöhr Bitburger
Statt separate Busspur ampelgesteuerte Verkehrsführung (siehe "Brücke der Solidarität" in Duisburg) - morgens zwei Spuren in die Stadt und abends zwei Spuren aus der Stadt. Keine Straßenbaumaßnahmen, geringe Kosten für Ampelanlage, sofortige positive Wirkung für alle.
Verkauf von Schlaglöchern, damit diese endlich gestopft werden - Kein Witz, anderswo hat's schon funktioniert!!!
Wer auf den Trierer Straßen unterwegs ist, kennt das Problem: Überall Schlaglöcher und marode Straßen! Offensichtlich ist kein Geld da, um die immer größer werdenden Schlaglöcher - zum Beispiel in der Loebstraße, aber auch anderswo zu stopfen.
Warum also nicht die Schlaglöcher verkaufen? Klingt komisch, hat aber anderswo auch schon funktioniert:
http://www.sueddeutsche.de/politik/gemeinde-verkauft-schlagloecher-sogar...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,681541,00.html
Warum das nicht in Trier auch versuchen? Risiko ist ja gleich null, und wenn's funktioniert, wär's doch wirklich toll!
Als "Gegenleistung" für den Erwerb eines Schlagloches könnte man zum Beispiel eine Werbefläche (für gewerbliche Käufer) oder Grußfläche (für Privatleute) auf einer extra geschalteten Website anbieten.
Ich könnte mir vorstellen, wenn das erstmal Publik wird, könnte das der Renner werden! Warum nicht zum Geburtstag oder zu Weihnachten (das Stopfen von einem) Schlagloch verschenken...?
Lasst es uns doch versuchen!
Grundschulbesuch verlängern bis 6. Klasse
Auch wenn die Stadt das nicht entscheiden kann - hinwirken bei der Landesregierung kann sie gemeinsam mit anderen Kommunen auf folgende Lösung: Die 5. und 6. Klasse sollen als "Orientierungsstufe" an der Grundschule verbleiben. Diese Maßnahme ist pädagogisch überfällig (s. PISA) und brächte außer dem Wohl der Kinder die Kosten übersteigende Einsparungen und Erleichterungen: Keine Aus- An- Aufstockungsbauten oder Pavillons an den überfüllten Gymnasien erforderlich; die Grundschulen in den Stadtteilen wären auch bei abnehmender Neuschülerzahl ausgelastet; geringere Schülerbeförderungskosten, die Busse zu den Stoßzeiten weniger überfüllt, die Straßen weniger verstopft. Ein Gewinn für alle!
Stromkosten mindern durch dimmen der Straßenbeleuchtung
Durch Einsatz von Dimm-Programmen der Firma Enernoc (=WKN A0MSDC) könnten bei der Straßenbeleuchtung die Kosten gemindert werden.
Verzicht auf Platzgestaltung Hinter dem Dom
Angesichts der Haushaltslage könnte auf die wohl eher kosmetische Maßnahme der Neugestaltung des Platzes Hinter dem Dom verzichtet werden. Deswegen würden sicher nicht weniger Pilger zur Heilig-Rock-Wallfahrt kommen.
Autofahrer sparen Energie
Jede Ampel in der Stadt verursacht Smog, in dem die Autos davor warten. Countdownzähler an jeder Ampel könnten den Fahreren anzeigen, wie lange die Ampel noch rot geschaltet ist. Während dieser Zeit würden wesentlich mehr Autofahrer bei ihrem Wagen den Motor abstellen und damit Kosten und Energie sparen. Der Vorteil der Stadt bestünde in wesentlich weniger Umweltbelastung. Die Kosten für dieses "Ampelpimping" würden sich hierdurch schnell rechnen.
Geschwindigkeitskontrollen durch die Stadt
Die Geschwindigkeitskontrollen sollten durch die Stadt erfolgen. Dies wäre eine lohnende Einnahmequelle, wie auch in vielen anderen Städten.
Raserei und Unfälle vermeiden durch vermehrte Geschwindigkeitskontrollen
An kritischen Stellen der Stadt und bekannten "Raser-Strecken" sollten festinstallierte Blitzer eingerichtet werden.
