Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Niedrigere Preise für Busse erhöhen Fahrgastzahlen und Einnahmen

von: Gast; 26.09.2009; Nummer: 2268
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.69032
Durchschnitt: 1,69 (155mal bewertet)

Um die Fahrgastzahlen zu erhöhen, sollten die Preise gesenkt werden. Insgesamt könnten damit die Einnahmen steigen.

Wer zahlt freiwillig 4,80 € für hin und zurück aus den Höhen-Stadtteilen für den Bus, wenn er motorisiert ist (man stelle sich das mal zu Zeiten der DM vor, 9,60 DM, man hätte die Planer für verrückt erklärt).

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die vorgeschlagenen Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr durch Fahrpreisreduzierung

von: Moonlight; 04.10.2009; Nummer: 2358
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.65812
Durchschnitt: 1,66 (117mal bewertet)

Durch eine Reduzierung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr würden sich viele Bürger und Bürgerinnen zum Umstieg von einem Auto auf ein öffentliches Nahverkehrsmittel bewegen lassen. Dies hätte zur Folge, dass sich hieraus für Stadt Trier mehrere Vorteile ergeben würden.

  1. Weniger Verkehrslärm auf der Straße
  2. Reduzierung der Parkpatznot
  3. Geringere Lärmbelästigung
  4. Mehreinnahmen im öffentlichen Nahverkehr (Die Menge machts!) 

Einige Städte in der Bundesrepublik sind uns auf diesem Gebiet bereits voraus.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen. Falls es durch die Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

ÖPNV

von: hamm; 07.10.2009; Nummer: 2401
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.5
Durchschnitt: 1,50 (98mal bewertet)

Stark verbilligte Jahresnetzkarten für ÖPNV anbieten und bewerben

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ein entsprechendes Angebot gibt es bereits in Form des "MobilTicket Jahr" des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT). Im Übrigen ist die Angebots- und Tarifgestaltung nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum VRT muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

ÖPNV für Jugendliche attraktiver machen

von: Bettina L; 29.09.2009; Nummer: 2308
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.470085
Durchschnitt: 1,47 (117mal bewertet)

Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher einmal pro Woche den Bus nehmen möchte, ist das recht teuer - und viele nehmen den Bus lieber, da das Fahrradfahren zu gefährlich ist! Wie wäre es, Streifenkarten anzubieten, damit das Fahren günstiger wird? Dann würden auch viele "Elterntaxifahrten" wegfallen, welche die Stadt verpesten, verstopfen und wiederum die Radfahrer ärgern. Zudem werden in vielen "neuen" Stadtteilen junge Familien angeworben, die zusätzlich mindestens ein- bis zweimal täglich mit dem Auto in die Innenstadt fahren - der Fehrkehskollaps ist hier schon jeden Morgen zu beobachten (z.B. Kreisel Kaiserthermen).

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

In der Stadt Trier gibt es die angesprochenen Streifenkarten bereits (so genanntes 4-Fahrtenticket). Im Übrigen ist die Angebots- und Tarifgestaltung nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum VRT muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Vernetzung von Bus und Regionalbahn erhalten

von: Bürgergutachten; 11.06.2009; Nummer: 1397
Stadtteil: Ehrang-Quint; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.210525
Durchschnitt: 1,21 (114mal bewertet)

Es besteht der dringende Wunsch, dass, wie bisher, die Vernetzung der Fahrpläne der Buslinien 8, 17 und 87 mit der Regionalbahn erhalten bleibt. Durch geschicktes Umsteigen vom Bus auf die Bahn beziehungsweise umgekehrt ergeben sich heute schon kürzere Fahrtzeiten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Verwaltungshinweis für den Rat

Wesentliches Ziel sämtlicher Planungen im Bereich des Öffentlichen Verkehrsangebotes sowie auch bei der Aufstellung des Mobilitätskonzeptes ist die Aufrechterhaltung oder sogar Verbesserung der Mobilitätsmöglichkeiten der Menschen, auch und gerade im Umweltverbund. Daher ist davon auszugehen, dass es im Rahmen der gegebenen Finanzierungsspielräume zu keinen Verschlechterungen der genannten Umsteigebeziehungen kommen wird. Im Gegenteil: im Rahmen des Ausbaus der Regionalbahn ist auch eine entsprechende Abstimmung des Busnetzes auf die neuen Haltepunkte anzustreben. Hierzu sind zum gegebenen Zeitpunkt entsprechende Abstimmungen mit VRT und SWT durchzuführen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat sprach sich hier geschlossen für die "Erhaltung der Vernetzung von Bus und Regionalbahn", wie vor beschrieben aus.

