in Umsetzung

Mehr Geld für Bildung

von: jimmy_cc; 27.09.2009; Nummer: 2282
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.40367
Durchschnitt: 1,40 (109mal bewertet)

Die konstant unterbezahlten Schulen, sollten neue Geldquellen bekommen, damit es kleinere Klassen gibt, funktionierende elektrische Geräte, schimmelfreie Gebäude...

 

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat insgesamt 145.000 € an zusätzlichen Lernmitteln für die verschiedenen Schultypen bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Kleinere Klassen: Sie nehmen in der Konsequenz nicht nur mehr Raum, sondern insbesondere auch mehr Lehrerkapazitäten in Anspruch. Hier bedarf es demnach zunächst einer Abstimmung zwischen den Kommunen und dem Land und einer politischen Willensbildung auf Landesebene, die zu einer Änderung der vom Land festgelegten Klassenmesszahlen führt.

Die Bereitstellung und Finanzierung der dafür notwendigen Lehrkräfte ist Aufgabe des Landes. Die Schaffung und Finanzierung notwendiger Raumkapazitäten hingegen ist Aufgabe der Kommunen. Es bleibt abzuwarten, dass hier vor der Erschließung notwendiger Geldquellen auf Landesebene die hierzu notwendigen Grundlagen für die Bildung kleinerer Klasseneinheiten geschaffen werden müssen.

Funktionierende elektrische Geräte: Sie sind aus Sicht des Schulträgers, soweit deren Beschaffung und Instandhaltung im Verantwortungsbereich des städtischen Schulverwaltungsamtes liegt, in der Regel in den Schulen vorhanden. Ein entsprechender Bedarf muss jedoch Seitens der Schule angezeigt werden. Bei Defekten wird in aller Regel eine zügige Instandsetzung beauftragt bzw. eine Ersatzbesorgung veranlasst.

Die Finanzierung der elektrischen Geräte erfolgt zum Teil aus dem Schulbudget der Schulen oder aus Lehr- und Lernmitteln. Sie steht somit zum Teil in Konkurrenz zur Beschaffung der übrigen Ausstattungsgegenstände der Schule. Einer Erhöhung der Ansätze für Lehr- und Lernmitteln im Haushalt 2010 steht das Schuldezernat positiv gegenüber.

Sobald Hinweise oder auch nur der Verdacht auf Schimmelbelastungen vorgetragen wird, werden sofort alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um diese Probleme in den Griff zu bekommen unabhängig von dem finanziellen Aufwand, der damit verbunden ist.

Energieeinsparung: Städtische Gebäude prüfen

Bürgervorschlag
von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2408
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.4
Durchschnitt: 1,40 (105mal bewertet)

Alle öffentlichen Gbäude der Stadt sollen einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, wo und wie sich Energie einsparen lässt

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Wir führen immer solche Untersuchungen durch bevor Maßnahmen zur Sanierung der Gebäude geplant werden. Es ist uns in diesem Jahr gelungen Fördergelder des Bundesumweltministeriums zu erhalten, um genau diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Mit diesen Fördermitteln wird die Erstellung von Klimaschutzkonzepten für 7 Trierer Schulobjekte mit insgesamt 58.000 m² Brutto-Geschossfläche finanziert. Zug um Zug soll dies in den kommenden Jahren auch für die übrigen Gebäude realisiert werden.

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung erfolgt bereits Zug um Zug.

Verwaltungshinweis für den Rat

Entsprechend diesem Vorschlag wurden und werden Sanierungsmaßnahmen für städtische Gebäude geplant. Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug.

Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1753
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.38614
Durchschnitt: 1,39 (202mal bewertet)

Der Ausbau der Fuß- und Radwege soll vor allem zur Verkehrsvermeidung beitragen.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Das Radverkehrskonzept liegt im Entwurf vor. Integration in gesamtes Mobilitätskonzept 2020 läuft. Beschlussfassung im Rahmen deses Konzeptes vorgesehen. Einzelne Maßnahmen werden vorab bereits konkret geplant und sind im Haushaltsplan eingestellt z.B. Lückenschluss Radweg Spitzmühle, Radwege Loebstraße / Aulstraße / Herzogenbuscher Straße, Radfahrerquerung Ascoli-Piceno-Straße, Fortsetzung Hochwald-Ruwertal-Radweg im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer....)

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird ein Radverkehrskonzept erarbeitet und im Jahr 2010 werden darüber hinaus auch grundsätzliche Aussagen zu Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Fußgängerverkehrs erarbeitet. Diese werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Nach Abschluss der Arbeiten und Beschluss des Konzeptes durch den Stadtrat können anschließend sukzessive einzelne Maßnahmen entsprechend ihrer Priorität konkret geplant, in den Haushalt eingestellt und zur konkreten Umsetzung gebracht werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu.

Internet Bürgerforum

Bürgervorschlag
von: Air Force One; 03.10.2009; Nummer: 2349
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Zusätzliche Themen
4.367345
Durchschnitt: 1,37 (98mal bewertet)

Hier entwickelt sich gerade ein spannendes Bürgerforum mit vielen Ansichten, Kommentaren und wirklich guten Vorschlägen. Warum soll dieses Diskussionsforum zeitlich begrenzt sein? Ich finde hier kann die Verwaltung das Ohr ganz nah am Bürger haben und die Bürger haben die Möglichkeit unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen auch gerade mit der Verwaltung. Also, bitte beibehalten!

Ich habe kostenneutral gewählt, was vielleicht nicht so ganz stimmt. Aber hier kommen ja auch Vorschläge zum Sparen an ;-)

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Im Beirat Bürgerhashalt wurden konkrete Vorschläge für ein dauerhaftes internetgestütztes Ideenmanagement vorgestellt und diskutiert. Vor einer Umsetzung müssen diese noch in den zuständigen Gremien beraten werden

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll in der von der Verwaltung konkretisierten Form weiter entwickelt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung befürwortet den Ausbau internetgestützter Formen der Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger. Die guten Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt zeigen, dass eine große Nachfrage in der Bevölkerung besteht

Für einen zeitlich unbegrenzten, aber thematisch begrenzten und zielgerichteten Dialog zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik muss die Plattform buergerhaushalt-trier.de angepasst werden. Ziel ist der Aufbau einer umfassenden Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement. Diese kann auf der vorhandenen Lösung buergerhaushalt-trier.de aufbauen.

