Rat stimmt zu

Regionalbahn (Stadtbahn) Trier, Hauptstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2426
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
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Durchschnitt: 1,37 (102mal bewertet)

Die Bahnstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz - Saartal / Obermosel / Luxemburg durchzieht das Stadtgebiet auf einer Länge von ca. 15 km und verläuft hierbei in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Wohn- und Arbeitsplatzgebiete und der bedeutendsten Schulzentren der Stadt. Es bietet sich daher an, diese Infrastruktur zur umweltfreundlichen Erschließung der Stadt zu nutzen. Bisher erfolgt eine derartige Erschließung allerdings nur punktuell, z.B. durch den Hauptbahnhof (der zudem nur von einer Seite zugänglich ist) oder durch den Haltepunkt (HP) Trier-Süd. Das Konzept der Regionalbahn (Stadtbahn) Trier sieht daher die Anordnung von Zwischenhalten vor, von denen bisher nur der HP Ehrang-Ort (Alt-Ehrang) realisiert ist. Seine ganze Effektivität kann das System aber erst dann entfalten, wenn zusätzlich zu den bestehenden Stationen wie Bf. Ehrang, Pfalzel, Hauptbahnhof und Trier-Süd die weiteren Haltepunkte wie Perlen auf einer Schnur das Stadgebiet erschließen:

  • Mäusheckerweg (beim Schulzentrum)
  • Trier-Nord/Dasbachstraße (beim Gewerbegbiet, dem potentiellen Handwerkerpark und der Trier-Arena)
  • Alt-Kürenz/Avelsbacher Straße (bei den dichten Wohngebieten St-Ambrosius, St-Paulin und Alt-Kürenz)
  • Kaiserthermen/Ostallee/Südallee/Olewiger Straße (beim FWG, dem Wohngebiet Gartenfeld, der Europäischen Rechtsakademie ERA und den Kulturzielen Landesmuseum, Tempelbezirk, Amphitheater und Kaiserthermen)
  • St-Matthias/Aulstraße (bei den Wohngebieten Weismark und Trier-Süd und dem Kulturziel Matthiasbasilika)
  • St-Medard/Schammat/Pellinger Straße (bei den Wohngebieten Schammat und Feyen)

In der Nähe von einigen der genannten HP befindet sich auch noch ausreichend Fläche zur Anlage von P+R-Plätzen; das eigentliche Ziel des Konzepts ist allerdings die direkte Erschließung der unmittelbaren Umgebung.

Bei konsequenter Fortführung des Regionalbahnkonzepts (unter Einbeziehung der Weststrecke) kann sich der ÖPNV-Anteil (Bahn und Bus zusammen) am stadtinternen Binnenverkehr von 12 % auf 17 % und im Ziel- und Quellverkehr zwischen Stadt und Region von 9 % auf 14 % erhöhen, während der Straßenverkehrsanteil von 45 % auf 36 % bzw. von 91 % auf 86 % abnimmt.

Das technische Problem liegt im Streckenabschnitt zwischen der Pfalzeler Brücke und Trier-Süd, der derzeit (einschl. Hauptbahnhof) im Prinzip dreigleisig ist (zwei Gleise für den Personenverkehr, das bergseitige Gleis im Gegenverkehr für Güterzüge). Bisher ist nicht gelöst, ob die drei neuen HP Trier-Nord, Alt-Kürenz und Kaiserthermen auf diesem Abschnitt drei- oder zweigleisig auszubauen sind. Hierzu gibt es seitens der DB AG noch keine Aussage. Denkbar ist auch eine Lösung, den Personenfernverkehr und den Güterzugverkehr auf zwei Gleisen zusammenzufassen und unabhängig hiervon den Regionalbahnverkehr auf dem dritten Gleis im Gegenverkehr (mit Kreuzungsstationen) auf dem o.g. dreigleisigen Abschnitt zu betreiben. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass für die neuen Haltepunkte jeweils nur ein Bahnsteig in Seitenlage notwendig ist. Dieses System wäre mit einem dritten Gleis auf der Pfalzeler Brücke auch bis zum Bahnhof Ehrang im Zuge der künftigen Umbauten des Ehranger Güterbahnhofs fortzusetzen, genau so, wie es über den HP Trier-Süd hinaus bis zum HP St-Medard / Schammat bzw. bis zum Estricher Hof fortsetzbar wäre, wo die Flächen der ehemals viergleisigen Bahntrasse noch zur Verfügung stehen (weiter in Richtung Konz fielen diese Flächen dem Straßenbau - vierspuriger Ausbau der B 51 - zum Opfer).

Zu realisieren ist das Regional / Stadtbahnkonzept Trier nur als GVFG-Maßnahme. Nach der derzeit gültigen Rechtslage ist die Stadt Bauherr und trägt die Planungskosten. Die Baukosten übernehmen Bund bzw. Land zu 80 %, die DB AG zu 5 %, so dass bei der Stadt noch 15 % der Baukosten bleiben. Es ist offen, ob dieser Finanzierungsmodus bleiben wird, vor allem, wenn im Jahr 2013 das GVFG ausläuft. Die Städte würden sich über einen geringeren Eigenanteil als 15 % sehr freuen, Bund und Länder sehen das aber anders. Ob bei einer restriktiveren Regelung seitens der Bundes und der Länder überhaupt noch kommunale Verkehrsvorhaben möglich sein werden, ist eine offene Frage.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Für den Ausbau der Haltestelle Mäusheckerweg wurden die Mittel für Planungskosten im Haushalt um 50.000 € erhöht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Über die im Folgenden dargestellte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen:

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG. 
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012

Bitte durchgehende Fahrradwege!

Bürgervorschlag
von: Sniff; 09.06.2010; Nummer: 3444
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.343065
Durchschnitt: 1,34 (137mal bewertet)

Trotz einiger Versprechen sind die Fahrradwege in Trier immer noch deutlich unzureichend. Dabei benötigt es keine riesigen und komfortablen Radwege um das Radfahren angenehmer zu machen sondern eher durchdachte Wege. Das größte Problem ist oft einfach, dass Radwege plötzlich enden, häufig sogar obwohl sich einige Meter weiter wieder ein Fahrradweg befindet (zum Beispiel auf der Nordallee an der Porta vorbei; oder einige Meter weiter, wenn man versucht von der Nordallee auf das Katharinenufer bzw. generell an die Mosel zu gelangen; oder auch in der entgegengesetzten Richtung, wenn man versucht von der Nordallee zum Bahnhof bzw. auf die Kürenzerstr. zu gelangen - um nur wenige Beispiele zu nennen!). Es wäre also notwendig diesen Radwegteilstücke zu verbinden.

Durchgängige und sinnvolle Radwege können in vielen Fällen durch eine Kennzeichnung auf der Straße oder zum Teil auch dem Fußweg erzeugt werden. Statt teure Fahrradwege wie der an den Kaiserthermen zu bauen würde oftmals eine einfache aber durchdachte Beschilderung und eingezeichnete Linien weiterhelfen.