Schülerbeförderungskosten

von: hkb; 15.10.2009; Nummer: 2590
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.17742
Durchschnitt: 1,18 (62mal bewertet)

Die Stadt sollte beim Land darauf drängen, dass nicht sie als Träger der Schule, die die Kinder aus dem Umland besuchen, die Kosten der Schülerbeförderung zahlen muss. Vielmehr sollten das die Gemeinden zahlen, aus denen die Schüler kommen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung setzen sich auf den verschiedensten politischen Ebenen für eine Umsetzung dieses Vorschlages ein.

Verwaltungshinweis für den Rat

Solange bezüglich der Schülerbeförderung das "Standortprinzip" und nicht das "Wohnortprinzip" gesetzlich verankert ist, wird die Stadt Trier als Schulträger grundsätzlich für die Schülerbeförderung zuständig bleiben. Es wurden in den letzten Jahren seitens der Stadt Trier und anderen betroffenen Kommunen schon mehrere Vorstöße unternommen, um bei der Landesregierung ein Umdenken und somit eine Gesetzesänderung zu erreichen. Bisher jedoch ohne Erfolg. Unsere Bemühungen werden entsprechend dieses Bürgervorschlages weiter gehen, in der Hoffung, dass dieses hartnäckige Bemühen eines Tages zum Erfolg führt.

Insgesamt benachteiligt die derzeitige Regelung der Zuwendungen zur Schülerbeförderung durch das Land die Städte, die als zentrale Orte eine große Zahl an auswärtigen Schülern aufnehmen und hier entsprechende Kosten für Unterhalt der Schulen und Schülerbeförderung tragen müssen. Die Berechnungsgrundlage zur Schülerbeförderung entspricht hierbei nicht mehr den heutigen Verhältnissen. Sie wurde unter anderen Bedingungen aufgestellt und bedarf dringend einer Aktualisierung an die tatsächlichen, aktuellen Gegebenheiten. 

Günstigere Bahn-Preise innerhalb der Stadt und Wasserbillig-Trier!

von: Muellenheim87; 12.10.2009; Nummer: 2489
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.12048
Durchschnitt: 1,12 (83mal bewertet)

Innerhalb der Stadt und auf der Strecke Wasserbillig-Trier, soll die Deutsche Bahn mit günstigen Preisen mehr Fahrgäste anlocken, um die ummweltbewusstere und ökulogischere Bahn als Teil des ÖPNV attraktiv zu machen. Ich bin mir sicher, dass mehr Luxeburger nach Trier zum Einkaufen kommen würden und viele umweltbewusste Luxemburger und Trierer vom Auto auf die Bahn wechseln würden! Die Deutsche Bahn könnte so auf regionaler Ebene mehr verdienen, denn die Masse macht's ja bekanntlich.

Die längere Strecke Luxemburg-Wasserbillig kostet z.Z. 1,50 € (2 Stunden-Ticket für Hin- und Rückfahrt). Schüler und Studenten mit Jumbo-Karte (50 €/Jahr fahren kostenlos).
Dagegen die viel kürzere Strecke Wasserbillig-Trier kostet z.Z. 6 € (Hin- und Rückfahrt); das ist Wucher!!!

Es müsste meiner Meinung nach ein günstiger Stadtticket für unter 30 € im Monat (unter 20 € für Studenten) oder ein günstiger Jahresabonnement geben. Zudem sollte es für die vielen Luxemburger Studenten und die Arbeitnehmer in Luxemburg ein günstiges WOCHENPENDLER-Abonnement geben, welches pro Hin- und Rückfahr max. 1 € kostet. Eine normale Bahnfahrt sollte bei 1,50 € für hin und zurück (Wasserbillig-Trier) liegen. Sonnst bleibt nur die alternative Auto oder Schwarzfahrt!

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise in Zügen der Deutschen Bahn sind nicht von der Stadt festlegbar. Im Fernverkehr ist hierfür die Deutsche Bahn AG bzw. die CFL in Luxemburg, im Regionalverkehr der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) zuständig.