Die elektronische Bürgerbeteiligung (E-Partizipation) soll zu einem umfassenden Standardangebot für die Trierer und Triererinnen für unterschiedliche Themen und Ziele entwickelt werden. Die Plattform sollte zunächst folgende Module umfassen:

  • Ideen- und Beschwerdemanagement Es sollen Anregungen und innovative Ideen gesammelt werden, mit der die Lebensverhältnisse in Trier verbessert oder öffentliche Mittel eingespart werden. Einfache  Maßnahmen oder Beschwerden werden an die Fachämter oder an andere zuständige Stellen geleitet, dort geprüft und gegebenenfalls umgesetzt oder in eine „Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement“ eingestellt. Größere, haushaltsrelevante Projekte fließen in den nächsten Bürgerhaushalt. Der Status der Umsetzung wird im Internet dokumentiert.
  • Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement Mit der Projektbörse soll die ehrenamtliche Umsetzung bestimmter Maßnahmen aus dem Ideenmanagements oder aus dem Bürgerhaushalt koordiniert werden. .
  • Bürger-Foren Zu bestimmten Themen sollen Bürgerinnen und Bürger ihre Sichtweisen untereinander und mit der Verwaltung austauschen. Die Diskussion soll thematisch begrenzt und zielorientiert erfolgen. Das Ziel sind überprüfbare Maßnahmen. Dies können Themen wie die Umgestaltung größerer Flächen oder längerfristige Investitionen der Stadt sein.
  • Bürgerhaushalt Der Bürgerhaushalt soll jährlich als Online-Verfahren durchgeführt und weiter entwickelt werden.

Für ein Modul stehen Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz zur Unterstützung des Bürgerhaushaltes als Pilotprojekt bereit. Für weitere Module wären Mittel der Stadt oder weitere Fördermittel erforderlich. Gegebenenfalls können bereits geplante oder bewilligte Mittel für Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung einzelner städtischer Projekte so eingesetzt werden, dass sie auch der Entwicklung der Plattform dienen. Im Haushaltsentwurf 2010 sind für die Weiterentwicklung und Durchführung des „Bürgerhaushaltes 2011“ 30.000 € eingestellt.

Stadtwerke: Erneuerbare Energien in der Region stärken

von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2423
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.363635
Durchschnitt: 1,36 (99mal bewertet)

Die SWT sollen in Zukunft nicht mehr ausserhalb ihres Versorgungsgebietes investieren, sondern sich insbesondere für erneuerbare Energien in der Region engagieren

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat bereits im Jahr 2007 einen Grundsatzbeschluss zum Ausbau der erneuerbaren Energien gefasst.

Die Stadt Trier wird die Entscheidungen der Stadtwerke über die Vertreter und Vertreterinnen des Stadtrates in den zuständigen Gremien im Sinne des Vorschlags weiter unterstützen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ein konkreter Handlungsbedarf ergibt sich nicht.

Seit Ende der 90er Jahre bauen die Stadtwerke Trier (SWT) Schritt für Schritt ihr Klimaschutz-Engagement in Trier und der Region aus. Die Bandbreite reicht von Erdgas als Kraftstoff über ein Biogas-Forschungsprojekt und Blockheizkraftwerke bis hin zur Erzeugung von regenerativer Energie mit Sonnen-, Wind oder Wasserkraft. Das Klimaschutzengagement der Stadtwerke baut auf drei Säulen auf:

 

  1. SWT verstärkt die Erzeugung und den Bezug von regenerativen Energien. 
  2. SWT fördert den Einsatz von energieeffizienter Technik. 
  3. SWT schafft ein Energiebewusstsein bei den Verbrauchern in Trier und der Region. 

 

Jüngste Projekte belegen eindrucksvoll, wie konsequent die Stadtwerke an jeder einzelnen Säule arbeiten: Aktuell werden in Reinsfeld zwei Windkrafträder gebaut, die zusammen soviel Strom erzeugen, dass ab Anfang nächsten Jahres 1.500 Musterhaushalte damit versorgt werden.

Am Krahnenufer hat SWT eine neue Nahwärmeversorgung aufgebaut für die gesamten Vereinigten Hospitien, das benachbarte Annastift, die innerstädtischen Gebäude der Fachhochschule und die Berufsbildenden Schulen. Herzstück der dezentralen Wärmeversorgung ist ein Blockheizkraftwerk.

Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat SWT den Zuschlag für den Aufbau eines regionalen Energieeffizienz-Netzwerkes (EEN) im Rahmen des bundesweiten "30-Pilot-Netzwerke"-Projektes bekommen. Und hierbei handelt es sich nur um jeweils ein Beispiel von vielen. Alle Projekte haben eins gemeinsam: Sie stärken nicht nur den Ausbau der erneuerbaren Energien sondern tragen auch aktiv zur CO2-Einsparung in Trier und der Region bei.

Stromsparmaßnahmen in Schulen, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen

Bürgervorschlag
von: hakuna_matata; 16.10.2009; Nummer: 2645
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.31818
Durchschnitt: 1,32 (66mal bewertet)

Die Stadt muss in den eigenen Einrichtungen ein Konzept zum Stromsparen einführen. Stecker ziehen, abschalten, Beleuchtung etc. Ein umfassendes Maßnahmenprogramm ist nötig.

Dazu gehört auch die Beratung und Kontrolle der Einhaltung bspw durch Langzeitarbeitslose oder Ehrenamtliche- bekanntes Vorgehen!

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

In den Herbstferien 2011 sollen 140 Räume des Schulzentrums Mäusheckerweg mit neuer LED-Technologie ausgerüstet werden. Die Schule profitiert davon, dass Trier zu den zehn Städten gehört, die aus dem Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ des Bundesforschungsministeriums als Sieger hervorgegangen sind. Es ging darum, innovative Beleuchtungskonzepte mit der LED-Technik zu verwirklichen und im Alltag zu testen. Mit dieser Maßnahme können im gesamten Komplex Mäusheckerweg ca. 200 000 Kilowattstunden jährlich eingespart werden. Das entspricht in etwa einem Drittel der derzeitigen Energiekosten". Schon weiter fortgeschritten ist die Umsetzung des Projektes „Coolstes Rathaus“, mit dem im Rathaus ein wegweisendes Beleuchtungskonzept realisiert wird. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um ca. 40 % senken. Die Umsetzung weiterer Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden der Stadtverwaltung wird Zug um Zug erfolgen.

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung verfolgt bereits seit langer Zeit Konzepte zum Energiesparen, nicht nur zum Stromsparen. Zum Stromsparen werden z. B. Neuinstallationen mit entsprechender Technik eingesetzt, wie z. B. Präsenzmelder, Tageslichtsensoren, energiesparende Elektrogeräte usw..

Zur Zeit wird das Projekt „Coolstes Rathaus“ realisiert, hier ist es der Verwaltung gelungen im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs für ein wegweisendes Beleuchtungskonzept 100.000 € Fördergelder zu Verfügung gestellt zu bekommen. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um 40% senken.

Nach unserer Erfahrung müssen Konzepte zum Energieeinsparen unabhängig von Kontrollen und / oder besonderen Beratungen funktionsfähig sein; denn nur so ist gewährleistet, dass das Ziel der Energieeinsparung auch erreicht wird, wenn der Nutzerkreis sich stetig verändert, wie das z. B. in Schulen immer der Fall ist.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien: Wenn eine Schule die Energiesparmaßnahmen Gelder einspart, dann sollten diese Mittel auch der betreffenden Schule für andere Zwecke zur Verfügung stehen.