Tipp: einfach mal mit dem Fahrrad quer durch die Stadt fahren - offensichtliche Mängel und Verbesserungspotenziale werden sofort auffallen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für den Ausbau der Radwege weitere 50.000 € bereitgestellt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für Markierungen von Radfahrstreifen auf Straßen verwendet werden. Da aber der Haushalt 2011 bei den abschließenden Beratungen im Stadtrat am 16.12.2010 keine Mehrheit erhalten hat, kann dieser Vorschlag bis auf weiteres nicht umgesetzt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 ist bereits der Entwurf für das Radverkehrskonzept vorgelegt worden, der einen systematischen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur - auch an den genannten Stellen - vorsieht.

Durchgehende Radwegeverbindung in Richtung Trier bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1624
Stadtteil: Ruwer-Eitelsbach; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (123mal bewertet)

Die Radwege in Richtung Trier sind auszubauen und die schon erschlossenen Radwege zu nutzen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden. Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage.

Zur Zeit werden Grundstücksverhandlungen für die Gleistrasse im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer geführt. In 2010 und 2011 ist beabsichtigt, dieses Teilstück bis zum Bahnübergang Ortseingang Ruwer auszubauen.

Schulrenovierungen mit Ausbildungsbetrieben

von: bäckerbursche; 02.10.2009; Nummer: 2343
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (96mal bewertet)

Viele Schulen in Trier sind baulich in einem schlechten Zustand. Ein Beispiel für eine kostengünstige Sanierung gab es jetzt in Heiligkreuz zusammen mit der Firmengruppe Fabri. Die Auszubildenden erneuerten die Sanitäranlagen der Schule (siehe Rathauszeitung vom 29.9.09). Die Materialkosten hat (wenn ich es richtig verstanden habe) das Amt für Gebäudewirtschaft übernommen. Von dieser Maßnahme hatten alle Beteiligten Vorteile. Dieses Prinzip sollte ausgebaut werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das bürgerschaftliche Engagement in diesen Fällen, das wir ausdrücklich begrüßen und auch soweit uns die Möglichkeiten hierzu gegeben sind unterstützen, kann jedoch nicht zur Haushaltsplanung herangezogen werden. Der Freiwilligkeitscharakter dieser Leistungen schließt dies aus.

Moseluferweg sanieren

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1819
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.325925
Durchschnitt: 1,33 (135mal bewertet)

Das Moselufer zählt zu den von Bewohnern und Touristen besonders frequentierten städtischen Räumen Triers. Im Bereich der Moselaue gibt es allerdings verschiedene Abschnitte, deren Zustand diese Attraktivität erheblich mindert. Der Bereich um den westlichen Brückenkopf der Römerbrücke muss dazu gezählt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Moseluferwege spielen auch im Rahmen des Radverkehrskonzeptes eine Rolle, so dass bei einer Sanierung auch die Belange der Radfahrenden zu berücksichtigen sind.

Die Priorisierung von Maßnahmen für den Radverkehr wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes abzustimmen sein. Laut Stadtteilrahmenplan ist das Moselufer selbst als stadtweit bedeutsames Naherholungsgebiet aufzuwerten. Hierzu gehört nicht nur, den Ausbauzustand der Promenade und ihrer direkten Zugänge (Treppen und Wege) zu verbessern, sondern auch das gesamte Umfeld in diese Entwicklung einzubeziehen.

Wichtige Bausteine sind dabei die Gestaltung der Wegränder durch ansprechende und gepflegte Vegetation, das Anlegen von einladenden, funktionalen Rastplätzen mit Tischen, Bänken und Fahrradständern sowie die Schaffung von befestigten Zugängen zum Wasser und strandähnlichen Ruhezonen am Wasser. Ein vordergründiger Entwicklungsbedarf besteht dabei für den Bereich um die Römerbrücke (insbesondere die Treppenanlagen) sowie im südlichen Anschluss in Richtung Messepark. Die Maßnahme wird im Projekt "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien

Der Ortsbeirat stimmt dem Vorschlag zu.

 

Ortsbeirat Trier-Nord

Hier hat der Ortsbeirat Trier-Nord schon mehrere Anträge gestellt und auch Gelder aus dem Ortsbeiratsbudget in Aussicht gestellt.

Moselufer für Freizeit und Erholung nutzen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1719
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.16092
Durchschnitt: 1,16 (174mal bewertet)

Die Lebensqualität im Stadtteil wird maßgeblich von den Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung von Freizeit und Erholung in der unmittelbaren Lebensumgebung beeinflusst Dem Moselufer, insbesondere zwischen Bootshaus und Nordbad wird hier eine zentrale Bedeutung beigemessen. Dieses Erholungs- und Freizeitraum kann noch bis zur Pfalzeler Brücke ergänzt werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit werden im Rahmen des Konzeptes „Stadt am Fluss“ Zielvorstellungen auch für die Entwicklung des Moselufers im Bereich Trier-Nord erarbeitet. In dem vorliegenden Vorentwurf wird für diesen Bereich der Schwerpunkt Freizeit / Tourismus / Gastronomie / Sport definiert. Anknüpfungspunkte für die neue Inwertsetzung des Moselufers mit diesen Schwerpunkten sind insbesondere das Gelände der Kabinenbahn und der Standort der ehemaligen Gendarmerie an der Zurmaiener Straße.

Am Standort „Kabinenbahn“ wird eine Umnutzung mit dem Schwerpunkt Gastronomie / Hotel ins Auge gefasst. Für den Bereich der Konversionsfläche wird ein Entwicklungsbereich mit den Schwerpunkten Gastronomie, Hotel und Marina definiert. Mögliche Bausteine sind unter anderem verbesserte Zugänge zum Wasser, Schiffsanleger und ein Strandbad. Diese Planungsansätze sind im Laufe der nächsten Zeit weiter zu konkretisieren. Diese Zielvorgaben werden gemeinsam mit den betroffenen Anlieger, den Fachbehörden sowie der Öffentlichkeit diskutiert. Kurzfristig soll ein Reinigungs- und Pflegekonzept für das Moselufer umgesetzt werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu und verweist auf zahlreiche frühere Beschlüsse.

Subventionen

von: hamm; 16.10.2009; Nummer: 2617
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Abgaben, Steuern
4.15493
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Die Stadtverwaltung sollte in einem regelmässigen Subventionsbericht dem Stadtrat darlegen, welche Subventionen aus dem städtischen Haushalt an wen vergeben werden, ob diese Subventionen den beabsichtigten Zweck erreichen und ob und warum sie weiter geführt werden sollen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag ist zu begrüßen.

Auf Landes- bzw. Bundesebene ist die Vorlage eines Subventions- bzw. Finanzhilfebericht mittlerweile gesetzlich begründet. Auf kommunaler Ebene legt der Stadtrat auf der Grundlage der Gemeindeordnung die Grundsätze der Verwaltung fest. Die Vorlage eines "Subventionsberichtes", die Regelmäßigkeit sowie Art und Umfang können vom Stadtrat beschlossen werden. Im Rahmen der Zuschussvergaben der Sozial- und Sportförderung gibt es bereits entsprechende Beschlussvorlagen, welche ansatzweise in diese Richtung gehen.