Zudem ist festzustellen, dass es bereits ein Ticket gibt, mit welchem man mit dem Zug zwischen Schweich und Luxemburg (inkl. sämtlicher ÖV-Strecken innerhalb Luxemburgs) für 75,- Euro im Monat beliebig oft fahren kann. Das sind, bei angenommenen 20 Arbeitstagen im Monat, 1,88 Euro pro Fahrt und Richtung. Dabei spielt es keine Rolle, ob man zwischen Schweich und Luxemburg-Stadt oder zwischen Trier und Wasserbillig unterwegs ist.

Ob bei diesem extrem günstigen Angebot tatsächlich noch Verbesserungspotenzial besteht, darf bezweifelt werden. Die im Vorschlag formulierte Alternative des Autofahrens ist auf jeden Fall erheblich teurer. Dennoch könnte die Stadt Trier, da sie Mitglied im VRT ist, in der Verbandversammlung den entsprechenden Vorschlag zur Beschlussfassung einbringen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit bezüglich der innerstädtischen Tarifentwicklung eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll (hierbei spielt auch die im Vorschlag angesprochene Tarifreduzierung im Stadtverkehr eine Rolle).

Der vorliegende Vorschlag bezüglich der Tarifgestaltung nach Luxemburg könnte durch eine entsprechende Forderung hinsichtlich der Preisgestaltung bis zur Grenze nach Luxemburg ergänzt werden (da nur dieser Bereich vom VRT beeinflussbar ist und zudem dieser Streckenabschnitt aufgrund der unterschiedlichen Finanzierungsmodelle des ÖPNV in Deutschland und Luxemburg auch der teurere ist).

Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats wäre Anfang 2010 zu fassen, damit er – eine Zustimmung der Verbandsgremien und eine grundsätzliche rechtliche bzw. finanzielle Umsetzungsfähigkeit vorausgesetzt – 2011 wirksam werden könnte.

Südbahnhof für Alle - mehr als 25 Stufen zum Glück...

von: Hanspitt; 06.10.2009; Nummer: 2390
Stadtteil: Heiligkreuz; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.1
Durchschnitt: 1,10 (80mal bewertet)

Ich schlage der städtischen Verwaltung vor, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, einen behindertengerechten Zugang zum Bahnhof Trier-Süd zu ermöglichen, um allen Gesellschaftsgruppen in Heiligkreuz und Trier-Süd den Zugang zum ÖNPV in Trier und zum regionalen und überregionalen Bahnanschluss zu erleichtern.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Umsetzung

Die Stadtverwaltung schreibt die DB AG an und bittet um Information, inwieweit die DB AG die fehlende Barrierefreiheit beheben wird.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Zuge der Entwurfsbearbeitung zu den verschiedenen Haltepunkten der Regionalbahn wurde ein behindertengerechter Zugang zum Bahnhof Trier-Süd vorgesehen. Hier besteht aus Platzgründen lediglich die Möglichkeit, einen Aufzug zu installieren. Dieser wäre sehr aufwändig und unterhaltungsintensiv. Bis dato fehlt es an finanziellen Mitteln. Die Zuständigkeiten wäre zwischen Stadt Trier und DB AG zu klären und vertraglich festzulegen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat unterstützt diesen Vorschlag.

Reduzierung von bedenklichen Emissionen der Industrie im Stadtteil Pfalzel

Bürgervorschlag
von: Boltzmann; 21.06.2010; Nummer: 3706
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.01
Durchschnitt: 1,01 (100mal bewertet)

Der Schutz des Bürgers sollte in jeder Stadt groß geschrieben werden. Es kann nicht angehen, daß bei Ostwind im Ortsteil Pfalzel die Bürger einen scharfen übelriechenden Geruch (der an verbrannte Plastiktüten erinnert) einatmen. Manche Bürger klagen dabei über Augenbrennen und Kopfschmerzen.

In diesem Zusammenhang sollte ein unabhängiges Gremium diesbezüglich die ansässigen Industrieunternehmen überprüfen. Falls eine Gesundheitsgefährdung der Bürger vorläge, sollte die Stadt umgehend handeln.
Es beunruhigt viele pflalzler Bürger, in Bezug auf den beißenden Plastikgeruch, dass in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes ein Unternehmen ansässig ist, das im 24 Stundenbetrieb Kunststoffabfälle recycelt, dass mit einer Jahresproduktion von mehreren tausend Tonnen das drittgrößte Unternehmen dieser Art darstellt. Und die Unruhe der Bürger kommt daher, dass bei Ostwind der oben genannte Geruch in Höhe dieses Unternehmens am stärksten ist.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung dieses Vorschlages liegt nicht im Zuständigkeitsbereich des Stadtrates. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag an die zuständige Behörde weiterzuleiten.