Ampelschaltungen für Fußgänger ändern

von: Internette; 30.09.2009; Nummer: 2318
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.201835
Durchschnitt: 1,20 (109mal bewertet)

Die Wartezeiten an den Fußgängerampeln sind unerträglich lange. Die Grünphasen für Fußgänger sind dann aber viel zu kurz. Außerdem sollten die Ampeln unbedingt so geschaltet werden, dass die Fußgängerampel niemals gleichzeitig mit einer Autoampel auf grün steht.

Beispiele: Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße und Südallee, welche von vielen Schulkindern frequentiert wird und Ecke Neustraße/Kaiserstraße. Das Überqueren der Ampeln dort ist oft lebensgefährlich, vor allem, weil die Ampel in der Neustraße/Kaiserstraße nach 3 Sekunden wieder rot wird und die Autofahrer sich dann im Recht fühlen und Gas geben!

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Zu diesem Vorschlag bitte auch die Anmerkungen zum Vorschlag Nr. 2697 lesen. Prinzipiell sind alle Lichtssiganlanlagen in Trier gemäß der RiLSA (Richtlinien für die Anlage von Lichtsignalanlagen) geschaltet. Die Fußgänger haben sowohl Grün- als auch Schutzzeiten, um die Fahrbahn sicher zu überqueren. Erst nach Ablauf der Schutzzeit springt die Ampel für den KfZ-Verkehr auf Grün. Eine andere Situation ergibt sich im Falle von Rechtsabbiegern bei parallel geschaltetem Fußgänger. Der Fußgänger erhält eine Vorlaufzeit, um die Fahrbahn zu betreten und anschließend erhält die Hauptrichtung ein volles Grünsignal. Dieses bedeutet, dass lediglich in der Hauptrichtung geradeaus ein konfliktfreies Fahren gewährleistet ist. Jeder Abbieger hat entsprechend dem parallel laufenden Fußgänger Vorrang zu gewähren. Dies ist in der StVO festgelegt und betrifft übrigens auch nichtsignalisierte Kreuzungen bzw. Einmündungen. Dies wird leider von einigen motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht beachtet. Aus diesem Grund wird die Verwaltung mittels Pressemitteilung und Aufklärungstexten in der Rathauszeitung die klare StVO-Regelungen thematisieren und den Verkehrsteilnehmern verständlich erläutern. Eine andere denkbare Möglichkeit wäre der hier benannte Vorschlag, Kfz-Verkehr und Fußgängerverkehr stets getrennt zu schalten. Dies bedeutet jedoch einen enormen Zeitverlust mit der Folge, dass die Leistungsfähigkeit der Signalanlagen nicht mehr gegeben wären und der Verkehrsfluss zusammenbricht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Eine Optimierung der Ampelschaltungen für einzelne Verkehrsteilnehmer bedingt immer auch Verschlechterungen für andere Verkehrsarten. Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes Trier 2020 werden im Jahr 2010 auch grundsätzliche Aussagen zur Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich von Ampeln für verschiedene Verkehrsträger geprüft und auch im Hinblick auf die Auswirkungen im Bereich anderer Verkehrträger untereinander abgewogen werden. Erst nach diesem Schritt ist eine die konkrete Vorgehensweise zur Optimierung bestimmter Ampeln für einzelne Verkehrsteilnehmer festlegbar.

Ausbau der Fahrradwege und Stellplätze vorrantreiben

von: dave; 16.10.2009; Nummer: 2626
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.179485
Durchschnitt: 1,18 (78mal bewertet)

Es gefällt mir, was zur Zeit beim Ausbau der Radwege passiert. Einen zweispurigen Radweg am alten Polizeipräsidium vorbei einzurichten finde ich grandios, wenn dieser jetzt noch Richtung Innenstadt ausgebaut wird: Noch besser. Ich möchte die Stadt ermutigen, dies auch an anderen Stellen vorranzutreiben. Wo das geschehen soll wurde ja vor langer Zeit schon in einer Umfrage ermittelt. Bitte bedenken Sie auch, dass Radwege nur die halbe Angelegenheit sind: Viele Stellplätze sind chronisch überfüllt. Beispiele:

  • Zwischen Karstadt und Kaufhof
  • "Das Bad" an den Thermen (Grauenvoller Name übrigens, welcher koksende Designer hat sich das ausgedacht? Wir sagen alle noch Stadtbad)
  • Hauptbahnhof (z.B. bei der Parkhauseinfahrt/Eingang MediaMarkt)
  • Bahnhof Trier-Süd.

Letzterer ist ganz besonders katastrophal, viele Pendler nach Luxembourg haben kaum Platz für ihr Rad. Die besten Radwege entfalten ihr Potenzial erst, wenn genügend Stellplätze an Schlüsselpunkten installiert werden.

Noch ein Hinweis in dieser Sache: Schauen sie sich einmal den neuen Fahrradparkplatz neben dem Haupteingang des Brüderkrankenhauses an. Dieses neuartige Halterungskonzept ist wunderbar und wird akzeptiert. Die bügelförmigen Stellplätze, wie sie zwischen Karstadt/Kaufhof oder vor der Sparkasse Stresemannstraße zu finden sind, halte ich - wenn auch günstig in der Anschaffung - für eine Platzverschwendung.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Zur Zeit wird der Bestand der Fahrradabstellanlagen aufgenommen und erfasst. Dieser dient als Grundlage für eine Fahrradabstellkonzept, welches Bestandteil des Radverkehrskonzeptes wird. Im Bereich Rautenstrauchpark und am Bahnhof Trier-Süd sind in 2010 weitere Abstellflächen für Fahrräder geplant.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für Fahrradstellplätze am Rautenstrauchpark zusätzlich 5.000 € bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Neben dem Ausbau des Radwegenetzes wird derzeit im Rahmen des Radverkehrskonzeptes auch ein Konzept bezüglich der Fahrradabstellmöglichkeiten erarbeitet. Hierbei spielen vor allem die Hauptzielpunkte des Radverkehrs, wie z.B. Bahnhöfe, Freizeiteinrichtungen und die Fußgängerzone eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der im Konzept vorgenommenen Schwerpunktsetzungen soll – nach einem entsprechenden Beschluss des Radverkehrskonzeptes bzw. des Mobilitätskonzeptes – der konkrete Ausbau vorhandener bzw. gegebenenfalls auch der Neubau von Fahrradabstellanlagen und -wegen angegangen werden.

Bezüglich der Wahl des Anlagentyps ist folgendes zu beachten: In den letzten Jahren konnte sich in Deutschland jedoch mehr und mehr der Anlehnbügel, wie er auch im angesprochenen Bereich zwischen Karstadt und Kaufhof eingesetzt und hervorragend angenommen wird, als erste Wahl unter den Fahrradparkern durchsetzen: Ein wichtiger Aspekt hierbei ist sicherlich, dass sich die Anlehnbügel gestalterisch besser in das Stadtbild einpassen lassen, aber auch die funktionalen Eigenschaften überzeugen weite Teile der Fachwelt:

Durch die beidseitige Belegung der Bügel kann der Raum besser ausgenutzt werden, der Rahmen und beide Laufräder können mit beinahe jedem Fahrradschloss angeschlossen und auch Spezialfahrräder und Räder mit Zusatzeinrichtungen können bei Einhaltung bestimmter Abstandsmaße zwischen den Bügeln geparkt und angeschlossen werden.