Energiesparen

Bürgervorschlag
von: augustinchen; 12.10.2009; Nummer: 2510
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.1358
Durchschnitt: 1,14 (81mal bewertet)

Ich schlage vor, dass städtische Neubauten (z.B. Schulen, Kindergärten oder Verwaltungsgebäude o.ä.) nur noch im Passivhausstandard ausgeführt werden dürfen. Desweiteren sollten bereits vorhandene städtische Gebäude, energetisch so saniert werden, dass auch sie Passivhausstandard erreichen. Die so eingesparte Energie kommt nicht nur dem "Stadtsäckel" zu Gute, sondern vor allem unserer Umwelt und den nach uns lebenden Generationen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Bislang prüft die Verwaltung bei all ihren Bauaufgaben, inwieweit unter Abwägung des wirtschaftlich Möglichen der Passivhausstandard erreicht werden kann. Soll dem Energiesparen eine höhere Priorität beikommen, bedarf es eines Grundsatzbeschlusses des Rates.

Den Passivhausstandard für öffentliche Gebäude zu realisieren, ist zur Zeit noch schwierig, da die Techniken des Wohnungsbaus nicht ohne weiteres für diese Bauaufgaben angewandt werden können.

Privatinitiative bei Schulen zulassen bei der Martin Grundschule

von: Grundschüler; 04.10.2009; Nummer: 2359
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.10588
Durchschnitt: 1,11 (85mal bewertet)

Der Elternauschuss hat bei einer Veranstaltung von der IHK Trier einen Investor gewonnen, der Manpower und Material zur dringend notwendigen Sanierung der Jungentoiletten bereitstellt. Leider wurden die angefangenen Arbeiten aufgrund der bürokratischen Anforderungen (Ausschreibung verlangt) von Seiten der Stadt Trier eingestellt. Kann eine Stadt sich ein solches bürokratisches Vorgehen - gerade im Bildungswesen - erlauben?

Mein Vorschlag: Sanierung zulassen und gesetzliche Grundlagen schaffen - Privatsponsoring für Martin Grundschule zulassen: Mädchen-Toiletten, Betreuung, Schulhof, ... Motivierte Eltern, die was bewegen sind vorhanden, nur die Rahmenbedingungen müssten angepasst werden. Vielen Dank und freundlicher Gruß

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt grundsätzlich Privatinitiativen der Bürgerinnen und Bürger. Es müssen dabei aber bestimmte rechtliche Regeln eingehalten werden, die für die Bürgerinnen und Bürger nicht immer direkt nachvollziehbar sind.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung hat zu keiner Zeit diese Sponsoringmaßnahme - wie behauptet - behindert, sondern ganz im Gegenteil diese mit einem hohen personellen Einsatz begleitet.

In gemeinsamen Gesprächen mit Eltern, dem Sponsor und dem Projektleiter der Stadt wurde einvernehmlich und auf besonderen Wunsch des Sponsors ein Stufenplan zur Durchführung vereinbart.

Der Vertreter des Sponsors wurde auf die Regularien bei Zuwendungen an die Stadt Trier gem. § 94 (3) der Gemeindeordnung hingewiesen. Hiernach dürfen ohne vorherige Anzeige bei der ADD und die Annahme durch den Steuerungsausschuss bzw. den Stadtrat keine Schenkungen von der Stadt Trier angenommen werden.

Die vom Sponsor zugesagte Aufstellung der Kosten liegt bisher der Stadt Trier noch nicht vor; insofern konnte die nach §94 GemO notwendige Annahme einer Schenkung noch nicht vollzogen werden.

Von Seiten der Stadt wurden zu keiner Zeit die Arbeiten aufgrund bürokratischer Anforderungen eingestellt, auch wurden keine Ausschreibungsverfahren gefordert.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu. Hier muß noch eine Feinabstimmung zwischen der Verwaltung und der Schule stattfinden, damit die Arbeiten in den Osterferien abgeschlossen werden können. Wenn evtl. eine kleine Restsumme für ein Fenster übrig bleibt, würde sich der Ortsbeirat überlegen, diese aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren.

Bürger-"Aktien"

von: Mogra1882; 08.10.2009; Nummer: 2407
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Abgaben, Steuern
4.085365
Durchschnitt: 1,09 (82mal bewertet)

Um bestimmte Projekte zu finanzieren, könnten "Aktien" aufgelegt werden, die statt eines finanziellen allerdings "nur" einen ideellen Gewinn abwerfen. Jeder, der zur Finanzierung eines bestimmenten Investitionsvorhabens beitragen möchte, könnte bei der Stadtverwaltung entsprechende "Aktien" kaufen und z.B. auch verschenken.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob projektbezogen der Einsatz alternativer Finanzierungsmodelle möglich ist.

Verwaltungshinweis für den Rat

 Im Einzelfall kann der Vorschlag als Teilfinanzierungsbaustein eingesetzt werden. Künftige Projekkte sollen daran geprüft werden.

Im Bereich der Kulturförderung wurde von der Kulturstiftung der Stadt Trier ein "Wertpapier" für die Kultur aufgelegt. Diese „Kulturaktien“ präsentieren die Stadt Trier in einzigartigen Jahreseditionen und erscheinen stets in Form einer 50- und einer 100-Euro Aktie mit verschiedenen Motiven, jeweils limitiert auf 250 Exemplare.

Da die Kulturaktie jährlich in zwei neuen Editionen von renommierten Trierer Künstlern erscheint, entsteht so mit der Zeit eine exklusive Sammlung zeitgenössischer Kunst in Trier.

Jeder Käufer einer Kulturaktie erwirbt ein wertvolles, limitiertes und handsigniertes Kunstwerk und unterstützt gleichzeitig die Kunst- und Kulturförderung in Trier.

 Ob und inwieweit der Vorschlag zur Finanzierung eines bestimmten Investitionsvorhabens geeignet ist, muss vom Stadtrat im Einzelfall beschlossen werden.

Gebäudewirtschaft

Bürgervorschlag
von: ruthundmichel; 08.06.2010; Nummer: 3409
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Zusätzliche Themen
4.076925
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Sparen fängt im Kleinen an. Als Bürger von Trier bin ich mir der misslichen finanziellen Lage unserer Stadt schmerzlich bewusst. Überall muss und soll gespart werden. Hier ein Vorschlag von mir:

Ich besuche zur Zeit einen Abendkurs der Volkshochschule Trier. Dieser findet in der BBS Gebäudeteil C statt. Vor zwei Wochen ist mir dort etwas aufgefallen. Ich musste zur Toilette und benutzte die Knabentoilette im 3. Obergeschoss. Dort stellte ich fest, dass die Wasserspülung von allen drei nebeneinander liegenden Toiletten, aufgrund von defekten Dichtungen permanent und in einem ziemlich starken Rinnsal liefen.