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Trier steht in ständigem Kontakt zu der für diese Problematik zuständigen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Deworastr. 8, 54290 Trier, Tel. 46010. Die SGD Nord wird in ihren Überwachungsaufgaben unterstützt vom Landesamt für Umweltschutz und die Expertengruppe ZEUS, die speziell im Trierer Hafen bereits umfangreiche Messungen vorgenommen haben. Das Ordnungsamt hat den Vorschlag mit der Bitte um Abhilfe dort vorgetragen.

Busverbindung AWO Seniorenheim / Feyen-Weismark

Bürgervorschlag
von: koch; 08.06.2010; Nummer: 3403
Stadtteil: Feyen-Weismark; Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.925925
Durchschnitt: 0,93 (81mal bewertet)

Die Bewohner des AWO Seniorenheims auf der Härenwies haben keinen Anschluss zum öffentlichen Busverkehrsnetz. Viele Bewohner wünschen sich eine Busverbindung in die Stadt, um Besorgungen zu erledigen oder die Familie und Bekannte zu besuchen. Gerade jetzt, wo das Südbad neu eröffnet hat, würde sich eine Bushaltestelle umso mehr lohnen. Aus Sicherheitsgründen könnten Regelungen getroffen werden, dass nur Personen mit einem bestimmten Ausweis mit dem Bus fahren dürfen. Viele Bewohner des Altenheims fühlen sich aufgrund der schlechten Anbindung abgeschottet und vernachlässigt.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der Stadtwerke Trier über die Vertreter/innen des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen.

Verwaltungshinweis für den Rat

An der o.a. grundsätzlichen Aussage, dass der Einsatz der Linienbusse von den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke geplant wird, hat sich nichts geändert. Der Vorschlag wird nach Abschluss der Onlinephase an die Stadtwerke weitergeleitet. Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen.

Kommentar Ortsbeirat

Sitzung des Ortsbeirates vom 29.09.2010: Dem Ortsvorsteher ist dieses Problem bekannt. Als Mitglied im SWT Aufsichtsrat hat er dieses Thema sowohl bei der SWT wie auch mit der Leitung des AWO Seniorenheims angesprochen. Der Hauptgrund, weshalb die Linie 15 vor einigen Jahren eingestellt wurde und durch Kleinbusse und Anrufsammeltaxen ersetzt wurde, waren eindeutig die geringen Fahrgastzahlen.

ÖPNV Preise - StadtteilKarte

von: Hans Peter Simon; 16.10.2009; Nummer: 2655
Stadtteil: Ehrang-Quint; Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.925375
Durchschnitt: 0,93 (67mal bewertet)

Im Bügergutachten wurde vor vielen Jahren ein Forderung diesbezüglich erhoben. Da es hier ein bestehendes gutes Verkehrsangebot gibt sollte geprüft werden ob durch ein verbessertes Preisangebots auch die Nutzungshäufigkeit verbessert werden kann. Verstärkte Nutzung würde m.E.eine Ergebnisverbesserung ermölichen

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls es durch die vorgeschlagenen Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat stellt sich einstimmig hinter die Forderung nach einer "Stadtteil-Karte", wie vor beschrieben und bereits im Bürgergutachten gefordert.

FH Busverbindung deutlich verbessern! Dadurch würde sich das Parkproblem an der FH auch lösen!

Bürgervorschlag
von: sepp24; 19.06.2010; Nummer: 3628
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.88158
Durchschnitt: 0,88 (76mal bewertet)

Von Trier Süd zum Beispiel ist die Verkehrsanbindung zur Fachhochschule (FH) sehr schlecht. Man muss umsteigen und ist mit Warten an der Porta knapp eine halbe Stunde unterwegs im Bus. Eine weitere Buslinie zur FH würde auch das Parkproblem an der FH ebenfalls lösen. Es müssen jetzt nicht alle 10 Minuten ein Bus zur FH fahren, aber alle 15 bis 20 Minuten wäre auch nicht schlecht und vor allem von Trier Süd aus müsste was unternommen werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der Stadtwerke Trier über die Vertretenden des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Zuständig sind Verkehrsverbund Region Trier (VRT) und Stadtwerke Trier (SWT) (oder in diesem Fall der Betreiber der Linie 12). Von Seiten der Verwaltung wird eine Verbesserung der Anbindung als sinnvoll erachtet.