Als Nachteil des Anlehnbügels ist festzuhalten, dass das Vorderrad nicht fixiert wird, wodurch der Halt des Rades instabil sein kann. Dieses Manko wird beim Anlehnbügel mit Vorderradhalterung behoben – allerdings leidet hierunter die Flexibilität und stadtgestalterische Qualität. Von daher ist kein Grund zu erkennen, weshalb von dem in Trier am häufigsten verwendeten Anlagentypus, dem Anlehnbügel (eventuell ergänzt um Vorderradhalter), in Zukunft abgewichen werden sollte, wie es im Vorschlag gefordert wird.

Verbesserungsvorschläge Barrierefreiheit

von: dona; 08.10.2009; Nummer: 2404
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.14706
Durchschnitt: 1,15 (68mal bewertet)

Mehr Barrierefreiheit, vor allem bei Bus und Bahn.

Abgeflachte Bordsteine.

Barrierefreiheit in Geschäften, damit der Behinderte selbstbestimmt leben kann.

Mehr Aufzüge, wenn nötig.

Behindertenfreundliches Personal, die z.B. einem im Bus die Rampen öffnen und schließen.

Bitte um mehr finanzielle Unterstützung für inklusive Bildung oder für mehr Kulanz bei der Bewilligung von Assistenz-Anträgen.

Wirtschaftsförderung, dort wo private Kultur- oder Geschäftsbetriebe barrierefrei werden.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Der Vorschlag findet im Rahmen der Umsetzung der verschiedensten Maßnahmen stets Beachtung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen der Umsetzung der verschiedensten Maßnahmen stets Beachtung findet.

Verwaltungshinweis für den Rat

  1. Im Rahmen von Neubau- und Umbaumaßnahmen an öffentlichen Verkehrsflächen werden bereits seit einigen Jahren  die Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt. Hierzu wird der Sprecher der Behindertenverbände angeschrieben und um Stellungnahme zu den städtischen PLanungen gebeten. Erst hiernach werden barrierefreie Maßnahmen (Absenkungen von Bordsteinen, Bus-Cups, taktile Bodenbeläge, akkustische Signalgeber etc.) ausgeführt.
  2. Im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen werden bei Bedarf auch Bildungsangebote  zur Teilhabe am sozialen Leben in der Regel durch ein persönliches Budget finanziert.
  3. Die Bewilligung einer Assistenz für Menschen mit Behinderung erfolgt auf Grundlage einer individuellen Hilfeplanung nach Maßgabe des persönlichen Bedarfs. Die Bewilligung wird in einer Teilhabekonferenz ausgesprochen.

Freihalten der Bürgersteige

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1930
Stadtteil: Zewen; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.121495
Durchschnitt: 1,12 (107mal bewertet)

Die Bürgersteige sind von falsch geparkten Autos frei zu halten.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Verwaltungshinweis für den Rat

Laufendes Geschäft der Stadtverwaltung - Straßenverkehrsamt.

Die Überwachung des "ruhenden Verkehrs" erfolgt im Schichtdienst sowohl regelmäßig im Innenstadtbereich als auch in den Außenstadtteilen im Rahmen der Möglichkeiten. Die Kontrollen, die Verhängung von Verwarnungs- und Bußgeldern und Gefahren abwehrende Abschleppmaßnahmen im zulässigen rechtlichen Rahmen haben auch den Zweck und das Ziel, die Bürgersteige freizuhalten.

Kommentar Ortsbeirat

An den markanten Stellen sollen Fahrbahnmarkierungen angebracht werden. Sollte diese Maßnahme nicht zum Erfolg führen, müßten verstärkt Kontrollen durchgeführt werden.

Moselufer als Naherholungsgebiet

Bürgervorschlag
von: aurora; 11.06.2010; Nummer: 3463
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Grünflächen
4.10236
Durchschnitt: 1,10 (127mal bewertet)

In vielen deutschen Städten werden Flüsse als Naherholungsgebiet erschlossen. In Trier gibt es nur an wenigen Stellen die Möglichkeit, bis ans Flussufer der Mosel zu gelangen. Eine Erschließung wäre für alle, die Entspannung suchen, eine sinnvolle Investition!

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Neben den bereits erreichten Verbesserungen bei der Reinigung des Moselufers sollen im Rahmen des Projektes "Stadt am Fluß" weitere Verbesserungen erreicht werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Seit diesem Jahr wird das Moselufer einer regelmäßigen Reinigung aller Bereiche unterzogen. Hierfür wurden zusätzliche Haushaltsmittel von zunächst 50.000 € bereit gestellt.
An einigen Stellen wird der Wiesenschnitt intensiviert (z. B. Anleger Zurlauben, Jugendherberge, Pallien, Krahnen), so dass eine intensivere Freizeitnutzung ermöglicht wird.

Ernergetische Sanierung Trier Schulen

Bürgervorschlag
von: tomo65; 20.06.2010; Nummer: 3674
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Energie
4.09589
Durchschnitt: 1,10 (73mal bewertet)

Viele Trier Schulen haben völlig überalterte und oftmals defekte Fenster. Wegen absolut schlechter Isolationswirkung der Fenster und vieler Schulgebäude sind völlig überhöhte Heizkosten seit Jahren an der Tagesordnung. Unsere Schulen "heizen" die Innenstadt.
Es ist höchste Zeit für eine energetische Sanierung Trierer Schulen. In wenigen Jahren rechnen sich diese Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und unserer Umwelt.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits geplant

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

In den Herbstferien 2011 sollen 140 Räume des Schulzentrums Mäusheckerweg mit neuer LED-Technologie ausgerüstet werden. Die Schule profitiert davon, dass Trier zu den zehn Städten gehört, die aus dem Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ des Bundesforschungsministeriums als Sieger hervorgegangen sind. Es ging darum, innovative Beleuchtungskonzepte mit der LED-Technik zu verwirklichen und im Alltag zu testen. Mit dieser Maßnahme können im gesamten Komplex Mäusheckerweg ca. 200 000 Kilowattstunden jährlich eingespart werden. Das entspricht in etwa einem Drittel der derzeitigen Energiekosten". Schon weiter fortgeschritten ist die Umsetzung des Projektes „Coolstes Rathaus“, mit dem im Rathaus ein wegweisendes Beleuchtungskonzept realisiert wird. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um ca. 40 % senken. Die Umsetzung weiterer Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden der Stadtverwaltung wird Zug um Zug erfolgen.