1. Lärmbelästigung, Gefahren- und Unfallquellen werden vermieden.
2. Der Stadt kämen zusätzliche Einnahmen zu Gute!
Stadtflohmarkt
Jeder Haushalt darf direkt vor seiner Haustür und an ausgewählten Plätzen wie z.B. Viehmarkt oder Porta-Nigra-Platz für eine Pauschale von 2-3 € je Tisch (oder alternativ natürlich: kostenfrei) einen privaten Flohmarktstand betreiben.
Dies kann beispielsweise an einem ausgewählten Frühlings-/ Frühsommer-Sonntag geschehen ("Mit dem Frühjahressputz Geld verdienen?") und die Pauschale sollte praktischerweise direkt vor Ort von Mitarbeitern kassiert werden und durch Aufkleber an den Tischen vermerkt werden. Eine breite und frühzeitige Ankündigung wäre natürlich notwendig.
Sitzungsgeld für Ortsbeiratssitzung abschaffen und für einen guten Zweck zur Verfügung stellen
Ich denke, dass die Menschen die sich Ehrenamtlich engagieren auf dieses Sitzungsgeld verzichten könnten, hierdurch könnten pro Ortsbeiratssitzung ca. 200,- € eingespart werden. Bei 16 Ortsbeiräten x 200,- € pro Sitzung x angenommen 4 Sitzung pro Jahr würden wir so um die 13.000,- € pro Jahr sparen, das Geld könnte dann z. B. zur Einrichtung / Erhalt von Spielplätzen genutzt werden. Die Ortsvorsteher / Stadtratvergütung sollte aufgrund des hohen Aufwandes bestehen bleiben.
Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20%-Punkte
Mit umgerechnet 5.200 € ist aktuell jeder Trierer Bürger am Schuldenberg der Stadt beteiligt. Neben Ausgabenkürzungen sind daher Verbesserungen bei den Einnahmen das Gebot der Stunde. Die Grundsteuer und die gewinnabhängige Gewerbesteuer sind die beiden einzigen wichtigen Einnahmequellen, die die Stadt Trier beeinflussen kann, indem die Hebesätze durch Stadtratsbeschluss verändert werden können.
Nachdem in 2010 der Hebesatz der Grundsteuer B um 20%-Punkte angehoben wurde, sollte auch die Trierer Wirtschaft einen entsprechenden Beitrag zur Reduzierung des Schuldenberges durch eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes leisten. Schließlich profitiert sie auch von den Investitionen der Stadt.
Seit vielen Jahren liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 390% - im Vergleich der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz rangiert damit Trier auf dem vorletzten Platz. Eine moderate Erhöhung trifft die gewerblichen Unternehmen weit weniger als oft behauptet: Die Mehrzahl der kleineren Unternehmen zahlt wegen hoher Freibeträge meist überhaupt keine Gewerbesteuer, während die Mehrzahl der übrigen Betriebe so geringe Beträge zahlt, dass sie von einer moderaten Erhöhung kaum betroffen wäre. Auch die immer wieder behauptete abschreckende Wirkung auf mögliche Neuansiedlungen ist wissenschaftlich seit vielen Jahren widerlegt: Die Höhe des Gewerbesteuer-Hebesatzes spielt bei Neuansiedlungen als Standortfaktor nur eine untergeordnete Rolle.
Fazit: Eine moderate Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes trifft die Mehrzahl der Betriebe kaum oder gar nicht - in der Summe aber gewinnt die Stadt beachtliche Finanzmittel und damit neue Entscheidungsspielräume.
Stationäre Geräte zur Ampelkontrolle
Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der so systematisch rote Ampeln "überfahren" werden wie in Trier. Dies ist insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gefährlich.
Wer ein Beispiel braucht, muss nur einmal 5 Minuten den Linksabbiegern an der Kreuzung Franz-Georg-Straße / Wasserweg zuzuschauen. Verkehrkontrollen die hier -unregelmäßig- stattfinden, können sich vor "Kundschaft" kaum retten. Dies ist nur ein Beispiel...