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der VRT und SWT über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags unterstützen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag findet die einstimmige Zustimmung des Ortsbeirates (Sitzung vom 22.09.2010).

Busse der Linie 118 auch als Linienverkehr zwischen Wasserbillig und Trier nutzbar machen

Bürgervorschlag
von: berliner_ffm; 09.06.2010; Nummer: 3447
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.839505
Durchschnitt: 0,84 (81mal bewertet)

Die Orte Wasserbilligerbrück, Igel und Zewen könnten durch Einbeziehung der Linie 118 aus Luxemburg (jeweils sowohl Einsteige- als auch Aussteigemöglichkeit) deutlich besser an Trier angebunden werden und somit den Autoverkehr vermindern, zumal gerade auf der deutschen Seite in den Bussen auch noch Platz ist. Dies ist umweltbewusst, schont die Straßen und spart damit letztlich auch noch Kosten.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der Stadtwerke Trier über die Vertreter/innen des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT) über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen.

Nachtbusse

Bürgervorschlag
von: Wawy; 16.06.2010; Nummer: 3537
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
3.7957
Durchschnitt: 0,80 (93mal bewertet)

Trier muss aufwachen und merken, dass das Potenzial, das die unglaublich vielen jungen Menschen (Studenten, Schüler, Touris) in die Stadt bringen, einfach unglaublich gigantisch ist.

Ein erster Schritt wäre ein verbesserter Fahrplan im öffentlichen Nahverkehr. Für eine Großstadt kann es keine adäquate Lösung sein, dass nach 18.00 Uhr nur noch alle 15 Minuten ein Bus hoch zur Uni kommt, nach 20.00 Uhr sogar nur noch allgemein alle halbe Stunde mal ein Bus vom Bahnhof in die City fährt. Das ist einfach ein Witz, und kein Guter.

Die Busse müssen häufiger fahren und sie müssen auch einfach länger fahren. Das besagter Bus vom Hauptbahnhof zur Porta auch nur bis 24.00 Uhr fährt ist für eine Großstadt, die Trier nunmal ist, einfach nicht akzeptabel.

Es wäre auch positiv, wenn die 5 Busse, die sich alle gleichzeitig am Hauptbahnhof treffen, nicht alle gleichzeitig um Punkt 20.00 Uhr und und Punkt 20.30 Uhr (usw.) wieder abfahren würden, sondern mit einer Differenz von 5 oder 10 Minuten. Damit würde man die Chance, dass man nicht 30 Minuten auf einen Bus warten muss, der in die Stadt fährt, stark erhöhen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
ablehnen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der Stadtwerke Trier über die Vertreter/innen des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen. Die Stadt Trier beteiligt sich bereits an den Kosten des "Nachttaxis".

Verwaltungshinweis für den Rat

Zuständig sind die Stadtwerke Trier (SWT), die das Bussystem annähernd eigenwirtschaftlich betreiben. Die Stadt könnte über deren Vertretende in den entsprechenden Gremien Einfluss nehmen.

Ein massiver Ausbau des Angebotes gerade in den angesprochenen nachfrageschwächeren Tagesrandzeiten hätte erfahrungsgemäß ein größeres Defizit der SWT zur Folge, welches von Seiten der Stadt vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage nicht ausgeglichen werden kann.

Barrierefreies Trier

Bürgervorschlag
von: fels; 09.06.2010; Nummer: 3420
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.78409
Durchschnitt: 0,78 (88mal bewertet)

Die Stadt Trier ist vor allem in der Innenstadt nur sehr schwer für Rollstuhlfahrer zu durchqueren. Daher werden folgende Vorschläge für die Umgestaltung einer barrierefreien Innenstadt gegeben:
- Bürgersteige niedriger und behindertengerecht machen. Für Rollstuhlfahrer ist es kaum möglich, ohne Hilfe in die Stadt zu gelangen.
- Kopfsteinpflaster insbesondere am Hauptmarkt und Simeonstraße für Rollstuhlfahrer sehr schwer zu befahren. Ein ca. 2 m breiter Weg für Rollstuhlfahrer würde das Fahren enorm erleichtern.
- Fußgängerampel Böhmerstraße-Nikolaus-Koch-Platz sollte wieder errichtet werden, da es das Überqueren der Straße erheblich vereinfachen würde und weniger gefährlich wäre für Rollstuhlfahrer.
- Aufzüge in öffentlichen und privaten Gebäuden sollten länger geöffent sein.
- in der Innenstadt müsste es mehr behindertengerechte Toiletten geben, vor allem in der Nähe Hauptmarkt.