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und befindet sich in der Phase der Planung.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei anstehenden Sanierungen städtischer Liegenschaften, und dies sind nicht nur Schulen, werden immer auch Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Dies beschränkt sich auch nicht nur auf den Austausch von maroden, alten und schlecht gedämmten Fenstern, sondern wird wenn möglich weitergehend bearbeitet.
Teil unserer Bemühungen zur Energieeinsparung sind auch Maßnahmen wie die Teilnahme an Wettbewerben und Bundesförderprogrammen die uns auf diesem Weg weiterbringen, wie z.B. die erfolgreiche Teilnahme an dem Wettbewerb "Coolstes Rathaus" - 100.000 € Fördermittel zur Verbesserung der Energiebilanz bei der eingesetzten Beleuchtung, oder Teilnahme an dem Bundesforschungsprogramm "Kommunen im neuen Licht" - 2 Mio Euro Fördermittel zur Realisierung der LED Lichttechnologie am Schulzentrum Mäusheckerweg. Desweiteren die Teilnahme an dem Bundesförderprogramm zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes, dessen Ergebnis wir zur Zeit in einem ersten Schritt Umsetzen, hierbei steht einer Investition von "nur" 387.000 € eine prognostizierte jährliche Energieeinsparung von 105.000 € gegenüber, als eine amortisationszeit von nur 3,7 Jahren! Weiterhin führen wir zur Zeit Verhandlungen um über den Weg des Energieeinsparcontractings schnell zu effizienten Lösungen bei Beleuchtungs- und Heizungsanlagen zu kommen.

Energie und Wasser

Bürgervorschlag
von: hamm; 09.06.2010; Nummer: 3431
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.07059
Durchschnitt: 1,07 (85mal bewertet)

Soweit nicht schon geschehen: Die Beleuchtung in allen öffentlichen Einrichtungen soll auf Energiesparlampen umgestellt, Toiletten mit Wasserstopp-Tasten ausgerüstet, gemeinsam genutzte Räume mit Bewegungsmeldern ausgerüstet werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat eine 5% Senkung der Kosten für das operative Controlling im Bereich Energie beschlossen. Durch Energiesparmaßnahmen und Verhaltensänderungen sollen ca. 10.000 € eingespart werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Entsprechend diesem Vorschlag wurden und werden Sanierungsmaßnahmen für städtische Gebäude geplant. Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug.

Radwege

Bürgervorschlag
von: barkerband; 15.06.2010; Nummer: 3508
Stadtteil: Tarforst; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.0625
Durchschnitt: 1,06 (96mal bewertet)

Bordsteine am Anfang der Radwege (Übergang von der Straße zum Rad/Fußweg) abflachen bzw. beseitigen. Beispiel: Fuß/Radweg von der Straße Am Trimmelterhof in Richtung Uni: hoher Bordstein, schlecht für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Warum sind Bordsteine überhaupt notwendig in der Einfahrt zum Rad/Fußweg?

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und wird gegenwärtig umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Grundsätzlich wird bei der Neuanlage von Geh- und Radwegen im öffentlichen Verkehrsraum der Bordstein auf die für jeweilige Nutzung notwendige Höhe gebaut. Diese Bordsteinhöhe beträgt bei Radwegüberfahrten Null bis einen Zentimeter und bei Fußgängerquerungen drei Zentimeter. Die Bordsteinhöhe von drei Zentimeter bei Fußgängerquerungen steht im Zusammenhang mit den Anforderungen der Barrierefreiheit und stellt eine deutliche Kante zum Ertasten für Sehbehinderte dar. Im Bestand sind diese Absenkungen noch nicht flächendeckend vorhanden. Dies erfolgt Zuge um Zug im Rahmen der Straßenunterhaltung.

Öffentliche Beleuchtung

von: hamm; 12.10.2009; Nummer: 2514
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.015875
Durchschnitt: 1,02 (63mal bewertet)

Die Stadt sollte die Beleuchtung von Strassen, Verkehrsampeln und öffentlichen Gebäuden, wo sie heute von RWE betrieben werden, an die Stadtwerke übertragen. Dabei sind insbesondere effizientere Leuchtmittel einzusetzen (siehe Bundeswettbewerb Strassenbeleuchtung). Flutlichtanlagen sollten darauf überprüft werden, ob sie nicht mit effizienteren Beleuchtungsmitteln ausgestattet werden können.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Hinsichtlich einer evtl. Übertragung der städtischen Straßenbeleuchtung sind bereits Gespräche geführt worden. Hier ergeben sich u.a. schwierige Fragestellungen bezüglich Vergaberecht. Die Gespräche und Verhandlungen werden fortgeführt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die gesamte Strassenbeleuchtung in der Stadt Trier gehört der Stadt Trier bzw. den Stadtwerken Trier. Die Stadtwerke Trier sind als Betreiber für die gesamte Strassenbeleuchtung zuständig. Alle Verkehrsampeln stehen im Eigentum der Stadt Trier. 

Ein Beschluss aus dem Jahr 2007 sieht es vor, dass die Straßenbeleuchtung sukzessive im Zuge der Wartung durch die Stadtwerke Trier auf stromsparende und insektenfreundliche Natriumdampfhochdrucklampen (gelbes Licht) umgestellt wird. Durch diesen Wechsel wird der Energie- und Kostenaufwand um etwa 30 bis 50 Prozent gesenkt. Zusätzliche Kosten entstehen nur bei einer Umrüstung, bei der neben der Lampe auch die Vorschalt- und Zündgeräte angepasst werden müssen. Bei Neuanlagen werden bis zu 50 Prozent Energiekosten eingespart. Besonders bei den Großflächenleuchten, wie sie zum Beispiel auch am Bahnhof stehen, werden die Energiekosten durch eine Umrüstung erheblich reduziert. Die Natriumdampfhochdruckleuchten werden nicht nur in den Zufahrtsstraßen, sondern auch in den Wohngebieten und im Innenstadtbereiche ingesetzt.

Auf Barrierefreiheit bei Umbauten achten

Bürgervorschlag
von: ms; 11.06.2010; Nummer: 3478
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4
Durchschnitt: 1,00 (82mal bewertet)

Bei Kabelverlegearbeiten (wie in der Domänenstraße oder der Engelstraße) werden Gehsteige oft wieder nur in den Ausgangszustand zurückgesetzt, auch wenn diese nicht barrierefrei waren. Die Stadt sollte solche Umbaumaßnahmen nutzen, um Barrierefreiheit herstellen zu können. Separate spätere Umbauarbeiten sind unnötig und teurer.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
bereits umgesetzt

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat den Ansatz für die Absenkung von Bordsteinkannten um 20.000 € erhöht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei Umbauten am Straßenkörper oder Maßnahmen von den Stadtwerken wird auf eine Barrierefreiheit geachtet. Im Bereich von Gehwegen und Bordsteinanlagen wird bei Leitungsverlegungsarbeiten von Versorgungsträgern, die der Stadtverwaltung bekannt sind, Maßnahmen hinsichtlich der Barrierefreiheit umgesetzt. In Ausnahmefällen können sich im Verlauf der Leitungsbauarbeiten Trassenänderungen oder -verschiebungen ergeben, die aufgrund der zeitlich Eilbedürftigkeit zu Problemen hinsichtlich der Abstimmung mit der Stadtverwaltung führen können.