Wenn man weiß, dass ein permanent tropfender Wasserhahn einen Wasserverlust von bis zu 10 Litern verursachen kann, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welcher Wasserverlust allein diese 3 defekten Wasserspülungen verursachen. Geht man nun davon aus, dass dies nicht die einzigen defekten Wasserspülungen in diesem Haus sind (und ich glaube davon kann man ausgehen), dann kann man sich weiter vorstellen wie viel Wasser in diesem Gebäude alljährlich vergeudet, aber trotzdem bezahlt werden muss.

Ich kann mir vorstellen, dass es in vielen anderen öffentlichen Gebäuden nicht viel besser aussieht, speziell in den Schulgebäuden. Ich frage mich daher, ob es nicht sinnvoll wäre, die städtischen Hausmeister mit der Überprüfung der Toilettenspülungen zu beauftragen und defekte Dichtungen (Cent-Beträge) von diesen austauschen zu lassen.

Auch wenn es Ihnen vielleicht lächerlich vorkommt, so ist dies ein ernst gemeinter Vorschlag, den ich Sie bitte in Betracht zu ziehen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Wir nehmen uns dieses Hinweises an und werden den Mangel beseitigen. Der Hinweis zeigt, dass die vor Jahren getroffene Entscheidung, die Zahl der Hausmeister zu reduzieren, nicht nur Vorteile hat. Auch der Ausbau der Online-Plattform, um ganzjährig Anregungen und Beschwerden abzugeben, wird solche Mängel schneller aufzeigen.

Öffentliche Toiletten

von: krslschie; 11.10.2009; Nummer: 2474
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.064935
Durchschnitt: 1,06 (77mal bewertet)

2004 wurde in Wangen im Allgäu die "Nette Toilette" eingeführt. Die Wangener haben ihre öffentlichen Toiletten abgeschafft und mit interessierten Gastronomiebetrieben vereinbart, dass sie ihre Toiletten gegen eine monatliche Zahlung von 30 € öffentlich zugänglich machen. Die Stadt spart dabei die Einrichtung/ Instandhaltung der Toiletten und alles, was noch damit zusammenhängt. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe werden mit einem Aufkleber an der Tür gekennzeichnet. So weit ich weiß wurden hier gute Erfahrungen gemacht, so dass viele Städte das System übernommen haben. Problematisch sehe ich dabei die Bindung an die Öffnungszeiten der Lokale. Vielleicht gäbe es aber auch die Möglichkeit einer Kombination aus "netter" und öffentlicher Toilette.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Gespräch mit den Gastronomiebetreibern ist zu suchen um abzuklären, ob eine entsprechende Akzeptanz besteht.

Patenschaft für Grünanlagen in Wohngebieten - Sparen und Verschönern

Bürgervorschlag
von: EBi; 03.06.2010; Nummer: 3378
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Grünflächen
4.037385
Durchschnitt: 1,04 (107mal bewertet)

Situation:
In vielen Stadtteilen befinden sich Grünanlagen in kleinen Flächen, die in der Regel mit Gras bewachsen sind und mehr oder weniger regelmäßig gemäht werden (müssen). Meistens hinterlassen sie einen ungepflegten Eindruck.

Vorschlag:
Für diese Grünflächen können Patenschaften vergeben werden, d.h. Anwohner erhalten das Recht, in der Umgebung ihres Hauses oder ihrer Wohnung eine Grünfläche zu bepflanzen. Dafür werden dem Standort entsprechende Richtlinien über die Art oder Höhe der Bepflanzung vorgegeben.
Ein Patenschaftsschild zeigt, wer sich um die Bepflanzung kümmert und verhindert ungefugtes Ausreissen durch Andere.

In Frage kommende Flächen:
Typischerweise wohnungsnahe Flächen, wie Parkbuchten, Verkehrsberuhigungen, kleine Grünflächen etc.

Effekt:
Das Patenschaftsmodell hat zwei Effekte:
1. Einsparung der Pflegekosten für die Stadt
2. Verschönerung der Stadt

Umsetzungschance:
An einigen Stellen in der Stadt konnten bereits solche Initiativen von Bürgern beobachtet werden. Eine offizielle "Freigabe" durch die Stadt würde mit Sicherheit eine große Ressonanz finden.

Eine Beteiligung von Gärtnereien und Gartenmärkten - vor allem bei größeren Flächen oder durch Pflanzenspenden - sollte man nicht ausschließen. Mancher wäre bestimmt nicht böse, sich hier präsentieren zu dürfen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Idee einer Patenschaft für Grünanlagen oder Bestandteilen davon, nutzt die Stadt Trier bereits bei Baumpatenschaften. Dort kann eine Patenschaft auch mit Geldspenden verbunden sein. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Ausweitung des Modell einer Patenschaft auf andere Grünanlagen. Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist es jedoch notwendig, dass die Federführung bei der Stadt bleibt. Auch muss die Stadt gewährleisten, dass von den Anlagen keine Gefahr aus geht. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich um Anlagen im Verkehrsraum handelt. Ansonsten steht es jedem Bürger frei, sich bezüglich einer Patenschaft für eine Grünfläche an das zuständige Grünflächenamt zu wenden.

Kreisverkehre statt Ampelkreuzungen

Bürgervorschlag
von: Prof. Monheim; 16.06.2010; Nummer: 3561
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.023255
Durchschnitt: 1,02 (86mal bewertet)

Ampelkreuzungen sind in der Investition und Unterhaltung sehr teuer und in der Wirkung suboptimal, weil sie viel Zeit und Kapazität vergeuden. Eine Alternative sind Kreisverkehre, vor allem Midi- und Minikreisel erlauben es, den Verkehr deutlich flüssiger und verlustzeitfreier abzuwickeln und das Straßenbild zu verschönern. Andere Regionen und Städte wenden Kreisverkehre mit System und großem Spar- und Verkehrsverbesserungserfolg an (vor allem in UK, Frankreich, Niederlande und NRW). Die Stadt sollte an möglichst vielen Stellen Ampelkreuzungen in Kreisverkehre umwandeln, dafür gibt es sehr kostengünstige Umbauvarianten. Achten muß man allerdings im Detail auf die Belange von Fußgängern und Radfahrern, weil man da dumme Fehler machen kann. Aber die Verwaltung sollte das schnell lernen, wie man das verhindert.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es gibt in der Stadt kein generelles Programm zur Umgestaltung von signalisierten und unsignalisierten Knotenpunkten zu Kreisverkehrsplätzen. Es wird allerdings bei jeder erforderlichen generellen Erneuerung von Knotenpunkten die alternative Umbaumöglichkeit in Richtung Kreisverkehr geprüft. Dies trifft auch für die Neuanlage von Knotenpunkten zu.