Die genannten Vorschläge betreffen neben Rollstuhlfahrern auch Eltern mit Kinderwagen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat den Ansatz für die Absenkung von Bordsteinkannten um 20.000 € erhöht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes Trier 2020 werden grundsätzliche Aussagen zur künftigen Beachtung der Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum erarbeitet. Als kostenneutral kann der Vorschlag allerdings nur gewertet werden, wenn nur die ohnehin geplanten Maßnahmen barrierefrei ausgeführt werden müssen, da dies dem einzuhaltenden Standard bei Neubaumaßnahmen entspricht. Da der Vorschlag aber eher auf ein Programm zum Umbau bestehender Anlagen abzielt, wären hierfür entsprechende Haushaltsmittel zu veranschlagen.

Längere Öffnungszeiten für die Porta

Bürgervorschlag
von: ms; 12.06.2010; Nummer: 3482
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Wirtschaft, Tourismus
3.63158
Durchschnitt: 0,63 (76mal bewertet)

In den Sommermonaten sollte der Zugang zur Porta Nigra und eventuell auch zum Stadtmuseum am Abend länger als bis 18 Uhr möglich sein, zumindest an 1 bis 2 Tagen in der Woche. Während in der ganzen Stadt gerade an heißen Tagen am Abend noch viel los ist, schließt das Trierer Wahrzeichen bereits kurz nach der Nachmittagshitze seine Tore. Viele Besucher würde gewiss lieber in den Abendstunden die Treppen zur Porta emporsteigen und den Blick über die Stadt genießen. Nicht zuletzt um die blaue Stunde für schöne Urlaubsfotos zu nutzen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt diesen Vorschlag. Eine Verlängerung der Öffnungszeiten für Porta Nigra und städtisches Museum sollte zusammen erfolgen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Längere Öffnungszeiten für die Porta Nigra liegen nicht im Ermessen der Stadt. Ein entsprechender Antrag muss an die Verwaltung der Organisation Burgen, Schlösser, Altertümer in Koblenz gerichtet werden.

Längere Öffnungszeiten für das Museum sind in den Jahren 2007 und 2008 getestet worden, leider ohne Erfolg. Das Museum hat seit Beginn 2009 jeden Dienstag zwischen 20.00 Uhr und 21.30 Uhr geöffnet, in diesem Zeitraum findet eine Führung statt.

Abfallverwertung

Bürgervorschlag
von: hamm; 09.06.2010; Nummer: 3438
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Zusätzliche Themen
3.55128
Durchschnitt: 0,55 (78mal bewertet)

Das Potenzial für die energetische oder industrielle Nutzung biogener Abfälle und Reststoffe prüfen. Wie kann es erhöht, wie ausgeschöpft, wie kann es verkauft werden?

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
Stadt nicht zuständig

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt die Umsetzung dieses Vorschlages. Die Stadt Trier kann die Entscheidungen der ART durch die Vertreter/innen des Stadtrates in den jeweiligen Gremien beeinflussen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Abfallentsorgung erfolgt durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.). Der Vorschlag soll daher an den Zweckverband A.R.T. weitergeleitet werden.

Bewirtschaftung von Regenwasser, Dachbegrünung

Bürgervorschlag
von: hewi; 23.06.2010; Nummer: 3745
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Abgaben, Steuern
3.36842
Durchschnitt: 0,37 (57mal bewertet)