Vorhandene Möbel nutzen

Bürgervorschlag
von: schoN; 17.06.2010; Nummer: 3592
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.962965
Durchschnitt: 0,96 (81mal bewertet)

Wenn Umbauten oder Neubauten städtisch genutzter Gebäude vorgenommen werden, dann sollten nach Abschluss der baulichen Maßnahmen vorhandene Möbel genutzt werden, anstatt vorschnell neue Möbel anzuschaffen. Das betrifft insbesondere Bürotische, Bürostühle oder Schränke, die erst wenige Jahre alt sind.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und wird gegenwärtig umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es ist bei den so knappen Mitteln ohnehin selbstverständliche Vorgehensweise, dass freiwerdende Möbel und Einrichtungen soweit nur irgend möglich und vertretbar weiter eingesetzt werden.

Die Zuständigkeit für Sachmittel ist nicht zentral geregelt, sondern ist mit der dezentralen Budgetierung auch dezentral gelöst worden. Das heißt, die jeweiligen Dienststellen sind für ihre Sachmittel und Ausstattung und deren Verwertung selbst zuständig und verantwortlich.

Radfahrspuren statt Radwege

Bürgervorschlag
von: Prof. Monheim; 16.06.2010; Nummer: 3562
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.93684
Durchschnitt: 0,94 (95mal bewertet)

Die Stadt hat in den letzten 15 Jahren wenige neue Radwege geschaffen, diese dann aber oft sehr teuer mit hohem Bauaufwand. Dabei hat die Stadt an einigen Stellen aber auch die viel kostengünstigere und verkehrssichere Variante der Radfahrspur / Fahrradstreifen auf der Fahrbahn gewählt. In Zukunft sollte die Stadt nur noch mit diesen Elementen arbeiten, die sich tausendfach bewährt haben, dem Radverkehr helfen und sehr kostengünstig sind. Eine solche Strategie spart direkt Investitionskosten, indirekt erhebliche Unfallfolgekosten und steigert bei systematischer Anwendung den Radverkehrsanteil wirkungsvoll.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für den Ausbau der Radwege weitere 50.000 € bereitgestellt. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für Markierungen von Radfahrstreifen auf Straßen verwendet werden

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes (Moko 2020) ist der Entwurf für das Radverkehrskonzept bereits fertig gestellt worden. Dieses schlägt auf den dafür geeigneten Abschnitten des Straßennetzes die Anlage von Radfahrstreifen vor. Auf anderen Abschnitten sind jedoch auch andere Führungsformen (wie z.B. Fahrradstraße, Öffnung von Busspuren, gemeinsame Führung mit Fußgängern oder auch die Anlage separater Radwege) vorgesehen, da hier die Rahmenbedingungen den Einsatz von Radfahrstreifen nicht sinnvoll / möglich erscheinen lassen. Nach Integration des Radverkehrskonzeptes in das gesamte Moko 2020 und dessen Beschluss, sollen die einzelnen Maßnahmen entsprechend ihrer Prioritätensetzung sukzessive umgesetzt werden.

Energieeinsparung durch drehzahlgesteuerte Heizungspumpen

Bürgervorschlag
von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2413
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.873015
Durchschnitt: 0,87 (63mal bewertet)

Die Stadt soll in allen öffentlichen Gebäuden drehzahlgesteuerte Heizungspumpen installieren

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung steht Vorschlägen zur Energieeinsparung grundsätzlich positiv gegenüber. Der Austausch von Umwälzpumpen kann aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel nur Zug um Zug erfolgen. Es wurden bereits einige der alten Pumpen gegen energiesparende, drehzahlgesteuerte Pumpen ausgetauscht.

Bei einem direkter Austausch aller Umwälzpumpen müssten ca. 300.000 € aufgewandt werden. Demgegenüber steht eine unter optimistischen Annahmen getroffene maximale Stromkosteneinsparung von 19.000 €/a. Wird dieser Betrag von 19.000 € für Zins und Tilgung aufgewandt, so beträgt die Gesamtlaufzeit für diese Investition ca. 20 Jahre und 4 Monate, bei einem Anfangszinssatz von 3,5 % für die ersten 10 Jahre, für den Rest der Kreditlaufzeit haben wir einen Zinssatz von 4,5 % angenommen.

Die normale Lebensdauer dieser Pumpen ist mit 15 - 20 Jahren anzunehmen

Die Verwaltung empfielt, den derzeit eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Verweis auf Ratsvorlagen

Ein Austausch von Umwälzpumpen erfolgt aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel nur Zug um Zug.

Ungewollte Werbung

Bürgervorschlag
von: ms; 12.06.2010; Nummer: 3486
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Ordnung, Sicherheit
3.868685
Durchschnitt: 0,87 (99mal bewertet)

Bürger haften mit Bußgeld, wenn sie Müll auf die Straße werfen.
Dagegen dürfen Werbebroschüren ungefragt Paketweise vor den Haustüren abgeladen werden. Beim ersten Windstoß verteilen sich diese dann über ganze Straßenzüge. Hier sollte die Haftung für die notwendige Abfallbeseitigung auf die entsprechenden Verteiler, beziehungsweise Initiatoren dieser Broschüren ausgeweitet werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
neutral

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Dieser Vorschlag wurde bereits vor der Bürgerbeteiligung beschlossen und wird gegenwärtig umgesetzt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Es handelt sich hier in der Tat um ein schwer lösbares Problem. Lediglich bei einer illegalen Abfallbeseitigung, nämlich wenn die Prospekte in Grünanlagen entsorgt werden oder nicht zugeordnet werden können, wird die Stadtverwaltung als Untere Abfallbehörde tätig.

Wird Werbematerial allerdings vor Haustüren abgelegt, hat der jeweilige Austräger zumindest versucht, dieses ordnungsgemäß zu verteilen. Das Stadtreinigungsamt hat dann keine Möglichkeit, dies weiter zu verfolgen.

Beschaffungswesen

Bürgervorschlag
von: hamm; 12.10.2009; Nummer: 2518
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.853335
Durchschnitt: 0,85 (75mal bewertet)

Das städtische Beschaffungswesen - von Büromaterialien über Büromaschinen bis hin zum Fuhrpark - soll streng nach ökologischen Kriterien, insbesondere der möglichen Energieeinsparung ausgerichtet werden

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen des städtischen Beschaffungswesens bereits Beachtung findet und diese Bemühungen noch weiter ausgedehnt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung befürwortet die stärkere Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei der Beschaffung. Die bisherige Praxis soll intensiviert werden.

Mit Einführung des neuen Druckerkonzeptes zum 1. Januar 2009 wurde die Anzahl der in der Verwaltung eingesetzten Bürogeräte (Drucker, Faxgeräte, Scanner und Kopierer) von ehemals etwa 900 auf rund 500 Bürogeräte reduziert.

Beim Einsatz von Recyclingpapier ist die Stadt Trier seit Einführung der Dienstanweisung zur Verwendung von Recyclingpapier im Mai 2007 auf einem guten Weg. Lag der Anteil an Recyclingpapier im Jahr 2007 noch bei rund 50 % wurde dieser im Jahr 2008 auf rund 80 % gesteigert. Damit gehört Trier zu den Top-3-Aufsteigern Deutschlands im Papieratlas 2009.

