Nutzung von städtischen Gehölzschnitt

Bürgervorschlag
von: hewi; 23.06.2010; Nummer: 3744
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
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Anstatt Gehölzschnitt zu häckseln und flächig zu verteilen oder zentral verrotten zu lassen, sollten damit Holzhackschnitzelheizungen der Stadt (zum Beispiel in Schulen oder im Rathaus) betrieben werden.

Redaktion
Zuständigkeit: 
Stadt zuständig
Prüfung durch den Rat: 
wird geprüft
Verwaltung empfiehlt: 
prüfen

Status der Umsetzung

Rat: prüfen

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Pflanzliche Biomasse fällt in unterschiedlichen Fraktionen an. Grün- und Gehölzschnitte können in der Regel nicht mit der gleichen Technik wie Ast- oder Stammholz aufbereitet oder genutzt werden. Zur Zeit wird eine große Holzhackschnitzelanlage zur thermischen Verwertung von Holz aus dem städtischen Forst zur Heizungsunterstützung des Schulzentrums Mäusheckerweg gebaut. Andere Anteile der verfügbaren Biomasse werden kompostiert und wieder im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt. Alt- und Totholz haben ebenfalls eine wichtige Funktion im Naturhaushalt und dürfen diesem nicht vollständig entzogen werden (Lebensraum, Nährstoffzufuhr).
Kosten für Aufwand (einsammeln, Transport, Lagerung, Aufbereitung) und Nutzen (energetisch, stofflich) sind gegenüberzustellen.
Die Verwaltung wird den Projektvorschlag im Sinne eines Stoffstrommanagements überprüfen