Anstatt Regenwasser über die Mischwasserkanalisation der Kläranlage zuzuführen, sollte dessen Bewirtschaftung gefördert werden.
In einem ersten Schritt könnte die Stadt ihre eigenen Dachflächen an Zisternen anschließen und mit diesem Grauwasser ihre eigenen Toiletten betreiben.
Im zweiten Schritt könnte über eine unterschiedliche Abgabenordnung für versiegelte Flächen/Dachflächen nachgedacht werden, damit sich für Hausbesitzer der Einbau der Zisternen lohnt, weil die "Entsorgung" über das Kanalnetz teurer wäre, auf Dauer.
Mit den höheren Abgaben könnten Einnahmen erzielt werden, die wiederum dem Klimaschutz zugute kommen.
Alternativ:
Begrünte Dächer könnten aufgrund ihres geringeren Wasserabflusses abgabentechnisch begünstigt werden, was über die Jahre zu mehr Gründächern führen sollte und dem innerstädtischen Klima gut tut.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeit der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf die Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter/innen des Stadtrates in den jeweiligen Gremien. Der Stadtrat wird über diese Vertreter/innen eine weitere Optimierung bei der Bewirtschaftung von Regenwasser und Dachbegrünung unterstützen.

Verwaltungshinweis für den Rat

1. Regenwasserzisternen
Die Nachrüstung bestehender Gebäude mit Regenwasserzisternen ist in den meisten Fällen wohl grundsätzlich möglich, jeiodch immeer mit einem hohen baulichen und finaziellem Aufwand verbunden. Da es regelmäßig nicht genügt nur eine Zisterne bei dem entsprechenden Objekt einzubauen, sondern immer auch aufwendige Installationsarbeiten für das Wasserverteilnetz erforderlich sind. Es muss ein komplett 2. Kaltwassernetz paralell installiert werden.

Hier nocheinmal der Kommentar der SWT zu einem ähnlichen Vorschlag aus 2009

"Neben den rein formalen Gegebenheiten, die einer möglichen Realisierung im Ergebnis aber nicht entgegenstehen würden, ist letztlich die Frage der Wirtschaftlichkeit von Bedeutung.

Was Schulen, Verwaltungsgebäude etc. anbelangt, kommt Regenwasser faktisch nur für die WC Spülung in Betracht. Hier müssten in Abhängigkeit von den „Benutzungen“ Berechnungen der Wirtschaftlichkeit für jedes Objekt als Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Rat angestellt werden. (Investitionskosten für das Zisternenbauwerk, doppeltes Leitungsnetz für Kaltwasser, etc.)

Vergleich: Kosten Wasser Kosten Abwasser zusammen

Wasserbezug 80 cbm 135,20 € 122,40 € 257,60 €

bei RW Nutzung 0,00 € 122,40 € 122,40 €

Für Sportstätten- und Friedhofsbewässerung (mit Ausnahme der vorhandenen Dusch-/WC Anlagen) werden regelmäßig keine Kanalbenutzungsgebühren erhoben, so dass hier der Trinkwasserbezug „theoretisch“ weitgehend entfallen könnte. Faktisch besteht bei diesen Anlagen aber insbesondere im Sommer ein großer Bewässerungsbedarf, wenn die Zisternen leer sind bzw. sich nicht mehr füllen und dann doch Frischwasser „nachgetankt“ werden muss. Weiter ist bei diesen Objekten zu berücksichtigen, dass das Verhältnis Freiflächenanteil / Regenwassersammelfläche extrem ungünstig ausfällt.

Modellrechnung: Im Bereich der Stadt Trier fallen durchschnittlich ca. 800 mm Regen bzw. 0,8 cbm/Jahr/qm, das sind je 100 qm befestigter Fläche = 80 cbm Regenwasser/Jahr, die als Frischwassersubstitution prinzipiell zur Verfügung stehen würden.

Fazit: Regenwassernutzung ist sicher sinnvoll, aber nur da, wo sie sich wirtschaftlich darstellen lässt. Bekanntlicherweise haben wir in Deutschland kein Trinkwasserproblem. Im Gegenteil: rückläufige Verbräuche führen bei hohen Fixkostenanteilen von Wasser und Abwasser zwangsläufig zu Einheitspreiserhöhungen."

2. Dachbegrünungen

Das Amt für Gebäudewirtschaft verfolgt bereits seit längerem die hier vorgeschlagene Strategie zur Verbesserung des Wasserhaushalts und des innerstädtischen Klimas Neubauten, die mit Flachdächern, oder flachgeneigten Dächern geplant sind, Gründächer zu realisieren. Beispielhaft seien erwähnt: die 4 Gebäude am Petrispark, die Grundschule Tarforst, die Sport und Mehrzweckhalle am Mäusheckerweg.
Bei Dachsanierung wird ebenso dem Gründach immer Vorrang eingeräumt sofern die Statik des Daches dies zulässt. Hier sei Beispielhaft auf folgende Objekte verwiesen: Friedhofsgebäude in Ruwer, Ehrang und am Hauptfriedhof, die Nebengeäude an der Ausoniusgrundschule, das Dach des AVG Neubaus, etc..