Mit den seit einigen Jahren in der Verwaltung eingesetzten Steckdosenleisten mit Kippschalterfunktion können die Mitarbeiteden der Stadtverwaltung Bürogeräte nach Dienstschluss ausschalten. Dies reduziert den Energieverbrauch.

Einrichtungen mit fairgehandelten Produkten bekannt machen (Fair Trade Stadt)

Bürgervorschlag
von: Markus Pflüger; 16.06.2010; Nummer: 3532
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
3.772725
Durchschnitt: 0,77 (88mal bewertet)

Die Stadt Trier wird im Sinne ihres Auftrags als "Fair Trade Stadt" aktiv und verwendet nicht nur selbst fairgehandelte Produkte, sondern bewirbt den Fairen Handel und veröffentlicht auch all jene Einrichtungen, vor allem Cafés und Restaurants sowie Geschäfte die fairgehandelte Produkte verwenden oder verkaufen. (Zum Beispiel die, die fairgehandelten Kaffee und Tee führen etc.). Dies soll diesen als Anerkennung dienen und sie bewerben - Kunden zur Orientierung dienen sowie weitere zur Nachahmung animieren, um die Idee des fairen Handels weiter voranzubringen.
Konkrete Maßnahmen, die noch abzustimmen sind: Informationen dazu im Internet, durch Faltblätter, Aufkleber, Artikelserien in der Rathauszeitung und ähnliches.

(Fairer Handel ist ein kontrollierter Handel (Fair Trade Siegel), bei dem garantierte und angemessene Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte über dem jeweiligen Weltmarktpreis liegen, um den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel und damit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. In der Produktion werden internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten. Dadurch werden beispielsweise Maßnahmen für Bildung, Gesundheit oder Bioanbau ermöglicht.)

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
umsetzen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Aus rechtlichen Gründen kann die Stadt Trier den Vorschlag nícht konkret umsetzen: Sie ist dem Neutralitätsgebot verpflichtet. Im Rahmen der FairenStadt-Trier-Kampagne wird das Engagement der vielen Institutionen und Unternehmen für den Fairen Handel in Trier durch mehrere Maßnahmen gefördert bzw. gewürdigt: z. B. wird eine Artikelserie über Siegel und internationale Arbeitsnormen in der Rathaus-Zeitung geschaltet. Es ist außerdem geplant, besonders Engagierte entsprechend auszuzeichnen. Die Lokale Agenda 21 Trier e.V. als Mitglied der Lokalen Steuerungsgruppe FaireStadt-Trier veröffentlicht auf ihrer Internet-Seite "Weltbürger werden in Trier" alle Trierer Einzelhandels-, Gastronomie- und Hotelunternehmen, die mindestens 3 fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment führen bzw. ihren Gästen anbieten.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beschließt, dass dieser Vorschlag umgesetzt werden soll.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier wird ihrem Auftrag als FairTrade-Stadt gerecht werden und im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Fairen Handel in der Stadt Trier fördern. Sie unterliegt jedoch hinsichtlich ihres amtlichen Bekanntmachungsorgans, der Rathaus-Zeitung, dem Neutralitätsgebot, d.h. sie kann nicht einzelne Einrichtungen/ Unternehmen und/ oder Produkte dort bewerben.

Um FairTrade-Stadt werden zu können und auch zukünftig diese Auszeichnung führen zu können, war es erforderlich, eine „Lokale Steuerungsgruppe“ zu gründen, die alle Aktivitäten zur Förderung des Fairen Handels vor Ort koordinieren wird. Diese lokale Steuerungsgruppe, die sich aus VertreterInnen der unterschiedlichsten Institutionen als auch der Stadt Trier zusammensetzt, trifft sich zu mehreren Sitzungen im Jahr im Rathaus und wird darüber beraten, welche Aktivitäten entfaltet werden können. Über diese Aktivitäten ist in den örtlichen Presse-Medien zu berichten, so dass in nicht festgelegten Zeitabständen eine Information über den Fairen Handel in der Öffentlichkeit erfolgen wird. Als eine mögliche Aktion, die von der lokalen Steuerungsgruppe zu konzipieren und zu lancieren wäre, wäre eine Artikelserie über die im Fairen Handel verwendeten Siegel. Kosten entstehen der Stadt Trier nicht durch diese Aktivitäten.

Gründung einer Bürgerstiftung in Trier

Bürgervorschlag
von: xyz64; 23.06.2010; Nummer: 3757
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Zusätzliche Themen
3.77049
Durchschnitt: 0,77 (61mal bewertet)

Zitat von der Internetseite www.buergerstiftungen.de:

"Bürgerstiftungen sind eine der am schnellsten wachsenden Stiftungsformen weltweit, die in einer beständig wachsenden Zahl von Städten und Regionen auf der ganzen Welt als ein wirksamer Katalysator zivilgesellschaftlichen Engagements entdeckt wird. Mittlerweile gibt es mehr als 1.400 Community Foundations in mindestens 50 Ländern rund um den Globus. Obwohl Institutionen mit einer im Wesentlichen lokalen oder regionalen Zielsetzung, sehen auch sie sich in zunehmendem Maße mit den Auswirkungen schnell voranschreitender Globalisierungsprozesse konfrontiert. Immer mehr Bürgerstiftungen werden deshalb auch international tätig und verleihen so der Maxime 'global denken, lokal handeln' (think globally, act locally) eine neue Bedeutung."

Die Stadtverwaltung könnte zusammen mit dem Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. die Gründung einer Bürgerstiftung für Trier initiieren und fördern. Die Bürgerstiftung könnte gemäß dem Motto "global denken, lokal handeln" einen Beitrag zur Lösung wachsender sozialen und ökologischen Probleme auf der kommunalen Ebene sowie zur Selbstständigkeit der Region in der globalisierten Welt leisten. Dadurch würde man gleichzeitig zwei Ziele erreichen: Auf der einen Seite mehr Partizipation und Engagement der BürgerInnen und auf der anderen Seite Entlastung der städtischen Kasse.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Derzeit wird die Gründung einer Bürgerstiftung zusammen mit der Lokalen Agenda 21 vorbereitet.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet die Gründung einer Bürgerstiftung und beauftragt die Verwaltung die entsprechenden Initiativen zu ergreifen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Stadtrat unterstützt die Gründung einer Bürgerstiftung. Die Koordination übernehmen das Büro des Oberbürgermeisters und der Koordinator für Bürgerbeteiligung. Über bestehende Verteiler wird für eine Bürgerstiftung in Trier geworben und potentielle Stifterinnen und Stifter werden direkt angesprochen. Es wird eine Internetseite erstellt, auf der sich Interessierte informieren und anmelden können. Nach der erfolgreichen Gründung der Stiftung werden nach und nach alle Aufgaben auf die Stiftung übertragen.