Bürgerengagement stärken

Bürgervorschlag
von: Ehrik; 20.06.2010; Nummer: 3661
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.01818
Durchschnitt: 1,02 (55mal bewertet)

Vielen Bürgern ist die finanzielle Situation der Stadt durchaus bewusst und sie sind daher auch bereit ehrenamtlich bei der Realisierung von Projekten mit "anzupacken". Leider entsteht immer wieder der Eindruck, dass verschiedene Ämter diesen Einsatz mit einem Wust an Vorschriften sowie Haftungs- und Garantiefragen abwürgen und blockieren.
Beispiel: "Rastplatz" Ehrang - Ein Treffpunkt für Jugendliche (Unterstand und Grillstelle) sollte von Jugendlichen und Ehrenamtlichen weitgehend selbst erstellt werden. Durch die Einbeziehung der Jugendlichen sollte eine stärkere Identifikation mit dem Platz und ein größeres Verantwortungsbewusstsein erreicht werden. Aus oben genannten Gründen bleibt es für die Helfer aber weitgehend beim "Zuschauen" und für den städtischen Haushalt bei einer höheren Belastung.
Vorschlag: Mut zu mehr Kreativität seitens der Verwaltung beim Finden von Möglichkeiten, das Bürgerengagement zu unterstützen.
Beim Bau könnten Ehrentamtliche das Unfallrisiko selbst tragen. Die Nutzung des Rastplatzes kann ebenfalls "auf eigenes Risiko" (Hinweis durch Schilder) erfolgen.

Vorteile:
Stärkung der Identität mit dem Stadteil
Stärkung des Gemeinsinns
Steigerung des Ansehens der Verwaltung beim Bürger
Entlastung des städtischen Haushaltes

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet eine zeitnahe Umsetzung der von der Verwaltung vorgeschlagenen Vorgehensweise.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bürgerschaftliches Engagement ist auch aus Sicht der Verwaltung eine unverzichtbare Voraussetzung, um die enormen Probleme, vor denen die Stadt Trier steht, zumindest ansatzweise zu lösen. Von daher müssen die Anstrengungen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Sinne des Vorschlages deutlich erhöht werden und Hindernisse seitens der Verwaltung, die ein Engagement erschweren, abgebaut werden. Dabei müssen natürlich die rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.
Die Verwaltung wird deshalb in einem ersten Schritt gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen, insbesondere auch den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern, bestehende Problemen erörtern und Lösungswege aufzeigen, mit denen zukünftig das ehrenamtliche Engagement von Seiten der Verwaltung erleichtert oder unterstützt werden kann. Dabei sollten auch verbindliche Handlungsleitlinien für die Mitarbeitenden der Verwaltung erarbeitet werden.

Patenschaften für Spielplätze oder ähnlichem

Bürgervorschlag
von: mokkaschnitte; 07.06.2010; Nummer: 3400
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Kinder, Jugend
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Durchschnitt: 0,95 (87mal bewertet)

Viele Gutmenschen zahlen monatlich einen Obulus für ein unbekanntes Kind in Afrika oder eine Ziege im Forstgehege Weißhauswald. Eine unbestritten löbliche Tat. Aber warum gibt es keine Patenschaften für städtische Einrichtungen, wie zum Beispiel die unzähligen Spielplätze im Stadtgebiet. Warum werden gibt es keine "Spielplatzpaten"?

Entweder könnten Vereine oder Unternehmen gleich eine Gesamtpatenschaft durch Finanzhilfen oder freiwillige Arbeitseinsätze. Zusätzlich wäre aber auch ein Finanzierungs(Spenden)modell denkbar, mit dem sich der Bürger monatlich, vierteljährlich oder jährlich an einem bestimmten Projekt oder der Unterhaltung eines bestimmten Platzes beteiligt. Wichtig ist, dass ein unmittelbarer Bezug zwischen Geldgeber und seiner Patenschaft/seinem Projekt bestünde.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Patenschaft für einen Kinderspielplatz ist grundsätzlich möglich. Allerdings müssten die mit einer Patenschaft verbundenen Leistungen eindeutig definiert werden, da aus haftungsrechtlichen Gründen nicht alle Tätigkeiten möglich sind und die Stadt als Eigentümer der Anlage nicht aus ihrer Verpflichtung, eine jederzeitige gefahrlose Nutzung zu ermöglichen, entlassen werden kann. Ob diese Patenschaft mit Pflegeleistungen oder auch mit Geldspenden verbunden ist, kann individuell entschieden werden.

Sicherung des Fahrradweges im unteren Bereich der Karl-Marx-Straße

Bürgervorschlag
von: bridget; 17.06.2010; Nummer: 3597
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.935065
Durchschnitt: 0,94 (77mal bewertet)

Der Fahrradweg in der Karl-Marx-Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen den westlichen Stadtteilen und der Innenstadt. Häufig ist dieser zugeparkt, obwohl auf der anderen Straßenseite noch freie Parkplätze vorhanden sind. Fahradfahrerinnen und Fahrradfahrer – ebenso Menschen mit Kinderwagen, Rollator und Rollstuhl – können oft nur auf die Fahrbahn ausweichen und sind häufig gefährlichen Situationen ausgesetzt, da die Straße eng und viel befahren ist. Das Anbringen von Pollern würde dem illegalen Parken ein Ende setzen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Für das Aufstellen von Pollern ist in dem angesprochenen Bereich zwischen Radweg und Bordsteinkante kein Platz vorhanden. Das Befahren von den Gehwegen von und das Parken auf Gehwege ist eine Ordnungswidrigkeit und unterliegt der Überwachung. Das Tiefbauamt wird den Radweg durch neue Markierung besser kenntlich machen.

Beleuchtung Grundschule Trier-Irsch

von: Sept0500; 14.10.2009; Nummer: 2573
Stadtteil: Irsch; Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
3.931035
Durchschnitt: 0,93 (58mal bewertet)

Öfters brennt dort die ganze Nacht das Licht durch (Toiletten, Klasenräume). Mitten in der Nacht reagiert der außen angebrachte Scheinwerfer auf jedes vorbeifahrende Auto.
Es ist zu überlegen, ob hier nicht eine intelligentere Lichtsteuerung Stromkosten einsparen kann.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das hier geschilderte Problem wurde uns bislang noch nicht mitgeteilt. Dieses Problem macht jedoch deutlich, dass die vor Jahren getroffene Entscheidung die Zahl der Hausmeister massiv zu reduzieren nicht nur Vorteile mit sich bringt.

Wir nehmen uns dieses Problems an und werden versuchen es abzustellen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag der von der Verwaltung zu diesem Thema ausgesucht wurde hat nach Meinung des Ortsbeirates mit dem Ortsteil TR-Irsch nichts zu tun. Hier haben einige Anwohner einen Mangel der Verwaltung aufgezeigt. Das hier geschilderte Problem ist ein Problem der Behörde und der Schule und / oder des Hausmeisters.

Kreisverkehr

Bürgervorschlag
von: trianubis; 16.06.2010; Nummer: 3530
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.92405
Durchschnitt: 0,92 (79mal bewertet)

Dieser Vorschlag ist als allgemeine Anregung zu verstehen, generell bei Umsetzung ohnehin geplanter Projekte doch bitte statt einer Erneuerung einer Kreuzung mit Ampelanlage einen Kreisverkehr zur Verbesserungdes Verkehrsflusses einzusetzen. Vielleicht sind dadurch die Anfangsinvestitionen etwas höher anzusiedeln, aber zusätzlich zum fehlenden Stromverbrauch dürfte ein Kreisverkehr wartungsarmer sein und durch geringere Wartezeiten auch die Feinstaubbelastung und die Lärmbelastung mindern!