Schulen und Stadtteilbudgets

von: JOSTB; 13.10.2009; Nummer: 2527
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
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Die Stadt kann bei den Schulen dann sparen, wenn sie sich insbesondere bei den weiterführenden Schulen mit Blick auf die zukünftige Schülerentwicklung auf das Wesentliche konzentriert und in diesem Bereich einer Inflation an Neubauten kritisch gegenüber steht. Die Diskussionen am "Runden Tisch" gehen leider auch mehr in die Richtung, neue Schulformen möglichst oft in der Stadt zu installieren, ohne kritisch die Zahlen zu hinterfragen. Weiterhin gehört auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreis dazu, der dieser Inflation aber noch mehr unterliegt! Ein Sparen bei den Kleinsten im Grundschulbereich halte ich dagegen gerade auch aus strukturellen sozialen Gründen für vollkommen falsch. Man kann nicht einerseits z.B. möglichst viele IGS-Schulen verlangen und andererseits bei den Grundschulen Tribut zollen. Zudem ist das Konzept der IGS bzw. Realschulen Plus nicht bis zu Ende gedacht. Ich meine damit die Jahrgangsstufen 11 und 12 der Realschulen Plus, die als berufsbildende Schulform deklariert sind und damit auch dorthin gehört. Alleine diese Entscheidung erspart dem Sachkostenträger viel Geld!

Die Stadt wäre gut beraten, wenn sie den Stadtteilbudgets mehr finanzielle Mittel (leider sicherlich zu Lasten anderer Budgets) zur Verfügung stellen würde, weil die ortsansässigen Beiratsmitglieder die stadtteilbezogenen Bedürfnisse eher erkennen können und zudem die Identifikation mit deren Maßnahmen in der Bevölkerung viel größer ist, weil man als (Stadtteil-)Bürger seinen direkten Einfluss eher erkennen kann.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu, Dritte zuständig

Verwaltungshinweis für den Rat

Dieser Vorschlag fällt leider nicht in den Verantwortungsbereich des Schulverwaltungsamtes und somit in den Bereich des Schulträgers Stadt Trier. Für die Installation neuer Schulformen sind die politisch Verantwortlichen in den Bundesländern zuständig. Die Schulentwicklungsplanung bzw. das städtische Schulentwicklungskonzept versucht hier jedoch diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Hierbei muss die geänderte Nachfragesituation berücksichtigt werden, die insbesondere bei den Grundschulen bereits rückläufige Schülerzahlen aufzeigt, während bei den weiterführenden Schulen insbesonder Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen (IGS) durch ein verändertes Übergangsverhalten eine stetig steigende Nachfrage aufweisen. Die Stadt als Schulträger muss dabei für die Bevölkerung ein breit aufgestelltes Angebot der Haupt-Schularten anbieten.

Bei allen aktuellen Neubauten oder Umbauten wurde gerade die (künftige) Entwicklung der Schülerzahlen berücksichtigt zum Beispiel vor Beantragung der neuen IGS mit Durchführung der vorgeschriebenen Elternbefragung zur Ermittlung der Nachfrage (Schülervorausschätzung) für ein IGS-Angebot.

Die Ausgestaltung neuer Schularten wie der Realschule plus unterliegt dabei in großen Teilen den Vorgaben durch das Land.

Zu den Stadtteilbudgets:

Der Stadtrat räumt den Ortsbeiräten seit dem Haushaltsjahr 2001 jährlich ein Vorschlagsrecht für kleinere und notwendige Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in den Ortsbezirken mit einem Kreditvolumen von 511.000 Euro (ursprünglich 1 Mio DM) ein; zuletzt mit der Vorlage 190/2009 für das Haushaltsjahr 2010.

Eine Änderung des Betrages erfordert einen neuen Beschluß des Stadtrates.

Dabei ist eine solche Schwerpunktsetzung eine politische Entscheidung und entsprechend müsste hierzu zunächst eine entsprechende Schwerpunktsetzung als grundsätzliche Entscheidung und Abwägung durch die politischen Entscheidungsträger erfolgen.