Einnahmevorschlag: Parkraum bewirtschaften

von: gitta73; 27.09.2009; Nummer: 2276
Stadtteil: Tarforst; Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.32653
Durchschnitt: 0,33 (98mal bewertet)

Man spricht soviel von Gerechtigkeit: wir haben wegen der Autoabstellmöglichkeiten damals beim Kauf des Grundstücks und Bau des Hauses vier Autoabstellmöglichkeiten auf unserem Grundstück geschaffen, so dass bei uns kein zum Hause gehöriges Auto auf der öffentlichen Straße abgestellt werden muss. Jetzt sehe ich überall in unseren Wohnstraßen hier oben, dass nachts überall am Straßenrand Autos abgestellt werden, ohne dass die Leute dafür extra eine Gebühr zu zahlen hätten, während wir jährlich Grundsteuer etc. zahlen müssen für unsere Abstellplätze auf unserem privaten Grundstück. Da erhebt sich doch die Frage, ob es hier nicht angebracht wäre, dass die Dauerparker auf öffentlichen Straßen auch eine Gebühr zahlen müssten - was der Stadt dann auch zugute käme, und mir gerechter erschiene als der jetztige Zustand, wobei der, der sein Auto auf dem eigenen Grundstück abstellt der Dumme ist, der bezahlen muss, und der Nutzer der öffentlichen Straße die Allgemeinheit dafür bezahlen lässt.

Redaktion
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft

Status der Umsetzung

in Umsetzung

Umsetzung

Die Umstellung der Parkscheinautomaten auf die neuen Entgelte und Bewirtschaftungszeiten erfolgt derzeit im Rahmen der Umsetzung des inzwischen beschlossenen Parkraumkonzeptes. Allerdings umfasst das Parkraumkonzept nur die Innenstadt Triers (Mitte, Gartenfeld, Nord und Süd), wo in den letzten Jahren die Parkraumbewirtschaftung sukzessive weiter ausgebaut wurde. Die gemäß vorliegendem Vorschlag geforderte Ausdehnung der Bewirtschaftung auf andere Stadtgebiete sollte im Rahmen des weiteren Aufstellungsprozesses des Mobilitätskonzeptes im Jahr 2010 grundsätzlich geprüft und diskutiert werden.

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll im Rahmen des Parkraumkonzeptes geprüft und gegebenenfalls aufgegriffen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes auch ein Parkraumkonzept erarbeitet, in welchem auch Vorschläge bezüglich der künftigen Entwicklung der Parkraumbewirtschaftung enthalten sein werden. Allerdings umfasst das Parkraumkonzept nur die Innenstadt Triers (Mitte, Gartenfeld, Nord und Süd), wo in den letzten Jahren die Parkraumbewirtschaftung sukzessive weiter ausgebaut wurde.

Die gemäß vorliegendem Vorschlag geforderte Ausdehnung der Bewirtschaftung auf andere Stadtgebiete sollte im Rahmen des weiteren Aufstellungsprozesses des Mobilitätskonzeptes im Jahr 2010 grundsätzlich geprüft und diskutiert werden. Allerdings hatte die Diskussion im begleitenden Arbeitskreis bereits für die Innenstadt ein heterogenes Meinungsbild gezeigt, so dass vorgeschlagen wird, zunächst einen Konsens für diesen räumlichen Bereich zu finden und erst in einem nächsten Schritt konkrete Überlegungen zur Ausgestaltung dieses Instruments in den sonstigen Stadtteilen anzustellen.

Verweis auf Ratsvorlagen

Vorlage 312/2010 Parkraum- Grundsatzbeschluss vom 29.06.2010

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Tarforst nimmt den Vorschlag zur Kenntnis.

Kunstrasenplatz in Feyen

Bürgervorschlag
von: Kunstrasenförderer; 15.06.2010; Nummer: 3504
Stadtteil: Feyen-Weismark; Wirkung: Investition mit Spareffekt; Thema: Sport
2.69412
Durchschnitt: -0,31 (85mal bewertet)

Der Tennenplatz in Feyen ist für die Sportler (in der Regel Kinder und Jugendliche) in einem nicht mehr akzeptablen Zustand. Die vielen Verletzungen, die z.B. durch den Sand und die kleinen Steine entstehen, sind unnötig und vermeidbar. Für Anwohner, Zuschauer und Sportler sind die Staubwolken in den sonnigen Monaten ebenfalls mehr als nur eine Belästigung.
Da sich die Stadt zum Ziel gesetzt hat, jedes Jahr mindestens einen Kunstrasenplatz zu bauen und dieses Jahr noch keiner erstellt wurde, sollte auch im Hinblick auf das neue Baugebiet, das in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz entsteht, noch dieses Jahr mit dem Bau begonnen werden. Die zahlreichen Kinder und Jugendliche, die von der A-Jugend bis zu den Bambinis bei der DJK St. Matthias Trier spielen, brauchen endlich einen Fußballplatz, auf dem sie mit Freude und Spaß ihrem Hobby nachgehen können. Auf einem neuen Kunstrasenplatz zu spielen, ist für die Kinder ein zusätzlicher Anreiz Fußball zu spielen, gerade jetzt mit einem positiven Effekt aus der Fußball Weltmeisterschaft. Also muss man die Gunst der Stunde nutzen und die Kinder zum Spielen animieren und nicht mit einem steinigen und staubigen Platz abschrecken.
Gerade der soziale Effekt, Kinder und Jugendliche in den Vereinen zu binden und sportliche Betätigung zu fördern, muss ein vorrangiges Ziel der Stadt Trier sein. Sport als geförderte Alternative zum Fernseher und Computer.
Da bereits Flutlicht und Beregnungsanlage vorhanden sind, lässt sich eine Umwandlung vom Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz auch schnell umsetzen.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
bleibt unberücksichtigt

Umsetzung

Zur Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz wurde von der ADD eine beantragte Landeszuwendung in Höhe von 283 000 Euro bewilligt (RaZ 24.03.2011). Die Gesamtkosten für die Umgestaltung und Sanierung der Bezirkssportanlage in Trier-Feyen betragen rund 900 000 Euro einschließlich der dringend notwendigen Herstellung einer Parkfläche. Die Landesmittel von knapp 300 000 Euro fließen aus der öffentlichen Förderung von Sport und Spiel in Rheinland-Pfalz nach dem Sportförderungsgesetz. Die Sanierung soll in Kürze erfolgen;

Verwaltungshinweis für den Rat

Zu diesem Vorschlag gibt es keinen Hinweis der Verwaltung, da der Vorschlag von den Bürgerinnen und Bürgern nicht ausgewählt wurde.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeiratssitzung vom 29.09.2010: Die Maßnahme „Kunstrasenplatz in Feyen“ ist bereits beschlossen und im Haushalt 2010 verankert. Durch Probleme im Genehmigungsverfahren innerhalb des Bebauungsplans kam es zu Verzögerungen bei der Umsetzung. Im Ergebnis ist festzuhalten: Der jetzige Platz 1 (Hauptplatz) wird zum Kunstrasenplatz umgestaltet, Teile des Umfeldes werden erneuert und Platz 2 bleibt vorerst so wie er ist. Wenn die finanzielle Situation es wieder erlaubt, können auf diesem Trainingsplatz entsprechende Kleinspielfelder errichtet werden.