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es gibt in der Stadt kein generelles Programm zur Umgestaltung von signalisierten und unsignalisierten Knotenpunkten zu Kreisverkehrsplätzen. Es wird allerdings bei jeder erforderlichen generellen Erneuerung von Knotenpunkten die alternative Umbaumöglichkeit in Richtung Kreisverkehr geprüft. Dies trifft auch für die Neuanlage von Knotenpunkten zu.

Fahrradbügel als Poller-Ersatz

Bürgervorschlag
von: ms; 18.06.2010; Nummer: 3608
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.91892
Durchschnitt: 0,92 (74mal bewertet)

Entlang von Engstellen auf dem Bürgersteig, speziell in der Paulin- und in der Saarstraße / Matthiasstraße versperren oft haltende und verbotenerweise parkende Fahrzeuge Fußgängern das passieren. Ähnlich wie etwa vor dem Ladengeschäft der NORMA und anderer Häuser könnte das vermehrte Aufstellen von Fahrradbügeln als „Poller-Ersatz“ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Gehsteige werden nicht mehr von KFZ verstellt und Fahrräder können einfacher und vor allem sicherer abgestellt werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Aufstellen von Fahrradbügel auf Gehwegen wird in Trier oft praktiziert. Da in der angesprochenen Straßen eine Gehwegbreite von 2,0 m benötigt wird, kann das Aufstellen von Fahrradbügel auf Gehwegen aus Platzgründen nicht realisiert werden.

Gutachten-Verzeichnis öffentlich vorhalten

Bürgervorschlag
von: wege; 02.06.2010; Nummer: 3359
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.862745
Durchschnitt: 0,86 (102mal bewertet)

In den letzten Jahren verstärkt sich der Eindruck, dass verstärkt Gutachten vom Rat beschlossen und von der Verwaltung in Auftrag gegeben werden, aber nicht v o r einer erwogenen Maßnahme, sondern a n s t a t t einer Maßnahme, um nicht den Eindruck von Untätigkeit zu erwecken und das Thema erst einmal vertagen zu können. Man könnte viel Geld sparen, wenn nur noch Gutachten in Auftrag gegeben würden, falls eine ernsthafte Absicht und eine realistische Aussicht auf zeitnahe Verwirklichung einer Maßnahme besteht. Für die Bürger sollte über mehrere Jahre hinweg ein Verzeichnis aller eingeholten Gutachten mit Kostenangabe und Ergebnis offen gelegt werden.
Eine Beschränkung des jährlichen "Gutachtenbudgets" könnte auch sinnvoll sein.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Das Gutachtenverzeichnis soll zunächst für ein Jahr erstellt werden.Auf der Basis der erworbenen Kenntnisse soll dann über eine Fortführung entschieden werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Diesen Eindruck kann die Verwaltung nicht bestätigen. Es werden nur Gutachten in Auftrag gegeben die sachlich geboten sind. Es kann dabei nicht ausgeschlossen werden, dass eine begutachtete Maßnahme aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt werden kann.

Die Gutachten werden in den Budgets der Dezernate berücksichtigt. Eine Beschränkung des Budgets für Gutachten ist nicht zielführend, da sich der Bedarf von Jahr zu Jahr ändert und von sachlichen Gesichtspunkten geleitet sein sollte. Die Finanzierung wird im Rahmen der Budgetplanung in Abwägung mit anderen Aufwendungen festgelegt.

Die Einrichtung eines Verzeichnissen der vergebenen Gutachten ist zu prüfen. Allerdings wären damit erhebliche Mehrkosten verbunden, da die Daten gesammelt und gepflegt werden müssten. Auch wären Investitionen für eine angemessene Bereitstellung der Informationen nötig. In diesem Punkt gäbe es keinen Spareffekt.

Alle Signale auf Rot?!

Bürgervorschlag
von: Gast; 23.06.2010; Nummer: 3750
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.81818
Durchschnitt: 0,82 (55mal bewertet)

An mehreren Stellen in Trier - beispielsweise Ecke Theodor-Heuss-Allee / Christophstraße Richtung Innenstadt - ist die Ampelschaltung nicht nachvollziehbar: Die Autos können nur von einer Seite kommen und haben Rot. Die Fußgänger haben über einen viel zu langen Zeitraum aber ebenfalls Rot, so dass sich Fußgänger und Autofahrer des öfteren einfach nur schulterzuckend und kopfschüttelnd anschauen und - im besten Fall ("Den Kindern ein Vorbild") - warten.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Lichtsignalanlage Porta-Nigra ist verkehrsabhängig geschaltet.
Bei der nun erfolgten Signalplanauswertung sind in der Tat Schaltungen aufgetreten, nach denen „grün“ für die Fußgänger hätte gezeigt werden müssen.
Das Tiefbauamt wird die Steuerungssoftware von einem Fachbüro, welches die Steuerung entwickelt hat, umgehend dahingehend überprüfen und anpassen lassen.

Paten für ein baumstarkes Trier!

Bürgervorschlag
von: akio69; 20.06.2010; Nummer: 3678
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Grünflächen
3.78125
Durchschnitt: 0,78 (64mal bewertet)

In Trier gibt es sehr viele Straßen, die leider ein sehr hartes, steinernes Anmutung haben, da in ihnen keinerlei Grünflächen oder Bepflanzung existieren. Wie viel attraktiver wären diese Straßen, gäbe es Bäume, die das Straßenbild auflockerten, im Sommer Schatten spendeten und nebenbei die Luft verbessern würden. Besonders schade ist es zu sehen, dass es in manchen Straßen Baumscheiben gibt auf denen vormals Bäume standen, diese nun jedoch seit langem leer sind.