Fest installierte Kontrollgeräte (Starenkästen) könnten hier die Sicherheit für alle erhöhen und das Stadtsäckel füllen.
ADAC-Rallye nach 2012 nicht weiter durchführen
Nach dem Jahr 2012 sollte die Rallye nicht mehr durchgeführt werden - ihre Außenwirkung ist zweifelhaft (Übertragung bei n-tv und einer miserablen Einschaltquote), die Belastung der Innenstadtbewohner enorm, der Return-on-Investment bislang nicht nachvollziehbar - knapp 100.000 Euro im städtischen Etat wären damit einzusparen.
Effektiverer Einsatz der städtischen Mitarbeiter
Von meinen Fenster aus habe ich Einblick in mehrere Büros der Stadtverwaltung. Grundsätzlich scheint dort ein sehr entspanntes Arbeitsleben vorzuherrschen. Eine Mitarbeiterin beispielsweise verbringt überwiegend den Arbeitstag mit dem Spiel "Spider Solitär" falls sie nicht gerade im Internet auf Urlaubsseiten surft.
Vielleicht sollte eine neue Arbeitsplatzbeschreibung, -bewertung für städtische Mitarbeiter, mit den Ziel der Straffung und Neuorganisation, durchgeführt werden. Damit könnten dann auch offensichtlich unnötige Stellen eingespart werden.
Umweltfreundlich und kostensparend: Die elektronische Rathauszeitung
Die Rathauszeitung wird derzeit an alle Haushalte ausgeteilt, obwohl sie häufig ungelesen in den Müll wandert.
Sinnvoll wäre es daher, dass die Bürger die Wahl haben, ob sie auf die ausgedruckte Version verzichten möchten und sich über amtliche Mitteilungen nur auf dem Wege der jetzt schon verfügbaren elektronischen Rathauszeitung zu informieren, oder ob sie weiterhin die Printversion erhalten möchten. Denkbar wäre etwa, dass die Entscheidung durch Anbringen eines Stickers auf dem Briefkasten nach außen kenntlich gemacht wird. Ohne Kennzeichnung bleibt es bei der Printversion, um die Zustellung amtlicher Mitteilungen zu gewährleisten. Nach einer Testphase kann die Druckauflage dann an den Bedarf angepast werden, wodurch nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird, sondern auch Kosten eingespart werden können. Selbst wenn die Maßnahme aufgrund wegfallender Anzeigeeinnahmen keine Einsparungen brächte, bliebe es eine Maßnahme zur Steigerung der Umweltfreundlichkeit der Stadt Trier.
Citymaut
In den Kommentaren zu verschiedenen Vorschlägen wird die Idee einer Citymaut ins Gespräch gebracht. Ich will sie hier als eigenständigen Vorschlag bringen, damit sie auch als Überschrift erscheint. Vorschlag: Zufahrt für den motorisierten Individualverkehr in die Innenstadt (innerhalb des Alleenrings) nur noch mit Maut-Ausweis (Anwohner frei). Dafür kostenloser ÖPNV. Entlastet Straßen und Luft, erhöht die Attraktivität für Trierer wie Touristen. Dass der Handel darunter nicht zusammenbricht, hat sich nach Einrichtung der Fußgängerzone erwiesen.
Mehreinnahmen durch Gechwindigkeitskontrollen in der Innenstadt
Ich finde es beinahe lebensgefährlich sich als Fußgänger oder Fahrradfahrer in der Innenstadt fortzubewegen. Bsp.: Teststrecke Karthäuserstraße oder die Verbindungsstraße Leoplatz-Altheiligkreuz (Hopfengarten). Machen Sie doch Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt - fließen diese Gelder nicht auch in die Stadtkasse?
Kommunale Geschwindigkeitsüberwachung und Ahndung von Rotlichtvergehen
Die notwendigen Investitionen würden sich binnen max. 5 Jahren amortisieren. Die Personalkosten rechnen sich, wenn konsequent und planvoll geradert würde, und Starenkästen an den Uferstraßen aufgestellt würden.