Die Idee ist es nun Paten zu finden, die einen Baum spenden möchten, sei es zur Geburt ihres Kindes, einer Hochzeit oder zum Gedenken an ein besonderes Ereignis. Diese bekämen die Gelegenheit ihren Baum, der allerdings vorher festgelegt wird (wie das ganze Verfahren zuvor festgezurrt sein muss) aufzustellen (Ein Erlebnis für die ganze Familie) und ihn mit einer davor gestellten Plakette zu verzieren. Eine Baumpatenschaft kostet immer gleich viel pro Baum und sollte ein runder Betrag sein (ca. 500 bis 1000 Euro). Ob dies reicht, um das "Straßenbegleitgrün" in manchen Straßen zu erneuern oder gar erst einzuführen sei dahingestellt, es wäre aber eine zusätzliche Kofinanzierung und ermöglicht vielleicht erst weitere Arbeiten. Darüber hinaus könnte man über eine weitere Einbindung der Paten nachdenken, wie zum Beispiel bei der Laubbeseitigung.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Idee der Baumpatenschaft und Baumspende ist nicht neu und die Stadt Trier freut sich über jede Spende, um den derzeitigen Bestand von über 26.000 Bäumen im öffentlichen Raum zu ergänzen. In den vergangenen Jahren erfolgen diese Spenden in unregelmäßigen Abständen zu den verschiedensten, wie auch in dem Vorschlag beschriebenen Anlässen, von Bürgern, Firmen und Institutionen.
Je nach Standort der Baumpflanzung sind die Kosten hierfür sehr unterschiedlich und können, wenn sie außerhalb von Grünanlagen erfolgen, nicht pauschaliert angegeben werden. Einen Betrag für eine Baumspende zwischen 500 und 1.000 € festzulegen ist aus städtischer Sicht nicht realistisch.
Die derzeitige Praxis ist, dass sich die Spendenhöhe an dem Preis für einen Baum in angemessener Größe orientiert, was je nach Baumart variieren kann und sich im Mittel auf ca. 150 € beläuft. Darüber hinausgehende Aufwendungen für die Herrichtung des Standortes und der Pflanzung werden aus dem städtischen Budget bereit gestellt. In der Regel werden die Standorte innerhalb von öffentlichen Grünanlagen gewählt, aber in Einzelfällen auch in befestigen Flächen, sofern es sich um eine Ersatzpflanzung handelt.
Sollte der Wunsch nach einer Baumpatenschaft bestehen, so kommen wir diesem gerne nach. Ebenso ist es unproblematisch, die Spender bei der Pflanzung mit einzubeziehen sowie eine Plakette im Bereich des Baumes anzubringen, welche auf den Spender hinweist.

Ganztägig befahrbare Fahrradroute in Ost-West-Richtung durch die Altstadt (Kornmarkt)

Bürgervorschlag
von: Steiermark; 17.06.2010; Nummer: 3572
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.771085
Durchschnitt: 0,77 (83mal bewertet)

(schon einmal vorgeschlagen) Die Bedenkenträger sehen es als Problem, dass das "Franz-Mohr-Gässchen" (auch "Vereinsbankpassage") Privateigentum sei und eine Grunddienstbarkeit nur für Fußgängerverkehr besitze. Vorschlag: Mit dem/n Eigentümer/n verhandeln zugunsten eines Fahrrechts für Radler, anschließend das erforderliche Verkehrsrechtsverfahren. Dauerlösung für den Kornmarkt finden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
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Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Nach wie vor besteht das Problem, dass aufgrund der vorhandenen Baumängel das Mohrs Gässchen nicht in die städtische Verkehrssicherungspflicht übernommen werden kann. In der Zeit, bis diese Mängel beseitigt sind, soll von den zuständigen Verwaltungsstellen Kontakt zum Eigentümer bezüglich der Einräumung eines Fahrrechtes für Radfahrer aufgenommen werden und im Erfolgsfall ein Konzept zur Führung über den Kornmarkt / Anschluss an Mohrs Gässchen erarbeitet werden.

Infrastrukturleistungen der Stadt

Bürgervorschlag
von: hamm; 09.06.2010; Nummer: 3439
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.75
Durchschnitt: 0,75 (76mal bewertet)

Die Stadt finanziert in vielen Bereichen - Verkehr, Bildung, Kultur und so weiter - Infrastrukturleistungen, von denen in erheblichem Maße die Landkreise profitieren. Da Eingemeindungen kaum in Frage kommen, sollten mehr Verbundlösungen gesucht werden, um eine nutzungsgerechte Finanzierung zu finden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
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wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
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Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet den weiteren Ausbau der Kooperationen mit dem Umland.

Verwaltungshinweis für den Rat

Verbundlösungen sind eine Möglichkeit, um Nutzen und Lasten zwischen Partnern gerecht zu verteilen. Die Zusammenarbeit der Stadtwerke Trier mit den umliegenden Kreisen im Verkehrsverbund Region Trier beim öffentlichen Personennahverkehr ist ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit.
Es gibt eine Vielzahl von intensiven Kooperationsprojekten mit dem Umland, so die gerade vollzogene gemeinsame Behödenrufnummer D 115 mit der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, die interkommunale Kooperation mit Schweich und Konz und vieles mehr.

Die Partnerschaften werden mit Nachdruck von der Verwaltung gesucht, weil die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit gerade in der schwierigen finanziellen Situation sehr hoch eingeschätzt wird.

Car-Sharing und eAutos

Bürgervorschlag
von: hamm; 09.06.2010; Nummer: 3432
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.56044
Durchschnitt: 0,56 (91mal bewertet)

Car-Sharing mit eAutos fördern. Die SWT (Stadtwerke Trier) sollen ein Konzept entwickeln, um Bus mit Car-Sharing wechselseitig attraktiv zu machen, zum Beispiel durch Rabatte (zum Beispiel wer eine Jahreskarte kauft, kriegt 15 % Rabatt auf Car-Sharing). Für Dienstfahrten der Stadtverwaltung Car-Sharing nutzen mit eAutos. Im Erdgeschoss der Parkhäuser Stellplätze für Car-Sharing-eAutos vorsehen. Daimler hat in Ulm 50 Smart dafür zur Verfügung gestellt – warum in Trier nicht ein privater Anbieter?

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Von Seiten der Stadtwerke werden derzeit Überlegungen zur Förderung von e-Mobilen angestellt. In diesem Rahmen ist der Vorschlag von den SWT zu prüfen. Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen.

Namensvergabe der Arena Trier

von: Micha150; 14.10.2009; Nummer: 2571
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Sport
3.547945
Durchschnitt: 0,55 (73mal bewertet)

Warum bekommt die Arena Trier nicht einen Sponsornamen?

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Umsetzung

Ein Namensgeber wurde bisher noch nicht gefunden.

Ergebnis des Rates

Ein Namensgeber wird intensiv gesucht

Verwaltungshinweis für den Rat

Bereits mit Beginn der Planungen der Arena Trier bis zum heutigen Tag läßt die Betreibergesellschaft Castel Trier GmbH mit wechselnden Agenturen, aber auch in Eigenregie nichts unversucht, einen potentiellen Namensgeber zu finden. Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass nur wenige regionale Unternehmen hierfür in Frage kommen. Diese engagieren sich bereits in anderen Bereichen derart stark, dass für sie ein solches umfangreiches und aufwändiges Sponsoring nicht in Betracht kommt.

Die Stadt Trier als Gesellschafter (70%) wirkt darauf hin, dass sich die Castel Trier GmbH weiterhin aktiv um einen Namensgeber bemüht.

Fuhrpark der SWT

von: hamm; 12.10.2009; Nummer: 2523
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.54321
Durchschnitt: 0,54 (81mal bewertet)

Die Stadtwerke sollten ihren gesamten Fuhrpark schrittweise, aber von außen deutlich erkennbar, auf Elektroautos umstellen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet die Umsetzung des Vorschlages. Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Entscheidung über die Ausgestaltung des Fuhrparks wird vom Vorstand in Zusammenarbeit mit dem Fuhrparkmanagement und dem Verkehrsbetrieb getroffen.

Die Bundesregierung hat Förderprogramme zur Erprobung und Unterstützung der Elektromobilität in Deutschland aufgelegt.

  • Ein Programm gilt für Omnibusse und unterstützt die teilelektrische Motorisierung mittels Hybridtechnologie.
  • Ein Programm in Höhe von 500 Millionen Euro soll die Elektromobilität in Modellregionen erforschen und in der Praxis erproben.

In den nächsten Jahren ist mit der schrittweisen Einführung der Elektromobilität auf dem Pkw-Sektor in Deutschland zu rechnen. Transporter, Busse und Lkws sind mit den heutigen technischen Möglichkeiten (Problem der Energiespeicherung) noch nicht darstellbar. Bereits in der Vorerprobungsphase der Fahrzeuge und der Tankstelleninfrastruktur haben sich die SWT in zwei Arbeitskreisen zur Integration der Elektromobilität bei Stadtwerken eingebracht. Derzeit werden in Zusammenarbeit mit externen Fachbüros und verschiedenen Energieversorgungsunternehmen sowie der Automobilindustrie und Forschungsanstalten erste Umsetzungsmöglichkeiten erörtert. Dabei gestaltet sich die Anschaffung von Elektrofahrzeugen aufgrund fehlender Liefermöglichkeiten sehr schwierig. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass ab zirka 2011 erste Fahrzeuge im Kleinwagensektor angeboten werden.

Sobald die erforderliche Technik und die dazu gehörende Infrastruktur marktfähig sind und angeboten werden, wollen sich die SWT der Thematik nähern. Zu berücksichtigen sind die derzeit noch sehr hohen Anschaffungskosten von zirka 30.000 Euro pro Pkw in der Kleinwagenklasse.

Bessere Nutzung und Vernetzung der Ämter im Rathaus

Bürgervorschlag
von: Schmissel; 09.06.2010; Nummer: 3442
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.53846
Durchschnitt: 0,54 (78mal bewertet)

Um Kosten einsparen zu können, sollten gleiche Funktionen in verschiedenen Ämtern zusammen gelegt werden.

Warum hat (fast) jedes Amt eine eigene Kleiderkammer? Wäre es nicht möglich diese zu einer zusammen zu legen? Auch ein Zentraleinkauf für alle Ämter wäre durchaus machbar. Bei höheren Einkaufswerten bei einem Lieferanten sind normalerweise bessere Preise zu erzielen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das ist in der Tat richtig, daher werden auch zusätzlich zu den bisher erfolgten Zusammenführungen bei der Beschaffung von Materialien auch weitere Konzentrationen erfolgen. Dieser Grundsatz, möglichst Mengenrabatte und Vergünstigungen für größere Abnahmemengen zu nutzen, wird bei allen Organisationsentscheidungen mit betrachtet.

Schulen - Gebäudeprogramm

von: konstantinus; 12.10.2009; Nummer: 2506
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
3.523075
Durchschnitt: 0,52 (65mal bewertet)

Angesichts der maroden Finanzen ist eine Sicherung / Verbesserung der Qualität von Schulgebäuden nur durch eine Verringerung der Anzahl möglich.Die Konsequenz: Zusammenlegung von Schulen, die nicht ausgelastet sind. Veräußerung aufgegebener Gebäude. Verwendung der Mittel in anderen Schulgebäuden. Weniger ist Mehr!

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Zusammenlegung von nicht ausgelasteten Schulen und des Verkaufs der nicht mehr benötigten Schulimmobilien sind beispielhafte Bestandteile der neuen Schulentwicklungsplanung bzw. des neuen Schulentwicklungskonzeptes 2020+. Die vollständige Verwendung der eventuellen Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude ist auch der Wunsch des Schuldezernates der Stadt Trier. Zur Zeit widerspricht dies jedoch der Auflage der ADD Trier - Kommunalaufsicht - wonach die Stadt Trier die Hälfte der freien Verkaufserlöse zur Reduzierung des Schulden zu verwenden hat.

Alle pädagogischen Angebote aufgegebener Schulen sollen hierbei aber erhalten bleiben und auf aufnehmende Schulen übertragen werden. Die Qualität und das Angebot der verbleibenden Schulen soll sich im Ergebnis erhöhen.

 Es ist aber letztlich eine politische Entscheidung, ob die notwendige Finanzierung zur Sicherstellung und Bestandserhaltung beziehungsweise Weiterentwicklung der schulischen Angebote so erreicht wird oder andernfalls bei einem Bestandsschutz durch erhebliche zusätzliche Mittel zum Beispiel durch eindeutige Schwerpunktsetzung und Erhöhung im Schulsektor durch Umschichtung im städtischen Haushalt aus anderen Bereichen (das heißt aber Verzicht oder Reduzierung von Projekten in anderen Bereichen).   

 

Energiespar-Coaching

Bürgervorschlag
von: ms; 12.06.2010; Nummer: 3479
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.512195
Durchschnitt: 0,51 (82mal bewertet)

Bedienstete des Öffentlichen Dienstes in Trier sollen ein Energiespar-Coaching erhalten um Heiz- und Stromkosten im Verwaltungsalltag sparen zu können.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung in öffentlichen Gebäuden der Stadt Trier

Verwaltungshinweis für den Rat

Es ist im allgemeinen zu beobachten, dass die Nutzer öffentlicher Gebäude und dies sind nicht nur öffentlich Bedienstete zunehmend verantwortungsbewußter mit Energie umgehen.
Das vorgeschlagene Energiespar-Coaching für öffentlich Bedienstete könnte ein Anfang sein, wird jedoch nie das Problem Energieverschwendung lösen können, da der Kreis der Nutzer städtischer Gebäude weitaus größer ist als es auf den ersten Blick hin erscheint, denken wir an die Schulen mit Ihren stetig wechselnden Schülern, Bürgerhäuser, Kulturzentren, usw.
Der Aufwand der mit diesem Vorschlag verbunden ist steht in einem eher ungünsteigen Verhältnis zum Erfolg.

Zusammenlegung von Schulen

von: dagobert; 04.10.2009; Nummer: 2363
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
3.3375
Durchschnitt: 0,34 (80mal bewertet)

Zusammenlegung von Schulen in räumlicher Nachbarschaft, Verkauf der Schulimmobilien, Verwendung der Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag wird im Rahmen des Schulentwicklungskonzept Trier 2020 +  diskutiert.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Zusammenlegung von Schulen in räumlicher Nachbarschaft und des Verkaufs der nicht mehr benötigten Schulimmobilien sind beispielhafte Bestandteile der neuen Schulentwicklungsplanung bzw. des neuen Schulentwicklungskonzeptes Trier 2020+. Die Verwendung der eventuellen Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude ist auch der Wunsch des Schuldezernates der Stadt Trier. Zur Zeit widerspricht er jedoch der Auflage der ADD Trier - Kommunalaufsicht -, wonach die Stadt Trier die Hälfte der freien Verkaufserlöse zur Reduzierung der Schulden zu verwenden hat.

Vergleiche den Vorschlag: Schulen - Gebäudeprogramm