Z.B. in Kaiserlautern, Leverkusen, Koblenz, Ludwigshafen wird das bereits seit Jahren gemacht. In Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Köln wird seit Jahren trotz anfänglicher Skepsis erfolgreich überwacht.
Ohne den Haushalt zu belasten werden die Geschwindigkeitsverstöße zurück und vor allem die Schwere der Unfallfolgen werden gemindert. Die Verwaltung sollte die unter Dezernentin C. Horsch gemachte Untersuchung nochmals auf den Prüfstand holen!
Gewerbesteuer
Der Gewerbesteuerhebesatz sollte vielleicht um 0,5% - 1% angehoben werden.
Kindertagespflege Erhöhung der Einnahmen
Die Kostenbeteiligung der Eltern für die Bezahlung einer Tagesmutter ist sehr moderat. Ich finde, dass die letzte Einkommensgruppe nicht bei ca. 4100,00 € enden sollte, sondern mindestens noch eine weitere Einkommensgruppe gebildet werden sollte mit einer höheren Kostenbeteiligung. Evt. Orientierung an der Tabelle des Landkreises Trier-Saarburg.
Beteiligung der Bürger am Betrieb des Petrisparks
Idee ist es, Anwohner des Petrisbergs in den Betrieb des Petrisparks einzubinden.
Konkret könnte ich mir vorstellen, dass eine der bereits gegründeten Bürgerinitativen das Aufschließen des Parks am Morgen und das Abschließen am Abend, sowie kleinere Arbeiten übernimmt, die momentan von Fremdfirmen durchgeführt werden.
Fehlende Markierungen
Wenn Bauarbeiten an Straßen vergeben werden, bei denen Straßenmarkierungen entfernt werden müssen, dann sollten die Firmen dazu verpflichtet werden, diese Markierungen nach Abschluss der Bauarbeiten wieder anzubringen, also den Urzustand wieder herzustellen. Das spart Kosten.
Einsparungen
Die Sitzungsgelder für alle die Ortsbeiratsmitglieder entfallen.
Begründung: Ich erhalte auch keine Sitzungsgelder für meine Vereinsarbeit bzw. im Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat.
Neuordnung der Stellflächen in der Theodor-Heuss-Allee
Die Stellflächen an der linken Straßenseite sollten nicht hintereinander, sondern nebeneinander angeordnet werden. Dadurch stünde mehr Parkraum zur Verfügung,und es könnten mehr Parkgebühren eingenommen werden.
Zusammenführung der Stadtbibliotheken - Potential 200-500 Tausend Euro
Die Ausgaben für die Stadtbibliotheken Weberbach und Palais Walderdorf liegen zusammen bei über 2,6 Mio. Euro. Dem stehen Einnahmen von ca. 160.000 Euro gegenüber. Die Anzahl der Personen mit einem Ausleihausweis für das Palais Walderdorf liegt bei 6.530. Angaben über Anzahl aktive Ausleiher, Anzahl der Ausleihvorgänge, Auslastungszahlen Weberbach liegen mir nicht vor.
Durch gemeinsame Nutzung von Infrastruktur (ein Gebäude, Ausleihsystem, Verwaltung) und Personal sollte eine Kostenreduktion im Bereich von 10% - 20% = 250.000 Euro - 500.000 Euro erzielbar sein.
Reduzierung/Überwachung der Ausgaben für Tourismusförderung - Potential 250 - 400 Tausend Euro
Die (Netto-)Ausgaben für Tourismusförderung (inklusive "kommunaler") betragen 2,8 Mio EUR.
Dem gegenüber stehen Einnahmen (Gesamt - nicht nur Tourismusspezifisch) aus Gewerbesteuer: 36 Mio EUR, 24,5 Mio EUR.
Es sind die tourismusspezifischen Gewerbe- und Einkommenssteuer-Einnahmen diesen Ausgaben gegenüberzustellen und zu hinterfragen.
Eine Reduzierung um 10% entspricht einen Betrag von 280.000 EUR.
